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Topmanagerin or Death

Quelle: Flick.com, Foto: BarbieFantasies, CC BY2.0

Familienministerin Barley fordert eine Frauenquote für Unternehmensvorstände. Das ist zunächst mal konsequent, gibt es doch bereits seit Mai letzten Jahres eine solche Quote für die Aufsichtsräte. Angesichts der Zahl der Personen, die davon betroffen wären, hätte eine solche Quote vor allem symbolischen Wert. Aber Symbol für was?

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MC Hoolz & The Funky Genossenbunch

Martin Schulz Foto: http://www.martin-schulz.eu/


Trotz Mega-Chulz liegt die SPD in den Umfragen mega-hinten. Daher hat sich der Top-Sozi entschieden, noch krasser auf die Youngsters zu setzen und ein super-freshes Special-Team mit jeder Menge Street Credibility zu küren. Graffitti, B-Boys und phette Rhymes garantiert. Und das ist die abgefahrene Posse, YOLO:

Martin Chulz, Platz 1 Landesliste NRW – a.k.a: MC Hoolz
Dr. Benjamin Grimm, Platz 3 Landesliste BaWü – a.k.a: The Grimm Reaper
Abuzar Erdogan, Platz 29 Landesliste Bayern – a.k.a: Abuser Duterte
Jürgen Nelson, Platz 34 Landesliste RLP – a.k.a: The Full Nelson
Wolfgang Hellmich, Platz 3 Landesliste NRW – a.k.a: Hell Me
Alexander Peter Best, Platz 41 Landesliste Hessen – a.k.a: Alex The MF Best
David Ittekkot, Platz 6 Landesliste Bremen – a.k.a: TTKKT
Hans Joachim Schabedoth, Platz 17 Landesliste Hessen – a.k.a: Sabertooth Hajo
Marcus Held, Platz 4 Landesliste RLP – a.k.a: SuperHero Marcuss
Sybille Mack, Platz 35 Landesliste BaWü – a.k.a: Mack The Knyfe
Angelika Glöckner, Platz 9 Landesliste RLP – a.k.a: Julia Klöckner
Klaus Mindrup, Platz 4 Landesliste Berlin – a.k.a.: Mindfuck
Doris Aschenbrenner, Platz 28 Landesliste Bayern – a.k.a: AshesBurn
Johannes Seither, Platz 17 Landesliste RLP – a.k.a: John Since Then
Stefan Mix, Platz 78 Landesliste NRW – a.k.a.: Steve „Mix-Up The Mixer“ Mix
Michael Schrodi, Platz 17 Landesliste Bayern – a.k.a: Schrodi
Dr. Edgar Konrad Hartmut Franke, Platz 11 Landesliste Hessen – a.k.a: Dr. Frank Hartmut Edgar Konrad
Bela Bach, Platz 20 Landesliste Bayern – a.k.a: Bela B.
Florian Post, Platz 9 Landesliste Bayern – a.k.a: FlowPo
Claudia Tausend, Platz 12 Landesliste Bayern – a.k.a: Claw Dee 1000
Elfi Scho-Antwerpes, Platz 34 Landesliste NRW – a.k.a: Yo-Antwerpes
Thomas Jurk, Platz 2 Landesliste Sachsen – a.k.a: The Jerk
Annika Urbanski, Platz 11 Landesliste Hamburg – a.k.a.: Nikita Urban Sky
Ismail El Chab, Platz 45 Landesliste Hessen – a.k.a: El Chubb
Bernhard Daldrup, Platz Landesliste NRW – a.k.a: The Purdlad
Heiko Maas, Platz 1 Landesliste Saarland – a.k.a: Dre$$Man
Cansel Kiziltepe, Platz 3 Landesliste Berlin – a.k.a.: Cancel K
Eva Maria Linsenbreder, Platz 24 Landesliste Bayern – a.k.a: LNSNBRDR
Regina Rapp, Platz 33 Landesliste BaWü – a.k.a: Regina Rap
Christoph Matschie, Platz 3 Landesliste Thüringen – a.k.a: Criss Muchie
Werner Widuckel, Platz 37 Landesliste Bayern – a.k.a: Wee Duh
Karamba Diaby, Platz 3 Landesliste Sachsen-Anhalt – a.k.a: Ay Karamba
Dr. Markus Sascha Raabe, Platz 3 Landesliste Hessen – a.k.a: The Raven
Gustav Herzog, Platz 2 Landesliste RLP – a.k.a: The Duke
Caren Marks, Platz 6 Landesliste Niedersachsen – a.k.a: Carl Marxx
Paul Barbig, Platz 21 Landesliste RLP – a.k.a: Barbie
Elke Buttkereit, Platz 22 Landesliste NRW – a.k.a: L.K. Butt Can`t Ride
Dr. Daniela de Ridder, Platz 4 Landesliste Niedersachsen – a.k.a: Da Ridder
Andreas Schwarz, Platz 13 Landesliste Bayern – a.k.a: Black Andy Candy
Diana Klein , Platz 6 Landesliste Thüringen – a.k.a.: Little Di
Dr. Carsten Kühl, Platz 10 Landesliste RLP – a.k.a: Doctor Kool
Elisabeth Kaiser, Platz 4 Landesliste Thüringen – a.k.a.: The Empresss
Heinz Gärtner, Platz 46 Landesliste Hessen – a.k.a: Stefan Gärtner
Bernd Westphal, Platz 17 Landesliste Niedersachsen – a.k.a: DJ Westphuck
Bernhard Goodwin, Platz 43 Landesliste Bayern – a.k.a: Bernie Badloose
Johannes Foitzik, Platz 27 Landesliste Bayern – a.k.a: C.U.N.T.
Thomas Hitschler, Platz 6 Landesliste RLP – a.k.a: Thomas Hitler
Nezahat Baradari, Platz 18 Landesliste NRW – a.k.a: Baratatatatari
Klaus Eisold, Platz 27 Landesliste RLP – a.k.a: Ice-Cold Clouse
Ute Finckh-Krämer, Platz 7 Landesliste Berlin – a.k.a.: Fhinkch
Philipp Tacer, Platz 46 Landesliste NRW – a.k.a.: Tacer The Racer
Lars Klingbeil, Platz 7 Landesliste Niedersachsen – a.k.a: Axekiller
Jan Patrick Jürgen Deboy, Platz 23 Landesliste Hessen – a.k.a: Deboy The B-Boy
Michael Nass, Platz 35 Landesliste Hessen – a.k.a: Wet Mike

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Ein schönes Auslandsstudium im Iran

Screenshot „Studieren weltweit“


Die Initiative Studieren weltweit wirbt sowohl auf Facebook als auch auf ihrer Website sehr unkritisch mit der wundervollen Erfahrung eines Auslandsjahres im Iran. Angesichts dessen lohnt es natürlich, einen kurzen Blick auf dieses exotische Reiseziel zu werfen.
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Träumen Killerautos von elektrischen Schafen? – Wie selbstfahrende Autos ethische Entscheidungen treffen sollen

K.I.T.T. hätte immer gewusst, was zu tun ist Quelle: Flickr.com, The Conmunity, CC BY 2.0

Wenn Sie demnächst von einem selbstfahrenden Auto überfahren werden, dürfen Sie das bitte nicht persönlich nehmen. Es wird eine wohlkalkulierte Abwägung dahinter stecken. Sie werden zwar absichtlich überrollt, aber nur, weil es sonst mehr Menschen (oder wertvollere) getroffen hätte und das Auto sich dann lieber für Sie entscheidet. Die Wahrscheinlichkeit, überhaupt überfahren zu werden, wird aber viel geringer sein als jetzt. Über 90% aller Verkehrsunfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen. Wenn nur noch die Fußgänger versagen, und nicht mehr die Autos, wird das Leben viel sicherer. Trotzdem wird es immer vereinzelt zu Unfällen kommen und die Programmierer müssen den künstlichen Intelligenzen Handlungsanweisungen für solche Fälle einschreiben.

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Medizin für den Kopf – Teil 4: Wechselwirkungen

Ein Wechselspiel. Quelle: Pexels

In diesem vierten Teil meiner Serie über Psychopharmaka will ich auf Wechselwirkungen eingehen und auf die Frage, warum so viele Menschen mehrere Mittel gleichzeitig bekommen. Hier findet ihr Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Was sind denn überhaupt Wechselwirkungen? So etwas Ähnliches wie Nebenwirkungen, oder? Ja und nein. Wechselwirkungen können sich in Nebenwirkungen zeigen. Aber auch in einem Ausbleiben der Wirkung. Oder in zu starker Wirkung. Wechselwirkungen oder Interaktionen bezeichnen das Wechselspiel verschiedener Substanzen im Körper untereinander. Meistens handelt es sich dabei um verschiedene Medikamente, aber auch Nikotin oder etwa Grapefruitsaft können Wechselwirkungen verursachen. Meistens bedeuten sie, dass eine Substanz vermehrt oder aber vermindert im Körper kreist. Aber der Reihe nach.

Etwa 42% der über 65-jährigen Menschen nehmen fünf oder mehr verschiedene Arzneimittel gleichzeitig ein. Man nennt das Polypharmazie. Pflegeheimbewohner bekommen durchschnittlich zwischen sechs und sieben verschiedene Medikamente. Man muss sich diese Zahlen auf der Zunge zergehen lassen. Schaut man sich die älteren Leute heutzutage an, meint man ja nicht unbedingt, dass überhaupt so viele von ihnen Medikamente bräuchten, Weiterlesen

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Dein Gesicht gehört mir!

Vermummt! Sieben Tage Knast! Quelle: Pexels.com | lizenz

Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden, dass ein Verbot der Vollverschleierung zulässig ist. Das freut natürlich alle, denen südländische Menschen auch ohne Schleier schon unheimlich sind. Je nach Rechtfertigungsstrategie wird dieses Verbot nun als Siegeszug der Integration gefeiert oder als sicherheitspolitischer Erfolg oder als Notwendigkeit zur Verteidigung unserer westlichen Werte. Als ob die westlichen Werte in Kleidervorschriften bestünden. Oder als ob jemand sich animiert fühlen würde, sich zu integrieren, wenn man seine gewohnte Lebensweise als kriminell etikettiert. Oder als ob Terroristen ihre Wumme nicht auch in einem weiten Mantel verstecken könnten. Ob sie erkannt werden ist denen übrigens nicht nur egal, weil sie ja sowieso im Himmel landen, sie hinterlassen sogar gerne mal ihren Ausweis am Tatort. Weiterlesen

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Autos sind auch nur Menschen

Kann man so jemanden anzünden? Foto: Pintoy WeLove, Flickr.com CC BY-SA 2.0

Man muss Leo Fischers Beitrag schon sehr gründlich lesen. Um zu begreifen, warum man sich eigentlich so aufregt. Um genau zu schauen, was er sagt, was er nicht sagt und was er zwischen den Zeilen sagt. Unter dem Titel “Brennende Autos beim G20: Nationalfetisch Auto” hat er für das Neue Deutschland einen Beitrag geschrieben, den er auf seiner Facebook-Seite mit folgenden Worten bewirbt: “Mein Kommentar zur derzeit etwas schwierigen Parkplatzsituation in Hamburg”. Der Text wurde von einigen als Rechtfertigung oder gar Aufruf zur Gewalt gegen Kraftfahrzeuge gelesen. So etwas findet sich dort nicht. Es findet sich aber eine Bagatellisierung dieser Taten. Schon der erste Satz lautet: “Es gibt für Deutsche keine schlimmere Kränkung, als wenn man ihre Autos angreift.” Mal abgesehen davon, dass das freilich eine unzulässige Verallgemeinerung darstellt, verharmlost es diese Angriffe. Man kann sich leicht über Rentner in Mercedessen lustig machen, die schon bei Fingerabdrücken auf ihrem Lack mit Tobsuchtsanfällen reagieren. Dieses Klischee stirbt zwar aus, zeigen die Umfragen doch, dass immer weniger Leute Wert aufs Auto legen, es wurzelt aber bestimmt in einer deutschen Realität. Sich über den Kleinbürger zu mokieren, dem das Auto Symbol seines Aufstiegs ist, würde man trotzdem eher auf der regionalen Kabarettbühne erwarten. Aber vielleicht soll mit diesem Anfang die Einstiegshürde für den linken Leser gesenkt werden, schließlich will niemand so ein Spießer sein. Weiterlesen

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„No G20“ – Selbstbespaßung und Intifada


Gegen den Kapitalismus geht es, wenn die größten Wirtschaftsnationen der Welt sich zusammenfinden. Ziel ist diesmal unter Anderem die Lahmlegung des Hamburger Hafens, wie das linke Bündnis „Ums Ganze“ großspurig auf seinem Blog verkündet.

Für den internationalistischen Block geht es sogar um eine Intifada. Dabei blendet dieser Block aus, dass bei es den Intifadas der Hamas primär darum geht, Israel zu vernichten und die Juden ins Meer zu treiben und deren Staatsvorstellungen eigentlich fern von jedem linken Ideal liegen. Weiterlesen

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Normalität und Ausnahmezustand

Solidarität mit den Hamburger Protesten, am Dienstag in Düsseldorf

Bis zum Beginn des G20-Gipfels in Hamburg sind es noch immer zwei Tage. Doch die Polizei hat die Stadt jetzt schon in den Ausnahmezustand versetzt. Am Dienstagabend wurden erstmals Wasserwerfer gegen feiernde Menschen eingesetzt. Was sonst normal und allgemein akzeptiert ist, wird in Hamburg jetzt unterbunden.

Am Sonntag waren es noch fünf Tage, bis die Staats- und Regierungschefs der G20 in Hamburg ankommen sollten. Doch schon da setzte die Polizei auf Eskalation. Ein Protestcamp auf einer weit abgelegenen Halbinsel wurde gestürmt, um 11 Zelte zu beschlagnahmen. Ein Eingriff in die Versammlung, der zu diesem Zeitpunkt mindestens fragwürdig war, denn einen Gerichtsbeschluss, der Schlafzelte verbot, erlangte die Polizei erst am nächsten Morgen. Inzwischen haben die antikapitalistischen Camper ihre Zelte abgebrochen. Sie wollen sich nun Freiräume in der Stadt suchen. Dass die Polizei gegen “wild campende” Linke vorgehen wird, steht außer Frage.

Eine Debatte darüber, ob das Verhalten der Hamburger Polizei rechts- oder gar verfassungswidrig ist, ist ausgebrochen. Doch zielführend ist diese Diskussion nicht. Es lohnt sich mehr, einen Blick auf die Protestrealität in Deutschland und anderen Demokratien, zu werfen. Seit Jahren gehören Protestcamps zum üblichen Prozedere bei Gipfeln oder auch einfach so, um sich für einige Tage zu treffen und ein politisches Streitthema zu bearbeiten. Bei diesen Camps geht es nicht immer so zu, wie sich Polizeiführungen dies wünschen. Manche Aktion, die von Campteilnehmern ausgeht, ist schlichtweg illegal. Trotzdem steht es einer Demokratie gut zu Gesicht die politischen Zeltlager zu akzeptieren. Gegen Straftaten, kann die Polizei gezielt vorgehen. Dafür ist das Personal geschult und gut ausgestattet. Auch der Punkt, dass Schlafen kein politischer Akt sei, wie es die Hamburger Richter anführen, trifft schlichtweg so nicht zu. Die Diskussionen und der Austausch mit wildfremden Menschen beim gemeinsamen Campen sind sehr wohl ein hochpolitischer Akt. Außerdem stellen Camps, dies stellten zuletzt bayrische Richter anlässlich des G7-Gipfels 2015 fest, eine notwendige Infrastruktur zur Verfügung, die den Menschen ihre mehrtägigen Proteste erst ermöglicht. Nicht jeder kann sich ein Hotelzimmer leisten und Protest darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Weiterlesen

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Düsseldorf: Das Aquazoo Löbbecke Museum öffnet am 22. September endlich wieder seine Türen!

Foto(s): Robin Patzwaldt

Lange Jahre mussten Museums- und Zoofreunde aus NRW und weit darüber hinaus darauf warten. Denn bereits seit dem Jahre 2013 schon ist die gesamte Anlage wegen einer grundlegenden Überarbeitung inzwischen geschlossen. Nun aber ist es tatsächlich endlich wieder soweit:

Das international vielbeachtete ‚Aquazoo Löbbecke Museum‘ in Düsseldorf öffnet nach den aufwändigen Sanierungsarbeiten am 22. September 2017 wieder seine Türen für das Publikum!

Diverse Male musste der geplante Eröffnungstermin zuletzt verschoben werden, unzählige mehr oder weniger emotionale Diskussionen öffentlich und wohl auch erst recht hinter verschlossenen Türen geführt werden, der Finanzrahmen für die laufenden Arbeiten mehrfach erheblich ausgeweitet werden.

Es soll sich wohl letztendlich dann aber doch alles irgendwie gelohnt haben. Denn nicht nur die Aquarien, Terrarien und Ausstellungsräume erstrahlen im neuen Glanz, der beliebte Aquazoo präsentiert sich ab sofort zudem dann auch mit einer neuen Wortbildmarke und in einem komplett neuen Corporate Design, wie man heute in der Landeshauptstadt stolz bekanntgab. Weiterlesen

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