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„Konsequente Kulturverhinderung“ – Keine Dortmunder Theaternacht 2012

Die Theaternacht ist gecancelt. Es sollte die elfte und letzte werden, bevor sie 2013 mit der Museumsnacht zur Kulturnacht verschmölze. Ein geplanter „würdiger Abschied“, der nun nicht statt findet. Ihr Initiator und langjähriger Veranstalter Horst Hanke-Lindemann, auch Leiter des freien Theaters Fletch Bizzel, von Geierabend und RuhrHOCHdeutsch, gibt Dortmunds Stadtdirektor Jörg Stüdemann die Schuld. Was ist dran an den Vorwürfen? Von unserer Gastautorin  Isabelle Reiff. 

Im Leben geht es zu wie im allerschönsten Theaterstück, erst recht in der Politik: Ein Missverständnis jagt das nächste. Jede noch so deutliche Information wird per stiller Post geradezu in ihr Gegenteil verkehrt. Nur lachen am Ende die wenigsten. Und applaudieren tut auch keiner.

Alles begann mit einer Pressekonferenz im August. Jörg Stüdemann war gerade in Urlaub gefahren, Dortmunds Rat immer noch aufgelöst. Der Sommer 2012 hatte bisher nichts von dem gehalten, was versprochen und erhofft. An seinem Stammsitz Fletch Bizzel sprach dessen Leiter Horst Hanke-Lindemann einleitende Worte. Sie begannen damit, dass Dortmund als „siebtgrößte Stadt der Republik mit seiner Kulturarbeit im deutschen Ranking auf einem der schlechtesten Plätze, auf Platz 26, [steht]. Wir sind stolz auf unseren Kulturdezernenten, der uns so außerordentlich fördert.“ Und damit fing das Verwirrspiel an.

Die zitierte Studie fand großes Echo in der Presse, aber wie so oft, wenn wissenschaftliche Erhebungen auf Schlagzeilen zusammen gedampft werden, kommt hin und wieder was ganz anderes dabei heraus. Wer dem Download-Link, auf den die Ruhrnachrichten verweisen, folgt, erfährt: Dortmund befindet sich mit seinen Kulturausgaben noch vor Köln an Position 14 im deutschen Städteranking. Allein hinsichtlich Künstlerdichte, Besucherzahlen und Denkmalpflege liegt die BVB-City weit hinten. Dortmund ist übrigens auch nur Deutschlands achtgrößte Stadt.

Doch der Einstieg war gelungen, Kulturdezernent und Kämmerer Jörg Stüdemann – eine zugegeben seltene Personalunion – stand am Pranger, zumindest in dieser Stunde. In Wirklichkeit lag er am Strand und wusste nicht, dass er zuhause als wortkarger Kinoheld gehandelt wurde: „Charles Bronson braucht nicht begründen. Für den gilt: Die Stadt, das bin ich.“ Bruno Knusts Kritik redete Hanke-Lindemann das Wort: „Sechs Wochen vor Anpfiff sagen ‚Wir machen es doch nicht’, und das ohne richtige Begründung. Ich glaube, da hat jemand den rechtsfreien Raum ausgenutzt, um eine ihm unliebsame Sache aus der Welt zu schaffen, denn in meinen Augen ist es eine ziemlich einsame Entscheidung, die Theaternacht so ersatzlos abzublasen. Das ist konsequent fortgeführte Kulturverhinderung.“

Hanke-Lindemanns Beleg ist eine an ihn gerichtete E-Mail aus dem Büro des Stadtdirektors, die sich einen Tag nach der Zusage vom Theater Dortmund, „mit allen Sparten an der Theaternacht teil[zunehmen]“ so liest, als habe Stüdemann dies nachträglich unterbunden. Dazu kommt, dass das Theater Dortmund laut Webseite am Tag der geplanten Theaternacht sein typisches Proben-Programm ankündigt. „Unsinn“, entgegnet Stüdemann mobil aus dem Urlaub. „Es ist eine unglückliche Verkettung von allen möglichen Zusammenhängen, die dazu führen, dass der Theaternacht dieses Jahr Gelder fehlen.“

Es geht mal wieder ums Geld. Oder doch nicht? „Die finanzielle Lage der Stadt ist ein absolutes Scheinargument“, glaubt Horst Hanke-Lindemann und stellt klar: „Es war nicht unsere Entscheidung, die Theaternacht abzusagen. Wir haben es aber entschieden, sie abzusagen, weil es gar keine andere Möglichkeit mehr gab, weil vehement gegen die Theaternacht gearbeitet wird.“ Besonders ärgern ihn die Worte Stüdemanns, mit denen dieser am 1.8. in den Ruhrnachrichten zitiert wurde: „Die Stadt will keine eigene Theaternacht mehr, und auch der Sponsor nicht.“ – „Wer ist ‚die Stadt’?!“, will Hanke-Lindemann wissen, „die Steuerzahler? Die Politiker? Von den Sponsoren ist nicht wirklich einer abgesprungen.“

Dass der größte Sponsor, jahrelang mit Namensgeber der Theaternacht, aus dem Boot ist, fällt auf der Pressekonferenz unter den Tisch, für den Fletch-Bizzel-Chef auch nicht ins Gewicht, denn neuer Sponsor ist die Hafen AG, obwohl nicht davon auszugehen ist, dass sie ähnlich viel wie die DEW21 mit eingebracht hätte. „Horst Hanke-Lindemann erhält von der DEW keinen einzigen Euro“, stellt die Leiterin der Unternehmenskommunikation Dr. Martina Sprotte klar. „Die Entscheidung, dass wir auf 25% unseres bisherigen Sponsoring-Budgets verzichten müssen, haben wir ihm bereits Anfang diesen Jahres mitgeteilt. Dass er das immer ausgeblendet und anders in der Stadt behauptet hat, ist sein Problem: Er hatte schon fast Theaternacht-Plakate mit dem DEW21-Logo gedruckt.“

Claudia Kokoschka, Leiterin des derzeit nicht im Amt befindlichen Kulturbüros, erläutert die Hintergründe: „Herr Stüdemann hat früh den Wunsch geäußert, Theater- und Museumsnacht zusammenzulegen, so dass man nicht zwei Nächte so nah beieinander weiterfinanzieren muss. Diese Information wurde auch an Horst Hanke-Lindemann weitergegeben. Dann stellte sich aber heraus, dass die Organisation der Museumsnacht schon so weit fortgeschritten war, dass es zu spät war, das einzutüten. Hanke-Lindemann hat daraufhin noch mal angefragt. Wir hatten im letzten Jahr aber nur einen kleinen Betrag von 5.000 Euro für die Theaternacht reserviert.“

Für Hanke-Lindemann käme jetzt die eine Million Euro ins Spiel, die OB Ullrich Sierau Ende 2011 extra für die freie Szene bereitzustellen versprach. Doch „Herr Sierau verspricht schnell etwas.“ Manfred Sauer, Bürgermeister und Leiter des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit – als es den Rat noch gab –, weiß: „Diese Million war schon zu 600.000 verfrühstückt, als Sierau sie nannte.“ Den Kulturetat frisst, so hört man wieder mal, mit 10 statt veranschlagter 4 Millionen Euro das „Monstermuseum U“. Derzeit bricht dort im wahrsten Sinne des Wortes der Boden weg.

Doch Hanke-Lindemann bleibt dabei: „Es kann gar nicht sein, dass es ums Geld geht, wenn man sich anschaut, dass türkische Kulturtage, afrikanische Kulturtage oder ein Opernfest im Westfalenpark in diesem Jahr neu entstehen und mit großem Feuerwerk drei Wochen nach dem Mikrofestival präsentiert werden.“ Knust bekräftigt: „Wir sprechen bei der Theaternacht von einem offenen Betrag, der gerade so hoch ist wie die Anwaltskosten von Herrn Sierau.“ (Anderes Thema.)

Kurt Eichler, Mitbegründer der Theaternacht, bestätigt indirekt: „Man hätte natürlich Restmittel zusammenkratzen können. Die Kosten für die Theaternacht sind ja ein überschaubarer Rahmen.“ Der Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund ist, frisch aus dem Urlaub zurück, überrascht, dass die Theaternacht jetzt gar nicht statt findet. „Bei all den Diskussionen, beide Nächte deswegen zusammen zu legen, weil die Veranstalter zum Teil deckungsgleich sind, habe ich immer gesagt: Wir müssen aufpassen, dass dabei niemand das Gesicht verliert.“ Ist wohl nicht gelungen.

Ein weiteres Verdachtsmoment taucht auch: Just am Tag der geplanten Theaternacht feiert das Konzerthaus sein zehnjähriges Jubiläum. Sollte die Theaternacht aus diesem Grund nicht stattfinden? Für Manfred Sauer, der im Aufsichtsrat des Konzerthauses sitzt, ist das nur „ein blöder Zufall“, nichts, das sich im Wege steht: „Der typische Konzerthausgänger gehört eher einem konservativen Publikum an, nicht dem, das die Theaternacht besucht. Dass beide Veranstaltungen auf denselben Tag fallen, ist nicht in irgendeiner Form entscheidend dafür gewesen, dass die Stadt die Theaternacht nicht unterstützt.“ Sauer nimmt den finanziellen Engpass der Stadt ernst: „Wenn wir erst bei der Haushaltssicherung landen, dann werden Stellen gekürzt.“ Für den CDUler ist darum denkbar, dass Stüdemann dem Theater Dortmund gesagt haben könnte: „Bitte haltet Euch an den eigenen Haushaltsplan.“ Eine Teilnahme an der Theaternacht kostet schließlich auch die Stadt wieder Geld. „Herr Stüdemann handelt richtig, wenn er das sagt!“

Stefan Kriegl, Marketing-Leiter am Theater Dortmund, möchte das so nicht stehen lassen. „Da gab es kein Verbot. In den letzten Jahren haben wir uns, obschon mit allen Sparten, immer weniger an der Theaternacht, nämlich nur noch mit öffentlichen Proben, beteiligt. Darüber herrschte Unzufriedenheit, da es nicht dem entsprach, wie man sich präsentieren will. Doch wir schafften es nie, uns etwas Neues einfallen zu lassen, weil wir die Energie für unsere eigenen Produktionen benötigen. Anfang des Jahres erfuhren wir von der geplanten Neukonzipierung: Mal sollte die Theaternacht wie gehabt stattfinden, mal nicht. Insgesamt wurde dieses Jahr ein bisschen viel diskutiert. Im Juni hat das Direktorium sich dann gegen eine Teilnahme an der Theaternacht entschieden.“

Ähnlich erinnert sich Rüdiger Trappmann vom ROTO Theater: „Seit Anfang des Jahres gab es ein Hin und Her von Seiten Hanke-Lindemann. In den Ferien, wo fast keiner da ist, mailt er plötzlich, dass die Theaternacht nun doch statt findet. Es ist nicht das erste Mal, dass er die Koordination nicht richtig hinkriegt. Die organisatorischen Fehlleistungen wurden jedes Jahr unter den Tisch gekehrt.“ Als Hanke-Lindemann Trappmanns Inszenierung am Phoenixsee bei der letzten Theaternacht mittendrin per Mikro beendet, ärgert sich der Regisseur so sehr, dass er einen Beschwerdebrief an Jörg Stüdemann schickt.

Dagegen findet es Jost Krüger, Regisseur am Hansa Theater, „sehr bedauerlich“, dass die Theaternacht dieses Jahr ins Wasser fällt. „Es wäre ein guter Werbeauftritt für uns gewesen“, meint Krüger, wundert sich aber, „wie sehr Herr Hanke-Lindemann sich aus dem Fenster hängt und so unumwunden äußert. Da riskiert er eine Kollision mit Stüdemann.“ Für Krüger „scheint [es] eine politische Entscheidung zu sein, was dem Kulturdezernenten wichtiger ist. Wenn Stüdemann blockieren will, dass das Kulturbüro die Theaternacht mitfinanziert, kann er das auf jeden Fall tun. Auch die DEW21 macht doch nichts ohne Absprache mit Stüdemann, das sind alles ehemalige SPD-Vertreter.“ Vorschlag Bruno Knust: „Wenn es Herrn Stüdemann wirklich zu viele Veranstaltungen sind, soll er mal bedenken, wieviele Fressfeste wir hier in Dortmund haben. Die könnte man auch alle zusammenpacken.“

Stefan Kriegl hält die Situation für „eine Riesenchance, die Theaternacht neu zu überdenken. Da muss eine neue Konzeption her, und dafür braucht man mindestens ein Jahr Vorlauf.“ Kerstin Keller-Düsberg, Organisatorin der Museumsnacht, erinnert: „Bei der ersten Museumsnacht 2001 war das Theater Fletch Bizzel dabei. Ich hatte das erste Konzept so geschrieben, dass es für alle offen ist. Der Begriff ‚Museumsnacht’ ist ja deutschlandweit eine Marke, die für sehr viel mehr steht.“ Und so kündigt Wolfgang Weick, städtischer Museumsdirektor, auch an, dass es „im Herbst gemeinsame Gespräche mit allen Beteiligten darüber geben sollte, wie sich die gesamte Dortmunder Kulturlandschaft im nächsten Jahr im Rahmen einer Großveranstaltung à la Dortmunder Museumsnacht darstellen könnte“. Die Dortmunder Hafen AG ist laut Marketingleiter Christian Manthey „auch im nächsten Jahr zu allen Schandtaten bereit“.

Fortsetzung folgt. Vorhang fällt.

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6 Kommentare zu “„Konsequente Kulturverhinderung“ – Keine Dortmunder Theaternacht 2012

  • #1
    Lutz

    OMG! Wie kann man nur den Kämmerer zum Kulturdezernenten ernennen?!
    Das ist, als würde man den Bock zum Gärtner machen?
    Da kommt es automatisch zum Interessenkonflikt! Aber diese plötzliche Absage ist ein weiterer Beleg dafür, dass für so vieles in diesem Land Geld da ist, nur für zwei Dinge reicht es dann -zum großen Bedauern aller Beteiligter – leider doch wieder nicht: Kultur und Bildung! Das Land der Dichter und Denker … Es war einmal … So gehen übrigens meistens die Grimmschen Märchen los. Das weiß bloß niemand mehr, da Kultur und Bildung ja Güter sind, auf die man getrost verzichten kann!
    Doch auch in den Grimmschen Märchen stirbt die Hoffnung immer zuletzt und so ruht alle Hoffnung darauf, dass 2013 ein besseres Jahr für die Kultur in Dortmund wird.

  • #2
    Stefan Laurin

    @Lutz: Das lief andersherum. Stüdemann war schon lange Zeit Kulturdezernent bevor er Kämmerer und Stadtdirektor wurde. Prinzipiell halte ich das übrigens für eine Kombination, von der die Kultur eher profitiert.

  • #3
    Klaus Lohmann

    @Stefan: Prinzipiell vielleicht, aber nicht in Dortmund. Ex-OB Langemeyer war vorher ebenfalls Kulturdezernent…

  • #4
    Isabelle

    Mit der Theaternacht hätten am 8.9. insgesamt 4 Veranstaltungen im und am Hafen statt gefunden. Jetzt sind es nur noch drei: Der zweite bisher größte „Hafenspaziergang“, veranstaltet vom städt. Quartiersmanagement, das dritte Heavy Metal-Fest mit allen möglichen Bands, eine Gratis-Veranstaltung vom ansässigen Century Media Verlag, und das xte städt. Lichterfest im benachbarten Fredenbaumpark.

  • #5
    Ralf

    Theathernacht, Museumsnacht, Lichterfest, italienisches Fest, Weinachtsmarkt und wie sie alle heißen. Da werden Konzepte aufgestellt von Dortmundern für Dortmunder und diejenigen, die sich mit dieser Stadt verbunden fühlen. Natürlich kann man es nicht jedem Recht machen, aber eine Stadt wie Dortmund hat sich einfach nach außen und nach innen zu seinen Bürgern zu präsentieren. Sonst gehen wir unter, weil der BVB als starkes Magnet keine Vielfalt zeigen kann, außer Fußball und das auch nur 17 Spiele lang. Zudem hilft es auch der Gastronomie und dadurch der Stadt. Zuviel ist weggebrochen in den letzten Jahren, weil keiner von unseren Stadtmeistern Gesicht zeigt und Haltung beweißt – zu deutsch, keine Arsch in der Hose hat – mal Flagge zu zeigen und sagt, wo es lang. Auch Bürgern, die meinen sich der Allgemeinheit entgegen zu stellen. Wie im Münchener Biergartenkrieg – im übrigen auch eine Kultur, die aber erst gerichtlich heute Bestand hat, und erhalten geblieben ist, weil Sie dazu gehört, zur Stadt, zum Menschen in der Stadt. Wo ist denn unsere Kneipenszene am Ostwall, wo sind den unsere Biergärten der Stadt, wo sind denn unsere langzeit hochgelobten Szeneclubs. Weit über die Grenzen der Stadt war alles bekannt. Was sollen denn unsere Nachbarstädte denken, wenn sich Dortmund weiter so ins Abseits stellt und degradiert zu einem Provinznest ohne gewachsene bestehende und zu verteidigende Kultur. Mit einem eingepfärchten City-Einkaufscentrum. Geld hin oder her, es gibt immer einen Weg und da muss man nicht den schwarzen Peter dem anderen in die Schuhe schieben. Eine Karre kann man nur aus dem Dreck ziehen, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht. Da muss man mal den unliebsamen Weg gehen – gemeinsam – und nach finanziellen Möglichkeiten der Dortmunder Unternehmen fragen. BVB, Uhde, Hoesch, Wilo, BMW, Mercedes, Signal Iduna, Sparkasse, Ikea, Rewe, Tedi und wer sonst noch alles. Und dann sind es halt mehrere Veranstaltungen innerhalb kürzester Zeit. Na und. So sieht man außerhalb der Grenzen, dass Dortmund sich bewegt und man mit dem Finger auf uns zeigt, positiv gesehen, und sagt: schaut da, die machen es richtig. Kein Geld, aber tun was für Ihre Bürger, weil die sich verbunden fühlen und da gerne wohnen. Es nützt nämlich nichts nur zu erzählen oder als Information heraus zu geben, wieviel tolle kulturelle Einrichtungen diese Stadt zu bieten hat, nein. Man muss es dem Bürger und seinen Nachbarn auch schmackhaft machen. Denn das gehört auch zum Marketing einer Stadt. Eine Stadt muss teils geführt werden, wie ein Unternehmen. Wann wird das denn mal klar. Erst ging das Marketing, dann ging der Umsatz, dann ging der Mitarbeiter und dann ging das Management. Und wir Bürger wählen das Management dieser Stadt, es ist nur immer schade, dass wir uns nicht immer daran erinnern , was vergangenheitlich schief gelaufen ist. Schicke große monumentale Gebäude kann sich jeder hinstellen, aber eine Stadt die sich bewegt, in der Leben ist und mal ohne gesetzliche Vorlagen und Bedenken an Dinge herangeht wird belohnt. Mein Motto ist seit jeher „einfach mal machen“. Nur mit dieser o.g. Einstellung unserer Verantwortlichen werden die Bürger müde und sind enttäuscht. Wie bei einem freudestrahlenden Kind, dass man Schokolade hinhält und dann doch selber verzerrt. In diesem Fall wohl eher die Schokolade in ein tiefes schwarzes Loch schmeißt, damit auch ja kein anderer was davon hat.

  • #6
    Thomas

    Puh, dann ist es doch ernsthaft kein Wunder, wenn sich unsere Gesellschaft immer mehr voneinander entfernt. Gerade das Freizeitangebot als Ausgleich zum Berufsalltag sollte doch gefördert werden, wowohl für unsere Kinder als auch jeden, der in Großstadt, Industriezentrum oder auf dem Land wohnt.
    Es ist mir jedes Mal unverständlich, warum immer wieder laut tönt, dass für den Staat und dessen Bewohner kein Geld dasei und wir alle sparen müssten, auf der anderen Seite sich gewisse Leute ihre Taschen füllen. Ist doch kein Wunder, wenn dann die Arbeitskräfte abwandern oder uns gar verlassen.

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