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Lötzsch räumt drohende Spaltung der Linkspartei ein

In einem Fernsehinterview bestätigt die Parteivorsitzende der Linken, Gesine Lötzsch, dass eine Spaltung der Partei droht.

Sonntag, 10. April 2011, abends 18 Uhr 30 : Die ARD bringt den Bericht aus Berlin. Darin ein Interview mit Gesine Lötzsch, Parteichefin „Die Linke“, genauer gesagt: eine der beiden Parteivorsitzenden der Linken. Sie wissen schon: Gesine Lötzsch und Klaus Ernst machen als Vorsitzende nicht die allerbeste Figur. Es läuft nicht so recht bei der Linkspartei, und da hatte Gregor Gysi – nur mal so für den Notfall – angedeutet, dass ja auch Oskar Lafontaine sich in der Parteiführung wieder nützlich machen könnte.

Das fanden die beiden Unglücklichen, die nicht zuletzt von Gysi in Amt und Würden gehoben worden waren, verständlicherweise nicht ganz so eine tolle Idee: vom großen Altmeister im Grunde zum Abschuss freigegeben zu werden. Frau Lötzsch giftete zurück, Gysi solle seinen Spieltrieb bremsen. Nun ja, der eine so, die andere so – es gibt verschiedene Wege zum Kommunismus. Klaus Ernst nimmt am liebsten den Porsche; logisch: so geht´s ja auch am schnellsten.
Fragen über Fragen – am besten man fragt direkt Gesine Lötzsch. ARD-Hauptstadtstudioleiter Ulrich Deppendorf, dessen Sympathien für den

Kommunismus im allgemeinen und für Frau Lötzsch im besonderen sich in engen Grenzen halten („Da können Sie sagen, was Sie wollen!“), fragt knallhart nach. „Andere sagen, …“ – man weiß wirklich nicht, wer „die einen“ sind – aber egal. Achtung, O-Ton:

Ulrich Deppendorf: „Andere sagen, es droht eine Spaltung der Linken, weil Sie es nicht zusammenführen können, Sie beide.“

Gesine Lötzsch: „Ich denke, eine Spaltung würde nur Schwäche hervorrufen, und das weiß auch jeder, der ein bisschen in die Geschichte zurückblickt, auch in die Geschichte unserer Partei.“

Okay, live und im Fernsehen, die ganze Aufregung, und dann auch noch dieser knallharte Deppendorf. Und ist es nicht auch so? Eine Spaltung würde nur Schwäche hervorrufen – das stimmt doch. Zugegeben: etwas holprig formuliert: „Schwäche hervorrufen“. Aber es ist doch so: Einigkeit macht stark, also: Spaltung macht schwach. Das weiß auch jeder, wahrscheinlich sogar der Deppendorf, und wenn man dann noch ein bisschen in die Geschichte zurückblickt, …
Ja, die Frau Dr. Lötzsch! Um auf das Wesentliche in ihrer Antwort zu sprechen zu kommen, nämlich auf das, was sie nicht ausdrücklich gesagt hat, was aber gefragt und von ihr nicht dementiert wurde: ja, es droht eine Spaltung der Partei Die Linke. Zugegeben: auch das weiß jeder. Aber es ist schon etwas Anderes, ob es jeder sagt oder – wie Deppendorf meinte – Andere sagen, oder ob es die Parteivorsitzende höchstselbst bestätigt. Und auf die Frage, ob eine Spaltung der Partei drohe, zu antworten, dass eine Spaltung schwäche (bzw. „nur Schwäche hervorrufen würde“ – Lötzsch), ist eine Bestätigung.

Der Punkt ist nicht, dass Gesine Lötzsch genauso wenig als Parteichefin geeignet ist wie Klaus Ernst. Der Punkt ist, dass die Linkspartei gespalten ist und tatsächlich der formelle Vollzug dieser Spaltung droht. Nicht einmal Leute, die das Zeug zum Parteivorsitzenden hätten, scheinen daran wirklich etwas ändern zu können. Am wenigsten der vermeintliche Heilsbringer Oskar Lafontaine. Und nicht einmal ihrem Gregor Gysi wollen die Realo-Ossis in dieser Sache folgen. Es sieht nicht gut aus für eine gesamtdeutsche Partei der Linken.

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32 Kommentare zu “Lötzsch räumt drohende Spaltung der Linkspartei ein

  • #1
    Stefan Laurin

    „Es sieht nicht gut aus für eine gesamtdeutsche Partei der Linken.“ Das ist doch mal eine gute Nachricht 🙂

  • Pingback: zoom » Umleitung: Heute nur von Links nach Rechts und mittenrein. «

  • #3
  • #4
    Andreas Lichte

    @ Stefan Laurin

    sag an, Stefan, hast du den Artikel verstanden? Ich nicht.

    (den letzten Satz abzuschreiben, weil er auch von dir stammen könnte, zählt nicht)

  • #5
    Erika

    Das schlimme und traurige ist aber leider, die Partei wird noch auf Jahre in Deutschland gebraucht. Mir wird schon angst und Bange vor der nächsten Bundestagswahl. 😉

  • #6
    Dieter Carstensen

    Am 8.4.11 schrieb ich auf meiner Homepage dazu nachfolgend zitierte Analyse, die sich durch den Ruhrbarone Bericht mehr als bestätigt. Frei nach Trappatoni könnte man verkürzt zu den Linken auch sagen: „Haben gemacht Politik wie Flasche leer, haben fertig.“ – Aber hier meine etwas längere Version:

    „Der Niedergang der „Gegen-Hartzpartei“ Die Linke

    Angetreten war Die Linke ursprünglich mit dem selbst gestellten Anspruch, die Partei der „sozialen Gerechtigkeit“ zu sein, als Gegen Hartz IV Partei, die Partei der sozial Ausgegrenzten und Verarmten. Immerhin gehören zu dieser Zielgruppe ca. 25 Prozent der Wahlbevölkerung. Der letzte größere Wahlerfolg gelang der Die Linke im Westen bei den Wahlen im Saarland mit einem Stimmenanteil von ca. 20 Prozent, danach ging es nur noch bergab. Dieser Beitrag versucht eine Analyse der Ursachen.

    Am 7.4.11 konstatierte WDR Journalist Jörg Schönenborn für tagesschau.de zur aktuellen „Deutschlandtrend“ Wählerumfrage der ARD unter dem Titel „Es grünt so grün“ lakonisch, unter ferner liefen, am Ende seines Kommentars, zur Partei Die Linke:

    „Große Probleme hat auch die Linkspartei, die nur noch 7 Prozent erreicht (- 2), nachdem sie nach der Bundestagswahl mehr als ein Jahr lang durchgängig zweistellige Werte erzielte.“

    Der niedrigste Wert also, den Die Linke bundesweit seit Jahren erreichte, in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kann sie mit Wähleranteilen von unter 3 Prozent nach den Landtagswahlen ohnehin getrost nur noch als Splitterpartei ohne jeglichen Einfluss betrachtet werden, vor allem, wenn man sie an ihren vollmundigen Ansprüchen vor den Wahlen misst, mit denen sie sich selbst den Einzug in beide Landtage prognostizierte.

    Der Volksmund sagt: „Flieg nicht zu hoch kleines Vögelchen, sonst fällst Du tief.“

    Am 7.4.11 erschien in der Rheinischen Post unter dem Titel „Deutsche sorgen sich um den Sozialstaat“ ein Bericht über eine Umfrage des Infas-Institut vom 2. bis 27. März, deren Ergebnisse, wie im Folgenden zitiert, von den Autoren zusammengefasst wurden:

    „Höhere Steuern, weniger Sozialleistungen: In Deutschland geht es bergab mit dem Sozialstaat – dieser Ansicht ist zumindest eine Mehrheit der Bundesbürger. Viele rechnen zudem damit, dass der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft künftig abnimmt, wie eine Infas-Umfrage für die Bertelsmann Stiftung ergab.“

    Da stellt sich die Frage, warum erreicht Die Linke, bei ihren Ansprüchen, diese Mehrheit der Bevölkerung, besonders im Westen der Republik, mit ihrer Politik nicht?

    Würden nur fünfzig Prozent der von Hartz IV oder Sozialleistungen betroffenen Menschen Die Linke wählen, hätte sie mindestens zweistellige Zahlen bei allen Wahlumfragen, aber stattdessen ist diese Partei auf dem besten Weg zur fünf Prozent Partei, wie der nach unten gehende Trend der Wahlumfragen für sie eindeutig belegt.

    Im Dezember versuchten die Vorsitzenden Klaus Ernst und Gesine Lötsch mit aller Macht in den gemeinsamen Vermittlungsausschuss des Bundestages und des Bundesrates zur Neuregelung der HartzIV Regelsätze zu gelangen.

    Um dieses Ziel zu erreichen, stellte Klaus Ernst auch die Höhe des Regelsatzes zur Disposition, er sei „verhandelbar.“

    Vorausgesetzt, Die Linke hätte bis zu diesem Zeitpunkt einen größeren Anteil der von Hartz IV Betroffenen mit ihrer Politik erreicht, so müssen diese Menschen, von denen die meisten nach Aussagen der Bundesagentur für Arbeit, im Gegensatz zur Meinung deutscher Stammtische, über abgeschlossene Berufsausbildungen verfügen, viele von Ihnen sogar über Abschlüsse von höheren Schulausbildungen oder gar Universitäten, ein mehrheitlich also wahrlich nicht ungebildeter Bevölkerungsanteil, die Aussagen der Die Linke als Schlag in das Gesicht empfunden haben.

    Der Die Linke wurde ihre anbiedernde Kompromissbereitschaft weder von den anderen Bundestagsparteien gedankt, sie durfte am Hartz IV Vermittlungsausschuss nicht teilnehmen, noch von dem Anteil der Bevölkerung, welcher sozial ausgegrenzt ist und welchen Die Linke gerne als ihre „Stammwählerschaft“ sieht, was sich aber angesichts der jüngsten Wahlergebnisse als Illusion herausgestellt hat.

    Die von der Bundesvorsitzenden Gesine Lötsch angestoßene „Kommunismusdebatte“, die Dauerquerelen und Streitigkeiten der Die Linke West, man könnte zynisch sagen, ihr „Suhlen im selbstgewählten eigenen Sumpf“, ohne wirklich in den sozialen Bewegungen aktiv zu sein, oder gar in diesen wahrgenommen zu werden, hat Die Linke für Jahre ins linke Abseits gestellt.

    Der von manchen Linken erhobene Vorwurf, an allem seien die Medien schuld, ist abstrus, aber zumindest darin sind sich die Linken und die FDP süffisanterweise einmal einig.

    Unter dem Titel „Oskar Lafontaine – das Schlossgespenst spukt in vielen Köpfen herum“ schrieb die online Zeitung „Der Westen“ am 7.4.11 u.a., sich auf den ehemaligen Die Linke Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch beziehend:

    „Dazu kommt, dass die Themen, die sich die Linke über Jahre erarbeitete, etwa Mindestlohn, Millionärssteuer, Kampf gegen die Rente ab 67, zurzeit nicht angesagt sind. Man habe seit 2009 „kaum neue Felder erschlossen“, befindet Bartsch. Bei den Themen Energie und Gesundheit müsse man „mehr tun“.

    Die Linke hat selbst „zu we­nig Akzente gesetzt, zu wenig mobilisiert“, so Bartsch. „Es ist kein Zufall, dass wir 2010 rund 5000 Mitglieder verloren haben“.

    Die Themen Hartz IV, Mindestlohn, Millionärssteuer, Kampf gegen die Rente ab 67 sollen zur Zeit also nicht angesagt sein? Falsch, die o.a. Infas-Umfrage „Höhere Steuern, weniger Sozialleistungen …“ und ihre Ergebnisse widersprechen Aussagen wie denen von Dietmar Bartsch vollkommen.

    Die Linke scheint sehr lernresistent zu sein, was die Einsichtsfähigkeit in ihre zahlreichen politischen Fehler angeht, welche sie gemacht hat.

    Zwei Beispiele, welche die dilettantische und teilweise weltfremde Politik der Die Linke offenbaren:

    Am 29. 3. 11 schrieb die online Zeitung gegen-hartz.de unter dem Titel „Linke: Keine Hartz IV Normenkontrollklage – Linke reichen keine Normenkontrollklage gegen den Hartz-IV-Kompromiss ein.“:

    „Nachdem die SPD dem sogenannten Hartz-IV-Kompromiss zustimmte, nehmen nun auch die Linken von einer Klage Abstand. Man gehe davon aus, dass sich fraktionsübergreifend nicht genügend Abgeordnete finden lassen, die einer Normenkontrollklage zustimmen, ließ man aus dem Büro von Katja Kipping verlautbaren. Um eine Normenkontrollklage einzureichen, müssten alle Abgeordneten der Linken, der Grünen und mindestens 12 SPD-Bundestagsabgeordnete zustimmen.“

    Das hätte Die Linke eigentlich auch vorher wissen müssen, dass sie für eine Normenkontrollklage im Bundestag nicht die notwendige Unterstützung erreichen kann, da weder SPD noch Grüne ein Interesse daran haben, Die Linke, gerade auch im Bereich sozialer Fragen, aufzuwerten.

    Wie das bei den von Hartz IV Betroffenen ankommt, wenn falsche Hoffnungen erweckt werden, hätte sich Die Linke vorher überlegen sollen.

    Aber nein, sie hatte nicht vorher überlegt und versuchte am nächsten Tag aus der Sackgasse zu entkommen, in welche sie sich selber hineinmanövriert hatte.

    Nur einen Tag nach der o.a. Meldung aus dem Büro der Die Linke Bundestagsabgeordneten Katja Kipping, hieß es aus demselben Büro, das völlige Gegenteil der Vortagsäußerungen beinhaltend, laut Berichterstattung von gegen-hartz.de am 30.3.11 unter dem Titel „Hartz IV: Linke strebt Normenkontrollklage an.“:

    „… die Fraktion DIE LINKE will weiterhin eine Normenkontrollklage im Bundestag anstreben. Bereits Ende 2010 hatte man die SPD-Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bezüglich ihrer Mitwirkung angefragt. Bislang habe diese Anfrage zu keiner Rückmeldung geführt. Daher könne die Linke „nicht von einem Antrag auf Normenkontrollklage an das Bundesverfassungsgericht Abstand nehmen, denn sie kann gar keinen Antrag stellen.“

    Es ist also zu konstatieren, dass manche wichtige Aussagen der Die Linke sehr kurze Verfallszeiten haben, man könnte so etwas auch eine „Hüh oder Hott?“ Politik nennen, wenn man es sarkastisch formulieren wollte.

    Die betroffenen Menschen haben aber mit Sicherheit an „rin in die Kartoffeln, russ uss die Kartoffeln“ Spielchen kein Interesse, für sie geht es um existenzielle Fragen.

    Das Hin- und Her der Politik dieser Partei, ihre Glaubwürdigkeitsverluste als Sachwalter und Vertreter der Interessen der sozial Schwachen, rächen sich nun.

    Den Vogel schoss am 7.4.11 mal wieder Die Linke NRW ab!

    Die t-online Nachrichten titelten „Linke fordert Etatkorrekturen in Milliardenhöhe“ und schrieben weiter:

    „Die Linkspartei stellt sich quer: Als einzige Landtagsfraktion will die Linke die Sparvorgaben des höchsten NRW-Gerichts nicht einhalten. Im Haushaltsentwurf 2011 solle es vielmehr Mehrausgaben von rund 2,3 Milliarden Euro für Kommunen, Bildung und Soziales geben, sagten Linke-Fraktionschef Wolfgang Zimmermann und der Linke-Haushaltsexperte Rüdiger Sagel am Donnerstag in Düsseldorf.“

    So etwas nennt man „politischen Harakiri“.

    Sollten diese Forderungen ernst gemeint sein und Die Linke darauf bestehen, dem Haushaltsentwurf der NRW Landesregierung und, bei Ablehnung ihrer Forderung, dann also konsequenterweise nicht zustimmen, so würde es in NRW unweigerlich zu Neuwahlen kommen, mit dem Ergebnis, dass Die Linke NRW aus dem Landtag fliegt.

    Sollten die NRW Linken aber von ihren Forderungen abweichen, in der von ihnen bisher gewohnten Art und Weise, und dem vorgelegten Haushaltsentwurf der NRW Landesregierung, sie würden es als „zähneknirschend“ verkaufen, mit evtl. kleinen Kompromissen, zustimmen, so würden sie selbst bei ihrer Stammwählerschaft den letzten Rest an Vertrauen verlieren.

    In jedem Fall hat sich die NRW Die Linke wieder einmal selber den „schwarzen Peter“ zugespielt, ihre Glaubwürdigkeit ohne Not aufs Spiel gesetzt und das zeichnet die Politik der Die Linke insgesamt aus, wie die genannten Beispiele belegen, dass niemand mehr weiß, woran man mit dieser Partei ist und ob ihre Worte von gestern auch noch morgen gelten.

    Genau darin liegt die Ursache, dass die von Hartz IV Betroffenen und sozial Benachteiligten, so sie diese Partei überhaupt einst mal gewählt haben, immer mehr von ihr abgewendet haben, enttäuscht worden sind sie in ihrem Leben auch durch andere Parteien schon genug.

    Die Linke ist nicht mehr DIE GEGEN HARTZPARTEI aus Sicht der Betroffenen, als die sie angetreten war, sie hat ihre Glaubwürdigkeit verspielt.“

  • #7
    Rudi Gems

    Da ich sowohl in der PDS war, als auch bei der WASG und zum Schluss, bei der die LINKE, kann ich durchaus auch als Insider, etwas zu dieser Partei schreiben. PDS und WASG, hatten sich zuletzt, parallel gebildet. Dabei, hätte man es wohl besser auch belassen.

    Die Verschmelzung von PDS und WASG, zur DIE LINKE, war von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Das größte Problem sind die Deligierten zu Parteitagen. Dort kommen nur noch „Weichgespülte“ hin. Dort kommen nur noch Menschen hin, die sich in ihren Ortsvereinen, dadurch hervorgetan haben, das sie eine gewisse Emsigkeit an den Tag gelegt haben, ein fest gefügtes Schubladendenken entwickelt haben, und es krampfhaft vermeiden, auch nur mit „einem Anderen Anwesenden“, unterschiedlicher Meinung zu sein.

    Mit solchen Menschen, kann man keine kampfstarke Partei entwickeln. Kein Grundsatz ist mehr heilig, und für jedes Mittel, gibt es einen Zweck, der das Mittel relativiert. Das größte Problem, ist der Weiberschei…, der sich in dieser Partei breit gemacht hat. Frauen werden nicht nach Qualitäten ausgesucht, sondern nach der Perspektive zwischen den unteren Extremitäten. So kann man natürlich nicht zu qualifiziertem Personal kommen.

    Eine Besonderheit, war in NRW, das die WASG, als Bittsteller, zu der schon bestehenden PDS, zu Kreuze ziehen musste. Dementsprechend, sehen auch die Abgeordneten der DIE LINKE, im Parlament aus. Bei den meisten Frauen, kann man wirklich, nur noch angewidert feststellen, das sie bis auf einen Schlitz an der richtigen Stelle, wirklich nichts Vernünftiges zu bieten haben. Ganze Parteitage mussten bei der PDS, wiederholt werden, weil nicht genügend Frauen da waren, um die „Frauenquote“ voll zu machen. Mit so einem Personal, kann man sich wirklich nur blamieren.

    Auch bei Fr. Lötzsch, muss man resigniert feststellen, das sie außer ihrem Geschlechtsteil, kaum etwas zu bieten hatte. Ich war damals Bundesparteitagsdeligierter in Berlin, als Fr. Lötsch gewählt worden ist. Fast Niemand hatte vorher etwas von dieser Frau gehört. Sie wurde nur gewählt, weil sie eine Frau war. Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie als Präsidentin kandidierte, hätte fast niemand, einschließlich ich selber, sagen können, wie die stellvertretende Bundesvorsitzende der die LINKE heißt.

    Das man mit so einem Personal, unweigerlich in den Abgrund fährt, dürfte für keinen Kenner, eine Überraschung sein. DIE LINKE in NRW, konnte von dem Fundus profitieren, das die WASG in NRW, als erstes bei einer Landtagswahl angetreten ist, wofür ich damals, in Duisburg, noch entscheidendes beigetragen hatte. Die Menschen, in NRW, glaubten damals noch, als die LINKE antrat, das sie es mit der WASG zu tun hatten. Sie konnten ja nicht wissen, das es innerparteilich, schon lange eine Machtübernahme der PDS gegeben hatte, die ja dann auch mehrheitlich in den düsseldorfer Landtag eingezogen ist.

    Wenn jetzt die Menschen merken, worauf sie sich bei den LINKEN eingelassen haben, werden sie wahrscheinlich, angewidert bei den nächsten Wahlen, ihr Kreuzchen, woanders oder gar nicht machen. Davon gehe ich auch aus. Schade eigentlich, es hatte mit der WASG, so hoffnungsvoll begonnen. Schade eigentlich, das jede Partei, den gleichen Weg gehen muss, den alle Parteien vorher, auch schon gegangen sind.

    Was wir dringend brauchen, ist eine Partei, die sich ausschließlich für die Einfachen Menschen verpflichtet fühlt. So wie jede Partei, es am Anfang mal vorhatte. Warum ist es nicht möglich, eine Partei zu gründen, die die Verpflichtung, „sich ausschließlich um die Einfachen Menschen zu kümmern“, in ihrer Satzung festschreibt, und Zuwiderhandlungen, mit sofortigem Parteiausschluss quittiert?

    Grüße, Rudi Gems

  • #8
    Stefan Laurin

    @Rudi Gems: Wenn ich seit Wochen hier in den letzten Wochen ihre Ausführungen zum Thema Frauen lese graust es mir vor einer Partei für die „einfachen Menschen“ wie sie sich eine vorstellen. Ich stehe ja nicht im Verdacht, der Linkspartei nahe zu stehen, aber Frau Lötzsch kannte ich schon lange, bevor sie Parteichefin wurde.

  • #9
    Olaf Mertens

    Genau Rudi! Sollen die Weiber doch da hin gehen, wo man sich mal ein halbes Stündchen in sie verlieben kann, nicht wahr?

  • #10
    Bürokratenfeind

    #6 Dieter Carstensen.
    Die Analyse ist gut.

    Warum erscheinen die Linken unfähigt sich an die Spitze der sozialen Bewegungen zu stellen.
    Denn die Ausgangslage der Linken, um Erfolg bei den Wählern zu haben, ist doch optimal. Es ist so, als dürfte man einen Elfmeter auf ein leeres Tor schießen.

    Ich denke, unter den Meinungsführen dieser Partei befinden sich etliche „Maulwürfe“ – bei den Rechten ist es so ähnlich – , die für diverse Geheimdienste arbeiten und deren Aufgabe es ist, die Geschlossenheit der Partei zu sabotieren. Zumindest macht es auf mich den Eindruck.

  • #11
  • #12
    Thomas

    @Bürokratenfeind:

    Es ist viel simpler: der klassische Linke ist einfach zu blöd. Ich habe in Hamburg mit PDSlern (das war noch vor dem Zusammenschluss mit der WASG) diskutiert und fühlte mich dabei gleich an Gespräche erinnert, die ich früher mal mit Scientologen führen musste.

    Engstirnigkeit ist da schon kein passender Begriff mehr.

    Dazu kommt, dass diese Leute es problemlos hinbekommen haben, in diesem Land nur Unterdrückung sehen und sich selbst als Kämpfer für die Freiheit (was ja Sache der Auslegung ist und deswegen noch ok) und dann trotzdem, und ganz ohne Not, Mitglied der SED werden, also der Partei, die für praktizierte Unfreiheit und Unterdrückung in der letzten Hälfte des letzten Jahrhunderts steht.

    Wer das persönlich hinbekommt, der bekommt auch all das hin, was hier beschrieben wird.

  • #13
    wilfried salus bienek

    Wen wundert das alles, wenn man sieht, welche Strömungen die LINKE zu vereinigen versucht: SED, SPD der 90er, Trotzkisten, Maoisten, DKP, grüngefärbte Sozialisten, Sofa- und Salon-Anarchisten. War das Spalten nicht das Hobby der linken Gruppen von 68 bis Wiedervereinigung? In der LINKEN sind z.B. die, die die DDR gehasst haben als auch jene, welche die DDR liebten. Da haut man sich schon mal auf die Nase, klar. Der Selbsthass bei der Linken ist wohl sehr ausgebildet (Technik: sich selbst im anderen hassen). Schließlich war man früher gern in einer Partei, die immer Recht hat, und wenn man der folgte, war auch, was man sagte das Amen in einer Kirche. Wir waren Papst – und war die Sekte noch so klein.

    Überdies hat die LINKE zu viele, die sich damit abgefunden haben, zu den Verlierern zu gehören. Die macht es bereits nervös,wenn sie kurzfristig auf der Gewinnerstraße sind : Wie versauen wir es jetzt noch, damit wir wieder bestätigt sind?

    Dazu hat die LINKE ihren USP verloren, das Alleinstellungsmerkmal (genau wie gerade auch die Grünen den ihren verlieren). Wenn erst der Markenkern einer Partei verpufft ist, weil zu viele me-too -Produkte auf dem Markt sind, ist der GAU nicht weit (oder bei der nächsten Wahl vielleicht sogar der Gau-Leiter)

    @Thomas
    Was ist denn jetzt z.B. die CDU? Im Osten die Nachfolger einer Block-Partei, die sich der SED unterordnete. Mit der zusammen praktizierte man damals Unfreiheit und Unterdrückung in der letzten Hälfte des letzten Jahrhunderts.

    Mit Ruhm bekleckert? Oder das klare Ergebnis unserer westdeutschen Heuchelmaschine? Ent-Ostifizierung gescheitert?

  • #14
    Thomas

    @Wilfried:

    Du wirst doch nicht behaupten wollen, dass die Ost-CDU in irgendeiner Weise einen prägenden Einfluss auf die CDU hatte, schon gar nicht zwischen 1949 und 1989. Deswegen steht die CDU nicht einmal im Osten für eine Kontinuität, die bis in die DDR zurückreicht.

    Die PDS ist jedoch formal die bruchlose Fortführung der SED in die Berliner Republik hinein. Wenn die SED irgendeine Ost-Partei gewesen wäre, dann bräuchte man nicht darüber zu diskutieren. Die SED war jedoch die Partei, die für die Verbrechen der DDR verantwortlich ist.

    Insofern stellt sich schon die Frage, wie ein Westdeutscher tickt, der in der Nachwendezeit Mitglied der PDS geworden ist.

    Über die CDU kann man, vor allem wenn man an so korrupte Leute wie z.B. Helmut (Bimbes) Kohl denkt, eine Menge diskutieren. Nur wenn man meint, das wäre das selbe, wie die SED, dann stellt das eine Verharmlosung der DDR-Verbrechen dar. Man sollte bei aller Kritik und Häme die Dimensionen da nicht durcheinanderbringen.

  • #15
    Katharina

    wegen 7 Rudi Gems

    Ja was sind das denn für unsachliche und primitive Aussagen, noch nicht einmal Argumente.
    Ja, so habe ich die Männer in der WASG und der PDS in der Gründungszeit der LINKEN erlebt und beobachtet. Flegelhaft, primitiv.
    Bei soviel Dummheit und sowenig Sachlichkeit kann weder das System noch die Partei Bestand haben.
    Ein fest gefügtes Schubladendenken gegen Frauen haben sie ja entwickelt, Rudi Gems, da würden sie ja genau in diese Partei passen.

    Das ich in diesem Forum solch einen Mist lesen muß, enttäuscht mich,
    Herr Laurin. Daß Sie so einen sexistischen Beitrag zulassen.

  • #16
    Stefan Laurin

    @Katharina: Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich den Beitrag von Rudi Gems freischalte. Ein paar Mal habe ich das in der Vergangenheit schon nicht getan. Der größte Mist ist Ihnen also erspart geblieben. Aber sie haben schon Recht: Gems gehört zu den Kommentatoren die ganz ordentlich anfangen und später immer stärker ins Abstruse abrutschen. Künftig werden wir aufmerksamer sein. Solche Beiträge senken das Niveau und das wollen wir nicht.

  • #17
    Katharina

    zu 13

    Die Linken arbeiten auch mit der MLPD zusammen, die Stalin und seine
    Thesen verehren, vertreten.
    Stalin und Hitler in einen Sack, Knüppel drauf, trifft immer den Richtigen,
    ist meine Meinung.
    Den Linken fällt es sehr schwer, wenn sie es überhaupt können, Kritik anzunehmen. Und Selbstkritik? Das heißt ja, sich selbst hinterfragen.
    Wer sich nicht hinterfragt, entwickelt sich nicht weiter.
    Bleibt stehen oder fällt sogar zurück.
    Zurück in den Kommunismus oder wohin? Ich glaub´,
    das wissen die selber nicht, deshalb das Geschwimme.
    Und Lafontaine ist der Rettungsring. Die Rolle würde ich nicht annehmen,
    denn das kann nicht gutgehen.

    OK, noch 2 Fragen von einer Lai-in:

    Was heißt USP (verloren) ?
    Was sind mee-too-Produkte ?

  • #18
    Rudi Gems

    Ich bin meiner Zeit, schon wieder viel zu weit voraus? Es dürfte aber doch wohl allen aufgefallen sein, das der Rutsch, der LINKE, genau dann angefangen hat, als Fr. Lötzsch mit Herrn Ernst, die Sache übernommen hat, und Frau Lötzsch, irgendwas mit Kommunismus anfing. Solange Herr Gysi und Herr Lafontaine an der Spitze standen, und sich Frau Lötzsch, weitestgehend zurückhielt, gab es solche Probleme nicht.

    Auch bei den Grünen, wo ein ähnliches Wahlsystem existiert, fällt auf, das 2 Frauen, an der Spitze sind. Warten wir mal ab, wie sich das bei den Grünen entwickelt? Obwohl sie z.Zt., alle Mühlen offen stehen haben, bin ich mir nicht sicher, ob sie das auch optimal nutzen werden. Schon jetzt, wird sich in Baden Württemberg herausstellen müssen, wo Herr Kretschmer, die vielen geeigneten Ministerinnen herholen will.

    Und wenn ihr das erlebt hättet, was auf den Parteitagen der PDS abgelaufen ist, in Sachen Frauen, dann würden einige, hier im Blog, sicher anders schreiben. Wenn ich nur sehe, wie sich eine Frau, an Stephan Laurin, anbiedert, um gegen mich Stimmung zu machen, dann wird es mir übel. Warum hat denn diese Frau, nicht mal Argumente gebracht, die das widerlegen können, was ich behauptet habe? Das subjektive Gefühl, das ich sexistisch bin, dürfte doch wohl kaum ausreichen?

    Grüße, Rudi Gems

  • #19
    Bürokratenfeind

    Die meisten Ost-Linken wissen immer noch nicht wie der Westen tickt. Es ist ihnen überhaupt nicht klar, dass das meiste von ihren idealisierten Vorstellungen in einer globalisierten Welt nicht umgesetzt werden kann. Zudem haben sie nicht gelernt direkte Fragen zu stellen (eine Folgeerscheinung der Stasizeit). Das erschwert die Kommunikation. Wie soll man mit solch einem Handicap in der „Welt der Kreativen“ zeitgemäße politische Ziele formulieren? Da hilft nur Augen zu und durch.

  • #20
    Rudi Gems

    Das ist ja dann doch interessant? Die gleiche Frau, die sich eben noch angebiedert hat, und andere als primitiv, flegelhaft und dumm und wenig-sachlich bezeichnen darf, ruft schon im nächsten Beitrag zur Gewalt auf.

    Ja, einigen Männern, ist bei den Parteitagen der Nerv durchgegangen, in Anbetracht des Verhaltens, was sich einige Frauen geleistet haben. Ja, ich war auch dabei. Wenn man sowas, dann aber als flegelhaft und primitiv abtut, ist man m.E. ungeeignet, in der Politik. Wie wäre es denn gewesen, wenn sich einige Frauen, mal die Argumente angehört hätten, die die Männer vortragen wollten? Sowas wurde durch „plötzliche Abstimmung“, vermieden.

    Lieber Stefan Laurin! Es mag sein, das dich meine Argumente teilweise stutzen. Ich kann da nur sagen, warten wir doch ab? Menschen, die versucht haben, eingetretene Pfade zu verlassen, sind schon immer angeeckt. Das Du es aber als ganz normal empfindest, das hier eine Teilnehmerin, offen einen Teilnehmer beleidigt, und zu Gewalt gegen Menschen aufruft, auch wenn sie schon lange tot sind, das stimmt mich schon nachdenklich.

    Grüße, Rudi Gems

  • #21
    Stefan Laurin

    @Rudi Gems: Ich kann mit dem Aufruf zur Gewalt gegen Hitler und Stalin gut leben. Und ich sehe nicht, dass Du ausgetretene Pfade verlässt. Was Du über Frauen sagst klingt für mich ziemlich nach 50er Jahre. Und wer keine guten Nerven hat, sollte nicht in die Politik gehen. Wie sagte es einmal Joschka Fischer so schön: „Wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts zu suchen.“

  • #22
    Hans Czinzoll

    @Rudi Gems
    Hinter dem Anonymus „Katharina“ kann sich auch ein Kevin verbergen. Es lohnt nicht, sich daran abzuarbeiten. Eine Frauenquote (auch in der Politik) ist genauso sinnvoll, wie eine Quote für Rothaarige. Die provokante Beschimpfung des Geschlechtsteils trifft jedoch nicht den Punkt, das verbietet schon die Optik der meisten Quotendamen. Tragisch ist, das alles, was einen weiblichen Vornamen trägt, jubelnd an die Spitze getragen wird – von Männern – unabhängig von jedweder Qualifikation, bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass Frauen nur ungern Frauen wählen.

  • #23
    Dieter Carstensen

    Es ist eigentlich egal, ob Frauen oder Männer oder welche Partei. Es ist eine besondere Spezies Mensch die sich tagtäglich die Streiterei in den Parteien als Mitglied antut.

    Wer sich wirklich um seine Familie und seine Freundschaften kümmert, setzt sich doch nicht freiwillig nutzlosen Endlosdiskussionen in irgendwelchen Parteien aus und verbringt sein bisschen Freizeit auf irgendwelchen Parteitreffen in verräucherten Kneipenhinterzimmern.

    Es gibt gute Gründe, warum sich die Mehrzahl der Bevölkerung diesen Hickhack nicht antut, darüber gibt es ausreichende soziologische Studien.

    Überspitzt könnte man sagen, dass die meisten in den politischen Parteien aktiven Menschen auf die eine oder andere Art in ihrem sonstigen Sozialverhalten gestört sind.

    Gute Beispiele dafür sind die Herren Schröder und Fischer mit ihren zahlreichen Hochzeiten, ein Herr Seehofer mit Zusatzfrau und … und … und …

    Ich kann dabei weder den Frauen, noch den Männern in den Parteien mehr Schuld geben, ich denke da mischen sie alle zu gleichen Teilen mit.

    Wie lautet die schöne Steigerung?:

    Gegner, Feind, Parteifreund …

  • #24
    Arnold Voß

    @ Dieter Carstensen 23#

    Ich glaube nicht, dass unsere politischen Probleme durch Monogamie gelösst werden können. Weder die personalen noch die sachlichen. Und immerhin haben Gerd und Joschka die Neue(n) doch immer (wieder) ordentlich geheiratet.

  • #25
    wilfried salus bienek

    zu Thomas: ich werde wohl nicht behaupten wollen…

    Ich werde behaupten, dass die Ost-CDU vor der Wiedervereinigung genau das getan hat, was die SED wollte. Heute tut man so, als wäre das nie geschehen. Kaum widervereinigt, erstrahlen alle auch die alten CDUler in weißer Unschulds-Weste, gar als Widerstandskämpfer und versuchen sich so zu verhalten wie die CDU im Westen.
    Nun, im Aufnehmen alter Kader ist die CDU ja geübt, sonst wären nach dem Krieg nicht so viele Nazis dort aufgetaucht samt nazibelasteten Bundespräsidenten und einem Kanzler Kiesinger, der mit Recht von Beate Klarsfeld geohrfeigt wurde, weil er ein Nazi war.

    zu 17:

    USP habe ich in meinem Textnachgestellt: Alleinstellungsmerkmal, die sogen. unique selling proposition. Me-too-Produkte: Einer erfindet Bionade und schon gibt es zig andere Marken, die auf genau der Schiene ihre Abnehmer finden wollen.

  • #26
    Bernhard Ludwig

    Rudi Gems ist nicht nur ein Sexist, er fälscht auch die Wahrheit.
    Er schreibt: „Sie konnten ja nicht wissen, das es innerparteilich, schon lange eine Machtübernahme der PDS gegeben hatte, die ja dann auch mehrheitlich in den düsseldorfer Landtag eingezogen ist.“

    In Wahrheit kommen die elf Abgeordneten aus folgenden Herkunftsparteien:
    o Beuermann = PDS
    o Zimmermann = WASG
    o Butterwegge = WASG
    o Sagel = Grüne (trat erst zur Gründung der LINKEN bei)
    o Böth = PDS
    o Michalowsky = WASG
    o Conrads = WASG
    o Atalan = PDS
    o Demirel = PDS
    o Aggelidis = WASG
    o Akbayr = WASG

    Vier von 11 ist nicht die Mehrheit!

  • #27
    Katharina

    Es gibt eine alte „Redensart“, die man für viele Fälle + Gelegenheiten gebraucht. In diesem Fall für 2 Diktatoren, Hitler und Stalin.
    „In einen Sack mit ihnen, Knüppel drauf, trifft immer den Richtigen.“
    Sagt aus, was man von diesen Menschen und deren Verhalten denkt.
    Ist also eine uralte Weise, seine Meinung klar kundzutun.
    Jeder oder fast jeder weiß dann, was gemeint ist.
    Nämlich Ablehnung!!!
    Ich käme niemals auf die IDEE, mit Knüppel auf Tote einzuschlagen.
    Seltsamer Gedanke. Habe mit solchen Phantasien nichts zu tun.
    Verbiete mir solche Unterstellungen.

    Wunder mich schon über die Richtung, die diese Diskussion nimmt.

  • #28
    Werner Jurga Beitragsautor

    @ Bernhard Ludwig (# 26):
    Ob Herr Gems „die Wahrheit fälscht“, vermag ich nicht zu beurteilen; vielleicht hat er sich in dieser Sache einfach nur vertan. Doch das, was er nicht nur zu diesem, sondern auch zu anderen Beiträgen völlig sachfremd über Frauen in Politik und Gesellschaft beizusteuern weiß, ist ganz sicher unter aller Kanone. Von mir aus: sexistisch, wie Sie sagen. Ich tu mich etwas schwer mit diesen Schlagwörtern. Aber wenn der Sexismus-Vorwurf irgendwo passt, dann gewiss auf Herrn Gems.
    @ Katharina:
    Sie erwähnten dazu (# 15), Gems´Bemerkungen seien „flegelhaft“ und „primitiv“. Wohl wahr; da vermag ich keine „Beleidigung“ drin zu erkennen. Auch was „die Richtung, die diese Diskussion nimmt“, haben Sie Recht: was hätte man nicht alles anlässlich dieser Lötzsch-Äußerung diskutieren können. Es ging ja auch in den ersten Beiträgen ganz gut los. Bis Herr Gems seine Schallplatte von der „Weiberpolitik“ auflegte …
    Seine Vorhaltung, Sie würden den beiden genannten verstorbenen Herren mit Gewalt begegnen wollen, war nun wiederum so hochgradig amüsant, dass er keines weiteren Kommentars bedurfte.

  • #29
    Thomas

    @Wilfried:

    Wie sich die Ost-CDU verhalten hat ist ja weithin bekannt und wird von mir auch nicht bestritten. Nur ist das mit Blick auf die Gesamt-CDU und besonders auf die West-CDU vollkommen relevanzfrei, weil das prägende von der West-CDU ausgeht. Und was die Beurteilung der CDU als solche anbelangt, dazu kann man vieles sagen, ist hier aber nicht das Thema.

    Die SED war hingegen die einzig relevante Partei, wenn man auf die Verbrechen in der DDR blickt und es ist deswegen nicht bedeutungslos, wenn jemand nach der Wende genau dieser Partei beitritt. Wer in diesem Zusammenhang dann auf die CDU verweist, der verharmlost und lenkt ab. Und da stelle ich mir dann die Frage, warum jemand das nötig hat?

  • #30
    Thomas

    @Bürokratenfeind:

    Bei ihrer Diagnose wäre der richtige Weg nicht Augen zu und durch sondern austreten und neu machen.

  • #31
    Bürokratenfeind

    # 30 Thomas
    „Bei ihrer Diagnose wäre der richtige Weg nicht Augen zu und durch sondern austreten und neu machen“.

    Das kann man sich sparen, es wäre Sisyphosarbeit. Glauben sie wirklich, dass das kapitalistische System an einer funktionierenden Linken interessiert sei. Nein, es wird eher alles daran setzen,um auf diesem weiten Feld ein geschlossenes Vorgehen zu unterbinden. Wäre die Linken – besonders die, die den Kommunismus wollen – alles Kreative, so müssten sie jetzt geschlossen in die FDP eintreten. Eine gute Gelegenheit. Getarnt als innovative, kapitalistische Kolonne übernimmt man den Gegner, eine angeschlagene FDP. Und bevor die Kapitalisten es gemerkt hätten, ruft man die neue kommunistische Republik aus. Das Ganze gesponsert von Google, Daimler und anderen. Aber daraus wird leider nichts, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die wenigen kreativen Linken haben schon längst ein warmes Plätzchen im Dortmunder U gefunden.

  • #32
    Thomas

    @Bürokratenfeind:

    das bedeutet, Linken ihres Schlages geht es mehr um Unterwanderung und Umsturz als darum Bürger und Wähler zu überzeugen. Da lohnt sich die Sisyphosarbeit einer Neugründung sicher nicht, wenn die Absicht fehlt, für die eigenen politischen Ansichten Mehrheiten zu suchen.

    Interessant ist zudem, dass Sie sich vorstellen können die besseren Liberalen zu mimen, um am Ende über eine FDP-Mehrheit (Projekt 67%) den Kommunismus herbeizuführen. Dass für so eine Idee selbst Kreativen es an Phantasie mangelt, wundert mich allerdings nicht.

    Aber vielleicht funktioniert es so: Werden Sie doch selbst ersteinmal FDP-Mitglied und lassen Sie dann ein grosses X auf dem Dach der FDP-Zentrale anbringen. Dann brauchen Sie nur noch den Kreativen ein X für ein U vormachen und schon haben Sie alle in ihrer U-Boot-FDP und das kapitalistische System von Innen her übernommen.

    Weiterhin viel Erfolg beim Kampf gegen das System. Solange Linke so ticken, wie Sie, ist mir um die Republik nicht bange 😉

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