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Dunja Hayali gewinnt Preise

By Ralf Roletschek (talk) - Infos über Fahrräder auf fahrradmonteur.de (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons
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By Ralf Roletschek (talk) – Infos über Fahrräder auf fahrradmonteur.de (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Bis heute wusste ich noch nicht einmal, wer diese ominöse Dunja Hayali ist. Im Interesse meiner geistigen Unversehrtheit meide ich ja möglichst das das zwangsfinanzierte Medienkonglomerat Ö/R. Dunja Hayali hat für ihren Gratismut gegen Rechts einen Preis aus dem Circlejerk erhalten. Das heißt, sie gewann eine Goldene Kamera dafür, dass sie (wie eigentlich?) sich gegen Pegida engagiert hat. Wie stark die Pegida-Bewegung dadurch geschwächt wurde, ist noch nicht ermittelt, aber darum geht es bei solchen Preisen auch nicht.

Dabei hat Dunja Hayali in dem Land des Holocausts schon häufiger antisemitische Hasspropaganda verbreitet und gefördert. Sie ist also eine denkbar schlechte Exponentin für ein Engagement gegen Menschenfeindlichkeit.

Das konstatierte schon im Juli 2014 der damalige Vorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker:

Wenn Journalisten im ZDF Morgenmagazin einem menschenverachtenden Antisemiten wie Todenhöfer, der seine Fotos selbst mitten im Krisengebiet noch von Hand fälscht, ein Forum geben; wenn Dunja Hayali keine einzige kritische Nachfrage mehr in Interviews mit palästinensischen Vertretern stellt; wenn man in keinem öffentlich rechtlichen Sender hören konnte, dass rechte und linke Horden, gemeinsam mit arabischen Pro-Palästina-Gruppen Sprüche wie „Juden ins Gas“ brüllen, dann machen ARD und ZDF dem Antisemitismus den Hof. Das ist weder ausgewogen in der Berichterstattung, noch für einen Kommentar akzeptabel, sondern peinlich.

Verfolgende Unschuld: Geschichtsfälschung mit Gebührengeldern

Verfolgende Unschuld: „dem Inhalt ist nichts hinzuzufügen“

Damals ging Dunja Hayali weiter, indem sie die ewig gleiche Geschichtsfälschung aus dem Werkzeugkasten der Judenmord-NGOs verbreitete.

„dem Inhalt ist nichts hinzuzufügen“, konstatierte sie seinerzeit. Das Bild suggeriert, der jüdische Staat sei seit seiner Gründung nur auf Kosten der arabisch-muslimischen Einwohner gewachsen. Das ist selbstverständlich eine judenfeindliche  Geschichtsfälschung. Dem Inhalt hatte Hayali, wie gesagt, „nichts hinzuzufügen“.

Nun, da Facebook-Nutzer ihre Parteinahme gegen den jüdischen Staat thematisieren. wollte Hayali nichts von Parteinahme wissen und behauptete:

„ich wollte mit der karte kein öl ins feuer gießen. das es nun doch so gekommen ist, tut mir leid.“

Im Gegenteil löscht sie fleißig Kommentare. Und zwar nach einem bestimmten Muster. Ein Facebook-Nutzer, den Hayali gesperrt hatte, erklärt gegenüber Ruhrbarone.de: “

„Sie lässt absichtlich die ärgsten Anfeindungen stehen und blockiert jede konstruktive Kritik, die ihr gefährlich werden könnte.“

Schon 2012 hantierte Hayali auch vor laufender Kamera mit Floskeln, die zeigen, dass sie damals Partei ergriff. Gegen den jüdischen Staat und für jene, die ihn zu vernichten versuchen. David Harnasch dokumentierte ihre Holocaust-Verharmlosung in der Jüdischen Allgemeinen:

Die »persönlichen Kontakte« des Herrn Lüders werden hocherfreut zur Kenntnis genommen haben, was er – sekundiert von der vollkommen unkritischen Moderatorin Dunja Hayali – den deutschen Frühstückstischen erklärte: »Man kann natürlich Hunderte Palästinenser töten, (…) aber das Problem ist politisch und bleibt bestehen. Der Gazastreifen ist einer der größten Elendsstreifen der Welt.«

Hayali sekundierte und sprach vom »Ghetto mit Meerblick«, bevor Lüders den israelischen Militäreinsatz als Wahlkampftrick »entlarvte«.

Einfach mal das Warschauer Ghetto aus der Geschichte gerissen und dem Gebührenzahler in die Bude gekotzt. Wahrlich eine würdige Preisträgerin, die auch sagt.

„Wenn Sie sich rassistisch äußern, dann sind Sie gottverdammt ein Rassist.“

RuhrBarone-Logo

74 Kommentare zu “Dunja Hayali gewinnt Preise

  • #1
    Narit

    Langsam sind die Ruhrbarone sehr durchschaubar und damit überlesenswert geworden. Echt schade drum!

  • #2
    Thomas Weigle

    Wer im Lande des Holocaust den jüdischen Staat und seine Regierungsvertreter kritisiert und auf das, ähemm, Ghetto Gaza hinweist, ist doch kein Antisemit, ganz und überhaupt nicht, sondern dadurch, dass er den Holocaust immer im Sinn hat, besonders qualifiziert, die Apartheitspolitik Israels, die natürlich rassistisch ist, zu kritisieren. Oder etwa nicht???

  • #3
    Arnold Voss

    Und was haben sie anhand dieses Artikels genau durchschaut, Narit? War irgendwas sachlich falsch? Oder hat er einfach nicht in ihr Weltbild gepasst? 🙂

  • #4
  • #5
  • #6
    nussknacker56

    Mir geht es wie dem Verfasser des ausgezeichneten Beitrages: Von dieser Person habe ich bis heute noch nie etwas vernommen. In ZON wurde erwähnt, dass ein Gericht Hasskommentare gegen sie mit einem Bußgeld ahnden will. Finde ich im Prinzip richtig, das Web darf kein rechtsfreier Raum sein.

    Dass sie eine antiisraelische und damit auch eine klar rassistische Position einnimmt, ist für mich nach diesem Artikel deutlich geworden. Doch dieser Rassismus wird von sehr vielen geteilt, gilt allgemein als „kritisch“ und wird als solcher von vielen guten Menschen erst gar nicht wahrgenommen. Man ist ja auf der „richtigen“ Seite – Rassisten, das sind immer die anderen: Pegida, AfD, NPD und Konsorten.

    Dabei gibt es gerade bei den „Guten“ ein enorm große Zahl von Rassisten, die ohne mit der Wimper zu zucken, der Vernichtung des jüdischen Staates das Wort reden und, nicht weniger schlimm, sich aktiv und mit selbstgerechter Überzeugung dafür einsetzen. Dunja Hayali gehört definitiv dazu und die Verleiher der „Goldenen Kamera“ scheinen damit auch keine erkennbaren Probleme zu haben. Wieso auch, sie sind ja bei den „Guten“.

  • #7
    Thorsten Stumm

    Danke Daniel,
    leider ist es bei den ÖR und anderen Kollegen üblich, den Konflikt Israel-Palästina nur sehr einseitig in klarer Opfer-Täter-Fixierung zu beschreiben. Das dabei Ursache und Wirkung verwechselt wird ist verwunderlich. Alarmierend ist es das man sich dabei geschichtsfremd aller Stereotypen und Legenden des Antisemitismus bedienen darf…man ist sogar preiswürdig damit.

  • #8
    Michael Voregger

    Die Sprache gefällt mir schon nicht, denn was soll an Dunja Hayali ominös sein. Der Autor wagt natürlich keinen Blick in das zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Fernsehen und erhebt sich damit gleich über das geneigte Publikum. Weil sich das Einschalten nicht lohnt und der gebotene Journalismus zu kritisieren ist – natürlich ist er das, weil er seine Aufgaben viel zu oft nicht erfüllt. Man sollte aber wissen wovon man spricht, bevor die Defizite aufgezeigt werden. Sonst bewegt man sich sehr schnell in der Nähe derer, die Gefallen am Begriff der „Lügenpresse“ haben. Daniel Fallenstein schaut kein Fernsehen und deshalb muss er Dritte – in diesem Fall den Vorsitzenden der Jungen Liberalen – als Zeuge für seine These ins Feld führen. Da wundert es nicht, dass sein Text der Kollegin Dunja Hayali zu keinem Zeitpunkt die Verbreitung von antisemitischer Hasspropaganda nachweist. Zu der von Ihr geposteten Karte schreibt sie im Übrigen auf facebook: „Nachtrag zur Karte, die nicht meine Sicht widerspiegelt“. Eine ähnliche Karte verwendet auch die Jüdische Rundschau in einem Beitrag über den „Poker mit falschen Karten“. Zugleich wird in dem Text von Daniel Fallenstein der Politikwissenschaftler Michael Lüders diskreditiert und jede Kritik an Aktionen des israelischen Staates ins Abseits gestellt. Das Niveau bei den Ruhrbaronen war auch schon mal höher.

    Michael Voregger – Journalist und Politikwissenschaftler

  • #9
    limette

    Dunja Hayali redet der Vernichtung des jüdischen Staates das Wort? Geht es noch? Ruhrbarönchens?
    Sie schreibt " aber um es noch x deutlich sagen: mir liegt es fern, dem staate israel sein existentrecht abzusprechen, noch gibt es einen funken antisemitismus in mir. ich war oft in israel und schätze die kultur und die menschen sehr. ich wollte mit der karte kein öl ins feuer gießen. das es nun doch so gekommen ist, tut mir leid. schönen abend allen. "
    Ich verstehe nicht, wie man jetzt ihr einen Vorwurf drehen kann? Absicht?

  • #10
    hansipeter

    Sie scheint aber auf Kritik zu reagieren:
    "Nachtrag zur karte, die nicht meine sicht widerspiegelt:[…]lesehinweis: https://lizaswelt.net/2015/10/01/antizionistischer-kartentrick/"
    Das kann man auch positiv für Sie auslegen.

  • #11
  • #12
    Arnold Voss

    @ Michael Voregger # 8

    Der Politikwissenschaftler Michael Lüders ist kein Wissenschaftler sondern ein Demagoge. Sein sich immer wiederholendes Narrativ ist das von der Schuld des Westens an den Konflikten im Nahen Ostenund und von der Ausbeutung der Palästinenser durch den Staat Israel. Syriens Assad und die anderen brutalen Diktatoren im Nahen Osten sind für ihn dagegen akzeptabel, weil sie eine friedliche Ordnung garantiert hätten. Dass es im Nahen Osten auch ohne die Intervention des Westens brutale Kriege gegeben hätte, weil sich hier so oder so aggressive Herrscher gegenüberstehen, ist für ihn dagegen kein Thema. Das gleich gilt für die Rolle der Hamas und des Iran im palästinensisch-israelischen Konflikt.

  • #13
    Arnold Voss

    @ Limette # 9

    Wer die terroristische Hamas als politische Kraft akzeptiert der ist für die Vernichtung Israels, denn genau die will die Hamas.

  • #14
  • #15
  • #16
    E. Neuhoff

    Leider scheint noch immer der Irrglaube zu grassieren, dass "Antiisraelisch" mit "Antisemitisch" gleichzusetzen sei. Vermutlich ist das unserer Geschichte und dem Holocaust geschuldet, trifft aber in keiner Weise zu! Es muss erlaubt sein, die israelische Politik dort zu kritisieren, wo es berechtigt ist: Nämlich beispelsweise in ihrem durchaus rassistisch zu nennenden Umgang mit den Palästinensern, oder in ihrer rechtswidrigen Siedlungspolitik. Das ist noch nicht einmal antiisraelisch, sondern fokussiert sich auf israelische Politik, bzw. bestimmte israelische Politiker.

  • #17
    Arnold Voss

    Es ist immer schon erlaubt die israelische Politik zu kritisieren, oder hat es ihnen schon Jemand verboten? Wir kritisieren aber auch die palästinensische Politik des Hamasterrors, des andauernden Raketenbeschusses und des religiösen Antisemitismus. Ach ja, und was genau ist an der israelischen Politik rassistisch?

  • #18
    Arnold Voss

    @ 15

    Waldemar, es interessiert hier keinen was du glaubst. Und jetzt lassen wir die Zunge wieder im Mund und wischen uns auch den Schaum davor ab. Oder muss es Mutti wieder tun?

  • #19
    E. Neuhoff

    @Arnold Voss: Vielleicht sollten Sie sich erstmal den Schaum vom Mund abwischen, denn derart polemisch auf Kommentare zu reagieren, zeugt nicht gerade von Souveränität und der Verinnerlichung von freier Meinungsäußerung!
    Mit meinem Kommentar wollte ich nur darauf hinweisen, dass Kritik an der israelischen Politik immer gerne als "Antiisraelisch" oder sogar "Antisemitisch" gebrandmarkt wird, vermutlich, um sich einer sachlichen Diskussion zu entziehen. Was den Rassismus betrifft: Vor Kurzem ist bekannt geworden, dass der israelische Ministerpräsident mehrere arabische Parlamentsmitglieder unter fadenscheinigen Vorwänden aus der Knesset verbannt hat. Und wer einen Zaun um Israel errichten möchte (wieder Netanjahu), um sich vor"wilden Tieren" zu schützen, darf getrost als Rassist bezeichnet werden, oder?
    Im Übrigen liegt es mir fern, den Terror der Hamas, wie auch deren Antisemitismus relativieren oder verharmlosen zu wollen. Das war im Übrigen auch garnicht Gegenstand des Artikels, sondern es ging dort um den angeblichen Antisemitismus der Journalistin Dunja Hayali!

  • #20
    R.T

    Es muss einem doch zu denken geben das jeder meint eine Meinung zu dem Nahost Konflikt haben zu müssen aber kaum zur Unterdrückung der Tibetaner oder Jahre langes schweigen und sich nicht einmischen zum Syrien Konflikt … Wenn Israel kein jüdischer ( der einzige in der Welt ) Staat wäre würde es absolut niemanden interessieren. So wie bei hunderten von anderen Konflikten in der Welt !!! Das alleine sollte jedem gut Mensch zeigen der soviel Empathie mit den unterdrückten Palistinänensern hat das er höchst wahrscheinlich einfach Juden hasst. Es gibt nämlich weitaus schlimmere Konflikte bzw. genug Länder wo Frauen, homosexuelle und sonstige Minoritäten absolut keine Rechte haben und jegliche Aufregung und Einsatz definitiv mehr benötigen würden. Europe und die USA schicken jährlich Milliarden von Euros an Hilfsgeldern in die Palestinänsischen Gebiete. Ich höre niemanden sich darüber aufregen das die Gelder für privat Flugzeuge und Villen der Hamasführung verwendet wird so wie für Hetzpropaganda und Waffen!!!

  • #21
    Isabelle

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie unreflektiert der von der links-grünen, antiisraelischen Lobby geprägter Begriff "Apartheidstaat" (in der Regel auch noch falsch geschrieben) nachgeplappert wird. Dass diejenigen, die es nachplappern, nicht im Ansatz wissen, was mit Apartheid gemeint ist, ist offensichtlich. Daher: google ist hier euer Freund, lest nach und lent. Wenn ihr dann immer noch im Zusammenhang mit Isarel als Apartheidstaat faselt, dann offenbart ihr immer noch eins – euren pathologischen Antisemitismus. Und ja, Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus im neuen Kleid. Und der Begriff wird nicht verwendet, um "sich einer sachlichen Diskussion zu entziehen", sondern weil man damit antisemitisches, pardon antizionistisches, Geplapper als das benennt, was es ist – antisemitisch.

  • #22
    Arnold Voss

    @ E. Neuhoff

    "Vielleicht sollten Sie sich erstmal den Schaum vom Mund abwischen, denn derart polemisch auf Kommentare zu reagieren, zeugt nicht gerade von Souveränität und der Verinnerlichung von freier Meinungsäußerung!"

    Kann es sein, dass sie die Kommentare von Waldemar noch nicht gelesen haben? Ich zitiere nochmal sein Eingangsstatement (# 5) speziell für sie:
    "Ihr mutiert zu völligen Arschlöchern. Keine Verlinkung mehr von nobodys kleinen kosmos = 50 Klicks weniger." Halten sie das ernsthaft für eine Meinungsäußerung? Und seine kindische Replik (# 15) mit rausgestreckter Zunge,ist das für sie ein Beitrag zur Sache?

    Und nun zu ihnen selbst Herr/Frau Neuhoff. Ich muss sie schon wieder korregieren. Es ist mitnichten so, dass die Kritik an der israelischen Regierung "i m m e r " und " g e r n e" als antisraelisch oder gar antisemitisch gebrandmarkt wird. Ganz im Gegenteil, man bekommt dafür in Deutschland von der Mehrheit ein Schulterklopfen.

    Ich bin kein Fan von Netanjahu und das gilt ebenso für viele Israelis. Aber ich finde es, wie die meisten Israelis, auch nicht gut, wenn Menschen in Israel auf offenen Straße mit dem Messer angegriffen und gemetztelt werden, nur weil sie Juden sind. D a s ist terroristischer Antisemitismus. Über den Begriff des "wilden Tieres" für solche Menschen kann man streiten, über die unglaubliche und mit nichts zu legitimierende Aggression, die dazu gehört einen wildfremden Menschen ohne Vorwarnung auf der Straße anzugreifen, um ihn mit dem Messer zu töten, nicht.

    Mit Rassismus hat das allerdings nichts zu tun, denn der Begriff des Tieres beschreibt hier eben keine Personengruppe auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ethnie, sondern das konkrete Verhalten, im Sinne von "wie ein Tier". Sollte sie selbst oder Jemand den sie lieben jemals Opfer eines solchen Angriff sein, bin ich gespannt welchen Vergleich sie zur Beschreibung des Täters wählen werden.

  • #23
    Gerd

    E. Neuhoff,

    der moderne Antisemit hasst keine Juden, sondern den Staat der Juden. Er pocht darauf, dass es erlaubt sein müsse, diesen Staat mit Halbwahrheiten und Lügen zu diffamieren und dämonisieren. Was an echten Grausamkeiten in anderen Staaten begangen wird, interessiert ihn nicht.

  • #24
    Mario

    Einer der schlechtesten Artikel, die ich auf dem (vormals lesenswerten) Ruhrbarone-Blog gelesen habe. Reicht wohl nur noch für Polemik und Provinzpossen … Schade!

  • #25
    Kritiker

    Die hirnakrobatische Propaganda der Antideutschen wird nicht wahrer, wenn man sie wie am Fließband wiederholt. Dieses hysterische "Antisemiten!"-Geblöke nimmt doch keiner mehr ernst.

  • #26
    Walter Stach

    Gerd u.a.
    1.
    Ich hasse keinen Menschen und schon gar nicht eine Gemeinschaft, eine Gruppe von ihnen , weil diese sich aus religiösen, aus politischen oder aus welchen Gründen auch immer organisiert hat, und insofern kann es auch keinerlei Motive für einen solchen Hass bei mir geben, weder religiöse noch kulturelle, noch rassische, noch politische, noch historische, noch…..!
    Das schließt jeden Juden und die Gemeinschaft der Juden mit ein; ( eigentlich schlimm, richtiger wohl, eigentlich bezeichnend für unsere Gesellschaft, daß ich Letzteres , wie mir scheint, ausdrücklich betonen muß -immer noch oder gerade jetzt wieder?

    Ich gehe davon aus, daß viele Menschen auf dieser Welt so oder so ähnlich denken und empfinden wie ich.

    2.
    Ich bin so frei, Kritik gegenüber der Regierung des eigenen und jeden anderen Landes zu äußern, wenn ich mit der Innen-, der Außenpolitik der jeweiligen Regierung (!!) nicht einverstanden bin. Das gilt auch für die jeweilige Regierung des Staates Israel (eigentlich schlimm, eigentlich bezeichnend für unsere Gesellschaft, daß ich auch das hier ausdrückliche betone, betonen muß.)

    Ich gehe davon aus, daß so wie ich viele Menschen auf dieser Welt denken und agieren.

    3.
    Die besondere deutsche Schuld, die sich im Begriff "Holocaust" manifestiert, hat in Deutschland in Gesellschaft und Staat dazu geführt, daß sich Gesellschaft und Staat dem Staat Israel -nicht irgend einer Regierung- mehr als jedem anderen Staat zur Solidarität verpflichtet sehen. Diese äußert sich u.a. und vor allem dann, wenn ein Drittstaat damit droht, die staatliche Existenz Israels vernichten zu wollen.
    Ich stehe als einer unter vielen Deutschen zu dieser besonderen Solidarität Deutschlandes gegenüber dem Staat Israel.
    Ob das für die "große" Mehrheit der Menschen in Deutschland und weltweit gilt, bezweifle ich.

    Insofern -sh.1 bis 3- könnte ich so manche der o.a. Anmerkungen , wenn sie sich auf Grundsätzhliches beziehen , nur dann nachvollziehen, wenn sie auf eine andere als der von mir unter 1., 2., und 3. vertretenen Position zurückzuführen sind. Und das kann ich nicht, nicht immer klar erkennen und mich folglich insofern auch nicht aufgrund eines einzelnen Beitrages auf Grundsätzliches einlassen.

    Es ist selbstverständlich, daß ich nicht nur jeden Disput nachvollziehen, sondern mich i problemlos in ihn einbringen kann, der sich unter Beachtung der Prämissen 1. und 3. auf die Frage -sh.2.- bezieht, dh. darauf, ob die akute Innen-/ Außen-/ Verteidigungspolitik der jeweiligen Regierung Israels für zweckmäßig, für unzweckmäßig, für vertretbar oder für unvertretbar, für geboten, für nicht geboten, für verhälnismäßig oder für unverhälnismäßig -aus wessen Sicht auch immer-gehalten wird.
    W a r u m läßt sich so wie von mir skizziert nicht diskutieren?
    W a r u m werden, wenn über akute innen-, außen- und verteidigungsolitische Fragen und Probleme des Staates Israel diskutiert wird, immer wieder die von mir unter 1. und 3. skizzierten grundsätzlichen Positionen "so oder so" argumentativ ins Spiel gebracht? Weil "man" dem Gegenüber nicht (ver-)traut, nicht (zu-)traut, die von mir zu 1. und zu 3. beschriebenen Position "so oder so ähnlich" zu teilen?
    PS
    Ich kann nicht erkennen, daß das Denken von Frau Hayali dem widerspricht, was ich unter 1., 2. und 3 skizziert habe. Folglich kann ich auch nicht erkennen, warum jemand, der die Kritik von Frau H. am konkretem Tun oder Unterlassen der aktuellen Regierung in Israel gutheißt, damit als Antisemit oder als Staatsfeind Israles zu gelten hat und warum umgekehrt, jeder, der die Kritik von Frau H. zurückweist, allein damit nachgewiesen haben könnte, ein Freund aller Juden zu sein und ein Verteidiger des Existenzrechtes des Staates Israel.

  • #27
    Isabelle

    Die Essenz des "kritischen" posts eines "Kritikers" – Es sind die Abtideutschen, die "hysterisch" den Antisemitismus anprangern. Ergo sind die (Pro)Deutschen per se antisemitisch. Nice to know, aber gewusst haben wir das irgendwie schon immer, oder? Der gesunde Menschenverstand möge uns alle "Antideutschen" vor dem hysterischen Geblöke aller Möchtergern-"Kritiker" bewahren, geht dieser doch den Letztgenannten ab.

  • #28
    John Matrix

    Na? Sind denn wieder FDP-Los-Wochos auf Ruhrbarone? Naja, Schwarz-Weiß-Denken ist in unserer Gesellschaft ja gerade Trend. Vielleicht kommt diese kleine Splitterpartei damit wieder auf die Beine und überholt in den Umfragen endlich die Partei Bibeltreuer Christen.

  • #29
    sol1

    <i>"Ihr mutiert zu völligen Arschlöchern. Keine Verlinkung mehr von nobodys kleinen kosmos = 50 Klicks weniger." Halten sie das ernsthaft für eine Meinungsäußerung?</i>

    Es ist eine verständliche Reaktion auf dieses Stück Second-Hand-Journalismus.

    Daniel Fallenstein hat die von ihm kritisierten Fernsehsendungen nicht gesehen, und uzm Shitsorm, der auf Hayalis Facebook-Seite tobt, fällt ihm nur ein, einen anonymen Nutzer zu zitieren, der dort angeblich gesperrt worden ist.

  • #30
    Helge Bruhn

    Ich habe selten so einen Schwachsinn lesen müssen, gespickt mit Unwahrheiten usw. Was für ein Machwerk, schlinm was heutzutage alles Blogs schreiben darf, aber sonist das in einer Demokratie, in der jeder seine Meinung äussern darf und das ist auch gut so. Aber sowas hier finde ich sehr schlimm, bedauerlich.

  • #31
    jovan

    kaum sagt wer was wahres zu israel, schon ist er/sie antideutsch.
    wenn’s doch so schön wäre.

  • #32
    Nina Lehmann

    Unabhängig vom Inhalt ist der Text von Fallenstein v.a. eines-rotzig, aggressiv, arrogant.
    Sachlichkeit stünde dem Text weitaus besser, alles andere führt nur zu Ablehnung.
    Das, was im Text indirekt gefordert wird (eine sachliche Auseinandersetzung anhand von Fakten und komplexen Informationen) legt er selbst nicht vor.
    Zum Abgewöhnen.

  • #33
  • #34
    Gerd

    Walter,

    ich bezog mich "auschließlich" auf E. Neuhoff. Die israelfeindlichen Aussagen sind entweder glatte Lügen oder die Tatsachen verdrehende Halbwahrheiten. 08/15 Vorgehen von modernen Antisemiten, wie auch die gebetsmühlenartige Betonung, dass Antizionismus kein Antisemitismus sei.

    Dich meinte und meine ich definitiv nicht.

  • #35
    Arnold Voss

    @ Sol 1 # 29
    Es geht hier nicht darum, was Daniel Fallenstein gesehen oder nicht gesehen hat. Die einzige verständlich Reaktion auf diesen Artikel ist zu sagen, was in diesem falsch ist, bzw. nicht der Wahrheit entspricht.

  • #36
  • #37
    Arnold Voss

    @ Nina Lehmann # 32

    Was ist an Daniel Fallensteins Artikel aggressiv und wo ist er unsachlich?

  • #38
    Skythe

    Sie können doch als "Beweis" für die Opferrolle Israels nicht ausgerechnet zwei jüdische Publikationen anführen!

    Meine Güte.

  • #39
    Stefan Laurin

    @Skythe: Wären Ihnen der Völkische Beobachter, die Junge Welt oder die National Zeitung lieber?

  • #40
    Michael Voregger

    Bleiben wir doch sachlich. Der Beitrag liefert keine Belege für die aufgestellte These und ja ich bin immer noch der Auffassung, dass Journalismus wissen muss, womit er sich beschäftigt. In diesem Fall ist ein Blick in das öffentlich-rechtliche Fernsehen unerlässlich. Sich auf das Hörensagen Dritter zu verlassen und ein Blick in die Wundertüte facebook reicht nicht aus. Das hat mit Journalismus leider rein gar nichts zu tun – Schade drum.

  • #41
    nussknacker56

    #19
    @E.Neuhoff

    Die aus der Knesset verbannten „arabischen Parlamentsmitglieder“ der Balad-Liste sind von der Ethikkommission der Knesset für zwei bzw. vier Monate ausgeschlossen worden. Während dieser Zeit dürfen sie trotzdem an Abstimmungen im Parlament und anderen Kommissionen teilnehmen. Die Suspendierung erfolgte, weil diese die Familien von getöteten Terroristen besucht, ihnen Trost gespendet und ihre Solidarität bekundet haben. Zusätzlich haben sie sich an einer „Gedenkminute“ für die so genannten „gefallenen Märtyrer“ beteiligt. Einer dieser Terroristen ermordete drei Israelis: Haviv Haim (78), Alon Govberg (51) und Richard Lakin (76). Der Ausschluss dieser drei Parlamentarier, die ich als elende Lumpen bezeichnen möchte, erfolgte zurecht und nicht, wie Sie schreiben, aus „fadenscheinigen Gründen“.

    Ihr Beitrag, Herr Neuhoff, ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass die sogenannte „Israelkritik“ mit Kritik nichts zu tun hat sondern immer auch eine Ansammlung von bösartigen Ressentiments ist.
    Bevor Sie antworten: Ich glaube Ihnen, dass Sie weder ein Antisemit noch ein Sympathisant der Mörderbande Hamas sind. Dennoch halte ich meine obige Kritik aufrecht. Denken Sie mal darüber nach, welchen Eindruck Sie mit Ihrem Beitrag hervorrufen. Vielleicht ist es Ihnen dann möglich, manche Reaktionen besser nachvollziehen zu können.

  • #42
    sol1

    @ Stefan Laurin

    "Der anonyme Nutzer ist uns bekannt."

    Und warum bleibt er anonym?

    Entweder hat er gemäß den Nutzungsbedingungen unter seinem richtigen Namen auf Facebook gepostet, und dann sollte er kein Problem damit haben, außerhalb von Facebook ihn genannt zu sehen – oder er hat ein Pseudonym verwendet und darf sich dann nicht beschweren, von Hayali gesperrt worden zu sein.

  • #43
  • #44
    sol1

    "Er will seinen Namen nicht in dem Bericht sehen. Er ist uns bekannt."

    Der große, uns, den Lesern, unbekannte Informant wollte aber seinen Namen auf der Facebook-Seite von Dunja Hayali sehen.

    Und warum nicht hier? Because of reasons?

  • #45
    Fauvi

    Bisher war sie mir nicht sympathisch… Jetzt muss ich zugeben, dass sie doch "ein A…h in der Hose hat!

    Sage mir wen ich nicht kritisieren darf und ich weiß, wer meine Herren sind!

  • #46
    Teichert

    Sehr geehrter Herr Fallenstein, ich habe mir Ihren Beitrag tatsächlich bis zum Ende durchgelesen. Was mir allerdings schwer fiel, denn mit einer derartigen Falschaussage einzusteigen ("Das heißt, sie gewann eine Goldene Kamera dafür, dass sie (wie eigentlich?) sich gegen Pegida engagiert hat."), hat Sie schon als komplett uninformiert disqualifiziert. Ansonsten kann ich mich an dieser Stelle nur einigen Vorschreibern anschließen: Wer die Politik israelischer Politiker kritisiert, ist noch lange kein Antisemit. Ach ja: Und wer gerade aus schreiben kann, ist nicht automatisch ein Journalist.

  • #47
    Peter Post

    Kurz zusammengefasst kann man sagen , wer Israel kritisiert ist automatisch Antisemit . Man möge einmal über das Verhalten der Bürger und speziell der Führung Israels nachdenken. Tolleranz ist dort eine unbekannte Eigenschaft. Mir geht dieser ganze Religionismus dermaßen auf den Sack.
    Kann denn nicht jeder seinen Glauben glauben und andere in Ruhe lassen ? Menschen die ernsthaft glauben brauchen keine Kirchen , Pagoden oder Moscheen. Die können das tief im Inneren für sich selbst tun und das ist dann wahrer Galube.
    An dem Spruch "wer laut wird lügt" ist was dran !

  • #48
    Walter Stein

    Interessanter Bericht, auch ich halte Dunja Hayali für problematisch. Allerdings halte ich auch Teile dieses Artikels für problematisch. Ehrlicherweise musste ich kurz nach dem Beginn noch mal nachschauen, ob ich wirklich bei den Ruhrbaronen sind. "das zwangsfinanzierte Medienkonglomerat Ö/R." klang erschreckend nach Pegida und den Lügenpresse-Schreihälsen. Die Quellen Lasse Becker und Harnasch, also zwei extrem rechtsliberale, sind einigermaßen ok, wenn man sie allerdings dann mit etwas Linkem abfangen müssen. (Wobei Harnasch mindestens so problematisch ist wie Hayali). So hat der Artikel ziemlich Schlagseite. Dann noch anonyme Facebook-Nutzer als Zeugen des eigenen Standpunkts anzuführen, ist journalistischer Bockmist. Dabei wäre es schön, der Hayali tatsächlich mal etwas genauer auf die Finger zu klopfen. Denn wenn sie, was sie augenscheinlich tut, den Antisemitismus fördert, auch den zugewanderten, dann ist das ein extrem ernstzunehmendes Problem!

  • #49
    Benno Salomon Salz

    Ausgezeichneter Artikel, der die tendenziöse und unfaire Berichterstattung gegen den jüdischen Staat auf den Punkt bringt. Besonder der Antisemitismus von Palästinensern und Muslimen, der ja auch geschichtlich gut dokumentiert ist, wird von den Medien nur allzu gern verschwiegen. Der Grund dafür sollte einmal ernsthaft hinterfragt werden. Gerade an Personen wie Frau Hayali, Herrn Lüders und Herrn Toddenhöfer.

  • #50
    E. Neuhoff

    @nussknacker56: Ich habe lange überlegt, ob ich mich an dieser bisweilen polemischen und argumentativ teilweise fragwürdigen Diskussion überhaupt beteiligen soll- nicht zuletzt, weil ich diese Diskussionen im Zuge von AfD und Pegida eigentlich gründlich satt habe. Aber mir Ressentiments gegenüber Israel vorzuwerfen und mich damit- trotz Ihrer gegenteiligen Behauptung- in die geistige Nähe von plumpen Israel-Bashern zu rücken, bringt mich doch zu einer letzten Reaktion!
    Im Gegensatz zu den vielen geifernden Kommentatoren, die der im Artikel erwähnten Journalistin auf perfide Weise Antisemitismus und letztlich preisunwürdiges Verhalten vorwerfen, habe ich mich um Sachlichkeit bemüht.
    Im Zuge der unseligen Diskussionen zum Thema Flüchtlinge bin ich des Öfteren als "linksgrüner Gutmensch" verunglimpft worden, weil ich für die Unverletzlichkeit des Grundrechts auf Asyl eingetreten bin und auch dafür, dieses hoch emotionale Thema zu entpolemisieren. Das ändert aber nichts daran, dass ich mir das Recht herausnehme, in meinen Augen undemokratische und menschenrechtswidrige Politik unabhängig von der Nationalität der Urheber scharf zu kritisieren. Und es ist sehr bedauerlich, dass Kritik an Menschenrechtsverletzungen, oder an antidemokratischen Tendenzen sofort und reflexartig dazu führt, als einseitiger Verunglimpfer irgendeiner Ethnie dargestellt zu werden. Aus diesem Grund bin ich raus!

  • #51
    Graf Koks (@GrafKoks5)

    ich hielt die ruhrbarone bisher eher für ein gutmenschenmedium. aber es geht offenbar auch anders. sehr gut.
    "das zwangsfinanzierte Medienkonglomerat" erzieht leider zur linientreue, denn nirgends kann man als journalist so schnell so viel geld verdienen wie dort. man muß nur aufhören, journalist zu sein und anfangen, propagandist zu werden. beispiel: die 150%ig linientreuen Jan Böhmermann und Oliver Welke, die es nie an vorauseilendem gehorsam fehlen lassen.
    Und wer nicht mitmacht, kann gehen, denn vor der tür stehen 1000e, die "was mit medien" machen wollen.

  • #52
    chris

    #47

    "Kurz zusammengefasst kann man sagen , wer Israel kritisiert ist automatisch Antisemit . Man möge einmal über das Verhalten der Bürger und speziell der Führung Israels nachdenken. Tolleranz ist dort eine unbekannte Eigenschaft. "

    Wer allen Bürgern Israels ‚Tol(l)eranz‘ abspricht … Ja, der ist ziemlich sicher ein Antisemit.

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  • #54
    Isabelle

    Diese german-Besessenheit, Israel ständig und überall mit dem Schaum vorm Maul kritisieren zu müssen und sich gleichzeitig noch lauter und mit noch mehr Schaum vorm Maul darüber zu beschweren, dass man Israel angeblich nicht kritisieren dürfe, ist lächerlich. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele kritische Berichte über Israel wie in den deutschen Medien, nirgendwo werden so viele israelkritische Bücher herausgegeben wie in Deutschland, kein Land der Welt ist derart von Israel bessen wie Deutschland und keine Bürger eines anderen Landes, ausser vlt. noch den "üblichen Verdächtigen" der arabisch-muslimischen Welt, sind derart daruf erpicht, Israel zu kritisieren und zu dämonisieren. Und der Grund? Die Juden haben den deutschen Terror, an dem sich die überwiegende Mehrheit der Deutschen beteiligt haben (jaja, es waren eure Väter,Gross- und Urgroßväter und -mütter), überlebt. Und nicht nur das, sie haben überlebt, einen eigenen Staat gegründen, der alles andere als ein Apartheid- , sondern ein durch und durch demokratischer Staat ist. Sie haben alle gegen sie geführten Kriege gewonnen und ihr Land zum Blühen gebracht. Nirgendwo werden mehr Patente angemeldet, innovative Startups gegründet und Erfndeungen gemacht (im Verhältnis zur Bevölkerungszahl) wie in Israel; Erfindungen, von denen auch die deutschen, ewig israelkritischen und israel- und judenhassenden, Dumpfbacken profitieren. Tja, die Juden haben überlebt und das werden ihnen die Deutschen niemals verzeihen, da hatte HMB recht. Und weil offener Judenhass doch irgendwie nicht so dolle ist, haben sich die evolutionären Zweitverschwendungen dieses Landes auf Israel, den jüdischen Staat, eingeschossen, den sie jetzt stellvertretend hassen, sie nennen es bloss Antizionismus und glauben, dass es tatsächlich einen Unterschied macht. Das tut es aber nicht, schon garnicht seit dem Sommer 2014 als ihr lauthals "Juden ins Gas" krakeelend auf Anti-Israel-Demos (sic!) durch Deutschland gezogen seid. Tja, erwischt, würde ich behaupten. Eure "Israelkritik" ist nichts anderes als dumpfer, widerwärtiger Judenhass. Ihr wisst es, die Juden wissen es, die ganze Welt weiss es.

  • #55
    Susanne Modeski

    Ich finde es interessant, dass dieser Beitrag durch die Hintertür zwischen echten, also Biodeutschen, und Passdeutschen wie Dunja Hayali unterscheidet, sonst würde dort ja nicht dieser gewundene Umweg stehen, dass jemand aus dem "Land des Holocaust" dies und dass sagt, sondern schlicht, "die deutsche Journalistin sagt", und der Rest verstünde sich von selber. Ist diese Unterscheidung zwischen Biodeutschen und Passdeutschen nicht genau das, wofür die Nazis gestanden sind?

  • #56
    Struppi

    Noch ein Artikel aus der Reihe "wer ist der beste Antifaschist" – ihr treibt das solange bis keiner mehr übrig bleibt?

    Und das es in ÖR Medien keine Israelfreundlichen Meinungen zu Wort kommen, dient wohl der Legendenbildung. Die Sprüche auf den Anti Israeldemos wurden sehr wohl im Fernseh gezeigt, warum hier mit Lügen argumentiert wird, ist erstaunlich. Ebenso erstaunlich dabei ist, dass solche Aussagen nahe an der "Lügenpresse" der AFD Anhänger ist. Die behaupten ja auch ständig ihre Meinung würde unterdrückt. Tut euch doch zusammen, ihr würdet euch gut verstehen. Letztlich seit ihr Fanatiker euch ähnlicher als euch bewußt ist.

    Es gab und gibt übrigens nicht nur in (dem nirgendwo erwähnten) Warschau Ghettos, aber der Autor wollte dies mal dem Ruhrbaroneleser vor die Füße kotzen.

    Aber das ist die Methodik der Gruppen, die jeden Dialog um jeden Preis verhindern wollen, in dem jeder der diesen Versuch wagt an den Pranger gestellt wird. Ich weiß nicht was ihr davon habt, dass ein Krieg immerfort währt, aber es traurig diesen Irrwitz immer weiter fortzuführen.

    Ich glaube auch nicht, dass in Deutschland ein besonderes grosses Interesse am Dialog der Konfliktgegner herrscht. Auch andere Länder versuchen diesen Dialog voran zu bringen, aber selbst die USA kritisieren dabei die Scharfmacher der Israelischen Regierung.
    http://www.welt.de/politik/ausland/article125383993/Obama-kritisiert-Israels-aggressiven-Siedlungsbau.html
    http://www.tagesspiegel.de/politik/obama-kritisiert-netanjahu-us-praesident-zweifelt-an-israels-bereitschaft-zu-zwei-staaten-loesung/11864298.html
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/nahost-konflikt-obama-erhoeht-den-druck-auf-israel-a-890287.html

  • #57
    Thomas Weigle

    #56 "…selbst die Scharfmacher in den USA…." Selbiges liegt möglicherweise daran, dass die USA keine KZs errichtet haben, sondern solche befreit haben. Wir aber sind die Nachfahren der Täter des Holocaust und sollten in Sachen Israelkritik tunlichst das Maul halten, um es mal ganz drastisch zu formulieren.

  • #58
    Walter Stach

    Thomas Weigle
    1.
    (sh.Hinweis auf die USA)
    Wir wissen doch beide darum, daß es nichts bringt, einer Nation sozusagen einen moralischen Persilschein auszustellen -hier den USA-, weil nur wir Deutschen "das Privileg des Holocaust" zu ertragen haben.
    Die USA haben in ihrer Geschichte Menschheitsverbrechen begangen -Völkermord an den Indianern, Sklavenhaltung von Menschen- und haben auch derzeit keine Skrupel, wider alle Völkerrechtsnormen Menschen in Guatannamo menschenunwürdig gefangen zu halten.
    Dass die US Politik in Sachen Israel in den USA selbst zu d e n umstrittensten außenpolitischen Themen gehört, will ich nur erwähnen.
    2.
    Als Deutscher "Das Maul halten" gegenüber der jeweiligen Politik einer israelischen Regierung wegen des "deutschen Holocaust"?

    Das sehe ich, wie schon in meinen vorangegangenen Beitrag gesagt, anders .

    Daß sich jeder Deutsche bei seiner Kritik an der jeweiligen Politik einer israelischen Regierung stets des "deutschen Holocaust" bewußt ist -bewußt zu sein hat-, halte ich a.) für selbstverständlich und b.) insofern auch für (mit-)bestimmend, wenn es um den Inhalt und die Form der ansonsten auch durch Deutsche zulässigen Kritik an der Innen-, der Außen-, der Verteidigungspolitik des Staates Israel geht.

    Ich selbst bemühe mich in der Regel um Zurückhaltung bei einer solchen Kritik schon deshalb, weil ich es generell für problematisch halte, nicht nur bezogen auf Israel, wenn "man" sich als Außenstehender allzu sehr kritisch mit den Angelegenheiten eines anderen Staates auseinanderzusetzen versucht, erst recht gilt meine Zurückhaltung gegenüber einer solchen Kritik, wenn sie "im Gewande moralischer Überlegenheit" daher zu kommen versucht.

  • #59
    Thomas Weigle

    @ Walter Stach Natürlich sind die USA keine schuldlose Nation, das Gegenteil zu behaupten ist dumm. Ich erinnere mich aber, dass wir uns mal ziemlich gefetzt haben, als ich die "Einmaligkeit" des Holocaust bezweifelte, bzw. dessen "Einmaligkeit" nur auf die deutsche Geschichte angewandt wissen wollte.
    Angesichts der Tatsache, dass es x Resolutionen der UN-Vollversammlung gg. Israel gibt, Israels Feinde und Gegner dort Schlange stehen, finde ich es durchaus angebracht, dass wir uns Israel gegenüber mit Kritik zurück halten sollten. Besonders wenn ich zur Kenntnis zu nehmen habe, dass Juden in Deutschland schon wieder hier und da körperlich und verbal angegangen werden.

  • #60
    abraxasrgb

    Generell ist D. Hayali für mich nur ein weiterer Grund den ÖD(en)Rindfunk mit seinen 8,5 Milliarden Euro zwangsfinanzierter Ideologieproduktion generell abzulehnen.
    Was könnte sinnvolle(re)s damit finanziert werden?

    Mich ärgert schon genug, dass ich für etwas bezahlen MUSS, das ich definitiv nicht benutze!
    Aber wenn ich dann auch noch lese, welch ein seltsamer verquaster, kruder Gedankenbrei dort in den Äther geblasen wird, drehen sich meine Gehirnwindungen auf "links" 😉

    Schade, dass man den Laden (ARD / ZDF und Konsorten) nicht ohne größeren persönlichen Aufwand boykottieren kann! So bleibt halt nur zahlen und ärgern …

    Die effektivste Maßnahme gegen den Antisemitismus der arabischen Welt sind immer noch die IDF 😉

  • #61
    Walter Stach

    Thomas Weigle

    a.)
    Ich habe in meinem Beitrag ganz und gar nicht versucht, die "Einmaligkeit des deutschen Holocaust" zu relativieren, denn das würde in der Tat, wie von Dir angedeutet, meiner Auffassung zuwiderlaufen .
    Dem widerspricht es doch nicht, darauf hinzuweisen, daß andere Nationen sich Verbrechen wider die Menschlichkeit haben zu schulden kommen lassen. Ich bringe die aber nicht in eine nicht in eine Relation zum Holocaust, denn dann würde ich den relativieren und ihm in der Tat seine "Einmaligkeit/seine Einzigartigkeit" absprechen.
    Das nur zur Klarstellung meiner Position, die aber hier zweitrangig ist.

    Thomas Weigle
    b.)
    Mir scheint, daß wir in einem konkreten Ergebnis doch grundsätzlich übereinstimmen. Du sprichst ja in Deinem Beitrag nicht allen Deutschen a priori und ausnahmslos"die Bererchtigung" zu einer
    Israel-Kritik ab, sondern formulierst jetzt: ",,,,,,,,,mit Kritik zurückhalten sollten!"
    Wenn Du noch einmal meinen Beitrag 58 im vorletzten Absatz nachliest, dann sind wir doch "nicht weit auseinander".

    PS
    Ich versuche, in einschlägigen Beiträgen immer wieder deutlich zu machen, daß es der Sachdebatte dienlich sein könnte, nicht von "Israel-Kritik" zu sprechen, nicht von Kritik am bzw. gegenüber dem Staat Israel, sondern von Kritik an politischen Entscheidungen der jeweiligen Regierung in Israel.

  • #62
    Gerd

    E.Neuhoff schrieb:

    "Im Gegensatz zu den vielen geifernden Kommentatoren, … , habe ich mich um Sachlichkeit bemüht."

    Das ist unfreiwillig komisch angesichts ihrer vorherigen Aussagen wie:

    "Nämlich beispelsweise in ihrem durchaus rassistisch zu nennenden Umgang mit den Palästinensern, oder in ihrer rechtswidrigen Siedlungspolitik."

    "Was den Rassismus betrifft: Vor Kurzem ist bekannt geworden, dass der israelische Ministerpräsident mehrere arabische Parlamentsmitglieder unter fadenscheinigen Vorwänden aus der Knesset verbannt hat."

    Mit Lügen, Diffamierungen und Halbwahrheiten um sich werfen ist nicht sachlich.

  • #63
    Thomas Weigle

    @Walter Stach Wir haben ja damals in unserer Auseinandersetzung zum Schluss ausdrücklich einen Konsens gefunden, dahingehend, dass es Deutschlands Aufgabe ist, Israel zu unterstützen. Mein Problem mit der hiesigen Israelkritik ist, dass diese in der Regel diffamierend ist, man die böse Absicht bemerkt, den AS bemerkt. Diese Präzisierung meinerseits gilt ausdrücklich NICHT für Deine Kritik am Staat Israel. manchmal denke ich in Bezug auf die Politik Israels, muss das so sein? Dann fällt mir aber schnell wieder ein, wer ich und wo ich bin….

  • #64
  • #65
    Günter K. Schlamp

    Gegen Kritik an israelischer Politk wäre überhaupt nichts einzuwenden, wenn die meinungsfreudigen deutschen Journalist/-innen genauso kritisch gegenüber Hamas, Fatah usw. wären.
    Wo sind die Bilder von den dicken Autos, den Villen und dem Luxushotel, in dem die Herrscher über Gaza gerne tagen? Statt dessen berichtet der Bayerische Rundfunk von Pfützen auf den Straßen Gazas. Die wären nach starken Regengüssen genauso in Jerusalem, Bogota oder Kairo zu sehen. (Allerdings habe ich nie davon gehört, dass Hamas-Funktionäre sich um Abwasserprobleme in Gaza-Stadt kümmern, die haben genug zu tun mit Tunnelbau und Prämienzahlungen an Selbstmordattentäter.
    Warum erfährt man nur in angelsächsischen Zeitungen, dass die israelische Regierung die Freiheiten der europäischen NGOs in Israel beschneidet, weil die für die Hamas Propaganda machen?
    Warum erfährt man nicht, dass Israel sich vor zehn Jahren aus Gaza zurückgezogen hat (unter Hinterlassung funktionierender landwirtschaftlicher Betriebe), aber das Gebiet nur als Waffenlager und Raketenabschussrampe genutzt wird und nicht wirtschaftlich entwickelt wurde. Was haben die Palästinenser mit den Milliarden € europäischer Staaten und der EU gemacht?
    Warum ist in Deutschland die Schlagzeile: "Israel bricht den Waffenstillstand!" so beliebt? Im Nachrichtentext stellt sich (immerhin noch) heraus, dass die israelische Armee auf Raketenbeschuss aus Gaza reagiert hat.
    Warum wird nichts darüber geschrieben, wie der Fetisch "Zweistaatenlösung" von den palästinensischen Politikern gesehen wird? Dass die Auslöschung Israels weiterhin als Ziel angestrebt wird?
    Was passiert mit den in Israel lebenden Arabern? Die müssten ja wohl in einen palästinensichen Staat umziehen. Beileibe nicht alle wollen in einen von Extremisten beherrschten Failed State umziehen, in dem es weniger Bildungschancen als in Israel, weniger Meinungsfreiheit und weniger Rechtsstaat gibt.
    Ich wollte es lange nicht wahrhaben, aber es scheint diese eigentümliche deutsche Besessenheit des Isael-Bashings wirklich zu geben.

  • #66
    Graf Koks (@GrafKoks5)

    "Warum erfährt man nur in angelsächsischen Zeitungen, daß…"

    Merke: Wenn Du aus ausländischen Medien erfährst, was in deinem Land und anderswo auf der Welt geschieht, bist Du entweder Nordkoreaner oder Deutscher.

  • #67
    Thomas Weigle

    immerhin habe ich schon lange nicht mehr den Begriff "Flüchtlingslager" als Bezeichnung für Gaza gehört oder gelesen. Ein lange Jahre gerne benutzter Begriff, der die böse Absicht offenbarte. Dass Ägypten im Grenzgebiet zu Gaza viele Häuser zerstörte, Tunnel mit Meerwasser flutete und ebenfalls häufig Gefechte mit militanten Palästinensern führt, kommt, wenn überhaupt, in unseren Medien nur am Rande vor. Die Berichterstattung über Israel ist in der Regel ein einziges Ärgernis.

  • #68
    Peter Post

    Warum verbietet man denn nicht die Produktion von Waffen und läßt der Geschichte einfach ihren Lauf ! Ohne Waffen keinen Krieg*, keine Flüchtlinge* und ganz deutlich weniger Probleme auf der Welt. Aber natürlich auch keinen Einnahmen und Arbeitsplätze aus und in der Rüstungsiundustrie, aber ich persönlich könnte das verschmerzen ))
    *für alle Erbsenzähler – klar kann man auch mit Knüppel und Steinen aufeinander losgehen und Menschen fliehen aus diesen Regionen …

  • #69
    BFB

    An dem Artikel sieht man, was dabei herauskommt, wenn man statt "zwangsfinanzierte Medienkonglomerat Ö/R" Privatfernseher ist: Nicht gut fürs Oberstübchen! Und dann soll man auch noch spenden für die Ruhrbarone…

  • #70
    Max Bernhard

    Da war ich auf die "ruhrbarone" aufmerksam geworden durch einige gute Artikel. Und hier wirft ein Daniel Fallenstein einer Journalistin "antisemitische Hasspropaganda" vor, nachdem er seinen Beitrag mit einem Geständnis begonnen hat: "Bis heute wusste ich noch nicht einmal, wer diese ominöse Dunja Hayali ist." Danach folgt kein wirklicher Beleg, der einen solch massiven Vorwurf rechtfertigen würde. Es ist wohl an der Zeit, dass auch die angeblich journalistischen Erzeugnisse im Web das Kriterium der journalistischen Sorgfaltspflicht zu erfüllen haben.
    Herrn Fallenstein empfehle ich, sich zu schämen und bei der Journalistin zu entschuldigen.

  • #71
    Günter K. Schlamp

    @max bernhard

    Gerade habe ich den Beitrag von Daniel Fallenstein noch einmal gelesen, um sicherzugehen, dass er wirklich argumentiert und nicht bloß behauptet hat. Seine Belege für die fragwürdige Art der Berichterstattung der Frau Hayali können sogar noch ergänzt werden: Man muss einmal das Rohmaterial ihrer Interviews am Rande einer Pegida-Demonstration mit dem Zusammenschnitt vergleichen, der dann gesendet wurde. 8auf Youtube) Manchen "Gesprächspartner" Hayalis bewundere ich für seine Gelassenheit. Denn sie konfrontiert jeden mit ihrem sterotypen Spruch: "Dann sind Sie wohl dafür, dass Deutschland den Deutschen gehört?" (Ich neige weder zu nationalstischem noch nationalem Denken.) Wem sollte Deutschland denn sonst gehören? Den Eskimos?
    Frau Hayali beweist sowohl ihre Inkompetenz beim Thema Palästinakonflikt als auch ihre Unfähigkeit, unvoreingenommen Interviews zu führen. Aber sie kann sich mit ihrer Art der Berufsausübung im Rudel der israelfeindlichen und Refugees-Welcome-Leitartikler geborgen fühlen.

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