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Frauen WM: Kein Sommermärchen in Bochum

Morgen beginnt die Frauen Fußball-WM. Heute hat Bochum schon einmal mit einem Fanfest vorgelegt. Mit „verhalten“ ist die Resonanz sehr freundlich beschrieben.

Der Kartenvorverkauf in Bochum läuft schleppend. Bei einigen Firmen sind mittlerweile große Kontingente an Gratiskarten eingetroffen – die kaum jemand haben wi.. Nordkorea, Äquatorialguinea – das sind nicht die Namen, die die Massen elektrisieren. Immerhin: Bochum hoffte darauf wenigstens beim Fanfest  punkten zu können. Immerhin: Um 18.30 Uhr spielen Klee, um 20.30 Uhr Kim Wilde.

Und eigentlich sind die Bochumer feierfreudig: Ein wenig Musik, Bierbuden und was zu essen reichen, damit es brummt. Aber nicht heute. Nicht vorhin. 14 Grad, Regen – nur ein wenige Besucher zog es vorhin auf die Fanmeile im Bermudadreieck. Es ist ein trauriges Bild. Man mag es nicht lange betrachten – bei diesem Wetter.

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35 Kommentare zu “Frauen WM: Kein Sommermärchen in Bochum

  • #1
  • #2
    Robin Patzwaldt

    Da scheint nicht zu zünden, was diverse Unternehmen und Medien uns seit Wochen einreden wollen: Sieht nicht nach einem ‚Sommermärchen 2‘ aus.
    Nicht falsch verstehen, ich hätte gar nichts dagegen. Ich glaube nur nicht daran. Und warum sollte ich für ein WM-Spiel im Frauenfußball, welches vom Niveau her so in etwa auf Landesliga-Niveau bei den Herren liegt, hier viel Kohle bezahlen und extra ein Fanfest besuchen? Mache ich beim Landesliga-Herrenfußball ja auch nicht. Ich brauch das nicht. Aber wer Spaß daran hat, bitte schön. Platz für Kurzentschlossene scheint ja noch genügend zu sein…

  • #3
    Katharina

    Ich würde gerne zu einigen Spielen gehen.
    Würde gerne den Frauenfußball unterstützen.
    Mir sind Grenzen gesetzt.
    Eintrittskarte 30€, Fahrtkosten 10€, 1 Glas Bier, 1 Wurst,
    fast 50€.
    Davon leben manche Menschen 1 Woche lang.
    Gewisse Menschen oder soll ich sagen Schichten, Klassen,
    werden einfach ausgegrenzt.
    Danke an den Deutschen Fußballbund oder an die FIFA.
    Andere, die dicke Taschen haben, die das nötige Kleingeld
    haben, bekommen dann die Freikarten.
    Viel Spaß untereinander und miteinander.
    Ist kein Neid, ich gönne es jedem/jeder ein Spiel live zu
    sehen. Mir auch.

    Frauenfußballfan Katharina

  • #4
    Christian

    Landesliga Niveau wäre ja toll… Bitte mal das WDR „Experiment“ schauen: Bundesliga Frauenfussball gegen Kreisliga C Herren.

    „Wenn Profi-Kickerinnen gegen Hobby-Fußballer spielen, wer hat dann die Nase vorn? In der ersten Folge von „Experiment: Fußball“ treten die Damen des 1. FC Köln gegen die Kreisliga-C-Mannschaft des SV Seppenrade an.“

    Unglaublich aber wahr… die Kreisliga C Mannschaft besiegt haushoch die Bundesliga Mannschaft mit 3:0 🙁

    http://www.einslive.de/medien/html/1live/2010/04/12/planet-schule-experiment-fussball-frauen-maenner.xml

  • #5
    Robin Patzwaldt

    @Christian: OK, dann war ich ja noch nett 😉

    War auch nur eine grobe ‚Schätzung‘ von mir.

    Ich will den kickenden Damen damit auch nicht zu nahe treten. Ich hätte as auch anders (positiver für den Frauenfußball) formulieren können:

    Ich gehe zum Beispiel im August zur Hockey EM nach Mönchengladbach. Da sind die Tickets deutlich günstiger (ca. 15 Euro pro Tag), es wird (auch dort echter) Spitzensport geboten, trotzdem erwartet dort niemand Zuschauermassen, Public Viewing und auch keine Fanfeste in anderen Innenstädten in Deutschland…

    Ich würde den Organisatoren der Frauen-Fußball-WM und einigen ihrer Gönner also mal empfehlen ‚die Kirche im Dorf‘ zu lassen. So etwas wie den deutschlandweiten Ausnahmezustand wie zur (Herren-)WM 2006 gibt es halt nicht jedes Jahr, schon gar nicht beim Frauenfußball, der in der Regel kaum 1000 Leute ins Stadion zieht. Von daher finde ich es übertrieben hier nun Fanfeste zu organisieren und den Ausnahmezustand in D zu erwarten. Wenn ich alleine heute hier in der Lokalzeitung lese, dass etliche Kneipen hier im kleinen Waltrop am Sonntag zum Rudelgucken einladen, dann frage ich mich wer da wohl hingehen soll….. Alles reine ‚Abzocke‘ und versuchte Gewinnmitnahme 😉 Wird wohl nicht in dem Ausmass klappen, wie erhofft….

  • #6
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Katharina: Die Karten fangen bei den Vorrundenspielen bei 16.00 Euro an. Das ist ein moderater Preis für eine Sitzplatzkarte bei einer WM. Zum Vergleich: 2. Liga-Fußball, VfL-Bochum, Stehplatz: 11 – 25 Euro.

  • #7
    Bert

    „Man schaut doch auch Paralympics – Menschen, die nicht ganz so große Leistungen bringen können, aber unter sich ist es trotzdem spannend.“

    – Formel-1-Pilot Nico Rosberg

  • #8
    Frank

    heute in einem Schalke-Forum gelesen:
    „Das Problem ist ja nicht, dass dieser Fussball eben nicht vergleichbar ist mit dem, den man „gewöhnt“ ist. Das ist C-Jugend Fußball ja auch nicht, und trotzdem fühlt sich keiner bemüßigt, ausdrücklich zu schreiben, wie blöd er das findet.
    Das Problem ist, dass Verband und Medien auf Teufel komm raus neue Geldquellen auftun wollen und deshalb einen Hype veranstalten und dabei so tun, als sei das eben doch vergleichbar (man sehe sich nur mal die Werbung an, mit den ständigen Vergleichen wie „3.Platz ist was für Männer“ usw) und der Konsument müsse deshalb genauso wie bei den großen Männerturnieren mitmachen und kaufen, kaufen, kaufen und kreischen, kreischen, kreischen (damit die Werbezeiten teuer verkauft werden können).
    Und das nervt.“

    ist (geklaut) von M. Berghöfer (Blog Auswaertssieg), hätte es aber nicht besser ausdrücken können…Fanmeilen…..pah!

  • #9
    Stephan

    Wer bei dem Wetter heute raus ist, ist sicher an die Grummer Teiche und eben nicht ins Dreieck gehangen. Das Fanfest verheimlicht die Stadt ja auch so gut es geht.

  • #10
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Stephan: Das stimmt. Gute beworben wurde es nicht. Mir war erst klar, dass es soweit ist, als am Freitag die halbe Innenstadt gesperrt wurde. Dazu das Wetter.
    Was schon nervt ist auch der künstliche Hype. Nette und bescheidener starten um dann positiv zu überraschen wäre wahrscheinlich klüger gewesen.

  • #11
    Robin Patzwaldt

    @Frank: Alles richtig! Mit einer Ergänzung: Beim C-Jugend-Fußball erwartet ja auch keiner Public Viewing und Fanfeste. Das ist das Problem der überzogenen Erwartungshaltung… Wie gesagt, gab ja auch schon die erfolgreiche Eishockey WM und auch im Handball feierte man bei der WM in D seit 2006 große Erfolge. Trotzdem war die Erwartungshaltung im Vergleich zur Bedeutung der Veranstaltung nicht so überzogen. Genau das ist der Punkt“

  • #12
    Robin Patzwaldt

    @Stefan: Genau! So ist es umgekehrt. Riesen Medienhype vor der WM, bei drohender Enttäuschung mit krasser Bauchlandung!

  • #13
    Michael Herzog

    Yep, ich sehe auch, dass hier einfach ein „neues“ Produkt in die erste Beliebtheitsliga gepresst werden soll mit einem Riesenmarketingbudget und dezenten moralischen Untertönen – könnte ja frauenfeindlich sein, wenn man zu den Männern ins Stadion geht und nicht zu den Frauen.

    Eine sichere Partie ist so eine Hypemaschine nie, deswegen ist es auch nicht allzu tragisch, wenn es nicht klappt. Anderen Produktfehlstarts weint man ja auch nicht so stark hinterher.

  • #14
    Georg Kontekakis

    Hat irgendwer den Auftritt von Kim Wilde gesehen? Waren da auch nur so wenige Leute?

  • #15
    Steff

    Auch im Tennis können die Spitzenfrauen nicht mit den Top-Spielern mithalten. Dennoch sind die Tribünen auch bei den Frauen gefüllt und für die wichtigen Spiele kommt man nur schwer an Karten. Der Hype um Steffi Graf stand in dem um Boris Becker in nicht vielem nach und das obwohl Becker der Vorreiter war. Und dies ist auch sehr gut nachvollziehbar, denn die Frauen spielen häufig ein sehr viel eleganteres und damit schöner anzuschauendes Tennis und die Spannung steht in nichts nach.

    Oder Ski Alpin. Natürlich sind die Jungs was schneller. Dennoch hart Maria Riesch eine riesen Fangemeinde, weil es einfach irre elegant ist, wie diese Frau die Pisten runter heizt, während die Herren doch häufig eher einfach nur runterbolzen. Selbst Lindsey Vonn, die häufig einfach auch nur brettert, ist wenn sie die Hügel runterrast ein Genuss für die Augen – und zwar nicht, weil auch eine schöne Frau ist, sondern weil ihr Stil einfach klasse ist und das können Männer nicht mithalten, auch wenn diese einen Ticken schneller sind.

    Oder Regina Halmich beim Boxen. Boxen ist ja wohl wie kaum etwas mit „Männersport“ besetzt gewesen. Dennoch Hamlmich hat die Stadien voll bekommen und es traut sich wohl kaum noch einer zu behaupten. Frauen würden nicht spannend boxen. Franzi von Almsick, war auch immer einen Ticken langsamer als die Herren, dennoch wird doch wohl keiner behaupten, es sei nicht mega spannenden gewesen, ihre Wettkämpfe zu verfolgen.

    Die Liste ist endlos und es ist einfach nicht haltbar, dass Frauensport nicht spannend ist.

  • #16
    Steff

    Zum Thema Vermarktung: Es ist schon erstaunlich, wie tief in der Gesellschaft Ressentiments gegen den Kapitalismus sitzen. Denn darauf läuft letztlich die Kritik an dem Versuch der Vermarktung der Frauen WM raus, ohne dass sich dies die Kritiker wahrscheinlich bewusst sind.

    1.) Die – erfolgreiche – Vermarktung von Produkten – hier die Frauen WM – schafft immer Arbeitsplätze und Steueraufkommen. Je erfolgreicher die WM ist, um so mehr Menschen werden zur Durchführung weltweit eingestellt werden und können damit sich und ihre Familien ernähren. Die Gäste und Zuschauer der WM konsumieren und benötigen Übernachtungsmöglichkeiten etc. Das Steuersäckle von Schäuble füllt sich und die Gastronomen etc. stellen ein, um den Bedarf zu decken.

    2.) Bevor die Telekom Sponsor des Radsportes wurde, kannte kaum einer in Deutschland Tour de France etc. Durch die Vermarktung der Telekom wurde der Sport bekannt in Deutschland. Zig Tausende von Fans pilgerten hier und sorgten für 1.). Darüber hinaus, viele Jungs, aber auch Mädchen wollte wie Jan Ulrich sein und fuhren Fahrrad, traten Vereinen etc. Heute haben wir viel Nachwuchs im Radsport und es ist so etwas wie ein Breitensport geworden.

    Sport ist super für Kinder und dass diese durch die Vermarktung in Vereine ginge und einfach nur ohne Vereinsbindung Fahrrad fahren, weil sie heiß gemacht wurden, ist doch wohl durchweg positiv.

    Die Telekom hätte sich damals auch auf Tennis etc. stürzen können, aber eine unbekannte Sportart zu fördern ist immer auch soziales Engagement, was Kinder von der Straße holt, sie begeistert und auch Erwachsene begeistern und damit Lebensfreude bieten kann. Unabhängig vom dem gesundheitlichen Aspekt, wenn auch Erwachsene sich auf Rad setzen, weil sie durch die Fernsehberichte Lust auf Fahrradfahren bekommen haben.

    3.) Nichts anders ist es jetzt bei der Frauen Fußball WM. Selbst wenn Sie nicht eine Begeisterung wie die Männer WM auslösen kann, es wird tausende Mädchen geben, die danach in Fußballvereine gehen werden – wie nach Steffi Graf in Tennisvereine – und dort nicht Sport treiben werden, lernen werden wie man sich in Teams verhält etc., sondern einfach nur was sinniges machen, was dazu führen wird, dass sie auf sich und ihren Körper achten, um fit zu sein für den Sport.

    4.) Hier nun so zu tun, als ginge es nur um den schnöden Mammon für die Fifa, ist doch einseitig und zeigt nur, welche Ressentiments, der dies so einseitig Äußernde hat. Unter der Fahne gegen das schnöde Geld völlig die sozialen Aspekte ausblenden und vermutlich am nächsten Tag des Ehrenamtes laut tönend, die Gesellschaft tut nichts Gemeinnütziges, alles Kapitalisten unter Ausblendung, dass solche Veranstaltung je erfolgreicher sie sind, um so mehr Menschen auch einen Job schaffen.

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  • #18
    Steff

    schöner Artikel in der Süddeutschen dazu:

    http://szmstat.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35890

  • #19
    Dirk Westermann

    Mir geht die Frauen WM genauso am Arsch vorbei wie die Männer WM, oder die Hockey WM, oder die Handball WM oder…

    Was bringt Menschen dazu, sich andere Menschen beim Ballspielen anzugucken? Ich kanns nicht verstehen.

    Was ich aber noch viel weniger verstehen kann, wie kann man sein ganzes Leben allein damit verbringen ein Ballspielmeister zu werden? In den Köpfen dieser Leute muss sich eine große Leere auftun, das wird eindrucksvoll bestätigt, wenn Leute wie Loddar oder Berti Vogts versuchen zu sprechen. Das gilt natürlich genauso für alle anderen Sportarten: Ein Leben lang Kugelstoßen, Horror.

  • #20
    Frank

    @Steff:
    du sprichst von „erfolgreicher Vermarktung“.
    Vermarktung kann aber doch nur erfolgreich sein, wenn sie nicht als überdreht und nervend empfunden wird, oder?
    genau das geschiet aber mit dieser Gleichsetzungs-Masche.

    Gut gemachte Verbindungen zwischen Wirtschaft und Sport sind doch heute
    akzepiert, bzw schon existenzsichernd für viele Athleten.

    Deine Beispiele von erfolreichen Sportfrauen zeigen doch, das diese auch ohne den ständigen Vergleich zu den Herren ihre Anerkennung finden.
    Dies gelingt doch auch den Fußballerinnen, ohne das sie derart überhöht werden müssen, und zwar VOR der WM.

    Was das Sponsoring angeht: Funktioniert nur, wenn der Sport auch interessant genug für die Masse ist, bzw „telegen“.

    Das Beispiel TdF war daher auch schwach, die wahr schon ein Klassiker, bevor die Telekom überhaupt existierte.

    Und ich glaube auch nicht, das Vermarktung soziale Aufgaben erfüllen will….

  • #21
    Arnold Voß

    Wenn der Anteil der Frauenfußball-Begeisterten bzw. Begeisterungsfähigen bei den Frauen ähnlich hoch wäre wie der Anteil der Männerfußball-Begeisterten bzw. Begeisterungsfähigen bei den Männer gäbe es diese Diskussion hier wahrscheinlich garnicht.

  • #22
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Arnold: Meine Mutter schaut Fußball seit ihrer Kindheit. Dabei hat sie hat als Eintracht-Frankfurt Fan sicherlich ein schweres Los zu tragen. Sie hat sich früher für WMs Urlaub genommen. Sie schaut Spiele Mitten in der Nacht. Sie kennt die Ligen in England, Spanien, Italien, Argentinien und Brasilien fast auswendig. Wegen ihr durfte ich als Kind nie Raumschiff Enterprise schauen – es lief ja zeitgleich Sportschau.
    Sie wird sich kein Spiel der Frauen-WM anschauen. Es interessiert sie nicht.

  • #23
    Mir

    Die Generation ihrer Mutter kennt eine andere Erwartung an Weiblichkeit, nämlich hübsch sein, Männer anhimmeln. Für die heutige Frauengeneration ist diese Art der Weiblichkeit überholt, natürlich können Frauen auch kämpfen und stark sein. Die Diskussion hierüber ist chauvinistisch. Vor allem dass PRominente Männer ausdrücklich darauf bestehen die WM nicht kucken zu werden ist steinzeitmentalität. WEnn die Damen schon wieder W.meister sind, kann sich mann was abkucken.

  • #24
    "Zuschauerrekord für Europa beim WM-Eröffnungsspiel"

    Das Olympia-Stadion ist ausverkauft …:

    http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/frauen-wm-2011/Zuschauerrekord-fuer-Europa-beim-WM-Eroeffnungsspiel-id15602511.html

    „Zuschauerrekord für Europa beim WM-Eröffnungsspiel

    Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen sorgt gleich zum Auftakt für einen Rekord. Das Eröffnungsspiel am 26. Juni in Berlin zwischen Deutschland und Kanada ist mit 73 680 Zuschauern ausverkauft (…)“

  • #25
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Mir: Meine Mutter ist Diplom Ingenieurin und hat bis zu ihrem 65. Geburtstag gearbeitet. Sie weiß, das Frauen stark sein und kämpfen können. Frauenfußball findet sie trotzdem einfach nur langweilig.

  • #26
  • #27
  • #28
    Halbzeitpause

    Halbzeitpause … 2:0 … „eine Führung, die völlig verdient ist, die total in Ordnung geht“

  • #29
  • #30
  • #31
  • #32
    Steff

    Glückwunsch Mädels! Ihr wart super!

    Fand das Spiel auch spannend. Nicht immer diese ewige langsame Pässe-Zuspielrei an der Mittellinie, wie so häufig bei den Männern, sondern ein richtig schnelles Spiel der Deutschen vor dem Tor der Kanadier. Diedeutschen Männer können sich von diesem dominanten und angriffsfreudigen Spiel ne Scheibe abschneiden und wer behauptet, Männerfussball sei spannender scheint auf lahme, unentschlossene Pässe an der Mittellinie zu stehen……oder hat keine Ahnung 🙂

    Kneipe voller als bei den Vorrundenspielen der Männer und der Frauenanteil höher als bei den Männer und was mir richtig ins Auge stach und was ich schön fand, viele Väter mit ganz jungen Töchtern – 8,9, 10 Jahre erst alt.

  • #33
    Arnold Voß

    @ Stefan Laurin

    Ich habe von meinem 7. bis zu meinem 45. Lebensjahr begeistert Fussball gespielt und ich finde Frauenfussball nicht langweilig. Ganz im Gegenteil. Ich schaue ihn mindestens so gerne wie Männerfussball und wünsche den Mädels zur WM das Allerbeste und vor allem dass sie in den kommenden Wochen auch (noch) mehr Frauen für die Frauenfussball begeistern können.

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  • #35
    Eva

    Wir können die Diskussion ja um den Punkt erweitern, was wir von Männern beim Eiskunstlauf halten… Wenn die unhinterfragt ihre Pirouetten auf dem Eis drehen dürfen, dann sollen auch Mädels Fußball spielen dürfen.

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