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«Zivile Koalition» und AfD schweigen nach Enthüllung über Kretschmann-Hetze

Kretschmann akzeptiert Pädophile, wie sie sind FreieWelt.net beschnitten

Die Freie Interpretation: Winfried Kretschmann wird Akzeptanz für Päderasten unterstellt

Nach den RuhrbaroneEnthüllungen hat das Hausblatt der AfD-Politkerin Beatrix von Storch, die Freie Welt, gestern Vormittag den diffamierenden Artikel über Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) zurückgezogen. In diesem wird Kretschmann unterstellt, er akzeptiere Pädophile, wie sie sind.

Eine Erklärung für die verleumderische Berichterstattung bleibt die Vorsitzende des Trägervereins von Storch (AfD) der Öffentlichkeit weiterhin schuldig. Ebenso lehnt die skandalbehaftete Exponentin des äußerst rechten AfD-Flügels eine persönliche Entschuldigung bei Kretschmann weiterhin ab.

AfD-Sprecher Bernd Lucke äußert sich bisher zu den Vorgängen um Beatrix von Storch nicht, obwohl die Ruhrbarone nachweisen, dass das Ehepaar von Storch den Parteichef aus seinem Amt drängen wollte. Von Storch wird beim Europaparteitag am Samstag für einen aussichtsreichen Listenplatz der zerstrittenen Partei antreten. Eine Kampfkandidatur gegen einen Vertreter des gemäßigten Lucke-Flügels gilt als wahrscheinlich.

Der Link des Diffamierungs-Artikels führt nun zu einer Fehlerseite. In dem Artikel vom 16. Januar unterstellt die Redaktion der Freien Welt dem Grünen-Politiker, er akzeptiere «Pädophile, wie sie sind». Anstelle handfester Belege konstruiert die Freie Welt den Vorwurf aus einer Äußerung Kretschmanns, es sei «richtig, dass sexuelle Vielfalt im Unterricht behandelt wird».

Das Online-Portal Freie Welt wird von der Zivilen Koalition finanziert, deren Vorsitzende Beatrix von Storch sich bei der Alternative für Deutschland als Europakandidatin bewirbt. Ihr Ehemann Sven Storch ist Herausgeber der Freien Welt, die sich selbst als «Internet- und Blogzeitung für die Zivilgesellschaft» bezeichnet.

Nachfolgend dokumentieren wir den Inhalt der «Nachricht»:


Bekenntnis eines Ministerpräsidenten

Kretschmann akzeptiert Pädophile, wie sie sind

Baden-Württembergs Ministerpräsident hat sich im Streit um das Vorhaben der Frühsexualisierung von Schulkindern eindeutig positioniert. Die Pädophilen werden ihm für sein Engagement dankbar sein.

Für das Vorhaben der grün-roten Landesregierung, »sexuelle Vielfalt« quer durch alle Fächer an den Schulen zu behandeln und zu bewerben, hat sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) per Twitter ausgesprochen. Zur Begründung sagte er: »Menschen sind so, wie sie sind. Deshalb ist es richtig, dass sexuelle Vielfalt im Unterricht behandelt wird.«

Im Streit um den Bildungsplan 2015, in dem Kretschmann jetzt Partei ergriffen hat, geht es um die Frage, ob man Schulkinder mit allen Varianten menschlicher Sexualität bekanntmachen muss. Die Landesregierung sagt Ja, eine Petition, der sich schon über 125.000 Menschen angeschlossen haben, sagt Nein. Erwähnt wird stets Homosexualität, während Pädophilie immer unerwähnt bleibt, obwohl es sich hier auch um eine Form der Sexualität handelt.

Kretschmann donnerte: »Das heißt, die Menschen so zu akzeptieren, wie sie nun einmal sind in ihrer Veranlagung. Fertig. Aus. Amen.« Die Botschaft ist angekommen. Die Pädophilen werden dem frommen Ministerpräsidenten für seinen Einsatz für ihre Interessen sicherlich noch lange dankbar sein.


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6 Kommentare zu “«Zivile Koalition» und AfD schweigen nach Enthüllung über Kretschmann-Hetze

  • #1
    Bochumer

    Man darf gespannt sein, wie sich das alles entwickelt:

    http://kolibriwatch.wordpress.com/2014/01/22/afd-kolibri-wie-linksliberale-funktionare-gezielt-auf-eine-fdp-2-0-hinarbeiten/

    In der innerparteilichen Auseinandersetzung um die zukünftige Ausrichtung der AfD versucht ein Netzwerk liberaler Funktionäre gezielt, die Partei dauerhaft als Nachfolger der FDP im Parteienspektrum zu positionieren. Codename des Projekts: “Kolibri”.

  • #2
  • Pingback: Links anne Ruhr (23.01.2014) » Pottblog

  • #4
  • #5
    Frank

    Frau von Storch schwieg. Stattdessen kandidierte sie gestern für Platz 4 – und gewann knapp. Sofort danach hagelte es Emails und SMSen mit Austrittsankündigungen von liberal gesinnten AfD Mitgliedern. Sollten jetzt noch mehr Ungereimtheiten über die von Storchs und ihre ZV herauskommen, könnte selbst eine 3%-Hürde zur Barriere werden..

  • Pingback: Storch strebt weiter gen Brüssel | Ruhrbarone

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