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Der Lügner und Betrüger Guttenberg muss abtreten.

Bitte sehen Sie sich hier das bürgerliche Ende des Hochstaplers, Betrügers und Lügners KT Guttenberg an. Es spricht der aktuelle Inhaber des Lehrstuhls an dem Guttenberg sein Plagiatpatchwork als eigene wissenschaftliche Leistung verkauft hat. Es spricht der Nachfolger des Doktorvaters von Guttenberg, der Bayreuther Staatsrechtsprofessor Oliver Lepsius:

Der pathologische Lügner Guttenberg muss abtreten.

Wenn er mit dieser Lüge durchkommt, wird seine nächste Lüge nur noch monströser.

Der Lügner Guttenberg hat indirekt gedroht, er werde jeden verklagen, der ihn der Lüge bezichtigt. Wir freuen uns drauf!!

Wir möchten gerne von einem Gericht bestätigt bekommen, dass Guttenberg gelogen hat.

Aber auch wenn er nicht klagt, freuen wir uns. Damit bestätigt Guttenberg nämlich, dass er gelogen hat.

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21 Kommentare zu “Der Lügner und Betrüger Guttenberg muss abtreten.

  • #1
    der, der auszog

    Die Uni Bayreuth zieht die Notbremse und geht in die Offensive. Verständlich, denn ihr Ruf und auch der der Wissenschaft generell, ist gefährdet. Guttenberg hat mit der Affäre nicht nur eine schallernde Orfeige bekommen, sondern auch den Tritt in den Hintern. Zumindest als Jurist und Wissenschaftler ist er kaputt. Aber hat nicht auch die Uni Bayreuth eine Ohrfeige verdient, weil sie als Prüfer versagt hat? Muss man nicht auch die Frage stellen, wie so eine Plagiatsarbeit durch die Prüfung einer Promotion gekommen ist?

    Diese Frage würde ich gerne den Doktorvater von zu Guttenberg stellen, Prof. Peter Häberle, der zwar emeretiert ist, aber zumindest zu Beginn der Affäre noch nicht ganz von der Bildfläche verschwunden war. „Der Vorwurf ist absurd, die Arbeit ist kein Plagiat“,„Herr zu Guttenberg war einer meiner besten Seminaristen und Doktoranden.“ wurde er vor wenigen Tagen noch in der Presse zitiert, zu einem Zeitpunkt als das Ausmaß noch nicht überschaubar war. Statt seiner jetzt sein Nachfolger, Staatsrechtsprofessor Oliver Lepsius, der Guttenberg zu Recht bis aufs Fleisch zerrupft, aber dem es irgendwo auch an Selbstreflexion zu mangeln scheint, wenn er behauptet, die Gremien hätten schnell gehandelt. Das ist die Lüge des Wissenschaftlers Oliver Lepsius, denn es hat mehr als drei Jahre gedauert, bis KTs Plagiatarbeit, die von der ersten bis zur letzten Seite vor Raubkopien strotzt, aufgeflogen ist. In Anbetracht der wenigen Stunden, in denen mit Hilfe des Internet der Schwindel aufflog, wirken drei Jahre wie eine kleine Ewigkeit…

    „Wichtig ist, die Fehler rechtzeitig zu erkennen…“, trötet Staatsrechtsprofessor Oliver Lepsius in das Mikrofon, er schmeißt mit Begriffen wie Lügner und Betrüger nur um so im sich und wenn man ihm glauben soll, dann ist der Fall Guttenberg für die Uni Bayreuth damit beendet. Aber auch sie hat eine moralische Ohrfeige verdient und sollte eingestehen, dass sie auf ganzer Linie versagt hat. Eine Promotion ist schliesslich eine Prüfung. Geprüft hat dort aber niemand und man setzt indirekt noch einen drauf, indem man die ungeprüfte Arbeit von zu Guttenberg sogar mit der Bestnote ausstattet. Und wer hat den Fehler eigentlich erkannt? Es war nicht die Uni Bayreuth. Vielmehr wurde der Stein durch einen Wissenschaftler aus Bremen ins Rollen gebracht und letztendlich ist die eigentliche Prüfung erst im Internet erfolgt und zwar mit den simpelsten Mitteln: Man hat Textpassagen durch eine Suchmaschine gejagt und innerhalb kürzester Zeit hatte man eine Liste von Verfehlungen zusammen. Das, was jeder einfache User von zuhause aus ohne große Mühe bewerkstelligen kann, sollte man eigentlich auch dem Betrieb an einer Universität zumuten können.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Auch den Hochschulen sollte man in Zukunft etwas deutlicher auf die Finger schauen. Denn Doktortitel darf man nicht einfach ungeprüft verschenken. An Politiker, gerade wenn sie sich gerne mit schönen Federn schmücken, schon gar nicht. Es könnten nämlich fremde sein.

  • #2
    Gerd Herholz

    Wunderbar! Ein deutscher Professor spricht Klartext. Respekt.
    Mir fällt zu Sehrfreiherr zu Guttenzwerg als Dr. No noch ein Aforismus des großen Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799) ein:
    „Ein großes Licht war der Mann eben nicht, aber ein großer (bequemer) Leuchter. Er handelt mit anderer Leute Meinungen.“

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  • #4
    Hans Czinzoll

    Betrachten wir Guttenberg als betrogenen Betrüger, denn: wer wird so dämlich sein, einer selbst gefertigten Collage durch eine Verlagsveröffentlichung größtmögliche Verbreitung zu verschaffen. Es sei denn, das verinnerlichte „mir kann kein“ ist bereits pathologisch.

  • #5
    Bert

    Warum sagt Guttenberg nicht einfach, dass er das nicht geschrieben sondern in Auftrag gegeben hat?

    Würde dann ein Strafverfahren drohen?

    Es hätte jedenfalls den Vorteil, dass er nicht als ein Idiot dastehen würde, der selber nicht weiß, was er tut.

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  • #7
    Peter Zaun

    Für wie dumm hält die Regierung uns Bürger?
    Dieser Mensch verdient keinen Respekt auch wenn die „bunten Blätter“ – Bunte, Focus und die Blätter um das Springer Imperium dies den Menschen „einbläuen“ will. Wir haben den klaren Blick und sind nicht von hopchstaplerischen Neigungen geprägt.
    Sie können und dürfen mich gerne zitieren. Die Quellenfreigabe ist erteilt.
    Einen herzl. Sonntagsgruß an alle vernünftigen Bürger. Peter Zaun

  • #8
    Hanno der Naseweise

    Betrüger Schützer gehören genau so aus ihren Ämtern verbannt wie die Betrüger selbst. Nur dummerweise haben wir halt immer noch zu viele Bild Zeitung Leser und die wählen immer die Falschen. Hoffe deshalb, dass der Herr von und zu wenigstens auf seiner Schleimspur ausrutscht.

  • #9
    Jens König

    „Mich würde (…) die Einschätzung eines Psychologen interessieren, was ein Psychologe zu einem solchen Fall von Wirklichkeitsverdrängung meint.“

    Mich auch, findet sich eigentlich irgendwo schon mal eine Betrachtung von fachlicher Seite?

  • #10
    Eduard Hauck

    Was ist eigentlich ein Plagiat?

    – eine von den Japanern nachgebaute deutsche Zeiss-Kamera, die sich heute Canon nennt?
    – ein in der Jungsteinzeit erfundenes Rad, das heute als Autoreifen fungiert?
    – ein in China imitiertes Kinderspielzeug?

    Wir müssen dank millionenfacher Plagiate seit urdenklichen Zeiten das Rad nicht jeden Tag neu erfinden und uns auch nicht dafür entschuldigen, genauso wenig wie es heute Japaner und Chinesen tun, wenn sie vom Bau kopierter deutscher Industrieprodukte ihre Absatzrekorde erzielen.

    Gerne würde ich Dissertationen und Habilitationsschriften von Leuten auf Plagiate untersuchen, die jetzt so behende Herrn zu Guttenberg wie Geier zerfleischen.

    Keinesfalls soll Herr zu Guttenberg wegen dieser Kritikasterei zurücktreten.

  • Pingback: zoom » Umleitung: Guttenberg^x und die Verwüstung der Medienlandschaft im Hochsauerland. «

  • #12
    Anton Kowalski

    Danke für die Verlinkung auf diesen O-Ton! Die Mimik und Gestik von Herrn Lepsius sagen alles.

  • #13
    Philip

    @10 Sinn und Zweck eine Doktorarbeit ist aber, etwas neues, noch nicht dagewesenes zu untersuchen. Da zählen keine Plagiate.

    Das mit den anderen Titel-Trägern würde mich auch interessieren, gibt da auch schon einige Initiativen, also keine Sorge, die „Geier“ bekämen schon ihr Fett weg.

  • #14
    Mir

    Zu der aktuellen Nachricht „Forschungsministerin Schavan schämt sich für Guttenberg“ und der „offene Brief“ von 20.000 Wissenschaftler. Na endlich, reagieren die, die es unmittelbar betrifft. Wissenschaft, Unis, Bildungsministerum. Es geht schließlich um ihr Ruf und den Vorurteil: Wissenschaft ist käuflich.

  • #15
    Eduard Hauck

    Die Zusammenstellung einer Dissertation aus gezielt gewählten Quellen und Fundstellen geschieht tagtäglich und hat auch nichts Ehrenrühriges an sich.
    Nur muss die jeweilige Fundstelle mit Fußnote oder Klammeranmerkung auf
    den jeweiligen geistigen Urheber verweisen.

    Diese Unterlassung bezeichnet Herr zu Guttenberg als handwerklichen Fehler. Seine geistige Leistung besteht in der geschickten Neuanordnung der jeweiligen seinem Thema dienlichen Texte.

    Geschicktere Schreiber kaschieren übernommene Textpassagen durch Umformu-lierung und vermeiden das Kopieren allzu langer Absätze wie hier offenbar geschehen oder übernehmen nur Schlüsselerkenntnisse in nicht mehr als zwei aufeinander folgenden Sätzen.

    Die Übernahme längerer Passagen zieht eben den Plagiats-Vorwurf nach sich, wenn sie nicht in den Dienst einer neuartigen Sichtweise oder eines anders
    gearteten Zugangs zur Thematik mündet. Eben das erfordert eine Vision.

    Ein solches Dissertationsthema zuzulassen wie das Guttenbergsche ist eindeutig eine Fehlleistung des Doktorvaters, der sicher die Verirrung seines Doktoranden im Dschungel seiner Zitate in Kauf nahm. Da fand keine ausreichende Beratung vorab statt, ist meine Befürchtung.

    Zweifellos ergibt die Neuanordnung der aus Hunderten von Büchern, Fachauf-sätzen etc. übernommenen umformulierten Texte oft eine völlig neue, aktuellere Sichtweise auf die Thematik.

    Herrn zu Guttenberg kann man doch zugute halten, dass er keine Doktorarbeit im Umfang von weniger als 50 Seiten abgab wie das in der Medizin leider üblich ist.

    Darüber sollte man sich mehr aufregen als über die Medienwirksamkeit des Bundes-Verteidigungsministers, die in die Plagiatsvorwürfe immer wieder sachfremd einfließt.

  • #16
    Katharina

    8 Naseweis

    Zuviele Bildleser wählen den Falschen.
    Frau Merkel ?
    Sie hält und deckt den Falschen.
    Was liest sie?

  • #17
    Arnold Voß

    @ Eduard Hauck #15

    Wenn man bedenkt wieviel Mühe und Intelligenz es erfordert eine solch umfangreiche und äußerst gechickte Compilation zu erstellen, die aus dem Besten von anderen ein neues sich, mit etwas zuviel Wohlwollen, im ersten Moment vielleicht sogar beeindruckend zu lesendes Werk macht, dann komme ich zu dem Schluß: Guttenberg hat keine einziges Wort dieser Dissertation geschrieben.

    In der gleichen Zeit hätte er nämlich mit ähnlichem Arbeitsaufwand, natürlich auch unter Verwendung u n d korrekter Zitierung der Erkenntnisse anderer, etwas wirklich Eigenes zustande bringen können, denn dumm ist dieser Mann auf keinen Fall.

    Diese Dissertation scheint mir deswegen das Auftragswerk eines professionellen Fälschers zu sein, und da das eindeutig Betrug wäre, kann Guttenberg das natürlich nicht zugeben. Bin gespannt wer dieser Person am Ende mehr bezahlt. Die, die wollen dass er auspackt oder die, die das auf keinen Fall zulassen können.

  • #18
  • #19
    Helmut Junge

    korrektur:Lt. Bild.de tritt Guttenberg heute noch zurück.
    Bild schreibt:Guttenberg (CSU) gibt heute um 11.15 Uhr eine Erklärung ab.
    Da die den direkten Draht haben, wird es wohl stimmen.
    Ob damit der Fall erledigt ist?
    Merkel selbst hat sich schlecht verkauft.

  • #20
    Frau Rose

    Die Uni Bayreuth geht nun wohl doch von vorsätzlicher Täuschung aus, wie eine Zeitung lt. einem Kulturmagazin morgen berichten wird….

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