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Ärger mit Tauss – Update

Jörg Tauss hat uns seinen Anwalt geschickt. Ja, Stefan Schröder hat ihn hart angegangen. Aber Tauss hat auch eine schäbige Tat begangen, für die er hart kritisiert werden kann. Von Stefan Laurin und Stefan Schröder.

Wir würden den ganzen Vorgang gerne dokumentieren, aber der Rechtsanwalt von Tauss will nicht, dass wir seine Abmahnung veröffentlichen oder daraus zitieren. Sollten wir das tun, hat uns Tauss’ Jurist mit rechtlichen Konsequenzen gedroht.

Nun gut. Zitieren wir also nicht aus den Papieren und setzen uns mit den Vorwürfen inhaltlich auseinander.

Im Kern greift Tauss’ Anwalt aus den beiden Artikeln über seinen Mandaten aus den vergangenen Tagen vier Punkte an:

Zunächst stört sich Tauss’ Jurist daran, dass wir geschrieben haben, „nun sei gerichtsfest“ bewiesen, dass Tauss eine Sammlung von Kindervergewaltigungsbildern hatte. Tauss Rechtsanwalt sagte, sein Mandant habe zuvor schon zugegeben, dass er die Sammlung hatte. Und es dürfe nicht der Eindruck entstehen, Tauss habe bestritten, die Vergewaltigungsbilder besessen zu haben.

Das mag ja sein, nur ist es ein erheblicher Unterschied ob der Ex-SPD-Ex-Pirat Tauss sagt, er habe Kinderpornographie  besessen, oder ob ein Gericht zweifelsfrei feststellt, Tauss verfügte, so die taz,  über Bilder auf denen Analverkehr von Erwachsenen mit sechs bis achtjährigen Jungen zu sehen ist.

Bei diesem Punkt werden wir also nicht einknicken. Es ging um ein Urteil. Und über dieses wurde kommentiert.

Weiter störte sich der Rechtsanwalt daran, dass Stefan Schröder geschrieben hat, Tauss habe die Freiheit des Netzes missbraucht, um sich seine Vergewaltigungsbilder zu ziehen. Der Rechtsanwalt sagt, Tauss habe nicht das Internet benutzt, sondern sich seine Befriedigungsvorlagen auf anderen Wegen besorgt. Wir sollten also nicht den Eindruck erwecken, Tauss habe das Internet benutzt.

Diesen Vorwurf können wir nicht nachvollziehen.  „Netz“ schließt hier in dieser Bedeutung die moderne Kommunikation ein. Von Usenet bis zum Mobilfunknetz. Es geht nicht nur um das runterladen der Bilder von einem Server XY. Wir finden Tauss’ Rechtsanwalt verkürzt hier den Begriff „Netz“ auf  TCP/IP gestützte Systeme. An der angegriffenen Stelle ging es aber um die Freiheit der Kommunikation in modernen Netzen.

Auch in diesem Punkt haben wir keinen Grund, etwas zurückzunehmen.

Der nächste Punkt ist noch nebensächlicher. Tauss’ Rechtsanwalt sagt, sein Mandant habe das Handy mit den Analverkehrbildern zwischen Erwachsenen und Kindern, auf dem auch ein mit Sperma bedeckter Kinderkörper zu sehen ist oder eine Frau beim Oralverkehr an einem ein- bis zwei Jahre altem Kind,   nicht aus „einem“ Mietwagen mit in die Wohnung genommen, sondern aus „seinem“ Mietwagen.

Was soll man darauf sagen? Ein Mietwagen gehört immer dem Vermieter. Tauss hat den Mietwagen genutzt. Das ist das Spannende. Und Ende. Es ist egal, ob man „ein“ oder „sein“ Mietwagen sagt.

Zuletzt geht es aber auch um etwas wichtiges. Auf Spiegel.de stand bis vor bis vor kurzem folgende Darstellung:

Stringent hat sie (die Karlsruher Staatsanwältin) in ihrer Argumentation vor Gericht die Widersprüche in den Aussagen des kinderlos verheirateten 56-Jährigen gezeigt.

(Absatz editiert und teilweise gelöscht nach einer erneuten Abmahnung von Tauss‘ Rechtsanwalt)

Dabei war das Handy auf den Abgeordneten zugelassen, es handelte sich um eines seiner offiziellen Diensttelefone. Wenn man es anschaltete, erschien jedoch der Begrüßungstext „Hallo Werner“ – „Werner“ war Tauss‘ Tarnname im Pädophilen-Milieu. Und es war diese Handy-Nummer, die die Fahnder überhaupt erst auf die Fährte von Jörg Tauss gebracht hatte.

Von einer angeblichen „Recherche“ war zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Rede. Erst knapp eine Woche später erklärte der Politiker – und zwar zunächst der Presse und erst dann den Ermittlern – den Besitz der strafbaren Dateien mit seiner Abgeordnetentätigkeit.

Diese Darstellung hat Stefan Schröder übernommen. Und sie verkürzt auf:

Wir reden hier von einem Kerl, nämlich von Tauss, der sich den Mist über ein Handy gezogen hat (Absatz editiert und teilweise gelöscht nach einer erneuten Abmahnung von Tauss‘ Rechtsanwalt).

Tauss’ Rechtsanwalt hat diese Darstellung angegriffen (die eben gelöschten Passagen) Sie entspreche nicht den Tatsachen. Sein Mandant habe nie bestritten, dass das Handy ihm gehörte. Er habe es zu Recherchezwecken benutzt, um die Pornoszene aufzuklären.

Wir haben bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt. Und sie bestätigen dort den Rechtsanwalt von Tauss: Die Darstellung im Spiegel und daher auch bei uns ist falsch.

Die Staatsanwaltschaft sagt: Das  Handy war in einem Koffer in Tauss Wohnung, in dem der Ex-Politiker Sachen aus seinem Mietauto hortete. Die Sachen in dem Koffer und damit auch das Handy sei immer Tauss zuzuordnen gewesen. Dieser Punkt sei nie strittig gewesen.

Vor kurzem wurde die Darstellung bei Spiegel Online geändert. Auch wir haben die Darstellung dieses Punktes in dem angegriffenen Text geändert.

Es war schlicht falsch. Tauss hat nie den Besitz des Handys bestritten. Die Frage um das Handy ist aber auch nicht der Kern der Sache.

Der Kern ist: Tauss wurde verurteilt, weil er sich Kinderpornos verschafft und versendet hat.

Der Kern ist: kann man Tauss glauben, dass er die Bilder nicht zu seinem Vergnügen gesammelt hat, sondern für Recherchen? Die Staatsanwaltschaft sagt: Tauss habe sich vom 6. Mai 2007 bis 2009 Bild- und Videomaterial auf sein Handy schicken lassen. Zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten. Einige Dateien kamen am 31. Dezember 2008, an Silvester, mitten in der Nacht, die letzte um 23.58 Uhr. Weiter sagt die Staatsanwaltschaft Tauss habe zunächst nicht davon gesprochen, er habe die schrecklichen Pornobilder zu Recherchezwecken gesammelt.

Dies habe er erst nach ein paar Tagen behauptet. Richter Udo Scholl hat schließlich festgestellt: Tauss habe „aus privaten Gründen“ gesammelt. Das Gericht lies allerdings offen, ob er sich die Bilder zur sexuellen Erregung besorgte. „Dies war für die Tatbestandsverwirklichung auch nicht erforderlich“, hieß in einer Pressemitteilung des Gerichts. Es könne auch sein, dass Tauss „schlicht aus Neugier“ gehandelt habe, sagte Richter Scholl.

Kann sein. Wir glauben das aber nicht. Wer still für sich Onaniervorlagen sammelt, wer keine Aufzeichnungen über seine angeblichen Recherchen macht, wer Ermittler nicht informiert, wer alles im heimlichen tut, der gleicht einem Bankräuber-Aufklärer, der zu Informationszwecken eine Bank ausraubt und das Geld versteckt. Würde so einem jemand glauben?

Wie dem auch sei. In dem Punkt mit dem Handy werden wir bis 12.00 Uhr eine  Unterlassungserklärung abgeben. Wir haben an dieser Stelle falsch berichtet und haben das korrigiert. Den Fehler einzugestehen, ist richtig. Tauss hatte nie behauptet, dass dieses Handy mit den dokumentierten Vergewaltigungen ihm NICHT gehörte.

—-

Update: Tauss‘ Anwalt hat uns erneut mit einer Abmahnung angegriffen.

Wir haben daraufhin zwei Dinge getan.

Zunächst haben wir oben im Text ein paar Absätze editiert, weil sie nur dazu dienten den Fehler, den wir gemacht haben, inhaltlich zu beschreiben. Da die Sätze sowieso falsch waren, wie wir im weiteren erklärt und dargelegt haben, lohnt sich ein Rechtsstreit wegen der falschen Sätze nicht. Also weg damit – wenn es der Wahrheitsfindung dient.

Weiter wurden wir aufgefordert, die Worte „Befriedigungsvorlage“ und „Onaniervorlage“ oben im Text zu löschen. Das werden wir allerdings nicht tun, da diese Worte freie Übersetzungen von Pornografie sind. (Pornografie ist die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität oder des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont werden. Quelle: Wikipedia)

Während das griechische Wort seine tatsächliche Bedeutung hinter dem fremden Klang verbirgt, machen die konkreten deutschen Worte die Wahrheit hinter dem Begriff klar. Die freien Übersetzungen zeigen, was eigentlich Pornografie ist. Pornofotos sind nun mal „Befriedigungs- und Onaniervorlagen“. Tauss‘ Rechtsanwalt hat bestätigt, dass sein Mandant Kinderpornofotos besessen hatte und zwar auf seinem Handy. Damit hatte Tauss‘ Anwalt bestätigt, dass „Befriedigungs- und Onaniervorlagen“ seines Mandanten auf dem Handy waren.

Für diese Übersetzungen sind wir bereit vor Gericht zu streiten.  Sollte uns ein Gericht den Umgang mit diesen Worten verbieten, soll es so sein. Bis dahin stehen wir zum freien Wort.

Zuletzt will uns Tauss‘ Rechtsanwalt auch weiterhin mit seiner Definition von Netz beglücken. Das bedeutet: Er sieht das Netz eng auf das Internet bezogen, wir verstehen darunter unter anderem auch das Mobilfunknetz, soweit es dem Datenaustausch dient.

Sollte Herr Tauss darüber eine gerichtliche Klärung wünschen, sind wir bereit, mit ihm vor Gericht über diesen Punkt zu streiten.

Ansonsten hat uns Tauss‘ Rechtsanwalt eine hohe Kostennote reingedrückt. Den Streitwert hat er auf 20.000 Euro festgesetzt.

Wir werden uns jetzt einen Rechtsanwalt nehmen und gegen die Kostennote vorgehen, uns erscheint der Streitwert zu hoch. Wir halten 1000 bis 5000 Euro für angemessen.

Gleichzeitig werden wir uns gegen die weiteren Angriffe von Herrn Tauss wappnen.

Dazu gehört auch, dass wir die Kommentare zu den drei Tauss-Artikeln abgeschaltet haben. Tauss hat uns in der zweiten Abmahnung schon wegen eines Kommentars  attackiert. Ein weiterer Streitherd lohnt nicht. Deswegen kann es sein, dass wir auch einzelne alte Kommentare editieren oder ganz löschen.

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164 Kommentare zu “Ärger mit Tauss – Update

  • #1
    Stefan

    Ob die von Euch gewählte Formulierung
    „sich seine Befriedigungsvorlagen“
    in dem Kontext eine kluge Wahl war?

  • #2
    Dieter Carstensen

    Muss man einen Tauss oder seinen Rechtsanwalt ernst nehmen???

    Als Sozialarbeiter habe ich viel mit mißbrauchten Kindern und Jugendlichen zu tun gehabt! Aber um zu wissen, was diesen widerfahren ist, brauchte ich keine Fotos aus dem Internet runterzuladen!

    Das haben die mir gesagt und das hat mir völlig gereicht, weil ihre Schilderungen glaubwürdig waren und mehrere Täter daraufhin auch zu Recht verurteilt worden sind.

    Wie bescheuert muß jemand sein, um zur „Aufklärung“ Kinder von mißbrauchten Kindern aus dem Internet runterzuladen???

    Wenn die jungen Frauen, die ich aus Bordellen geholt habe, von ihren Zuhältern zur Prostitution gezwungen wurden, brauchte ich auch keine Ferkelbilder für Perverse aus dem Internet, ich wusste auch so, was da abgeht.

    Jemand der solche Bilder aus dem Internet runterlädt, muss schon sehr pervers und krank in der Birne sein! Wer ernsthaft an „Aufklärung“ zu solchen perversen Straftaten interessiert ist, lädt keine Kinderpornofotos aus dem Internet runter, sondern geht z.B. auf die Homepage von „zartbitter e.V.“

    http://www.zartbitter.de/content/index_ger.html

    Da kann man nachlesen, was den Kindern widerfahren ist!

  • #3
    taretz

    Diesen „Vorwurf“ mit den Tages und Nachtzeiten versteh ich nicht. Man hat doch keinen Einfluss darauf wann man MMS zugeschickt bekommt. Klar, das ändert nichts am Kern der Sache. Tauss‘ Argumentation überzeugt mich auch nicht, aber trotzdem nervt mich, dass es offenbar kein Medium schafft neutral informativ zu berichten, die taz nicht, der Spiegel nicht und ihr auch nicht.

  • #4
    monasterium

    Ich dachte bei den Ruhrbaronen ‚bloggen Journalisten das Revier‘ ?
    Warum also hat es das Thema Tauss jemals bei den Baronen gegeben?

    Jeder kann seine Meinung kund tun, aber Schlammschlachten und Nachtretereien haben mir persönlich niemals gefallen und ich werde sie auch nie befürworten.
    Dabei spielt nicht einmal eine Rolle auf welcher Seite ich mit meiner Meinung stehe. Es gehört sich Repekt auch im Netz. Auch bei Kritiken.

    Gerade im Fall Tauss hat die Medienberichterstattung, die von Seiten der Staatsanwaltschaft entfacht und nachweislich in eine Richtung gepuscht wurde, dem Menschen Tauss ohnehin über das Mass hinaus geschadet.

    Dies soll kein herunterspielen des Falles ansich sein, dessen Urteil ich in vollem Maß zustimme, aber eben dieses mediale Vorgehen wurde auch richterlich verurteilt und bekam eine gehörige Portion Kritik, was von manchen Medien, Journalisten und Bloggern natürlich weder aufgegriffen noch beachtet wird.

    Sorry, Eine „Stattwurst“ aus Münster für die Ruhrbarone.

  • #5
    Kolonia

    Find ich völlig in Ordnung.

    Stefan Schröder hatte auf jeden Fall übertrieben und darf jetzt auch kein Mitleid erwarten.

  • #6
    René

    Eine etwas neutralere Sichtweise würde euch auch gut stehen. Ich will nicht beurteile, was Herr Tauss gemacht hat oder nicht. Aber wie Ihr selbst sagt: „Das Gericht lies allerdings offen, ob er sich die Bilder zur sexuellen Erregung besorgte.“

    Und der Rest ist ja alles eure persönlicher Meinung. Tauss hat sicher ziemlich viele blöde Fehler begangen. Dennoch glaube ich, wer in solchen Kreisen verdeckt ermitteln will, wird dies nur sehr diskret machen können.

    Ich stimmt auch Stefan zu, „Befriedigungsvorlagen“ ist einfach populistisch und primitiv.

  • #7
    Freiheit

    Die ständige Wiederholung der Inhalte erinnert mich irgendwie an die Polemik damals von Frau Von der Leyen… Dass diese Inhalte absolut widerwärtig und zu verurteilen sind, darüber braucht kein normaler Mensch diskutieren – aber mit dieser ständigen und schon wirklich auffälligen Wiederholung stellt ihr euch auf die gleiche Ebene wie VdL damals.

  • #8
    Lars

    Mal unabhängig davon, wie man Tauss‘ Glaubwürdigkeit einschätzt, was man politisch von ihm hält oder ob man ihn einfach nicht mag:

    Was bezweckt Ihr eigentlich mit Euren Angriffen auf ihn? Er ist politisch erledigt und gesellschaftlich auch. Verschafft es Euch irgendwie persönliche Befriedigung, auf einen, der schon am Boden liegt, herumzutreten?

    Und was unterscheidet Euch eigentlich von denen, die für die BILD „Das ist das perverse Sex-Schwein“ titeln?

    Was wollt Ihr denn noch? Daß man ihn auf der Straße anspuckt?

    Und Ihr nennt Euch Journalisten?

  • #9
  • #10
    legens

    @2: «Wer ernsthaft an “Aufklärung” zu solchen perversen Straftaten interessiert ist, lädt keine Kinderpornofotos aus dem Internet runter» – es ging nicht um „Aufklärung solcher Straftaten“, sondern um die Verbreitungswege von Kinderpornofotos – die eben _nicht_ (in relevanter Menge) im Internet zu finden sind.

    Thema verfehlt. Sechs, setzen.

  • #11
    Stefan Laurin

    @Lars: Für uns war die Geschichte eigentlich durch. Aber auf die Post vom Anwalt mussten wir reagieren – und haben das getan. Wenn wir einen Fehler begangen haben geben wir das zu. Aber es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir von unserer Position in Gänze abrücken. Das haben wir bislang noch nie getan – auch in Konflikten mit anderen Politikern nicht. Und glaub mir mal: Über jeden Fehler Ärgern wir uns – unabhängig davon, ob ein Anwalt sich einschaltet oder nicht.

  • #12
    Daniel Schultz

    Die Ruhrbarone hätten sich vielleicht mal besser fragen sollen, warum Ursula von der Leyen nicht wegen der Verbreitung von Kinderpornographie verurteilt wurde.

    http://www.presseschauer.de/?p=826

  • #13
    Tetraden

    Ich würde mal sagen, dass es nicht direkt um die, von Tauss‘ Anwalt angesprochenen Punkte geht. Es geht wohl eher darum, dass eure „Berichterstattung“ über Tauss in einer Form passiert, wie sie die Bild nicht reisserischer formulieren könnte, ohne zu lügen.
    Der Anwalt braucht aber konkrete Punkte, die er ansprechen kann, damit er überhaupt handeln kann.
    Und eure Reaktion darauf?
    Noch mehr reisserische Wortklauberei und diffamierende Formulierungen.
    Aber wie heißt es so schön im Volksmund?

    Getretene Hunde bellen!

    PS: Und bevor ihr auf die Idee kommt, „den Spieß umzudrehen“. Tauss hat sich an seinen Anwalt gewendet und der diskret an euch. Ihr krakeelt die Geschichte in der Weltgeschichte rum.

  • #14
    Vernetzt

    Ich kann Lars (#8) nur zustimmen. Was ihr im Fall Tauss abgeliefert habt ist unter aller Kanone. Jetzt spielt mal schön weiter die beleidigte Leberwurst! Lesbar seid ihr spätestens seit Stefan Schröder nicht mehr. Geht endlich offline!

  • #15
    Dieter Carstensen

    #7 Was Gewalt gegen Frauen und Kinder angeht, kann man es garnicht oft genug wiederholen, finde ich!

    Das sind Verbrechen von Perversen gegen die Menschlichkeit und davor kann man garnicht oft genug warnen! Ich habe zu oft in meinem Berufsleben als Sozialarbeiter die zerschlagenen Gesichter von mißhandelten und vergewaltigten Frauen und die fürchterlich traurigen Augen von sexuell mißbrauchten Kindern gesehen!

    Ich finde es richtig, daß die Ruhrbarone auch wiederholend darauf hinweisen, weil es ein Tabuthema in unserer Gesellschaft ist, dieser alltägliche Mißbrauch.

    Es geht darum, die Opfer zu schützen, nicht darum Perverse, die sich Kinderpornofotos aus dem Internet runterladen auch noch einen „Freifahrschein“ zu geben!

  • #16
    Philipp

    Ist es für die Berichterstattung eigentlich wichtig, dass der Leser erfährt dass ein mit Sperma bedeckter Jungenkörper zu sehen war? Oder dass Oralverkehr an einem Kleinkind gemacht wurde?

    Ich mache mir dann einfach mal eure Argumentationsgrundlagen zu eigen und behaupte: Ihr braucht solche Beschreibungen sexueller Handlungen an Kindern für eure Lustbefriedigung. Das steht zwar nirgendwo, aber das Gegenteil ist ja auch nicht bewiesen, also muss es wohl so sein!

    Über den Fall Tauss zu berichten ist eine Sache, sich Springerscher Methoden in der Berichterstattung anzunehmen ist eine Andere.
    Journalismus heißt übrigens auch, nicht nur bei anderen abzuschreiben (Obwohl es sich mit „Die anderen haben das falsch geschrieben, wir konnten nichts dafür“ ja ganz gut leben lässt), sondern auch eigene Recherchen anzustellen. Das mit dem Handy hätte man also auch ganz gut selbst rausfinden können.

    Da habt ihr die Fresse weit aufgerissen und seid auf selbige gefallen.

  • #17
    krog

    Inhaltlich wurde in den anderen Beiträgen schon alles gesagt. Heute bin ich wirklich nur erschrocken, dass sich hier bei den Ruhrbaronen falsche Loyalität zeigt.

    Bisher hatte ich hier zwei einzelne Personen gesehen, die in teilen unsachlichen, emotionalen, schlecht recherchierten Mist geschrieben haben. Leider zeigten die beiden dann auch noch, dass sie kein Interesse haben eventuelle Fehler zu erkennen oder sogar einzugestehen. Dass niemand zurückgepfiffen wird ist ok, ihr lasst euch unabhängig von einander arbeiten, kein Problem.

    Aber, dass ihr diese Personen nun in der Gruppe(?) mit dem selben Ton und Unsinn deckt erschreckt mich. So kannte ich die Ruhrbarone nicht und sowas möchte ich auch nicht lesen müssen. Sollte das alles so bestehen bleiben fliegt ihr zumindest aus meiner Leseliste raus.

    P.S.: Da man hier ja sonst leider mittlerweile als fast Kinderschänder angegriffen wird, ich bin in der Sache Tauss auch sehr skeptisch und mir zumindest sicher, dass er großen Mist gebaut hat. Trotzdem war die Berichterstattung hier eine Zumutung und das muss man auch einfach mal eingestehen können.

  • #18
    Hugo

    So wie ich die Sache verstanden habe: Das Gericht ist der Meinung Tauss hat sich das Material nicht zur privaten Befriedigung besorgt und getauscht. Allerdings ist auch für ihn der Besitz und die Weitergabe strafbar. In euren Artikeln dann immer wieder einzustreuen, dass dies seine „Befriedigungsvorlagen“ seien und ähnliches ist sicherlich von der Meinungsfreiheit gedeckt, aber seriöser Journalismus ist das nicht.

  • #19
    Alagos

    Ich empfinde den Kommentar von Stefan Schröder auch als reißerisch und extrem tendenziös. Aber er war sicherlich nicht abmahnwürdig.

    Nur weil jetzt mal einer aus der Internetszene angegriffen wird kann es nicht sein, dass er besser dastehen soll als Kritiker der katholischen Kirche oder Kritiker von Politikern, die falsche Angaben zur Anwesenheit im europäischen Parlament machen.

    Meiner Ansicht nach ist eine Abmahnung in solchen Fällen IMMER kritikwürdig. Ansonsten können wir kritischen Journalismus in Deutschland ganz und gar vergessen.

  • #20
    Stefan Laurin

    Phillip #16: Uns war das mit „Bildern“ alles zu abstrakt und wir sind der taz sehr dankbar, dass sie der Öffentlichkeit erklärt hat, was für Bilder das waren.

  • Pingback: Reizzentrum - #Ruhrbarone vs. #Tauss. Streisand- oder Köhler-Effekt?

  • #22
    icke

    Hör ich da ein leises „Mudddiiii“ ?

    da kommt doch ein mimimimimimimimimi von allen seiten mal wieder…. -.-

  • #23
    Dieter Carstensen

    Ich bleibe dabei: Es gibt keinen logisch nachvollziebaren Grund, sich zur „Aufklärung“ Kinderpornofotos aus dem Internet runterzuladen!

    Es gehört ja schon eine Menge krimineller Energie dazu, solche Seiten überhaupt zu finden!

    Aus „Versehen“ findet jedenfalls niemand solche perversen Seiten im Internet.

    Wenn ich durch Zufall beim „googlen“ auf eine solche Seite stossen würde, würde ich sofort das LKA NRW oder das BKA informieren, aber mir so eine Seite doch nicht noch, wie Herr Tauss auf den PC runterladen.

    Da stimmt doch was nicht!

  • #24
    reizzentrum

    Bevor die Ruhrbarone einmal sagen“ Sorry, wir haben Scheisse gebaut, es tut un leid, war ein Fehler“ reiten sie sich lieber immer tiefer in den argumentativen Dreck.

    Früher hat man mal dazu gestanden wenn man sich vergaloppiert hat, aber diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Nichts mehr mit Rückgrat – dafür Mimimi und nachtreten.

  • #25
    Stefan Laurin

    @Icke: Wir rufen nicht „Muddi“ :-). Warum auch? Ein Fehler – kann passieren, war blöd. Und zum Rest stehen wir.
    @Reizzentrum: Da ist auch kein „Mimmi“. Erwecken wir hier den Eindruck „Angst“ zu haben oder „betroffen“ zu sein? Ich glaube nicht…

  • #26
    BesorgterBürger

    LoL.
    die Piraten setzten immer einen drauf.

    jetz kommt ne Abmahnung ins Haus geflattert. Von jedem Politiker – außer denen von den Piraten – hätten die wieder über alle Kanäle verbreitet „Politiker will Pressefreiheit einschränken #fail“ etc. und den Politiker mit Hass-Emails überschwemmt.

    Aber hier gehts ja um Ober-Piraten-Guru und Unterstützter von Kindesmissbrauch (wird unten näher erläutert, bevor ich auch abgemahnt werde) Tauss.

    Was er tut, muss richtig sein. Daher müssen die ruhrbarone ein Blog der Blöd-Zeitung sein und von von der Leyen für eine Schmutzkampagne bezahlt worden sein.

    selbst DIE PARTEI schafft es nicht sich so gaga darzustellen.

    Für mich ist der eigentliche Skandal die Milde des Urteils, die Tauss bekam. Wer sich ein solches Material entgeltlich oder auch kostenlos holt, reizt doch die Täter an, weiterzumachen…
    Ich will gar nicht wissen, wie man mit diesem Gefühl leben könnte, andere Menschen vielleicht dazu veranlasst zu haben… aber Tauss scheint daran ja bisher nicht gedacht zu haben…
    naja… ne Bewährungsstrafe halte ich da für zu Milde.
    Zumal das jetzt auch ne Signalwirkung haben könnte für die Szene, dass man Strafen nicht fürchten brauch…

    naja, naja… traurig, traurig…

  • #27
    reizzentrum

    @Stefan Laurin

    Ich werft mit noch mehr Dreck anstelle zu erklären: Sorry, wir haben Scheisse gebaut. Ihr habt – in meinen Augen – einfach kein Rückgrat auch mal einzugestehen dass ihr Mist gebaut habt. Anstelle dessen kommt argumentatives mimimi „Mutti, der Willi hat aber auch ganz böse Sachen gemacht“.

    Das Internet darf kein rechtfreier Raum WERDEN – denkt mal über diesen Satz nach. Lasst ihn euch im Zweifelsfall erklären.

  • #28
    Achim

    Damit haben sich die Ruhrbarone für mich endgültig erledigt. Schade.
    Ich hoffe der Redaktion ist wenigstens klar, dass die Kritik schlicht den Stil und die Qualität der Artikel betrifft und nicht versucht Herrn Tauss zu verteidigen. Kein Mensch hat „Stefan Schroeder“ für seine Meinung über Herrn Tauss kritisiert (Das war zumindest nie der Kern der Kritik). Es stellt sich halt nur die Frage in wieweit man so etwas in diesem Stil in einem Weblog wie den Ruhrbaronen ausbreiten sollte (noch dazu bei so einem emotional aufgeladenem Thema, kurz nach einer Verurteilung).
    DEN Input bekomme ich auch in meiner Eckkneipe. Da hätte man sich übrigens am Tag danach vorm ersten Bier entschuldigt.

  • #29
    Philipp

    „Bilder“ sind also zu abstrakt, daher beschreibe ich die Darstellungen detailliert, damit auch der letzte Leser noch einen „So ein perverses Schwein“ Gedanken gepflanzt bekommt?

    Ob die Taz das geschrieben hat ist dabei genau so zu verurteilen.

    In der Sache haben auch 90% der Berichterstatter, Kommentatoren etc. den Ursprung des Handelns von Herrn Tauss nicht verstanden (Dazu zähle ich auch sie, Herr Carstensen)

    Das BKA behauptete gegenüber den Abgeordneten des Deutschen Bundestages es gäbe da massive Verbreitung Kinderpornographischen Materials im Internet, als einzigen Ausweg würden sie Zugangssperren sehen.
    Weitere Nachfragen etc. wurden gekonnt ignoriert oder mit falschen Behauptungen widerlegt.

    Bekanntlich nickte der Bundestag das entsprechende Gesetz ab (denn wer möchte am nächsten Tag mit „Dieser Abgeordnete möchte nichts gegen Kinderpornos unternehmen“ in der Bild Zeitung stehen). Tauss hatte wiederholt darauf aufmerksam gemacht dass Zugangssperren leicht umgehbar sind und sich die Szene längst über andere Wege ihr Material beschafft.
    Da er (anscheinend) nicht auf Gehör traf, schien er das auf eigene Faust beweisen zu wollen.

    Sicher kein kluger Schachzug, aber das Gericht hat doch eindeutig festgestellt dass es ihm nicht um sexuelle Befriedigung ging.

    Wenn man dann also von „Onaniervorlagen“ etc. liest ist das einfach unter aller Sau.

    Und ich empfehle auch allen anderen sich erst Mal mit dem Thema auseinanderzusetzen, bevor sie sich von Publikationen wie dieser hier eine Meinung bilden lassen.

    Bestes Beispiel: „aber mir so eine Seite doch nicht noch, wie Herr Tauss auf den PC runterladen.“

    Da sieht man mal, mit welchem Halbwissen die Leute verbal auf andere eindreschen

  • #30
  • #31
    Arnold Voss

    Beantworten sie mir eine sehr schlichte Frage Philipp (und die anderen die uns Ruhrbarone im Fall Tauss hier kritisieren): Warum muss ich, um etwas zu beweisen, es gleich Hundert mal tun?

    Und kommen sie mir bitte nicht mit der dämlichen Antwort, dass das eben einfach nur eine Fehler, eine Blödheit, ein unkluger Schachzug usw. ist.

  • #32
    ihr seid alle fail

    Ihr Ruhrbarone seid Fail- wegen Bildjournalismus

    Und Tauss wegen der Abmahnung ist genauso fail – Kein Pirat mehr und schon wieder dabei beim Abmahnwahn? Einfach traurig…

  • #33
    reizzentrum

    @Arnold Voss

    Es geht nicht um Tauss oder die Tat, es geht – schon seit langem – ausschliesslich um die Art wie die Ruhrbarone des Begriff Journalismus und Meinungsfreiheit strapazieren.

    Wir Kritiker haben verstanden – für uns muss man nicht eskalieren (Bildinhalte auch noch beschreiben). Es geht um den Rufmord den die Ruhrbarone – mit Tauss als Opfer – betreiben

    @BesorgterBürger
    Wer die Medien verfolgt hat weiss, dass Tauss nicht mehr Mitglied der Piratenpartei ist.

  • #34
    Daniel Schultz

    @23

    „Aus “Versehen” findet jedenfalls niemand solche perversen Seiten im Internet.“

    Und das ist genau der Punkt, an dem die Berichterstattung der Ruhrbarone beim Leser einen falschen Eindruck weckt…

  • #35
    Werner Maier

    „sich seine Befriedigungsvorlagen“

    Respekt, Respekt. Kein Wischiwaschi, sondern knallharte und unverblümte Aussagen. Ich bezweifel aber, dass man diese Tatsachenbehauptung belegen kann, der StA ist es nicht gelungen.

  • #36
    Philipp

    Warum trägt ein Staatsanwalt mehr als einen Beweis für die Anklage eines Verbrechens zusammen?

    Die genauen Gründe seines Handelns wird nur er selbst kennen. Es geht mir aber viel mehr nicht um die Frage des „Warum“, sondern darum dass man medial nicht mit falschen Behauptungen und Halbwahrheiten durch den Dreck gezogen wird.

    Der eine Kommentator hier hatte schon recht: Warum wurde nur ein Bruchteil so oft darüber berichtet, dass Frau von der Leyen sich Kinderpornos besorgt und vorgeführt hat? Weil Sie eine Frau ist? Oder doch eher, weil sie ein schwarzes Parteibuch hat?

    Journalismus sollte objektiv sein. Und das war hier und in vielen anderen Fällen auf beängstigende Art und Weise nicht der Fall.

  • #37
    order_by_rand

    Bisher hatte ich immer einen ganz guten Eindruck von den Ruhrbaronen und habe die Artikel gerne gelesen. Mit dieser Hetzjagd tun sich die Autoren aber meiner Meinung nach keinen Gefallen.
    Ich kann mir auch nicht recht erklären, was das Ganze soll. Meiner Meinung nach gibt es nur eine einzige nachvollziehbare Erklärung:
    Bei Herrn Schröder muss ein sehr tief sitzender Hass auf Herrn Tauss vorhanden sein, wofür wir die Gründe nicht kennen. Ober aber, was ich für wahrscheinlicher halte, er ist selbst in seiner Kindheit missbraucht und dabei fotografiert oder gefilmt worden. Unter den Umständen könnte ich seine Handlungen nachvollziehen und würde ihn bitten, sich andere Möglichkeiten zur Kompensation und Satisfaktion zu suchen, möglichst mit professioneller Hilfe.
    Das ist aber nur eine ganz vage Vermutung auf der Suche nach einer Erklärung für die ziemlich schwer nachvollziehbare Aktion von Herrn Schröder.

  • #38
    Dieter Carstensen

    #29 Würden sie lieber Philipp, wie ich, 30 Jahre als Sozialarbeiter gearbeitet haben, wüssten Sie, daß man um perverse Internetkinderfickerseiten zu enttarnen um sie zur Anzeige zu bringen, diese nicht aus dem Internet auf seinen PC herunterladen muss!

    Da reicht ein Linkhinweis an unsere Polizei oder z.B. an die Internetseite „child online protection“ die seit Jahren weltweit gegen Kinderporngrafie aktiv ist und die Ursula von der Leyen und der Tauss scheinbar nicht gelesen haben!

    http://www.itu.int/osg/csd/cybersecurity/gca/cop/meetings/june-tokyo/bios/index.html

    Ihre Argumentation ist recht platt, mit Verlaub!

  • #39
    reizzentrum

    BTW: Könnt ihr das wirklich beweisen:

    „Der Rechtsanwalt sagt, Tauss habe nicht das Internet benutzt, sondern sich seine Befriedigungsvorlagen auf anderen Wegen besorgt. “

    Hat der Anwalt von Tauss wirklich von Befriedigungsvorlagen gesprochen, oder habt ihr ihm das untergeschoben? Genau DIESE Art der Manipulation bringt mich dazu euch jegliche journalistische Befähigung abzusprechen. Ihr versucht zu manipulieren und nicht zu berichten.

    Wenn ihr das nicht beweisen könnt, wäre auch dieser Satz ein Grund für eine Abmahnung.

  • #40
    ihr seid alle fail

    „Beantworten sie mir eine sehr schlichte Frage Philipp (und die anderen die uns Ruhrbarone im Fall Tauss hier kritisieren). Warum muss ich, um etwas zu beweisen, es gleich Hundert mal tun?

    Und kommen sie mir bitte nicht mit der dämlichen Antwort, dass das eben einfach nur eine Fehler, eine Blödheit, ein unkluger Schachzug usw. ist.

    @Arnold:

    Dann wirst du dich freuen das die Staatsanwaltschaft behauptet hat das selbst dies ZU WENIG Material ist um Tauss „Recherche-Argument“ zu entkräften.

    Ändert aber trotzdem nichts daran das eine Abmahnung, selbst als Ex-Pirat, unter aller Sau ist von ihm.

  • #41
    Headhunter

    Ich finde die juristischen Aktivitäten gegen die Verfasser von Mutmaßungen, Verdrehungen und Lügen absolut richtig! Hoffentlich bekommt ihr richtig einen auf den Sack.

    Diese Medien-Hetzkampagnen sind eines Journalisten unwürdig!

  • #42
    Daniel Schultz

    @36

    Der Deutsche Presserat sieht in einer Nicht-Berichterstattung Pressefreiheit. Das ist zwar legitim, doch trägt es nicht gerade zu einer ausgewogenen Bereichterstattung bei.

    http://www.presseschauer.de/?p=1039

  • #43
    pmn

    #26
    Der Tauss ist nicht mehr in der Partei und handelt(e) auch nicht in ihrem Auftrag, deine Zurechnung der Abmahnung ist also völlig falsch.

    Der Autorengruppe würde ich für die Zukunft raten sich von solch emotionalen Themen fernzuhalten, es schadet ihrer Glaubwürdigkeit.

  • #44
    BesorgterBürger

    @Reizzentrum:

    wer das Verhalten in den Kommentare verfolgt hat, weiß, dass der Austritt von Tauss nix an seinem Ober-Guru-Status für Piraten geändert hat.

  • #45
    Frank

    Also wer sich derart dubios herausredet und windet wie der Herr Tauss, darf nicht erwaren mit Glacéhandschuhen angefasst zu werden.

    Das Thema ist und bleibt abstossend, – und er selbst hat nicht viel zur offenen und transparenten Aufklärung beigetragen.

    Die jetzigen anwaltlichen Einlassungen sind doch eher „Nebenkriegsschauplätze“.

    Dass kommt mir so vor, als ob jemand eine Person mit dem Auto überfährt, Fahrerflucht begeht, anschlesend gefasst und verurteilt wird, – und sich schlussendlich darüber gerichtlich auseinandersetzt, ob er dass mit einem Opel oder VW getan hat.

    Es ändert nichts am Kern der Sache, es lenkt nur ab.

  • #46
    Philipp

    Herr Carstensen, Ihre 30 Jahre Arbeit im Sozialen Dienst in allen Ehren, aber Sie sind im konkreten Fall auf dem Holzweg.

    Es ging nämlich gerade NICHT um die Verbreitung via Internet (welche ja mit dem Stoppschild beseitigt werden sollte…), sondern um die Vebreitung über alternative Wege. Daher wurden die besagten Bilder auch nicht auf Herrn Tauss‘ Rechner, sondern auf einem seiner Handys gefunden. Außerdem auf zwei DVDs, welche angeblich auf postalischem Wege zu ihm kamen (Da bin ich mir nicht sicher, daher unter vorbehalt).

    Jedenfalls ging es ganz klar darum, aufzuzeigen dass die Szene die besagten Stoppschilder ungehen kann und wird.

    Daher ist die Aussage „Sowas zeigt man an und speichert das nicht auf seinem PC“ eindeutig falsch und für mich ein Beispiel, was reisserischer Journalismus für Meinungen bei seinen Lesern verursacht.

  • #47
    Steffen K.

    Die Haltung der Ruhrbarone ist völlig richtig. Es mittlerweile nicht mehr mit anzusehen, wie Tauss und seine Jünger von der Piratenpartei überall im Netz den Fall verdrehen. Das geht mittlerweile soweit, dass dreist behauptet wird, das Gericht habe Tauss vom sexuellen Interesse an den Bildern „freigesprochen“.

    Die Art und Weise wie Tauss sich als „Opfer“ darstellt, gleicht einer Perversion. Zumindest ist es nicht weniger pervers als die Bilder, die er sich zu seinem Privatvergnügen beschaffte.

  • Pingback: Tauss vs. Ruhrbarone – das Netz erwürgt sich selbst « Party-Newbie

  • #49
    Philipp

    Ich weiß nicht was die Ruhrbarone so in Ihrer Freizeit gemacht haben, aber dass Herr Tauss sowas gemacht hat stand nie zur Diskussion.

    Von daher scheinen Sie ja wenig von Informationsbeschaffung zu halten

  • #50
    mimimi

    Nur ein paar spontane Gedanken die mir hier beim lesen durch den Kopf gingen….

    Hat Rechtstaatlichkeit nicht auch etwas mit Verwantwortung zu tun?

    Sollte nicht ein Journalist auch persönliche Verantwortung übernehmen? Sich Gedanken darüber machen, ob eine Aussage sachlich oder reisserisch ist?

    Ist eine Unterscheidung zwischen Herrn Tauss und Frau v.d.Leyen nicht schon ein systematisches Problem in einem Rechtstaat der die beiden gleich behandeln sollte? Sollten Medien den Rechtstaat (und damit die Menschen) nicht unterstützen?

    Fällt es anderen auf, daß durch kleine Beugungen und Interpretationen ein Weg weg von der Gleichheit und Gerechtigkeit beschritten wird? Ist ein „kleiner Tauss“ so wichtig, daß die fehlende Gleichbehandlung einfach übersehen werden solllte?

    … zu viele Fragen…

  • #51
    Arnold Voss

    @ Philipp u.a.

    1. Frau von der Leyen hat sich das Material nicht selbst besorgt sondern von den zuständigen Stellen besorgen lassen.

    2. Wenn ein Staatsanwalt einen überzeugenden Beweis hat dann sucht er eben nicht beliebig oder aus „Neugierde“ nach weiteren.

    Und eine weitere Frage:

    Was würden sie zu einem Freund sagen, der ihnen erzählt, dass er deswegen Kinderpornographie sammelt, weil einfach nur neugierig darauf ist?

  • #52
    Marcel

    #49 Dieter Carstensen:

    Aber wer hat denn die Kinderfickerseiten aus dem Internet auf seinen PC runtergeladen? Tauss oder die Ruhrbarone?

    keiner von beiden genannten

  • #53
  • #54
    Arnold Voss

    @ Ihe seid alle fail #40

    Die Staatsanwaltschaft ist aus gutem Grunde sehr vorsichtig in ihren Aussagen. Aber das beantwortet meine Frage nicht. Es ging mir, wie auch sie sicher gemerkt haben, um die Wiederholung als solche und nicht um ihre genaue Anzahl.

  • #55
    otomo

    „Der Rechtsanwalt sagt, Tauss habe nicht das Internet benutzt, sondern sich seine Befriedigungsvorlagen auf anderen Wegen besorgt.“

    Ich bezweifel das der Rechtsanwalt von Befriedigungsvorlagen gesprochen hat. Dürfte die nächste Abmahnung nach sich ziehen.

    Und ich habe den Eindruck, das diesmal die Solidarität mit abgemahnten Bloggern recht bescheiden ausfallen wird.

  • #56
    Philipp

    1. Wird sicherlich zutreffen, was die Sache nicht besser macht. Als sie gemerkt hat dass ihre Argumente nicht ziehen hat sie die visuelle und moralische Keule ausgepackt. Das gleiche ist übrigens hier geschehen.

    2. In der Tat ist das so. Ein Staatsanwalt wird immer versuchen JEDEN Beweis aufzutreiben. Fingerabdrücke an der Tatwaffe sind ein Beweis, dennoch werden doch noch Zeugen angehört und Motive gesucht?!

    Ich möchte die Diskussion jetzt an diesem Punkt auch verlassen, da sie sich im Kreis dreht und ich gesagt habe was ich dazu beitragen wollte, außerdem muss auch ich heute noch mein Geld verdienen.

    Dennoch möchte ich auf Ihre letzte Frage noch entgegen, dass zwischen „Neugierde“ und „Recherche“ ein entscheidender Unterschied liegt. Außerdem liegt auch ein Unterschied zwischen einem Freund X und einem Bundestagsabgeordneten Y. Denn im Gegensatz zu Freund X, hat der Abgeordnete durchaus ein besonderes Interesse daran (oder sollte es haben), überhaupt zu verstehen über was man da abstimmt.

    Wenn man sich die „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein“ Politikdeppen der Republik so anschaut, scheint dies genau nicht der Fall zu sein.

    Um ein Fazit zu ziehen: Ich möchte hier keine Tat beschönigen oder ähnliches, aber man muss einfach Mal bei bewiesenen Tatsachen bleiben und dies ist vielfach nicht geschehen. Von daher muss man sich dann auch den Folgen dessen Bewusst sein. Wenn dann wiederholt von unbewiesenen Wichsvorlagen gesprochen wird ist das eindeutig unzulässig.

    Sie hätten sicher auch etwas dagegen, wenn ich Sie in meinem Blog als Perversling beschimpfen würde, ob durch die Blume oder direkt.

    Ich hoffe die Ruhrbarone lernen daraus.

  • #57
    BesorgterBürger

    ich hoffe, Tauss geht in Revision, damit er dann ein härteres und somit gerechteres Urteil für Kindesmissbrauchs-Unterstützung erfährt.

  • #58
    Jürgen

    Ich glaube auch, dass Hr. Schröder mit seinem Artikel übers Ziel hinausgeschossen ist. Den Artikel bitte mal 5 Tage ruhen lassen und dann wieder durchlesen, und zwischenzeitlich zum Thema nur das Urteil nochmal durchlesen. So etwas ist manchmal sehr erhellend.

  • #59
  • #60
    Arnold Voss

    @ headhunter #41

    Schon mal den eigenen Schreibstil auf auf den Aspekt „Hetze“ untersuchen lassen?

  • #61
    Kolonia

    „Wenn ich durch Zufall beim “googlen” auf eine solche Seite stossen würde, würde ich sofort das LKA NRW oder das BKA informieren, aber mir so eine Seite doch nicht noch, wie Herr Tauss auf den PC runterladen.“

    Tauss hat diese „Dokumente“ ja nicht per Internet erlangt, sondern durch eigene Ermittlungen auf anderen Kommunikationswegen, z.b. MMS.

  • #62
    uli-e

    Als ehemaliger Einwohner der Stadt Worms muss ich sagen: Ihr, Medien und Gerichte und auch Angeklagte haben aus den Wormser Prozessen nicht dazu gelernt.

    Mit dem Mediealen Hit- und Klickgeilen Rummel werden Spuren verwischt, nicht untermauert.

    Allesamt legen immer noch die mittelalterlichen Verhaltensweisen an den Tag. Früher stand man am Pranger, heute steht man im Blog. Es hat sich nichts entwickelt im Bereich des Stammhirns!

  • #63
    Kolonia

    „Aber wer hat denn die Kinderfickerseiten aus dem Internet auf seinen PC runtergeladen? Tauss oder die Ruhrbarone?“

    KEINER von beiden.

    Drucken Sie bitte erst das Internet aus , bevor Sie weiteren Unsinn schreiben.

  • #64
    otomo

    @47 es gibt auch Menschen, die nicht der Piratenpartei angehören, die sich etwas mehr Sachlichkeit und Recherche auch bei emotionalen Themen wünschen.

    Ich habe mich in den Kommentaren einige Male gegen den virtuellen Lynchmob gestellt, da von dort oft keine Argumente, sondern nur Geifer und irrationales Rufen nach lebenslangem Kerker zu hören bekomme.

    Ich bin weder Mitglied noch Sympathisant der Piratenpartei.

    Überfordert das Ihre Schwarz-Weiss Sicht auf die Dinge?

  • #65
    Torsten Krahn

    @Dieter Carstensen (#2, #15, #22):
    Ihre Erfahrung als Sozialarbeiter im Umgang mit missbrauchten Kindern in allen Ehren, doch in Ihrer blinden Empörung liegen Sie dennoch falsch. Sie behaupten mehrfach, dass sich Herr Tauss kinderpornografische Dateien aus dem Internet auf seinen PC gezogen habe – das ist falsch und war nie Gegenstand der Anklage. Es geht in diesem Fall um drei auf dem Postwege bezogene DVDs und um via MMS empfangene Dateien auf seinem Mobiltelefon. Seine PCs enthielten kein kinderpornografisches Material, er bekam sie nach der Untersuchung durch die Polizei zurück.

    Ob das für die moralische Betrachtung wichtig ist, lasse ich hier außen vor. Für die Glaubhaftigkeit seiner Begründung ist es allerdings wichtig, denn es ging damals darum, nachzuweisen, dass es die von den Befürwortern der geplanten Zugangssperren ins Feld geführte „Kinderpornoindustrie im Internet, die Milliarden umsetzt“ gar nicht gibt, sondern dass die Masse kinderpornografischen Materials über andere Wege angeboten und verbreitet wird. Eine Diskussion, an der Herr Tauss als damaliger Abgeordneter der SPD direkt beteiligt war.

  • #66
    Arnold Voss

    @ Philipp

    Nur noch ganz kurz: Ein Bundestagsabgeordneter hat weder die Befugnisse eines Staatsanwaltes noch eines Kriminalisten. Und das ist auch gut so, oder?

  • #67
    Steffen K.

    Ich glaube, ich habe einen Tinnitus im Auge. Ich sehe nur noch Pfeifen!

    Dieser ständig wiederholte Vergleich Tauss/von der Leyen ist eine Beleidigung für den menschlichen Intellekt. Damit kann man allenfalls Verschwörungstheoretiker-Aspiranten oder kleine Geeks aus dem Netz beeindrucken.

  • #68
    queue

    Ach Leute, merkt ihr nichts?
    Wer hier von Abmahnwahn redet, liegt falsch. Abmahnern geht es darum, ein Gerichtsverfahren zu vermeiden. Oft, weil sie gar nicht genug in der Hand haben.

    Tauss dagegen will wahrscheinlich vor Gericht, um ein für alle mal klären lassen, ob nach dem Gerichtsurteil (und überhaupt) so über ihn berichtet werden darf. Und da wird er nicht vor das LG Hamburg ziehen.

    Die Abmahnung hilft ihm hier, weil sie schnellere Ergebnisse verspricht, vielleicht springt sogar eine einstweilige Verfügung dabei raus. Dabei unterstützen ihn die Ruhrbarone, da sie wie alle Trolle nicht wiederstehen können, einen Köder anzunehmen und nachzutreten.
    Gerade Tauss kennt diese Verhaltensweise und weiß sie zu nutzen. Er weiß auch, das es hier keinen Streisandeffekt geben kann, da alle schmutzigen Details bereits bekannt sind. Der Versuch, hier einen solchen zu provozieren, indem die Inhalte der Darstellungen nochmal ins Licht gezerrt werden, zieht nicht, die wurden von Tauss ja nie bestritten.

    Übrigens ist ein Teil der genannten Bilder heterosexueller Natur, was dem bisher verbreitetem Bild wiederspricht, dass es eine eindeutige Präfereinz gäbe.

  • #69
    Thomas

    @ Arnold Voss #61
    Ein Staatsanwalt oder Kriminalbeamter darf verdeckt ermitteln. Ein Journalist darf das auch. Ein Bundestagsabgeordneter, der laut Gesetz nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet ist, darf das aber nicht? Dann würde ich doch mal die Frage aufwerfen wollen, wer Journalist ist. Blogautoren?

  • #70
    Daniel Schultz

    #61

    Wenn die Exekutive eine gesetzlich Maßnahme fordert, die Legislative aber nicht prüfen darf, ob die Maßnahme erforderlich ist, dann gibt es ein Problem mit der Gewaltenteilung.

  • #71
    Steffen K.

    @#61

    Was hat das alles mit Tauss zu tun, ob die Legislative prüfen bzw. was ein MdB generell darf?

    Es ist gerichtsfest erwiesen, dass Tauss gerade nicht in Zusammenhang mit seinem Mandat handelte und auch nicht recherchierte. Soll das ein erneuter erbärmlicher Versuch sein, vom privaten Interesse des Herrn Tauss an seinen Kinderpornos abzulenken?

  • #72
    Sensentier

    Ernsthaft, so, wie ihr die Sache mit Tauss dargestellt habt, dürft ihr euch über eine Abmahnung nicht wundern.

  • #73
  • #74
    Stefan Laurin

    @Sensentier: Wir haben einen Fehler gemacht und wurden abgemahnt. Wir wundern uns nicht. Wir hätten den Fehler nicht machen dürfen. Unser Fehler ärgert uns, nicht die Abmahnung.

  • #75
    reizzentrum

    @Stefan Laurin #74

    Fehler sind gut, wenn sie keinen zu grossen Schaden anrichten und man aus ihnen lernt. Aber:

    „Wir haben einen Fehler gemacht und wurden abgemahnt. Wir wundern uns nicht. Wir hätten den Fehler nicht machen dürfen. Unser Fehler ärgert uns, nicht die Abmahnung.“

    Anscheinend wurde nicht gelernt, denn auch dieser Artikel strotzt wieder vor Unterstellungen (Hat der Anwalt wirklich von „Befriedigungsvorlagen“ gesprochen? Hat Tauss (und das wird unterstellt) die Medien zur Befriedigung benutzt?

    Sowas nennt man lernresistend. Eine ganz fiese Sache, das. Bei der Bundeswehr gibt es eine sehr sinnvolle Regel: Beschwerden erst nach Ablauf einer Nacht. Das heisst: Erstmal darüber schlafen. Das hätten Sie und herr Schröder auch vor Veröffentlichung dieses Artikels tun sollen. Vielleicht auch mit einer neutralen Person beratschlagen – Emotionen sind IMMER ein schlechter Ratgeber.

  • #76
  • #77
    Stefan Laurin

    @Reizzentrum: Danke für ihren Bundeswehr-Tipp. So haben wir es auch gemacht: Der Text „Ärger mit Tauss“ war gestern fertig und ging heute online.

  • #78
    reizzentrum

    @ #78 | Stefan Laurin

    Also ist dieser Artikel – genau SO wie er formuliert wurde – gewollt und im Vollbesitz der vorhandenen geistigen Kräfte veröffentlicht. Eine Entschuldigung „in der Kürze der Zeit …. „/“Im Eifer des Gefechts“ weg.

    Die Worte sind wohlgewollt, die Formulierungen exakt so wiedergegeben, wie Sie das Ziel der Schreiber am exaktesten erreichen.

    Vielen Dank für die Möglichkeit der Hintergrundanalyse. Mir ist zwar jetzt schlecht ob der zugegebenen Widerwärtigkeit der Autoren, aber besser ehrlich als verlogen.

    Die Frage, ob Tauss’s Anwalt die betreffenden Medien tatsächlich als “Befriedigungsvorlagen” benannt hat, ist aber immer noch nicht beantwortet. Passt aber zum Stil der Barone – immer schon drumrum und nie zum Punkt kommen.

  • #79
    Stefan Laurin

    @Reizzentrum: Wir sind doch nicht die einzigen die von Tauss abgemahnt wurden. Wir wissen von mindestens einem weiteren Online-Medium. Das will und soll aber selbst entscheiden, wie es mit der Abmahnung umgeht.

  • #80
    reizzentrum

    Sehr geehrter Herr Laurin,

    so langsam wird mir hier echt zu bunt: Ihr stetes vom Thema ablenken. Können Sie bitte die folgende, einfache Frage beantworten:

    „Die Frage, ob Tauss’s Anwalt die betreffenden Medien tatsächlich als “Befriedigungsvorlagen” benannt hat, ist aber immer noch nicht beantwortet. Passt aber zum Stil der Barone – immer schon drumrum und nie zum Punkt kommen.“

  • #81
    Steffen K.

    Sind Kinderpornos etwa keine „Befriedigungsvorlagen“? Für was benutzt man die denn sonst so, wenn man nicht gerade ein Pädophiler ist?

    Zur Bebilderung von Poesiealben sicherlich nicht.

  • #82
    kallh1

    Vor zwei Wochen wusste ich noch nicht einmal, wie man Schornahlist schreibt…

    …heute bin ich selber einen.

    Vor zwei Wochen wusste ich noch nicht einmal, wie man schornahlist schreibt…

    würde das „Journalisten“ in eurem Untertitel durch „Stammtischlegastheniker“ ersetzen. Das betrifft nicht nur diesen Artikel, auch jenen, welcher die Relevanz des Bundespräsidenten pauschalisierend und mehr als oberflächlich hinterfragt.

    Da hat ja selbst das Bekanntmachungsblättchen meiner Gemeinde einen höheren journalistischen Wert. Haarsträubend, was hier als Journalismus bezeichnet wird.

    Ihr könnt ja aufschreiben, was ihr wollt, aber bitte bezeichnet das dann nicht gleich als Journalismus, sondern vielleicht als zeitgeschehenorientierten Dokumentarepos, oder phantastische Poesie des aktuellen Zeitgeschehens, wenn ihr einer ordentlichen Formulierung und gewissenhafter Recherche überdrüssig seid. Dann erreichen euch auch weniger Abmahnungen. Versprochen.

  • #83
    krog

    Ums nochmal genau nachzufragen, ist dies tatsächlich die konsensfähige Position der „Ruhrbarone“ oder nur zweier Personen?

  • #84
    reizzentrum

    @#82 | Steffen K.

    Fragen Sie doch Frau von der Leyen, die sich Kinderpornographie vom BKA beschaffte (beschaffen liess), um diese dann vor der Presse vorführen zu lassen. Hat sich die mehrfache Mutter ebenfalls Befriedigungsvorlagen beschafft?

    Und es besteht immer noch eine „Restmöglichkeit“, dass sich Jörg Tauss diese Medien beschaffte um zu recherchieren. Ich sage nicht, dass dem so ist, ich erwähne aber explizit die Möglichkeit – auch und gerade nach dem derzeitigen Stand des Rechtsverfahrens.

  • #85
    reizzentrum

    @ #84 | krog

    Stefan Laurin ist Verantwortlicher für die Ruhrbarone (Impressum) – wahrscheinlich beantwortet dies ihre Frage

  • #86
    Besim Karadeniz

    Euer Ton ist nach wie vor ätzend und weit von einer halbwegs fundierten, journalistischen Qualität entfernt. Und jetzt auch noch mit dem bewährten Schema der „beleidigten Leberwurst“ zu kontern, obwohl sehr offensichtlich der Anwalt von Jörg Tauss lediglich auf die verleumderischten Parts zeigt, das ist einfach, jedoch verkehrt. Journalismus ist nicht einfach nur „Kacken“.

    Ihr möchtet bitte dringend an eurer Art und Weise der Berichterstattung arbeiten. Es beginnt zu ekeln.

  • #87
    SvenR

    1. Dieter Carstensen kann offenbar nicht lesen. Und/oder nicht verstehen.

    2. Ich hab‘ mal irgendwo gelesen, dass die, die sich am lautesten, derbsten und unflätigsten über „Kinderficker“ (um mal die Diktion von Carstensen aufzunehmen) auslassen, selbst welche seien. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Vielleicht ist ja auch die Annahme, dass Schröder selbst missbraucht wurde, wahr und daher seine Ausfälle zu erklären. Mit Journalismus hat das jedenfalls nichts zu tun. Schade, was aus den Ruhrbaronen hätte werden können…

    3. Diejenigen, die hier laut „denkt den keiner an die Kinder“ und „habt Ihr selbst keine Kinder“ krakelen: Missbrauch findet i.d.R. in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis statt. Doutroux (schreibt der sich so?) ist die Ausnahme, nicht die Regel. Nicht, dass das vergessen wird.

    4. Kipo ist nicht gleich Kipo. In Deutschland sind z.B. auch Computeranimationen oder Zeichnungen, die wie Kipo aussehen verboten, d.h. es wurde kein „Kind gefickt“. In manchen Ländern gibt es „Anscheinskipo“, d.h. Ponrographie von volljährige Pornodarsteller, die jünger aussehen, als sie sind. In manchen Ländern sind jegliche Nacktaufnahmen von Kindern Kipo. In manchen Ländern werden aus unserer Sicht vollkommen harmlose oben-ohne-Fotos à la Bild-Mädchen-von-Seite-3 in Internetsuchmaschinen zensiert, wenn die Körbchengröße nach Meinung der Zensoren zu klein sind.

  • #88
    Hans O. Haas

    Ist Herr Tauss jemals von einer Staatsanwalt oder anderen zur Strafverfolgung berechtigeten Behörde beauftragt worden, über Jahre hinweg Privatermittlungen durchzuführen?

    Hat Herr Tauss Grund den Behörden derartig zu misstrauen, dass er selbst die schrecklichsten Fotos und Videos nicht sofort zur Anzeige gebracht hat, sondern sie weiter schön in seinen Sammlungen aufbewahrt hat?

    Hat er damit nicht das Leiden von Kindern, die er ja angeblich schützen wollte, in unerträglicher Weise verlängert? Warum ?

    Kann Herr Tauss oder sein famoser Anwalt diese Fragen aufklären ?

    Schönen Dank für die Berichterstattung.

  • #89
    Steffen K.

    @#85 | Reizzentrum:

    Mit Ihrem Vergleich zwischen der dienstlich zur Aufklärung agierenden Frau von der Leyen und dem privaten Kinderporno-Besitzer Tauss haben Sie sich ein erbärmliches geistiges Zeugnis ausgestellt.

  • #90
    reizzentrum

    @ #89 | Hans O. Haas

    Ja, offensichtlich hat Herr Tauss deutlichen Grund den Behörden und auch Ministerien – insbesondere bei diesem Thema – zu misstrauen.

    Siehe http://rz.koepke.net/?p=5313

    Frau von der Leyen rannte durch die Lande und belog Parlament, Presse und Bürger was die Gefährlichkeit und auch das Wachstum des Deliktes „Dokumentation von Kindesmissbrauch“ angeht.

    „Erneut stark zurückgegangen ist mit 2,9 Prozent der Anteil des Internets an der Verbreitung pornographischer Schriften.“ und

    „Der Teilbereich des Besitzes und der Beschaffung von Kinderpornographie schrumpfte im Jahr 2009 ebenfalls. Verzeichnet sind 3823 Fälle, was einem Minus von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.“
    (Beides: Quelle Heise: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Polizeistatistik-Mehr-Internetkriminalitaet-weniger-Kinderpornos-1002337.html)

    Wenn aber unsere Abgeordneten sich einzig auf Informationen wie diese Fehlinformationen (Frau von der Leyen wollte unbedingt die Internetsperren) der damaligen Familienministerin oder auf die Lekture von BILD und Ruhrbarone angewiesen sind, dann können wir das Parlament gleich ganz abschaffen.

  • #91
    Philipp

    Was macht denn den Unterschied zwischen einer dienstlichen von der Leyen (die sich im Auftrag der Kinder KiPo beschafft) und einem dienstlichen Tauss (der sich aus sexuellem Interesse KiPo beschafft)? Der Penis?

  • #92
    Daniel Schultz

    @89

    Herr Tauss hatte bereits in seiner Stellungnahme darauf hingewiesen, dass er BKA misstraut:

    http://daten.tauss.de/StellungnahmeTauss110309.pdf

    Im Übrigen hat das BKA auch schon Beweise gefälscht:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30054/1.html

  • #93
  • #94
    Carlos

    Widerlich ist hier vor allem wie die Tauss-Apologeten versuchen, dessen Verhalten schön zu reden und immer wieder das Märchen der Recherche verbreiten.

    Fakt 1:
    Tauss hat sich kindepornografisches Material beschafft.

    Fakt 2:
    Tauss hat bei der Sicherstellung des Materials zunächst nicht von Recherchetätigkeiten gesprochen, darauf ist er erst später gekommen.

    Fakt 3:
    Tauss hat über einen Zeitraum von 2007-2009 niemanden über seine angebliche Recherche oder deren Ergebnisse informiert. Weder Ermittlungsbehörden, noch die Öffentlichkeit noch seine Parlamentskollegen in den entsprechenden Debatten, obwohl es im Zuge seiner zahlreichen Einlassungen im Vorfeld der Verabschiedung des Zugangserschwerungsgesetzes geradezu zwingend gewesen wäre – wann, wenn nicht dann, hätte er seine jahrelangen Recherchen denn nutzen wollen?

    Fakt 4:
    Aufgrund der Würdigung der Gesamtumstände wurde gerichtlich festgestellt, dass eine Beschaffung und Nutzung des Materials zu dienstliche Zwecken durch Tauss nicht glaubhaft ist und statt dessen ein privates Interesse (welcher Art auch immer) an dem Matrial Beweggrund war.

  • #95
    Herjeh2010

    @Reisezentrum,
    erst tagelang triefendes Tätermitleid, dann aber ätzen Sie in einer aggressiven Weise rum, die die Schärfe des Artikels, den Sie kritisieren, noch weit übertrifft. Wenn Sie nämlich in 85 dem Herrn Tauss noch „Restmöglichkeiten“ zubilligen, reicht Ihnen bei den Autoren nicht einmal ein Fehlerzugeständnis. Auf welche Reise gehen Sie eigentlich? Privat-, Querulativ-, Dienst, Vergnügungsreise?
    Entschuldigung, aber ich halte Ihre aggressive Hartnäckigkeit für inquisitorisch.
    Ach so, bevor ich das versäume, und zum Opfer von möglichen potentiellen Abmahnanwälten werde, ein Bekenntnis: Ich halte jeden gerichtlich verurteilten Kriminellen prinzipiell bis zu dessen Tod für unschuldig, und danach gilt der alte Spruch: Über die Toten nur Gutes.

  • #96
    reizzentrum

    @#96 | Herjeh2010

    Wo habe ich hier Tätermitleid betrieben? Oder ist das kritisieren von Beleidigung und Verunglimpfung Tätermitleid, weil ein Täter jegliche Bürgerrechte verloren hat.

    Oder ist auch in Ihren Augen jeder der für Menschen einsteht denen SIE die Rechte absprechen gleich als Mittäter zu kennzeichnen?

    Ich habe nicht verleugnet – ich habe nicht beleidigt und ich habe niemanden Worte in den Mund gelegt. Sicher war und bin ich für manche Menschen unbequem – so wird es auch bleiben, versprochen. Denn Duckmäusertum hat in Deutschland schon genug Unheil angerichtet.

  • #97
    McWunder

    Also ich verfolge das Thema jetzt hier schon ein paar Tage auf ruhrbarone.de und mal ganz ehrlich, liebe Mitglieder der „Autorengruppe“, eure Art von Journalismus ist unter aller Sau. Ich habe selten so einen unqualifizierten Mist gelesen. Eher habe ich das Gefühl, das ihr ernsthafte Probleme in eurem Privaten Umfeld habt, und dieses Blog hier benutzt um eure aufgestauten Aggressionen abzubauen. Das artet hier mittlerweile in übelste Hetze aus, GANZ GROSSES KINO. Aber ganz ehrlich Leute und jetzt mal auf der Höhe eures Niveaus geschrieben, ich werde mir ganz fürchterlich einen drauf rubbeln, wenn euch der Anwalt von Tauss auf Basis der deutschen Rechtsprechung, den Arsch aufgerissen hat. In diesem Sinne…

  • #98
    Martin

    Ob Tauss sich das material zur sexuellen Befriedigung besorgt hat, ist nicht erwiesen. Ich denke ihr macht euch angreifbar mit dieser Behauptung. Naja die Geschichte wird sicher noch weiter hochkochen.

  • #99
    emden09

    Ohne, dass ich Euren Darstellungen auch nur in einem Punkt widersprechen möchte, so macht mich doch eines besorgt. Tauss behauptete im Verlauf der Verhandlung, das BKA habe zu jener Zeit Zensurulla mit Material gefüttert, aus dem die Bedeutung des TCP/IP-gestützten Netzes (aka Internet) für die Verbreitung von KiFi-Material hervorgehoben und damit die Sperrgesetzgebung gestützt werden sollte. Er so behauptet er weiter, habe durch eigene Recherchen versucht das BKA zu widerlegen und zu zeigen, dass Handynetze das Hauptverbreitungsmedium sind.

    Wenn nun also niemand außerhalb der Staatsanwaltschaften, der Polizei und der Geheimdienste ein Recht hat Ermittlungen dieser Art durchzuführen, wie können dann die Eigeninteressen der Strafverfolgungsorgane an immer strikteren Überwachungssystemen begrenzt werden?

    Dies macht mich auch bei dem Urteil gegen Tauss besorgt. Wenn also Gerichte glauben, Abgeordnete seien zur Meinungsfindung auf die offizielle Ermittlungsergebnisse der dafür vorgesehenen staatlichen Stellen beschränkt oder müssten bei eigenen Ermittlungen mindestens mit diesen zusammenarbeiten, dann beschneiden wir unsere Demokratie und liefern sie auf Gedeih und Verderb Polizei und Justiz aus.

    Nach Freissler, Gestapo und Stasi sollten wir in Deutschland gelernt haben, dass das nicht gut sein kann.

    Mag Tauss Verteidigung noch so „windig“ klingen und evtl. in seinem Fall sogar sein, dieser eine Gedanke seiner Verteidigungsstrategie „Abgeordnete müssten ein eigenes unabhängiges Recht zur korrekten Ermittlung von Sachverhalten im Rahmen ihrer „nur dem Gewissen“ verpflichteten Meinungsfindung haben“ klingt für mich nicht nur nicht völlig abwegig, er wäre ein wichtiges Mittel zur Stärkung des Parlamentes (legislative) bei der Überwachung der Exekutive auf allen Ebenen.

    Unsere Verfassung geht hier fälschlich von einer Exekutive aus, die kein eigenes politisches Interesse an der Schaffung und Fortentwicklung von Gesetzen hat und deshalb ausschließlich loyal zum Staat und ausschließlich auf Grund edler Motive handelt. Dies gibt nicht die Exekutivwirklichkeit des 21. Jahrhunderts wieder. Spätestens seit den Toden von Stammheim und Willy Brandts erhellenden Worten dazu, darf dies auch für die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts bereits postuliert werden.

  • #100
    Marc

    „Diesen Vorwurf können wir nicht nachvollziehen. „Netz“ schließt hier in dieser Bedeutung die moderne Kommunikation ein.“ – Haarspalterei, Rausrederei, es wusste doch jeder wie ihr’s gemeint habt und wird sich versucht rauszureden, weil berechtigte Kritik mal wieder aus welchen gründen auch immer nicht angenommen werden will.

    Und der Satz „Der Rechtsanwalt sagt, Tauss habe nicht das Internet benutzt, sondern sich seine Befriedigungsvorlagen auf anderen Wegen besorgt“ ist sowas von daneben. Einerseits beruft ihr euch auf das Gerichtsurteil, andererseits kommt ihr dann mit solcher Polemik, die durch das Gerichtsurteil auch wiederlegt wird. Ganz schön armselig.

    Wenn ihr Eier hättet, dann würdet ihr den Fehler auch eingestehen. Ein wenig Selbstkritik wäre angebracht.

  • #101
    Bernd

    @Phillip (#92)
    In den Kommentaren werden Ihre Ausreden immer seltsamer.
    Welches Kind hat Frau von der Leyen beauftragt? Und wo im Urteil steht dass Tauss sich das Material aus „sexuellem Interesse“ besorgt hat?

    Der Ruhrbarone wird seinem Anspruch nicht gerecht.

  • #102
    Steffen K.

    #99 | Martin:

    Es ist gerichtlich erwiesen, dass Tauss sich das Material zu seinem rein privaten Vergnügen besorgte. Das Gericht hat nicht gesagt, wie dieses private Vergnügen ausgesehen hat. Die Mär von der dienstlichen Recherche hat es jedoch ganz klar verneint.

    Was bleibt da also noch?

    Was macht jemand über zwei Jahre lang rein privat in der Kinderporno-Szene?
    Warum nutzt jemand dazu rein privat den Namen seines ehemaligen Mitbewohners? („Hallo Werner“)
    Warum zahlt jemand rein privat einen Haufen Geld für die widerlichsten Vergewaltigungsbilder von Kindern?
    Warum fragt jemand rein privat ausschließlich nach Knaben-Pornos und hortet sie neben diversem Gay-Spielzeug im Schlafzimmer?

    Das Tätermitleid will bei mir einfach nicht aufkommen.

  • #103
    Herjeh2010

    @Reizzentrum 97,
    „…..denen SIE die Rechte absprechen gleich als Mittäter zu kennzeichnen?“

    Mit SIE meinen Sie mich?
    Dann ergänzen Sie aber mit sehr viel freier Phantasie meinen Beitrag, aber antworten nicht auf das, was ich Ihnen wirklich gesagt habe.

  • #104
    zboson

    @ #100

    Sehr schöner Beitrag, endlich mal jemand, der etwas abstrahieren kann und zeigt, wie besonders kläglich die Ruhrbarone-„Journalisten“ arbeiten.

    Ändert natürlich nichts daran, dass das Urteil gegen Tauss in Ordnung ist, da er kein Recht zur Recherche hatte (in dubio pro reo).

    Aber das eigentliche Problem sehe ich auch in einer Verselbständigung der Exekutive.

  • #105
    reizzentrum

    @#103 | Steffen K.

    „Es ist gerichtlich erwiesen, dass Tauss sich das Material zu seinem rein privaten Vergnügen besorgte“

    Können Sie mir bitte kurz die Stelle zeigen, an der das Gericht bestätigt, dass Tauss sich diese medien „zum Vergnügen“ beschaffte? Ich finde das Wort „Vergnügen“ nicht ein einziges mal im Urteil.

    @#104 | Herjeh2010

    Worauf sollte ich antworten? Ich hielt die Frage nach der Reise für einen niedlichen Versuch der Verunglimpfung. Aber da es die einzige Frage in ihrem Text ist, will ich diese gern beantworten: Die Reise ist eine Reise zur Insel der Wahrheit und Gerechtigkeit. Ich werde sie zwar niemals erreichen, aber jeder Zentimeter zählt.

  • #106
    zboson

    @ #105

    Sie dürfen private E-Mails ohne Einwilligung des Absenders nicht veröffentlichen, Briefgeheimnis und so, das ist strafbar.

    Ist Zeit, dass Sie sich mal abregen.

  • #107
    Philipp

    Das Kind, welches Frau von der Leyen beauftragte war natürlich sinnbildlich gesprochen. Sie trat ja als die edle Ritterin im Kampf für die Rechte der Kinder auf. Dabei wissen wir alle, dass es um etwas anderes ging und in diesem Fall KiPo als Begründung für ihr Handeln herhalten musste.

    Für das sexuelle Interesse – von dem ich nebenbei gesagt nicht überzeugt bin – von Herrn Tauss habe ich die Aussagen aus den Kommentaren hier benutzt.

    Um es genauer zu sagen: Einige waren hier der Meinung Frau v.d.L hätte nobel und mit edlen Absichten gehandelt als sie sich KiPo beschaffen lies und dies der Pressemeute präsentierte, wo hingegen das Handeln des Herrn Tauss nur rein sexuellen Interessen dienen sollte.

    Das erste ist bewiesen, das zweite nicht. Und solange etwas nicht bewiesen ist, darf ich es nicht behaupten, so einfach ist das.

  • #108
    reizzentrum

    @#105 | Dieter Carstensen

    Das Material hat sich Tauss per DVD schicken lassen sowie als MMS empfangen. Auf seinem Rechner wurde kein belastendes Material gefunden.

    „Wenn die Mail wirklich von ihm ist, sagt sie eigentlich alles aus! “

    *grins* Ja, er ist sehr exakt in seinen Aussagen – das und nicht mehr kann man daraus direkt ableiten. Vielleicht noch, dass Jörg Tauss versucht den Menschen, denen gewisse Informationen fehlen, eine Möglichkeit zu geben zu reflektieren. Aber das wird nun zu philosophisch 🙂

  • #109
    Isi

    Das sehr flexible Verhältnis des Herrn Tauss (und seiner Claqueuere) zur Wahrheit, das dazu führt, aus einem vom Gericht bescheinigten ‚privaten Interesse‘ ein auf jeden Fall ’nicht sexuelles‘ zu machen, verwundert mich seit ich es das erste mal hörte. Anfänglich hielt ich es für Demgagogie, heute weiß ich, dass es Blödheit ist. Das ist so ´ne Art (unbewußte) Freiermentalität: Sex ist immer dienstlich und privat ist eben tote Hose. Oder so. Was das nun für Tauss heißen mag, ist mir unklar, aber die Logik leidet unter monokausalen Trugschlüssen erheblich.

    Ich kann das Urteil nur schwer in seiner Milde akzeptieren und hoffe dennoch, dass man ihn in seiner Bewährungszeit (immerhin 2 Jahre) nicht noch einmal bei der Rechcherche erwischt. Gegen die Blödheit seiner Schellenäffchen anzukämpfen wird wohl länger dauern. Es ist seit dem Urteilsspruch höchste Zeit, die Verteidigungsstrategie aufzugeben (und das gilt auch für seine Jünger), um dem Mann helfen zu können.

  • #110
    Jens

    „Sie dürfen private E-Mails ohne Einwilligung des Absenders nicht veröffentlichen, Briefgeheimnis und so, das ist strafbar.“

    @107: Mit dem Briefgeheimnis lässt sich das nun rein gar nicht begründen.

  • #111
    Piratenweib

    Eine Abmahnung von einem Piraten? Das ist doch wohl ein absolutes No-Go! Auch wenn er kein Mitglied mehr ist – auf vielfaches Bekunden von Mitgliedern, bleibt man ja auch ohne Mitgliedsausweis Pirat.
    Zum Glück habe ich mich schon auf Carta von den Tauss´schen Aussagen jedweder Art distanziert. Auch eine solche Abmahnung kann ich nicht unterstützen. Hier sollten Blogger_innen mal wieder zusammenhalten und gegen so etwas aktiv werden. Auch wenn eine Meinung mal unbequem ist, dürfen wir uns nicht gegenseitig abmahnen! Und Herr Tauss ist auch nur ein Blogger wie jede_r andere auch. Er ist nicht besser oder mehr, nur weil er Berufspolitiker war. Ich finde dieses Verhalten schlichtweg untragbar!

  • #112
    zboson

    @ #110

    OT: Mir ging es darum, dass der Eintrag hier verschwindet, was mittlerweile geschehen ist.

  • #113
    Daniel Schultz

    Mal so in den Raum gefragt:

    Wenn ein MdB sich über einen Sachverhalt, über den er im Bundestag abstimmen soll, kundig macht, ist das dann privat oder dienstlich?

  • #114
    reizzentrum

    @ #111 | Piratenweib

    Abmahnung GENERELL No-Go bin ich bei dir. Wenn es aber Abmahnung in Richtung Unterlassungserklärung geht, weil hier beleidigt und verunglimpft wird, dann bin ich auch mal – ausnahmsweise – auf der Seite des Abmahnenden.

  • #115
    Dieter Carstensen

    #110 Strafbar??? Lesen Sie mal das Kontakteintragsformular und die erklärenden Einträge dazu auf meiner Homepage lieber Jens! Wer sich auf meiner Homepage einträgt, akzeptiert per stillschweigendem Einverständnis die Bedingungen, welche juristisch für MEINE Homepage gelten. Ich habe Herrn Tauss bestimmt nicht dazu gezwungen, sich auch meiner Homepage einzutragen, aber auf meiner Homepage sind die Richtlinien juristisch wasserdicht! Briefgeheimniss??? Steht nichts davon auf meiner Homepage, wenn es sich um Straftäter handelt. Lesen kann bilden!

  • #116
    Dieter Carstensen

    #109 Die Gerichte sehen das anders als Sie! Die Urteile gegen Herrn Tauss waren eindeutig, wie auch von den Ruhrbaronen nachgewiesen und korrekt wiedergegeben!

  • #117
    reizzentrum

    @ #113 | Daniel Schultz

    Nach dem „Tauss-Urteil“ darf sich auch ein Parlamentarier nur auf dem absoluten Boden der rechtsstaatlichkeit informieren. Jedwedes informieren welches Gesetzen, Verordnungen und Regeln zuwider laufen würde ist durch die Immunität NICHT gedeckt.

    Dieses KANN gefährliche Folgen haben. Kann, muss aber nicht.

  • #118
    zboson

    @Dieter

    Der kundige Jens wollte Dir nur beispringen, ich war’s ;-).

    Einfach mal locker lassen.

  • #119
    Herjeh2010

    @Reizzentrum 106,
    Reise zur Insel der Wahrheit?
    Mit der Phantasie von Beitrag 97?
    Achten Sie dann aber darauf, daß Sie sich da nicht plötzlich in einer Parallelwelt wiederfinden. Jeder Gedanke, der gedacht, aber nicht umgesetzt wird, erzeugt eine neue Welt, in der diese Umsetzung erfolgt. Hat sich Huge Everett so ausgedacht, weil die Kopenhagener Deutung des Doppelspaltversuchs so problematisch ist. Wird heute wieder viel diskutiert.

  • #120
  • #121
  • #122
    Jan Dark

    „Der Rechtsanwalt sagt, Tauss habe nicht das Internet benutzt, sondern sich seine Befriedigungsvorlagen auf anderen Wegen besorgt.“

    Ich glaube Euch nicht, dass der Rechtsanwalt von „Befriedigungsvorlagen“ gesprochen hat. Ich glaube, ihr lügt, um mit Euren abartigen sexuellen Fantasien Leser zu ziehen.

    Na, dann haut mal drauf: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sichs doppelt ungeniert.

  • #123
    Steffen K.

    #117 | Reizzentrum

    Das Tauss-Urteil sagt erst mal eines aus: Auch ein Bundestagsabgeordneter darf zu seinem privaten Vergnügen keine Kinderpornos konsumieren oder verbreiten.

    Hören Sie doch auf, die Tatsachen im Fall Tauss ständig zu verdrehen. Das wirkt mittlerweile lächerlich.

    Ende der Durchsage.

  • #124
    zboson

    @ #121

    Strafrechtlich hat Tauss schlechte Karten, vermute ich, da die Argumentation neu und so nicht vorgesehen ist. Staatsrechtlich ist das ein interessantes Thema.

    Aber diese Diskussion ist hier Perlen vor die Säue ;-).

    @# 117

    „Dieses KANN gefährliche Folgen haben. Kann, muss aber nicht.“

    In einem Fall kann man ein Held sein, in einem anderen verurteilt werden. Hängt davon ab, wer Ihre Freunde sind ;-).

  • #125
    reizzentrum

    @ #123 | Steffen K.

    Wo stand in dem Urteil nochmal der Begriff „Vergnügen“? Ich suche immer noch und sie haben noch nicht geantwortet? Falls Sie den Text nicht zur Hand haben, helfe ich gern: http://www.landgericht-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1254838/index.html?ROOT=1160451

    Ich hasse durchsichtige Manipulation

  • #126
    Philipp

    Ich find das schon geil, wie hier gesagt wird ein Pirat dürfe nicht Abmahnen. Dann werde ich mal einen Blog eröffnen und euch alle als kleinschwänzige KiFi bezeichnen, dann will ich mal sehen wie ich keine Abmahnungen dafür erhalte

  • #127
    Steffen K.

    @ #126 | reizzentrum:

    Schauen Sie doch mal, was ich bei #103 geschrieben habe. Ich habe keine Lust mich Ihnen gegenüber ständig zu wiederholen.

    Dass Sie Tauss‘ Straftaten herunterspielen, ist ja auch Ihr „Vergnügen“.

  • #128
    Thomas

    @35, Werner Meier:

    „Respekt, Respekt. Kein Wischiwaschi, sondern knallharte und unverblümte Aussagen. Ich bezweifel aber, dass man diese Tatsachenbehauptung belegen kann, der StA ist es nicht gelungen.“

    Erst durch einen Beweis bzw. Beleg wird aus einer Behauptung eine Tatsachenbehauptung.

  • #129
    reizzentrum

    @ #128 | Steffen K.

    Also sind alle Tätigkeiten entweder dienstlich oder Vergnügen? Gilt das nur für Tätigkeiten von Politikern oder auch für Tätigkeiten von Verwaltungsbeamten – oder sogar für Bürger?

  • #130
    Jan Dark

    #123 | Steffen K.

    „Das Tauss-Urteil sagt erst mal eines aus: Auch ein Bundestagsabgeordneter darf zu seinem privaten Vergnügen keine Kinderpornos konsumieren oder verbreiten.“

    Das ist eine Trivialität udn steht so auch im Gesetz,.

    Das Urteil sagt was anderes aus. Wenn ein Bundestagsabgeordnter seiner Pflicht im Bundestag nach der Geschäftsordnung des Bundestages nachkommt, an der Gesetzgebung mitwirken, dann kann das Landgericht Karlsruhe diese Pflicht nicht erkennen (obwohl die GO für jedermann zugänglich ist). Die Nebelbombe mit den nicht vorhandenen Sonderrechten für Abgeordnete ist wie die Rechtsfehlerhaftigkeit oben grober Unsinn. Zum einen wirkt nicht jeder an der Gesetzgebung für einen bestimmten Bereich mit, zum anderen ist der Bundestagsabgeordneten Ursula von der Leyen genau dieses Recht nach §184b,5 StGB für ihre Gesetzgebung von der Staatsanwaltschaft eingeräumt worden.
    Darüber hianus gibt es vom Gesetzgeber keinerlei Eisnchränkungen oder Berufskatalage (anders als z.B. bei §18EStG), die den §184b,5 igrendwie einschränken. Der Richter erzählt also dummes Zeug über Abgeordnete.

    Da der Richter rechtsfehlerhaft die dienstliche Pflicht nicht erkennen kann (was man vielleicht von einem Volljuristen hätte erwarten können, der ein bisschen unseren Staatsaufbau und die dazugehörige Rechtsstzung kennt, aber schon Filbinger zeigte, das da unten im Ländle recht abenteurlich Rechtsverstännis herrscht), vermutet er statt dienstlichem Interesse privates Interesse. Sagt aber auch in der Pressemitteilung, dass keine sexuelles Interesse erkennbar war, wie die „durchgeknallte“ Staatsanwältin ohne jeden Bewies behauptet hatte.

    Das Urteil wird keinen Bestand haben. Der Gesetzgeber wird für solche wild spekulierenden, rechtsfehlerhaften Landrichter den §184b,5 präzisieren müssen, damit die nicht so viel Unsinn reden.

  • Pingback: Jörg Tauss lässt abmahnen… | Kalliey®

  • #132
    queue

    @127: Da wärst du in Gesellschaft, solche Blogs gibt es schon.
    Wahlweise auch in der Fassung „Piraten sind Nazis und Nazis haben kleine Schwänze“
    http://www.fixmbr.de/zitat-des-tages-die-piraten-segeln-weiter-in-trueben-gewaessern/

  • #133
    Steffen K.

    @ #131 | Jan Dark:

    Ich wusste es! Ich wusste, es würde nicht lange dauern bis der erste Pirat erscheint, der mir erklärt, dass die Richter und die „durchgeknallte Staatsanwältin“ schlicht zu blöd sind, die Unschuld von Tauss zu erkennen und rechtsfehlerhafte Schlüsse zu ziehen.

    Das können nämlich nur die Nerds rund um Tauss, die einzig wahren Kenner von Staats- und Verfassungsrecht.

    Danke für so viel Hobbyjuristerei am Spätnachmittag!

  • #134
    _Flin_

    Auch Tauss hätte mit Sicherheit Ermittlungen in seiner Tätigkeit als Abgeordneter durchführen können. Dazu hätte er sich aber zumindest mit irgendjemandem mal absprechen müssen. Wenn außer ihm von diesen „Ermittlungen“ niemand weiß, ist es also recht schwer, diese Ermittlungen glaubhaft erscheinen zu lassen.

    Das Gericht hat zumindest die Aussage von den Ermittlungen im Rahmen der Abgeordnetentätigkeit nicht geglaubt.

    Daraus eine Gefahr für die Unabhängigkeit der Legislative heraufzubeschwören und den Eintritt in einen SA/Gestapo/Freisler/Stasi Polizeistaat, ist geradezu lachhaft. Abgeordnete, die ihre Immunität ausreizen wollen und Ermittlungen durchführen, sollten aber Mitarbeiter, Vertraute oder ihre Anwälte von diesen Ermittlungen in Kenntnis setzen. Denn die Unschuld muss man auch beweisen können, wenn es Beweise für die Schuld gibt. Und Beweise für die Unschuld von Tauss gab es nun einmal nicht (oder habe ich die verpasst?). Für die Schuld allerdings sehr wohl.

  • #135
    Daniel Schultz

    Ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass das Vorführen von Kinderpornographie eigentlich nicht durch den Ausnahmetatbestand aus Abs. 5 gedeckt ist?

    http://dejure.org/gesetze/StGB/184b.html

  • #136
    Thomas

    @95, Carlos:

    Das Problem, das andere und ich mit dem Ruhrbaronen haben, ist der Umstand, dass sich die Ruhrbarone überhaupt nicht die Mühe machen, die Fakten so exakt wie du aufzulisten.

    Täten Sie dies und würden dann anschließend daruntersetzen, „Wir nehmen das Tauss nicht ab und halten ihn für einen alten Sack, der sich an Kinderpornos aufgeilt!“, dann gäbe es diese lange Diskussion gar nicht.

    Stattdessen verdrehen sie die Fakten, mischen Meinung und Wahrheit und rudern nur dann offen zurück, wenn der Anwalt kommt.

    In einem vorherigen Beitrag haben Sie auf Kritik so reagiert, dass sie den Beitrag stickum geändert haben, so dass man einen großen Teil der Kritik nachträglich nicht mehr verstehen kann, wenn man den Ursprungstext nicht gelesen hat.

    Dazu kommt noch, dass sie, ähnlich wie Frau von der Leyen, die Abscheulichkeit der Bilder nur dazu benutzen, um das eigene schäbige Tun zu rechtfertigen.

    D.h. es geht schon lange nicht mehr um Tauss. Die Fakten, die die Ruhrbarone bemühen (wenn sie es denn tun) sind schon seit Wochen und Monate bekannt, also alles andere als neu und woanders schon ausgiebig diskutiert. Neu ist einzig, dass Tauss jetzt verurteilt ist und die Ruhrbarone das wohl als Startschuss verstanden haben, um auf ihn einzuprügeln.

    In den Kommentaren geht es schon lange nur noch darum, ob die eine Schäbigkeit eine andere Schäbigkeit rechtfertigt (oder gar adelt, wie einige Poster hier meinen) und in wie weit das überhaupt noch mit Journalismus zu tun hat.

    Und ich möchte bitte nicht als Tauss-Apologet gesehen werden, nur weil ich auf eine sachliche Berichterstattung und eine exakte Trennung von Fakten und Meinung poche.

  • #137
    Piratenweib

    @Reizzentrum: Das hätte ich aber schon sehr oft mit Abmahnungen um mich werfen müssen, wenn ich mich wegen jeder Beleidigung und Unterstellung so aufbrezeln würde. Ich finde es wesentlich eleganter und auch wirkungsvoller (gerade in der Blogosphäre) mit einem feingestrickten Antwortbeitrag „zurück zu bloggen“. Das würde auch den Piraten oft besser zu Gesicht stehen.

  • #138
    atomino2000

    Ich kann nur feststellen, dass die Thematik Kindesmissbrauch wirklich im Sinne der PR-Strategen für eine neue deutsche Linie der schleichenden Verprüderung als Subroutine der allgemeinen Crowd-Control-Bemühungen hervorragend taugt. Fast alle, die bei den Ruhrbaronen als Blogautoren oder Kommentatoren gegen Tauss argumentieren, haben gefühlt Schaum vor dem Mund.

    Ungeachtet der Scheußligkeit der in den zitierten Abbildungen wiedergegebenen Vorgänge ist es eben nicht so, dass zur Betrachtung nur sexuelle Motive in Frage kommen. Dies wird ja eben durch die Tatsache gezeigt, dass es sogenannte berechtigte Personen gibt, denen die Allgemeinheit sehr wohl die Fähigkeit zubilligt, nicht mehr als professionelles Interesse daran zu zeigen (oft bei Erwähnung der Abscheu und Erschütterung, mit dem diese Profis bei ihrer Arbeit zu kämpfen hätten). Diese Fähigkeit wird aber meines Erachtens nicht mit der Berufswahl bzw. Ernennung oder Ermächtigung erworben, sondern ist eine allgemein menschliche Fähigkeit.

    Ich glaube fest daran, dass die mit der Thematik Kindesmissbrauch zusammenhängenden Abgründe nur für einen verhältnismäßig kleinen Teil der Gesellschaft zutreffen.

    Und ja! Selbst bei dieser sachlichen Betrachtung kann einen normalen Menschen keines dieser Schicksale kalt lassen! (Dass das überhaupt erwähnt werden muss!)

    Allerdings, selbst in einer vollständig kontrollierten, ordentlichen Blockwartsgesellschaft (von der ich nicht hoffe, dass man sie hier herbei sehnt) wird nicht jede dieser Taten verhindert werden können.

    Im Gegenteil, zivilisatorische Fähigkeiten, die aus einer aufgeklärten Bürgerlichkeit und eines damit verbundenen sozialen Miteinanders (als tauglicher Ersatz für staatliche Kontrolle) entspringen, sind m.E. der beste Garant dafür, dass solche Taten nicht stattfinden.

    Nun hat wohl die ständige Bombardierung mit reißerischen Berichten über derlei Dreck – getriggert nicht zuletzt auch durch um Ausweitung ihrer Befugnisse bemühte Exekutivorgane (siehe Ziercke, v.d.Leyen) – das Menschenbild einer maßgeblichen Masse in Mitleidenschaft gezogen.

    Ungeachtet deshalb und auch aufgrund seiner Rolle im bisherigen Mediendiskurs halte ich die von Tauss vorgetragenen Begründungen nicht für abwegig, so dass ich selbst nach dem Urteil auch jetzt noch ein vom Tenor des Blogbeitrags abweichendes Interesse für möglich halte.

    Jede (augenzwinkernd vorgetragene) Vermutung, dass aufgrund der fehlenden dienstlichen Begründung ja nur noch sexuelle Motive für die Beschaffung und Aufbewahrung vorliegen könnten, ist letztlich eine im jeweils eigenen Realitätsbezug konstruierte Annahme.

  • #139
    lara

    eure artikel werden immer polemischer und oberflächiger kaum noch zu ertragen schade – aber ich werde euch nicht weiterempfehlen können – wer bezahlt eigentlich diese bild-zeitungs-artige berichterstattung ? warum versteckt ihr eure antipathie zwischen billigen phrasen …. ich bin echt ent.täuscht von soviel häme und feigheit – schreibt klar und deutlich was ihr von tauss haltet …
    sachliche berichterstattung sieht anders aus … „ruhrbarone“ sind gestorben …

  • #140
    err0r

    nach 2 absaetzen musste ich mich doch mal vergewissern, url gegenchecken, dass das hier kein bild-artikel ist… naja kann aber vorzueglich als bewerbung benutzt werden… hehe einfach nur schlecht… aber bringt halt jede menge hits… naja bild halt…

  • #141
    reizzentrum

    @ #138 | Piratenweib

    Editiert nach Abmahnung

    Würdest Du da „einfach nur“ zurück bloggen? Du vergisst, dass die Ruhrbarone sicherlich eine erkleckliche Zahl von Stammlesern haben? Ich denke irgendwo darf man seinem Gegenüber auch mit Rechtsmitteln den „Weg zurück in die Gesellschaft“ weisen.

  • #142
  • #143
    Thomas

    #136, Daniel Schulz

    Trotzdem kann man den Umgang mit KiPo durch Frau v.d.Leyen und den von Tauss nicht miteinander vergleichen.

    Frau v.d.Leyen hat als Ministerin für ein Gesetz zu KiPo geworben und ich sehe nur wenig Unzulässiges darin, dass sie die Menschen auch mal mit den Realitäten konfrontiert. Das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Fall für die Gerichte. Dass sie da eine üble populistische Show in eigener Sache vor einer Wahl durchgezogen und die Bilder letztlich auch missbräuchlich genutzt hat, ist mehr eine Frage, die man auf dem moralischen und politischen Feld diskutieren und beurteilen muss.

    Bei Tauss sieht die Sache ganz anders aus: ich halte es zwar für eine plausible Begründung, dass er sich aufgrund seines politischen Schwerpunktes mit dem Thema auseinandergesetzt, recherchiert und ermittelt hat. Das Problem ist nur, dass er nicht plausibel belegen kann, dass das wirklich sein Motiv war. Warum schon seit 2007, warum hat er nicht einen oder zwei Leute ins Vertrauen gezogen, und warum gibt es keine wirklich brauchbaren Resultate oder Teilresultate (damit meine ich keine verbalen Behauptungen sonder eher sowas wie Berichte usw.). Seine Verteidigung erscheint mir angesichts des Vorwurfs als sehr mager. Das einzige, was ihn von einem illegalen Sammler von KiPo-Material unterscheidet, ist einzig die Behauptung, ermittelt zu haben. Deswegen ist er auch zu Recht verurteilt worden und ich glaube nicht, dass er mit einer Berufung Erfolg haben wird.

  • #144
    Steffen K.

    Tauss‘ Anwalt Moenikes twittert gerade:

    http://twitter.com/jmoenikes/status/15185607815

    Kaum ist Tauss nicht mehr bei den Piraten, legt er voll los und mahnt kostenpflichtig ab. Der Genosse der Anwälte.

    Ich hoffe, dass sich die Ruhrbarone von dem Säbelrasseln eines Kinderporno-Besitzers nicht einschüchtern lassen. Tauss hat mit seinen dreisten Lügen lange genug die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt.

  • #145
    Piratenweib

    @Lara #140 Klarer und deutlicher als die Ruhrbarone es getan haben, kann man wohl nicht ausdrücken, was man von Tauss hält. Darum geht´s doch hier, oder nicht?
    @Reizzentrum #142 Ja, ich würde zurückbloggen. Wo Grenzen überschritten werden? Das will ich dir ganz klar sagen: Wenn mir Morddrohungen anonym per eMail geschickt werden. Da ist meine Grenze überschritten und da greife ich auch zum rechtsstaatlichen Mittel der Anzeige. Aber zum Beispiel hier: http://www.piratenweib.de/?p=1561 habe ich auch nicht wegen Unterstellung abgemahnt, sondern zurückgebloggt. Na und? Wer einen Standpunkt hat, muss damit rechnen, dass sie vom Wind kräftig umweht wird. Nur wer sich in den Wind dreht, bleibt unbehelligt. Und Tauss ist selbst Medienfuchs genug, um zu wissen, was passieren kann – hat er doch selbst kräftig selbst mitgemischt in der Berichterstattung. Mitleid ist hier völlig fehl am Platz.

  • #146
    Piratenweib

    Okay, das Gericht hat festgestellt, DASS Tauss aus persönlichen Motiven die kinderpornographischen Materialien gesammelt hat. Mal ehrlich? Welche persönlichen Motive kann es denn dafür so geben? (Wenn man mal berücksichtigt, dass er keinerlei Kontakt zu Ermittlungsbehörden aufgenommen und niemanden von seinen „Nachforschungen“ in Kenntnis gesetzt hat?)
    Die Ruhrbarone sind offenbar noch in der Lage 1 und 1 zusammenzuzählen und haben zusätzlich den Mut, das offen auszusprechen, was andere nur denken.
    Hut ab!

  • #147
    Thomas

    @138, Piratenweib:

    Tauss ist nicht die Piratenpartei.

    Und wenn über mich jemand behaupten würde, ich würde mich an Kinderpornographie aufgeilen, dann würde ich auch einen Anwalt in Bewegung setzen. Eine Ebene, auf der man noch diskutieren könnte, besteht dann schon lange nicht mehr. Oder würdest Du tatsächlich mit jemandem diskutieren, der öffentlich behauptet, du würdest als Frau gerne die Schwänze von fünfjährigen Jungs lutschen?

    Vielleicht kann man das als Frau auch gar nicht nachvollziehen. Als Mann kannst Du viel eher zugeben, mal jemand umgebracht zu haben, jetzt aber geläutert zu sein, als dass auch nur der Verdacht auf dich fällt, dass du dich evtl. an Kindern vergehen könntest.

  • #148
    SvenR

    @Steffen K.#145: Sie sollten vielleicht auch schreiben, was Jan Moenikes twittert.

    Sorry, aber solche Hetze muß keiner hinnehmen. Auch nicht @tauss: #Ruhrbarone erneut zur Unterlassung aufgefordert. Diesmal MIT Kosten.

  • #149
    Thomas

    @147, Piratenweib:

    Es geht nicht darum, dass sie das sagen, sondern wie sie das sagen. Sie haben in den Artikeln oft so getan, als ob das Gericht 1+1 zusammengezählt hat und nicht sie.
    Was ist daran so schwer zu verstehen, dass es da einen Unterschied gibt.

  • Pingback: Wayne … » Blog Archive » Nach Hass-Artikel folgt die passende Reaktion

  • #151
  • #152
    Jan Dark

    #134 Bescheidwisser

    „Ich wusste es! Ich wusste, es würde nicht lange dauern bis der erste Pirat erscheint, der mir erklärt, dass die Richter und die “durchgeknallte Staatsanwältin” schlicht zu blöd sind, die Unschuld von Tauss zu erkennen und rechtsfehlerhafte Schlüsse zu ziehen.“

    Ich bin kein Pirat, aber Du hasat gut aufgepasst. In der Realität ist es häufig so, dass andere Instanzen die rechtsfehlerhaften Urteile von Landrichtern in der Provinz aufheben, weil die gar zu blöd waren.

    Ging ja neulich erst wieder durch die Presse als ein Landgericht Unsinn wegen eines WLANs geurteilt hatte:

    „Haftung für unzureichend gesicherten WLAN-Anschluss

    Privatpersonen können auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss von unberechtigten Dritten für Urheberrechtsverletzungen im Internet genutzt wird. Das hat der u. a. für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden.

    Die Klägerin ist Inhaberin der Rechte an dem Musiktitel „Sommer unseres Lebens“. Mit Hilfe der Staatsanwaltschaft wurde ermittelt, dass dieser Titel vom Internetanschluss des Beklagten aus auf einer Tauschbörse zum Herunterladen im Internet angeboten worden war. Der Beklagte war in der fraglichen Zeit jedoch in Urlaub. Die Klägerin begehrt vom Beklagten Unterlassung, Schadensersatz und Erstattung von Abmahnkosten.

    Das Landgericht hat den Beklagten antragsgemäß verurteilt. Das Berufungsgericht hat die Klage abgewiesen. “
    http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&pm_nummer=0101/10

    Waren auch keine Piraten beteiligt: Da musst Du an Deinen Vorurteilen nachbessern 🙂

  • #153
    Piratenweib

    @Thomas #138 Jetzt wird´s aber echt abgedreht hier. Was hat das mit Frau/Mann/Sonstiges zu tun? Warum sollte ich das nicht nachvollziehen können? Da gucken aber auch xzig Vorurteile aus deinem Kommentar.
    Meine Meinung: Tauss als Medienexperte hätte all das schon vorher (!) wissen können! Und ja: jede Diskussion wäre sinnvoller gewesen als eine Abmahnung. Ich halte die Ruhrbarone hier insgesamt für durchaus der Diskussion fähige Menschen, die mit Argumenten eher zu überzeugen wären, als mit Abmahnungen.

  • #154
    reizzentrum

    @ #146 | Piratenweib

    Der Satz „Editiert nach Abmahnung“ stammt nicht von mir in #142. Dieses geschah durch einen der Blogmitarbeiter, der eben DIE von mir im Kommentar wiedergegebenen Passagen löschte, die in meinen Augen deutlich abmahnfähig waren. Durch die Reaktion des Editors hier an Bord wurde ich ja bestätigt.

    Das war WIRKLICH harter Tobak. Ich „deinen Link“ verfolgt und glaube mir – wenn Du soviel Vertrauen zu mir hast – das was da im Blog über dich stand/steht ist wirklich zu vernachlässigen im Vergleich zu dem was hier über Tauss ausgeschüttet wurde

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