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A52/B224: Gladbeck – Die Stadt der dummen Verlierer

a52Vor einem guten Jahr waren sie in Gladbeck ganz stolz: Mit Mehrheit hatten sich die Bürger gegen doe Tunnelung der B224 entschieden. Nun hat Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) seine Pläne vorgestellt: Gladbeck ist der große Verlierer – aus eigener Dummheit.

Ist es das Ende einer Jahrzehntelange Diskussion? Die B224 wird zur A52 ausgebaut – aber nur zwischen der A2 in Gladbeck und der A42 in Essen. Durch Essen wird  keine neue Autobahn führen und Gladbeck wird weiter von der B224 durchschnitten – gegen einen Tunnel, der im Rahmen des Ausbaus der B224 zur A52 gekommen wäre, hatten die Bürger ja im vergangenen Jahr votiert – also wird es weiterhin laut in der Stadt bleiben. Dazu bekommen die Gladbecker als Belohnung noch ein Autobahnkreuz – alles verloren, nichts gewonnen.

Viele die vor einem Jahr in Gladbeck vor Kraft kaum laufen konnten, werden nun eher sparsam in die Zukunft blicken: Die Initiativen die gegen die Tunnelung der B224 waren, haben der Stadt eine Planungskatastrophe eingebrockt – die Stadt ist der große Verlierer. Im März vergangenen Jahres schrieb ich:

A52: Gladbeck – die dümmste Stadt Deutschlands!

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ruhrparlament stimmt für A52/B224 Ausbau

B 224 in Essen Foto: Saviour1981/Wikimedia Commons Lizenz: GNU

Das Ruhrparlament hat heute dem Bundesverkehrswegeplan zugestimmt – darin enthalten auch der Ausbau der B224 zur A52  zwischen Gelsenkirchen-Buer und der A42 auf Essener Gebiet. SPD, CDU und FDP stimmten für den Ausbau, Linkspartei und Grüne dagegen.

Wenn die A52 – oder ein autobahnähnlicher  – Ausbau kommt, können die Gladbecker für sich in Anspruch nehmen, den Steuerzahlern viel Geld gespart zu haben: Sie haben sich in einem Bürgerentscheid gegen einen teuren Autobahntunnel auf ihrem Stadtgebiet ausgesprochen.

B224: Neuer Anlauf für Autobahnausbau?

B 224 in Essen Foto: Saviour1981/Wikimedia Commons Lizenz: GNU

Die Planungen für einen Ausbau der B224 zur A52 liegen auf Eis. Doch das könnte sich bald ändern: Hinter den Kulissen wird an einer Wiederbelebung des wichtigen Autobahnprojektes gearbeitet.

Am 25. März 2012 schien das endgültige Aus für den Ausbau der B224 zur A52 gekommen zu sein: Die Gladbecker hatten sich bei einem Bürgerentscheid gegen eine finanzielle Beteiligung ihrer Stadt beim Bau eines Autobahntunnels entschieden. Doch es ging bei der Abstimmung um mehr: Sie war ein Votum gegen den Ausbau der Bundesstraße zur Autobahn. Der damalige Landesverkehrsminister Harry Voigtsberger (SPD) schrieb an Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland, dass er die Entscheidung bedaure, aber sie „selbstverständlich“ respektieren werde.

Voigtsberger hatte gute Gründe die Entscheidung der Gladbecker zu bedauern: Der Ausbau der B224 zur A52 gehört zu den wichtigsten Autobahnprojekten in Nordrhein-Westfalen. Vor allem für das wirtschaftlich schwache nördliche Ruhrgebiet ist die Autobahn wichtig: Sie würde Gewerbegebiete zahlreiche Gewerbegebiete in Marl, Dorsten, Gelsenkirchen, Gladbeck und Bottrop besser an das Autobahnnetz anschließen. Die Zahl der kilometerlangen Staus, auf der ampelreichen B224 Alltag, könnte geringer werden.

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Der Ruhrpilot

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) grenzt sich von AfD ab (Foto: Roland W. Waniek)
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) grenzt sich von AfD ab (Foto: Roland W. Waniek)

NRW: Laschet kritisiert Kemmerich-Wahl scharf…KStA
NRW: 
FDP-Chef Joachim Stamp fordert Kemmerich zum Rücktritt auf…WZ
NRW: „Diese Wahl anzunehmen, ist unentschuldbar“…Cicero
NRW:
Entsetzen über den Dammbruch(€)…WAZ
NRW: 
Justizminister verteidigt Freilassungen aus U-Haft…n-tv
NRW: 
Kirchenaustritte sprunghaft gestiegen…Süddeutsche
Debatte: 
Tausende gehen gegen Kemmerich-Wahl auf die Straße…Welt
Debatte:
Erbärmlich…Bild
Debatte: 
Blumen für die Füße…FAZ
Debatte: 
Verheerende Signale…Cicero
Debatte:
„FDP verlässt Konsens“…Jüdische Allgemeine
Debatte: 
Das ist nicht mehr die Mitte…Zeit
Debatte: 
Der Tabubruch…Spiegel
Debatte: 
„Ein bundesweites Signal“(€)…Welt
Debatte:
Kemmerich, der-Idiot…Yahoo
Debatte: 
Facebook als Hilfssheriff für den Staat(€)…FAZ
Debatte: 
Es rettet uns kein höheres Wesen…Jungle World
Ruhrgebiet:
Ansturm auf Fahrschulen(€)…WAZ 
Ruhrgebiet: 
Polizei fährt Großaufgebot in mehreren Städten auf…Ruhr24
Bochum:
FDP OB-Kandidat lehnt Zusammenarbeit mit AfD ab(€)…WAZ 
Bochum:
Hoher Krankenstand bei der Stadtverwaltung(€)…WAZ
Dortmund: 
Neue Regeln sorgen für Ansturm auf Wohngeld(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg:
Vandalen beschimpfen Kita als „Baummörder“(€)…WAZ
Duisburg: 
„Rattenhaus“ weicht dem Abrissbagger(€)…RP Online
Essen:
FDP nach Thüringen-Wahl gespalten(€)…WAZ
Essen: Missstände auf dem Ausländeramt(€)…WAZ
Essen:
Stadt will Straßenstrich aufmöbeln(€)…WAZ

Der Ruhrpilot

Das Landeskabinett von NRW. Foto: Staatskanzlei NRW / R. Sondermann
Das Landeskabinett von NRW. Foto: Staatskanzlei NRW / R. Sondermann


NRW: 
Rot-Grün wegen AfD-Zuwachs ohne Mehrheit…Welt
NRW: Kraft kanzelt SPD-Bundesministerin Barbara Hendricks ab…NW
Debatte: »Der radikale Islam soll verschwinden«…Jungle World
Debatte: Rechtsextremismus – Die hässliche Trendwende…taz
Debatte: Tornados über Syrien…FAZ
Debatte: Auch Muslime sollen Kirchensubventionen bekommen…Welt
Debatte: Droht Merkel das Schicksal Helmut Schmidts?…Post von Horn
Ruhrgebiet: Gladbecker Rat beschließt den Ausbau der B224 zur A52…Der Westen
Bochum: “Bochum ist eine der wohl meist unterschätzten Städte”…Deutsche Startups
Bochum: Stadt erwägt Klage auf Schadenersatz wegen Konzerthaus…Der Westen
Dortmund: Anschlag in Dortmund geplant?…FAZ
Dortmund: Haftstrafe für Neonazi Daniel Grebe…Der Westen
Dortmund: Stadt bleibt beim Fußballmuseum im finanziellen Risiko…Der Westen
Duisburg: Krupp-Mannesmann prüfen Kurzarbeit für Anfang 2016…Der Westen
Essen: „Essen ist Hochburg des islamistischen Terrorismus“…Der Westen

A52: Regierungspräsident ignoriert Gladbecker Votum – zum Glück!

Im Frühjahr stimmten die Gladbecker dagegen, dass sie sich mit zwei Millionen Euro an den Kosten eines Autobahntunnels beteiligen. Viele glaubten, dass dieses Votum den Ausbau der B224 zur A52 stoppen würde und aus der Bundesstraße eine Art Spielstraße mit Bällebad auf dem Mittelstreifen werden würde.

Die B224 soll zur A52 ausgebaut werden und das ist längst überfällig. Über die B224 quälen sich jeden Tag tausende von Pendlern und LKW durch das nördliche Ruhrgebiet. Ein Ausbau der A52 ist für die Städte im Norden des Reviers wichtig: Es gibt zu wenige Jobs, eine gute Erreichbarkeit der Städte im Zentrum des Reviers sorgt dafür, das zumindest ein paar Leute dort

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A52: Gladbeck – die dümmste Stadt Deutschlands!

Hört mit den Ostfriesenwitzen auf, vergesst die Ossis, lasst die Bayern in Ruhe. Die größten Trottel des Landes wohnen im Ruhrgebiet. Genauer in Gladbeck – der dümmsten Stadt Deutschlands.

Kenn ihr den? „Zwei Gladbecker unterhalten sich. „Pass auf“, sagt der eine, „Ich habe hier Geld in der Hand, wenn Du errätst wie viel es ist, dann gehören die zwei Euro Dir!“ „Ach“, sagt der andere, „wozu soll ich mir wegen lumpiger zwei Euro den Kopf zerbrechen!“

Tja, so sind sie, die Gladbecker. Und gestern haben sie bei einem Bürgerentscheid noch einmal ihre Blödheit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Denn die  Gladbecker haben gegen den Ausbau der B224 zur A52 gestimmt. Der hätte zur Folge

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Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Der Westen kämpft, der Osten glänzt…Welt

NRW: Das geteilte Land…Handelsblatt

NRW II: Piraten hoffen nach Saar-Erfolg auf Rückenwind für NRW…Der Westen

NRW III: Röttgens Bremsspuren reichen bis Köln…Post von Horn

NRW IV: Rot-Grün in Umfragen vorn…Pottblog

Ruhrgebiet II: Lammert will mehr Gemeinsamkeit…Ruhr Nachrichten

Ruhrgebiet III: Das angesagteste Viertel im Revier…Der Westen

Bochum: Opel will um seine Zukunft kämpfen…Der Westen

Bochum II: Protest gegen Nazi-Aktion…Bo Alternativ

Dortmund: Bezirksregierung will Double-Party am 17. Mai…Ruhr Nachrichten

Essen: A52-Befürworter gucken in die Röhre…Der Westen

Essen II: Der Türke, der gegen die Vorurteile kämpft…Der Westen

Essen III: BarCampRuhr 5…Xtranews

Gladbeck: Bürgerentscheid sagt Nein zum Ausbau der B224 zur A52…Pottblog

Umland: Auf Heliosgelände entsteht wohl keine Mall…Welt

A52-Ausbau? Find ich gut :-)

Das Ruhrparlament hat gestern für den Ausbau der A52 gestimmt. Für die wirtschaftliche Zukunft des nördlichen Ruhrgebiets ist der Ausbau der B224 zur A52 wichtig.

Vor Gelsenkirchen-Buer hört die A52 auf – und südlich der A40 in Essen geht sie weiter. Damit fehlt dem Ruhrgebiet in seiner Mitte eine wichtige Nord-Süd-Verbindung. Die Folgen: Staus. Vor allem für das nördliche Ruhrgebiet ist das ein Problem: Wer von Marl, Gelsenkirchen-Buer oder Gladbeck nach Essen will, kann sich auf eine lange Fahrt- und Standzeit gefasst machen. Das ist nicht nur lästig, sondern kostet auch Jobs: Die Gewerbegebiete der Region sind schlecht an das Autobahnnetz angebunden. Zulieferer und Mitarbeiter müssen große Umweg fahren – oder sich durch die Staus auf der A52 quälen.

Die Bundesregierung drückt sich um die Finanzierung dieses Autobahnabschnitts, es gibt Streit um die Streckenführung und um die Frage ob die A52 in Teilen – zum Beispiel in Gladbeck – gedeckelt werden soll. Das würde Sinn machen – und ist in anderen Teilen Deutschlands längst üblich. Gestern nun hat das Ruhrparlament für den Ausbau der A52 gestimmt. Mit den Stimmen der FDP, der CDU und Teilen der SPD. Selbst Essens OB-Pass war dafür, obwohl seine   Partei in Essen sich wohl auf einem Partei am 7. April gegen den Ausbau entscheiden wird.

Die Grünen und die Linkspartei waren natürlich dagegen. Zwischen den Grünen und der SPD, die im Ruhrparlament eine Koalition bilden, ist die Stimmung nun nicht so gut.

Das der RVR sich für den Ausbau der A52 ausgesprochen hat ist ein mutiges Signal. Es zeigt, dass das Ruhrparlament in einer wichtigen Frage Position bezogen hat. Bequemer wäre es gewesen, dem Mainstream zu folgen und das Verkehrsprojekt abzulehnen.

Autobahngegner wittern Morgenluft

B 224 in Essen Foto: Saviour1981/Wikimedia Commons Lizenz: GNU

In ihrem Koalitionsvertrag hat  Rot-Grün die Überprüfung aller anstehenden Autobahnprojekte beschlossen. Wichtigen Autobahnprojekten könnte das Aus drohen.

Die Emscher-Lippe-Zone im nördlichen Ruhrgebiet ist das Armenhaus Nordrhein-Westfalens. In Städten wie Marl, Gladbeck oder Gelsenkirchen erreicht die Arbeitslosenquote regelmäßig landesweite Höchststände. Unternehmen sind nur schwer davon zu überzeugen, sich hier nieder zu lassen. Ein Grund ist die Verkehrsanbindung. Der öffentliche Nahverkehr ist vor allem im Bereich der Vestischen Straßenbahngesellschaft eine Katastrophe. Auf den Fernstraßen sieht es oft nicht besser aus. Die A52 hat zwischen Gelsenkirchen und Essen eine Lücke. Die Wagen schleichen hier über die B224 von Ampel zu Ampel. Alleine für das kurze Stück zwischen Gelsenkirchen und Gladbeck kann man in Stoßzeiten mit bis zu einer Stunde Fahrtzeit rechnen. Ein Ausbau der A52 ist seit Jahren geplant. Zumindest bis zum nahe gelegenen Anschluss an die A42 wäre ein Ausbau realistisch.

Für den Bereich zwischen der A42 und der A2 läuft bereits ein Planfeststellungsverfahren. Der Ausbau der A52 hat im Bundesverkehrsministerium höchste Priorität. Das Projekt wird dort in der höchsten Dringlichkeitsstufe „Vordringlicher Bedarf“ ausgewiesen.

Geht es nach den Gegnern des Autobahnausbaus, die am vergangenen Wochenende zu einem Kongress in Essen zusammen kamen, sind die Pläne des Ministeriums Makulatur. Schirmherr des Kongresses ist Landesumweltminister Johannes Remmel. Er sieht den Ausbau der Autobahnen in NRW skeptisch: „Wir haben im Koalitionsvertrag entschieden, den Erhalt der Straßen vor den Ausbau zu setzen.Wir haben im Straßenverkehr einen zunehmenden Substanzverlust. Kein vernünftiger Hausbesitzer würde einen neuen Anbau beginnen, wenn sein Dach so kaputt ist, dass es hineinregnet.“ Zudem wären die Neubauprojekte des Bundes im Verkehrswegeplan nicht durchfinanziert. Als Positionierierung gegen den Ausbau der A52 will Remmel das nicht verstanden wissen. Allerdings ist für Remmel auch klar: Wo es Initiativen vor Ort gibt, will die Landesregierung gemeinsam mit den Bürgern nach Lösungen der Verkehrsprobleme suchen.

Und Initiativen gibt es entlang der geplanten Autobahntrasse durch Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop und Essen gleich mehrere. Sie gehören auch zu den Veranstaltern des Kongresses am vergangenen Wochenende, zu dessen Forderungen ein Umdenken in der Verkehrspolitik gehört. Meike Maser-Plag, Sprecherin der veranstaltenden Initiativen: „Wir müssen beginnen systemisch zu denken und Auto, Bahn und Nahverkehr vernetzen. Dabei darf das Auto nicht mehr im Zentrum stehen.“ Die A52 bezeichnet Maser-Plag als eine Transitautobahn: „Diese Autobahn dient nicht den Bürgern.“

Das sieht Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski anders: „Die A52 ist für die Anbindung des nördlichen Ruhrgebiets sehr wichtig. Vor allem die Gewerbegebiete sind auf einen Ausbau angewiesen.“

Karl-Friedrich Schulte-Uebbing, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen sagt, dass die Emscher-Lippe-Region schon heute unter der schlechten Anbindung leidet: „Der Ausbau der A52 ist für das nördliche Ruhrgebiet überlebenswichtig. Ich weiß von mehreren Unternehmen, die sich hier nicht niedergelassen haben, weil ihnen die Staugefahr zu hoch ist.“ Schulte-Uebbing räumt ein, dass die A52 auch eine Transitfunktion hat. „Aber vor allem sorgt sie dafür, dass das nördliche Ruhrgebiet eine bessere wirtschaftliche Perspektive bekommt.“

Der Artikel ist in einer ähnlichen Version bereits in der Welt am Sonntag erschienen.