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„Israelkritik“ in Mauershow: Geschäftsführer von Kulturprojekte Berlin entschuldigt sich

Moritz van Dülmen Foto: Kulturprojekte Berlin

Die  Kulturprojekte Berlin GmbH hat die im ZDF übertragene Show zum Mauerfall am 9. November organisiert und verantwortet. Ihr Geschäftsführer  Moritz van Dülmen sprach mit diesem Blog über die Kritik an der in Hebräisch eingeblendeten Parole „Schluss mit der Besatzung/Genug mit der Besatzung“: „Das war eine fahrlässige Schlamperei, für die ich  nur um entschuldigen bitten kann. Wir hätten das kontrollieren müssen.“ In dem  künstlerischen Video während des Auftritts von Sängerin Anna Loos seien  Sequenzen aktueller, friedlicher Protestbewegungen gezeigt worden.

In das Video gelangte auch eine Botschaft von „Women in Black“ hinein. „Das war keine politische Aussage unsererseits.“

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6 Kommentare zu “„Israelkritik“ in Mauershow: Geschäftsführer von Kulturprojekte Berlin entschuldigt sich

  • #1
    Mark Nu

    Moritz van Dülmen mit der schwächsten Ausrede des Jahres 2019

    Diesen Schriftzug gezeigt zu haben sei "unklug" gewesen
    … aha!
    Unklug … also: nicht klug, aber eben auch kein Fehler.

    Auch sei "keine politische Absicht versteckt gewesen".
    Dabei kann es sich nur um eine faustdicke Lüge handeln,
    denn hebräische Schriftzeichen zu sehen und diese NICHT mit Juden zu assoziieren
    – das ist definitiv gelogen!
    Dabei nicht hellhörig geworden zu sein und nachgefragt zu haben
    zeugt dementsprechend von unentschuldbarer Unfähigkeit!

    Das Kulturprojekt, welches Herr van Dülmen leitet,
    ist eine Einrichtung des Landes Berlin und obendrein gemeinnützig.

    Herrn van Dülmen weiterhin die Leitung der Landeseinrichtung zu überlassen
    wäre ganz bestimmt so sehr unklug,
    dass es schon ein gewaltiger Fehler wäre
    – schon alleine deshalb,
    weil er nicht einmal in der Lage ist, seine "politische Absicht" zu verstecken.

    Judenhass war früher einmal Teil der deutschen Kultur
    – kein Bundesland der BRD und auch kein Land dieser Welt
    benötigt einen Unkultur-Schaffenden wie diesen van Dülmen!

  • #2
    Michael

    Die Bitte um Entschuldigung ist abgelehnt. Sie folgt dem üblichen Ritual: Gegen die Juden und/oder Israel hetzen, dann um Entschuldung bitten oder sich gleich selbst entschuldigen.

    @ 1

    "Judenhass war früher einmal Teil der deutschen Kultur …"

    Früher?

  • #3
    Elisa Ammann

    Antisemitismus ist leider wieder völlig salonfähig, so lange er von links kommt und als Israel-Kritik kaschiert wird. Medienschaffende wie Dunja Hayali und Jakob Augstein, einschließlich dem Spiegel mit seinen antiisraelischen Hetzkampagnen, ein BMI, das Antisemitismus nur auf der rechten Seite sucht, und einer Regierung, die die Hizbollah (die Terrorakte in Israel verübt und die Juden ins Meer treiben möchte) finanziell unterstützt, haben den Boden geebnet und nun wird das munter adaptiert. Deutschland war nie frei von Antisemitismus, man hat ihn nur ein bisserl unter dem Deckel gehalten. man lernt eben doch nicht aus der Geschichte.

  • #4
    Hans Geier

    Ich werde und bin entsetzt und wütend zugleich. Wie kann ein Herr von Dülmen, ein Kulturchef, der Berlin bzw. Deutschland auch nach dem Ausland vertritt, so etwas passieren. Das darf einfach nicht sein, es muß doch jemand da sein, der so was genehmigt oder nicht genehmigt. Es ist eine bodenlose Gemeinheit und Beleidigung gegen jeden demokratisch denkenden Deutschen am Tag vor der Progromnacht so etwas zu bringen. Herr von Dülmen ebnet den rechten Parteien ja den Weg, rollt ihnen den roten Teppich aus, er sollte zurücktreten und sich nicht fadenscheinig nur entschuldigen. Die politischen Verantwortlichen aller Parteien sollten sich dafür einsetzen, diese Tat auf schärfste zu verurteilen, nicht immer nur die Gründen oder Linken. Anna Loos kann also gar nichts dafür, daß bei ihrer Show solch eine Entgleistung passiert. ist. Das hat sie nicht verdient.

  • #5
    Arwed Sengstock

    Leider, leider nichts dazugelernt. Warum vergeht der Judenhass (heutzutage insbesondere von den Medien und der Linken oft als Israelkritk verpackt) eigentlich nicht?

  • #6

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