
Endlich mal was los in Duisburg! Richtig viel Widerstand war am gestrigen Samstag in Duisburg zu spüren!
Zahlreiche prominente Redner waren geladen.
Von denen keiner am gestrigen Samstag in die Innenstadt von Duisburg kommen wollte.

Endlich mal was los in Duisburg! Richtig viel Widerstand war am gestrigen Samstag in Duisburg zu spüren!
Zahlreiche prominente Redner waren geladen.
Von denen keiner am gestrigen Samstag in die Innenstadt von Duisburg kommen wollte.

Touristisch hat es Duisburg nicht gerade leicht: Es gibt die Horst-Schimanski-Gasse, den Innenhafen und den wunderschönen Sandstrand am Rheinpark in Hochfeld. Viel mehr braucht man in Duisburg eigentlich nicht zu kennen.
Aber auch in dieser Steinwüste der Melancholie gibt es Oasen des Glücks: Neben dem gerade genannten Rheinpark, ist hier die Regattabahn in Duisburg-Wedau zu nennen.

Pater Tobias läuft für den guten Zweck. Der „Marathon-Pater“ ist ständig in Bewegung, um Spenden für Kinder aus armen Familien zu sammeln. Am Freitag, 5. Juni, hat er einen besonders harten Lauf absolviert:
100 Kilometer, allein – von Duisburg nach Münster. Mehr als 13 Stunden war der Pater unterwegs. 15.000 Euro Spendengeld kamen bei dem Lauf bislang zusammen.
Petrus hatte kein richtiges Erbarmen mit dem guten Hirten aus Duisburg-Neumühl:
Es regnete nur einmal.

Während der COVID-19-Krise war/ist besonders die Gastronomie von Restriktionen betroffen. Ziel dabei: Die Pandemie einzudämmen. Für Restaurants und Gaststätten waren diese Maßnahmen natürlich suboptimal. Und vorbei ist die Zeit der Einschränkungen auch noch nicht. Es war an der Zeit, sich vor Ort umzusehen.

Am vergangenen Wochenende gingen wieder zahlreiche COVID-19-Verharmloser, Neonazis und Verschwörungsgläubige in Deutschland auf die Straße.
Auch in Duisburg war endlich wieder was los: Unter dem, unfreiwillig ironischem, Motto „Duisburg denkt mit“ hatten Aluhutträger aus dem Umfeld der Gruppe Widerstand2020 zu einer Demonstration im Epizentrum von Duisburg geladen.

Vor wenigen Wochen habe ich mich mit Pater Tobias aus Duisburg-Neumühl über Seelsorge und (klar) Marathon in Zeiten der Corona-Pandemie unterhalten.
Seit Eingen Wochen sehe ich immer wieder Hinweise zum Eckwort (www.eckwort.de) in meinem Newsfeed auf Facebook. Religiöse Themen tauchen eher selten in meinem Nachrichtenfeed auf. Und ich bin nicht besonders oft in Kirchen anzutreffen.
Der Fakt, dass mich Hinweise auf Online-Predigten von Pfarrer Jürgen Muthmann – wegen der Corona-Situation – in meinem Stadtteil erreichen, hat mich einigermaßen erstaunt: Und neugierig gemacht. Jürgen Muthmann ist Pfarrer in der evangelischen Gemeinde in Duisburg-Wanheimerort.
Wenn man, wie ich, in Wanheimerort – einem Stadtteil südlich der Duisburger Innenstadt, wohnt, stolpert man aktuell recht oft über ihn: Wegen Aushängen, in denen z.B. eine Nachbarschaftshilfe für die Zeit der COVID-19-Krise angeboten wird. Und auch online: Das Eckwort hat sogar mich irgendwie digital erreicht. Was mich natürlich neugierig machte.
Es war an der Zeit, Pfarrer Jürgen Muthmann ein paar Fragen zu stellen.
Natürlich auch ein Thema: Die von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gestellte Forderung nach einer Öffnung von Gotteshäusern für Gottesdienste.

Vor 20 Jahren habe ich, als ich noch Mitglied der SPD war, mit dem Genossen Adolf Graber (Dessen Vater im Widerstand war und im KZ Sachsenhausen starb.) auf der Website der SPD Duisburg-Wanheimerort einige eingescannte Fotos aus dieser Zeit dokumentiert.
Heute jährt sich die Ermordung der Duisburger Gewerkschafter zum 87. Mal.
Julius Birck, Emil Rentmeister, Michael Rodenstock und Johann Schlösser wurden ermordet. Ihre Leichen wurden erst ein Jahr später im Hünxer Wald gefunden.
Ich zeige im Blog, zur Erinnerung an die ersten Opfer der Naziherrschaft, ein paar Fotos aus dieser Zeit.
Das neue Autokino gleich neben der schauinsland-reisen-arena – da ist der Gänsehaut-Streifen „Meidericher Vizemeister“ natürlich ein Muss. Am 6. Mai 2020 flimmert die Reminiszenz an den größten MSV-Erfolg über die Leinwand – und ihr könnt in 60er-Jahre-Amosphäre in eurer Kiste dabei sein.
Endlich wieder ein „Heimspiel“ mit dem MSV!

In Zeiten von COVID-19 sind Veranstaltungen eine heikle Sache – und nicht ohne Grund untersagt. Christliche Hochfeste, an denen in normalen Zeiten ohne Pandemie viele Gläubige in die Gottesdienste strömen, sind in diesen Zeiten natürlich heikel.
Pater Tobias ist für die Seelsorge in Duisburg-Neumühl zuständig und war bereits mehrmals Thema hier im Blog: Als Marathon-Pater erläuft er Spendengelder um die Lebensbedingungen im Duisburger Norden zu verbessern, über das Café Offener Treff mit Herz und das angeschlossene deutsch-syrische Restaurant Sham werden, seit Beginn der COVID-19-Krise, Menschen in ihren Wohnungen mit Essen versorgt.
Die Ruhrbarone haben sich die aktuellen Aktivitäten von Pater Tobias in Neumühl angeschaut.

Pater Tobias und das Projekt LebensWert haben eine außergewöhnliche Aktion ins Leben gerufen:
Unter dem Motto „KiPa-Run – Social Distancing bedeutet nicht wegzusehen!“ startet ab Mittwoch, 1. April 2020, die Anmeldung für einen virtuellen Lauf in Duisburg.
Virtuell laufen in Zeiten von Corona: Für einen guten Zweck!
Das KiPa in „KiPa-Run“ steht dabei für Kinderpatenschaften.
Das Ziel: Spenden für das Projekt „KiPa-cash-4-kids“ zu erlaufen, um bedürftige Kinder in Duisburg zu unterstützen.