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„Liebe Anka…“ So geht Öko-Rassismus

Neukölln. Foto: Lienhard Schulz, Lizenz: GFDL/CC-BY-SA-2.5,2.0,1.0

Neukölln. Foto: Lienhard Schulz, Lizenz: GFDL/CC-BY-SA-2.5,2.0,1.0

Der Journalist Ramon Schack schreibt gerade an seinem neuen Buch über Neukölln. Dazu hat er eine polnischstämmige Putzkraft namens Anka auf ihrer Putztour durch verschiedene Wohnungen in dem Stadtteil begleitet. In einer Wohnung fanden sie ein Kündigungsschreiben auf dem Küchentisch. Das hat es in sich. Es zeigt eindrücklich was dabei heraus kommt, wenn man Ökospießertum und Nationalchauvinismus zusammenrührt:

„Liebe Anka,

wie wir feststellen mussten, haben Sie sich nicht daran gehalten, so wir es Ihnen nahegelegt hatten ,vegane Putzmaterialien zu verwenden.
Es mag in Ihrem Heimatland üblich sein, sich nicht um ökologische Belange zu scheren, aber hier bei uns verfolgt man einen ökologischen, nachhaltigen Ansatz, zum Schutz unserer Umwelt.
Das gilt auch gerade für die Hauswirtschaft.
Sie kennen vielleicht den Slogan“Think globally, act locally“.
Das ist Englisch und bedeutet so viel wie, “Denke global, aber handele regional.“

Ihr Hinweis, Sie könnten sich keine ökologisch abbaubaren Reinigungsmittel leisten, ohne den jetzigen Stundenlohn zu erhöhen, hatte Ihnen mein Ehemann ja neulich eindeutig widerlegt, in seiner Aufstellung.
Hätten Sie bei Ihrer Tätigkeit, hier in Berlin, von Anfang an einen nachhaltigen Ansatz verfolgt, wären Ihnen keine Unkosten entstanden.
Ferner hatten wir Ihnen- in unserem letzten Schreiben-eine Liste beigefügt, wo Sie günstig die von uns erwünschten Produkte hätten erwerben können.

Wie wir leider feststellen mussten, benutzen Sie immer noch umweltschädliche Allzweckreiniger und Reinigungstücher.
Das Selbe gilt für die von Ihnen verwendete
Schmierseife, Scheuermilch, sowie für die Laminat – und Korkpflege, als auch für die Parkettpflege.
Unsere Katze Rosa wirkt jedes Mal verstört, nachdem Sie in unserer Wohnung waren.
Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, das Arbeitsverhältnis mit dem heutigen Tage zu beenden.
Hinterlegen Sie die Wohnungsschlüssen bitte auf dem Küchentisch.
Vielleicht sollten Sie auch in Erwägung ziehen, sich in Polen eine Stelle zu suchen, um unsere Umwelt zu schonen und diese nicht durch Ihr permanentes pendeln- per PKW- zu strapazieren.“
MfG

Ramon Schack ist Polit-Journalist. Er schreibt unter anderem für die Welt, die Süddeutsche Zeitung und das Handelsblatt. Den Brief fand er bei der Recherche zu seinem Buch „Neukölln ist nirgendwo“, das im Sommer erscheint.

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129 Kommentare zu “„Liebe Anka…“ So geht Öko-Rassismus

  • #1
    Klaus Lohmann

    „Unsere Katze Rosa wirkt jedes Mal verstört, nachdem Sie in unserer Wohnung waren.“

    Wahscheinlich, weil sie lieber mit der Anka in ein gemütliches Zuhause wegziehen will.

  • #2
    Peter64

    Ar…ch sein ist von der politischen Couleur vollkommen unabhängig. Die gibts in allen Farben. Leider.

  • #3
    Harald

    Na das mal harter Tobak. Wir machen die polnische Arbeiterin für die globale ökologische Lage verantwortlich!

    Aber so geht das bei den Hardcore-Ökos. Die Welt wird dadurch gerettet, dass Privatpersonen (!!) ihr Konsumverhalten umstellen sollen, um so den Markt zu verändern!? Leute das funktioniert nicht. Solange Gerbereien,Fabriken und alle anderen Produktionsstätten auf der Welt nicht „umweltfreundlich“ produzieren läuft da gar nichts. Es geht hier um Mehrwert um Rendite um Gewinn. Warum lassen wohl die meisten großen Unternehmen in den sogenannten „Billiglohnländern“ produzieren. Das sind nicht nur die billigen kleinen Arbeiter sondern auch die laxen Umweltvorschrieften, die ja sonst die Investitionskosten in die Höhe treiben würden und damit wiederum die Gewinne schmälern. In einem Interview hat mal ein asiatischer Gerbereien Besitzer gesagt: Warum soll ich Filter einbauen. Das kostet mich doch nur Gewinn.

    Und da liegt der Hase im Pfeffer. Global muss sich das ökonomische System ändern!!! Das beginnt nicht mit dem Müllfressen oder Ökoputzmittel kaufen. Das ist so naiv wie Müllsammeln gehn.

    Solange gilt: Kapital über alles! Wird sich nicht viel ändern.

    Meine Plastiktüte werfe ich z.B. zur Wiederverwertung in die gelbe Tonne. Wie die hinterher ins Meer gelangt, sollte man mal den Entsorger fragen. Klar ist die Methode: „Alles auf ein Schiff und dann die Luken auf!“ preiswerter als wirklich eine Anlage zur Wiederverwertung zu betreiben, die dann auch noch ökologisch ist. Technisch mag das möglich sein. Aber wer will denn da schon Investieren, wenn selbst in der erneuerbaren Energiegewinnung der Verbraucher die Investitionskosten der Unternehmen tragen muss.

    Das, was diese (wie im Artikel beschrieben) Ökos machen, machen sie für ihr eigenes Gewissen. „Ich bin nicht schuld an der Zerstörung unseres Lebensraums!“ Und als Rassisten sehen die sich bestimmt nicht. Eher als gute ökologische Staatsbürger die nur ihrer Pflicht nachkommen im „Think Local“ alles sauber zu halten. Und arbeiten wahrscheinlich für den BP Konzern in der Presseabteilung! 😉 Brave New World!

  • #4
    Sebastian

    Das ist natürlich indiskutabel. Allerdings würde ich stark überlegen, meine Haushaltshilfe mangels weiterem Vertrauen zu kündigen, falls sie unabgesprochen mit einem Journalisten in meine Wohnung geht.
    (Vielleicht wurde die Erlaubnis ja aber auch vorher eingeholt.)

  • #5
    Grabotki

    Anka sollte sich bedanken, nicht mehr in dieser veganen Hölle putzen zumüssen.

  • #6
    Joerg Rupp

    Komisch. Entweder ist sie Putzkraft, dann kriegt sie Putzmittel gestellt bzw. verwendet die, die im Haushalt vorhanden sind, oder sie ist Putzunternehmerin, dann darf sie ihre benutzen und das ist eine Kündigung eines Werkvertrags. Auf jeden Fall ist da irgendwas faul. Ob Anka wohl angemeldet arbeitet?
    Was ich sagen will: so recht glaubwürdig kommt mir dieses Kündigungsschreiben nicht vor.

  • #7
  • #8
  • #9
    Dag

    Extrem unglaubwürdig. Das sieht mehr nach einem gedichteten als nach einem gefundenen Brief aus.

  • Pingback: Deutschland | Rassismus | Ökologie - Neukölln ist überall... | Dressed Like Machines

  • #11
    Martin Niewendick Beitragsautor

    Ramon Schack versichert, dass der Brief echt sei.

  • #12
    Nansy

    @DAG #9:
    Warum – weil nicht sein kann, was nicht sein darf ? Weil man doch mit der „Ökologie“ auf der richtigen Seite steht?

  • #13
    TXL_GGG

    Pic or it did’t happen!
    Ich bezweifel nicht, dass MEnschen so sein können, aber diesen Brief glaube ich erst, wenn ich ihn sehe…

  • #14
    Heide

    Was zum Teufel sind überhaupt vegane Putzmittel? Und kriegt die Katze auch kein Fleisch?

  • #15
    Klabautermann

    Selbst wenn es sich bei dem aktuellen Brief um ein fake handeln sollte – unvorstellbar ist das nicht. Warum fragt man sich sonst, ob er echt oder gefaked sein könnte …?!

  • #16
    Jens

    Leider scheint dies keine Satire zu sein, ohne weitere Quellen lässt es sich natürlich nicht verifizieren. Doch es gibt solch verbohrte, tschuldigung, Hohlköppe.
    Jedwede Ansicht lässt sich in das Extrem verdrehen.
    Dass die Arbeitgeber Anka vorwerfen Dumm und ein Öko-Schwein zu sein, das passt ins Bild

  • #17
    Herr Hübner

    Die arme Anka wird vom Staubsauger verstört sein, jedenfalls ist das die Katze meiner Freundin. Und Vegane Putzmittel? Wer will die denn Fressen? Der Hamburger bei mir um die Ecke versichert mir immer, dass meine Barbecue Super Chili Mega Beef Burger Vegan sein. Wer will schon Spühlie saufen? Von Scheuermilch bekommt man Sodbrennen und Durchfall. Also ein Ahnung mit der Auflistung der Vorgeschlagenen Reinigungsmitteln würde mich echt mal interessieren.
    Die arme Frau. „Möge die (Reinigungs)Macht mit ihr sein!“

  • #18
    little moondog

    @Harald – schon eine komisches Umweltbewusstsein, und eine komische Ansicht, die du vertrittst. der Kunde hätte die macht die Verhältnisse zu ändern, nur tun das die wenigsten, weil ja dort gekauft wird wo es am preiswertesten ist, und das Sozial System holt sich das Geld dann eben über das Steuersystem wieder. anstatt kleine Unternehmungen zu unterstützen wird nach Ikea gerannt, die hier kaum Steuern zahlen. Einer muss ja anfangen und Vorbild Charakter an den Tag legen, und wenn wir das sind, ich habe nichts dagegen. Außerdem halte ich das Kündigungsschreiben nicht gerade für glaubwürdig.

  • #19
    Viola

    Jörg Rupp wirft völlig richtige Fragen auf, vor allem ob die gute Dame überhaupt im Sinne unserer deutschen Gesetze ordnungsgemäß angemeldet war, die nun mal zu befolgen sind. Im übrigen denke ich, dass sie im Grunde noch ganz froh sein, so glimpflich davongekommen zu sein, man denke nur an eventuell verursachte Schäden an den hochwertigen Einrichtungsgegenständen durch die mehrfach anweisungswidrig (!!!) eingesetzten Putzmittel und deren Geltendmachung im Rahmen eines Schadenersatzprozesses. Oder an die fast schon traumatisierte Katze, es gibt nämlich auch Tierschutzgesetze in Deutschland, die nicht umsonst erlassen worden sind!

  • #20
    Stefan Laurin

    @Herr Hübner: Bei der Waldi-Drogerie DM gibt es vegane Reinigungsmittel: http://denkmit-vegan.blogspot.de/2011/06/putz-und-reinigungsmittel.html 🙂

  • #21
    Stefan Laurin

    @Viola: Zeigen Sie mir doch bitte die Stelle im Tierschutzgesetz, die vegane Reinigungsmittel vorschreibt. Ich hab sie auf die Schnelle nicht gefunden…

  • #22
    Herr Hübner

    @Stefan Laurin

    So hatte ich mir das gedacht. Links ins leere.

    Ich empfehle dieser Öko-Hitler Kommune für die Reinigung Dihydrogenmonoxid, aber sachte anwenden, die Parkettböden können bei zu hoher Dosierung Schaden nehmen.

  • #23
    Harald

    Jetzt fragen sich alle nur ob der Brief echt ist. Ok. Sollte man vielleicht klären. Vorstellbar ist es für mich.

    Aber der eigentliche Inhalt kann doch auch diskutiert werden. Kann man durch das Verändern des Kaufverhaltens von Privatpersonen die Ökonomie so sehr beeinflussen, dass es nicht zu einer globalen Verschlechterung der Ökologie kommt? Meine These ist: Nein.

    -Ich denke, dass die ökonomischen Sachzwänge die meisten Menschen weltweit in erster Linie damit beschäftig überhaupt über die Runden zu kommen.

    -Nur die wenigsten Produzenten haben ein Interesse an Ökologie, außer sie dient der Geldvermehrung. Dort zählt das ökonomische Wachstum.

    -Die weltweite Nachfrage nach solchen Produkten (so zumindest meine Einschätzung) ist wohl eher gering. Frag mal einen Asiaten oder Inder oder DEUTSCHEN nach ökologisch „guten“ Produkten und was er davon hält und wieviel er dafür ausgeben möchte.

    -Aufgrund des staatlichen Konkurrenzkampfes auf dem globalisiertem Markt, wird sich ein Staat, der sich mehr für Ökologie einsetzt als für die Ökonomie, auf der Liste, der für Firmen attraktive Staaten, ziemlich nach unten bewegen. Und damit auch Boden im internationalen Wettbewerb verlieren. Dort zählt des ökonomische Wachstum.

    Und man sollte sich in diesem Zusammenhang auch fragen: Kann man den Aufwand (Produktionsaufwand, Energie, Transport, Arbeitskräfte, Arbeitsplatz usw.) den es braucht um ein Produkt herzustellen und auf die Märkte zu bringen überhaupt als Konsument überprüfen (auf Ökologie?, alles vegan?, musste kein Tier leiden?, kein Mensch leiden? usw.) und nachvollziehen? Dass ein Siegel kein Garant für alles ist, hat man ja in den letzten Jahren lernen können.

  • #24
    Harald

    @18 little moondog

    In den sechzigern gab es den Spruch: „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.“ oder so ähnlich. Hat ja auch super funktioniert.

    Das was du behauptest, ist das Gleiche auf den „Umweltschutz“ bezogen. Sorry. Eine Utopie. Ein reiner Apell an alle. Die wirklichen Ursachen bleiben dabei im Dunkeln. „Think Global“ reicht da nicht.“Act Global“ muss folgen! Und nur lokal an einigen Stellen kann man eine weltweite Ökologie nicht retten.

    Nicht jedem ist es möglich (aus unterschiedlichsten Gründen) sein Kaufverhalten zu ändern. Und anderen werden solche Waren erst gar nicht angeboten.

  • #25
    Sebastian K.

    Tja, würde ich sagen, dann müssen sich die Spiesserfaschistenökos, ja Scheiss-SPIESSERFASCHISTENÖKOS! demnächst ihre Hände selber schmutzig machen!

    Am Ende hat die polnische Putzkraft eigentlich einen Hochschulabschluss und muss nur deswegen putzen, weil sie in Deutschland keine vernünftige Arbeit findet (habe ich schon oft gesehen)… Deutschland, Du darfst stolz auf dich sein, denn DU bist Deutschland!

  • #26
    Kathrin Zeymer

    Mal kurz gefragt: ist diese polnische Putzfrau in Deutschland eigentlich als Selbständige tätig (schliesslich hat sie ja das Putzarsenal zu stellen) oder haben diese globaldenkenden lokal agierenden „Arbeitgeber“ sie etwa schwarz angestellt?

  • #27
    Tim

    Eine polnische Putzfrau anstellen, und sich beschweren, dass sie pendelt. Think globally, act locally.

  • #28
    dot tilde dot

    mich deucht, dass eine fristlose kündigung aus wichtigem grund irgendwie anders abläuft.

    .~.

  • #29
    Arso

    Eine Kündigung ist immer ärgerlich für alle Beteiligten. In diesem Fall hat sich die Arbeit- bzw. Auftragnehmerin offenbar nicht an eine Vereinbarung gehalten.

    Der Vorwurf „Öko-Rassismus“ wird dem nicht ganz gerecht. Mit den gleichen (abstrusen, aber in sich stimmigen) Argumenten aus dem Brief hätte Anka auch selbst kündigen können. Wäre das klug oder dumm von ihr gewesen?

  • #30
    Dortmunder

    Hallo, Ulrike Märkel!?
    Wo ist er denn, der Rechtfertigungskommentar meiner Lieblingsgrünen aus Dortmund? Bitte, bitte, sonst fehlt uns doch was.

  • #31
    der, der auszog

    heute auf tagesschau.de gelesen:
    „Jeder zweite Bioapfel wird importiert“

    Das Tolle an den Bioprodukten in Deutschland ist ja deren Umweltfreundlichkeit. Zum Transport durch halb Europa nehmen Bioäpfel, Biotomaten, Biobananen und Bioananasse nämlich alle die Bahn und die fährt, wie Robin heute eindrucksvoll dargestellt hat, mit Ökostrom.

    @Viola (#19)
    Mach bloß kein falsches Fass auf, wenn Du danach fragst, ob die Haushaltskraft angemeldet war. Immerhin haben wir Wahlkampf und in Deutschland bescheissen nur Hoeneß oder irgendwelche anderen Bayern den Staat. Der Kleine Mann, ob nun Malocher in NRW oder Spießbürger in Berlin, würde das nie tun.

  • Pingback: Nachhaltig

  • #33
    teekay

    Und morgen bei den Ruhrbaronen: ‚Wie Autoren durch geschicktes Marketing Buecher im digitalen Zeitalter vermarkten koennen‘. Mir sind da einfach zu viele ‚richtige‘ Trigger auf einmal drin (vegane Putzmittel, Tierschutz, oekologische Belehrung, latenter Rassismus,…). Aber ich muss das Buch ja nicht kaufen ;)!

  • #34
  • #35
    TuxDerPinguin

    Am meisten verwundert mich ja, dass die Auftraggeber lieber eine Rechnung aufstellen, dass die putzkraft nicht ihre Forderung erhöhen müsste. Anstatt ihr paar Euro mehr zu geben und damit die Welt zu retten wie es im Brief steht.

  • #36
  • #37
    Kenji

    Think globally, act locally — und dann eine angeblich pendelnde „per PKW“ Putzkraft aus Polen anstellen, die wahrscheinlich eben nicht angemeldet ist.

    Vegane Reinigungsmittel (hat man sowas schon gehört?) verlangen, sie aber nicht zur Verfügung stellen, geschweige denn für den Mehrpreis für so nen Quatsch aufkommen wollen.

    und dann auch noch in meinem Neukölln wohnen.

    Wo soll das noch enden?

  • #38
    Puck

    @Jörg Rupp #6

    Das haben Sie aber juristisch messerscharf herausgearbeitet!

    In der Praxis dürfte es so aussehen, daß eine polnische Putzfrau eher schlechte Karten hat, ihre Rechte hier durchzusetzen, und da kann es durchaus sein, daß sie die Putzmittel auch noch von ihrem eigenen Lohn kaufen muß – und zwar für jede Putzstelle womöglich andere, die einen mögens halt vegan, die anderen Meister-Proper-rein (weshalb die oberschlaue Rechnung des Ehemannes nicht aufgeht).
    Und ja, es ist sehr wahrscheinlich, daß sie nicht angemeldet ist. Ökos begründen das gerne so, daß sie einem Staat, der Waffengeschäfte genehmigt und Subventionen für die Agrarindustrie ausgibt, nicht unterstützen wollen…

    Aber komische Logik ist nicht nur unter Oko-Diktatoren verbreitet.
    Leztens habe ich mit bekommen, wie die Aushilfe in einer Seltersbude von Trickbetrügern beklaut wurde. Die Täter waren noch auf der Straße zu sehen. „Hol die Polizei!“ sage ich, „Vielleicht kriegen die die noch!“
    Nein, das ginge nicht, druckst sie rum, sie wäre ja nur ein paar Stunden die Woche da… und schiebt dann noch nach: „außerdem nix gut deutsch…“
    Aber den Fehlbetrag müßte sie ersetzen!
    Die Besitzer der Bude so wie die Aushilfe sind übrigens Pakistanis.
    Wahrscheinlich läuft das unter dem Motto: Landsleute helfen uns gegenseitig in der Fremde.

    Komische Logik kommt immer dann ins Spiel, wenn Wohltäter auf Leute treffen die sich schlecht wehren können…

  • #39
    Skeptisch

    Mit Sicherheit hat der Journalist Fotobeweise dieses Briefes gemacht, um seinen sensationellen Enthüllungen über den grünbraunen Sumpf Berlins Substanz zu geben. Bestimmt nur eine Frage der Zeit bis er diese veröffentlicht, um skeptische Stimmen zu diesem reichlich herbeigeholt wirkenden Schreiben zum Verstummen zu bringen. Nur zu, wir haben’s nicht eilig hier.

  • #40
    club|debil

    So ein widerliches Pack. Die Grünen der ersten Stunde drehen sich im Grabe rum. Oder aus der Partei aus, wenn sie noch leben…

  • #41
    stefan

    Kann man eine Katze vegan ernähren? Das scheint mir ein Fall für den Tierschutz zu sein.

  • #42
    Klaus Engel

    Fake; hat mir 5 Min. Lebenszeit geraubt.
    Bitte um Rückerstattung.

  • #43
    Gerd

    Das eine Putzfrau einen Journalisten mitbringt, der dann in Abwesenheit des Wohnunginhabers die Wohnung besichtigt, ist ja auch nicht so schön.

  • #44
    Pistikis

    …manche Oekos sind irgendwie einfach nur ekelig und politisch gefaehrlicher als man zu glauben wagt…

  • #45
    Klara Setking

    Also: Ich ich und ich frag mich nicht mehr, was in den Köpfen dieser Menschen los ist, bin ja froh wenn ich mein eigenes Mus verstehe….das könnten bei denen Fantasien ala „vielleicht hat sie ja mit der Katze den Boden poliert“ bis „…nackig vor der armen Mieze Ballet getanzt, statt angemessen auf den Knien rumgerutsch zu sein….“ und so weiter und so fort! Grüss doch mal einer anständig die liebe Anka.

  • #46
    Hannes

    Liest sich wie ein Fake. Ohne Faksimile ist mir das zu stimmig im Sinne des Dichters. Lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen – mit Beleg.

  • #47
  • #48
    Susa

    oh man ist das mal wieder deutsch… gott sei dank sagte ich deutschland vor 3 jahren adieu… lg aus afrika!

  • #49
    Wolfgang Müller

    Die Story der brutalen Kündigung einer polnischen Reinigungsfrau, der zugleich die nette (veganisch ernährte?) namentlich benannte Hauskatze „Rosa“ (Luxemburg?) gegenübersteht, wirkt etwas zu stark von bewährten Effekten versetzt, dass sie wie Satire wirkt. Und selbst wenn die Story wahr sein sollte – dann ist sie einfach ein wenig „zu stimmig“, um sie tatsächlich glauben zu können. Wäre die Story einer schlecht bezahlten (Aushilfs-)Reinigungskraft, die in einer großen Wohnung dreißig leere Ingwer-Bionade-Pfandflaschen und einen Zettel mit der Notiz findet: „Leider hatten wir gerade kein Bargeld zur Hand. Nehmen Sie einfach die Pfandflaschen und machen sie sich einen schönen Tag. Papiertüten finden Sie neben dem Kühlschrank. Ihr Jürgen Trittin“ nicht viel charmanter? Das Ausspielen von Mensch und Tier, dünkt mir eher etwas sehr Berlin-typisch – es findet sich auch den sogenannten Wilmersdorfer Witwen und ihrer grotesken Tierliebe. Die (West)Berliner CDU hat mal eine Wahl nur mit Dackel-, Pinscher- und Eisbärmotiven auf den Plakaten gewonnen. Und die SPD die letzte mit einem Stoffkrokodil, dass dem Wowereit in die Nase beißt. Das gibt zu denken.

  • #50
    Mario Herrmann

    Wenn das wenigstens lustig wäre… Aber billigere Polemik hat man selten gelesen. Wenn’s denn der Seelenhygiene einiger Steinzeit“liberaler“ hilft, die sich hier im Forum mal wieder so richtig befreiend auskotzen können, soll’s mir recht sein.

  • #51
    skiapode

    @mehrere kommentare
    ich bin mir ziemlich sicher das der kommentar von #viola ironisch gemeint ist…

  • #52
    Eric Eggert

    Als Veganer würde ich natürlich auch darauf bestehen, dass in meinem Sinne einwandfreie Mittel benutzt werden. Das die teurer sind ist dann aber mein Risiko als Auftraggeber und ich hätte die Putzmittel einfach gestellt (oder die Entlohnung entsprechend angepasst. Durch die niedrige Bezahlung in dem Gewerbe haben die Putzkräfte ja keinen Spielraum. (Das mit dem PKW ist eindeutig hanebüchen, die Auftraggeber hätten sich ja vornherein jemanden mit Wohnsitz in Berlin suchen können, wenn ihnen das wichtig ist. Aber jemand der aus Polen pendelt ist halt offensichtlich günstiger.)

    (Vegan heißt auch ohne Tierversuche, also ohne gequälte Hunde/Katzen und Äffchen. Das kann aber auch jeder für sich selbst entscheiden.)

    Haustiere kann man durchaus vegan ernähren, auch wenn es nicht ganz unumstritten ist (wie das Barfen z.B. auch), es gibt aber positive Berichte: http://www.provegan.info/de/vegan-ernaehrte-haustiere/berichte/berichte/018-ernaehrungsbericht-el-hogar-katzen/

  • #53
    Euer Ernst?

    Ökos, Veganer, Deutsche, sucht euch mal mehr Schubladen. In euren Kommentaren ist ja mehr Rassismus zu finden als am Parteitag der NPD geht euch schämen.

  • #54
    Martin Schmitz

    Irgendwie freue ich mich auf mein gegrilltes Nackensteak (Angebot beim Discounter) heute Abend jetzt viel mehr als gerade noch.

  • #55
    KClemens

    Gibt es eigentlich irgend eine Form von Verifikation dafür, daß sowohl die „liebe Anka“, wie auch der Kündigungsbrief echt sind?

    Ich lebe nämlich in Berlin und so ein Ding wäre ein gefundenes Fressen für Boulevard. Allen voran die BZ, die das auf Seite 1 dick herausgemacht hätte. So nach dem Motto:

    Putzfrau wegen falschem Putzmittel fristlos gefeuert!

    Aber in den Berliner Zeitungen war dazu nichts zu finden.

    Außerdem halte ich das, wie schon andere angemerkt haben, für sehr unwahrscheinlich, daß eine Putzfrau, egal woher sie kommt, einen Fremden mit in die Wohnungen nimmt, in denen sie putzt.

    Spätestens das wäre dann ein Grund für eine fristlose Kündigung, egal ob nun veganes oder nicht-veganes Putzzeug, und ohne Vergeudung von Energie und Papier für das Kündigungsschreiben.

  • #56
    Nansy

    Ob der Brief nun echt oder ein fake ist – diese Art von Öko-Rassismus ist ja so unwahrscheinlich nicht.

    Rassismus stellt ja die Gleichrangigkeit (und im Extremfall die Existenz) einer anderen Gruppe in Frage. Ungleichwertigkeit zwischen den Gruppen werden behauptet und Diskriminierungen gerechtfertigt.

    Das Gefühl der Überlegenheit der Lebensweise der eigenen Gruppe läßt sich ja bei einigen Ökos nicht verleugnen. Man schont die Umwelt, lebt gesünder, ist um das Leid der Tiere besorgt, rettet die Welt durch eine ökologische und nachhaltige Lebensweise und fühlt sich auf der richtigen Seite, während das unwissende Prekariat einfach so weiter macht wie bisher und sich partout nicht überzeugen lassen will.
    Aus diesem Gefühl heraus kann sich dann so etwas wie Öko-Rassismus entwickeln.

    Interessant finde ich, dass hier in den Kommentaren tätsächlich über Sinn und Zweck von „veganen Reinigungsmitteln“ diskutiert wird, anstatt über die arrogante und rassistische Einstellung einiger Mitmenschen….

  • #57
    stefanolix

    Was ist ein Brief als Beweisstück wert, den jemand in einer Wohnung gefunden haben will, zu der er grundsätzlich nur illegal Zutritt gehabt haben kann?

  • #58
    piwwo

    Katzen vegan ernähren? WTF!!!
    Entweder man hat so ein Viech, dann ernährt man es artentsprechend, oder man lässt es bleiben! Gegen Tierversuche sein und urst auf Vegan Chauvinismus machen und dann Katzen in der Wohnung einsperren und mit Gemüsebrei füttern, ich glaub es hackt!

  • #59
    Wolfgang Müller

    Ich denke auch, das BZ, BILD oder eine RTL-Sendung sich bereits darauf gestürzt hätte, hätten sie die Story der veganen Katze Rosa und der schlechtbezahlten Putzkraft aus Polen für eine wahre Geschichte gehalten. Richtig ist natürlich, dass Rassismus keine exklusive Angelegenheit von rechts ist – auch links oder in der vorgeblichen „Mitte“ schwafelt manch Hobby-Eugeniker von „Juden-Genen“ oder klassistisch von „bildungsfernen Unterschichten“ (SPD-Sarrazin), sogar wenn bekannt ist (RBB), dass der eigene Oberschichten-Sohn Hartz-4- bezieht. Aber das „Leveln“ von Rassismus wie in dieser Satire bringt meiner Ansicht nach kaum Erkenntnisgewinn. Vielleicht wäre es interessanter, einen ganz aktuellen Fall von Rassismus ins Blickfeld zu nehmen, um den auch in linksalternativen Ökokreisen verbreiteten Rassismus zu analysieren. Vielleicht denken ja ebensoviele überzeugte Gegner von fanatischen Ökologen oder Alternativen, die von der taz eingeladene Vertreterin der Initiative Schwarze Deutsche hätte in diesem Fall etwas überzogen – was ich persönlich nicht finde – und fordern genauso wie die taz „Freisprech“ für alle und „Experimentieren mit den Grenzen“, mit der Begründung: Da wir ja naturgesetzmäßig keine Rassisten seien, sondern das Gegenteil, können wir alles tun und sagen – ist ja notfalls nicht so „gemeint“. Vielleicht gibt es da dann doch größerere Gemeinsamkeiten von links und rechts bezüglich dieser Haltung: http://neu.isdonline.de/offener-brief-an-die-taz-stellungnahme-der-isd/

  • #60
    Klaus Lohmann

    BTW: Was ist eigentlich mit eurem Server los??? Nur noch Alt-HTML, kein Java, kein CSS mehr??

    Zum Thema: Der Autor hat angeblich angekündigt, ein vorhandenes Bild vom Vertrag nur in seinem in Kürze erscheinenden Buch zu veröffentlichen. Mach sich ein Jeder sein eigenes Bild davon…

  • #61
    KClemens

    @ #56 | Nansy

    Ehrlich gesagt, diskutiere ich dann lieber über reale Idiotie. Da gibt es genug, über das man diskutieren kann.

    Über die Gesundheitshysterie der Grünen z.B., oder über Frau Steffens, die der Homöopathie zur „Gleichberechtigung“ neben der Schulmedizin verhelfen will.

    Oder darüber, wie die Grünen mit ihrer Politik dafür gesorgt haben, daß bei uns weit und breit die Agrarlandschaft „vermaist“, und sich Frau Höhn heute im Fernsehen echauffiert, daß die Bauern keine Biomöhren dort anbauten.

  • #62
    Stefan Laurin

    @Klaus Lohmann: „Liebe Anka…“ sorgt für Spitzenlasten. Obwohl die Bandbreite vergangene Woche erhöht wurde, hakt es ab und zu.

  • #63
    Nansy

    @ #61 | KClemens

    Ich habe da so meine Zweifel, ob man diese Art von Öko-Rassismus – wenn es denn wahr ist – noch unter dem Begriff „Idiotie“ verharmlosen darf.

    Auch die Gesundheitshysterie der Grünen schöpft ihre Daseinsberechtigung oft genug aus einem Überlegenheitsgefühl gegenüber „einfachen“ Menschen, die sich aus Unkenntnis oder unterstellter Bequemlichkeit nicht den Zielen des Sanitarismus beugen wollen und denen man deshalb mit Zwang zu ihrem Glück verhelfen muss.

    Ehrlich gesagt, ich kann noch nicht erkennen, was an meinem Kommentar falsch gewesen sein soll, bin aber gerne bereit zuzuhören…

  • #64
    Klaus Lohmann

    @Stefan: :-)) Bekommt denn „Rosa“ auch was vom adnation-Werbegeld gespendet? In leckeren Schweineöhrchen, z.B.?

  • #65
    Face_65

    Fake Satire Realität – ist doch ganz egal. Man zeige mir ein Land – ach was: eine (!) Stadt weltweit, in der es keinen einzigen Idioten, Besserwisser, Volkspädagogen, Rassisten, Dumpfmeier oder Dummschwätzer gibt.

  • #66
    Stefan Laurin

    @Klaus Lohmann: Die Werbeeinnahmen von AdNation reichen gerade einmal für eine Dose Whiskas im Jahr 🙂

  • #67
    christian wee

    Nansy schrieb:

    „Ob der Brief nun echt oder ein fake ist – diese Art von Öko-Rassismus ist ja so unwahrscheinlich nicht.“
    ———-
    Sehe ich auch so. Einen mehr oder weniger ähnlichen Fall gab es ja auch vor einiger Zeit:

    http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Migranten-schaden-der-Natur-Kreisvorsitzender-Rass-zurueckgetreten-id24620861.html

    Über diesen Fall wurde in den Medien auch nicht allzu ausführlich berichtet.

    Wolfgang Müller schrieb:

    „auch links oder in der vorgeblichen “Mitte” schwafelt manch Hobby-Eugeniker von “Juden-Genen” oder klassistisch von “bildungsfernen Unterschichten” (SPD-Sarrazin)“
    ———
    „Juden-Gen“ ist wohl etwas dämlich ausgedrückt, aber so ganz falsch ist es nicht:

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/genetische-abstammung-abrahams-kinder/1860976.html

    „Bildungsferne Schichten/Milieus“ ist ein Begriff aus der Soziologie/aus den Sozialwissenschaften. Den Begriff hat Sarrazin nicht erfunden und an dem ist auch nichts anstößiges:

    http://www.bpb.de/apuz/30306/politische-bildung-fuer-bildungsferne-milieus?p=all

    „Vielleicht wäre es interessanter, einen ganz aktuellen Fall von Rassismus ins Blickfeld zu nehmen, um den auch in linksalternativen Ökokreisen verbreiteten Rassismus zu analysieren. Vielleicht denken ja ebensoviele überzeugte Gegner von fanatischen Ökologen oder Alternativen, die von der taz eingeladene Vertreterin der Initiative Schwarze Deutsche hätte in diesem Fall etwas überzogen – was ich persönlich nicht finde – und fordern genauso wie die taz “Freisprech” für alle und “Experimentieren mit den Grenzen”, mit der Begründung: Da wir ja naturgesetzmäßig keine Rassisten seien, sondern das Gegenteil, können wir alles tun und sagen – ist ja notfalls nicht so “gemeint”. Vielleicht gibt es da dann doch größerere Gemeinsamkeiten von links und rechts bezüglich dieser Haltung: http://neu.isdonline.de/offener-brief-an-die-taz-stellungnahme-der-isd/“

    Also..
    1. Wer sich über diesen Vorfall informieren möchte, der lese die Kolumne vom begnadeten Journalisten Deniz Yücel, der Person, um die es hier geht und der Rassismus vorgeworfen wird:

    https://www.taz.de/Kolumne-Besser/!114947/

    2. Kann man Deniz Yücel wohl kaum den „linksalternativen Ökokreisen“ zuordnen

    3. Hat weder die Taz in ihrer Stellungnahme, noch Deniz Yücel selbst behauptet, dass sie „naturgemäß keine Rassisten seien“

    4. Ging es Deniz Yücel nie darum zu rechtfertigen oder zu fordern, Menschen als Neger bezeichnen zu dürfen, so tut die Intiative Schwarzer Menschen ja, sondern er wollte bzw. hat den Begriff in verschiedenen historischen Kontexten ZITIERT, in einer Podiumsdiskussion über eben diesen Begriff. Dies wollte die Wortpolizei verhindern, indem sie die Podiumsdiskussion störten und dazwischen keiften. Daher ist es auch vollkommen obsolet, dass Deniz Yücel sich rechtfertigen soll, da er nicht „gemeint“ hat, sondern zitiert.

    5. Wenn sie Rassismus bei der TAZ suchen, lesen sie Daniel Bax:

    http://www.taz.de/!71362/

    Das ist die Rede, um die es geht und wo „der Schwanz mit dem Hund wedelt“:

    http://www.youtube.com/watch?v=PNnHArM2P9s

  • #68
    Furor Teutonicus

    Und was hättet ihr dem „Kind“ für einen Namen gegeben, wenn die Person, die sich wider den Anweisungen ihrer Chefs verhalten hat, ein Deutsche gewesen wäre??? Mobbing…?

  • #69
    Dietmar Bartz

    Ich halte das für einen Fake, damit der „Welt“-Mob as zum Austoben hat.

  • #70
    stefanolix

    Was hier (mutmaßlich) abgelaufen ist: Diese Arroganz und diesen Chauvinismus gegenüber »dem Personal« kann man weder als Mobbing noch als Rassismus bezeichnen.

    Die Nationalität der (mutmaßlich) schlecht behandelten Frau spielt keine Rolle, wohl aber ihre soziale Stellung. Früher hätte man ein solches Verhalten als Klassendünkel oder Standesdünkel bezeichnet. In der Gegenwart reden wir aber nicht mehr von Klassen oder Ständen.

    Deshalb schlage ich als Arbeitstitel das Wort »Ökodünkel« vor. Es ist nahe genug an der Realität, die Sie in jedem BIO-Supermarkt am Wochenende erleben können. Befragen Sie dazu im Vertrauen die Verkäuferinnen und Kassierer (gern auch die Putzfrauen oder Hausmeister), die mit solchen Leuten zu tun haben.

    PS: Nicht völlig unbeabsichtigt klingt »Ökodünkel« wie »Ökodinkel« 😉

  • #71
    Uschi Großmann

    Wie blöd: Leider muss ich jetzt den Herrn Ramon Schack wegen Hausfriedensbruchs anzeigen.

  • #72
    Pat Bonne

    kommt doch langsam nach oben, ihr ungeduldigen kommentatoren:
    http://www.stern.de/panorama/berlin/kuendigungsbrief-an-putzfrau-wenn-oekospiesser-zuschlagen-2008374.html

  • #73
  • #74
    Stephan

    Liebe Anka!
    Sehr geehrter Herr Niewendick!
    Sehr geehrter Herr Schack!

    Du wurdest leider Opfer von deutschen Öko-Faschisten.
    Aber egal, ob der Faschismus aus der Öko oder der rassistischen Ecke kommt, ist völlig egal!
    Das Grundprinzip ist immer das selbe:

    Diese Leute haben eine äusserst dümmlich-primitive u.v.a. eine absolut
    nicht durchdachte „Pseudo-Lebensphilosophie“, von der sie aufgrund Ihres mangelndem IQ, ihrer nicht vorhandenen Toleranz und ihrer anscheinend extrem schlechten Bildung glauben, sie hätten die „Weisheit mit dem Löffel gefressen“.
    Dabei verstehen diese Öko-Faschisten hinten und vorne nicht, wie absolut primitiv ihr Kündigungsschreiben Dir gegenüber ist.

    Ich weiss, für Dich ist diese Sachlage nicht lustig, aber ich habe mich über die in diesem Schreiben so extrem konzentrierte Dummheit fast tot gelacht!

    Eigentlich ist es ja fast schon eine Kunst, in solch einem kurzen Kündigungsschreiben derart viel Ignoranz, Primitivität, Pseudo-Halbwissen
    aber allem voran
    DERART VIEL DÜMMLICH-IGNORANTEN, RASSISTISCH-FASCHISTISCHEN NARZISSMUS UND VOR ALLEM FANATISMUS UND V.A. ÖKO-NATIONALSOZIALISTISCHE ÜBERHEBLICHKEIT UNTERZUBRINGEN!
    DAS IST ECHT DER WAHNSINN – UND SOWAS HABE ICH ECHT NOCH NIE GESEHEN – UND:

    DAS GANZE GEHÖRT AUS MEINER SICHT SOFORT VOR GERICHT GEBRACHT!

    Diese Leute haben wie die meisten ihrer Art eine riesige Menge an veraltetem, schwachsinnigem und v.a. extrem dümmlichen, sog. „Halbwahrheiten“ angesammelt, die sie nur zu gern als „Argumente“ für oder gegen etwas anführen, ohne dabei aber nur die geringsten Zusammenhänge zu verstehen!

    Solche Menschen sind in ihrer extremen Dummheit nicht nur wahnsinnig peinlich, sondern durch ihr ökofaschistisches, absolut undurchdachtes (weil nicht verstandenes) Pseudo-Geplapper und (Möchtegern-)Denken auch gefährlich, da alle, die ihre dümmlichen Ansichten nicht teilen, nicht toleriert werden.
    Dies ist absolut äquivalent zu den NSDAP-Idioten, welche mit dem „3. Reich“ die Welt ins Unglück gestürzt haben.

    Allein schon die Aussage, dass Kern- oder Schmierseifen nicht akzeptiert werden, beweist das nicht vorhandene Wissen dieser Leute, da sowohl Kern- als auch Schmierseifen absolut natürlichen Ursprungs sind!

    Der Rest des Schreibens strotzt gerade nur so von nationalistisch-primitiver Überheblichkeit und Beleidigungen, wie sie für alle Faschisten, egal ob diese der „braunen“ oder der „(möchtegern)grünen“ Ecke angehören!

    Alle Faschisten, Nationalisten und Rassisten gehören aufgrund ihrer Gefährlichkeit durch Fanatismus in einer Demokratie sofort vor Gericht gebracht!
    Wie gesagt – Es ist völlig egal, ob es sich um grüne oder braune Faschisten handelt! Von allen gehen die selben Gefahren aus:

    – absolute Intoleranz gegen andere und anders denkende
    (wie bei den Nazis: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“)

    – alle müssen „bekehrt“ werden – wenn dies nicht gelingt, werden sie ausgestossen und/oder „unschädlich“ gemacht

    – die zu Grunde liegende PSEUDO-PHILOSOPHIE ist dümmlich, undurchdacht und HAT MIT SERIÖSER WISSENSCHAFT NICHT DAS GERINGSTE ZU TUN, WIRD JEDOCH MIT ABSOLUTEM FANATISMUS VERTEIDIGT UND „GELEBT“ UND DAFÜR OPFER ZU BRINGEN IST NUR RECHT UND BILLIG, V.A. WENN ES SICH UM „UNGLÄUBIGE“ ODER „SONSTIGE FEINDE DER IDEOLOGIE“ HANDELT, wie in Ihrem Fall. „Es ist ja nur eine dumme polnische Putzfrau, auf der wir rumtrampeln können, wie wir wollen! Wir sind ja DIE HERREN UND MEISTER!“

    – die „dumme“ polnische Putzfrau wird behandelt, wie der letzte Dreck, gemoppt UND VOR ALLEM AUSGEBEUTET! SIE MUSS DIE GEWÜNSCHTEN, ÜBERTEUERTEN FASCHO-PUTZMITTEL VON IHREM EIGENEN GELD KAUFEN, SO DASS VOM LOHN FAST NIX MEHR ÜBRIG BLEIBT
    OBWOHL ES DIE PFLICHT EINES ARBEITGEBERS IST, ARBEITSMATERIALIEN ZUR VERFÜGUNG ZU STELLEN!!!
    Liegt kein Arbeitsverhältnis mit Arbeitsvertrag vor, sondern sie reinigen die Wohnung als selbständige Reinigungs- und Servicekraft, so haben Sie sogar das Recht, die EXTRA WÜNSCHE, wie diese Putzmittel auf einer Rechnung abzurechnen
    MIT EINEM AUFSCHLAG VON 100% – UND ZUSÄTZLICH DÜRFEN SIE AUCH NOCH WEGEKOSTEN, USW. BERECHNEN!
    (d.h.:
    kostet eine Flasche Öko-Faschisten-Putzmittel z.B.
    4,00 €
    dürfen Sie nochmals
    4,00 €
    +
    2,00 €
    +
    2,00 €
    +
    Benzinkosten
    +
    Anfahrtspauschale

    für die Besorgung des Mittels
    ZUSÄTZLICH ZU IHREM STUNDENLOHN VERRECHNEN!!!

    D.H. – die gewünschte Flasche Öko-Faschisten-Reiniger kommt dann auf locker 20 €!

    ICH WÜRDE IHNEN, ANKA
    AUF JEDEN FALL RATEN, DIESE FASCHISTEN WEGEN MEHRERER VERGEHEN IHNEN GEGENÜBER ZU VERKLAGEN:

    NÖTIGUNG
    AUSBEUTUNG
    MOBBING
    BELEIDIGUNG
    KÜNDIGUNG O. KÜNDIGUNGSFRIST EINZUHALTEN
    FASCHISTISCH-NATIONALISTISCHE AUSSAGEN UND BELEIDIGUNGEN IHNEN UND IHREM LAND GEGENÜBER, USW. USW. ET CETERA BUMM BUMM!!!

    ICH WÜRDE DAS VERDAMMTE ÖKO-TERROR-FASCHISTEN-GESINDEL RICHTIG KRASS FINANZIELL BLUTEN LASSEN!!!

    GEHEN SIE ZUM RECHTSANWALT!

    DER SCHRITT AN DIE ÖFFENTLICHKEIT WAR AUF JEDEN FALL SCHON MAL
    ABSOLUT
    PERFEKT!!!

    ICH HOFFE, DIE 2 AUTOREN UND JOURNALISTEN HELFEN IHNEN WEITER!

    LASSEN SIE SICH NIX GEFALLEN VON DERART PSYCHO-GESTÖRTEM PACK!

    FASCHIST IST FASCHIST – EGAL OB GRÜN ODER BRAUN
    FANATISCH IST FANATISCH – EGAL WELCHER COLEUR
    UND
    SOLCHE
    LEUTE
    HABEN
    IN
    EINEM
    MODERNEN
    AUFGEKLÄRTEN
    UND
    VOR
    ALLEM
    DEMOKRATISCHEN
    EUROPA
    NICHTS
    ZU
    SUCHEN!!!!!!

    Ich trau mich ja auch noch wetten, dass diese fanatischen Öko-Vegan-Deppen obendrein wahrscheinlich noch
    absolute
    Turbo-Kapitalisten sind, so wie die sich aufführen!

    VOR GERICHT MIT SOLCHEM GESINDEL!
    AUSBEUTER FANATISCH-FASCHISTISCHER ART
    HABEN IM 21. JHD. NIX MEHR ZU SUCHEN!!!

    AB IN DEN KNAST WEGEN FASCHISTISCHER WIEDERBETÄTIGUNG!!!

    Liebe Grüße
    Ein ganz dickes Bussi
    Ganz viel Glück
    Und sonst auch noch alles erdenklich Gute für Sie, Anka!!!

    (Die Grüße stammen aus Österreich von einem (NOCH) Deutschen, der sich noch nie als solcher gefühlt hat und sich inzwischen immer immer mehr schämt, ein Deutscher zu sein – und deswegen so bald wie möglich seine verschissene, deutsche Staatsbürgerschaft abgibt, um Österreicher zu werden!
    Ich schäme mich, was Ihnen in diesem Land passiert ist – aber nicht nur der Tod, sondern auch der Fanatismus und der Faschismus sind, ebenso wie der Kommunismus ein „Meister aus Deutschland“ – kurz: Alles, was der Welt Unglück brachte und noch immer bringt, hat seine Wurzeln in D!
    Und inzwischen haben viele meiner Freunde ihre deutsche Staatsbürgerschaft, mit der ich persönlich ohnehin nie was anfangen konnte, an den Nagel gehängt!
    Egal wo ich in meinem Leben hingereist bin – als Deutscher ist man immer unwillkommen – und wenn man dann die „Landsleute“ beobachtet, z.B. am „Ballermann“ auf Mallorca, weiss man auch warum! Peinlich und dumm!
    Ich habe nur wenige Staaten kennengelernt, die mich als Deutschen verehrt haben. Und das waren alle Staaten auf der arabischen Halbinsel. Warum? Das wurde mir ganz offen und ehrlich immer wieder ins Gesicht gesagt:
    „Weil Ihr so viele Juden getötet habt!“)

  • #75
    Ewa

    Ich ziehe aus diesem Brief und den Kommentaren hier folgende Schlüsse:

    – Polen sind immer grundsätzlich illegal beschäftigt
    – Polen ist der Umweltsünder Nummer eins und hindert die lupenreinen Deutschen daran durch umweltfreundliche Lebensführung die Welt zu retten.

    Und so ein kleiner Tipp an das tolle Lehrerpaar: Fahren Sie mal mach Polen und schauen sie sich mal die Landwirtschaft an. Das was in Polen konventionelle Landwirtschaft ist, würde in Deutschland als Öko, Bio und was weiß ich was durchgehen.

  • #76
    hans

    nur mal kurz gefragt: warum sollte ein journalist seine glaubwürdigkeit aufs spiel setzen und sich solch einen brief ausdenken?

  • #77
    Ike

    @Ike: Der Journalist könnte es hier z.B. lanciert haben, um die Reaktionen zu analysieren. Hier ist ja das wilde Spekulieren losgegangen, wie die Begleitumstände wären, was das für Leute sind, …

    Die Reaktionen wären sicherlich im Rahmen einer Studie sehr interessant auszuwerten.

  • #78
  • #79
    Klaus Lohmann

    @#76 | hans: Weil er ein – ähm, sein Buch verkaufen möchte, vielleicht??

  • #80
    helene

    Ob Fake oder nicht – diese Art von Öko-Spießertum existiert. Ich habe die Nabu-Seite von meinem Facebook-Account entfernt, weil ich die entsprechenden Kommentare – auch rassistische – auf der Seite nicht mehr ertragen konnte.
    Schaut man sich Bündnis 90/die Grünen mal an, ist diese Partei ohnehin zu einem hohen Prozentsatz von eben diesen Spießern besetzt und geheuchelt und gelogen wird, was das Zeug hält, z.B. bei den erneuerbaren Energien. Denn längst bestimmen wirtschaftliche Interessen und nicht ökologische Notwendigkeit den Bau von Windkraftanlagen etc. – um nur ein Beispiel zu nennen.

    Die Rechte von Arbeitnehmern hatten die Grünen noch nie im Focus, was dieser Brief beweisen würde, wenn er echt wäre. Dies wiederum kann ich mir nicht vorstellen, denn aus meiner früheren Tätigkeit als Putze weiß ich, dass eigentlich immer der Arbeitgeber die Putzmittel bereitstellt und rund 100km als Putze zu pendeln saß/sitzt auch nicht drin. So hoch kann das aktuelle Lohngefälle zw. Polen und Deutschland doch wohl nicht (mehr) sein.

  • #81
    Wolfgang Müller

    Lieber @#67 | christian wee: Sie haben da etwas nicht verstanden bzw. Sie können, wollen oder möchten es nicht. Sie verwechseln den Vorwurf des Antisemitismus, den Sie da bei Bax anbringen möchten, zb. mit Rassismus, sie sprechen von „zitieren“, wo gepöbelt und beleidigt wird. „Geht doch bügeln!“ Warum sollte sich die taz-Chefredakteurin eigentlich sonst auch bei der Initiuative Schwarzer Deutscher auch sonst offiziell entschuldigen und von beleidigendem Verhalten ihres Redakteurs sprechen? Lügt Sie? Wenn ja, warum lässt sich der Redakteur das gefallen, wenn es nicht wahr ist? Verstehe ich nicht. Zudem: Spricht man zb. von einem konservativen/liberalen/grünen „Umfeld“ bedeutet das doch noch lange nicht, dass dort alle konservativ/liberal oder grün sind, die sich dort bewegen. Die neue unsichtbare Strömung sehe ich eher im „Neo-Individualliberalismus“ angesiedelt. Sozusagen der Weg vom altlinken Dogmatismus zu einem „Dogmatismus des Undogmatischen“, wie er auch in ihren Sprasch- und Begriffsverschiebungen zutage tritt: Da werden bei Bedarf und nach Gutdünken die Platzhalter und Begriffe gewechselt, bis es gut „passt“. Die Täter werden zu „Opfern“ erklärt, denen das Wort verboten wird. http://www.spex.de/2009/12/21/jahresrueckblick-2009-neo-individualliberalismus-der-terror-der-selbstverstaendlichkeit/

  • #82
    Puck

    @Eric Eggert #52

    Natürlich können Sie Ihre Katze vegan ernähren – nur müssen Sie sich dann leider den Vorwurf der Tierquälerei gefallen lassen.

    Katzen sind nun mal Fleischfresser, da kommt man nicht drumherum. Wer das nicht ertragen kann, solle sich einfach keine Katze anschaffen.

  • #83
    Stefan Laurin

    @Puck: Aber wenn Eric ganz lange mit der Katze redet, kann er sie vielleicht überzeugen 🙂

  • #84
    Puck

    @Ewa #75

    Es ist nunmal so, daß die überwiegende Zahl von Putzkräften illegal angestellt ist, zumindest in Privathaushalten dürfte eine offizielle Anstellung mit Krankenversicherung und allem Schnick und Schnack die große Ausnahme sein, das hat mit der Nationalität der Putzkraft nix zu tun.

    Was die konventionelle Landwirtschaft in Polen angeht kann ich aus eigener Anschauung kein Urteil abgeben.
    Allerdings war jüngst auf Spiegel Online zu lesen, daß in Polen und Baltikum der Anteil an okologisch zertifizierten Betrieben in den eltzten 10 Jahren um 300 – 500 % gestiegen ist, während in D dieser Trend mal wieder voll verpennt wurde.

  • #85
    ladypi

    so was kann man sich nicht ausdenken -es muss echt sein! 🙂 kann man nur fragen… haben Sie Auto? Duschen sie täglich? Nutzen Sie benutzte Wasser um Klo zu spüllen? wenn nicht sind Sie keine echte Ökos – nur Spießer

  • #86
  • #87
    KClemens

    #63 | Nansy

    Da habe ich mich wohl etwas unklar ausgedrückt. Idiotisch finde ich es, hier etwas zu diskutieren, wobei nicht klar ist, ob dieser Vorfall tatsächlich stattgefunden hat, oder ob es ein besonders geschicktes virales Manöver ist.

    Langer Rede kurzer Sinn, ich diskutiere lieber reale statt hypothetischer Fälle.

    Und dafür bietet die grüne Öko/Gesundheitshysterie genug Möglichkeiten.

  • #88
    KClemens

    #84 | Puck

    Allerdings war jüngst auf Spiegel Online zu lesen, daß in Polen und Baltikum der Anteil an okologisch zertifizierten Betrieben in den eltzten 10 Jahren um 300 – 500 % gestiegen ist, während in D dieser Trend mal wieder voll verpennt wurde.
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Der Trend wurde nicht verpennt. Hierzulande bekommen die Bauern fette Geschenke aus dem Ökofüllhorn wenn Sie statt Bio-Obst- oder Gemüse, Mais und Raps für die „Erneuerbaren“ anbauen.

    Ein von Grün gewollter, gesetzter, politisch und finanziell geförderter Trend. Welcher Bauer würde da nicht zugreifen?

    Lieber überall Mais und Raps hingeklatscht, als sich mit anderen Milchbauern für 25 Cent/Liter um die Abnahme der Biomilch prügeln.

  • #89
    KClemens

    #70 | stefanolix

    PS: Nicht völlig unbeabsichtigt klingt »Ökodünkel« wie »Ökodinkel« 😉
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Wieso komme ich jetzt nur auf „Heil Hinkel“? *

    *Copyright Charles Chaplin

  • #90
    Stern

    Ob der Brief echt ist?
    Der Inhalt ist sicherlich rassistisch und ökofaschistisch….aber die Wortschöpfung „Öko-Rassismus“ halte ich für irreführend: Als ob aus einer ökologischen Haltung Rassismus hervorgehen kann – Rassismus und ökologische Haltung sind doch unabhängig voneinander und diese Wortschöpfung versucht hier eine Verbindung zu suggerieren…vermutlich weil es gerade en vogue ist auf den neuen Ökos herumzuhacken….

  • #91
    Quentin Quencher

    Köstlicher dieser Brief, bestätigt er doch so wunderschön die Vorurteile die man so hat. Wenn er echt ist, haben sich die Schreiber zum Affen gemacht, freilich ohne dies selbst zu bemerken, wenn er nicht echt ist, ist es eine herrliche Karikatur.

    „Unsere Katze Rosa …“ ich muss aufhören, kann vor Lachen nicht mehr.

  • #92
    Svenja

    Also es ist ja schon eine Frechheit, dass sie die Putzmittel selbst bezahlen muss, mit denen sie die Wohnung von ihrer Arbeit“gebern“ putzen soll.
    Naja und zum Rest muss man ja eigentlich nicht mehr viel sagen. Nationalisitsches, neureiches Pseudo-Öko Pack!

  • #93
    paule t.

    @ #65 | Face_65 sagt am 8. Mai 2013 um 13:45
    „Fake Satire Realität – ist doch ganz egal. Man zeige mir ein Land – ach was: eine (!) Stadt weltweit, in der es keinen einzigen Idioten, Besserwisser, Volkspädagogen, Rassisten, Dumpfmeier oder Dummschwätzer gibt.“

    Genau. Und insofern ist dieser Artikel vor allem eins: Eine Nullmeldung. ‚Auch Ökos können Arschlöcher sein.‘ Na sowas aber auch.

  • #94
    KClemens

    #92 | Svenja

    Das ist glaube ich, mittlerweile eine schöne Tradition hier in Deutschland, daß die Putzfrauen, die privat putzen, ihr eigenes Zeug mitbringen müssen.

    In vielen Zeitarbeits/Leih-Firmen, wo während der Arbeit Uniformen oder Schutzkleidung getragen werden muss, werden die auch nicht mehr vom Unternehmen gestellt. Das wird den Leuten vom Gehalt abgezogen.

    Bei Kurierdiensten wird erwartet, daß die Kuriere mit eigenem Wagen und auf eigene Benzinkosten die Arbeit erledigen.

    Polizisten telefonieren mit ihrem eigenen Handy (mangelnder Ausbau der digitalen Technik), und kaufen sich Schutzwesten von ihrem Gehalt, weil das für den Staat zu teuer ist.

    In Berlin müssen Polizisten, sofern sie sich nicht im „Notfalleinsatz“ befinden, erst mal ein Park-Ticket ziehen, oder sich einen kostenfreien Parkplatz suchen. Die Polizisten sollen dann die Belege sammeln und bekommen das dann irgendwann wieder erstattet

    Soldaten kaufen sich bei Tchibo Outdoor-Ausrüstung, bevor sie in den Afghanistan-Einsatz aufbrechen.

    Und sicherlich wird es bald auch Usus sein, daß Angestellte den Computer, auf dem sie ihre tägliche Arbeit verrichten auch von zu Hause mitbringen müssen, und das Personal an den Kassen wird an den Kosten für den Kauf der Kassen beteiligt.

  • #95
    SUWE

    Was für ein Sturm im Putzeimer.
    Man kann daraus einen Aufmacher unter der Kampfbegriff- Schlagzeile „“Öko-Rassismus“ machen und schon hagelt es klicks.
    Na so was.Es gibt also doch nicht nur „Gutmenschen“ (noch ein Kampfbegriff) sondern auch ganz gewöhnliche elitär denkende Konsumenten von Produkten und Dienstleistungen,die die klassische polnische Putzfrau (noch so ein Klischee) so behandeln wie Elitäre nun mal seit Jahrhunderten ihre Untergebenen behandeln.Und nun kommt der Knaller:sie leben vegan etc!
    (es gibt auch eine neonazistische Ökobewegung – aber darauf weist man nicht hin )
    So what?
    Diese Versuche die gesamte Umweltbewegung in Bausch und Bogen zu einer diktatorischen moralterroristischen Bewegung zu erklären,nehmen immer mehr zu.(wenn du vegan/umweltbewusst lebst, kannst du nur ein guter Mensch sein etc und wenn du dann die poln. Putzfrau behandelst wie hunderttausende Mittelständler ihre ungelernten Arbeiter behandeln – bist du ein entlarvter Rassist) – verstehe eine/r diese Logik.
    Ich halte das Ganze für fabriziert -nicht etwa den Brief ,aber die Empörungstrigger sprechen für sich- und an sich empfinde ich genau DAS als totalitär.

  • #96
    moses

    da hat Ramon Schack ein bisschen empörung und skandal gebraucht um sein buch besser zu verkaufen. Das ist ein beliebtes mittel vieler linken gruppen und ein polit-journalist weis natürlich am besten bescheid, wie man einen kleinen aber wirksamen öffentlichen skandal herbeiführt.

  • #97
    Klaus Lohmann

    @#95 | SUWE: Hört sich an wie der typische Piraten-Tweet/-Kommentar – „Bittebitte hört doch auf, über unseren selbst produzierten Müll zu berichten, ihr schadet doch der Bewegung, mäh..“

  • #98
    KCemens

    @ #74 | Stephan

    Ich habe nur wenige Staaten kennengelernt, die mich als Deutschen verehrt haben. Und das waren alle Staaten auf der arabischen Halbinsel. Warum? Das wurde mir ganz offen und ehrlich immer wieder ins Gesicht gesagt:
    “Weil Ihr so viele Juden getötet habt!”)

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Also ich bin ganz schön rumgekommen in der Welt, als Deutsche wurde ich nirgends „verehrt“.

    Und wenn Sie sich mal mit Leuten unterhalten, die viel in Arabien unterwegs sind, werden Sie lernen, daß die größte Begeisterung sich am ehesten auf Mercedes, danach BMW und Porsche sowie anderen deutschen Qualitätsprodukte bezieht.

  • #99
    Karl Hilse

    Wer sich ausschließlich vegan ernährt, also auch kein Honig isst, gefährdet seine und die Gesundheit seiner Nachkommen. Jeder Mensch hat zwar ein B-Vitamin Depot (im Körper), dass aber nach etwa 20 Jahren verbraucht ist. Dann hat er nichts mehr zu vererben. Die nervlichen Schäden bei seinen/ihren Nachkommen sind dann nicht mehr reparabel. Katzen und Hunde vegan zu ernähren ist Tierquälerei!

  • #100
    K. Siebert

    Es faellt schwer das Ganze nicht fuer eine gut gemachte Karrikatur zu halten, – auch wenn es klar ist, dass es solche Zeitgenossen auch in Wirklichkeit gibt.
    Eher eine Banalitaet am Rande, aber muss eine Putzfrau in Berlin tatsächlich das Putzmittel mitbringen?? Wenn ich doch Wert drauf lege, dass in meinem Sinne geputzt wird, stelle ich das zur Verfügung.
    Soll eine Putzfrau je nach Haushalt 23 Mittel mit sich rumschleppen…… undwas heisst auch schon vegane Putzmittel, ohne Bienenwachs – oder wie?

  • #101
    beck

    Wegen starken Hautauschlag reinige ich nahezu ohne Putzmittel. Ein ganz einfacher Haushaltsreiniger und Zitronensäurereiniger für Bad und WC reichen mir seit 20 Jahren. Beides vegan und im dm recht günstig. Und ich bin transplantiert und muss auf Keime achten, hatte bisher aber keine Probleme auch ohne Sakrotan und andere Chemie.

    Die Leute haben sich doch sehr bemüht. Ich verstehe die Aufregung nicht. Wo ist das Problem?

    Das Problem ist wohl die Bakterienphobie, die von den Medien und der chemischen Industrie verbreitet wird. Davon sind die Vertragspartner wohl glücklicherweise nicht befallen.

    Der Ton hätte ein anderer sein können, aber in der Sache haben die Leute vollkommen recht. Man sollte auch mal an die Natur denken.

  • #102
    Lutz

    @101 BECK: Sie verstehen die Aufregung nicht? Sie verstehen offensichtlich einiges nicht. Wer meint, dass geschilderte Problem tatsächlich mit Haushaltsreiniger und Zitronensäure lösen zu können, versteht wirklich absolut nichts.

  • #103
    Walter Schottky

    Der Titel „Öko-Rassismus“ mag nicht aus Herrn Schacks Feder stammen. Dennoch passt er sehr wenig zu seinem Buchtitel, der ja offenbar die ungerechtfertigte Verallegmeneinerung durch Herrn Buschkowsky anprangert. Aus zwei A****l*ch*rn, die gleichzeitig Ökos und Faschos sein mögen, wird noch keine neue Kategorie von Rassismus geboren.

  • #104
    Alois-Karl Hürlimann

    Bei mir reinigt auch eine Frau aus Polen, die allerdings zusammen mit ihrer Familie in Berlin lebt, wöchentlich einmal die Wohnung. Sie arbeitet jeweils etwa 3,5 Stunden, ich bezahle ihr dafür wöchentlich 50 €, stelle die von ihr gewünschten Putzmittel selbstverständlich zur Verfügung (kaufe sie also selber ein), und wir haben eine Unfallhaftpflichtversicherung abgeschlossen.
    Wenn ich ein durchschnittliches deutsches Putzinstitut mit der Reinigung meiner Wohnung beauftragen würde, käme die Fachrau oder der Fachmann, vom Putzinstitut angestellt, allenfalls auf etwa 4 bis 5 € pro Arbeitsstunde -brutto!
    Mit Ökologie hat das hier eben Vorgetragene vorerst einmal nichts zu tun, mit einem fehlenden gesetzlich geregelten Mindestlohn für harte Arbeit aber sehr viel.

    Was die Beschaffenheit von Putzmitteln betrifft: Für deren Herstellung (Zusammensetzung) gibt es Vorschriften in der Lebensmittel- und Haushaltprodukteverordnung (sowohl von der EU als auch von Deutschland).
    Wenn umweltschädliche Komponenten vorhanden sind, dann hat das nichts mit Polinnen oder Deutschen zu tun, sondern mit den zuständigen Gesetzgebern und den zuständigen Kontrollbehörden. Dass beides nicht richtig funktioniert, weiss der Laie allein schon deshalb, weil es am laufenden Band zu skandalösen Gesetzesbrüchen kommt, die angeblich niemand bemerkt haben will. Dann wird „Skandal, Skandal“ gerufen, der Boulevard hat für zwei oder drei Tage seinen Aufmacher, um schließlich wieder zum courant normal zurück zu kehren: Die „über den Dingen“ schwebende Frau Merkel, der etwas naseweise Herr Rösler, die sich doch so sehr bemühende Frau Aigner und wie sie sonst alle heissen, werden als Heilsbringer des Deutschen, mindestens als das kleinere Übel hingestellt und jene politischen Kräfte, denen man mehr Durchsetzungskraft gegen den ganzen Chemie- und Vergiftungslobbyismus zutrauen könnte, werden als Zerstörer der deutschen „Wohlstandes“ abgekanzelt.

    Ob das hier zitierte Kündigungsschreiben echt ist oder nicht, spielt in der an sich notwendigen Auseinandersetzung um Alltagsprodukte, welche ökologisch nicht mehr akzeptiert werden können, gar keine Rolle.Da helfen nur Verbote und eine scharfe Durchsetzungskontrolle. Das braucht Personal. Das braucht den Mut, gegen „Interessen“ vorzugehen, welche sich einen Dreck um Ökologie kümmern.Der Einzelne kann sehr wohl etwas tun: Er kann wählen. Er kann sehen, in wessen Interesse der FDP-Vizekanzler und Wirtschaftsminister
    handelt.

    Insofern ist die Verbreitung des Kündigungsschreibens typisch:
    Man stellt – vordergründig nicht pauschalisierend, aber im Grunde genommen geradezu zur Pauschalisierung auffordernd – den Grundgedanken eines ausgeglichenen Privat-Ökologiehaushaltes an den Pranger und fügt ihm gleich auch noch einen unsozialen Arbeitsvertrag bei. So lässt man „Ökologie“ insgesamt als lächerliche Sektierermeinung erscheinen und meint wohl, damit „die Ökofundis“ ein für allemal aus dem Feld geschlagen zu haben. Für wen soll das gut sein ? Für Rösler, Brüderle und Co., vermute ich.

  • #105
    beck

    Hallo Lutz,

    ich sagte der Ton hätte ein anderer sein können. Aber wenn ich einem meiner Angestellten eine Anweisung gebe über das Verhalten meiner Gesundheit gegenüber dann hat der sich dran zu halten. Ich wollte und kann keine Chemie ertragen.

    Wer da wieder was hineininterpretiert ist schon fatal. Es ist bekannt, dass Deutschland das umweltbewussteste Land ist mit den meisten Umweltvorschriften und sicherlich auch das meiste Umweltbewusstsein. Wenn das einer sagt ist er kein Rassist, sondern ein Umweltschützer. Und das ist wichtig zu kapieren. Was ist wichtiger als Umwelt und Gesundheit.

    Meine Reiniger sind sehr billig. Man braucht keine tausend Chemikalien. Weniger ist mehr und billiger. Ich glaube nicht, dass irgendjemand billiger putzt als ich. Zwei Tropfen Haushaltsreiniger auf den Boden und mit dem Hara-Reiniger drüber. Bad und WC mit wenig Zitronenreiniger. Mehr brauchts nicht. Wenn das einer nicht kapiert.

    Wer da ein Problem draus macht meint etwas ganz anders.

    Ich hätte auch nicht die Geduld und schon gar keine Zeit soviele Stunden mit jemandem rumzudiskutieren, was er in MEINEM Hause zu tun hat. Egal aus welchem Land der kommt, das spielt hier überhaupt keine Rolle. Alle haben sich nach Gesetzen oder Arbeitsanweisungen zu halten. Ich hätte in meinem Betrieb auch keine Anweisungen ignorieren dürfen. Auch nicht als Deutsche, das spielt gar keine Rolle in diesem Falle. Das haben die nur aus Ärger dann so aufgeschrieben. Ich wäre auch wütend gewesen, wenn soviel Mühe vergebens gewesen wäre.

    Um das geht es. Und um sonst gar nicht. Das sollte man mal verstehen. Man muss nicht alles dulden, und schon gar keine Gesundheitsschäden oder Umweltvernichtung.

    Die haben der Dame sogar noch gesagt, wo sie das Zeugs herbekommt. Mehr Mühe kann man sich nicht geben. Außerdem hätte sie ja sagen, können die Leute sollen das Zeug bereit stellen. Ich denke es ging ihr vielleicht nur um Erhöhung des Stundenlohnes. Aber das ist ja wieder ein ganz anderes Thema. Im Verhalten der Leute kann ich keine Schuld erkennen. ich hätte genau so gehandelt, nur dass ich eben, wie schon erwähnt, einen anderen Ton im Brief gewählt hätte.
    Ist das so schwer zu verstehen? Von meinen Angestellten erwarte ich, dass sie meine Anweisungen befolgen. Dann hätte sie auch noch einfach weniger Putzmittel nehmen können.

    Manchmal weiß ich nicht mehr, wo ich lebe. Da verreckt die Umwelt und die Leute regen sich über Umweltschützer auf. Super.

  • #106
    Klaus Lohmann

    @#105 | beck:
    Wer seiner *Angestellten* noch nicht mal die Arbeitsmaterialien stellen will, der gehört verklagt, auch wenn er ansonsten der gesundheitsbewussteste und klügste Mensch des Universums sein sollte.

    In diesem Sinne haben Sie wirklich *nichts* kapiert, weder Artikel noch Kündigungsschreiben, leider.

  • #107
    KCemens

    #105 | beck

    Da verreckt die Umwelt und die Leute regen sich über Umweltschützer auf. Super.
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Also ich denke mal, in Deutschland verreckt die Umwelt eben nicht. Die verreckt eher in Ländern wie Bangladesh oder China.

    Und es hat sich auch niemand über Umweltschützer aufgeregt, sondern über die die Art und Weise wie der die Kündigung formuliert und „übergeben“ wurde und die Abgehobenheit des veganen Putzmittels.

    Lesen und Verstehen scheinen doch 2 verschiedene Dinge zu sein.

  • #108
    ich33

    @Beck

    Ihre Kommentare sind wirklich die dämlichsten, die ich jemals gelesen habe. Die Leute hätten sich sehr bemüht…so ein Blödsinn. Die haben wahrscheinlich nix weiter zu tun gehabt, als sie strengstens zu kontrollieren und gehofft, dass sie Fehler macht, damit sie ihr irgendwas anlasten können. Solche Menschen kenne ich…suchen gerne Fehler, aber wenn es mal darum geht ein Lob auszusprechen…

    Außerdem….wenn die sich eibe Haushaltshilfe leisten können, sollten sie auch in der Lage sein, die Mittel dafür zu stellen, denn wenn sie sich es hätte selbst leisten können, dann hätte sie garantiert nicht nach einen höheren Lohn angefragt. Ich habe jedenfalls noch nie was davon gehört, dass eine Haushaltshilfe die ganzen Sachen selbst bezahlen muss…und wenn es das doch gibt, dann ist das ein absolutes Unding.

    Und wenn sie sich diese Mittel selbst nicht leisten konnte, dann möchte ich auch nicht wirklich wissen, was für einen Hungerlohn sie bekam.

    Und falls du es noch nicht verstanden hast…es geht jetzt hier nicht um die Umwelt…diese zu schützen ist gar keine Frage…natürlich…aber das was sich das Ehepaar geleistet hat ist unter aller Sau. Und noch etwas zum Verständnis…wenn sie es sogar versucht hat es zu verheimlichen, dann heißt dies für mich auf jeden Fall, dass sie Angst um ihren Job hatte, weil sie jeden einzenen Cent benötigt…was wiederum wieder bedeutet, dass sie wohl nur einen Hungerlohn bekam und diesen Job nur aus Verzweiflung angenommen hat.

    Aber logisches Denken war bei euch Umweltschützer schon immer ein Problem…und bevor du mir noch was anlasten willst: Ich trenne den Müll richtig, fahre selten mit dem Auto, Packe meine Brote für die Mittagspause in eine Box und nicht in Frischhaltefolie, ich werfe nicht mal meine aufgerauchte Kippe auf die Straße uswuswuswuswuswusw….und trotzdem würde ich eine Haushaltshilfe nicht feuern, weil sie Putzmittel verwendet, dass nicht ganz so ökologisch ist, denn auch wenn Zitronensäure und Wasser bei dir reichen….es gibt sehr viele Menschen wie mich zum Beispiel, die nicht nur Sauberkeit möchten, sondern auch Hygiene

  • #109
    Toddererste

    Bionadenazis… Vor lauter Selbstherrlichkeit fast eigentlich immer einen Lacher wert. Wäre es nicht so gruselig! Ach ja: die nächste Spitzenkandidatin für die Grünen steht auch schon fest. Es wird Dolores Umbridge!

  • #110
    Nansy

    @ #108 Ich33:

    Zitat: „…und bevor du mir noch was anlasten willst: Ich trenne den Müll richtig, fahre selten mit dem Auto, Packe meine Brote für die Mittagspause in eine Box und nicht in Frischhaltefolie, ich werfe nicht mal meine aufgerauchte Kippe auf die Straße uswuswuswuswuswusw….“

    Nun ja, die Gehirnwäsche scheint ja schon zu wirken – den eigenen Standpunkt kann man offenbar nur glaubhaft vertreten, wenn man sich vorher ausführlich für seinen Lebenswandel rechtfertigt…, oder?

  • #111
    HAHAHA

    Hahahaha, mensch, klingt ja fast so, als würde der Verfasser des Kündigungsschreibens sich rege an der Diskusion beteiligen. Fast, nicht wahr?

  • #112
    Toni

    Naja, der eigentliche Skandal besteht wohl darin, dass die beiden Umweltschützer der Anka nicht das gewünschte Putzmittel zur Verfügung stellten, sondern von ihr forderten, dieses zu beschaffen und mitzubringen – für 8 Euro die Stunde!!

    Quasi die Quintessenz der Grünen: Umweltrhetorik und soziale Kälte.

  • #113
    Ach Leute

    Angenommen, den Brief hat es so tatsächlich gegeben:

    Die Verfasser sind Arschlöcher. Und Ökos. Alle die nicht wussten, dass es auch unter Ökos Arschlöcher gibt, bitte aufregen.

    Ich hoffe sehr, Anka hat denen schön den Mittelfinger gezeigt und hat sich ne neue Putzstelle gesucht. Damit kann man die Nagelegenheit nämlich als erledigt ansehen. Alle, die nicht der Meinung sind: Bitte weiter aufregen.

  • #114
    Horst

    Sehr unterhaltsam. Aber bin ich der Einzige, der seiner Putzfrau auch kündigen würde, wenn diese ohne mein Wissen einen fremden Journalisten in die Wohnung lässt? Ist nicht die Wohnung vom GG explizit geschützt? Klar, der Brief ist schon ne heisse Nummer, biologisch reiner Rassismus mit unwiderlegbarer Argumentationskette. Wenn die Katze erstmal verstört ist, muss natürlich sofort gehandelt werden. Aber bekloppte gibt es überall und das ist nichts neues. Neu sind Journalisten, die ungefragt in die Wohnung fremder Leute eindringen und darüber so schreiben, als ob das normal ist.

  • #115
    Eric Klepptenberger

    Ich denke mal das Ding ist ein Fake, um auf billige Weise Ressentiments gegen grüne Spießer zu schüren. Eigentlich fehlt nur noch Sexismus, um die ganze Klaviatur der linken Ressentiments komplett zu machen. Besser läse sich die Geschichte mit einer lesbischen, zwangsbeschnittenen muslimischen Palästinenserin, die bei reimmigrierten Juden aus Israel, die zu den Freidenkern gewechselt sind putzen müsste. Dann wär die Story vieleicht interessant.

    Aber selbst wenn es sich so zugetragen hätte: Wie oben bereits gesagt A*l* gibt es überall. Daraus einen generellen Trend von Okönationalismus zu konstruieren, ist so offensichtlich gesucht. Das es wehtut.

    Insgesamt ist es absolut überflüssig und sogenannte Journalisten, die mit solch billigen Ressentiments ihr Geld verdienen, sollten selber mal versuchen auf ehrliche Weise Ihr Geld verdienen, z.B. mit Putzen.

  • #116
    beck

    Hallo Lutz,

    alles unhaltbare Vorwürfe gegen die Leute. Wenn Sie dies nicht beweisen können dürfen Sie das öffentlich nicht behaupten.

    Und das Wort „dämlich“ ist in dem Brief an die Putzfrau nicht vorgekommen. Sie benutzen es mir gegenüber und sind somit schlimmer als diese Leute.

    Ich vertrete die Meinung, dass wir unsere Umwelt-Standards von anderen Ländern auch einfordern sollten, so hat die Industrie nicht dauernd das Argument, dass die Produktion hier so teuer ist, nur weil wir unseren Kindern noch gesundes Wasser hinterlassen wollen. Ich habe neun Nichten und Neffen und für die möchte ich die Verantwortung tragen. Falls Sie niemanden haben, den sie lieben, dann bitte schauen sie rein nur aufs Geld. Das ist nicht meine Verantwortungsweise.

    Sei hatten auch als Kind keine Asthma, als junger Erwachsener keinen blutigen Hausauschlag und mit 40 Jahren kein Nierenversagen. Für mich ist es lebensnotwendig auf Chemie zu verzichten. Und wenn die Leute heute schon vorher lieber vorbeuten als mit vergifteten Nieren zur Dialyse zu gehen, sollten Sie das auch respektieren.

    Bakterien sind immer und überall und schaden einem gesunden Menschen nichts, solange sie dem von ihm in der Familie in der Kindheit zur Zeit der Bildung des gewohnten Milieu entsprechen. Ein Liter Meerwasser enthält 1 Million Viren. Und gegen Viren gibt es gar nichts, weil die Motochontrien aus Viren bestehen.

    Und bitte beleidigen Sie nicht mein logisches Denken. Genau darin bin ich sehr gut, weil ich keiner machtpolitisch orientierten Partei mehr angehöre. Ich war da dabei und weiß wie viel im Dienste der Macht gelogen wird. Meine Argumente gehen dahin, dass dies ein Fall von Weltanschauung ist und nicht von Logik. Hier geht es darum, ob Geld oder Gesundheit wichtiger sind. Da Sie sich mit dem Rauchen nicht scheuen, der Putzfrau über die Krankenkassenkosten Ihr Rauchenbein finanziell noch aufs Auge zu drücken, denke ich, dass sie den Fall noch nicht richtig durchdacht haben. Und auch in keinster Weise sozial denken.

    Ich war auch so stark beruflich eingespannt, dass mir der Arzt empfohlen hat eine Putzfrau einzustellen. In solchen Lagen hat man keine Zeit. Ich weiß ja nicht wie Sie beruflich eingespannt sind, die meisten meiner Freunde und Brüder sind wegen Berufes stressgeschädigt, aber es gibt durchaus Leute, die trotz Überlastung noch an die Umwelt denken. Daran sollten Sie auch mal denken.

    Die Putzfrau hätte leicht darauf bestehen können, dass das Putzmittel bereitgestellt wird.

    Die Frau behauptet sich das Mittel nicht leisten zu können, wir sollten nur das schreiben, was wir wirklich wissen. Nochmal ganz kurz. Als ich schlimmen Hauptauschlag bekam habe ich auch auf vegane Putz- und Körperpflegemittel umgestellt und fuhr damit sogar billiger, weil ich deutlich weniger verbrauchte. Ich nehme 2 (in Worten zwei) Tropfen eines Mittels, von dem ein Liter ca. 2,5 kostet und wische damit einmal den Boden. Für das WC habe ich eine Flasche zum selben Preis, die reicht monatelang. Für die Waschbecken mische Zitronensäurenpulver mit 2cl des Haushaltsreinigers und dest. Wasser und fülle das in eine Sprayflasche. Ich putze somit vegan und billiger als alle Meister-Proper-Fans.

    Und dass die Frau alles selbst mitbringen musste zeigt mir eher, dass die ganze Sache fingiert ist, wie es andere auch vermuten. Ich habe auch noch nie gehört, dass das eine Frau mit rum schleppt.

    Dass die Putzfrau zu wenig Geld bekommt hat u.a. auch unser guter alter Schröder (Einführung Praxisgebühr u.a. Sozialabbau) zu verantworten und die Gewerkschaft. Das hat mit dem von dem Ehepaar gewünschten Umweltschutz und das Recht auf körperliche Unversehrtheit nichts zu tun.

    Ich sagte doch, dass ich transplantiert bin und von Arzt wegen auf strengste Hygiene achten muss, wegen der Tabletten. Haben Sie das nicht nicht gelesen? Und bei mir reicht diese Hygiene laut Arzt. Gerade Domestos, Saktrotan macht das Immunsystem kaputt. Ich sehe, Sie haben noch große Informationslücken über Gesundheit. Diese ganze Bakterienphobie ist von der Industrie gesteuert

    Wir essen von Tellern und nicht vom Fußboden. Auch die WC-Schüssel wird bei uns nicht als Salatschüssel benutzt und muss und kann auch gar nicht chemisch rein sein. Das gibt es gar nicht auf unserer Welt.

    Ich möchte hiermit die Diskussion beenden, Da sind zuviel Informationslücken bei Ihnen und ich habe leider och andere Sorgen als sie aufzuklären. Gehen Sie zu einem Heilpraktiker, was der über Chemikalien sagt. Diese Funktion kann ich nicht für Sie übernehmen.

    Doch eine letzte Chance für Sie: Wenn Sie mir eine Putzfrau bringen, die für 1000 Euro mehr im Monat an die Dialyse geht haben Sie gewonnen. Ich kann Ihnen alle Dialysepatienten vorzeigen, die bereit wären als Putzfrau zu gehen, wenn sie nur wieder gesund wären. Hier zeigt sich, wie fatal falsch Ihre Werte liegen, in dem nur Geld zählt.

    Liebe Grüße
    Beck

  • #117
    beck

    Hallo Klaus Lohmann,
    gute Putzfrauen werden händeringend gesucht. Sie hätte sich eine andere Stelle suchen können, wenn die Leute ihr das Putzmittel nicht zur Verfügung gestellt haben. Was glauben Sie, warum der Arbeitsmarkt nach Osten erweitert wurde, weil hier Leute fehlen.

    Ich war mir nie zu schade in der Schreinerei auch zu putzen und aufzuräumen.

    Ich glaube nach wie vor, dass dies ein fingierter Fall ist. Bitte informiert mich, wenn hier der Prozeß stattfindet, das möchte ich mitverfolgen.
    Gruß Beck

  • #118
    KClemens

    Hier der Bericht, von einem der auszog, um in dieser Sache nachzuforschen:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/anka

  • #119
    Klaus Lohmann

    @#117 | beck: Ich hoffe, Sie kommen bei den Argument-Volten, die Sie hier schlagen, nicht in eine anaerobe Zone und kriegen die Updates gar nicht mehr mit.

    Ach, eine Frage noch: Wo steht in dem Schreiben oder im Artikel eigentlich, dass die eingebildeten „Arbeitgeber“ oder deren Katze die gleichen oder ähnlich schlimme Leiden wie Sie haben?

  • #120
    Karo Rutkowksy, Privatdetektivin & Putzfrau

    Hihi, netter Versuch, eine Urban Myth zu lancieren. (Urban Myth ist Englisch und bedeutet bei uns im Ruhrpott so viel wie: kreativ gerührter Quark für Leichtgläubige.)

    Für die Veröffentlichung im Buch würde ich empfehlen, den Text des fiktiven Briefes noch etwas zu polieren, allerdings nicht mit Zitronenöl, das ich in meinen Villen im Essener Süden gerne für Weichholzmöbel verwende.

    Ich empfehle Herrn Schack außerdem ein wenig gründliche(re) Recherche beim Berliner Bodenpersonal; alternativ auch gerne bei uns im sauberen Ruhrgebiet.

    Beispielsweise rücken wir Putzfrauen selten mit Batterien von Putzmitteln an, sondern erwarten, dass uns die von unserer Kundschaft gestellt werden. Mein Zitronenöl ist die Ausnahme.

    Viele liebe & saubere Grüße in die Hauptstadt!
    Karo Rutkowsky

    http://twitter.com/KaroRutkowsky

  • #121
    Klaus

    Man kann mit Sicherheit über vegane Putzmittel, nachhaltig aufgezogene und artgerecht geschlachtete Wischtücher und degenerierte nur im Haus gehaltene Katzen streiten, wenn einem sowas wichtig ist. Aber wer generell seine Putzfrau, egal was sie für einen Pass hat, so behandelt, ist menschlich einfach nur eins: Der letzte asoziale Dreck !!

  • #122
    Puck

    @Beck #116

    Über Ihre Krankengeschichte sind die Leser der Ruhrbarone jetzt ausführlich informiert und bestimmt wird Ihnen jeder glauben, daß Sie keine chemischen Reinigungsmittel vertragen.
    Allerdings ist das Pochen auf vegane Reinigungsmittel eine völlig andere Sache. Vegane Lebensweise hat weniger mit Unverträglichkeiten zu tun, sondern mit zumindest gefühlter moralischer Überlegenheit.
    Nehmen wir als Beispiel mal die gute alte Gallseife, die ist ein altes Hausmittel – vegan ist sie nicht.

    Nun zu den Kosten:
    Ich kenne nur die Praxis, der Putzfrau die zu benutzenden Putzmittel zur Verfügung zu stellen, und in diesem Fall sollte sie diese natürlich auch benutzen und nicht irgendein Chemiezeugs, mit dem es vielleicht schneller geht.
    Sollten die GEpflogenheiten in Berlin aus irgendwelchen Gründen anders sein und die Putzfrau muß ihre Reinigungsmittel tatsächlich selbst kaufen, dann darf sie selbstverständlich auch selbst bestimmen, was sie benutzt. Ihr so feinsinniger Preisvergleich zieht in diesem Fall nämlich nicht. Natürlich sind ökologisch (und von mir aus auch ethisch) einwandfreie Putzmittel nicht immer teurer. Da eine Putzfrau aber normalerweise nicht nur eine Putzstelle hat, hieße das, sie müßte für jeden Haushalt nach dessen jeweiligen BEdürfnissen extra REinigungsmittel besorgen, weil die einen es gerne vegan und öko haben, die anderen aber lieber Meister-Proper-rein und die nächsten sich nur wohl fühlen, wenn das Mittel mit dem Magnolienduft verwendet wird.
    Und dann kann es für die Putzfrau verflucht teuer werden…
    Wie gesagt, für den Fall, daß die Putzfrau tatsächlich selbst für die Reinigungsmittel sorgen muß. Da genug Fälle bekannt geworden sind, in denen z. B. Aushilfen in Betrieben für entsprechende Schutzkleidung selbst sorgen müssen oder ihnen die entsprechenden Kosten vom Lohn abgezogen wurden, will ich das nicht von vorne herein ausschließen.

  • #123
    horejs21

    @beck 116
    in Mitochondrien (so wird das geschrieben) kann man teile finden die eventuell von Viren abstammen. Richtige Viren leben da nicht drin.
    ökologie und ethik sind ja schön und gut ( und wenn’s nach mir ginge auch viel wichtiger in unserer gesellschafft), aber ich denk mal hier steht blanker Rassismus an erster stelle! Vielleicht auch noch ein hauch menschenverachtung gepaart mit einer unglaublichen Arroganz.
    (Deutschland ist das umweltbewussteste land??? Mit wie vielen atomkraftwerken genau? Ich bin als österreicher von meinem land schon ziemlich enttäuscht, aber wir haben einen enormen Vorteil…österreich ist so klein das es nicht weiter auffällt

  • #124
    blablablue

    ich bin sprachlos! diese Putzfrauen ermöglich den öko-ladys doch erst die zeit zu haben, der eigenen Karriere nachzukommen. Frau beutet Frau aus, aber Hauptsache ökologisch korrekt!

  • #125
    Taka Tuka Putzmunter

    Hahahaha – ich lach mich kaputt.
    Egal, ob Fake oder nicht.
    Wie wohlstandsgestopft und krank im Kopf muss man sein, um so eine gequirlte, selbstherrliche, oberlehrerhafte, vollrassistische Kacke (man beachte die Hinweise auf das schmutzige Polenland und den belehrenden Satz auf die englische Redewendung) zu verzapfen?
    Die sollen ihre Hütte doch einfach selbst putzen und ihre Namen dazu tanzen. Nach Möglichkeit sollte in dem Zuge die Haus- oder Wohnungstür von außen ganz fest verschlossen und jedwede Kontaktmöglichkeit zur Außenwelt unterbunden werden. Dauerhaft.

    P.S. Solche Arschkrampen haben bestimmt auch „ihren Italiener“, einen weiteren Leibeigenen.

  • #126
    Milo

    zum Thema: Als ich vor Jahren mal auf dem Budapester
    Flughafen auf einen Anschlussflussflug warten musste, fiel mir an
    der Innenseite einer Toilettentür der folgende Spruch auf; „Nice
    country, but you’re still 20 years behind civilisation!“. Nun hatte
    ich weder einen Edding dabei, noch schreibe ich überhaupt jemals
    auf Clotüren. Aber meine Antwort wäre gewesen: „And you must be at
    least 20 years after!“. Das gleiche würde ich gern diesen
    arroganten Wichtigtuern aus Berlin ins Stammbuch schreiben. Seid
    glücklich, dass Ihr sonst keine Sorgen habt! Freut Euch, dass Ihr
    Eure Selbstbestätigung zumindest auf diese Weise findet. Ihr seid
    wirklich arm dran! M.

  • #127
    Chrizi

    Hey es gibt eine Neuigkeit für euch:

    Es ist tatsächlich möglich vegan (+öko) und trotzdem kein rassistisches und klassistisches unsoziales Arschloch zu sein.

    Supi was?

  • #128
    Nansy

    @ #127 Chrizi:

    das glaube ich Dir gerne, nur fallen die Arschl…. immer wieder auf, während die Vernünftigen von ihren Lebensgewohnheiten kein großes Aufheben machen…

  • #129
    maggie

    ó_Ò ..wie abgefahren ist denn die diskussion über existierende/ nicht-existierende pustfrauenbeschäftiger??
    vielleicht haben die einfach keine anderen probleme, als sich über ihre arme putzfrau her zumachen und ihr den bronchialen spasmus der katze anzulasten.

    btw: am besten find ich die nebenschauplätze, die hier so im vorbeispazieren aufgemacht werden, und die mit der ausgedachten nummer eigentlich auch gar nichts zu tun haben…und BECK…der hammer..wieso – ich meine, WIESO – soll deutschland das im umweltschutz stärkste land sein?? wie kommt man auf die idee, dass unser wasser, unsere umwelt, unser verhalten, unser „alles“ im europäischen oder was-weiß-ich-vergleich vorbildlich ist???
    – unser trinkwasser wird jetzt nach amerikanischem vorbild privatisiert..an wem das vorbeigeht..na, ich weiß ja nich.
    – die große tetra-pak-ist-aus-nachwachsenden-rohstoffen-LÜGE glaubt doch heute wirklich niemand mehr, oder?? und wenn doch, sollte sich vielleicht mal der ein oder andere fragen, was er da wegwirft, nachdem er den umweltschonenden Putzkram (natürlich vegan!) kostengünstig erworben hat..oder aus welchem material die dinge des täglichen bedarfs sind. ist das nicht meistens plastik??
    -die straßen sind voll mit dreck und müll und jedes kind wirft heute sein bonbon-papier einfach auf die straße oder ins gebüsch..ohne nachzudenken. umweltschützer? WIR??

    es ist toll, wenn bei einzelnen das bewusstsein da ist..aber umweltschutz geht über fahrradfahren und mülltrennen hinaus..

    umweltschutz fängt erst da an, wo man sich bewusst gegen bestimmte artikel oder produkte entscheidet, wenn sie die umwelt oder die tierwelt (durch labortests, tierversuche, etc.) oder auch menschenleben (arbeitsbedingungen, lohn, etc.) beeinträchtigen und gefährden..

    wer von uns hier kann das schon von sich behaupten?
    ihr werft doch alle eure plastiksprühflasche, in der vorher euer badreiniger (oder was auch immer) drin war, hinterher in den müll…vielleicht in dem bewusstsein, dass der reiniger darin dem grundwasser und der umwelt nicht geschadet hat..aber die packung tut es! ob sie sich nun in 3 jahren oder in 30 jahren abbaut.

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