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Leser teilt Ruhrbarone-Artikel: 7 Tage Facebook-Sperre

Facebook

Facebook sperrt Ruhrbarone-Leser Alex Steiman für das Teilen dieses Artikels.

Facebook sperrt Leser für das Teilen eines Ruhrbarone-Artikels zum Anschlag von Halle. Der Vorgang ist jetzt ein Fall für die Gerichte.

Der Ruhrbarone-Leser Alex Steiman staunte nicht schlecht letzte Woche. Er hatte einen von Stefan Laurin auf diesem Blog geschriebenen Artikel über den Anschlag von Halle geteilt. Facebook kam zu dem Schluss, dass der Beitrag gegen die Gemeinschaftsstandards verstoße. Facebook sperrte Axel Steiman für eine Woche, er konnte nichts posten und nicht auf den Messenger zugreifen. „Ich habe nichts dazu geschrieben, nur ein Zitat aus dem Artikel vorangestellt“, sagt Steiman. Von Facebook sollte man keine Aufklärung erwarten, wie jeder weiß, der schon einmal versucht hat, überhaupt irgendwas bei diesem Unternehmen in Erfahrung zu bringen.

Doch Alex Steiman ärgert sich: „Ich kann es nicht gutheißen, dass auf Facebook überall Juden und Israel beschimpft werden und wenn man sich zur Wehr setzt, wird man gesperrt.“ Er hat den Fall an den Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel übergeben, der Menschen wie Alex Steiman mit seiner Initiative Meinungsfreiheit im Netz juristisch zur Seite springt. Die Prozesskosten stellt ein Spendenfonds der Initiative. Steinhöfel ist der Ansicht, dass sowohl der Beitrag von Alex Steiman, als auch der Artikel der Ruhrbarone ganz offensichtlich von Meinungsfreiheit und Pressefreiheit gedeckt sind. „Wir haben Facebook abgemahnt, die Frist ist nun verstrichen. Jetzt werden wir eine einstweilige Verfügung beim zuständigen Gericht beantragen.“

Alex Steimans Sperre ist mittlerweile abgelaufen. Die Ruhrbarone werden an der Sache dran bleiben und über den Fortgang des Prozesses berichten.

Für den Prozess von Axel Steiman kann man hier spenden.

RuhrBarone-Logo

2 Kommentare zu “Leser teilt Ruhrbarone-Artikel: 7 Tage Facebook-Sperre

  • #1
    Ruhr Reisen

    Hat denn nicht Kollege Schraven den Auftrag von Facebook in Essen dafür zu sorgen, Hass und Hetze zu elimineren? Da wäre doch eine Nachfrage auf dem kurzen Dienstweg wie sowas bloß passieren konnte zielführend – oder?

  • #2

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