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Dierkes hetzt wieder gegen Israel

Der ehemalige OB-Kandidat der Linkspartei in Duisburg hat sich des wichtigsten Themas für unwichtige Lokalpolitiker angenommen: Den Nahostkonflikt.

Foto: Linkspartei Duisburg

Sein Aufruf zum Israelboykott  beendete seine aussichtslose Kandidatur zum Duisburger Oberbürgermeister, aber Herrmann Dierkes wäre nicht Herrmann Dierkes, wenn er die nun gewonnene Zeit nicht effektiv zu nutzen wüßte. In der K-Sekten-Zeitung Sozialistische Zeitung schwingt der einstige Anhänger Leo Trotzkis nun die Feder. Das Thema: Das Positionspapier der Linkspartei zum Nahostkonflikt. Dierkes findet es zu lasch. Aussagen wie „Wir sehen uns in einer Doppelverantwortung und sind mit den Menschen in Israel und Palästina solidarisch. Eine einseitige Parteinahme in diesem Konflikt wird nicht zu seiner Lösung beitragen" hält Dierkes nicht nur für falsch, sondern für gefährlich: "Ohne Zweifel gibt es eine besondere Verantwortung für die LINKE und die deutsche Linke im allgemeinen angesichts der Naziverbrechen an den europäischen Juden. Aber diese Verantwortung kann sich — was Israel betrifft — nur auf eine großzügige Wiedergutmachung für die Überlebenden, auf systematische Erinnerungsarbeit, konsequente Strafverfolgung der Mörder, Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus, auf kulturellen, wissenschaftlichen Austausch und

Der ehemalige OB-Kandidat der Linkspartei in Duisburg hat sich des wichtigsten Themas für unwichtige Lokalpolitiker angenommen: Den Nahostkonflikt.

Foto: Linkspartei Duisburg

Sein Aufruf zum Israelboykott  beendete seine aussichtslose Kandidatur zum Duisburger Oberbürgermeister, aber Herrmann Dierkes wäre nicht Herrmann Dierkes, wenn er die nun gewonnene Zeit nicht effektiv zu nutzen wüßte. In der K-Sekten-Zeitung Sozialistische Zeitung schwingt der einstige Anhänger Leo Trotzkis nun die Feder. Das Thema: Das Positionspapier der Linkspartei zum Nahostkonflikt. Dierkes findet es zu lasch. Aussagen wie „Wir sehen uns in einer Doppelverantwortung und sind mit den Menschen in Israel und Palästina solidarisch. Eine einseitige Parteinahme in diesem Konflikt wird nicht zu seiner Lösung beitragen" hält Dierkes nicht nur für falsch, sondern für gefährlich: "Ohne Zweifel gibt es eine besondere Verantwortung für die LINKE und die deutsche Linke im allgemeinen angesichts der Naziverbrechen an den europäischen Juden. Aber diese Verantwortung kann sich — was Israel betrifft — nur auf eine großzügige Wiedergutmachung für die Überlebenden, auf systematische Erinnerungsarbeit, konsequente Strafverfolgung der Mörder, Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus, auf kulturellen, wissenschaftlichen Austausch und sinnvolle Wirtschaftsbeziehungen erstrecken.  Dagegen muss jeder Versuch, den Holocaust zu instrumentalisieren, um Völkerrecht und Menschenrechte zu missachten, den Expansionskurs der bisherigen israelischen Regierungen zu dulden oder zu unterstützen und Kritiker mundtot zu machen, auf die klare Ablehnung der Linken stoßen. Das folgt nicht nur aus wesentlichen programmatischen Grundlagen linker Politik allgemein (Menschenrechte, Selbstbestimmungsrecht der Völker usw.).  Jeder Opportunismus gegenüber massivem Unrecht und seine offene oder faktische Unterstützung wäre auch eine Missachtung der Lehren aus der Shoah und eine Verhöhnung ihrer Opfer." Sich bei der einseitigen Positionierung gegen Israel auf die von den Nazis getöteten Juden zu berufen ist schon eine ganz besondere Dreistigkeit, aber das verschwurbelte Gehirn theoriegestälter Eispickel bekommt so etwas natürlich hin.

Auch dass die Linkspartei für eine  Zweistaatenlösung plädiert, stört Herrmann, den Duisburger: "Etliche palästinensische und israelische Analytiker gehen davon aus, dass die Zweistaatenlösung praktisch kaum mehr realisierbar ist, weil sie mit umfassenden Umsiedlungen (allein im Westjordanland haben sich 350000 israelische Siedler niedergelassen) verbunden wäre, was bürgerkriegsähnliche Verhältnisse herauf beschwören würde. Sie argumentieren weiter, dass heute eher schon eine Einstaatensituation herrsche, und zwar auf der Grundlage von faktischer und juristischer Apartheid zwischen Israelis und Palästinensern. Aufgrund dessen müsste die Forderung nach einem gemeinsamen, laizistischen Staat erhoben werden, der allen in Israel und Palästina Lebenden verfassungsmäßige Garantien gibt." Auf absehbare Zeit würde die Einstaatenlösung nichts anderes bedeuten als den endgültigen Untergang Israels und die Vertreibung und Vernichtung der dort lebenden Juden, denn der laizistische Staat, in dem alle gemeinsam friedlich leben ist noch nicht einmal am fernsten Horizont zu erkennen. Aber was gehen den Globalstrategen Dierkes schon ein paar Millionen Juden an?

Dierkes erkennt immerhin an, dass nicht nur Israel sondern auch die Hamas sich nicht an die Regeln im Kriegsfall hält. In Israel wird so etwas gerade offen diskutiert, im Gaza-Streifen ist so eine Kritik an den eigenen Leuten selbst  heimlich kaum möglich. Dierkes plädiert indes nicht für einen Friedensprozess und für Gespräche miteinander, sondern will, dass seine Partei sich offen für die Hamas und den bewaffneten Kampf ausspricht, was als Rentner in Duisburg ja auch keine allzu gefährliche Sache ist, für die dort lebenden Menschen allerdings eine Katastrophe bedeutet: "Das Völkerrecht erkennt indessen das Recht des bewaffneten Widerstands für Völker an, die unter Besatzung stehen, wenn er sich gegen eine völkerrechtswidrige Besetzungspraxis richtet. Der Widerstand gegen die Besatzer hat sich dann allerdings auch an die Regeln des Völkerrechts zu halten. Gregor Gysi selbst hat noch Mitte 2008 in einem Interview über die Kurdenfrage die Ansicht vertreten: „Wer es in einer Demokratie nicht schafft, Mehrheiten zu organisieren, hat kein Recht zum gewaltsamen Widerstand. Wer aber diktatorisch unterdrückt wird, hat notfalls das Recht, sich auch bewaffnet zu wehren." Es bleibt zu hoffen, dass sich in der LINKEN in der anstehenden Programmdiskussion Mehrheiten für konsequent linke Positionen entwickeln. Auch in der Nahostfrage."  
Ganz in der Tradition der Sektierer der 70er Jahre geht  Dierkes auch weiterhin mit Menschenleben sehr großzügig um. Je weiter weg sie sind, um so schneller dürfen sie für revolutionäre Strategien geopfert werden. Ein wenig erinnert  mich Dierkes an die geifernden Nazi-Rentner meiner Kindheit, die nach zwei Bieren anfingen, Weltpolitik zu betreiben und ab dem dritten Bier für den Einsatz von Panzern und Atombomben gegen den "Iwan"  plädierten, immer in der Hoffnung, der nächste Krieg werde vielleicht New York und Moskau dem Erdboden gleichmachen, aber nicht die Sparkassen-Filiale in Gladbeck Butendorf,  von deren Konten man ja die monatlichen Renten abhob.

Mehr zum Thema:

Werner Jurga über Dierkes: Der Nahostexperte

Der Lamentator

Duisburger Linkspartei setzt Blogger unter Druck

Dierkes Comeback

Dierkes wirft hin

Duisburger Linke für Israel Boykott

 

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28 Kommentare zu “Dierkes hetzt wieder gegen Israel

  • #1
    Karl

    Es ist ein Skandal, dass die Mehrheit der Linke, die wohlgemerkt immerhin im Bundestag sitzt, Israel immer wieder in einer ganz und gar unerträglichen Art und Weise angreift.

    Wenn Dierkes etwas zu kritisieren hat, soll er es bitte tun, keiner hindert ihn daran (Auch wenn es befremdlich erscheint, dass bei einem Kommunalpolitiker der Schwerpunkt die Nahost-Politik ist).

    Dass Dierkes zu Boykotten aufruft ist aufgrund der deutschen Vergangenheit zwar ekelhaft und zeugt von mangelndem Geschichtsbewusstsein und politischer Vernunft. Doch kann Israel es durchaus verkraften, wenn Herr Dierkes und seine Anhänger keine Jaffa-Orangen mehr kaufen und ihren Winter-Urlaub nach Israel stornieren.

    Der eigentliche Skandal aber ist doch, dass von der Parteispitze – Gysi und Pau ausgenommen – keine Stellungnahme zu dieser Geschichte zu vernehmen war.

    Es gilt nach wie vor Gysis Urteil zu den Äußerungen H. Dierkes:

    „Ich gebe zu: Ich wünsche mir manchmal, nicht jeder bei uns fühlte sich berufen, Weltpolitik zu machen.“

    Schuster, bleib bei deinen Leisten, möchte man Dierkes zurufen.

    Auf der anderen Seite ist es gut, dass er gesagt hat, was er denkt. Nun weiß man, welch Geistes Kind er ist.

  • #2
    Tom009

    Ich finde es einen Skandal das man hier nach 60 Jahren immer noch nicht Kritik an der Israelischen Politik üben kann.Z.B.Siedlungspolitik.
    Es wird ja nicht mal Seitens Israels versucht die Vorwürfe zu entkräften–stattdessen wird direkt gebrüllt man sei antisemitisch.
    Wer so reagiert hat doch dreck am stecken–sonst würde man sich der Kritik stellen.

    Es ist schrecklich was die „Nazis“ vor 60 Jahren verbrochen haben.Aber was kann die jetzige Generation dafür.Es muß schluss sein mit dem herhobenen Zeigefinger.Nach dem Motto Ihr bösen Deutschen.

    Nur vorweg ich gehöre keiner Politischen Gruppierung an–sondern das ist meine Persönliche Meinung.

  • #3
    J. S.

    Es ist schon komisch. Wenn man Israel kritisiert, dann kommt der Zentralrat der Juden und spricht von Israel-Hetze oder Rassismus oder Nazis oder oder …
    Es ist schon echt seltsam. Da kann Israel sogar gegen die Genfer Konvention verstoßen, und die Kritik daran wird abgebügelt mit populistischen Aussagen.

    Ja, die Juden, die Israelis, das ewige Opfer. Kritik unerwünscht.

    Wenn die Kritik berechtigt ist, darf man sie auch äußern. Wäre ja noch schöner, wenn man das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht mehr anwenden darf, bloß weil die Deutschen eine dunkle Vergangenheit haben.

    Und Gysi ist Parteivorsitzender. Wenn sich also Herr Gysi und Frau Pau geäußert haben, was erwartet man denn mehr. Ich sehe da keinen Skandal, die Parteispitze hat sich geäußert. Oder wartet man auf Herrn Lafontaine.

    Bei anderen Parteien äußert sich doch auch nur eine Person, wenn Parteiangehörige mal Scheiße bauen.
    Frau von der Leyen sah sich noch nicht mal genötigt selbst zu ihrer Diffamierung von Indien Stellung zu nehmen. Stattdessen hat nur ein Sprecher des Familienministeriums eine Entschuldigung ausgesprochen.

    Ich glaube eher, dass man wieder die Gelegenheit nutzen will, die Linke unglaubwürdig aussehen zu lassen. Hetze gegen die Linke ist ja heutzutage in.

    Kritik an Israel lasse ich mir nicht verbieten, solange sie auch mit vernünftigen Argumenten belegt ist.
    Was Herr Dierkes jedoch sagt, ist nur die Meinung einer einzelnen Person, die das Recht hat diese Meinung zu äußern. Denn noch leben wir in einer Demokratie.

  • #4
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @J.S.: Ich habe den Text geschrieben und bin nicht der Zentralrat der Juden. Ich bin noch nicht einmal Zentralrat. Und auch kein Jude. Was soll also der Unsinn den Sie schreiben?

  • #5
    Jimmy

    @JS,

    Weder Gysi noch Pau sind im Parteivorstand der Linkspartei. http://die-linke.de/partei/organe/parteivorstand/parteivorstand_20082010/

    Und zum Thema „Kritik äußern dürfen“ – natürlich darf man das, auch Herr Dierkes. Dafür haben wir die Meinungsfreiheit. Allerdings soll sich niemand wundern, wenn er für eine durchaus kritikwürdige Meinung ordentlich Contra bekommt!

  • #6
    lebowski

    @Tom009
    „Ich finde es einen Skandal das man hier nach 60 Jahren immer noch nicht Kritik an der Israelischen Politik üben kann.Z.B.Siedlungspolitik.“

    Hört, hört! Wer hindert Sie denn daran?

    Es gibt Leute, die tun den lieben langen Tag nichts anderes, als Israel zu kritisieren. Trotzdem behaupten sie tapfer, man dürfe so etwas nicht.

  • #7
    WB

    Wie Tom009 und J.S. mal wieder traurig beweisen, ist vielen Deutschen ein Jude nur lieb, wenn er schweigt.

    Dass Israel und der Zentralrat durcheinandergeworfen werden, wie es gerade passt und schon mal vorsorglich gesagt wird, dass man seine Meinung ja nicht äußern dürfe, obwohl man es permanent tut ? geschenkt. Mölle- und Hohmann, Blüm und die „Junge Welt“. Ein Phänomen von Linken wie Rechten in Deutschland. Die Mitte nicht zu vergessen.

  • #8
    Ingo

    2 mal 3 macht 4, widdewidewitt und drei mach Laurin.

    Kenn bitte jemand Stefan Laurin für 3 Monate nach Gaza versetzen, am besten in ner Zeitkapsel zurück ins letzte Massaker? http://blog.fefe.de/?ts=b4a1f79e

    Oder 3 Monate zum Hartz 4 Empfänger machen (findet er ja richtig), der dann von der Kirche für 1 Euro beschäftigt und zum vollen Wert minus Rabatt an Privatunternehmen weiterverliehen wird?

    Herzlichen dank.

  • #9
    s. fischer

    erst einmal möchte ich herrn laurin mein lob aussprechen für die ersten drei einführenden Zeilen. sie haben vollkommen recht. warum nur meint jeder dahergelaufene wald und wiesen kommunalpolitiker wie etwa dierkes, sich in sachen nahost einmischen zu dürfen?

    vermutlich ergumentiert dierkes wie blüm. gerade weil wir in der vergangenheit millionenfach gemordet haben, haben wir uns die kompoetenz und qualifikation erworben, israel zu kritisieren.

    ja, herr dierkes. kritisieren sie wen immer sie wollen. aber seien sie bitte selbstbewusst genug, mit gegenwind zu rechnen, wenn man eine variation des satzes „bitte nicht beim juden kaufen“ formuliert. lassen sie bitte in zukunft rechtfertigungen weg wie, „gerade weil wir…“

  • #10
    karl

    Warum lassen Sie, Herr Laurin, einen so selten dämlichen und Ihenen drohenden Kommentar wie den von

    INGO freischalten?

    Ingo, ich empfehle IHNEN drei Monate in Süd-Israel, ebenfalls am besten in einer Zeitkapsel zurück zur Zeit des Gaza-Krieges.

    Verdammt noch mal ja, Israel hat im Krieg sehr, sehr große FEhler begangen. Die Frage ist doch aber, kann ein Krieg überhaupt human sein? War es human, als aus GAZA tagtäglich Bomben auf SDerot und andere Städte flogen?

    Hier gilt das BAuhaus-Prinzip: Alles was einfach ist, hilft. Keine Bomben aus GAza bewirken keine Intervention Israels.

    Das Israel schrittweise den Palästinensern Freiheiten gewähren muss, ist unbedingt notwendig. Nur dürfen auf Freiheiten, wie sie in der Vergangeheit folgten, keine Bombenangriffe mehr folgen. Das Vertrauen muss bestätigt werden.

    Seit dem Krieg in GAZA gab es übrigens keine Bomben mehr aus diesem Gebiet.

    Ich habe Verwandte in Israel. Es sind liebe, freidliche Menschen. Sie machen aber ganz deutlich: „Noch mal lassen wir uns nicht abschlachten. Wir suchen keinen Krieg. Aber wenn nötig, verteidigen wir uns bis es nicht mehr geht“.

    Ich finde dies, eine sehr nachvollziehbare Position.

  • #11
    s. fischer

    es wundert mich doch sehr, dass beim thema piraten mehr als 100 leute schreiben, bei diesem thema bis jetzt nur 10.

    ich würde mir wünschen, das echo wäre größer. ich hoffe, die kommentare von INGO und J.S. sind nicht repräsentativ.

    zum thema linke und antisemitismus empfehle ich die lektüre folgenden artikels:

    http://www.juedische-allgemeine.de/epaper/pdf.php?pdf=../imperia/md/content/ausgabe/2009/ausgabe23/03.pdf

  • #12
    Felix

    Hallo Herr Laurin.

    Was ist denn bitte falsch an dem ersten Zitat von Herrn Dierkes?
    Problematisch finde ich Ihre tendenziöse Art der „Berichterstattung“(?).
    Sie argumentieren nicht, sie behaupten und legen nahe.
    Die Forderung, Israel wg seines menschenverachtenden Umgangs mit den Palästinensern zu sanktionieren, resp. zu boykottieren, steht einem deutschen Kommunalpolitiker vielleicht nicht zu.
    Aber ihn dafür ohne direkten Beleg des Antisemitismus zu bezichtigen – das ist die Tendenz Ihres Artikels – stehtwiderum Ihnen nicht zu.
    Übrigens ist der Boykottaufruf, den Dierkes übernommen hat, nicht auf seinem Mist gewachsen, sondern eine durchaus international zu nennende Sichtweise bezüglich eines sich immer chauvinistischer gebährenden Isreaels.
    Wer sich weigert, die vor allem militärische Hegemonie Israels und die damit einhergehende Verantwortung in der Region anzuerkennen, sollte sich besser informieren und emotional vielleicht etwas abrüsten, bevor sich über den nächsten Israel-Kritiker hergemacht wir.

    Beste Grüße,

    Felix

  • #13
    Mao auch Duisburg

    @Felix und die restlichen Toskana-Linken:

    Ich habe mehrere Monate in Israel gelebt und gearbeitet und habe weder einen religösen noch politischen Minderheits-HIntergrund. Ich bin einfach nur ein rheinischer Katholik und leben damit sehr gut.
    Allerdings hat sich meine Sichtweise geändert, seit ich mich dort vor Ort mit den Themen, die hier an einem Debatiertisch im Sonnenuntergang geführt werden. Es sind nicht mehr als theoretisches Geplänkel (gerade von denen, die Israel kritiseren). Mehr nicht. Wenn man dort in Israel jeden Tag mit der Bedrohung leben muss, viel mehr die Aggressivität der Anti-Israelis miterlebt und an jedem Sicherheitsbeamten, der an jeden Supermarkt und jedes Einkaufszentrum zu finden ist, die Angst vor sinnlosem Terror-Anschlägen spüren kann, der kann solche Kommentare wie @Felix oder die anderen Salon-Linken nicht wirklich schreiben.
    Fakt ist: Israels Regierung zu kritisieren ist ein gutes Recht und ist legitim (und wird vor Ort auch heftigst gemacht). Ich sehe hier keinen Zentralrat, der eine Debatte um die Politik der REgierung in Jerusalem kritisiert. Er wäre auch gar nicht zuständig, denn er vertritt die religlösen Anliegen der Juden in Deutschland. Und Judentum und Zionismus sind nun mal zwei völlig unterschiedliche Dinge.
    Fakt ist: Der jüngste Krieg Jerusalems war in allem überzogen, was man sich nur vorstellen kann. Trotzdem war er legitim. Denn die Provokation ging nicht von Israel aus und eine regionale Hegomie strebt Jerusalem auch nicht an. Völlig bullshit.
    Fakt ist: Die Siedlungspolitik wird von der Regierung kritisiert und hat auch in der israelischen Gesellschaft keinen Rückhalt mehr.
    Fakt ist aber auch: Israel lebt seit Gründung mit einer permanten Bedrohung der Nachbarländer, die bis heute den Anspruch weiterverfolgen, Israel zu vernichten. Wie soll man sich an Eurer Stelle, als der Sichtweise unserer Toskana- und Salon-Linken hier, denn anders verhalten? MIt Wattestäbchen gegen Maschinengewehre von Terroristen angehen?

  • #14
    Nicolai

    Ein paar Entgegnungen und danach mein eigener Beitrag:

    Tom009 schrieb:
    —————

    >Ich finde es einen Skandal das man hier nach 60 Jahren immer noch nicht Kritik an der Israelischen Politik üben kann.

    Kann mensch. Wird andauernd gemacht. Von fundierter angebrachter Kritik bis zu den letzten antisemitischen Tiraden diverser Vollidiot_innen wird fast alles veröffentlicht. Und insbesondere in Deutschland für gut befunden. Du bist jedenfalls bis jetzt noch nicht verhaftet worden, oder?

    >Es wird ja nicht mal Seitens Israels versucht die Vorwürfe zu entkräften?stattdessen wird direkt gebrüllt man sei antisemitisch.

    Nun, es mag dich überraschen, aber mensch kann tatsächlich (ein geistes- oder sozialwissenschaftliches Studium, alternativ sehr viel Fleißarbeit allein, vorrausgesetzt nachweisen, dass es in den meisten Fällen eine Manifestation von Antisemitismus ist.

    Praktisch ist der 3D-Test:
    1. Doppelte Standards (Bsp.: Israelisches Grenzzaun wird ausgiebig besprochen, über Frontex kein Wort verloren)
    2. Dämonisierung (Bsp.: Reskurs auf ?Auge um Auge?)
    3. Delegitimierung (Bsp.: Das zionistische Gebilde)
    Speziell für Deutsche und Österreicher gibt es dann noch die sehr häufige Täter-Opfer-Umkehr. Der Staat Israel wird dabei zum Täter erklärt, um über die Gleichsetzung Israel=Juden andere Täter (Papa, Opa, Oma,?) zu entlasten. (Bsp.: Haben denn die Juden gar nichts aus der Shoa gelernt?)

    >sonst würde man sich der Kritik stellen.
    Nö, die ?Kritik? ist einfach in beinahe jedem Fall antisemitisch. Und das muss sich niemand, auch nicht Israel, bieten lassen.

    >Es ist schrecklich was die ?Nazis? vor 60 Jahren verbrochen haben.Aber was kann die jetzige Generation dafür.Es muß schluss sein mit dem herhobenen Zeigefinger.Nach dem Motto Ihr bösen Deutschen.

    Ja, ihr bösen Deutschen. Aber das sagt niemand. Es wird nur gesagt:
    Ihr bösen Antisemiten.
    Und das in begründeten Fällen.
    Das nennt mensch dann Kritik.
    Dass es in Deutschland besonders viele Antisemit_innen gibt sollte bei den Erziehern, Eltern, Großeltern niemanden verwundern.

    >Nur vorweg ich gehöre keiner Politischen Gruppierung an?sondern das ist meine Persönliche Meinung.
    Welche Rolle spielt das? Genau, keine! Also mach dich nicht unsichtbar und mache dich nicht ?vermeintlich? unparteiisch durch einen Hinweis auf deine nicht-Partei-Mitgliedschaft.

    J. S.:
    ——

    >Es ist schon komisch. Wenn man Israel kritisiert, dann kommt der Zentralrat der Juden und spricht von Israel-Hetze oder Rassismus oder Nazis oder oder ?
    Ja, wenn es angebracht ist. Siehe 3D-Test, weiter oben.

    >Es ist schon echt seltsam. Da kann Israel sogar gegen die Genfer Konvention verstoßen, und die Kritik daran wird abgebügelt mit populistischen Aussagen.
    Bei Lichte betrachtet verstößt Israel in anbetracht der Länge des Kriegszustandes mit den Nachbarn eigentlich kaum gegen die Genfer Konventionen. Jedenfalls weniger als die meisten anderen (Hochgerechnet auf die Zeit). Abgesehen davon gibt es da (meist) innnenpolitisch ziemlich viel Rambazamba.

    >Ja, die Juden, die Israelis, das ewige Opfer. Kritik unerwünscht.
    Sag? doch gleich, dass du dir die Juden als Täter wünschst, die die Deutschen dann kritisieren können, auf dass sie selber nicht mehr so schlecht dastehen.

    >Wenn die Kritik berechtigt ist, darf man sie auch äußern. Wäre ja noch schöner, wenn man das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht mehr anwenden darf, bloß weil die Deutschen eine dunkle Vergangenheit haben.
    Ja, WENN sie berechtigt ist.

    >Ich glaube eher, dass man wieder die Gelegenheit nutzen will, die Linke unglaubwürdig aussehen zu lassen. Hetze gegen die Linke ist ja heutzutage in.
    Diejenigen, die die Linke von ihrem bescheuerten Antisemitismus runterbringen sind oft deren beste Freunde. Wenn die Linkspartei die Antizionist_innen nicht schleunigst loswird, bekommt sie richtige Probleme. Natürlich gibt es Rechte, die das ausnutzen. Dazu darf die Linkspartei aber keine Gelegenheit bieten. Da muss sie sich halt ordentlich mit ihrem Antisemitismus auseinandersetzen.

    >Kritik an Israel lasse ich mir nicht verbieten, solange sie auch mit vernünftigen Argumenten belegt ist.
    Dann ist sie dir hiermit verboten, weil du sie nicht mit vernünftigen Argumenten belegt hast.

    >Was Herr Dierkes jedoch sagt, ist nur die Meinung einer einzelnen Person, die das Recht hat diese Meinung zu äußern.
    Er hat sie schleißlich äußern können. Meinungsfreiheit bedeutet, dass jede_r seine Meinung frei äußern darf, nicht, dass ihm_ihr niemand widerspricht!

    >Denn noch leben wir in einer Demokratie.
    Du verwechselst Demokratie mit Republik. Das spricht nicht gerade für deine Qualifikation. Keine Angst, du bist nicht alleine mit diesem Problem.

    Ingo:
    —–

    >Kenn bitte jemand Stefan Laurin für 3 Monate nach Gaza versetzen, am besten in ner Zeitkapsel zurück ins letzte Massaker?
    Soll das lustig sein? Wenn ja, kann dich bitte mal jemand in eine Kapsel setzen. Ganz egal in welche, nur schön schalldicht?

    >http://blog.fefe.de/?ts=b4a1f79e
    Solange es keinen einzigen Namen, kein Foto, keinen Dienstrang, kein gar nichts gibt, sind das keine besonders glaubwürdigen Zeugen.

    >Oder 3 Monate zum Hartz 4 Empfänger machen (findet er ja richtig), der dann von der Kirche für 1 Euro beschäftigt und zum vollen Wert minus Rabatt an Privatunternehmen weiterverliehen wird?
    Warum vermischst du die beiden Themen? Entweder du magst Laurin sowieso nicht, dann ist deine erste Kritik vermutlich nicht neutral. Oder du assozierst bei Israel direkt an Schacher, Ausbeutung, Kapitalismus, dann bist du Antisemit.
    Oder das ist alles nur Zufall, dann ist es ziemlich unglücklich gelaufen.

    Mein Beitrag:
    ————-

    Beachtet einfach den 3D-Test und die Täter-Opfer-Umkehr. Schon sind grob geschätzte 95% der deutschen „Israelkritik“ entlarvt.

  • #15
    Ingo

    Nicolai @ all, erinnert euch bitte

    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/459/das-hassliche-gesicht-israels
    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/465/israel-kontra-volkerrecht

    und

    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/517/israelkritik-verboten

    Ich hab nichts gegen Israelis. Ich hab auch nichts gegen Amerikaner. Die Bürger können nichts für Kriegsverbrechen. Aber ich hab was gegen unehrliche Politik. Dort wie hier. Unverhältnismässigkeit, legalisiert, weichgespühlt und unterstützt durch hiesige Journalisten und Blogkommentatoren, die Täter-Opfer-Umkehr unterstellen sobald Analysen auf den Tisch kommen.

  • #16
    Burkard Schulte-Vogelheim

    „Jeder Opportunismus gegenüber massivem Unrecht und seine offene oder faktische Unterstützung wäre auch eine Missachtung der Lehren aus der Shoah und eine Verhöhnung ihrer Opfer.“

    Jetzt stellt sich ernsthaft die Frage, ist der Typ brunzdumm oder ein Drecksack?
    Ich nehme ersteres an. Es ist müßig sich zu wiederholen, aber, daß Dierkes mit keinem Wort den Charakter der „Volksbefreiungsbewegung“ erwähnt, den Charakter eines klerikalen Faschismus, das ist schon heftig. Ebenso müßig, das muntere Schwadronieren dieses Möllemann-Verschnitts im muslimisch-faschistischen „Muslim-Markt“.

    Der Gipfel allerdings ist, die Shoa als Verpflichtung für ihr Handeln im Sinne dieses Ex-Kandidaten den Isrelis unterzujubeln. Daß nämlich sagt nichts anderes aus, als daß die SS in den Vernichtungslagern letztendlich auf die Überlebenden humanistischen Einfluß gehabt hätte – tiefer gehts nun wirklich nicht.

    Die Shoa verpflichtet in erster Linie das Land der Täter, damit auch und erst Recht die „mit der Gnade der späten Geburt“, der Frage sich zu stellen, warum hier, „in diesem unseren Lande“ das einmalige Verbrechen gegen die Menschheit möglich wurde. Möglich wurde in einem Land, ohne traditionellem Antisemitismus und nicht z.B. im klerikal-faschistischen Spanien. Dieser Frage wurde sich bis jetzt nicht gestellt, sie steht also immer noch im Raum und solange sie nicht beantwortet ist hat das Brecht-Zitat, „Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch“, immer noch Gültigkeit.

    Ein ganz anderes Thema ist, ob die Partei für mich wählbar ist. Sie ist es. Zum einen haben am 1. Mai die anwesenden Kollegen der LINKEN mit Entsetzen reagiert als sie mit den Ergüssen ihres Genossen konfrontiert wurden und sich sehr glaubhaft distanziert. Das gleiche bei der großen DGB-Demo in Berlin und anderen Gewerkschaftsaktivitäten. Kein Geschwurbel wie bei Union und FDP betr. ihrer Hoh- und Möllemänner.

    Zum anderen sind Vollidioten, Dreckäcke, Rassisten und andere Finsterlinge ziemlich gerecht dem Proporz entsprechend in den Parteien vertreten, die Quotenregelung wird in diesem Punkt übererfüllt. Warum also nicht auch bei der LINKEN?

  • #17
    TomD

    @Nicolai:
    „Solange es keinen einzigen Namen, kein Foto, keinen Dienstrang, kein gar nichts gibt, sind das keine besonders glaubwürdigen Zeugen“

    Aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635769,00.html

    „Durch die übereinstimmenden Aussagen von Reservisten und Wehrpflichtigen, Soldaten und Offizieren, erhärtet sich damit zum ersten Mal der Verdacht, dass die israelische Armee vielfach eine der Grundregeln des Kriegsvölkerrechts missachtete: die Unterscheidung zwischen Kämpfern und Unbeteiligten. Rund 1400 Palästinenser kamen in dem dreiwöchigen Krieg ums Leben, davon ein Großteil Zivilisten.“

    Damit wären die Dienstränge geklärt, weiter unten wird auch noch ein
    Bulldozerfahrer zitiert. Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, ob
    die Aussagen namentlich gemacht wurden.

    Scheinbar nicht: http://www.shovrimshtika.org/testimonies_group_e.asp
    „Testimonies dealing with specific cases of misconduct.
    Other than hiding the identity of the soldier, these testimonies have not been edited.“

  • #18
    Helmut Junge

    Wie Dierkes das mit sich selber hinkriegt, einerseits den bewaffneten Kampf zu empfehlen, und sich gleichzeitig als friedensbewegt zu geben, hat schon was.
    Da tun sich andere schwerer mit. Vielleicht hört der Pazifismus ja im Zusammenhang mit Israel auch auf? Oder er ist auf den Samstag beschränkt, wenn die Friedensdemos stattfinden? Mittwochs kann man dann wieder Empfehlungen über den Raketenkrieg schreiben? Vielleicht fehlt es mir aber nur am notwendigem Bewußtsein.

  • #19
    Philipp Engel

    @ Nicolai

    Vielen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme zu den an Einseitigkeit und – im Fall von Ingo – nur schwer an Ignoranz und Dummheit zu überbietenden Kommentaren.

    Ich war für einen Moment versucht, auf Ingo, J.S. und Tom 009 (Sie werden schon wissen, warum Sie hier Ihre Meinung anonym äußern) ausführlich zu antworten.

    Aber ich bin es ja so leid, auf Urteile wie diese zu reagieren.

  • #20
    Heiko Holtgrave

    Wenn da jemand solchen Rotz schreiben und verbreiten darf, der geradezu prädestiniert ist Unfrieden zu stiften, frage ich mich, ob ich als Leser bei den ruhrbaronen überhaupt richtig aufgehoben bin.
    Heiko H.

  • #21
    Solaris Post

    Ein bisschen mehr Ehrlichkeit täte allen gut. Ehrlichkeit ist jedoch wohl eine ethische Kategorie und das geht heute in der modernen Linken schon nicht mehr. Oder? Wer bekennt sich zu einer sozialistischen, antikapitalistischen Ethik? Und wäre dann Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit ein Teil davon? Warum, liebe Genossen im Forum Demokr.Soz., im BAK Shalom,… ist das eigentlich ein so schwieriges und anstrengendes Thema für Euch?

    Nehmt Euch ein Beispiel an den Leuten Leute um Christoph Hörstel, Elsässer, Nuoviso.tv,?, die Kriegsverbrechen der NATO offenlegen, (Hörstel spricht von ?der Durchorganisierung einer Verbrecherbande?) und zu zeigen, dass diese tatsächlich unter massiven Völkerrechtsbruch, agiert und die BWehr verfassungswidrig eingesetzt ist. Die Nato ist anzuprangern und die Angstmanipulateure ganz besonders. Das sind die Aufgaben der Linken. Und selbstverständlich die Einhaltung der UN-Charta und des Grundgesetzes fordern. Es gibt hierbei keinen Interpretationsspielraum. Diese Umdeutungsversuche von ?Verteidigung? und die Ausweitung des Sicherheitsbegriffs widersprechen dem Recht auf Entwicklung, dem Gebot der friedlichen Koexistenz von Staaten unterschiedlicher Systeme und Weltanschauungen, dem Gewaltandohungsverbot usw. , die ganze Liste UN-Charta. Hier braucht nichts Neues erfunden zu werden.
    Es gibt noch viel zu tun: Aufklärung, Aufklärung, saubere Informationen und Fakten ? Und die Linke muss anfangen, sie braucht ebenfalls einen innerparteilichen ?Rat der guten Regierung? mehr Basiseinfluss, ? mehr ernsthafte, arbeitsfähige Gremien, Foren, AG?s.
    Die Opportunisten und Machtmenschen müssen basisdemokratisch kontrolliert werden. Die ehm. linke EU-Abgeordnete S.-Y. Kaufmann ist keine Ausnahme, davon gibt es noch mehr (u.a. in ihrem ehm. Büro in Leipzig). Der Nachwuchs ist mehr oder weniger desorientiert, hilflos, ja und eben auf Karriere aus. Daher kommt es
    zu solch merkwürdigen personellen Besetzungen wie den überführten Denunziant und Lügner Benjamin Krüger als Büroleiter von Bodo Ramelow (http://www.steinbergrecherche.com/08dielinke.htm#Denunziant) oder den shalom-Aktivisten in Sachsens Jugend, die seit Jahren personell und inhaltlich die JugendOrganisation der Linken in Sachsen bestimmen. Es drängt sich die Frage auf, welche Kreise aus Vorständen und Fraktionen diese Ausrichtungen befördern und mittragen. In dem Zusammenhang ist die Entwicklung in der SPD eine Warnung. Die Entwicklung in der SPD ist wirklich atemberaubend: ?SPD-Spitze arbeitet für andere? (Albrecht Müller, http://www.nachdenkseiten.de/?p=4169) Das ist anders nicht mehr erklärbar. Es tun sich Abgründe auf. In dem Projekt der herrschednen Eliten, die linken
    Bewegungen und Parteien nach rechts zu verschieben, kompatibel zu machen zur neuen deutschen Imperialen
    Außen-und Militärpolitik, ist die Linke ebenso wichtig wie die SPD.

    Es wird durchgehend mit Betrug und Täuschung gearbeitet, um die Psychologie der Massen zu bearbeiten und in die gewünschte Richtung zu lenken. Die Folge ist u.a. die Hochkonjunktur von Verschwörungsszenarien im Internet, politische Apathie und Verzweiflung.

    Das stellt alle Linken gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Wir sollten uns nicht auseinanderdividieren lassen in Verfechter und Kritiker der offiziellen Version vom 11.9. 2001. Aber dieses Jahrhundertverbrechen und seine Hintergründe sollte auch von der Partei die Linke aufgegriffen werden, um nicht mitverantwortlich zu sein, für die weitreichenden Folgen. Wir sollten zeigen dass, wir mit politischer Vernunft(1) die derzeitig ablaufenden Entwicklungen beschreiben können.

    Solaris Post
    (Die Linke KV Erzgebirge)
    Politik- und Medienanalyse Sachsen

    (1) Auch wenn es immer eine kleine Minderheit (z.B. BAK Shalom oder ostdeutsch Landesvorstand) gibt, die davon nicht zu beeindrucken sein wird.

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