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Der Ruhrpilot


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3 Kommentare zu “Der Ruhrpilot

  • #1
    ke

    Was machen wir mit den LKWs?
    Ja, sie nerven. Abends wird jede Fahrt auf einen Rastplatz zum Risiko, weil überall LKWs stehen.
    Gleichzeitig wird immer mehr Landschaft versiegelt, weil neue Parkplätze gebaut werden.

    Nur was ist mit den vielen Parkflächen, die nachts nicht benötigt werden?
    Einkaufszentren, Unis, Stadien, Parks, Veranstaltungsgelände etc.
    Ist der Untergrund zu schwach? Kann diese Fläche nicht nachts genutzt werden?

    Hier noch mehr Fläche zu versiegeln kann doch keine Lösung sein. Dass dabei diese kostenlosen Parkplätze noch subventioniert werden, ist nicht nachvollziehbar.

    Die Bahn als Alternative? Wenn ich an meine letzten Bahnerfahrungen denke, fällt auf, dass hier die Kapazitäten längst ausgeschöpft sind. Neue Bahnen werden nicht realisiert, da immer irgend ein Umweltschutzaspekt dagegen spricht.

    Hier hilft es wohl nur, die Transporte zu verteuern und eben nicht noch weiter kostenlos versiegelte Landschaft zum Abstellen der LKWs zur Verfügung zu stellen.

  • #2
    thomas weigle

    Was den Güterverkehr auf der Bahn angeht, sind die Bahn bzw. die Bahnen schwer unter Druck. Was den Personenverkehr angeht, sind in weiten Teilen der Republik die Kapazitäten längst nicht erschöpft, wie ich es persönlich bei einer Bahnreise von OWL nach Pforzheim und zurück feststellen konnte. Auch der Preis von 59.80 Euro für hinundzurück finde ich sehr beeindruckend. Vor kurzem hat eine Privatgesellschaft, die die Strecke Berlin-Stuttgart für um die 20 Euro anbot, trotz einer Auslastung von 60-70%, Insolvenz anmelden müssen. Im Personenverkehr der Bahnen ist also noch Luft nach oben. Was nicht heißt, dass es zu bestimmten Tageszeiten und Strecken nicht zu übervollen Zügen kommen kann, Rush-Hour auf Schienen halt.
    Natürlich beeinträchtigt der Gütertransport auf der Schiene den Reisezugverkehr, denn die Durchlässigkeit einer Strecke bemisst sich nicht nur an der Anzahl der durch Signale gesicherten Streckenabschnitte, sondern wird auch von den langsamsten Zügen bestimmt, und der Möglichkeit diese Züge auf die Seite zu stellen oder eben auch nicht, also überholen zu lassen, nicht von den schnellsten Zügen.
    Heute deshalb auf die Bahn einzuprügeln ist sinnlos. Die entscheidenden Weichenstellungen, im Wortsinne, hat die Politik in den 50ern und 60ern vorgenommen: Autobahnen und LKWs wurden die Signale auf GRÜN gestellt, die "Behördenbahn" wurde als überholt angesehen, um 1970 erwog der Bundesbahnvorstand eine Reduzierung des Bahnnetzes auf um die 10.000km um halbwegs wirtschaftlich zu fahren. Hier bei RB gerne kritisiertes Umweltbewusstsein und die Einführung eines republikweiten Taktverkehrs, zunächst nur für 1.Klassezüge alle 2 Stunden, brachte die Einführung des zweiklassigen, nicht zweitklassigen IC-Systems alle Stunde ab 1976 die dringend notwendige Wende. Weltweit fuhr die DB damit an die Spitze.
    Dumm gelaufen ist der Bau der Schnellfahrstrecke FFM-Köln, die man im Gegensatz zur ersten ICE-Strecke, kostengünstig dem Gelände angepasst hat, ähnlich den TGV-Strecken. Das hat zur Folge, dass sie für Güterzüge auf Grund der Steigungen nicht wirtschaftlich zu befahren ist, so dass sich der Güterfernverkehr weiterhin durchs Rheintal quälen muss-zur "Freude" der Anwohner.
    Was man in der Frühzeit unserer Republik falsch gemacht hat, lastet heute tonnenschwer auf unserer Verkehrsinfrastruktur.

  • #3
    Robin Patzwaldt

    zu Merkel: "Bis 2025 solle die Arbeitslosigkeit unter drei Prozent sinken, sagte sie. Sie glaube, "dass das zu schaffen ist"."

    Das ist leider völlig am eigentlichen Problem vorbei. Klar ist das irgendwie zu schaffen. Statistiken sind dehnbar. Ist ja aktuell schon so. Jeder unterbezahlte Mini-Jobber gilt in der Statistik als Werktätiger. Das Problem ist aber doch in Wirklichkeit, dass man von der Arbeit dann eben auch vernünftig leben können sollte. Und da hakt es doch in der Realität jetzt schon ganz gewaltig.

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