CDU in NRW reagiert nervös und panisch auf Enthüllungen

krautiEs ist Wahlkampf in NRW und mit Andreas Krautscheid hat Mr. Angriff das Generalsekretariat der CDU in Düsseldorf übernommen. Kaum im Amt folgt schon die erste Attacke in Sachen Miet-Mich-Rüttgers. Es geht gegen die Presse. Genauer, gegen zwei Blogs. Genauer gegen Wir-in-nrw-blog.de und uns, die Ruhrbarone.

Mir wirft Krautscheid zum Beispiel öffentlich vor, geschrieben zu haben:

Allerdings werde Hannelore Kraft im Wahlkampf auch NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) helfen,

„dem im Wahlkampf noch jede Menge böser Enthüllungen drohen. Allein in den kommenden zwei Wochen stehen dem Mann einige miese Überraschungen bevor, vor denen ich jetzt schon Angst hätte, wenn ich er wäre.

Nach Ansicht von Krautscheid ist das eine Drohung, die sich auf illegal beschaffte Daten beruft, die aus der CDU-Zentrale durchgestochen wurden.

Das steht heute so in zig Zeitungen. Laut Handelsblatt sagte Krautscheid bespielsweise:

Vor allem im Auge hat Krautscheid die Blogs „Wir in NRW“ und „Ruhrbarone“, die in der Vergangenheit aus internem CDU-Material berichtet hatten. „Ruhrbarone“ habe mit weiteren Enthüllungen gedroht, so Krautscheid. „Es ist eine neue Qualität, dass ein Blog mit geklauten E-Mails arbeitet“, sagte der CDU-Mann.

Ähnliche Töne in der WAZ und sonst wo. Die FAZ fügte noch die falsche Information hinzu, ich hätte den entscheidenden Satz hier bei den Ruhrbaronen gelöscht. Was ein Unfug. Natürlich lösche ich den Satz nicht.

Es wird Zeit, den “Joseph Fouché” der Landesregierung über uns aufzuklären.

Wir arbeiten hier bei den Ruhrbaronen mit allen Informationen, die es wert sind veröffentlicht zu werden. Unabhängig vom Ansehen der Person. Wenn Hannelore Kraft (SPD) Mist macht, berichten wir das. Wenn Silvana Koch-Mehrin (FDP) zu faul für ihr Mandat ist, schreiben wir das auf. Wir halten es da mit der Freiheit. Und dazu gehört es eben auch, Sachen zu bringen, die den Herrschenden nicht gefallen. Es ist geradezu unsere Aufgabe Verborgenes zu enthüllen.

Krautscheid hat nun Anzeige gegen unbekannt erstattet, um gegen die Enthüllungen vorzugehen. Die Staatsanwaltschaft soll im Auftrag von Rüttgers die Quellen der Informationen herausfinden und verstopfen.

Das lässt mich kalt. Mich hat mal der Stromkonzern RWE verklagt, weil ich eine geheimes Schriftstück des Energieriesen aus dem Aufsichtsrat veröffentlicht habe. Auch da war der Vorwurf „Beihilfe zum Geheimnisverrat“. Ich habe vor dem Hamburger Landgericht gewonnen.

Selbstverständlich hätten wir auch die Emails aus der CDU-Landeszentrale gebracht, die den Miet-Mich-Rüttgers-Skandal enthüllt hätten. Wir wären stolz darauf, dieses Geheimnis der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Allein, wir waren es nicht, das war der Spiegel. Will Krautscheid eine neue Spiegel-Affäre?

Es ist nicht nur unsere Aufgabe als Blog, sondern die Aufgabe der ganzen freien Presse, geheime Emails zu veröffentlichen, wenn damit solche Skandale wie der um den Miet-Mich-Rüttgers aufgedeckt werden.

Krautscheid fordert von uns, keine Informationen im Sinne und zum Nutzen der Öffentlichkeit zu verwenden, die aus dubiosen Quellen kommen. Wie bigott diese Argumentation ist, zeigt ein Beispiel:

Vor ein paar Tagen hat die CDU-Landesregierung eine CD gekauft, auf der Steuerdaten von Leuten sind, die ihr Geld in der Schweiz geparkt haben. Wir wissen nicht mal, ob es dabei immer um Steuerhinterziehung geht. Trotzdem hat die Landesregierung dem Dieb aus der Schweiz 2,5 Mio. Euro für die geklauten Informationen bezahlt.

Wir haben für unsere Informationen nichts bezahlt. Keinen Pfennig. Aber wir sind laut Krautscheid die Bösen. Bigott. Krautscheid fordert nicht weniger als das Ende des investigativen Journalismus.

Wie glaubt Krautscheid eigentlich, soll Pressearbeit oder Blog-Öffentlichkeit aussehen? So handzahm und devot wie der klare-kante-blog? Sollen wir nur noch berichten, was er nächtens im Scheine seiner Schreibtischlampe genehmigt hat?

Nein, Herr Krautscheid, das wird nicht passieren. Wir berichten, was es sich in unseren Augen lohnt zu berichten und nicht das, was Ihnen in den Kram passt.

Ich hatte geschrieben, dass Rüttgers Angst haben muss, vor den drohenden Enthüllungen, die sicher kommen werden. Und offensichtlich habe ich mit diesem Pfeil genau das Auge des Bullen getroffen.

Rüttgers und seine Wahlkampfzentrale haben Angst vor uns Blogs. Weil wir nicht einzunorden sind. Weil wir unabhängig sind und bleiben.

Aber nicht nur vor uns haben Rüttgers und Kumpels Bange. Sie fürchten ihre eigenen Untergebenen. Die Leute, die sie jahrelang unterdrückt, die sie gemobbt, die sie am Ende gefeuert haben. Denn diese Menschen aus dem Innersten der CDU sind es, die heute die Informationen unter großer persönlicher Gefahr nach draußen tragen.

Das sind die fast durchweg aufrechte und wertkonservative Menschen, die Angst haben vor einer Regierung, die in ihrem Kern nur noch aus Rüttgers, Krautscheid und dem Ex-Militär Boris Berger besteht. Das sind Menschen, die nicht wollen, dass die Regierung ihre Macht zum persönlichen Vorteil nutzt. Das sind Bürger, die sich Gedanken machen um die Presse in NRW. Das sind Demokraten, die im Dienste des Volkes persönliche Nachteile in Kauf nehmen. Das sind keine Verräter.

In meinen Augen ist es absurd, diese Menschen mit Dieben zu vergleichen und mit der Polizei zu hetzen. Die Anzeigen von Rüttgers und Co zeigen nur wieder, wie weit die Regierung unter diesem Ministerpräsidenten bereit ist, zu gehen. Im Dienste der Macht wird mitten im Wahlkampf die Strafverfolgung als Staatswaffe eingesetzt, um die eigene Position abzusichern.

Diese Methode zeigt deutlich, wie moralisch zweifelhaft Rüttgers und Co agieren.

Krautscheid sagt laut eigener Pressemitteilung wörtlich:

Wir wollen mit Hilfe der Staatsanwaltschaft lediglich verhindern, dass illegal ausgespähte Daten zum Gegenstand von Wahlkampfauseinandersetzungen zwischen Parteien werden.

Warum ist es nicht das Problem, dass ich mir Rüttgers für ein Tete-a-Tete mieten könnte, wenn ich wollte. Warum ist es das Problem, dass jemand diesen Miet-Service enthüllt?

Uahhh. Ich muss mich schütteln.

Mit seinen Vorwürfen will Fouché-Krautscheid nur ablenken. Denn er weiß, dass da noch was kommt. Dass da noch was Böses kommt.

Krautscheid will vorab diffamieren, um sich nachher nicht rechtfertigen zu müssen. Das ist seine Kommunikationsstrategie. Er will die Überbringer der Nachrichten in ein schlechtes Licht rücken. Mehr hat er nicht mehr in der Hand. Er will, dass sich WAZ, FAZ und Co nicht auf Blogs als Quellen berufen. Mehr nicht.

Dabei übersieht Krautscheid leider, dass die bösen Stories nicht nur beim Wir-in-nrw-blog oder bei uns erscheinen. Sondern in allen möglichen Medien. Wer weiß, wo der nächste Schlag herkommt. Ich hab keine Ahnung.

Ich bin mir nur sicher, dass was kommt. Denn Wahlen sind das in der Demokratie vorgesehen Regulativ für mieses Verhalten. Wann also wenn nicht jetzt, sollte jemand seine Meinung über Rüttgers kundtun. Jetzt könnten diese Informationen Gewicht haben. Darüber sollten der Ministerpräsident, sein Offizier Berger und sein Fouché Krautscheid nachdenken.

Wir jedenfalls werden nicht klein bei geben.

Das haben wir noch nie getan. Wir bleiben unbequem.

Deswegen hat uns NRW-Umwelt- und Märchenminister Eckhard Uhlenberg in Sachen PFT-Skandal ja auch schon mal vor dem Landtag angegriffen. Hier zur Erinnerung seine Tirade gegen die Ruhrbarone im Film.

Foto: Fachhochschule für Medien in Köln

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77 Kommentare

  1. #1 | TiM sagt am 3. März 2010 um 10:34 Uhr

    Ich finde, das war eine zwar heftige, aber wohl nötige Stellungnahme, um sich gegen Politiker zu wehren, die meinem Empfinden nach, mit derartigen Äusserungen, eine gut recherchierte, freie, journalistische Arbeit, nur allzugern be- oder gar verhindern möchten. Und natürlich nervt es die Herren, wenn durch solche Artikel das politische Leben unbequemer wird, aber das gehört nun einmal in der Demokratie dazu. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, der ein oder andere Redner sollte dringend einen Kurs in Sachen demokratischer Streitkultur einerseits und Internet/moderne Kommunikation anderersets, belegen!

    DANKE für Eure Arbeit, denn diese Art Journalismus wird eben immer wichtiger, je mehr Politiker sich durch sie „bedrängt“ fühlen, was in einer guten, stabilen Demokratie in meinen Augen selbstverständlich sein müsste! Statt diese Arbeit als „Bedrohung“ zu empfinden und sie massiv zu kritisieren, manchmal auch zu diffamieren, sollten sich auch die Herren in den Parteizentralen lieber um die eigentlichen Aufgaben kümmern. Wer seine Arbeit korrekt macht, in der Regierung auch zum Wohl für die Allgemeinheit, vermeidet damit schließlich „enthüllende Artikel“, deren Quellen aus den eigenen Reihen kommen. Allein sowas zeigt in meinen Augen doch sehr deutlich, dass da etwas nicht harmonisch abläuft. Aber so ist das, wenn Personen und Parteien Macht ausüben 😉 Damit muss auch der Herr Krautscheid leben können, denn das gehört in einer Demokratie dazu.

    Die Macht allein geht immer noch vom Wähler aus und Politik sollte so ausgerichtet sein, dass man sich bedenkenlos und angstfrei dem Votum der Bürger stellen kann! Wer das nicht verkraftet, ist irgendwie falsch! 😛

  2. #2 | ibblog – das Kultur-Blog aus Ibbenbüren » Blog Archive » NRW-CDU stellt Strafanzeige gegen unbekannt sagt am 3. März 2010 um 10:37 Uhr

    […] fühlt sich David Schraven von den Ruhrbaronen angesprochen und reagiert verärgert. […]

  3. #3 | Too much information. ** 2muchin4mation.com » Archive » NRW-CDU stellt Strafanzeige gegen unbekannt sagt am 3. März 2010 um 10:40 Uhr

    […] sich David Schraven von den Ruhrbaronen angesprochen und reagiert verärgert. Dass die NRW-CDU Angst vor kommenden Enthüllungen haben sollte, sehe ich allerdings […]

  4. #4 | Elmar sagt am 3. März 2010 um 10:41 Uhr

    Gute Nummer. Top-Video. So funktioniert Marketing.
    Made my Day,
    Elmar

  5. #5 | Carsten Herkenhoff sagt am 3. März 2010 um 10:48 Uhr

    Eine schöne kleine Klarstellung. Personen, die nur die Verhältnisse, wie sie in und mit den alten Medien Gang und Gebe waren, sind halt konsterniert, was die heutige Zeit angeht.

    Andererseits ist die Reaktion der CDU nur konsequent. Man hat der CDU förmlich angesehen, dass sie nicht wusste, woher die Tiefschläge der letzten Wochen kamen. Andere Parteien haben das weit weniger für sich nutzen können, als das zu erwarten gewesen wäre, wenn das durch diese initiiert worden wäre.

    Und jetzt schießt man halt wild um sich, versucht dadurch, künftige Skandale im Keim zu ersticken und verursacht so nur einen neuen, kleinen. Was man anhand der CDU alles lernen kann – schon erstaunlich.

  6. #6 | Martin Kollubke sagt am 3. März 2010 um 11:13 Uhr

    Sehr gut auf den Punkt gebracht. CDU: Böse ist ja nur was einem selbst geschieht!

  7. #7 | CDU-NRW hat Angst vor den Ruhrbaronen : netzpolitik.org sagt am 3. März 2010 um 11:51 Uhr

    […] Die CDU in NRW findet die Ruhrbarone nur gut, wenn sie kritisch über den politischen Gegener berichten: CDU in NRW reagiert nervös und panisch auf Enthüllungen. […]

  8. #8 | Die Panik der NRW-CDU » F!XMBR sagt am 3. März 2010 um 11:51 Uhr

    […] Weiterlesen bei den Ruhrbaronen.Und natürlich auch bei Wir-in-nrw-blog.de. […]

  9. #9 | Christian S. sagt am 3. März 2010 um 12:17 Uhr

    Eine schönere Aufwertung kann es gar nicht geben. Glückwunsch! 🙂

  10. #10 | NRW-CDU: Wer hat Angst vor dem bösen Blogger? « Rot steht uns gut sagt am 3. März 2010 um 12:27 Uhr

    […] wurde Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Das ist natürlich ziemlich lächerlich und dementsprechend gelassen reagiert Blogger David Schraven. Ich meine: gut, dass es unabhängige Blogs wie das Wir-in-NRW-Blog und die Ruhrbarone gibt, die […]

  11. #11 | so, so sagt am 3. März 2010 um 12:29 Uhr

    warum, bitte, wird hier Joseph Fouche beleidigt?

  12. #12 | veritas sagt am 3. März 2010 um 12:37 Uhr

    Zitat: „Das sind die fast durchweg aufrechte und wertkonservative Menschen, die Angst haben vor einer Regierung, die in ihrem Kern nur noch aus Rüttgers, Krautscheid und dem Ex-Militär Boris Berger besteht. Das sind Menschen, die nicht wollen, dass die Regierung ihre Macht zum persönlichen Vorteil nutzt. Das sind Bürger, die sich Gedanken machen um die Presse in NRW. Das sind Demokraten, die im Dienste des Volkes persönliche Nachteile in Kauf nehmen. Das sind keine Verräter.

    In meinen Augen ist es absurd, diese Menschen mit Dieben zu vergleichen und mit der Polizei zu hetzen. Die Anzeigen von Rüttgers und Co zeigen nur wieder, wie weit die Regierung unter diesem Ministerpräsidenten bereit ist, zu gehen. Im Dienste der Macht wird mitten im Wahlkampf die Strafverfolgung als Staatswaffe eingesetzt, um die eigene Position abzusichern.

    Diese Methode zeigt deutlich, wie moralisch zweifelhaft Rüttgers und Co agieren.“

    … Danke für die mutige und zutreffende Analyse! Wenn man mit diesen Figuren zu tun hatte, sucht man erst einmal lange nach dem Glauben an Demokratie, Aufrichtigkeit und Menschlichkeit. Man hat in tiefste Abgründe von Menschenverachtung, Machtgier und unerträglichem Zynismus geschaut. Mit der jetzt eingeleiteten Strafverfolgung bekommt das Ganze eine neue Öffentlichkeitsstufe, die hoffentlich genau das Gegenteil von dem bewirkt, was erwünscht ist: Statt Verfolgung von Leuten, die Wahrheiten aufdecken, wird es hoffentlich Einblicke in unfassbar arrogante Machtstrukturen geben, in denen investigativer Journalismus als deutliche Bedrohung gelten muss. – Kritische und freie Meinung über Wahrheiten sind substanziell für Demokratien.

  13. #13 | emden09 sagt am 3. März 2010 um 13:11 Uhr

    Danke! Deine Gegenwehr ist berechtigt. Wie ich finde ist sie aber im Ton zu sachlich und damit zu harmlos. Einer Truppe wie der NRW-CDU, die in Sachen Polemik immer nur die gröbste denkbare Kelle auspackt müsste man m.E. entsprechend begegnen.

    Anregungen:

    – „Größter (Arbeiter) Führer aller Zeiten“
    – aka „Grö(A)faz“ oder auch
    – „Landesvater auf dem Sponsorenstrich“

    nur um mal drei Beispiele zu nennen.

  14. #14 | Thorsten sagt am 3. März 2010 um 13:15 Uhr

    … geklaute E-Mails. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das hört sich doch ein wenig nach übler Nachrede an. Ist diese nicht strafrechtlich relevant? Das die „freie“ Printpresse dieses Thema gerne aufgreift und gegen die Blogs schießt wundert nicht wirklich.

  15. #15 | Ironischer sagt am 3. März 2010 um 13:34 Uhr

    Bei dieser Wortwahl würde ich den Blog hier ja als jugendgefährdend einstufen. Ich hoffe es wurden bereits Vorkehrungen getroffen, dass die Inhalte des Blogs demnächst nur noch zwischen 22.00 und 6.00 abgerufen werden können.

  16. #16 | Jens sagt am 3. März 2010 um 14:16 Uhr

    Es ist schon erstaunlich wie nervös und perfide die CDU reagiert. Unsere Regierungspolitiker verlieren immer mehr Anstand und Würde. Wenn ich Herrn Bosbach gestern richtig verstanden habe, so hat er seinem Parteifreund Rüttgers ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Herr Rüttgers hat seinen Laden nicht in Schuss sondern tümpelt getrieben durch seine achso wohlfeinen Generalsekretäre geradezu in Sumpf und Filz. Was ist nur aus unseren so genannten Volksvertretern geworden? Das ist römische Dekadenz und Gier nach Macht unter allen Umständen. Jeder aber auch Jeder wird schlecht gemacht, diskriminiert, diffamiert…Schlammschlachten wohin man schaut-einfach nur widerlich. Und da erwarten die Politiker das man noch wählt. Natürlich gehe ich wählen – aber nicht mehr die Truppe die vor lauter Machtbesessenheit den Boden unter den Füßen verloren haben. Lasst Euch weiter bezahlen ihr doch so armen Politiker.

  17. #17 | Martina sagt am 3. März 2010 um 14:20 Uhr

    Voll ins Schwarze der Schwarzen getroffen. Das Schlottern vor Angst, das sie am 09.Mai nach Maß abgewatscht werden.Das liest man mit jeder Silbe.

    Hoffe sehr viele unentschlossene Wähler lesen, das mal mit aller Gründlichkeit.Und wissen was sie tun.Diese selbstgefälligen, wenig begabten, unsauberen Lobbyträger nicht zuwählen!

    Herzlichen Glückwunsch! 😀 Demokratie lebt von dieser Offenheit. Weiter so!!!

  18. #18 | Ben sagt am 3. März 2010 um 14:23 Uhr

    Wenn es um geklaute E-Mails geht möchte ich erwähnen, dass die CDU (Partei) in Geldern die Mails ihrer Fraktion gelesen hat. Vor Ort hat man es begründet, dass Mails ja wie Postkarten öffentlich seien und das Unrechtmäßige Lesen kein Problem.

  19. #19 | Julien sagt am 3. März 2010 um 14:27 Uhr

    Ich finde, ihr solltet eure Arbeit jetzt einstellen.

    Wenn schon ein CDU-Generalsekretär euch bei der Papier-Presse anschwärzt, habt ihr doch alles erreicht. Jetzt ab in den Urlaub bis nach den Wahlen und dann über kleine süße Katzen bloggen.

  20. #20 | Lisa sagt am 3. März 2010 um 14:28 Uhr

    Liebe Ruhrbarone,
    bitte lasst euch von der CDU nicht einschüchtern, dehnen geht nur der … auf Glatteis.
    Zurecht.
    Diese abgehobenen und korrupten Menschen dehnen Ihr einfach nur mit Fakten den Spiegel vorhaltet. Sollten anstatt zu hetzen und zu pöbeln lieber ihre Arbeit vernünftig und im Sinne der Menschen machen. Oder einfach verschwinden.

    In Liebe
    Lisa

  21. #21 | Harper Hill sagt am 3. März 2010 um 14:44 Uhr

    Die CDU hat in letzter Zeit ihr enormes Mass an Inkompetenz bereits genügend zur Schau gestellt. Da können sie wohl kein weiteres Kratzen an ihrer Reputation zulassen. 🙂

  22. #22 | Wie die NRW-CDU mit der freien Presse umgeht « Grüne Jugend Bielefeld sagt am 3. März 2010 um 15:05 Uhr

    […] CDU reagiert nervös und panisch auf Enthüllungen […]

  23. #23 | Scheiß auf Pressefreiheit, es lebe die Zensur! « NRW Jusos – Blog sagt am 3. März 2010 um 15:06 Uhr

    […] auf letzteres und das tun auch die angesprochenen Blogs. Auf ruhrbarone erschien der Artikel “CDU in NRW reagiert nervös und panisch auf Enthüllungen” der deutlich macht, dass man sich nicht einschüchtern lässt. Ich teile die im Artikel […]

  24. #24 | Uli Gelsen sagt am 3. März 2010 um 15:13 Uhr

    Der designierte Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen Andreas Krautscheid hat sich bei uns im Blog zu den Vorwürfen geäußert.

    Wörtlich sagte Herr Krautscheid in dem Video:

    „Wir haben Anzeige gegen unbekannt erstattet, weil wir mit Hilfe der Staatsanwaltschaft herausfinden möchten, wer unsere persönlichen Daten ausgespäht hat oder auch weitergegeben haben könnte. Diese Aktion richtet sich ausdrücklich nicht gegen Blogs und Blogger. Wir wissen gerade in der politischen Auseinandersetzung Beiträge und Kommentare in Blogs sehr zu schätzen, freuen uns über die Vielfalt im Netz und deswegen wollen wir mit Hilfe der Staatsanwaltschaft lediglich verhindern, dass illegal ausgespähte Daten zum Gegenstand von Wahlkampfauseinandersetzungen zwischen Parteien werden. Deswegen fordern wir die anderen Parteien auf, davon keinen Gebrauch zu machen, aber wir haben keine Kritik und keine Veranlassung an den Diskussionen in den Blogs, auf die wir uns weiterhin freuen.“

    Das Video findet man unter:

    https://blog.cdu-nordrhein-westfalen.de/index.php/2010/03/andreas-krautscheid-zu-der-aktuellen-debattte-um-das-ausspahen-von-e-mails-bei-der-cdu-nordrhein-westfalen/

  25. #25 | Maulwurf aus der Sendung mit der Maus sagt am 3. März 2010 um 15:14 Uhr

    Ein geradezu genialer Schachtzug. Es ist immer klug, sich mit den Medien anzulegen, besonders in Wahlkampfzeigen. Noch ein kleiner kostenloser Tipp: Jetzt noch nen schönen Nazivergleich hinterher, z.B. den Schreiberling mit Julius Streicher gleichsetzten, und schon ist der Wahlsieg praktisch in der Tasche 🙂

  26. #26 | Dirk sagt am 3. März 2010 um 15:30 Uhr

    @Uli Gelsen
    Hinsichtlich illegal ausgespähter Daten sollte die CDU mal ganz ruhig sein nach dem Urteil zur Vorratsdatenspeicherung.

  27. #27 | PhantaNews sagt am 3. März 2010 um 15:44 Uhr

    Applaus! Und weiter so! Es kann nicht angehen, dass die NRW-Politiker versuchen, ihre Machenschaften zu vertuschen und sich dabei auch noch faschistoider Drohgebärden bedienen. Wahrscheinlich haben die noch nie was vom Streisand-Effekt gehört… 🙂

  28. #28 | 68er sagt am 3. März 2010 um 15:52 Uhr

    Herr Krautscheid hat jetzt auch ein lustiges Video auf dem CDU-Blog veröffentlicht, in dem er versucht sich bei den Bloggern einzuschmeicheln. Der Marketingprofi scheint er nicht zu sein, denn er hampelt die ganze Zeit vor dem CDU-Logo rum.

    Interssant ist, dass zu den ganzen letzten Blogs keine Kommentare existieren. Vielleiht interessieren sich zu wenige Leute dafür, was die
    CDU zu sagen hat, oder die haben zu wenige “Volunteers” oder was ich nicht ausschließen kann, werden da die Kommentare der lieben Blogger einfach zensiert. Ich habe mal versucht 2 Kommentare zu folgenden “Artikeln” abzugeben, die aber bisher noch nicht freigeschaltet wurden:

    https://blog.cdu-nordrhein-westfalen.de/index.php/2010/02/rot-rote-chaostage-nach-plan/

    und

    https://blog.cdu-nordrhein-westfalen.de/index.php/2010/03/andreas-krautscheid-zu-der-aktuellen-debattte-um-das-ausspahen-von-e-mails-bei-der-cdu-nordrhein-westfalen/

    Mein Kommentar zum letzten Artikel lautete:

    “Wenn Sie wirklich an Bloggern interessiert sind, sollten Sie sich überlegen, ob Sie hier wirklich selbst die harmlosesten Kommentare zensieren.

    Das könnte eine ganz lustige Internet-Welle nach sich ziehen, wenn man das in den richtigen Foren publik macht.

    Na dann mal viel Spaß!”

  29. #29 | Uli Gelsen sagt am 3. März 2010 um 16:10 Uhr

    @68er: Ihre Kommentare von 14.33 Uhr und 15.31 Uhr wurden soeben freigeschaltet.

    Ich bitte an diesem ereignisreichen Tag um Entschuldigung, dass es solange gedauert hat.

  30. #30 | David Schraven sagt am 3. März 2010 um 16:17 Uhr

    Ich finde dieses Zitat von Krautscheid in seiner Erklärung skandalös:

    Wir wollen mit Hilfe der Staatsanwaltschaft lediglich verhindern, dass illegal ausgespähte Daten zum Gegenstand von Wahlkampfauseinandersetzungen zwischen Parteien werden.

    Hier sagt der Medienminister öffentlich, dass er die Staatsanwaltschaft als Hilfstruppe im Wahlkampf einsetzen will.

  31. #31 | Miet-Rüttgers und die kritischen Blogs | SPD-Blog Baden-Württemberg sagt am 3. März 2010 um 16:21 Uhr

    […] was gar nicht geht: auf dicke Hose machen und der freien Presse, wozu auch Blogs gehören, mit Anzeigen und Strafverfolgung […]

  32. #32 | Thomas sagt am 3. März 2010 um 16:24 Uhr

    Ich finde, Krautscheid sollte sich mal entscheiden, ob er Pfeiffer oder Barschel sein will.

    Krautscheids Statement in dem Vid ist tatsächlich unglaublich: Eine Landesbehörde für den Wahlkampf seiner Partei antriggern zu wollen.

  33. #33 | 68er sagt am 3. März 2010 um 16:27 Uhr

    @ Uli Gelsen

    Interessant ist, dass da plötzlich auch ganz andere und viel ältere Kommentare freigeschaltet wurden, die vorher auch nicht zu lesen waren. Der interessierte Blogger sollte sich vielleicht mal auf der Seite umschauen, denn das ist ganz lustig, was da zu lesen ist.

    Wenn die CDU ihre Basis jetzt nicht ganz schnell zum Bloggen zwingt (falls es die überhaupt noch gibt und die wissen was Bloggen ist) oder wie die „streikenden“ Ärzte sich dafür studentische Blogkräfte einkauft, kann die Seite noch ganz schön „nach hinten losgehen“.

    Das wird ein lustiger Wahlkampf!

  34. #35 | 68er sagt am 3. März 2010 um 16:35 Uhr

    @ Uli Gelsen

    Cool, jetzt schalten Sie ja eine richtige Kommentarflut frei.

    Heute Nachmittag, als ich den Kommentar hier hinterlassen habe, gab es auf den ersten beiden Seiten (weiter habe ich nicht geklickt) im CDU-Blog noch keinen einzigen Kommentar.

  35. #36 | Landtagswahl NRW: Wahlkampf nimmt Fahrt auf « Andreas Grieß // Blog sagt am 3. März 2010 um 16:44 Uhr

    […] zu kritisieren gibt. Das wiederum macht einige Politiker merklich nervös. Mehr dazu kann man im aktuellen Beitrag auf Ruhrbarone lesen. Dies ist eines der besagten kritischen Blogs, das ich im Übrigen meist sehr […]

  36. #37 | chrila sagt am 3. März 2010 um 16:48 Uhr

    Uli Gelsen hat den Schalter „Kommentar freischalten“ in der Blog-Software gefunden 😉 Willkommen in der Welt des Web2.0

  37. #38 | Andreas sagt am 3. März 2010 um 16:57 Uhr

    Hm… das mit dem CDU-Blog ist ja wirklich mal interessant. Werd ich mir noch mal genauer anschauen…

  38. #39 | Karsten sagt am 3. März 2010 um 18:00 Uhr

    Nun ja. Das sind Scharmützel auf dem Weg zum Neo-Feudalismus.

    Was glaubt ihr, warum mittels VDS, „Zugangserschwerungsgesetz“, „Jugendschutz“, Medienstaatsvertrag, ACTA usw usw usw das Internet reguliert werden soll?

    Bisher sind alle Informationsflüße kontrollierbar. Die Privat-Medien sind ohnehin indiskutabel, da in Interessenkonflikten (s. FAZ und der unsägliche „Heidelberger Appell“). Und was im öffentlich-rechtlichen Bereich geschehen kann, sieht man ja, wenn der Chef-Koch mal beim ZDF zum AufKochen kommt. Alle kontrolliert, alles dem Parteien-Diktatur des Pöbels aus Berlin unterworfen.

    Und dann kommt dieses Internet! Das ist ja sowas wie die elektronische Inkarnation von Paul Revere.

    Das muß doch kontrolliert und reguliert werden! Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder alles wissen kann? In eine Zeit mit Transparenz? Mit einklagbaren Rechten? Gott bewahre. Wie könnte sich dann der Pöbel von Berlin noch weiter auf unsere Kosten bereichern?

    Seht es so: die Ausfälle dieser Geistesgrößen der CDU zeigen a) einmal mehr den intellektuellen Horizont dieser Partei und b) sind se scho a bisserl nervös, gell?

    Hoffen wir auf letzteres. Und hoffen wir darauf, daß einer von denen sogar so dämlich war und soviele Beweise angehäuft hat, daß selbst ein gehorsamer Staatsanwalt nicht mehr umhin kann als Anklage zu erheben. Denn das Gefängnis … das ist der richtige Ort für den Pöbel von Berlin (und Düsseldorf) – und das darf man parteiunabhängig verstehen, denn sie sind alle gleich. ALLE.

  39. #40 | Bert sagt am 3. März 2010 um 18:13 Uhr

    Guter Artikel.

    E-Mails könnte man aus Sicherheitsgrünen z.B. auch auf Wikileaks veröffentlichen…

  40. #41 | Franz Kollege sagt am 3. März 2010 um 18:42 Uhr

    Als Außenstelle-Ruhrbaron sage ich: alles schön und gut und Schweinerei und weiter so.

    Als Journalist und blogger bin ich aber schon im ursprünglichen Beitrag über diesen Satz gestolpert:

    „dem im Wahlkampf noch jede Menge böser Enthüllungen drohen. Allein in den kommenden zwei Wochen stehen dem Mann einige miese Überraschungen bevor, vor denen ich jetzt schon Angst hätte, wenn ich er wäre.“

    Ist das OK? Wenn man Enthüllungen hat, sollte man sie bringen. Bis dahin sollte man sie nicht erwähnen, aus Fairness, finde ich.

  41. #42 | CDU im Sponsorensumpf: Sind Blogs der neue Feind? » Von Richard Schnabl » Beitrag » Redaktionsblog sagt am 3. März 2010 um 18:55 Uhr

    […] erlangt” wurden, dürfen sie nicht verwendet werden, so Krautscheit. Dazu heisst es auf Ruhrbarone: “Wir arbeiten hier bei den Ruhrbaronen mit allen Informationen, die es wert sind […]

  42. #43 | Feudalherrschaftliche Bigotterie in NRW « Wut! sagt am 3. März 2010 um 19:09 Uhr

    […] Und jetzt: Bitte unbedingt bei den Ruhrbaronen weiterlesen… […]

  43. #44 | Ingo Engbert sagt am 3. März 2010 um 20:23 Uhr

    Unsere selbst ernannten Volksvertreter sind doch in ihrer unermesslichen Gier nach Macht und Geld alle gleich. Jeder Wähler wird doch spätestens 4 Wochen nach den Wahlen erkennen müssen, wieder einmal die falsche Partei gewählt zu haben. Da wird der Name der Partei zu einer belanglosen Nebensächlichkeit. Nur durch immer währendes stochern in dem stinkenden Morast gelingt es ab und an winzige Lichtblitze auszulösen. Weiter so, packen wir es an.

    https://www.demokratisch-links.de/

  44. #45 | Die Angst der Politik vor freien Medien | Bottblog.de - Blog zum Ruhrmetropölchen Bottrop anne Emscher sagt am 3. März 2010 um 20:28 Uhr

    […] gab es mal wieder einen sehr lesenswerten Artikel bei den Ruhrbaronen, den wir euch auch nicht vorenthalten […]

  45. #46 | Claudia sagt am 3. März 2010 um 20:37 Uhr

    Macht weiter so, Jungs&Mädels!

    Ihr seid zwar selten fair, aber doch meistens ehrlich. Und das ist schon ne Menge wert!

  46. #47 | CDU NRW und das Web 2.0: Oder wie man sich in Blogs unbeliebt macht… » Pottblog sagt am 3. März 2010 um 20:43 Uhr

    […] panische und nervöse Reaktion der CDU NRW, die auch noch von Unkenntnis begleitet war (so behauptete man dort, dass die Ruhrbarone einen Satz […]

  47. #48 | Stefan Laurin sagt am 3. März 2010 um 21:00 Uhr

    @Ingo Engbert: Unsere Volksvertreter sind nicht selbst ernannt, sondern von uns gewählt.

  48. #49 | Journalisten stinken… // Gelsenkirchen Blog sagt am 3. März 2010 um 21:42 Uhr

    […] Die Ruhrbarone argumentieren ähnlich und ausführlich. Sag’s weiter! | […]

  49. #50 | Ingo Engbert sagt am 3. März 2010 um 21:49 Uhr

    @Stefan: Die größte Partei ist die der Nichtwähler und auch das ist eine politische Aussage. Diese BürgerInnen sind überwiegend nicht mehr bereit faule Kompromisse mit zu tragen. Auch wenn nur noch die Abgeordneten zur Wahl gingen, würden diese sich als Volksvertreter bezeichnen.
    https://www.demokratisch-links.de

  50. #51 | Almanton sagt am 3. März 2010 um 21:53 Uhr

    Da wird unserem hoch verehrten Herrn Ministerpräsidenten wieder einmal Unrecht angetan. Er ist doch nur ein abgewichster Zocker! (Gelöscht wegen falscher Behauptung. Admin) Der Mann hat kein Charisma – manche seiner Vorgänger im Amt würden sich schämen, diesen Typen als Nachfolger auf dem Sessel des MP sitzen zu sehen – und seine HP? Kotzen könnte ich, Familie, Radfahren % Co…kotz kotz kotz

  51. #52 | Immer diese Ruhrbarone | Planet VaoVaoWeb sagt am 3. März 2010 um 23:21 Uhr

    […] Blog Ruhrbarone berichtete, Rüttgers drohten im Wahlkampf “noch jede Menge böser Enthüllungen” und […]

  52. #54 | TDecius sagt am 4. März 2010 um 00:14 Uhr

    Danke! Danke! Danke!

    Es gibt mir noch Hoffnung, wenn es Menschen gibt, die den Mut haben zu Ihren Worten zu stehen und die sich nicht den Mund verbieten lassen.

    Schon zu oft hat diese Landesregierung Druck auf unbequeme Journalisten und/oder deren Vorgesetzte ausgebübt und z.B. Versetzungen erwirkt.
    Vielleicht sollte man das in diesem Zusammenhang noch einmal thematisieren.

    Danke!

  53. #55 | Miet-Mich-Rüttgers fürchtet Blog-Enthüllungen : gobbits sagt am 4. März 2010 um 02:42 Uhr

    […] Ruhrbarone machen das Revier unsicher […]

  54. #56 | politik-web sagt am 4. März 2010 um 06:44 Uhr

    Die Macht allein geht immer noch vom Wähler aus und Politik sollte demokratische Streitkultur aushalten

  55. #57 | Rüttgers wird bei eigenen Daten nervös » Rüttgers, Daten, E-Mails, Mitarbeiter, Blogs, Macher, Enthüllungen, Anti-Rüttgers-Blog » Informelles sagt am 4. März 2010 um 11:15 Uhr

    […] daß die CDU wegen des Wahlkampfs für die NRW-Wahl nervös ist und deshalb geradezu panisch auf die bisherigen Enthüllungen reagiert, und die Macher von Wir in NRW kündigen schon […]

  56. #58 | Uli Gelsen sagt am 4. März 2010 um 15:23 Uhr

    Andreas Krautscheid hat heute ein Statement zur Meinungsfreiheit im Internet abgegeben:

    https://cdulink.de/nrw5

  57. #59 | CDU-NRW-Vize Wittke: „Organisierte Unverantwortlichkeit“ « Rot steht uns gut sagt am 4. März 2010 um 15:59 Uhr

    […] Video erklärt ein bisschen, warum die NRW-CDU die Staatsanwaltschaft auf Blogger loslässt. Weil das Internet als „organisierte Unverantwortlichkeit“ begriffen wird, als Risiko – […]

  58. #61 | Sascha sagt am 4. März 2010 um 19:10 Uhr

    Wie sagen unsere Volksvertreter doch gerne Mal an anderer Stelle: „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.“

    Tja, touché! 😉
    Bleibt weiter dran und lasst euch nicht einschüchtern.

  59. #62 | Stefan sagt am 4. März 2010 um 19:41 Uhr

    Die CDU haßt euch, das ist ja wie ein Adelstitel 🙂 . Laßt euch bitte nicht einschüchtern!

  60. #63 | Stefan sagt am 4. März 2010 um 20:37 Uhr

    Immer weiter so. Alle macht dem Volk.

  61. #64 | Th. sagt am 4. März 2010 um 22:37 Uhr

    Ohne die CDU hätte ich euch Ruhrbarone nicht kennengelernt.

    Danke CDU!

  62. #65 | Lesetipps für den 5. März | Blogpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 sagt am 5. März 2010 um 09:17 Uhr

    […] CDU NRW nimmt 2 Blogs ins Visier: Die Ruhrbarone und Wir in NRW werden von der CDU attackiert nachdem sie interne Mails veröffentlicht haben. […]

  63. #66 | Bookmarks von 1. März 2010 bis 5. März 2010 « Notizen sagt am 5. März 2010 um 20:19 Uhr

    […] Blogs machen sich bei Politikern unbeliebt – CDU in NRW reagiert nervös und panisch auf Enthüllungen « Ruhrbarone […]

  64. #67 | Protokoll vom 06. März 2010beiTrackback sagt am 6. März 2010 um 16:12 Uhr

    […] Ruhrbarone: “CDU in NRW reagiert nervös und panisch auf Enthüllungen“ […]

  65. #68 | mediaclinique | ralf schwartz sagt am 8. März 2010 um 09:23 Uhr

    Rüttgers legt sich mit Bloggern an – Schäuble soll ihnen 2 Millionen zahlen…

    In NRW erstattet die CDU „Anzeige wegen „Ausspähens von Daten“, strafbar nach § 202a StGB“, wie Telepolis schreibt. Soso, das Ausspähen von Daten ist also strafbar – auch für die CDU. Beim angetäuschten Erwerb der Daten-CD voller Steuerhinterzieher…

  66. #69 | Die Arroganz des Journalismus am Beispiel “Wir-in-NRW” » F!XMBR sagt am 13. März 2010 um 07:18 Uhr

    […] gar nicht allzu langer Zeit haben ich nicht nur die Ruhrbarone, sondern auch Wir-in-NRW als die Tops-Blogs aus dem Pott bezeichnet. Für Wir-in-NRW war das […]

  67. #70 | 68er sagt am 18. März 2010 um 09:39 Uhr

    Hallo Ben ohne Nachname,
    hallo Ruhrbarone,

    Treffer vesenkt!

    Da habe ich ja richtig getippt, dass das der Ben aus dem Grünenblog ist, der dort mit seinem Allerweltsnamen anonym den Ordnungshüter spielt.

    Wen es interessiert, was die Grünen so von Anonymität von Bloggern hält, und auch die SPD kann sich ja mal folgende exemplarischen Links angucken.

    Hier die Grünen:

    https://blog.gruene-nrw.de/2010/03/10/ruettgers-hat-das-hoechste-politische-gut-verloren-seine-glaubwuerdigkeit/#comments

    Hier die SPD:

    https://blog.nrwspd.de/2010/03/17/schueler-schauen-in-die-zeitungsroehre/#comments

    https://blog.nrwspd.de/2010/03/12/juergen-ruettgers-auf-der-flucht/#comments

    wobei sich die der letzgenannte Link auf folgenden aus meiner Sicht peinlichen Artikel bezieht, bei dem die Kommentarfunktion bezeichnenderweise abgeschaltet ist:

    https://blog.nrwspd.de/2010/03/12/wir-setzen-auf-die-wasserstrasse/

    Über die CDU hatte ich ja schon oben am 3. März 2010 um 15:52 berichtet, worüber dann auch die taz berichtet hat:

    https://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ermittler-sollen-cdu-leck-finden/

    Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, meine Kommentare durch einen Screenshot zu sichern und bin mal gespannt, ob es da ein Umdenken bei den Parteien in Hinblick auf eine wirkliche freie Meinungsäußerung gibt.

    Der Fairness halber darf nicht vergesssen werden zu erwähnen, dass die FDP und die LINKE, soweit ich weiss, derzeit keine spezifischen NRW-Blogs mit Kommentarfunktion haben. Entweder sind die gar nicht an Bloggern interessiert oder die wissen um die Gefahren einer wirklichen Meinungsfreiheit.

    In diesem Sinne!

  68. #71 | Fairschreiben sagt am 22. März 2010 um 13:55 Uhr

    Da sieht man doch mal wieder wie wenig es eigentlich beim Wahlkampf um die tatsächlichen Belange der Bürger zu gehen scheint. Fragt sich da wirklich noch wer warum die Wahlbeteiligung immer wenige wird?

  69. #72 | Ein widerliches Gebahren // Gelsenkirchen Blog sagt am 4. April 2010 um 14:34 Uhr

    […] die NRW Bloglandschaft zu diskreditieren, rekurrierte eben diese darauf, dass diese Reaktion durchaus als Panik zu interpretieren sei. Ist es nicht egal, woher die Dokumente […]

  70. #73 | CDU-NRW-Vize Wittke: „Organisierte Unverantwortlichkeit“ sagt am 5. April 2010 um 14:38 Uhr

    […] Video erklärt ein bisschen, warum die NRW-CDU die Staatsanwaltschaft auf Blogger loslässt. Weil das Internet als „organisierte Unverantwortlichkeit“ begriffen wird, als Risiko – […]

  71. #74 | NRW-Wahl – der Anfang vom Ende von Kanzlerin Merkel? | regierungsviertel.com sagt am 6. Mai 2010 um 15:27 Uhr

    […] NRW-CDU Rüttgers wird nahezu täglich durch Indiskretionen und Enthüllungen über seltsame Geschäftspraktiken geschwächt und verlor Woche für Woche in den Umfragen. Die perfekte Mixtur für […]

  72. #75 | NRW-CDU stellt Strafanzeige gegen unbekannt | Too much information :: toomuchinformation.de sagt am 3. August 2010 um 11:12 Uhr

    […] sich David Schraven von den Ruhrbaronen angesprochen und reagiert verärgert. Dass die NRW-CDU Angst vor kommenden Enthüllungen haben sollte, sehe ich allerdings […]

  73. #76 | Der Jahresrückblick 2010: März | Ruhrbarone sagt am 22. Dezember 2010 um 10:13 Uhr

    […] zur Landtagswahl im Mai war es nicht mehr weit. Und die Landesregierung wurde nervös: Enthüllungen setzten sie unter Druck und in den Umfragen verlor sie die […]

  74. #77 | Too much information - Aufmacher - NRW-CDU stellt Strafanzeige gegen unbekannt sagt am 24. September 2014 um 13:06 Uhr

    […] sich David Schra­ven von den Ruhr­ba­ro­nen ange­spro­chen und rea­giert ver­är­gert. Dass die NRW-CDU Angst vor kom­men­den Ent­hül­lun­gen haben sollte, sehe ich aller­dings […]

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