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ECCE-Chef: „Dortmund is the largest city in the Ruhr region, with some 800,000 inhabitants.“


Bernd Fesel, Geschäftsführer des European Center for Creative Economy (ECCE), nutzt jede Gelegenheit, sich zu blamieren. Neulich im Internet zu Beispiel.

Zum Beispeil auf der Internetseite Culturefighters,dem britischen Gegenstück zur Webseite Labkultur, die ECCE seit nunmehr drei Jahren ohne Erfolg, aber dafür mit üppigen Fördermitteln betreibt. Dort stellt Fesel Dortmund und seine Sicht der U-Turm Geschichte vor.

Dortmund erlebt in seinen Ausführungen ein rasantes Wachstum – von 579.000 auf  800.000. Und bis die Ruhr2010 gab es angeblich auch keine Idee für das alte Brauereigelände – was auch nicht stimmt: Brau und Brunnen, der alte Besitzer, wollte dort Immobilien errichten.

Illegale Ausstellungen? Mag sein, auch illegale Partys gab es im U-Turm. Aber auch eine sehr große, legale Ausstellung – Reservate der Sehnsucht. Die Clubs in einer alten Brauerei gab es ebenfalls  – nur nicht im U-Turm, sondern auf dem Gelände der Thier Brauerei ganz in der Nähe. Heute ist da ein Einkaufszentrum. Ach so: Die Eröffnung war auch nicht im Oktober 2o10, sondern im Mai. Die erste zumindest. Weitere folgten dann im Spätsommer und – die ganz große – auf den letzten Drücker im Kulturhauptstadtjahr: Am 18. Dezember 2010.

Interessant ist, wem die ECCE GmbH gehört, deren Geschäftsführer Bernd Fesel ist: Der Stadt Dortmund.

 

 

 

 

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4 Kommentare zu “ECCE-Chef: „Dortmund is the largest city in the Ruhr region, with some 800,000 inhabitants.“

  • #1
    Michael Westerhoff

    Aus dem Video lässt sich ein wunderbares Fehlersuchspiel machen: auch das, was er über die Brauerei erzählt, stimmt nicht. Die Union ist nicht an eine internationale Company verkauft worden. Die Produktion wurde nur vom Dortmunder Brau und Brunnen – Konzern nach Lütgendortmund verlagert. Dieser Konzern wiederum ist erst vor wenigen Jahren, nicht 1985, verkauft worden. Und auch nicht an einen internationalen Konzern, sondern an Oetker. Herrn Fesel sei ein dringender Besuch im Brauereimuseum empfohlen. Da gibt’s ne wunderbare Tafel, an der er das alles nachvollziehen kann. Prost!

  • #2
    Arnold Voss

    What lies behind us and what lies before us are small matters compared to what lies within us.

    Ralph Waldo Emerson

  • Pingback: Links anne Ruhr (26.02.2013) » Pottblog

  • #4
    Thorsten Stumm

    BOAHHHHHHHHHHHHRRRRRRRRRRRR, der ist ja nur peinlich…..ich will auch Geschäftsführer einer städtischen GmbH werden…..das kann ich auch…..und sogar weniger peinlich….

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