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2. Libertäre Medienmesse: Vielfalt sichtbar und erfahrbar machen!

Es ist wieder soweit. Nach der 1. Libertären Medienmesse 2010 im Oberhausener Druckluft, findet nun vom 24. bis 26. August im Bahnhof-Langendreer in Bochum endlich die 2. Libertäre Medienmesse statt. Leider sind schon alle Standflächen vergeben, so das sich alle potentiellen Austellerinnen nur noch für die 3. Libertäre Medienmesse vormerken lassen können und natürlich die Messe auch als Gäste besuchen können. Zahlreiche Verlage, Radios, Web-Projekte und andere MedienproduzentInnen aus der BRD, der Schweiz, Spanien, den Phillipinen usw. usf. Werden sich vorstellen und zahlreiche Veranstaltungen (von der klassischen Lesung bis zum Stencil-Workshop) auf der Messe anbieten. Kurz vor Beginn der Medienmesse hat unser Von unserem Gastautor Rudolf Mühland  Bernd, Paula und Ines aus der Vorbereitungsgruppe gebeten, uns in einem Interview mehr über die 2. Libertäre Medienmesse zu erzählen.

Warum eigentlich eine 2. Libertäre Medienmesse und keine “Anarchistische Buchmesse”?

Ines:  Als wir 2010 die 1. Libertäre Medienmesse erfolgreich hinter uns gebracht hatten, war klar das wir das auf jeden Fall noch einmal machen wollten. Nicht nur weil wir ein tolles Feedback von Ausstellerinnen und Messegästen bekommen hatten, sondern auch, weil es uns irrsinnig viel Spaß gemacht hatte das alles zu organisieren.

Allerdings gab es einen Generationenkonflikt. (lacht) Die „Ü35“ im Organisationsteam fühlten sich mit der Idee schon 2011 die 2. Libertäre Medienmesse zu organisieren überfordert. Wir, also die „U30“ hatten uns aber auch (noch) nicht getraut es ohne „die Alten“ durch zu ziehen. Wir waren also so rücksichtsvoll ein Jahr „Pause“ ein zu legen.

Aber 2011 sollte nicht ganz ohne eine anarchistische Messe bleiben. Die Anarchistische Gruppe Mannheim hat eine Büchermesse organisiert, die sehr erfolgreich war.

Paula: Obwohl es im deutschsprachigem Raum insgesamt zu wenig „anarchistische Büchermessen“ gibt, war unser Anspruch von Anfang an ein anderer. Spätestens seit den 1990’er Jahren hat sich die Medienlandschaft radikal verändert. Auch wenn die Hochzeit von Freien Radios und autonomen Filmproduktionen auf den ersten Blick vorbei zu sein scheint, so hat sich doch mit dem Internet und dem web2.0 ein völlig neues Feld aufgetan. Neben den Klassikern, also Printmedien, Büchern und Broschüren, sind eben auch zahlreiche internetbasierte Projekte wie eben Indymedia, Labournet und zahlreiche Websites und eine äußerst spannende Blogospähre entstanden. Zahlreiche Webseiten haben monatlich zehntausende bis hunderttausende Zugriffe. Da kommen die klassischen Printmedien nicht mit. Außerdem ändert sich auch das Verhältnis zwischen Medienmachenden und -konsumierenden.

Die Trennung wir durch die kluge Nutzung der neuen Medien immer weiter aufgehoben. In anderen Bereichen wie Radio oder Video ist die Technik mittlerweile so günstig und leicht bedienbar geworden, dass es es immer weniger Experten-Wissen braucht und neue Projekte entstehen, die bislang nicht möglich gewesen wären. Und diese Vielfalt wollen wir auf der Medienmesse sichtbar, erfahrbar machen.

Bernd: Außerdem hat uns der NRW-Verfassungsschutz sprichwörtlich herausgefordert. 2011 schrieb er über die Limesse:

„[…] Mit der LiMesse wurde erstmals in Nordrhein-Westfalen eine Messeplattform für Herausgeber und Verleger von Büchern, Zeitschriften, sonstiger Literatur und elektronischen Medien ins Leben gerufen. Etwa 40 verschiedene Verlage und Projekte präsentierten vom 3. bis 5. September in Oberhausen hauptsächlich anarchistisch-gesellschaftskritische Themenliteratur und Medienarbeit. Auch bei der linksautonomen Szene fand das Programm mit Lesungen und Vorträgen zum Verlags- und
Veröffentlichungswesen sowie zur Medienarbeit Anklang. Diese Art der Messe stellt auch außerhalb von Nordrhein-Westfalen einen neuen Trend dar. […]“

Wir sind angetreten um zeigen das die selbstorganisierte Medienmesse keine Eintagsfliege war. Und wenn die Ausstellerinnen und
Besucher die Gelegenheit wieder nutzen sich auf vielfältige Art und Weise auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und zu Pflegen, dann haben haben wir alles erreicht, was wir mit unseren begrenzten Mitteln erreichen können.

Und warum gerade jetzt? 

Bernd: Seit wir 2009 die Idee zur 1. Libertären Medienmesse hatten, hat sich ja leider am Gesamtzustand nichts wirklich verbessert. Im Gegenteil, die Krise des Kapitalismus verschärft sich stetig, auch im „Herzen der Bestie“. Gleichzeitig hat sich nichts an unserer Wahrnehmung geändert, das immer mehr Menschen sich ernsthaft für unsere Ideen interessieren. So hat ja nicht nur die FAU ein zwar langsames aber stetiges Mitgliederwachstum und verstärkte Aktivitäten zu verzeichnen.

Die Anarchistische Föderation ist schon seit einigen Jahren endlich wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und hat sich in den letzten Jahren stabilisiert. Ihr schließen sich mehr Gruppen an und seit dem 01.01.2011 geben sie das sehr interessante Monatsmagazin 改道 Gǎi Dào heraus. Daneben gibt es auch noch das „Anarchitsiche Netzwerke Süd*West“, die ASJ-Gruppen bestechen ebenfalls mit einer hohen Stabilität und Zuverlässigkeit und mit dem M31 hat dieses Jahr in Frankfurt a. Main die größte antiautoritäre Demonstration seit Jahrzehnten in der BRD stattgefunden und auch anderswo tun sich spannenden Dinge. Flugblätter z.B. für leiharbeit-abschaffen.de gehen immer noch weg wie warme Semmeln. Kein Wunder wenn ein Drittel aller neuen Arbeitsplätze Drecksjobs beim Sklavenhändler sind. Es bleibt also dabei: Genau der richtige Zeitpunkt, Leute zusammenzubringen.

Ines: Nicht zu vergessen das eine Reihe neuer Bewegungen entstanden sind. Bei aller politischen Zweifelhaftigkeit die wir ggf. damit verbinden. Eines scheint relativ sicher zu sein: diese neuen Bewegungen adaptieren originär anarchistische Organisationsprinzipien und wehren sich zum Teil vehement gegen jeden Vereinnahmungsversuch. Gleichzeitig sind viele Aktivistinnen offen für anarchistische Ideen.

 Zeitgleich findet in Dortmund das erste AntifaCamp statt. Versteht ihr euch als Konkurrenz ?

Paula: Nein – Aus unserer Sicht macht es keinen Sinn hier in Kategorien von Konkurrenz zu denken. Beide Projekte (Limesse und AntifaCamp) haben sich gegenseitig verlinkt. Beide Projekte haben die Hoffnung das sie sich gegenseitig befruchten. So bieten wir auf der Limesse u.a. mehrere Vorträge zum Thema (Anti-)Faschimsus an. Auf dem AntifaCamp wird es Veranstaltungen zum Thema Arbeitskämpfe geben. Und natürlich haben viele Medienprojekte die auf der Messe vertreten sein werden die intellektuelle Munition, die man als AntiFaschist*in gebrauchen kann.

 Wen wollt ihr mit der Limesse ansprechen ?

Paula: Trotz Webshops oder Mailorder wissen wir, das viele Menschen noch immer gerne in Ruhe in einem großen Angebot stöbern und vielleicht auch ein wenig mit den Händlerinnen klönen wollen. Außerdem verschwinden libertäre Bücher und Zeitschriften in immer mehr Buchhandlungen oder gehen im sonstigen Angebot völlig unter. An dieser Tatsache ändert leider auch der Bestseller von David Graeber nichts. Die Messe ist dazu eine Art Gegengewicht und bietet allen interessierten die Möglichkeit sich hier die geballte libertäre Medienvielfalt zu vergegenwärtigen. In diesem Sinne hoffen wir das nicht nur Anarchistinnen zur Messe kommen sondern eben auch Leute, die neugierig darauf sind, was wir zu sagen haben. Und davon gibt es in letzter Zeit erheblich mehr. Das merken wir auf Infoständen oder auch im Kreis von Kollegen deutlich.

Bernd: Wir nennen die Messe „2. Libertäre Medienmesse“. Es handelt sich also nicht um eine lokale Veranstaltung. Wie schon bei der 1. Libertären Medienmesse, hoffen wir darauf das sich nicht nur aus dem gesamten deutschsprachigem Raum Menschen nach Bochum kommen werden. In Oberhausen waren u.a. zwei Frauen da, die wirklich eine weite Anreise hatten. Eine kam aus Kanada, die andere aus Neuseeland. Wenn alles mit den Visa klappt, dann werden die beiden wahrscheinlich weitgereisten, zwei Anarchisten aus Manila (Philippinen) sein. Von ganz so weit her müssen ja nicht alle kommen, aber wir haben die berechtigte Hoffnung das aus den Beneluxländern sowie den angrenzenden Staaten Menschen zu uns kommen werden. Ganz zu schweigen natürlich von all den MigrantInnen, die sich, egal ob im Exil oder in ihrer neuen Heimat für libertäre Ideen und Praxis interessieren. Diesmal werden wir wohl auch eine Reihe von Veranstaltungen in englischer und spanischer Sprache haben (zum Teil mit Übersetzung ins deutsche). Und natürlich wird es nicht nur deutschsprachige Medien auf der Messe geben. Sondern auch englisch-, spanisch- und türkischsprachige, um nur mal drei Beispiele zu nennen.

Wie wird die Messe genau ablaufen ?

Ines: Die Messe findet dieses Jahr im „Bahnhof Langendreer“ statt. Los gehen wird es am Freitag ab 18:00. Am Samstag machen wir die Hallen von 10 Uhr bis 20 Uhr auf und am Sonntag von 10 Uhr bis 16 Uhr.

Paula: Wir haben zwar keine Veranstaltung mit dem Titel „Die kapitalistische Krise – Zustand und Perspektiven“, aber zahlreiche Veranstaltungen kreisen genau darum. Dabei haben wir versucht möglichst konkrete und spannende Beispiele/Themen zusammen zustellen. Schaut einfach mal auf der Homepage nach – wir sind sicher das das Programm sehr spannend geworden ist!

Bernd: Für Leute, die von weiter weg kommen und in der Region übernachten wollen, haben wir auf unserer Website wieder eine Liste von Camping-, Pensions- und anderen Übernachtungsmöglicheiten zur Verfügung gestellt. Eine Pennplatz-Börse zu organisieren, würde unsere Möglichkeiten leider übersteigen. Aber wir wissen, dass viele Leute Freundinnen und Genossen im Ruhrgebiet und im Rheinland haben, wo sie unterkommen können. Und wir haben Bochum u.a. deshalb als Ort gewählt, weil man mit dem Zug in weniger als einer Stunde z.B. nach Köln oder Dortmund kommt. Der „Bahnhof Langendreer“ hat sogar seine eigene
S-Bahnstation.

Könnt ihr etwas mehr über das Veranstaltungsprogramm der Messe verraten ?

Paula: Ja sicher. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen die man aber thematisch zu acht Blöcken zusammenfassen kann. Ein Veranstaltungsblock beschäftigt sich mit den veränderten Arbeitsbedingungen und ihren Auswirkungen auf die Arbeiterinnen. Dabei wird es sowohl im Themen wie Leiharbeit gehen oder die Veränderungen in der Kreativindustrie bis hin zu einer ersten Anaylse der Produktivkraft Gehirn aus neurobiologischer Perspektive. Ein weiterer Block beschäftigt sich ganz aktuell mit den verschiedene Formen des Widerstandes, wie sie in den letzten Jahren als Reaktion auf die sich verschärfende Krise Weltweit auftauchen. Einen Schwerpunkt haben wir zum Thema Internet/sozial Media, dem wir uns aus sehr unterschiedlichen Richtungen nähern, immer unter der Fragestellung ob/wie wir es für die realen Bewegungen nutzbar machen können.

Bernd: Nicht zu vergessen der Theorieblock. Hier wollen wir den Fragen nach den Perspektiven sozialer Befreiung und Emanzipation nachgehen und der Frage nach dem Stellenwert eines Kampfes gegen die Arbeit. Da wir Geschichte als etwas sehr wichtiges erachten, haben wir natürlich auch einen Geschichtsblock. Allerdings könnte dieser unter dem Motto „Blick zurück nach vorne“ stehen, da Geschichte für uns nur dann einen Wert hat wenn wir sie für die Gegenwart und Zukunft fruchtbar machen können. Ein Teil dieses Blockes ist unser Beitrag zum Antifa Camp in Dortmund.

Ines: Die letzten drei Themenblöcke bestechen noch mal durch ihre Vielseitigkeit. Ein wichtiges Anliegen ist uns ja den verschieden Medien eine Plattform der Selbstvorstellung zu geben. In diesem Jahr wird unter anderem Mag Wompel, die ja nicht nur in Bochum bekannt sein dürfte, das Projekt labournet vorstellen. Zahlreiche andere Projekte werden die Gelegenheit nutzen ihre Tätigkeit genauer vorzustellen, wie, um ein letztes Beispiel zu geben die 改道 Gǎi Dào, das erste regelmäßig als PDF und eBook kostenlos erscheinende libertäre Monatsmagazin im deutschsprachigen Raum. Wenn es auch diesmal kein Konzert gibt, so gibt es doch einen eigene Kulturblock mit Lesungen die wir nur wärmstens empfehlen können. Und zu guter letzt noch ein viel zu klein ausgefallener Block zum Thema Revolutionäre Frauen mit einer Buchvorstellung und einem Workshop zu Herstellung und Benutzung von Stencils. Eine ständig aktualisierte Übersicht über das Veranstaltungsprogramm findet ihr hier ->

Und wie organisiert ihr das alles ?

Paula: (lacht) In unserer Freizeit und neben zahlreichen weiteren Projekten an denen wir uns auch noch beteiligen. Damit teilen wir das Schicksal fast aller Militanten Anarchistinnen und Anarcho-Syndikalisten. Seit nun fast wieder einem Jahr Treffen wir uns regelmäßig und erledigen alle Aufgaben Kollektiv und in einer räteähnlichen Struktur. Dabei sind wir keine Profis, sondern ganz einfache Militante und alles was wir tun, erledigen wir nach der Arbeit, der Schule, der Ausbildung und zwischen den Treffen unserer Syndikate oder ASJ-Gruppen. Dabei versuchen wir den Kontakt zu unseren Verwandten und unseren Freundinnen jenseits der Bewegung nicht zu vernachlässigen.

Ines: Wichtig ist mir auch noch zu betonen das das Projekt „Libertäre Medienmesse“ zu 100% ein Non-Profit-Projekt ist. Wir müssen zwar ein wenig Gebühr für die Tischmiete von denjenigen Ausstellerinnen, die auf ihren Ständen etwas verkaufen wollen nehmen, aber wir halten den Preis hierfür so gering wie irgend möglich.

Der Eintritt für die BesucherInnen ist frei – aber dieses Jahr haben wir mehr Kosten als beim ersten mal. Darum wird es am Infostand eine Spendendose geben. Wer will und kann darf uns, ggf. nach dem „Powershoppen“ gerne sein Kleingeld da lassen.

¿ Kann man sich noch anmelden ?

Ines: Nein – wir sind seit Tagen vollkommen ausgebucht (und es trudeln immer noch Anmeldungen herein). Ihr könnt euch maximal noch für den Newsletter anmelden und ggf. könnt ihr uns schon jetzt mitteilen ob ihr einen Stand auf der 3. Libertären Medienmesse machen wollt. Allerdings können wir jetzt noch nicht sagen ob diese schon 2013 oder erst 2014 stattfinden wird. Das ist einerseits davon abhängig was wir uns zutrauen und ob sich noch weitere Menschen dem Organisationsteam anschließen wollen und andererseits davon ob die Anarchistische Gruppe Mannheim 2013 wieder eine anarchistische Büchermesse organisieren will und kann.

 Gibt es etwas, was man tun kann, um euch zu unterstützen ?

Paula: Na in allererster Linie, indem man vorbeischaut! Die Erfahrung der 1. Libertären Medienmesse hat gezeigt das es sich im ein Ereignis handelt, das man einfach nicht verpassen sollte. Und dann natürlich, indem ihr die Libertäre Medienmesse in eurer Stadt, euren Blogs, Foren, Radios, Zentren etc. bekannt macht. Wir haben auf der Website Plakate, Banner etc. zum Download bereitgestellt. Die könnt ihr euch runterladen und verwenden. Ihr könnt auch gerne dieses Interview weiterverbreiten.

Bernd: Wo wir hier schon von der Website gesprochen haben, ihr findetjede Menge Infos zur 2. Libertären Medienmesse unter  www.limesse.de. Dort kann man z.B. auch unseren Newsletter abonnieren.

Ines: Die beiden sind so im „Promotionmood“ das sie das naheliegendste glatt vergessen: Wir können noch zahlreiche Hände beim Auf- und Abbau gebrauchen. Während der Libertären Medienmesse selbst brauchen wir auch noch Hilfe am Kuchenstand und, und, …. Auf der Startseite der Homepage findet ihr ganz unten unsere Mailadresse. Also, wenn ihr helfen wollt, meldet euch bitte recht bald bei uns 😉

Letzte Worte ?

Ines: *lacht* Na, ich hoffe das dies nicht unsere letzten Worte werden, auch nicht in Bezug auf eine weitere Libertäre Medienmesse. Aber was wir an dieser Stelle wirklich betonen möchten ist, das wir die zahlreiche Unterstützung die wir in den letzten Wochen erfahren haben sehr begrüßen. Die uns zu Teil gewordenen Hilfe, die wir oft nicht einmal angefragt haben, zeigt uns, das „die Bewegung“ lebendig und aktiv ist.
Als eines von zahlreichen Beispielen wollen wir nur auf den Inoffizieller Trailer zur 2. Libertären Medienmesse hinweisen.

 

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3 Kommentare zu “2. Libertäre Medienmesse: Vielfalt sichtbar und erfahrbar machen!

  • #1
    Nitrat

    Freie Radios und autonome Filmproduktionen sind inzwischen ganz schön verbürgerlicht – wenn die inzwischen sogar heiraten… Hätte ich nicht von denen erwartet. Von denen nicht 🙂

    —> Zitat aus dem Interview: „Auch wenn die Hochzeit von Freien Radios und autonomen Filmproduktionen auf den ersten Blick vorbei zu sein scheint“ 😀 😀

    Und gez‘ im Ernst: Danke für das Interview!

  • #2
    M.

    Bei den Linken Buchtagen in Berlin gab es in diesem Jahr eine größere Kontroverse um den auch bei der Li.-Messe vertretenen Laika Verlag und sein Buch „Miternacht auf der Mavi Marmara“.

    Im Blog von Classless Kulla gibt es einen längeren Beitrag zu der ganzen Debatte mit ganz vielen Links: http://www.classless.org/2012/06/01/laika-verlag-linke-buchtage/

  • Pingback: 2. Libertäre Medienmesse « Kaizen – jap. Kai = Veränderung, Wandel; Zen = zum Besseren

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