8

Der BVB gefährdet gerade die erfolgreiche Aufbauarbeit der vergangenen Jahre

BVB-Boss Aki Watzke Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Der äußerst ambitioniert in die Bundesliga-Saison 2020/1 gestartete BVB kassierte am Samstag beim 1:2 gegen den SC Freiburg bereits seine achte Saisonniederlage im 20. Spiel. Mit 32 Punkten liegen die Dortmunder aktuell nur auf Rang sechs in der Tabelle. Der Rückstand auf die Plätze, die nach Saisonende für die Qualifikation für die UEFA Champions League ausreichen würden, beträgt damit je nach Ausgang der verbleibenden Begegnungen an diesem Sonntag schon drei bzw. vier Punkte.

Schlimmer noch als der gerade entstehende Punkterückstand auf die Top-Klubs in der Tabelle, trifft den Verein aber wohl die miese Stimmung, die aktuell im Umfeld herrscht.

Der BVB war ursprünglich im September angetreten um einmal mehr die Bayern zu jagen und fristet nun ein unbefriedigendes Dasein im Mittelfeld der Liga. Das kann, das darf nicht der Anspruch des von Klub-Boss Aki Watzke angestrebten ‚zweiten Leuchtturms‘ neben dem FC Bayern München im deutschen Fußball sein.

Das Problem: Die Mannschaft präsentiert sich immer häufiger unerklärlich lustlos, uninspiriert und schlicht zu wankelmütig, um ernsthaft höhere Ansprüche erheben zu können. Nach Coach Lucien Favre scheint es auch der unerfahrene Trainer Edin Terzic nicht hinzubekommen, die Spieler an ihre Leistungsgrenze zu führen, die Mannschaft mit dem Ehrgeiz auszustatten, der erforderlich wäre um die Fans im Ruhrgebiet häufiger zufrieden zu stellen, in der Tabelle mit dem Team weiter oben zu stehen.

Tollen Auftritten wie neulich gegen RB Leipzig (2:0), stehen zu häufig unerklärlich blasse Spiele wie am Samstag in Freiburg gegenüber.

Nun kann man natürlich die große Belastung durch den dichten Spielplan als Entschuldigung anführen, oder auch die vielen jungen Spieler im Kader, die natürlichen Leistungsschwankungen unterliegen. All das sei den wankelmütigen Borussen aktuell zugestanden. Trotzdem erklärt das Alles nicht, dass die Kaderplaner die Mannschaft eben bewusst genauso zusammengestellt haben, wie sie es eben über Jahre taten.

Die Abhängigkeit von Top-Leistungen des einzigen Top-Torjägers im Kader, Erling Haaland, ist schlicht zu groß, die Hierarchie innerhalb der Mannschaft nicht intakt. Kapitän Marco Reus präsentiert sich seit Wochen völlig außer Form. Andere Führungsspieler haben in der Vergangenheit auch schon deutlich bessere Tage erlebt.

Änderungen am vorhandenen Kadersind nach dem ‚Deadline Day‘ am vergangenen Montag aktuell auch nicht mehr möglich. Die Borussen müssen es in dieser Besetzung unter die ersten Vier schaffen.

Was also tun?

Die Saison der Schwarzgelben, sie droht nicht nur sportlich unbefriedigend zu enden, der gesamte Verein droht dauerhaft in Schieflage zu geraten.

Dem BVB fehlen die Einnahmen der 80.000 Fans in den Heimspielen, zudem droht gerade zusätzlich die sicher insgeheim eingeplante Summe für die Teilnahme an der kommenden Königsklassensaison verlorenzugehen. Da gerät die erfolgreiche Aufbauarbeit der vergangenen gut zehn Jahre in Gefahr, wenn nicht bald endlich die sportliche Trendwende gelingt.

Und würde für die kommende Saison ein namhafterer, erfahrener Coach nach Dortmund kommen, wenn das Team dann nicht im internationalen Geschäft mit dabei wäre?

Viele gute Gründe also um sich um den BVB im Februar 2021 große Sorgen zu machen. Auch wenn diese natürlich längst nicht so existentiell sind, wie man sie sich gerade um den ungeliebten Nachbarn FC Schalke 04 machen muss. Aber kann das ernsthaft ein Trost für alle Dortmunder sein? Wohl nicht….

RuhrBarone-Logo

8 Kommentare zu “Der BVB gefährdet gerade die erfolgreiche Aufbauarbeit der vergangenen Jahre

  • #1
    Favre ist unser Favorit !

    Vielleicht kann man Favre fragen, ob er das Problem löst?

    Robin war ja schon immer ein Fan von Favre, nicht wahr Robin?

  • #2
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    Favre ist ein guter Trainer, passte aber nicht nach Dortmund und zum Verein. Hier im Ruhrgebiet wünschen sich die Fans einen Coach, der nicht so verkopft ist. Terzic ist nahbarer, emotionaler, hat auch einen Draht zum Klub. Aber ihm fehlt die Erfahrung. Das scheint sich jetzt zu rächen.

    Auch die Verpflichtung von Terzic habe ich von Anfang an kritisch gesehen:

    https://www.ruhrbarone.de/der-bvb-braucht-einen-erfahrenen-trainer-mit-strahlkraft/194034

    Ich hätte diese Lösungen bevorzugt:

    https://www.ruhrbarone.de/eine-rueckkehr-von-trainer-thomas-tuchel-zum-bvb-waere-derzeit-kaum-risiko-aber-viel-chance/194404

    https://www.ruhrbarone.de/pep-guardiola-als-trainer-zum-bvb-warum-sollte-man-in-dortmund-nicht-einmal-ganz-gross-denken/178842

    https://www.ruhrbarone.de/dortmund-matthias-sammer-bitte-uebernehmen-sie-den-trainerjob-beim-bvb/175788

    https://www.ruhrbarone.de/aki-watzke-und-michael-zorc-vom-bvb-sollten-mal-bei-ralf-rangnick-vorfuehlen/191757

  • #3
    Walter Stach

    Robin,
    haben wir primär als BVB ein Problem mit dem Trainer, besser wohl mit den Trainern -beginnend mit Tuchel? Mir scheint, es gibt seit dem quasi Rausschmiß von Tuchel zumindest Einges zu bedenken, was nicht unmittelbar mit Kompetenz und Können des jeweiligen Trainers zu tun.

    Bekanntlich ist der von Watzke gewollte Rausschmiß von Tuchel von Teilen der Mannschaft unterstützt worden -oder gar gefordert?
    Und dabei ist seinerzeit vor allem Reus genannt worden.

    Seitdem habe ich beinahe an jedem Spieltag vor Spielbeginn Anlass darüber nachzudenken, warum er nach wie vor Mannschaftskapitän ist und nach wie vor der sog. "Stammformation" anzugehören scheint.. Und diese Nachdenklichkeit schlägt während des Spieles angesichts dessen, was Reus auf dem Platz leistet, in Ärger um. Diesen Ärger weiß Reus dann noch zu verstärken durch seine Gestik und Mimik, wenn er vorzeitig vom Platz genommen wird und mein Ärger über ihn wird darüber hinaus durch ihn noch befördert durch seine -gelinde gesagt-unsäglichen Kommentierung des Spielablaufes.

    Wenn ich diesbezüglich mit meinen Mutmaßungen richtig liegen sollte, frage ich mich, ob das Festhalten an Reus als Kapitän, ob seine Stammplatzgarantier, ob die vereinsseitig stets widerspruchslos hingenommene Kommentierung des Spielablaufes durch ihn, zu tun haben könnte mit einer Kumpanei Watzke/Reus, die eine wesentliche Grundlage in dem seinerzeitigen Entlassung von Tuchel durch Watzke -müssen die Trainer auch wider ihren Willen an Reus als….festhalten?

    Bezogen auf das Spiel gestern:
    Der BVB hätte m.E. gestern in Freiburg bessere Siegeschancen gehabt, wenn von Anfang an statt Reus Moukako (?) gespielt hätte –warum ist das nicht geschehen-?

    Noch bedenklicher als die "Causa Reus " ist für mich das Festhalten an Brand als "Stammkraft". Dessen Leistungen sind über die gesamte Saison "unter dem Strich" mit mangelhaft zu bewerten. Und trotzdem …..??? Warum? Wenn gestern von Anfang an statt Brand Beningham (?) gespielt hätte…-warum ist das nicht geschehen?

    Oder fühlt sich irgend jemand bei BVB verpflichtet, wenn es um Reus und Brand geht, deren für mich "irren" Status als Mitglieder der DFB-Auswahl zu beachten, weil…..??

    Und noch eine Bemerkung zum sog. und hier regelmäßig erwähnten und diskutieren Mentalitätsproblem der Mannschaft des BVB bzw. in der Mannschaft:

    Reus und Brand liefern für mich die "herausragenden" Beweise dafür, wohin es führt, wenn unstrittig überdurchschnittliche qualifizierte Fußballer nicht fähig oder nicht willens sind, j e d e s Spiel anzugehen – und das während des Spieles von der ersten bis zu letzten Minute zeigen -in den zwei Kämpfen, in der Laufleistung-, in dem Bewußtsein, das Spiel gewinnen zu wollen und gewinnen zu können. "Vorbilder" für die Jüngeren in der Mannschaft? Ja, wenn man nach den ganz, ganz Negativen sucht.

    In diesem Sinne und zusammengefaßt:
    Statt Reus einen Müller,
    statt Brand einen Goretzka
    -nicht primär ,weil ich die für bessere Fußballer halte , sondern weil u.a. Müller und Goretzka im Vergleich zu Reus und Brand an jedem Spieltag beweisen, wie sehr unbedingter Siegeswille von der ersten bis zur letzten Minute -sh.Zweikämpfe, sh. Laufleistung- nicht nur für ihre überdurchschnittliche Leistungen entscheidend ist, sondern wie sie vorbildlich als Teil einer Mannschaft funktionieren, die sich insgesamt durch diesen unbedingten Siegeswillen auszeichnet.

    Nun haben "wir als BVB" weder einen Müller noch einen Goretzka noch einen Kimmich noch einen….. . Aber die, die "wir haben", könnten nachdrücklicher, nachhaltiger als das zur Zeit der Fall ist, sich den Siegeswillen des FCB anzueignen versuchen. Und denjenigen, die sich darum bereits jetzt von Spiel zu Spiel sichtlich bemühen, finden in Reus und Brand keine Unterstützung. Sie sind insofern "schlechte Vorbilder", vor allem für die jungen Spieler. Konsequenzen? Ich befürchte,es wird mit Reus und Brand weitergehen wie bisher.

  • #4
    Werntreu Golmeran

    Herr Patzwaldt findet Favre "zu verkopft" und präsentiert dann seine Liste von Alternativen, die man eigentlich alle in die Kategorie "Kopftrainer" einordnen kann.

    Obwohl ich die Einschätzung zum Thema BVB von Herrn Patzwaldt und Herrn Stach in der Vergangenheit selten geteilt habe, bemerke ich langsam eine Annäherung in der Analyse, dass das Problem in den "Jahren nach Klopp" nicht die Trainer waren sondern eher das eingefahrene Syd
    System Wartzke-Zorc-BVB. Man wollte nicht einsehen, dass es keinen 1 zu 1 Ersatz für Klopp gibt und man sich auch als Verein auf einen neuen Trainer einlassen können muss.

    Ich finde, dass vor allem Tuchel und Favre in den letzten Jahren enorme Leistungen erbracht haben im Bereich Talententwicklung und Transformation von Talenten zu internationalen Spitzenspielern. Was sich auch finanziell für den Verein enorm positiv ausgewirkt hat.

    Wenn man ein klein wenig mehr Empathie besitzt, als ein westfälischer Kartoffelbauer oder ein Herr Watzke, hätte man erkennen können, dass sowohl Herr Tuchel als auch Herr Favre zwar hochintelligente Kopfmenschen sind aber zugleich – und das gilt vor allem für Favre – auch eine aussergewöhnliche soziale Kompetenz bzw. Intelligenz besitzen. Mit welcher Contenance und Vornehmheit Favre auf die ständigen Störfeuer von Seiten des Managements, der Journalisten und auch "Fans" reagiert hat, ohne je unfair oder nachtragend zu sein, hat mich immer sehr beeindruckt.

    Die Kritik an Reus bzw. dem Sytem Reus, zu dem man früher noch Schmelzer und Weidenfeller zählen kann, untetschreibe ich auch. Die Kritik an Brandt kann ich so aber nicht stehen lassen. Brandt ist sicherlich kein Goretzka und wird es wahrscheinlichauch nie werden. Wenn man auf höchstem Niveau mitspielen will, braucht man sowohl Typen die den absoluten Willen haben, wie solche, die eine besondere Spielintelligenz haben, wie Brandt.

    Und auch da hat Favre es mit seiner besonderen Art geschafft, auch in schwierigen Zeiten Spielern wie Götze oder Brandt immer zu vermitteln, dass ers sie sehr schätzt und er sie irgendwann brauchen wird.

    Ähnlich Intelligent ist in der Beziehung auch Herr Löw, der erkannt hat, dass man mit Leuten wie Müller, Hummels, Lahm und Schweinsteiger sehr weit kommen kann, ganz nach oben kommt man aber meist nur, wenn man auch ein paar Fussballgenies, wie Özil, Götze und Boateng hat. Nicht umsonst wehrt sich gerade Hansi Flick mit Händen und Füssen dagegen, dass der Vertrag mit dem besten defensive Spieleröffner seit Franz Beckenbauer nicht verlängert werden soll.

    Da ja immer wieder darüber diskutiert wird, dasd der BVB an Rose interessiert sei, würde ich eher vorschlagen, dass der Aufsichtsrat, als eigentliches Entscheidungsgremium überlegt, ob man von Gladbach nicht regelmäßig die besten Spieler und Trainer abwirbt oder "aufträgt" sondern besser den Manager, der die Spieler und Trainer gefördert hat.
    In Anbetracht der drohenden finanziellen
    Veränderungen weiss der auch noch, wie man mit einem vergleichbar kleinen Haushalt regelmäßig international mitspielen kann.

    Und jetzt nähere ich mich ein wenig an Herrn Patzwaldt an, denn ich glaube mittlerweile auch, dass auch mit Eberl als Manager es vielleicht nicht funktioniert, da das Umfeld leider mehr Interesse an Sekundärtugenden, Tradition, Show und dem "Gewinnen an sich" hat als an schönem intelligenten Fussball, einem geunden perspektivischen Aufbaus des Kaders und der einzelnen Spieler.

    Aber das ist wohl ein westfälisches Mentalitätsproblem, das seinerzeit auch dazu führte, dass der VfL Bochum ohne Not den besten Trainer der letzten 20 Jahre, Marcel Koller, entlassen haben, weil die Ostkurve nicht in der Lage war zu erkennen, welch einen hervorragenden Fussball sie geboten bekam.

  • #5
    DEWFan

    Der Ruhrpottfußball ist tot!

    Die Älteren unter uns können sich noch daran erinnern, dass in der Bundesliga fünf Vereine aus dem Pott gespielt haben. Und wenn der VfL Bochum, den außerhalb der eigenen Stadt nur eine Handvoll Fans in Witten interessiert, nicht aufsteigt, wird der BVB wohl der letzte verbliebene Erstligist bleiben.

    Und "wir als BVB" sind jetzt da angekommen, wo Schalke vor ein paar Jahren war: viel zu bescheidener Fußball für einen viel zu teuren Kader. Preis-Leistung: Mangelhaft.

    Wir können nun ewig darüber diskutieren ob wir neue Trainer oder neue Spieler oder einen neuen Sportvorstand brauchen.

    Die Liga hat ja schon eine "Lösung " – neue Vereine wie Wolfsburg, Hoffenheim und Leipzig. Vielleicht kommt dann der TuS Bövinghausen hoch oder Türkspor Dortmund.

    Wer weiß wie die Bundesliga in 10 Jahren aussieht…

  • #6
    Walter Stach

    -4-
    Werntreu Golmeran

    Nur ein Widerwort zum Inhalt Ihres Beitrages:

    Unverständlich ist für mich Ihre "außerordentlich positive Bewertung" von Brand.
    Brand ist für mich d e r Versager BVB in der bisherigen Spielzeit.
    Seine Auftritte sind regelmäßig -gibt es Ausnahmen ?- für die Mannschaft ein wesentlicher Beitrag z deren Schlechtleistungen. Er gehört nach seinen bisherigen Leistungen m.E. nicht die "Stammformation". Dass er zum Kader der DFB-Auswahl gehört widerlegt nicht meine Meinung über seine Leistungen, sondern zeigt mir lediglich deren momentanen Leistungsstand und die Schwäche ihres Trainers Löw.

    Werntreu Golmeran,
    Der BVB wird sein Leistungsvermögen nicht erreichen, nicht erreichen können, solange er auf Brand (und Reus) in seiner Stammformation setzt. Sie sind nicht nur ganz, ganz schlechte Vorbilder für die Mitspieler, sondern für viele, viele Fans -einer davon bin ich- mittlerweile eine kaum noch zu ertragende Zumutung.

    Werntreu Golmeran,
    in Achtung und Wertschätzung Ihrer Person meinerseits, rege ich an, daß wir diese unsere Meinungsverschiedenheiten nicht weiter ausfechten. Reus und Brand sind letztendlich belanglose Akteure im Profi-Fußball, der sich immer mehr all denen entfremdet, die diesen Sport lieben. Dass "wir" BVB-Fans uns trotzdem immer wieder über "unseren BVB" freuen oder ärgern und uns dabei u.a. auf "die Reus und die Brands" einlassen, läßt mich nach dem diesbezüglichen Warum fragen. Und da vermutlich beim Bedenken der Antwort(en) auf diese Frage festgestellt werden dürfte, daß hier "die Vernunft" überhaupt keine, aber "das Gefühl" eine entscheidende Rolle spielt, spricht die Vernunft dafür, einschlägige Meinungsverschiedenheiten, z.B. jetzt und hier über Brand und Reus nicht eskalieren zu lassen, sondern sie frühzeitig und damit rechtzeitig zu beenden.

  • #7
    Werntreu Golmeran

    Lieber Walter Stach,

    ich will mich gar nicht über die aktuelle Leistung von Julian Brandt streiten. Er mag vielleicht ein Schönwetterspieler sein, aber im richtigen Verein mit dem richtigen Trainer und der passenden Mannschaft sehe ich mir sein Spiel viel lieber an als dad von Goretzka. Der ist zwar ungemein präsent, fleißig und auch technisch versiert. Aber den letzten genialen Pass werden wir wohl selten von ihm sehen. Das Potential hat Brandt, aber Sie haben Recht, beim BV hat man davon bisher fast nichts gesehen. Bei Olympia unf beim Confed Cup konnte man allerdings sehen, was er kann.

    Für ihn hoffe ich, dass er bei einem Wechsel nicht aufs Geld schaut und sich nicht von einem Spielervermittler nach England oder Russland verkaufen lässt sondern zu einem Verein, der ihn wertschätzt. Götze hat es richtig gemacht. Als Weltmeister lieber mit Lust schönen Fussball spielen, als in England mit Frust und dickem Konto auf der Tribüne sitzen.

    Man sagt, der 10er sei tot, aber das glaube ich nicht. Es wird immer wieder Trainer geben, die auf Spieler wie Brandt und Özil setzten und damit Erfolg haben werden. Deshalb schaue ich immer noch Fussball, immer öfter aber nur noch Zusammenfassungen und dafür dann mehr Handball.

  • #8
    WoodieBVB

    Vielleicht muss unser BVB erst gegen Schalke verlieren, bevor Watzke & Co. öffentlich eingestehen, dass das mit Terzic nichts wird. In Sevilla wird es eine Klatsche geben, für S04 werden wir ein Aufbaugegner sein und an das Spiel gegen die Bayern mag ich gar nicht denken. Das Ergebnisniveau unter Terzic ist gruselig… Am Ende wird ein Tabellenplatz zwischen 7 und 10 stehen. Alle die Favre weggeschrieben haben, sollten mal nachdenken…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.