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Mario Götze geht den BVB-Fans weiterhin aus dem Weg – Kein Auftritt in Dortmund am Samstag

Das Stadion der Dortmunder Borussia. Foto: BVB

Das Stadion der Dortmunder Borussia. Foto: BVB

Auf seiner Facebook-Seite zeigt sich Mario Götze aktuell als großer Kämpfer. Martialische Sprüche dort handeln vom ‚Durchkämpfen‘ und von der erfolgreichen Rückkehr nach einem ‘Niederschlag’.

Diese Art der Selbstdarstellung scheint vielleicht deutlich mehr mit der Realität und einem Blick in sein derzeitiges Seelenleben zu tun zu haben, als der Betrachter zunächst glauben könnte. Wer denkt, dies sei nur eine geschickte Art der Selbstvermarktung, der denkt vielleicht zu kurz.

Nachdem die Kollegen der ‚Bild‘-Zeitung nun berichten, dass eine ursprünglich angedachte offizielle BVB-Verabschiedung des von Dortmund zum Konkurrenten nach München gewechselten Mario Götze im Rahmen des anstehenden Supercup-Spiels am Samstag nun offenbar geplatzt ist, da Götze sich angeblich noch immer nicht trauen würde sich den vermutlich ablehnenden Reaktionen der Fans im Dortmunder Stadion auszusetzten, erscheint dann auch die Aufmachung seiner Facebook-Seite nun in einem ganz anderen Licht.

Hat sich der 21-jährige etwa mit seinem Wechsel an die Isar emotional verhoben?

Droht er unter den Anfeindungen seiner ehemaligen Anhänger erdrückt und ‚niedergeschlagen‘ zu werden, wie es auf seiner Seite im Netz heißt, wenn dort von ‚after you have been knocked down‘ die Rede ist? Fühlt Götze sich von den Anfeindungen in die Ecke gedrängt, sogar sprichwörtlich aktuell, zumindest mental am Boden?

Denn eines steht doch fest: Auch wenn Mario Götze den Dortmund-Fans seit dem Champions-League-Spiel gegen Madrid nicht mehr direkt gegenüber stand, er wird diesen Kontakt zu seinen Kritikern in Dortmund und Umgebung dauerhaft nicht vermeiden können.

Und auch wenn es wohl verständlich ist, dass es eine offizielle Verabschiedung durch den BVB nach den Erlebnissen der letzten Monate nicht geben wird, Mario Götze wird sich seinen (ehemaligen) Fans irgendwann stellen müssen, gerade auch wenn er der Kämpfer sein will, so wie er sich auf Facebook präsentiert.

Dass er das Spiel am Samstag bequemer Weise lieber in München schaut, das wird ihn in dieser Beziehung garantiert nicht weiter bringen. Eher im Gegenteil.

Zumindest mit dem Team im Stadion zu erscheinen, das wäre eine angemessene Reaktion die tatsächlich Stärke und Selbstvertrauen nach Außen zeigt. Zu Hause auf dem Sofa das Spiel zu sehen ist der bequeme Weg, ein ‚Kneifen‘. Das hat er doch eigentlich so gar nicht nötig.

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