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Dieter Gorny verlässt ECCE

Stars unter sich: Gorny, Pocher und Sauerland auf der Loveparade 2010 Foto: Thomas Meiser

Dieter Gorny, der Geschäftsführer des European Centre for Cultural Economy (ECCE) mit Sitz in Dortmund, verlässt seinen Posten.  War Gorny in den ersten Jahren von ECCE vor allem mit der Erzeugung heißer Luft beschäftigt wurde es nach der Kulturhauptstadt ruhiger um den Kulturwirtschaftssimulator mit Räumen neben dem Dortmunder U, in die nur selten ein Sonnenstrahl seinen Weg fand.

Dieter Gorny in den Bundestag!

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Nach ihrem Rücktritt wegen eines kreativen Lebenslaufs ist der Wahlkreis der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Petra Hinz frei. Nun sucht die SPD jemanden, der ihr bei der Bundestagswahl nachfolgt. Der Wahlkreis im Essener Süden ist keine feste Bank für die Sozialdemokraten, bei der Bundestagswahl 2013 holte in der Christdemokrat Matthias Hauer. Trotzdem ist der Andrang groß, acht Bewerber gibt es nach einem Bericht der WAZ – und einer von ihnen ist den Lesern dieses Blogs in den vergangenen Jahren ans Herz gewachsen: Dieter Gorny, Experte für alles aber auch für Kreativirgendwas und Chef des European Centre for Creativ Economy (ECCE) zieht es nach Berlin. Kann man verstehen, die ECCE-Räume liegen im Schatten des Dortmunder U-Turms in einem Windloch, da arbeiten zu müssen ist nicht nett. Also wenn ich Essener Sozialdemokrat wäre, ich würde Gorny wählen. Der Mann kann reden ohne etwas zu sagen, hat auf Podien eine beeindruckende Präsenz und verstrahlt eine gewisse Weltläufigkeit. Und wenn er in Berlin wäre, könnte man daran gehen das peinliche ECCE-Projekt endlich zu begraben. Mit einem Bein ist er als Gabriels „Beauftragter für Kreative und Digitale Ökonomie“ da eh schon – ein Amt, in dem er auch viel redet ohne etwas zu sagen. Der ideale

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Was macht eigentlich Dieter „air pump“ Gorny so im Wirtschaftsministerium?

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Dieter Gorny ist nicht nur Chef des fabulösen European Centers for Creative Economy sondern wurde von Wirtschaftsminister und Nebenerwerbs SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel zum Beauftragten für Kreative und Digitale Ökonomie ernannt. 

Und auch als solcher, mach Gorny das, was er am besten kann: Er produziert heisse Luft, die schlichte Gemüter schon einmal mit bedeutsamen Aussagen verwechseln. Ein kleines Beispiel findet sich im aktuellen ECCE-Newsletter.

„ecce-Geschäftsführer und Beauftragter für Kreative und Digitale Ökonomie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Prof. Dieter Gorny forderte in seiner Key Note ein gerechtes Regelwerk: „Wir brauchen dringender als je zuvor eine digitale Strategie, ein Konzept für klares Wachstum und, damit einhergehend, ein politisches wie gesellschaftliches Verständnis dafür, dass ein solches Wachstum auch einen spezifischen Rechtsrahmen im kulturellen digitalen Raum braucht.“

Nun ist Gorny dabei ein kleiner Fehler unterlaufen. Er hat als „Beauftragter für Kreative und Digitale Ökonomie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie“ nicht mehr zu fordern,

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Lachen mit Hamm: Dieter Gorny soll Bergwerk Ost zum Kreativquartier machen

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Nein, es ist kein Karnevalsscherz: Dieter Gorny (SPD), Beauftragter für Digitaldingsbums bei Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Chef der planetenverschiebenden European Centre for Creative Economy (ECCE)  wird der langen Reihe seiner Pleiteprojekte bald ein weiteres hizufügen können: Er soll das Kreativquartier „promoten“, das auf der Fläche des ehemaligen Bergwerks Ost in Hamm entstehen soll und das so kreativ wird, dass es nicht Kreativquartier sondern CreativRevier heißt. Der Hammer Landtagsabgeordnete Marc Herter (SPD) hat schon mal mit dem Jubeln angefangen:

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„Deine blauen Augen…“: Sigmar Gabriel macht Dieter Gorny zum Beauftragten für Kreative und Digitale Ökonomie

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Dieter Gorny Foto: ECCE


Den Pop-Sender Viva an die Wand gefahren, mit dem Lab Millionen verbrannt, mit ECCE auf dem Meer der Bedeutungslosigkeit gesegelt und die Popkomm gibt es auch nicht mehr  – Aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Gabriel scheint Dieter Gorny alle Voraussetzungen mitzubringen, um  „Beauftragter für Kreative und Digitale Ökonomie“ zu werden.

Auf der heutigen Kulturkonferenz des Bundeswirtschaftsministerium tauchte dieses Schreiben von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf:

„Wir sind uns darüber einig, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft von der Digitalisierung besonders betroffen ist. Ihre Innovationen und Produkte sind einerseits direkter Treiber wesentlicher gesellschaftlicher und ökonomischer Veränderungen, die weit über die elf Teilmärkte der Branche hinausgehen. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung aber auch die Geschäftsmodelle der Branche. Von der Kultur- und Kreativwirtschaft ausgehende Innovationen berühren und prägen dabei auch andere Wirtschaftszweige und wirtschaftliche Erscheinungen, wie etwa ‚Industrie 4.0′ und die ‚Kreative und Digitale Ökonomie‘. Eine Verzahnung und Vermittlung der bestehenden Initiativen und Strategien der Kultur- und Kreativwirtschaft einerseits mit der Digitalen Agenda und der innovativen Digitalisierung der Wirtschaft erscheint mir daher erforderlich. Ich freue mich, dass Sie sich bereit erklärt haben, mich bei dieser Aufgabe als Experte beratend zu unterstützen und bestimme Sie zum ‚Beauftragter für Kreative und Digitale Ökonomie‘.“

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Labkultur: Gornys neueste Medienpleite

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Noch bevor die Seite „Labkultur“ noch unter dem Namen 2010Lab im Kulturhauptstadtjahr online ging, schwärmte einer der Macher davon, dieses Projekt würde die Ruhrbarone „kannibalisieren“. Nun ja, Träume sind Schäume und die Wahrheit liegt auf dem Platz: Nachdem das Land NRW weit über eine Million Euro für ein Online-Medium ausgegeben hat, das kaum Leser hatte ist nun offenbar Schluss: Seit Weihnachten 2014 sind auf dem Lab keine neuen Texte mehr erschienen und auch der Twitter-Account liegt brach. Von den hochtrabenden Medienplänen des von Dieter Gorny geleiteten European Center for Creative Economy (ECCE) in Dortmund ist nichts geblieben ausser eine Werbeseite für Kreativquartiere. Schade ist es nicht um das Lab, schade ist es um das viele Geld, was dort hineingesteckt wurde. Und Dieter Gorny hat nach Viva und Popkomm einen weiteren Flop gelandet, der den Steuerzahler teuer zu stehen kam. Wie heißt es doch so schön: „Wenn du lange genug an einem Fluß wartest, schwimmen die Leichen deiner Feinde an dir vorbei.“

Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet: Die Gorny, Fesel und ECCE Luftnummer

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2009 startete das European Center for Creative Economy (ECCE). Der Chef ist der Viva-Gründer Dieter Gorny, sein Kofferträger Bernd Fesel. Und für die vielen Millionen an Fördergeldern, die sie für ECCE und ihr Nebenprojekt Lab.tv eingesackt haben, haben sie nichts erreicht. Die abgebildete Grafik aus einer Prognos-Studie über die Kreativwirtschaft, die gestern in Duisburg präsentiert wurde. belegt: Ihre ganze Arbeit war keinen Cent wert. Kreativwirtschft ist im Ruhrgebiet keine Wachstumsbranche, alles, was Gorny und Fesel taten blieb ohne jeden positiven Effekt.  Lesern dieses Blogs ist das nicht neu. Wir haben oft über das Versager-Duo an der ECCE-Spitze und ihr ebenso teures wie zweckloses Wirken berichtet. Das Versprechen Gornys, die Kreativwirtschaft wäre eine Zukunftsbrache im Ruhrgebiet war zu jedem Zeitpunkt unglaubwürdig. Es ging immer nur um das Abgreifen von Fördergeldern für ECCE selbst. Die  Arbeit selbst, das hat nun auch die Prognos-Studie bestätigt, war ohne jeden Erfolg.

Die Konsequenz kann nur eine sein: ECCE muss schnellstmöglich geschlossen werden. Das Geld, das ECCE kostet kann an anderer Stelle besser verwendet oder eingespart werden. Es macht keinen Sinn, auch nur noch einen Euro in ECCE und seine Versagertruppe zu stecken.

Ein paar Artikel zu ECCE auf diesem Blog:
Ganz offiziell: Gorny und Fesel haben mit ECCE versagt

KreativQuartiere: Keine Ahnung, keine Antworten

ECCE schmückt sich mit fremden Federn

ECCE und das Zauberwort “Spillover” – Gorny, Fesel und warum alles mit allem zusammenhängt

 

 

 

 

Dieter Gorny auf Schnorrertour: Wird labkultur.tv der erste rot-grüne Wackeldackel?

Dieter Gorny
Dieter Gorny

Die rot-grüne Landesregierung hat dafür gesorgt, das künftig 1,6 Millionen Euro aus der Haushaltsabgabe – The Steuer formerly known as Rundfunkgebühr – für die Finanzierung digitaler und regionaler Medien ausgegeben werden: Staatsnahe Online-Medien – rot-grüne Wackeldackel. Und der erste Wackeldackel könnte ein alter Bekannter werden: labkultur.tv.

Das weithin unbeachtete Medium labkultur.tv, das einst zur Kulturhauptstadt 2010 startete, dümpelt seit jeher vor  sich hin, was die Macher traditionell nicht stört. Aber langsam kommt zur Ir­re­le­vanz die Geldnot: Die Fördermittel sinken nach Plan von Jahr zu Jahr, das Ende des Projektes droht. Nach Informationen dieses Blogs ist ECCE-Chef Dieter Gorny, zu dessen Beritt auch labkultur.tv gehört, nun dabei, im Umfeld der Landesregierung und der von ihr bestimmen Einrichtungen Geld für labkultur.tv zu schnorren – aus dem frisch eingerichtetem 1,6 Millionen Topf. Dafür soll labkultur.tv zu einem Online-Feuilleton für das

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Das lachende Honigkuchenpferd oder Gorny macht Kasse

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Nein was war die Freude groß, als ich gerade die nun fast einen Monat alte Pressemitteilung fand, aus der hervorgeht,  das Dieter Gorny dafür gesorgt hat, dass ECCE und Labkultur weiter existieren dürfen. Förderbescheide in Höhe von 593.330  Euro bekam er aus der Hand von Arnsbergs Regierungspräsident Gerd Bollermann überreicht. Warum, wissen wir auch nicht, nur das es Bollermann offensichtlich Spaß macht, das Geld anderer Leute herzugeben und auch Schnorring-Dieter grinst auf dem Foto wie ein Honigkuchenpferd.

Anbei die wunderbare Pressemitteilung:

european centre for creative economy GmbH
Die Kulturregion stärken – auch in Europa

Weitere Impulse für die Kulturmetropole Ruhr: Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann hat am Donnerstag Förderbescheide in Höhe von insgesamt bekomm 593.330 Euro an Prof. Dieter Gorny, Geschäftsführer der european centre for creative economy GmbH (ecce), überreicht. Im Einzelnen: So erhält die ecce GmbH 275.500 Euro im Kontext der Betreuung des

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ECCE und das Zauberwort „Spillover“ – Gorny, Fesel und warum alles mit allem zusammenhängt


Nachdem sich die Hoffnungen in die Kreativwirtschaft nicht erfüllt haben, sucht ECCE nach einem neuen Überbau, um an Fördermittel zu kommen. Das Zauberwort: Spillover.

Das European Center for Creative Economy (ECCE) ist ein Überbleibsel der Kulturhauptstadt Ruhr2010. Mit dem Versprechen, dass die Kreativwirtschaft ein wichtiger Baustein der wirtschaftlichen Zukunft des Ruhrgebiets werden würde, gelang es dem Team um Ex-Via Chef Dieter Gorny und Bernd Fesel öffentliche Gelder zu erhalten. Nachdem klar ist, dass die Versprechen zur Entwicklung der Kreativwirtschaft in der Region kaum mehr als heiße Luft waren, wird nun nach einem anderen Zauberwort gesucht, um an das Geld fremder Leute zu kommen: Es heißt Spillover. Synergie, Kreativität – alle paar Jahre brauchen Berater und Fördermittelnehmer einen neuen Begriff, um das herum sie eine Geschichte erzählen können, die möglichst im Einklang mit dem Zeitgeist zu stehen hat. Kreativwirtschaft war das Versprechen auf neue Arbeitsplätze in einer Zeit, als die Politik sich angesichts von über fünf Millionen Arbeitsplätzen gezwungen sah, zu reagieren und das nicht nur durch den Abbau von Steuern und der Flexibilisierung des Arbeitsrechts, sondern auch symbolisch. In der Kreativwirtschaft sollten neuen Arbeitsplätze entstehen und sich neue Existenzen gründen. Ganz nebenbei sollten die Unternehmen dieser Branche zur Aufwertung von Altbauquartieren beitragen – was in Städten wie New York und London im internationalen Maßstab gelang und in Deutschland auch in Köln, Düsseldorf oder Hamburg zu beobachten ist. In diesen Städten gab und gibt es wirklich eine bedeutende Zahl von Unternehmen, die der Kreativwirtschaft zuzuordnen und wirtschaftlich erfolgreich sind: Fernsehsender und Produktionsfirmen, Werbeagenturen, zum Teil auch Verlage und die Produzenten von Software, zu denen auch Apps, Spiele und  exklusive digitale Inhalte wie Motion Comic gehören.

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