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Der Mob klammert sich an die gefühlte „Wahrheit“ über Necla Kelek

Die gefühlte Wahrheit macht sich weiter die Hände schmutzig
Die gefühlte Wahrheit macht sich weiter die Hände schmutzig
Die gefühlte Wahrheit macht sich weiter die Hände schmutzig (Photo by Ian Espinosa on Unsplash)

Für die Anhänger des Gerüchts bleibt die gefühlte Wahrheit wichtiger als die Fakten. In einem Gastbeitrag für die Ruhrbarone hat Jörg Metes am Sonntag nachgewiesen, wie Lamya Kaddor seit sieben Jahren über Necla Kelek eine infame Unwahrheit verbreitet. Kelek unterstelle Muslimen pauschal einen Hang zur Sodomie. Die Überträger des Gerüchts bleiben bei ihrer Version.

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Lamya Kaddor stalkt Necla Kelek: Das Prinzip der gefühlten Wahrheit

Necla Kelek wird von Lama Kader seit 7 Jahren verleumdet
Necla Kelek wird von Lama Kaddor seit 7 Jahren verleumdet
Necla Kelek bei einem Interview mit dem Christlichen Medienmagazin pro im Mai 2010
Christliches Medienmagazin pro/Flickr (Creative-Commons-Lizenz: Some rights reserved)

So viele Prozesse, wie sie gewinnen würde, kann Necla Kelek gar nicht führen. Seit mehr als sieben Jahren ist über sie ein bösartiges Gerücht in Umlauf. Es wurde 2010 von Lamya Kaddor in die Welt gesetzt und wird seitdem ständig in Medien, Wissenschaft und Politik wiederholt.

Necla Kelek soll über Muslime gesagt haben, sie hätten eine Neigung zur Sodomie. Das hat sie nie gesagt. Trotzdem hält sich diese Behauptung hartnäckig.

Unser Gastautor Jörg Metes hat die Geschichte des Gerüchts von Lamya Kaddors erster Pressemitteilung im Jahr 2010 bis heute so eingehend, wie es leider nötig ist, nachgezeichnet. Die ziemlich lange Geschichte einer ziemlich üblen Nachrede aus ziemlich schlecht unterrichteten Kreisen – darunter Jakob Augstein, Wolfgang Benz, Cem Özdemir und viele andere – in 17 Akten und 51 Fußnoten.

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Rückkehr der IS-Killer: Auf Schwarzer, Mansour und Kelek hören!

Gefangener IS-Terrorist Foto: Tasnim News Agency Lizenz: CC-BY 4.0

Deutschland hat in den vergangenen Jahren Killer exportiert: Sie mordeten unter der Flagge des Islamischen Staates im Irak und in Syrien, vergewaltigten Frauen und Kinder, versuchten einen Völkermord an den Jesiden und schändeten Kulturdenkmäler der ganzen Menschheit. Deutschland hat nicht viel dazu beigetragen, ihr Kalifat zu vernichten. Das war vor allem die Leistung linker kurdischer Organisationen wie der YPG, der USA, Großbritanniens und

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Keleks Klage stellt Kaddors Gerüchteküche kalt

Necla Kelek wird von Lama Kader seit 7 Jahren verleumdet
Necla Kelek wird von Lama Kader seit 7 Jahren verleumdet
Necla Kelek bei einem Interview mit dem Christlichen Medienmagazin pro im Mai 2010 (CC-Lizenz)

Juristischer Erfolg für Necla Kelek. Das Berliner Landgericht untersagt der Publizistin Lamya Kaddor eine bösartige und rufschädigende Falschbehauptung über die Soziologin. Von Jörg Metes.

Die Verhandlung war kurz. Vor dem Berliner Landgericht ging es um eine Äußerung der Soziologin Necla Kelek aus dem Jahr 2010 und um die Art und Weise, wie die Publizistin Lamya Kaddor diese Äußerung in den folgenden sieben Jahren immer und immer wieder zitiert hat: nämlich falsch und rufschädigend. 

Nach mehr als sieben Jahren Rufschädigung durch Lamya Kaddor in Interviews, Artikeln, Aufsätzen und Büchern hatte Kelek 2018 endlich Klage gegen Kaddor erhoben, und heute hat die Pressekammer des Berliner Landgerichts dieser Klage vollumfänglich stattgegeben. 

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Kaddor vs Kelek: Epilog eines Falschzitats

Feuilletondebatte
Ein Symbolbild – Photo by Samuel Zeller on Unsplash

Dieses Blog thematisierte, wie Lamya Kaddor jahrelang versucht hatte, Necla Kelek ein Falschzitat unterzujubeln. Daraufhin brach eine Debatte aus. Eine Nachbetrachtung von unserem Gastautor Jörg Metes.


Seit mehr als sieben Jahren streuen die Aktivistin Lamya Kaddor und ihr Ehemann, der Deutschlandfunkredakteur Thorsten Gerald Schneiders, ein Gerücht über Necla Kelek. Sie verfälschen den Wortlaut einer Äußerung Keleks. Sie verbreiten, Kelek habe mit dieser Äußerung „muslimischen Männern pauschal eine Neigung zur Sodomie unterstellt“ (Kaddor) beziehungweise „männliche Muslime (…) pauschal als Sodomisten verunglimpft“ (Schneiders).

Sie verbreiten es immer wieder aufs neue, und Journalisten, Politiker und Wissenschaftler wie Jakob Augstein, Cem Özdemir oder Wolfgang Benz verbreiten es weiter. Ich habe den Fall im Dezember 2017 bei den Ruhrbaronen dokumentiert („Lamya Kaddor stalkt Necla Kelek“); was die anschließende Diskussion ergeben hat, ist noch nachzutragen.

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Liberale Migranten gegen Ferda Ataman als Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung

Ferda Ataman Foto: Heinrich-Böll-Stiftung Lizenz: CC BY-SA 2.0


Zahlreiche liberale und säkulare Muslime und Migranten haben sich mit einem offenen Brief an die Bundestagsfraktionen gewandt. Sie wollen nicht, dass Ferda Ataman zur Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung gewählt wird.

Zu den Unterzeichnern gehören Seyran Ates, Rechtsanwältin, Autorin und Gründerin der Ibn Rushd-Goethe Moschee, Ali Ertan Toprak, der Bundesvorsitzender Kurdische Gemeinde Deutschland und die ehemaligen Kölner SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün.

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Kopftuchdebatte endet in Schlägerei

Uni Frankfurt Foto: Stefan Laurin 

Wenn sich postmoderne linke Feministinnen für den politischen Islam einsetzen. Von unserer Gastautorin Ninve Ermagan.

Am vergangenen Donnerstagabend fand eine Podiumsdiskussion an der Frankfurter Goethe-Universität mit dem Titel „Die Verschleierung: Modeaccessoire, ein religiöses Symbol oder politisches Instrument“ statt. Unter den Podiumsgästen war auch die renommierte Frauenrechtlerin Naila Chikhi, die das Kopftuch als Zeichen der Unterdrückung der Frau wertet. Diese Diskussion nahm die Gruppe „Studis gegen rechte Hetze“ zum Anlass, um die Veranstaltung zu blockieren und keine Kritik zuzulassen.

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Offener Brief an Ursula von der Leyen: „European Islamophobia Report“ denunziert kritische Beschäftigung mit dem Islam

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission Foto: European Union 2019 Lizenz: CC BY 4.0

Die der türkischen Staatspartei AKP nahestehende SEPA-Stiftung  hat vor wenigen Wochen den von der Europäischen Union mit einer Geldspritze von über 125.000 Euro unterstützten“European Islamophobia Report 2018“ veröffentlicht.  Der Bericht setzt beispielsweise Übergriffe auf Muslime auf eine Stufe mit der Arbeit von Wissenschaftlern und Journalisten, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen – das Ziel ist klar: Jede kritische Beschäftigung soll als islamophob denunziert werden.  Kritische Intellektuelle  haben sich nun mit einem offenen Brief an  Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen

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Precisely imprecisely

So trennscharf wie die Gauner- und Sektensprache
Photo by Sam Haddad on Unsplash

Der Jargon der Betroffenheitsfächer ist beim Zentrum für Antisemitismusforschung angekommen. Unser Gastautor Jörg Metes spürt ihm nach im Buch des Soziologen Luis Manuel Hernández Aguilar, der am Zentrum für Antisemitismusforschung alles mögliche macht, nur nicht zum Antisemitismus forschen.

»Soziale Polarisierung«, schreibt der mexikanische Soziologe Luis Manuel Hernández Aguilar, »überschneidet sich grammatikalisch mit dem Integrationsdiskurs«.

Er schreibt es in einem 2018 erschienenen Buch, das wiederum auf seiner Doktorarbeit aus dem Jahr 2015 beruht (Betreuung: Prof. Dr. Kira Kosnick, Frankfurt am Main).[1] Er schreibt es im Original auf englisch, doch sein Englisch ist ein ganz besonderes:

»Social polarization grammatically overlaps with the discourse on integration«.

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Köln: Ein unmöglicher Friedensmarsch

Demo gegen den Terror auf dem Kölner Heumarkt


Der „Friedensmarsch #nichtmituns Muslime und Freunde gegen Gewalt“ ist gemessen an den eigenen Ansprüchen gescheitert. Bedenkt man jedoch, wie unbequem und widersprüchlich die Position ist, in die sich die Organisator_innen dabei begeben haben und bedenkt man zudem die Konflikte um die Frage, wer für die deutschen Muslim_innen sprechen kann, ist die geringe Resonanz wenig überraschend und sollte auch nicht überinterpretiert werden. Von unserem Gastautor Floris Biskamp.

Die Fakten sind schnell erzählt: Zum Friedensmarsch unter dem Motto #nichtmituns in Köln kamen nicht 10.000 und wohl auch nicht 2.000, sondern eher 1.000 Demonstrant_innen. Diese waren – sofern sich das durch bloßen Augenschein beurteilen lässt – vielleicht zur Hälfte

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