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‚Zurück zum Tatort Stadion – Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen‘

Fußball in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Fußball in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Kaum ist der Herbst gekommen, die Fußball-Bundesliga wieder in vollem Gange, da geht es auch mit den begleitenden, häufig recht spannenden Vorträgen und Diskussionen rund um den Sport in der Region wieder los. So lädt das Schalker Fanprojekt z.B. ganz aktuell, zusammen mit den Jusos des Kreises Wesel, am 28. September 2015 zu einer sehr vielversprechend klingenden Veranstaltung nach Gelsenkirchen ein.

Unter dem Titel ‚Zurück zum Tatort Stadion – Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen‘ will man dann ab 19 Uhr im Alfred-Zingler-Haus, Margaretenhof 10-12, 45888 Gelsenkirchen diskutieren.

In der Einladung hierzu heißt es recht vielversprechend: „Auf einer Veranstaltung wollen wir uns … mit Diskriminierung und Antidiskriminierung im Fußball auseinandersetzen. Welche Formen von Diskriminierung gibt es im Fußball? Wie stellen sich Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und andere Formen von Diskriminierung im Stadion und sonst im Fußball dar? Gibt es Gegenstrategien gegen Diskriminierung im Fußball-Kontext? Welche Akteur*innen sind für Diskriminierung verantwortlich, welche setzen sich gegen Diskriminierung ein, bauen Gegengewalt im Stadion auf?“

Der der Veranstaltung zugrunde liegende Sammelband „Zurück am Tatort Stadion“ beschäftigt sich in deutscher und europäischer Perspektive mit diesen Fragen. Inhaltlich ist das Buch die Fortsetzung bzw. Nachfolge des ersten „Tatort Stadion“-Buches, welches viele Diskriminierungsformen im Fußball das erste Mal zur Sprache brachte (z.B. Homophobie) und welches anlässlich der Ausstellung „Tatort Stadion“ zu Beginn des Jahrtausends erschienen ist.

Inzwischen wurde die Ausstellung „Tatort Stadion 2“ gezeigt und das Buch ist dieser Ausstellung und seinen Macher*innen gewidmet. Das Buch thematisiert zahlreiche Aspekte von Diskriminierung und Ausgrenzung, aber auch Gegenstrategien in Fußballfanszenen und die Beiträge sind sowohl wissenschaftliche Analyse, Essay oder Interview, sodass diese sich sehr gut eignen, die verschiedenen Aspekte des Themas einem breiten Publikum mit unterschiedlichem Kenntnisstand zugänglich zu machen.

Gäste:

Robert Claus – Mitarbeiter der „Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit (KoFaS)“ und Mitherausgeber von „Zurück am Tatort Stadion“
Pavel Brunßen – Chefredakteur des „Transparent Magazins“ und Mitautor von „Zurück am Tatort Stadion“

Da die Raumkapazitäten begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung bei den Jusos im Kreis Wesel (jan.dieren@jusos-kreis-wesel.de) oder bei den Jusos Gelsenkirchen (r.christofczik@googlemail.com) gebeten.

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Ein Kommentar zu “‚Zurück zum Tatort Stadion – Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen‘

  • #1
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    Einen Tag später gibt es diese Veranstaltung in Bochum:

    Am Dienstag, den 29.09.2015, findet im Presseraum des VfL Bochum 1848 um 19:00 Uhr die Lesung „Zurück am Tatort Stadion – Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen“ statt. Dazu hat das Fanprojekt Bochum in Kooperation mit der Fanbetreuung des VfL Bochum 1848 den Mitherausgeber des Buches Robert Claus (Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit KOFAS, Uni Hannover) sowie den Co-Autoren Pavel Brunßen (Chefredakteur des Transparent Fußballmagazins) eingeladen.

    Mehr auf www.fanprojekt-bochum.de

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