Politik

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Stellungnahme zum bayerischen PsychKHG

Kliniken sind keine Gefängnisse

Foto: Jar [o], Flickr.com CCBY2.0

Hier diskutierten Sebastian Bartoschek und Robert von Cube über den bayerischen Gesetzentwurf für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz. Mittlerweile haben auch die DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) und die Bundesdirektorenkonferenz zu dem Entwurf Stellung genommen. Und die Kollegen lassen kein gutes Haar an dem Machwerk, das sie Paragraph für Paragraph auseinander nehmen. Vieles bestätigt, was wir auch gesagt haben und einige interessante weitere Gesichtspunkte kommen hinzu. Hier der Link (via den Kollegen von Psychiatrie-to-go): https://psychiatrietogo.files.wordpress.com/2018/04/180312_entwurf-baypsychkhg-vergleich.docx

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Evangelische Kirche im Rheinland: Gottesdienst-Arbeitshilfe gegen Israel

Ulrich W. Sahm Foto: Christliches Medienmagazin pro Lizenz: CC BY 2.0


Unser Gastautor Ulrich W. Sahm wundert sich über die bemerkenswerte Sicht der Kirche im Rheinland auf Israel.

„Zum ersten Mal in der Geschichte der Evangelischen Kirche im Rheinland reisen Mitglieder der Kirchenleitung gemeinsam mit Vertretern jüdischer Gemeinden nach Israel. Anlass ist das 70-jährige Bestehen des Staates Israels sowie eine Bekräftigung der gemeinsamen Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus in unserer Gesellschaft.“

Dieses historische Ereignis soll vom 26. bis 29. April stattfinden, so Jens Peter Iven, Pressesprecher der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dabei reist man nach Nes Ammim, eine christliche Siedlung zwischen Haifa und der libanesischen Grenze mit 332 Einwohnern. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Papst Franziskus Foto: Morgan Dunn Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW: 
Regierungschef Laschet reist zum Papst…Domradio
NRW: Köln auf Platz sieben der unsichersten Großstädte Deutschlands…KStA
Debatte: Heiko Maas, einfach formvollendet…Welt
Debatte: Die SPD in der Sackgasse…FAZ
Debatte: Die Loser-Lust der SPD…Cicero
Debatte: Die 66-Prozent-Vorsitzende…Zeit
Debatte: FDP und Linke wollen Putin wieder zu G 8 einladen…FAZ
Debatte: „Wer das implizit Rechte bedient, kann heute einfacher punkten“…Welt
Debatte: Islamismus mit Islamisten bekämpfen…Jungle World
Ruhrgebiet: Hoffen auf den Ruck im Revier…RP Online
Ruhrgebiet: So klingt das Ruhrgebiet! Ein Geräusch-Archiv…WAZ
Ruhrgebiet: Loveparade – Ex-Ob Sauerland im Zeugenstand…Bild
Bochum: Jugendamt legt neue Regeln für Auslandsbetreuung fest…WAZ
Bochum: Seenotrettungsorganisation “Resqship”…Bo Alternativ
Dortmund: Ärger um Veranstaltungsort von „Festi Ramazan“…WAZ
Duisburg: Die erste Kulturkonferenz tagte…WAZ
Essen: In Bibliothek soll Leihgebühr für junge Leser fallen…WAZ
Essen: Größter Schul-Neubau wird immer teurer…WAZ

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Kunstwerk SPD

Andrea Nahles Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die SPD ist eine faszinierende Partei. Wie faszinierend, hat sie wieder heute gezeigt: Mit einer Zustimmung von nur 66 Prozent wurde Andrea Nahles schon angeschlagen in das Amt der Parteivorsitzenden gewählt. Nur Oskar Lafontaine schnitt 1995 schlechter ab, aber der trat immerhin gegen einen amtierenden Parteivorsitzenden an. Nahles hatte in der Flensburger Oberbürgermeistern Simone Lange nie eine ernsthafte Konkurrentin.

Die SPD schafft es perfekt, gerade immer so viel zu streiten, dass sich die Partei selbst schadet und immer zu wenig, um sich inhaltlich weiter zu entwickeln. Irgendwie ist das schon Kunst. Diese Partei gönnt sich nie die Zeit, die Fehler der Vergangenheit zu analysieren, daraus Schlüsse zu ziehen und auf einer solchen Basis auf die  kommenden Herausforderungen einzustellen. Mit atemberaubende Oberflächlichkeit und ohne jede Bereitschaft, Probleme intellektuell zu durchdringen wankt sie in der Parteienlandschaft auf den Abgrund zu. Nahles als Parteivorsitzende, Scholz oder vielleicht auch Maas als Kanzlerkandidaten für die Nach-Merkel-Ära – das wären gute Kombinationen, wenn man versuchen würde, sich auch programmatisch zu modernisieren ohne dabei alle Wurzeln zu kappen. Das ist nicht einfach und es ist ein Aufgabe, an die man mit viel Ernsthaftigkeit und Konzentration heran muss. Scheitert die SPD jetzt an dieser Aufgabe, sieht die Zukunft sehr düster aus für die Sozialdemokratie.

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Khola Maryam Hübsch und der Antisemitismus

Khola Maryam Hübsch Foto: Superbass Lizenz: Copyright/CC BY-SA 4.0

Nach dem Angriff auf eine Kippa tragenden Israeli in Berlin, fühlen sich viele Elendsgestalten dazu berufen sich nun irgendwie zu positionieren und kämpfen dabei um Street-Credibility, wie ein paar Prostituierte auf dem Drogenstrich, um so zu ihren 15 Minuten Ruhm zu kommen. Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.

Eines der Subjekte ist die Islam-Lobbyistin/-Apologetin Khola Maryam Hübsch, welche trotz ihres Engagements, in welches sie sich ja nun wirklich reinkniet, nur ihre Ahmadiyya-Sekte, und nicht die Ummah an sich, repräsentiert. Besagte Ahmadiyya werden in der Ummah übrigens gemieden und verfolgt, wie Aussätzige und müssen deshalb, welche Ironie, oftmals im Westen Schutz suchen. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Er prügelte auf einen Menschen in Berlin ein, weil er ihn für einen Juden hielt.


Debatte: 
Man kann nicht Schutz erbitten und Straftaten begehen…Welt
NRW: Internet ist zu langsam – trotz zugesagter Fördergelder…Kölnische Rundschau 
Debatte: Was will die SPD eigentlich?…FAZ
SPD: „Die Lage ist bedrohlich für die SPD“…FR-Online
SPD: Nahles, die Netzwerkerin, die ihren Ministern nicht so recht traut…Welt
SPD: Die größten Baustellen in der SPD…Zeit
Debatte: Die nackte Wahrheit für Adorno…NZZ
Debatte: Mit Kopftuch und High Heels…taz
Debatte: Wie der Liberalismus die Freiheit zerstört…Cicero
Debatte: Hacks und wie er die Welt sah…Jungle World
Ruhrgebiet: Olympiavirus im Rhein-Ruhrgebiet…taz
Ruhrgebiet: Abschied von den Zechen im Pott…Der Westen
Bochum: Verwaltung und Politik wollen Ruhr fürs Schwimmen freigeben…WAZ
Dortmund: „Muslimische Jugendliche kriegen mit, dass auf ihnen rumgehackt wird“…RP Online
Dortmund: 100 Jahre Dortmunder Mitternachtsmission…Nordstadtblogger
Duisburg: Michael Sander zeigt „FotoGrafik“ in der Cubus-Kunsthalle…WAZ
Essen: Preise für Eigentumswohnungen um sieben Prozent gestiegen…WAZ
Essen: Am Flughafen Essen/Mülheim gibt es zahlreiche Planungshürden…WAZ

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Happy Birthday, Frankenstein :-)

Boris Karloff als Frankensteins Monster in Frankensteins Braut Foto: Universal Studios – Dr. Macro Lizenz: Gemeinfrei


Viele fürchten, der technische Fortschritt könnte die Menschheit auslöschen. Dabei ist er die beste Lebensversicherung auf einem Planeten, der von globalen Naturkatastrophen bedroht wird. Von unserem Gastautor Kolja Zydatiss

1818 erschien der Roman „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ der gerade einmal 20-jährigen Mary Shelley. Das Buch handelt von dem Wissenschaftler Viktor Frankenstein, der ein künstliches Wesen aus Leichenteilen zum Leben erweckt. Entsetzt von seiner Schöpfung, der er zutraut, die Menschheit auszulöschen, ringt er den Rest des Buches mit den Folgen seines Handelns.

Wie kaum ein anderes literarisches Werk verankerte „Frankenstein“ im öffentlichen Bewusstsein die Vorstellung, dass sich menschliche Erfindungen gegen ihre Schöpfer wenden und diese zerstören können. Lange blieb es bei Schriftstellerfantasien. Doch am 16. Juli 1945 testete das US-Militär bei Alamogordo/New Mexiko „Trinity“, die erste Atombombe der Welt. Im Vorfeld hatte der Physiker Edward Teller Berechnungen angestellt und vor einer Kettenreaktion gewarnt, die die gesamte Erdatmosphäre entzünden könnte. Später stellte sich heraus, dass so etwas physikalisch unmöglich ist. Gleichwohl wurden Atomwaffen zu einer ernstzunehmenden Gefahr für die Menschheit. In den folgenden Jahrzehnten entstanden Kernwaffenbestände, die einen Großteil der Weltbevölkerung vernichten könnten. Die Menschheit hatte tatsächlich so etwas wie Frankensteins Monster geschaffen.

Seit dem Ende des Kalten Krieges ist ein Atomkrieg unwahrscheinlicher geworden. Doch auch heute, 200 Jahre nach der Erstausgabe von „Frankenstein“, fragen sich viele Menschen, ob technologische Entwicklungen das Überleben der Menschheit gefährden könnten. Ein Dauerbrenner ist natürlich der anthropogene Klimawandel, den viele für eine apokalyptische Bedrohung halten. (Tatsächlich ist er das wohl nicht: Entgegen einer weitverbreiteten Meinung haben die meisten Arten von Extremwetterereignissen durch den Klimawandel bisher nicht – oder nur geringfügig – zugenommen; menschengemachte Klimaveränderungen, die den Planeten unbewohnbar machen würden, sind laut dem „Weltklimarat“ IPCC praktisch unmöglich.) Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

IBM_PC 5150 Foto: Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW: 
Land verschläft den Breitbandausbau…General Anzeiger
NRW: Verfassungsschutz schaut auf Kinder…RP Online
Debatte: Die Methode Merkel kommt an ihr Ende…Welt
Debatte: ARD und ZDF – Die große öffentlich-rechtliche Blockade…FAZ
Debatte: Die letzte Chance der SPD…Cicero
Debatte: Grenzen des Mietkampfs…Jungle World
Debatte: „Israelbashing ist Mainstream“…Jüdische Allgemeine
Debatte: Warum Intellektuelle den Kapitalismus verachten…FAZ
Debatte: US-Autor über Umgang mit Rassismus…taz
Debatte: Diese Kurve offenbart, wie nah wir der Rezession wirklich sind…Welt
Ruhrgebiet: Auf diesen Strecken droht am Wochenende Stau…WAZ
Bochum: Viele „Car-Poser“ pfeifen auf die Brüderstraßen-Sperrung…WAZ
Dortmund: Kreuzviertel – von der Beamtenvorstadt zum Szeneviertel…WAZ
Dortmund: Seit Monaten warten Amazon-Auftragnehmer auf Bezahlung…WAZ
Essen: 90 Minuten Schweiß und Garagerock mit den Fleshtones…WAZ

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Türkische Zeitung Sabah: Kalifat-Fan Martin Lejeune gefeuert

Kalifat-Tweet von Martin Lejeune

Neues von Martin Lejeune: Der irgendwo zwischen Witzfigur, Erdogan-Fanboy und Hetzer changierende „Journalist Martin Lejeune“ hat seinen Job bei der türkischen Zeitung Sabah verloren, den er kurzzeitig hatte. Nachdem Lejeune auf Twitter sinngemäß schrieb, das nach der erneuten Wahl Erdogans zum Präsidenten der Türkei das Kalifat wiederkehren und die Republik verschwinden werde, verkündete  der Sabah-Redakteur seinen Rauswurf. Ein Kalifat zu gründen und ganz offiziell die Republik abzuschaffen, ging selbst als feuchter Traum der Erdogan nahen Zeitung zu weit.

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Dortmund: Fünf Nazis verbringen den Führergeburtstag im Knast

Nazis in Dortmund


Eine Gruppe Neonazis hat gestern Abend am Dortmund-Ems-Kanal drei dunkelhäutige Männer angegriffen und verfolgt. Unter anderem wurde aus der Gruppe der Rechtsextremisten mit einem Absperrpfosten geworfen.

Es waren Zeugen, die die Polizei riefen, als sie die Auseinandersetzung bemerkten. Gegen 20.10 Uhr beobachteten sie, wie es auf einem Fußweg nahe einer Brücke an der Weidenstraße zwischen drei dunkelhäutigen Männern und einer Gruppe anderer Männer zunächst zu einer verbalen Streitigkeit kam. Aus dieser entwickelte sich jedoch schnell eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf sich die Gruppe der Personen aus dem rechtsextremistischen Spektrum noch vergrößerte. Die dunkelhäutigen Männer versuchten daraufhin, vor der Gruppe  zu flüchten. Dabei wurden sie von ihren Angreifern, die sich den Aussagen zufolge teils mit Holzstöcken bewaffnet hatten, verfolgt. Unter anderem wurde den Zeugenangaben zufolge aus der Gruppe heraus auch mit einem Absperrpfosten nach den Männern geworfen. Dieser verfehlte sein Ziel glücklicher Weise. Als einer der drei Verfolgten schließlich stürzte, wurde er zudem geschlagen und getreten. Weiterlesen

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