6

FDP: Selbstmord aus Angst vor dem Tod in NRW

Wendehals: FDP-Fraktionschef Gerhrad Papke

Was bleibt  einem FDP-Fraktionschef Papke auch anderes übrig, als sich als Landtagsabgeordneter vom Steuerzahler durchfüttern zu lassen?   Papke ist die Zusicherung der Unterstützung der rot-grünen Minderheitsregierung sicher leicht gefallen. Alles scheint für ihn besser zu sein, als regelmässige Erwerbsarbeit.

Ach ja, die spätrömische Dekadenz. Da liegt man auf der Liege, bekommt die Weintrauben gereicht, ab und an eine zünftige Orgie und dann und wann hält man eine Rede, für die sich kaum einer Interessiert. So waren sie, die alten Römer, zumindest in den Augen von Liberalen wie Westerwelle und Papke.

Und mal ganz ehrlich: So richtig schlecht klingt das ja nicht. Auf jeden Fall besser als jeden Tag zur Arbeit zu gehen. Das scheint sich auch FDP Fraktionschef Papke gedacht zu haben. Die FDP wird die rot-grüne Minderheitsregierung unterstützen. Nö, eine Koalition oder direkten politischen Einfluss wird es nicht geben. Warum auch? Aber dafür wird das Leben etwas sicherer: Neuwahlen in den kommenden Jahren werden unwahrscheinlicher, die Bezüge landen weiterhin pünktlich auf dem Konto und auch Pensionsansprüche können über die kommenden Jahre angesammelt werden. Dass die politische Agende von Rot-Grün in NRW mit liberaler Politik so wenig zu tun hat wie Kölsch mit einem richtigen Bier ist egal. Papke und seine Fraktion haben andere Prioritäten. Sie zimmern sich vor dem Untergang der FDP noch ein kleines Rettungsboot und begehen politischen Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

RuhrBarone-Logo

6 Kommentare zu “FDP: Selbstmord aus Angst vor dem Tod in NRW

  • #1
    allemachtdendrähten

    Tja in Gelsenkirchen hat der neue Fraktionsvorsitzende der FDP nach seiner Wahl zum selbigen der WAZ erklärt, er hätte seine “Firma” für diesen Job aufgegeben.Wenn man dann die monatlich ca. 700 Euro Aufwandsentschädigung die er für den Vorsitz bekommt sich anschaut, den Obulus den normalerweise seine Partei bekommt schnell davon abzieht, dann ahnt man schon welch gutgehende Firma da gemeint ist und sicherlich war da Fraktionsvorsitz die zwar kein Rettungsboot aber die Rettung vor Peter aus Wolfsburg.

  • #2
    Dirk Gleba

    Pensionsansprüche die in den kommen Jahren angesammelt werden können, als ein Grund für die Unterstützung einer rot-grünen Minderheitsregierung? Ich glaube kaum. Der Landtag hat 2005 beschlossen, die Bezüge der Abgeordneten neu zu regeln und dabei die Pensionen einkassiert. Dafür gab es eine Verdoppelung der Bezüge und jeder Abgeordneter muss sich selbst um die Altersversorgung kümmern. Wobei es allerdings ein einges Versorgungswerk der Abgeordneten gibt, in das eingezahlt wer kann.

  • #3
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Dirk Gleba: Und je kürzer man einzahlt, umso weniger bekommt man…

  • #4
  • Pingback: Pottblog

  • Pingback: Die Woche… (40) | DER RUHRWELLENREITER

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.