14

Duisburg: 60.000 Abwahl-Unterschriften – Für Sauerland wird es eng…

Adolf Sauerland

55.000 Unterschriften benötig die Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg für eine Abwahl des Skandal OBs-Sauerland. 60.000 sind schon zusammen.

Und damit alles ganz sicher ist, nichts an Doubletten und falschen Unterschriften scheitert, gibt sich die BI nicht mit den bereits gesammelten Unterschriften zufrieden. 65.000 sollen es sein – ein großer Puffer zur Sicherheit, damit nichts schief geht:

Mit gut über 60.000 Unterschriften, die beim Notar hinterlegt sind, steht die Bürgerinitiative vor dem Erreichen des selbst gesteckten Ziels von 65.000 Unterschriften. Die hohe Zahl ist nötig, um die Hürde von ca. 55.000 Unterschriften sicher zu überspringen. Die Bürger-initiative will ausschließen, dass durch Doppel- bzw. unleserliche Eintragungen das Ziel nur knapp erreicht werden könnte. Die noch verbleibende Zeit soll daher zum weiteren Sammeln in Stadtteilen und bei Sonderaktionen genutzt werden. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre selbst gesammelten Unterschriftenlisten in den nächsten Wochen zu vervollständigen und bis spätestens zum 15.10.2011 zurückzugeben.

Hintergründe über die rechtlichen Aspekte der Abwahl gibt es nebenan beim Pottblog

RuhrBarone-Logo

14 Kommentare zu “Duisburg: 60.000 Abwahl-Unterschriften – Für Sauerland wird es eng…

  • Pingback: Links anne Ruhr (21.09.2011) » Pottblog

  • #2
    zersenser

    Leider werden die Stimmen ja nicht unabhängig gezählt. Ich bin schon mal wieder gespannt, welche Rechtsgutachten erstellt werden um das doch wieder irgendwie zu umgehen. 🙁

  • #3
    Exilduisburger

    „Duisburg: 60.000 Abwahl-Unterschriften – Für Sauerland wird es eng…“

    In meinen Augen ist das die falsche Überschrift

    Aus der ferne Betrachtet ist mein Eindruck: Er würde ja gerne gehen aber er kann nicht, weil dann die Altersvorsorge futsch ist

    Für mich nachvollziehbar

    Wennn er aber abgewählt wird, sollte die ihm doch erhalten bleiben und er kann aus Sicher der Bürger und sicher auch aus seiner Sicht „endlich“ gehen

    Oder kommt das hier am Ende von Deutschland falsch rüber?

  • #4
    allemachtdendrähten

    Wieviel braucht es denn für die tatsächliche Abwahl, die jetzigen sind doch nur damit dem Antrag stattgegeben wird, oder ?

  • #5
    Wolfgang

    @allemachtdendrähten

    Bei der eigentlichen Abwahl sind ~92000 Stimmen, (25% der Wahlberechtigtem) erforderlich. Ist in §66 GO NRW geregelt.

    @Exilduisburger

    Die Motive für Sauerlands Handeln kenne ich auch nicht, aber:

    Die Altersversorgung geht ihm nicht verloren, schlimmstenfalls scheidet er aus dem Beamtenverhältnis aus, wird in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert und muss sich als Versorgungsfall irgendwo bewerben. Eine wirkliche Zwangslage seh ich darin nicht.

  • #6
    Knolle

    War ja klar:

    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Stadt-Duisburg-stellt-Unterschriftenlisten-zur-Sauerland-Abwahl-in-Frage-id5086725.html

    Stadt Duisburg stellt Unterschriftenlisten zur Sauerland-Abwahl in Frage

  • #7
    Rheinländer

    Das entscheidente Stichwort könnte Überdruß werden.
    Welche Seite hat die besseren Nerven.
    Wahlverweigerung ist bei jeder Wahl sichtbar als Wahlbeteiligung.
    Politische Apathie ist das eine, Wutbürger das andere Phänomen.
    Die Stadt ist ja gespalten.
    Aus der Ferne wage ich keine Prognose, welche Partei den nächsten
    Bürgermeister stellt.

  • #8
    Melanie von Hurt

    Hmmm na gut, dann werden wir eben weiterhin falsche Einträge auf den Listen hinterlassen und gegen das Ergebniss auf Überprüfung klagen.

    Aber davon mal abgesehen, sollte Sauerland weg sein und was dann?

  • #9
  • #10
    Katharina

    Melde mich freiwillig, um die fehlenden Hausnummern nachzutragen.

    Wird natürlich aus Datenschutzgründen nicht gehen.

    Könnte mir ja eine Adresse merken oder Schlimmeres.

    Hoffentlich wird man dieses Possenstück mal auf der Bühne sehen.

    Winnetou-Imitator Bullig aus Bayern bitte einen Hollywoodreifen Film drehen.

  • #11
    zersenser

    @Melanie von Hurt
    Man kann nur hoffen, das die Nachfolger dann aufräumen: Die Gebag wieder ihrer Hauptaufgabe widmen, Kosten für sinnlose Gutachten einklagen, eine einheitliche Ausgabendisziplin einhalten (Warum werden für läppische 2500 EUR ein Jugendaustausch abgesagt, aber diverse Stadtleute fahren in unterschiedliche Partnerstädte). Ach ja: Vielleicht noch klar sagen was nun mit dem Tropenhaus passieren soll, nachdem man nicht schon reichlich Gründe hergeleitet hat warum es doof ist…

    Es gibt so viel was sich „dann“ ändern kann.

    Und wenn die Sauerland-Riege weg ist, muss man nicht praktisch täglich peinliche Artikel über die Duisburger Stadtverwaltung lesen. Das ist es mir wert!

  • #12
    Melanie von Hurt

    Öhm #11
    ich bezog mich alleine auf die Abwahl von OB Sauerland, nicht ihre berechtigten Einwände in der Stadtpolitik, bitte beachten sie das!

    Ich kenn aber kein Mensch von den anderen Parteien, die für Duisburg von Vorteil währen um ihren Diskurs weiter zu führen … naja Artikel der Duisburger Stadtverwaltung sind doch betreffend über kleine dumme Beamten.. oder ??

    ich bin mir nicht über ihr Realitätsverständnis im klaren Herr #11 Zensierer
    oder Dogmatismus? egal..

  • #13
    Zersenser

    Es gibt halt einen Hauptverantwortlichen in der Verwaltung und das ist der OB. Entweder er hat die Unsäglichen Sachen alle irgendwie angewiesen, oder er hat seine Leute nicht im Griff. Beides ist ein “Kündigungsgrund“.
    BTW: Egal auf welcher Führungsebene, ggf halt auf mehreren Ebenen.

  • #14
    zersenser

    @Melanie von Hurt

    Es geht noch peinlicher: Teil 12314
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/OB-Sauerland-stellt-seinen-Fahrer-als-Controller-ein-id5093194.html

    Oder wurde der OB von einem Genossen mit Waffengewalt dazu gezwungen? Nur damit der Arme wieder unschuldig in den Schlagzeilen ist?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.