Politik

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Der Ruhrpilot

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018


Ruhrgebiet: 
Worüber Intendantin Stefanie Carp nicht sprechen will…Welt
NRW: Land schiebt IS-Unterstützer nach Tunesien ab…Spiegel
NRW: Senioren auf dem Land nicht vergessen…RP Online
NRW: Minister Holthoff-Pförtner fordert Weckruf für Europa…WP
Debatte: „Sie leben in einer völlig anderen Welt“…Zeit
Debatte: 
BKA-Präsident warnt vor „virtuellem Kalifat“…FAZ
Debatte: Ohne den Euro ist unsere Unterwerfung eine Frage der Zeit…Welt
Debatte: Das Ende des Politikmodells „Merkel“…Cicero
Debatte: Kindergeld als Geschäftsmodell…FAZ
Debatte: Ein eigener Weg zur Hölle…Jungle World
Debatte: Ungerechte Gerechtigkeit…NZZ
Bochum: Suche nach neuem Chefdirigenten ist Chefsache…WAZ
Bochum: Kritik am Justizzentrum…WAZ
Dortmund: Blüte der Titanenwurz „David“ steht bevor…WAZ
Duisburg: Werkstatt zahlte 10.000 Euro für Auszeichnung…WAZ
Essen: Burkini-Debatte zieht Kreise…WAZ

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Hakenkreuze im Zeitalter der Entschleunigung

Deutscher Kanzler vor und nach dem 9.8.2018 (v.r.n.l.) (Grafik: Wolfgang Walk)

Am 9.8.2018 wurde in Deutschland Kulturgeschichte geschrieben – und so gut wie niemand der Feuilleton-Leser dieses Landes hat es mitbekommen. Wie auch, wenn so gut wie jede Kulturseite dieses Landes die Meldung erst gar nicht brachte.  Die fand man nämlich wahlweise unter „Netzwelt“, „Digitales“, „Panorama“ oder – besonders albern: „Deutschland und die Welt“. Wolfgang Walk mit Ausführungen zum Hakenkreuz-Beschluss und der Ignoranz vieler Medienkollegen.
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Hitze könnte unsere Zukunft sein oder: Der Zusammenhang von Temperatur und Barbarei

Die Sonne über dem Arc de Triomphe. Foto: Sonia Jacinto de Oli Lizenz: CC BY-SA 3.0


Oh ja, es war heiß bislang. Aber so richtig erst seit gut einer Woche. Davor war es herrlich warm und das auch am Abend. Und nachts wurde es kühler, und es gab dazu fast immer erfrischenden Wind, wenn man sich außerhalb der eigenen vier Wände aufgehalten hat. Die Dürre, die in diesem Jahr das eigentliche Problem darstellt, haben wir  als Konsumenten kaum wahrgenommen.  Es wird auf jeden Fall in einigen Bereichen geringere  Ernten, aber auf keinen Fall eine irgendwie geartete Lebensmittelrationierung  geben.

Wo also liegt das Problem dieses zweifellos überdurchschnittlich warmen Sommers, außer dass er zu trocken war? Das waren nämlich andere vor ihm auch schon, ohne dass das in den letzten 50 Jahren in Europa zu einer ernst zu nehmenden Katastrophe geführt hat. Ist es die zweifellose Tatsache, dass es schon zwei weitere Sommer ähnlicher Art seit Beginn des neuen Jahrtausends gegeben hat? Dass es sich also um ein ungewöhnliche Häufung innerhalb von nur 20 Jahren handelt? Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Protest-Erotikkalender der Braunkohlegegner Foto: RP


NRW: 
Blanker Protest gegen RWE…Bild
NRW: Verkehrsminister Wüst kritisiert Ryanair und Eurowings…AZ
NRW: Landesregierung plant zwei neue Gefängnisse…RP Online
NRW: Seebrücken am Rhein…Jungle World
NRW: Zweithöchste Geburtenzahl nach 2000…RP Online
Debatte: Homöopathie ist Mumpitz – und gefährlich…Welt
Debatte: Kreative Zerstörung statt Nachhaltigkeit…Novo
Debatte: „Aufstehen“ als Pläsier für den Souverän dieses Staates…Welt
Debatte: „Es war wie in einer Sekte“…Cicero
Ruhrgebiet: „Derzeit brennt nichts an“…FAZ
Bochum: Zustimmung für Sanierung bei Opel…FAZ
Bochum: Tischtenniszimmer wird zum Erlebnisraum für Kunst…WAZ
Duisburg: OB verlangt Änderung der Sozialgesetze…WN
Duisburg: Sinti und Roma üben scharfe Kritik an Oberbürgermeister…Welt 
Duisburg: 370.000 Euro Gehalt für Geschäftsführerin – Was wusste der OB?…RP Online
Duisburg: Werkstatt-Aufsichtsrat in der Kritik…WAZ
Duisburg: Finanzskandal bei der Werkstatt gab es schon 2009…WAZ
Essen: Demo gegen die Entwicklung im Nordviertel…WAZ
Essen: Hochhaus an der Huyssenallee darf gebaut werden…WAZ

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Ruhrtriennale: Synagogen-Gemeinde Köln fordert Carps Absetzung

Abraham Lehrer auf einer Veranstaltung in Bochum

Abraham Lehrer, der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln und stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland hat in einem Interview die Absetzung von Stefanie Carp, der Intendantin der heute in Duisburg beginnenden Ruhrtriennale gefordert. „Wer als nordrhein-westfälische Kultureinrichtung einen Paradigmenwechsel einführe, in dem er der BDS-Bewegung ein Forum gebe, müsse damit rechnen, kritisiert zu werden,“ sagte Lehrer dem Deutschlandfunk.

Lehrer sagte, die Gemeinde sei  Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dankbar, dass er nicht zur Ruhrtriennale kommen wird.

 

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Der Ruhrpilot

Rathaus Bochum


NRW: 
Steuern – Kommunen langen kräftig zu…NW
NRW:
 Das steckt hinter dem „Masterplan Knast“…Bild
NRW: SPD will Fragen der sozialen Gerechtigkeit stärker betonen…Nordstadtblogger
Debatte: Traumpaar Rot-Grün? Das war einmal…Welt
Debatte: „So kann nicht länger regiert werden“…FAZ
Debatte: Die Linkspartei streitet über Israel…taz
Debatte: Klimawandel – Die letzte große Erzählung des Westens…Cicero
Debatte: 
Für mehr Dissens in der Diskussion…Novo
Debatte:
 Der erste politische Akzent der CDU seit Jahren…Welt
Debatte: Der Kapitalismus lebt nicht zuletzt dank seinen Feinden…NZZ
Debatte: Erstklässler unter Druck…FAZ
Ruhrtriennale: „BDS ist im Kern antisemitisch“…Jüdische Allgemeine
Ruhrtriennale: Israel-Boykotteure unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit…Welt
Ruhrtriennale: Laschet boycotts Anti-Israel Music Festival…Jerusalem Post
Ruhrtriennale: 
Laschet wendet sich von Ruhrtriennale-Intendantin ab…NZZ
Ruhrtriennale: „Übertrieben und unverhältnismäßig“…Süddeutsche
Bochum: Zeitmaul-Theater macht seit zehn Jahren Programm…WAZ
Bochum: Vorbestrafter Ex-Gastronom erneut wegen Betruges verurteilt…WAZ
Dortmund: Schwestern-Duo leitet „Grünen Salon“…Ruhr Nachrichten
Duisburg: „Ich wollte nicht mit dem Finger auf die Polizei zeigen“…WAZ
Duisburg: Werkstatt-Chefin Rogg fristlos entlassen…WAZ
Essen: Demo unterstützt den Streik von Beschäftigten der Uniklinik…WAZ
Essen: Burkinis in Bädern –  Das wirkliche Problem verwässert…NRZ

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Ruhrtriennale: Carp hält Aufregung um Festival für „ein bisschen übertrieben und unverhältnismäßig“

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018

Die Süddeutschen Zeitung veröffentlichte heute ein Interview mit Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp, das sich ausschließlich um die Themen BDS und Antisemitismus drehte. Während Carp anderen Medien Antworten zu diesem Themenkomplex verweigerte, fand sie gegenüber der SZ klare Worte. Auf die Frage, ob sie mit so harschen politischen Reaktionen auf das Festival gerechnet haben sagte Carp: „Überhaupt nicht. Ich empfinde es auch nicht als politisch. Eher habe ich den Eindruck, dass populistisch etwas am Zündeln gehalten wird: Die Absage des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, ist Wochen her. Sie erfolgte, nachdem ich die Band Young Fathers wieder eingeladen hatte – und damals hatte sich keiner groß darum gekümmert.“ Weiterlesen

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Ein Pflichtdienst? Wenn schon, dann aber auch bitteschön wirklich für alle!

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Quelle: Wikipedia, Foto: Jim Mattis, Lizenz: gemeinfrei

Dass sich dieses Thema so rasch überhaupt noch einmal ernsthaft stellen würde, nachdem die Wehrpflicht doch vor ein paar Jahren erst ausgesetzt wurde, das hätten wohl nicht allzu viele erwartet. Doch tatsächlich: Deutschland streitet sich im August 2018, ob es zukünftig erneut einen Pflichtdienst für junge Erwachsene geben soll!

Das weckt viele Erinnerungen. Auch bei mir. Als ich im Juni 1990 das ‚Abi‘ frisch in der Tasche hatte, da war es ganz normal, dass die Jungs erst einmal für ein Jahr zum Bund gingen oder einen entsprechenden Ersatzdienst absolvierten. Grundsätzlich war das Alles recht unbeliebt. Keiner meiner Kumpels hat seine Entscheidung für das eine oder andere wirklich gerne getroffen. Alle wählten das für sich kleinere Übel. Viele entschieden sich seinerzeit für die Bundeswehr, weil es ihnen ermöglichte so ’nur‘ ein Jahr zu verlieren. Der ‚Zivildienst war in der Regel drei Monate länger, verhinderte einen Studienbeginn mit 12 Monaten ‚Verspätung‘. Das war durchaus ein gewichtiges Argument für den kürzeren Wehrdienst damals. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Ministerpräsident Armin Laschet und der damalige Bundestagspräsident Norbert Lammert bei der Eröffnung der Ruhrtriennale 2017 Foto: Land NRW / M. Hermenau


Ruhrgebiet: 
Ministerpräsident Laschet boykottiert Ruhrtriennale!…Bild
NRW: Zu wenig Spardisziplin…RP Online
NRW: Korruptionsfälle sorgen für 16 Millionen Euro Schaden…NRZ
Debatte: Deutschland hat kein Hitzeproblem – sondern ein Hysterieproblem…Welt
Debatte: Das ist das Hauptmotiv für Migration nach Deutschland…FAZ
Debatte: Altes Denken, neue Rechte…Jungle World
Debatte: Sammlungsbewegung „Aufstehen“ – Ein bisschen retro…FAZ
Debatte: Alt und Jung müssen zusammenstehen…Cicero
Debatte: Die Angst vor Gentech-Pflanzen wird zum Problem für die Landwirtschaft…NZZ
Debatte: Dieses Ausmaß an Antisemitismus habe ich für unmöglich gehalten…Welt
Debatte: Twitter-Chef hat nichts gegen Verschwörungstheoretiker…Spiegel
Ruhrgebiet: Armin Laschet kommt nicht zur Ruhrtriennale…RP Online
Ruhrgebiet: Spaß und Politik unter Regenbogenfahnen verspricht der CSD…WAZ
Ruhrgebiet: Metallverband formiert sich neu…RP Online
Bochum: Polizei-Kontrolle wegen Hautfarbe war rechtswidrig…Bild
Bochum: Ausweiskontrolle wegen Hautfarbe rechtswidrig…SZ
Bochum: 310-Baustelle – Die Gleise nach Witten liegen schon…WAZ
Dortmund: Festival am Hafen …RN
Duisburg: Loveparade war politisch gewollt…Bild
Duisburg: Werkstatt-Chefin hält 370.000 Euro Gehalt für angemessen…WAZ
Duisburg: „Wir hätten alles abblasen können“…WAZ
Essen: „Fair-Teiler“ für Lebensmittel in Rüttenscheid schließt…WAZ

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Infowars-Alex Jones aus Social Media gekickt

Beklagt das Vorgehen als Krieg gegen Alex Jones: Alex Jones auf der Homepage von Alex Jones (Foto: Screenshot der Homepage von Alex Jones)

Der Nahrungsergänzungsmittelexperte, Attentatsaufklärungsspezialist, Big-Pharma-Investigator und Weltverschwörungstheoretiker Alexander Emerick Jones, der die Fake-News-Seite Infowars.com betreibt, wurde von mehreren Plattformen verbannt. Von Michael Jachan und Sebastian Bartoschek.

Die Kollegen von MIMIKAMA fassen den Sachstand wie folgt zusammen:

Zuerst sperrte Facebook sein persönliches Profil für 30 Tage, allerdings nicht wegen Verbreitung von Fake News, sondern wegen Hassreden gegen Transgender, Muslime und Einwanderer. Danach löschte Apple sechs Infowars-Podcasts von iTunes, schließlich Spotify und schlussendlich Youtube reagierten auf die zunehmenden Proteste der Infowars-Beiträge.

Ob das Ganze etwas nützt, ist eine andere Frage. Neben seinen verschwörungstheoretisch-rechtsradikalen Meinungen verbreitete Jones auch konkrete Gewaltaufrufe. Derzeit wird er zudem von Angehörigen des Sandy-Hook-Amoklaufs verklagt, weil er ihnen de facto die Existenz abspricht.

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