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Warum eigentlich Smalltalk? Teil 2: Business-Smalltalk. Das Geschäft mit der Angst vorm Scheitern

Jennifer Apolinario-HagenDie unzähligen Anleitungen zum „korrekten“ Business-Smalltalk bedienen eine tiefsitzende, kollektive Angst vorm Scheitern. Denn die Smalltalk-Ratgeber suggerieren den Berufstätigen ein Alles-oder-Nichts-Prinzip: Erfolg bei Regeltreue oder Misserfolg im Falle des Abweichens von ihren Empfehlungen. In deutschen Unternehmen scheint der Begriff „Fehlerkultur“ ein Fremdwort zu sein. Stattdessen hat sich in Personalabteilungen kultiviert, Bewerber anhand ihrer Fehler zu überführen- das legen die Smalltalk-Tipps in diversen Karriereblogs nahe. Das Scheitern beginnt in Deutschland schon mit dem Vorstellungsgespräch – beim Smalltalk vor dem Büro. Von unserer Gastautorin Jennifer Apolinário-Hagen.

Laut Absolventa sind sich viele Bewerber gar nicht im Klaren, dass aus Sicht der Personaler auch der Smalltalk eine wichtige Rolle beim Bewerbungsgespräch spielt. Auch der Süddeutschen zufolge bleiben Abweichungen von den Smalltalk-Geboten nicht folgenlos: „Bewerbungsgespräche fangen mit Smalltalk an und wenn es schlecht läuft, enden sie auch schon damit. “Wie geht es Ihnen? Haben Sie uns gleich gefunden?” Wer glaubt, frei von der Leber weg reden zu dürfen und sich über das Wetter oder den Verkehr beschwert, hat schon verloren“.

Keine zweite Chance für den ersten Eindruck?

Dass eine solche Überbetonung von Fehlern bereits beim Smalltalk kaum förderlich für ein authentisches Auftreten des Bewerbers ist, wird dabei billigend in Kauf genommen. Der Bewerber versucht, in der Vorbereitung nichts dem Zufall zu überlassen und bemüht sich akribisch um die Befolgung der Ratschläge von Karriereblogs. Zudem betrifft die Stellenbesetzung existenzielle Fragen. Unsicherheit und Zukunftsängste hemmen die Lockerheit ohnehin, erst recht, wenn der Bewerber arbeitslos ist. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck- so ein gängiger Slogan. Damit kann nicht nur dem Bewerber, sondern auch Unternehmen ein Schaden entstehen, wenn nicht die Besten eine Stelle erhalten, sondern die, die sich besser im Vorstellungsgespräch über das Wetter unterhalten können.

Angeblich eignen sich Anekdoten prima für den Gesprächseinstieg: Wussten Sie, dass alljährlich eine repräsentative Studie namens „Die Ängste der Deutschen“ durchgeführt wird? Und sogar beim Smalltalk haben die Deutschen Angst – Ja, die Google-Suche mit „Small Talk“ + „Angst“ ergab über 583.000 Ergebnisse.

German Angst, Anpassung, Smalltalk

Was bedeutet „German Angst“ und wie ansteckend ist sie? Im Welt-Artikel “German Angst” steckt tief in unseren Genen“ umbeschreibt Harald Czycholl die Kardinalsymptome der „deutschen Krankheit“: „Die Deutschen sind von einem Gefühl der permanenten Bedrohung getrieben. Um dem entgegenzuwirken, haben sie schon den Sozialstaat erfunden, nehmen Dinge wie einen Reformstau billigend in Kauf und geben Milliarden für Versicherungen aus, um sich gegen praktisch jedes Risiko abzusichern, das das Leben theoretisch mit sich bringen kann.

Selbst Studenten leiden laut Spiegel-Online an der deutschesten aller Krankheiten. Im Artikel „Studentensorgen: Das ist die neue German Angst“ werden Studenten als übereifrige, aber von Versagensängsten gehemmte Ehrgeizlinge dargestellt – sozusagen startbereit, aber mit Vollgas und angezogener Handbremse kommen sie nicht voran: „Diese Verbissenheit führt auch zu dem, was die 68er ihren Kindern und Enkeln heute gern vorwerfen: Angepasstheit, Opportunismus, Entscheidungsschwäche. Woher soll man auch wissen, wann es reicht?“ German Angst heißt manchmal eben auch: Damals war alles besser. Nie kann es die Jugend den Alten recht machen. Und wahrscheinlich wird bald alles noch schlimmer.

Scheitern, Absicherungskultur und Business-Smalltalk

Der Anspruch, Fehler umfassend zu vermeiden, führt bei risikobehafteten Entscheidungen, also Entscheidungen unter Unsicherheit, laut Gerd Gigerenzer nicht zu optimalen Ergebnissen; schlimmer noch – in Deutschland liegt die Wurzel des Übels noch tiefer: „Wenn man eine Bauchentscheidung trifft, muss man die ganze Verantwortung selbst tragen. Geht etwas schief, dann steht man dumm da, wenn man es nicht erklären kann. Also wählt man eine zweitklassige Alternative, die sich besser begründen lässt. Man schützt sich selbst und schadet möglicherweise der eigenen Firma. Dahinter steckt eine Absicherungskultur. In den USA gilt jemand, der mit seinem Start-up scheitert, als eine Person mit Erfahrung. Bei uns gilt sie als jemand, die gescheitert ist.“

Dennoch gibt es trotz der allgegenwärtigen Absicherungskultur Grund zur Hoffnung, denn kürzlich forderte Pauline Schinkel im Karriere-Spiegel: „Plädoyer für eine neue Kultur des Scheiterns Macht mehr Fehler!“ Dass es ohne Fehlerkultur keine Innovation, kein Lernen gibt, meint auch Deutschlandradio Kultur: „Wissenslücke, falsche Entscheidung, Irrtum, Scheitern – Menschen machen Fehler, und das ist auch notwendig, für die individuelle Entwicklung ebenso wie für technischen und sozialen Fortschritt. “Wer noch nie einen Fehler gemacht hat, hat sich noch nie an etwas Neuem versucht”, hat Albert Einstein einmal gesagt.“

Von Giacometti lernen heißt Scheitern lernen

Einen möglichen Gegenentwurf der Fehlerkultur repräsentiert die Haltung des Künstlers Alberto Giacometti. Er stand offen zum Scheitern. Bereits während seiner Studienzeit hat Giacometti laut seinem Biographen Lord (1991, S. 72) verinnerlicht, dass das Versagen und eben nicht das Gelingen, den „Weg zur Erfüllung“ bedeutet; „ein Sieg aus einer Reihe von Niederlagen“ (Jedlicka, 1966/1977, S. 83).

Was hätte wohl Giacometti von „gut gemeinten“ Tipps der Elterngeneration gehalten, die ihn vorm Scheitern hätten bewahren sollen? Für die misserfolgsängstliche, junge Generation der „German Angst“ ist das Scheitern bereits vorprogrammiert. Aber es ist anders als bei Giacometti. Ihr Scheitern haftet ihnen wie ein Stigma an, ohne dass sie von Rückschlagen lernen und daran reifen dürfen – Scheitern bedeutet hierzulande eben nur Versagen.

Den konstruktiven Umgang mit Fehlern -als Voraussetzung von Exzellenz und Innovation- haben ihnen die älteren Generationen nicht vorgelebt. Damit werden Potenziale nicht ausgeschöpft, sondern hoch motivierte, junge Menschen künstlich auf Sparflamme köcheln gelassen. Stefanie Schramm und Claudia Wüstenhagen haben diesen Zustand in Zeit Online auf den Punkt gebracht: „Nicht selten führen erst viele Fehlschüsse zu großen Entdeckungen. Aber: Damit wir an Niederlagen wachsen können, müssen wir richtig mit ihnen umgehen. Wir brauchen ein neues Bewusstsein für unsere Schwächen“. Aus der kultivierten „German Angst“ und der mit ihr verbundenen, mangelnden Fehlerkultur lässt sich jedenfalls ein Geschäft machen. Es nennt sich „Business-Smalltalk“.

Das Geschäftsmodell –Business-Smalltalk für Dummies

Für die bedeutenden Situationen im Leben verspricht das Geschäftsmodell „Business-Smalltalk“ Abhilfe. Angeleitet von Workshops, Coachings, Ratgebern und betreute Selbstversuchen in freier Wildbahn studieren die Kunden bedeutungslose Gesprächsfetzen ein und simulieren den Ernstfall: Fehler beim Business-Smalltalk vermeiden oder Sprechpausen überbrücken.

Das Smalltalk-Geschäftsmodell ist so einfach, dass bei einem Seminar die Kursinhalte auf einen Bierdeckel passen müssten. Trotzdem werden mit dem Smalltalk Taschenbücher und Seminarräume gleichermaßen gefüllt. Für Manager bieten Business-Coaches natürlich exklusivere Settings. Karriereblogs beschreiben Smalltalk als universell einsetzbar, aber manche Ratgeber sprechen mittlerweile besondere Zielgruppen an: Teenager und junge Erwachsene mit Nachschulungsbedarf bei den Job Skills und schüchterne Frauen, die gerne shoppen gehen.

Zielgruppe: Junge Menschen

Junge Erwachsene scheinen in der Tat eine andere Sprache zu sprechen als ihre Chefs. Dazu beschrieb André Boße für die Süddeutsche ein Reizthema: „zu viel Meinung, zu wenig Demut“: „Bevor es E-Mail und Business-Netzwerke wie Xing gab, standen zwischen Einsteiger und Chef oft mehrere Etagen und eine strenge Dame im Vorzimmer. Da entstand Demut ganz von allein. Heute dagegen gaukeln direkte Kontakte oft eine Nähe vor, die in der geschäftlichen Realität gar nicht gegeben ist. Zu viel Meinung, zu wenig Demut – beim Smalltalk mit geschäftlichem Hintergrund ist diese Kombination pures Gift.“

Dennoch sollte auch der Chef einen Blick zurück auf seine Lehrjahre wagen. Schließlich endet die Persönlichkeitsentwicklung nicht mit der Volljährigkeit. Unternehmen sollten den sog. Digital Natives daher den benötigten Freiraum geben, durch Fehler zu reifen und am Modell lernen zu dürfen. Die Universitäten produzieren zwar fachlich kompetente Absolventen, aber eben keine „fertige Komplettlösung“.

Den Karrierenetzwerker muss E-Fellows gewiss nicht mehr von den Vorzügen des Business-Smalltalks überzeugen. Aber eine Studie zum Smalltalk zu kennen, könnte beim nächsten Meta-Smalltalk als Pausen-Joker gezogen werden. „Wirtschaftsfaktor Small Talk – Nein, denn ohne Small Talk gäbe es weder Geschäftsbeziehungen noch Netzwerke. Und um das Klima in den Unternehmen stünde es auch nicht zum Besten. Eine Studie des Center for Workforce Development in Massachusetts belegt, dass Firmen vom Small Talk ihrer Mitarbeiter profitieren: 70 Prozent ihres Wissens erwerben Firmenangehörigen durch das alltägliche Schwätzchen.

Die Sache hat leider einen kleinen Haken, denn die Abgrenzung von Smalltalk zu anderen verbalen Kommunikationsformen scheint nicht ganz trennscharf erfolgt zu sein. So drängt sich angesichts der magischen 70% der Verdacht des Etikettenschwindels auf, denn nicht überall dort, wo „Smalltalk“ draufsteht, ist auch „Smalltalk“ drin. Dass Mitarbeiter über den informellen Austausch über ihre Arbeit voneinander lernen, ist nichts Neues seit Einführung des dualen Ausbildungssystems. Insofern „belegt“ die Studie in Sachen Smalltalk rein gar nichts.

Ansonsten empfiehlt E-Fellows den Smalltalkern einen frischen Eisbrecher: „Wer Small Talk macht, hat Angst vor Fehlern. Diese Fehler kannst du vermeiden, indem du ein paar Grundregeln einhältst. Und wenn du sie schon alle beherrschst, hast du noch einen weiteren Gesprächseinstieg: “Wussten Sie, dass es mittlerweile schon Ratgeber für Small Talk gibt?”

Zielgruppe: Schüchterne Frauen, die gerne Schuhe kaufen

In dem 2007 erschienenen Ratgeber “Business-Smalltalk für Frauen. Die Kunst des kleinen Gesprächs” präsentiert Carolin Lüdemann auf 84 Seiten ihr Trainingsprogramm speziell für die Smalltalkerinnen. Die Welt lässt die Damenwelt an Frau Lüdemanns Tipps für gelungenen Smalltalk teilhaben: „Smalltalk lässt sich gut üben, etwa beim Einkaufen. Zum Beispiel beim Bäcker. (…). Der nächste Schritt könnte beim Schuhkauf sein. Während des Anprobierens lässt sich wunderbar smalltalken.” Gibt es eine bessere Ausrede, um wieder einmal Schuhe kaufen zu gehen?“

Hoffentlich gerät die karrierebewusste, smalltalkende Dame von Welt nicht an einen Al Bundy: „Sie glauben ich bin ein Verlierer? Nur weil ich einen scheiß Job habe, den ich hasse?“

Forciertes Scheitern und Menschenstress am Arbeitsplatz

Laut dem Gesundheitsreport 2013 der Techniker Krankenkasse können bereits die Arbeitsverhältnisse neben der eigentlichen Berufstätigkeit zu Dauerstress beitragen. Ob Smalltalk am Arbeitsplatz einen positiven, negativen oder keinen Beitrag zum Stress beim Job leisten kann, lässt sich pauschal nicht sagen. Aber zumindest für denjenigen, die Business-Smalltalk als unangenehm empfinden, kann dieser zum zusätzlichen Stressor am Arbeitsplatz werden.

Was unterscheidet Business-Smalltalk eigentlich von anderen trivialen Konversationen? Ein Unterscheidungsmerkmal zum spontanen Gespräch mit Menschen an der Bushaltestelle könnte die permanente Bewertung des eigenen Verhaltens in einer eigengesetzlichen Unternehmenskultur sein. Der Bewertungskontext beim vermeintlich zwecklosen Plaudern kann daher auch bei ansonsten tadellosen, sozial kompetenten Mitarbeitern Stress auslösen – so etwa beim Treffen des eher reservierten Abteilungsleiters im Fahrstuhl oder beim Vorstellungsgespräch.

Der Trier Social Stress Test

Belastende soziale Interaktionen können sog. psychosozialen Stress auslösen, der dauerhaft oder wiederholt zu ernsthaften psychischen und körperlichen Beschwerden beitragen kann (vgl. Ali & Pruessner, 2012; Kudielka et al., 2007). Besonders Neuartigkeit, Ambivalenz und Unvorhersehbarkeit können intensive Stressreaktionen mit einer übermäßigen Ausschüttung des „Stresshormons“ Cortisol hervorrufen (vgl. Mason, 1968). Solche Effekte werden z.B. „Trier Social Stress Test“ (TSST; Kirschbaum et al., 1993) experimentell erzeugt und untersucht.

Beim TSST soll der Proband ein reserviertes Auswahlgremium in einem Vorstellungsgespräch von seiner Eignung für seinen Traumjob überzeugen, während er gefilmt und seine Stimme aufgezeichnet wird. Hierfür soll er fünf Minuten lang einen Vortrag über seine persönlichen (nicht fachlichen) Qualifikationen halten und fünf Minuten lang eine Kopfrechenaufgabe lösen.

Durch die erwartete, negative Bewertung und die Unkontrollierbarkeit der Situation („forciertes Scheitern“) können bei etwa 2/3 der gesunden Probanden u.a. eine deutlich erhöhte Cortisol-Ausschüttung und emotionales Stressempfinden induziert werden (für eine Übersicht: Dickerson & Kemeny, 2004). Gerade die Angst vor negativer Bewertung kann auch beim Smalltalk im Bewerbungsgespräch Stress auslösen. Allerdings ging es beim TSST für die Probanden um nichts Existenzielles; sie wussten, dass es eine Simulation eines sozialen Stressors war.

Natürlich lassen sich die Ergebnisse aus Experimenten nicht 1:1 auf mögliche Stresseffekte durch Smalltalk am Arbeitsplatz oder beim Vorstellungsgespräch anwenden. Jedoch zeigen hunderte TSST-Studien, dass ambivalente, soziale Situationen -als wahrgenommene Bedrohung für das Wohlbefinden- auch bei Gesunden stresstypische Reaktionen auslösen (Kampf-oder-Flucht-Reaktion).

Außerdem wirkt sich eine erhöhte Ausschüttung des „Stresshormons“ Cortisol negativ auf kognitive Prozesse, insb. auf das Gedächtnis, aus. Im Gehirn beeinträchtigt Cortisol die Funktionsweise des präfrontalen Cortex und des Hippocampus. Der Hippocampus ist nicht nur für die Überführung von Inhalten vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis „zuständig“, sondern hat zudem einen hemmenden Einfluss auf die Ausschüttung des Cortisol (vgl. Ulrich-Lai & Herman, 2009). Auch kurzzeitiger Stress kann daher das Gedächtnis beeinträchtigen oder bei sehr starkem Stress sogar zum „Blackout“ führen.

Übertragen auf ein reales Vorstellungsgespräch kann ein Bewerber durch die „gut gemeinten“ Tipps der Karriereblogs sowie durch die vermeintliche Null-Toleranz-Politik einiger Personaler schon beim Business-Smalltalk über die Anreise auf den Autobahnen des Ruhrgebiets enorm gestresst werden. Außerdem kann Stress dazu führen, dass der Bewerber weder locker noch schlagfertig auftritt, da auch kognitive Prozesse akut durch Cortisol beeinträchtigt werden.

So kann der Mythos der Gnadenlosigkeit gegenüber „Fehlern“, der über Karriereblogs viral verbreitet wird, fachlich und persönlich geeignete Bewerber dennoch zum Versagen nötigen und Unternehmen durch „verpasste“ Potenziale langfristig schaden – aber dafür den Lebensunterhalt der Ratgeber und Coaches sichern.

Business-Smalltalk: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

Im Berufskontext ist Smalltalk selten das, was seine Jünger vorgeben: Ein spontanes, zweckfreies Gespräch. „Guter“ Business-Smalltalk ist gezieltes Selbstmarketing, also nicht zweckfrei. Diejenigen, die Smalltalk am liebsten vermeiden bzw. substantiierte Gespräche vorziehen, sehen Business-Smalltalk als notwendiges Übel, als Verlegenheitsgeste, um nicht als „sozial inkompetent“ disqualifiziert zu werden.

Anstatt Fehler zu dramatisieren, Nachhilfe für banale Gespräche zu erteilen und Werbetexte für die Ratgeber zu produzieren, sollten Karriereblogs die Vielfalt und Unterschiedlichkeit menschlicher Kommunikation anerkennen und ihre Leser Ungewissheiten aushalten lernen:

“Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.” (Samuel Beckett)

Dr. rer. medic. Jennifer Apolinário-Hagen ist Diplom-Psychologin und als Lehrbeauftragte für psychologische Grundlagenfächer an einer privaten FH tätig.

Hier geht es zu Teil 1 der Serie.

Literatur

  • Dickerson, S.S., Kemeny, M.E. (2004): Acute stressors and cortisol responses – a theoretical integration and synthesis of laboratory research. Bull. 130, 355-391.
  • Jedlicka, G. (1960/1977). Giacometti als Zeichner. In Wilhelm-Lehmbruck-Museum (Hrsg.): Alberto Giacometti. Plastiken, Gemälde, Zeichnungen. Ausstellungskatalog mit 122 Abbildungen. S. 81-83, Duisburg: Wilhelm-Lehmbruck-Museum. [Nachdruck aus der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom 28. Februar 1960.].
  • Kirschbaum, C., Pirke, K.M., Hellhammer, D.H. (1993): The ‘Trier Social Stress Test’ – a tool for investigating psychobiological stress responses in a laboratory setting. Neuropsychobiology 28, 76-81.
  • Kudielka, B.M., Wüst, S., Kirschbaum, C., Hellhammer, D.H. (2007): The Trier Social Stress Test. In: Fink, George (Ed.-in-Chief): Encyclopedia of Stress. 2nd Edition, Vol. 3, pp. 776-781. Oxford: Academic Press.
  • Lord, J. (1977). The vision of Alberto Giacometti. In Wilhelm-Lehmbruck-Museum (Hrsg.): Alberto Giacometti. Plastiken, Gemälde, Zeichnungen. Ausstellungskatalog mit 122 Abbildungen. S. 37-41, Duisburg: Wilhelm-Lehmbruck-Museum.
  • Mason, J.W. (1968): A review of psychoendocrine research on the pituitary-adrenal cortical system. Psychosom. Med. 30, 576-607.
  • Ulrich-Lai, Y.M., Herman, J.P. (2009): Neural regulation of endocrine and autonomic stress responses. Nat. Rev. Neurosci. 10, 397-409.
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