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Fridays for Future: „Die MLPD bedient sich Verschwörungstheorien“

MLPD-Anhänger auf einer Kundgebung in Bochum

In einer Stellungnahme distanziert sich Fridays for Future Dortmund von der MLPD. Wie schon so häufig versuchen die Maoisten auch hier den Protest zu kapern. Und wie schon so häufig treffen sie auf Widerstand von Menschen, die sich nicht von der MLPD instrumentalisieren lassen wollen: 

Klimagerechtigkeitsbewegung: Ganz klar gegen jeden Antisemitismus auf der Welt!

Wir sehen uns inzwischen leider gezwungen zu folgender Sachlage eine Pressemitteilung zu veröffentlichen:

Schon zu Beginn unserer Demonstrationen und Kundgebungen im Januar 2019 haben wir aus anderen Ortsgruppen erfahren, dass es zu Problematiken mit der MLPD kam. Diese bestanden darin, dass Anweisungen der Organisator*innen nicht nachgekommen wurde, sowie die Bitte ignoriert wurde Flaggen und Banner ausschließlich mit dem Parteilogo auf der Demonstration nicht zu tragen. Dies ist für uns wichtig, da wir uns als überparteiliche Bewegung sehen und es als äußert kritisch empfinden, wenn einzelne Parteien meinen, sie müssten sich selbst in den Vordergrund stellen.

Gleichzeitig brachten wir in Erfahrung, dass die MLPD beispielsweise auf ihrer eigenen Website unserer Ansicht nach antisemitische Verschwörungstheorien teilt, sowie diese auch weiterspinnt. Hierbei handelt es sich um Theorien, welche eine Weltverschwörung um Namen, wie beispielsweise Soros, zieht und darin mündet, dass die antisemitische BDS-Kampagne unterstützt wird. Des Weiteren sprechen einzelne Politikwissenschaftler*innen bei der MLPD auch von einer „Parteisekte“ oder einer „Partei mit sektenartigen Strukturen“ (Vgl. z. B. Pfahl-Traughber, Armin).

Dies alles ist mit unseren Zielen und unserer Bewegung ganz klar unvereinbar! Unsere Bewegung setzt sich aus Menschen zusammen, die verschiedene Hintergründe in Religiosität, Nationalität, sexuelle Orientierung, sowie Gender und allgemein politischem Weltbild besitzen. Unsere Forderungen gelten universell für alle Menschen der Erde und wir möchten es nicht zulassen, dass eine solche Partei meint, die Bewegung für ihre eigenen Positionen und Weltbilder in Beschlag nehmen zu können. Trotzdem tut die MLPD ihr Möglichstes, um die Aufmerksamkeit, welche Fridays for Future zukommt, für sich zu vereinnahmen, wie durch die zuletzt am 04.10.2019 verteilten uneindeutigen Flyer. Auf diesen war die Überschrift „Fridays for Future“ zu lesen, was, so vermuten wir, den Anschein erwecken soll, dass diese Flyer offizielle Fridays for Future Flyer wären.

Etwa ab März, kurz vor unserer ersten erfolgreichen Großdemonstration in Dortmund mit über 3000 Teilnehmer*innen, tauchten Vertreter*innen der MLPD samt Flaggen und Flyern auf. Unserer Bitte die Flaggen runterzunehmen und das Verteilen der Flyer einzustellen, kamen sie dabei leider nicht nach.

Eine Bitte, welche selbstverständlich gegenüber allen Parteien gilt, allerdings quasi allein durch die MLPD auf dieser, aber auch auf kommenden Demos ignoriert wurde.

Dies führte dazu, dass wir uns bei jeder Demonstration, bei welcher Vertreter*innen der MLPD auftauchten, was nicht oft der Fall war, zu einer ganz klaren Distanzierung gezwungen sahen und sehen!

Kürzlich eskalierte die Lage auf Drängen der MLPD und zu unserem Bedauern leider weiter. Vor unserer letzten Großdemonstration am 20.09. mit über 12.000 Teilnehmer*innen in Dortmund tauchten Vertreter*innen der MLPD, sowie anderweitige Unterstützter*innen der Partei, dazu zählen unter anderem auch Anhänger*innen der dazugehörigen Jugendpartei „Rebell“, in unserem Plenum auf und verließen den Raum auch nicht, nachdem sie mehrmals dazu gebeten wurden. Mitglieder der MLPD schrien herum und bauten sich bedrohlich vor einzelnen Mitgliedern unserer Organisationsgruppe auf.

Dies erzeugte, insbesondere aufgrund der Altersunterschiede und der damit einhergehenden Machthierarchie ein bedrohliches Klima, sodass wir diese Menschen mit Vehemenz des Raumes verweisen mussten. Hierauf weigerten sie die Vertreter*innen der MLPD abermals den Raum zu verlassen und nur ein wiederholtes auffordern durch das Plenum über einen längeren Zeitraum, brachte die Beteiligten dazu den Raum dann schlussendlich tatsächlich zu verlassen.

Im Anschluss daran veröffentlichte die Partei mehrere Artikel über diese Situation auf ihrer Website, welche vor Falschbehauptungen, Verschwörungstheorien und Beleidigungen gegen Organisationsmitgliedern trieft. So werden wir als „Spalter*innen“ und „Antideutsche“ betitelt. Des Weiteren tauchte die Partei auf unserer Großdemonstration mit eigenem Lautsprecher auf und versuchte Stimmung gegen das Organisationsteam in Dortmund zu machen, was ihnen allerdings nicht gelingen wollte. Sie rissen unter anderem ein Banner mit der Aufschrift „Gegen jeden Antisemitismus“ runter und verhielten sich allgemein recht erschreckend. Aktuell prüfen wir rechtliche Schritte gegen das hier beschriebene Handeln der MLPDler*innen.

Die MLPD wird das alle natürlich anders sehen. Aber so ist das nun einmal bei solchen Organisationen. Sie haben ein sehr eigenes Bild von der Wirklichkeit, das nur sehr wenige Menschen teilen. Ein Grund für ihre notorische Erfolglosigkeit und die Ablehnung, die ihnen überall entgegenschlägt.

 

 

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2 Kommentare zu “Fridays for Future: „Die MLPD bedient sich Verschwörungstheorien“

  • #1
    Ke

    Aktuell holen doch alle ihre verstaubten Gesellschafts- und Geschäftsmodelle aus der Mottenkiste und verbinden sie mit dem Klimaschutz.

    Kein Wunder, dass viele Gruppen profitieren, nur nicht das Klima

  • #2
    thomas weigle

    @ke Mit den Zeugen Stalins in einen Topf geworfen zu werden, haben, wenn überhaupt, die wenigsten Gruppen verdient,

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