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Burkhard Drescher soll Innovation City koordinieren

Der ehemalige Oberbürgermeister von Oberhausen, Burkhard Drescher, wird Sonderbeauftragter des Initiativkreises Ruhr. Er soll sich um das Projekt Innovation City kümmern. Unterstellt ist Drescher Bodo Hombach.

Burkhard Drescher, ehemaliger OB von Oberhausen und ehemaliger Vorstandsvorsitzende des Immobilienunternehmens Gagfah wird beim Initiativkreis Ruhr (IR) Sonderbeauftragter für das Projekt  Innovation City. Bei dem Projekt Innovation City sollen innerhalb der nächsten neun Jahren in einer Musterkommune die Hälfte des CO2-Ausstosses eingespart werden. Im vergangenem Jahr wurde Bottrop dazu ausgewählt. Unternehmen sollen während des Projekts neue Technologien zur Marktreife bringen, die möglichst auch im Ruhrgebiet entwickelt werden. Drescher soll neuen Schwung in das Projekt bringen, um dass es zuletzt recht ruhig geworden war.

Mit Drescher baut zudem WAZ-Chef Bodo Hombach seine Basis im IR aus. Der momentane IR-Moderator Hombach, so heißen dort die alle zwei Jahre wechselnden Vorsitzenden,   hat bereits in der Geschäftsführung und im Koordinierungskreis Akzente gesetzt.

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5 Kommentare zu “Burkhard Drescher soll Innovation City koordinieren

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  • #3
    Dirk Haas

    „Sonderbeauftragter“ – das klingt, wohl nicht ganz unbeabsichtigt, nach Einsatz in einem Krisengebiet.

    Man mag nicht so recht glauben, dass die im Ruhrgebiet weit verbreitete Würgepflanze Paternalismus (für den gerade auch Hombach und Drescher stehen) jenes Maß an politischer Innovation erlaubt, das dieses Projekt ansonsten zu haben verspricht.

  • #4
    Arnold Voss

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Leute die vor Ort in Bottrop für das Projekt verantwortlich sind, sich wirklich darüber freuen. Andererseits ist Innovation City neben dem Emscherumbau das zweite zentrale Vorzeigeprojekt für die geplante EXPO-2020. Da will Hombach aus verständlichen Gründen kein Risiko eingehen.

  • #5
    Dirk Haas

    @Arnold: „Drescher“ und „kein Risiko“ – das ist nicht so ohne weiteres kongruent. Aber das ist nicht das Thema, und wäre auch nicht die Kritik.

    Kritisch sehe ich die Gesamtkonstellation: Das Vorzeigeprojekt für die Region liegt in den Händen eines privaten Lobbyverbandes, der für die Finanzierung Geberkonferenzen veranstaltet, während die (demokratisch legitimierten) Städte letztlich als Mündel agieren. Das ist ein bisschen viel „Revolution der gnädigen Hand“.

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