23

Nazi-Outing an der RUB: Ein Kommunikationsdesaster

Brueck_rub2Die Ruhr Universität Bochum (RUB) hat es geschafft in den Ruf zu kommen einen Schutzraum für Neonazis zu bieten. Daran ist sie selbst Schuld und nur sie kann das ändern. Dafür braucht es aber Mut – und der ist nicht zu erwarten. Von unserem Gastautor Daniel Lucas.

Die Lesart der Ruhruniversität Bochum ist einfach. Ein Professor wurde von einem linken Mob attackiert und das muss Konsequenzen haben. Etwas vorschnell war diese klare Positionierung, denn wie sich zeigte langte der Juraprofessor Georg Borges auch gut zu. In dem, von den Ruhrbaronen dokumentierten, Video, welches die Auseinandersetzung zeigt, sieht es gar so aus, als würde der Hochschullehrer die physische Auseinandersetzung gezielt suchen. Ein vollkommen unangebrachtes Verhalten, das auch die Diskussion provoziert, ob Borges überhaupt noch als professorabel gelten kann. Äußerst fragwürdig ist auch, inwiefern er sich überhaupt auf das Hausrecht stützen konnte, wie bo-alternativ dokumentierte.

Abgesehen von der vorzeitigen Verteidigung des Juristen begab sich die Universität auch auf den unglücklichen Weg einer Extremismusdebatte. Im Endeffekt führte das zu einer einfachen Sicht: Auf der einen Seite die böse Antifa, auf der einen Seite der unschuldige, an den Pranger gestellte Student. Somit wurde ein Schutzraum für Michael Brück aufgebaut. Er selbst ist darüber sichtlich erfreut. Gegenüber dem rechtsradikalen DortmundEcho etwa äußerte er: „Ich begrüße die entschiedene, spontane Reaktion auf die Eskalation der linken Gewalt und hoffe, dass die vermummten Chaoten zur Rechenschaft gezogen werden.“ 

Dass ein Neonazi sich bei einer Universität bedankt, sollte diese eigentlich stören. Bei der RUB jedoch herrscht stille. Zur eigentlichen Frage, ob und wie man mit aktiven Neonazikadern auf dem Campus umgehen will, äußert sich die RUB gar nicht. Das ist ein kommunikatives Desaster mit weitreichenden Konsequenzen. Schnell wird die Ruhruniversität den Ruf erhalten, dass Neonazis dort ungestört studieren können. Eine Unterwanderung der Studierendenschaft durch radikale Rechte steht zu befürchten.

Ob eine Diskussion an der Universität überhaupt noch stattfinden kann ist im Moment fragwürdig. Die Oppositionsliste B.I.E.R. unterstellte der Universitätsleitung kaiserliches Verhaltensweisen. Die  unsachliche Pressemitteilung wird eine Gesprächsbereitschaft des Rektorats sicher nicht vergrößern. Der Versuch, die Studierenden direkt in den Hörsälen auf das Thema aufmerksam machen zu wollen, ist dort schon zielführender. Hier hängt es jetzt auch von der Breite der Studierendenschaft ab, ob dem Anliegen ein breiteres Interesse entgegengebracht wird.

Dennoch wäre es die Aufgabe der RUB nun die Debatte noch einmal neu aufzurollen. Es bedürfte einer kritischen Einstellung gegenüber Borges. Am besten wäre es ein Dienstaufsichtsverfahren einzuleiten, um zu zeigen, dass eine Professur noch lange keine Narrenfreiheit bedeutet. Borges selbst sollte, auch im Sinne seiner eigenen Reputation, seine Strafanzeige zurückziehen. Statt sich zu fragen, wer jetzt wann wen geschlagen hat, sollten die Streithähne einfach abrüsten. Guter Kampf – weiter geht’s. Dann kann auch endlich die eigentliche Frage in den Vordergrund rücken: Was tun mit Neonazis auf dem Campus? Die Debatte wird schwierig, aber sie muss geführt werden. Vor allem muss die Universität jedoch damit aufhören Brück in Schutz zu nehmen. Der Mann ist kein vermeintlicher Rechtsradikaler, sondern ein bundesweit bekannter Neonazi mit einem Namen, den man öffentlich aussprechen sollte. Dafür muss die Universitätsleitung aber Fehler eingestehen. Und das wiederum steht nicht zu erwarten.

RuhrBarone-Logo

23 Kommentare zu “Nazi-Outing an der RUB: Ein Kommunikationsdesaster

  • #1
    Nansy

    Zitat: „Im Endeffekt führte das zu einer einfachen Sicht: Auf der einen Seite die böse Antifa, auf der einen Seite der unschuldige, an den Pranger gestellte Student.“

    Andersherum funktioniert das aber auch ganz gut, und führt ebenso zu einer ganz einfachen Sicht: Auf der einen Seite der böse Professor, auf der anderen Seite die unschuldige, an den Pranger gestellte Antifa….

    Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall… 😉

  • #2
    teekay

    Unabhängig von der politischen Dimension reagiert die Uni wie jede grosse Organisation die einen reibungslosen Ablauf ihrer Arbeit gewährleisten will und als Arbeitgeber ja auch muss: Einen Gruppe Störer findet keine gut und man stellt sich fast automatisch schuetzend vor Mitarbeiter. Die Unileitung ist sicher besorgt, dass derartige ‚Interventionen‘ Schule machen könnten: Gegen Nazis finden wir das alle gut, aber was ist, wenn eine erz-wertkonservative Gruppe alleinerziehende Muetter anprangert? Oder Väter in grossen Vorlesungen betroffen sind die ihren Unterhalt nicht bezahlen? Oder Studierende aus Millionärselternhäusern dran sind? Begruenden kann man das irgendwie immer. Jedes Mal wird eine Vorlesung gestört, jedes Mal lange Diskussionen, jedes Mal ist die Vorlesung im Eimer. Genervte Mitarbeiter der Uni, genervte Studierende die Lernstoff versäumen glauben, genervte emails und eine oft kleine, manchmal sogar radikale Gruppe die sich an der viralen Verbreitung erfreut, dass Student X seit 6 Monaten keinen Unterhalt gezahlt hat, das Schwein, wenn der wuesste, da muesste man echt mal…es wird schwer Verhältnismässigkeit herzustellen. Wird die Ruhr-Uni nun trotz (oder wegen) des Verhaltens der Uni-Leitung ‚von Nazis unterwandert‘? Ist das realistisch? Die Uni macht es sich sehr/zu einfach-aber die Störer/Staatsbuerger auf der anderen Seite eben auch.

  • #3
    Liste B.I.E.R.

    Vielen Dank für die Erwähnung unseres Satireartikels. Leider hat der Autor dieses Kommentars unseren Satireartikel als solchen nicht erkannt und schreibt „Die unsachliche Pressemitteilung wird eine Gesprächsbereitschaft des Rektorats sicher nicht vergrößern“. Wir möchten hiermit sagen, dass wir keinerlei Absicht hegten, uns konstruktiv in die öffentliche Debatte einzubringen, denn das haben und werden noch genug andere Stimmen tun. Vielleicht hätte Daniel Lucas diese Stimmen in seinen Artikel miteinbeziehen sollen, anstatt den einzigen Satireartikel darüber als Referenz zu nehmen.

    Als Hofnarren wollten wir dem Herrscher der RUB sowie den ganzen entrüsteten Kommentator_innen im Neuland nur den Spiegel vorhalten. Das jetzt zu interpretieren als Blockade jeglicher weiteren konstruktiven Kommunikation über den neonazi Michael Brück ist unserer Meinung nach voreilig und Quatsch. Herr Lucas kennt die Hochschulpolitik an der RUB nicht. Wir schon. Vielleicht sollte Herr Lucas mal zur nächsten StuPa-Sitzung kommen.

  • #4
    Klaus Lohmann

    „Äußerst fragwürdig ist auch, inwiefern er sich überhaupt auf das Hausrecht stützen konnte“ – Das ist nicht fragwürdig, weil Borges laut geltender RUB-Verfassung ganz einfach kein Hausrecht hat.

    Neben einer Diskussion über Nazis an der RUB wäre demzufolge auch eine Nachfrage gestattet, wie Jemand, der „Grundlehren des Bürgerlichen Rechts“ als Vorlesung hält, bei elementaren BGB-Bestandteilen wie dem Grundstücks-/Eigentums-/Hausrecht derart versagen kann.

  • #5
    Jos

    Guter Artikel. Die Uni muss einen Umgang mit dem Naziproblem finden, anstatt es weiter zu ignorieren. Zwei Anmerkungen:

    > Gegenüber dem rechtsradikalen DortmundEcho etwa äußerte er: „…“

    Das war dann wohl eher ein Selbstinterview: Brück ist *Betreiber* der Naziseite DortmundEcho.

    > Der Mann ist kein vermeintlicher Rechtsradikaler, sondern ein bundesweit
    > bekannter Neonazi mit einem Namen, den man öffentlich aussprechen sollte

    Hierbei ist interessant, dass selbst die Dortmunder WAZ/Ruhrnachrichten und der Spiegel „Michael Brück“ in Artikeln seit 2012 mit vollem Namen ausschreiben (und ihn als „führenden Funktionär“ der Szene bezeichnen). Siehe z.B. hier (offenbar war Brück selbst der NPD zu rechts): http://www.spiegel.de/politik/deutschland/streit-unter-rechtsextremisten-npd-greift-die-rechte-an-a-893861.html

  • #6
    Klaus Lohmann

    @#2 | teekay: Irgendwie haben deutsche Studenten und Uni-Rektorate wohl völlig vergessen und damit wohl auch gnädig verdrängt, dass an staatlichen Universitäten die Versammlungsfreiheit gilt und eins der legitimen Ziele von Versammlungen/Demonstrationen nun mal ist, laut, lästig und störend zu sein;-)

  • #7
    JoS

    Wenn man sich nicht konstruktiv einbringen möchte, liebe Liste BIER, so kann man das natürlich gerne unterlassen. Was nichts daran ändert, dass diese Humbug-PM dem Rektorat sehr gute Gründe liefert, sich nicht ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen. Oblag des der Liste, dem Neonazi Brück den Schutzraum zu sichern, so hat sie Gutes getan. Wenn nicht, dann eher nicht.

  • #8
    Liste B.I.E.R.

    Daniel, das war niemals eine PM. Das war ein Artikel, den wir wie jeden anderen auch beworben haben. Wir haben ihn nicht an die Presse geschickt, nicht an dich, sondern ihn auf die Homepage gesetzt und in sozialen Netzwerken beworben.

    Wir haben dafür bisher das negative Feedback bekommen, wir würden Linksextremisten schützen. Wenn es nach dir geht, schützen wir den Neonazi. Wer Satire nicht versteht, der sollte sich vielleicht auch nicht dazu äußern.

    Mehr noch ärgert es uns aber, dass andere hochschulpolitischen Listen sich ernst dazu geäußert haben und teilweise sogar konstruktiv. Das erwähnst du leider nicht in deinem Kommentar, weil du anscheinend für deine prophezeite Katastrophe an der RUB noch ein Argument brauchtest. Die Diskussion hat gerade erst angefangen und du ignorierst im obigen Kommentar alle konstruktiven Äußerungen.

    Die gleiche „kein Blatt vor den Mund nehmen“ Taktik fahren wir seit Januar im StuPa der RUB und was ist daraus geworden – der AStA bezieht das StuPa zumindest in einigen sehr wichtigen Punkten mit ein und arbeitet mit uns zusammen. Das war leider im letzten StuPa, wo es ungefähr den gleichen AStA gab, nicht so. Und was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Parlamenten? Die Anwesenheit der Liste B.I.E.R. Gut, und es war ein anderer Vorsitzender, das wollen wir auch nicht außer Acht lassen. Das hat auch noch einen großen Einfluss darauf. Trotzdem: Auf die Fresse ist halt manchmal doch die richtige Taktik.

    Wir schützen mit Sicherheit keine Neonazis.

  • #9
    Hans im Glück

    Die Pressemitteilung der BIER-Liste war treffend. Sie bescheinigte der Universität vordemokratisches Denken und Handeln, sowie eine Steigbügelhaltung für Rechtsradikale.
    Nicht jede Kritik muss als Sachbeitrag geleistet werden. Sie kann als Sartire, schwarzer Humor, Burleske, etc daher kommen. Ihre Form ist aber entlarvender, aufklärerischer, subversiver und sagt mehr aus über politische Zustände aus als jene „ich möchte vom Rektor empfangen werden“-Nummer.
    Ich habe mich sehr gut amüsiert über die PM und denke das sie ein gelungener Beitrag zur politischen Willens- und Humorbildung ist.

    gez. Ein Schalk, der nicht an der RUB studiert.

  • #10
    Ricardo

    Ein Beitrag zum Thema „Nazis an der RUB“:

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/100878

  • #11
    bonbon

    Zu der „Debatte“ ist hier ein sehr lesenswerter Artikel mit dem Titel „Die WAZ, die RUB und die Nazis“: https://linksunten.indymedia.org/de/node/100878

    Die Uni Bielefeld hat im Rahmen einer ähnlichen Begebenheit eine Vortragsreihe zum Thema Neonazis/extreme Rechte durchgeführt, wie bereits mehrfach hier erwähnt wurde. Mit solch einer Info-Reihe (die unter anderem dazu beitragen sollte, einen Umgang mit Nenazis in Seminaren zu finden) könnte die RUB einiges an Image-Schaden wettmachen.

    Ein Disziplinarverfahren gegen Herrn Borges finde ich auch angebracht: sein Verhalten ist mit herrisch nur unzureichend beschrieben.

  • #12
    Pedda

    Der inhaltlich beste Beitrag kam von der LiLi:
    http://www.bo-alternativ.de/2013/12/05/uni-muss-verantwortung-uebernehmen/

    Aber die PM der Liste BIER war mein persönliches Highlight.
    http://bier.rub.de/?p=1003
    „Weilers besser weiß“ und die Emfpfehlugen das Borges Einführungen in „Faustrecht“ geben könnte mit dem Nazi Brück als Gastschläger sind ganz großes Kino.
    Nach der wilden Debatte der erste Beitrag mit Humor der dadurch sicher verbreitung findet und der RUB-Verwaltung übel aufstossen wird und sie unter Druck setzt sensibler mit dem Thema umzugehen. Die Satire trifft Borges, Rektor Weiler stellvertretend für die ganze Hochschulverwaltung. Das Thema Nazi an der Uni wird damit aber nicht selbst veralbert.

  • #13
    annahe

    Hier diskutieren offensichtlich einige, die nicht an der RUB studieren, denn am Wochenende bekam ein offensichtlich nicht kleiner Teil der Studierende eine Mail gezeichnet vom Antifaschistischer Infodienst der RUB, in der Michael Brück ebenfalls geoutet wurde. Wie dieser „Infodienst“ an die Emailadressen gekommen ist, ist vollkommen unklar.
    Weshalb ich, als ich von dem Kommunikationsdesaster an der RUB, annahm, dass es hier um die unmöglichen Aktionen der Antifa ginge. Die anscheinend grade alles dafür tun, dass über sie diskutiert wird, aber nicht darüber, wie man am besten einem eingeschriebenen Studenten mit einer unmöglichen politischen Gesinnung umgeht, der in seiner Freizeit für die Nachfolgeorganisation einer verbotenen Gruppierung aktiv ist.

  • #14
    Arnold Voss

    Nicht der Nazi ist die Bedrohung sondern die, die ihn outen. Er bekommt den Schutz, die anderen werden vor den Kadi gezerrt. Dem Professor wird dafür von der örtlichen Presse Zivilcourage bescheinigt und die Universitätsleitung stellt sich bedingungslos hinter ihn. Das ist kein Kommunikations- sondern ein Politikdesaster. Univercity Bochum, mir graut vor dir.

  • #15
    Klaus Lohmann

    @#14 | Arnold Voss: Alter Trick – der (Mit-)Täter schreit laut in die Masse „Haltet den Dieb!!“ und der Mob fällt drauf rein.

  • #16
    paule t.

    Im Prinzip ist dem Artikel zuzustimmen, nur: Dass jetzt weniger über die „eigentliche Frage“ diskutiert wird und die RUB in Gefahr steht, den Ruf als Schutzraum für nazis zu bekommen, liegt zumindest auch an der Eskalationsgefahr bergenden Aktionsform der Antifa. Sicher, sowohl der Professor als auch die Unileitung sind für ihr Fehlverhalten und ihre fragwürdigen Stellungnahmen selbst verantwortlich; aber wenn es um das politische Ziel geht, Neonazismus an der Uni auszugrenzen, und nicht ums Rechthaben, sollte man besser Aktionsfromen wählen, die diese Möglichkeit der Ablenkung gar nicht bieten.

    @#2 Teekay: Ihre verschiedenen Beispiele, welche anderen Outings folgen könnten, sind allesamt aus einem Grund nicht vergleichbar und wären weder zu rechtfertigen noch erwartbar: Sie stammen allesamt aus dem Privatleben der zu Outenden und haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Hier geht es aber um einen aktiven Neonazi-Aktivisten, der selbst die Öffentlichkeit sucht, und dessen nur in diesem speziellen Uni-Umfeld noch einmal bekannt gemacht werden. Eigentlich trifft das Wort „Outing“ den Vorgang deswegen noch nicht mal wirklich.

  • #17
    Helmut Junge

    “ und der Mob fällt drauf rein.“
    „Mob“ wird wohl nicht als Beleidigung für Ihre Diskursgegner gemeint sein, oder?
    Wie wäre es mit einem anderen Sound?

  • #18
    Klaus Lohmann

    @#16 | paule t.: Soweit ich die Aktion bis hierhin begriffen habe, ging es in keiner Sekunde um ein aktives Ausgrenzen, sondern einzig um ein Bekanntmachen der Identität Brücks. Und nur ein wildgewordener Prof. ist noch lange keine „Eskalationsgefahr“. Was *jetzt* an Aktionen, von wem auch immer folgt, wird spannend zu beobachten sein.

  • #19
    Herbert

    Betreff des Mail von Annahe.
    Zitat zu der Antifa: „… anscheinend grade alles dafür tun, dass über sie diskutiert wird, aber nicht darüber, wie…“
    Das stimmt, der Effekt das über Michael Brück geredet wird liegt im abwegigen Verhaltens Professor Borges, der undemokratischen Unileitung und der hetzerischen WAZ. Die Rückendeckung für den bekennenden Nazi macht das Ganze zum Skandal und so groß. Die Aktion der Antifa-Gruppe war Standard und weist nicht auf eine weitere strategische Praxis hin.

  • #20
    Bernd

    WAZ vom 9.12.2013 / http://www.derwesten.de/staedte/bochum/ruhr-uni-plant-nach-tumult-um-neonazi-kampagne-gegen-rechts-id8754217.html :

    …Uni-Sprecher Wylkop: „Wichtiger ist, dass sich rechtes Gedankengut nicht ausbreitet und dass Gewalt – von rechts wie von links – nicht eskaliert, um die Sicherheit aller auf dem Campus und in den Veranstaltungen zu gewährleisten“….

    Der Feind steht in Deutschland immer noch links. Wir wollen unseren Kaiser Willem wieda ham, … uffftata, …uffftata…

  • #21
  • #22
    Bernd

    Doch Jenni-Schatz.
    Ist halt so, wer wie Herr Wylkop mit dem Zeigefinger auf (nicht vorhandene) linke Gewalt verweist, zeigt mit den anderen Fingern seiner Hand auf sich. Man bedauert rechte, erfindet linke und verschweigt die eigene Gewalt. Dies alles am autoritären Hofstaat zu seiner Durchlaucht Weiler.
    Aber nur zu, erklär uns deine Weltsicht. Wenn Du so süß dissen kannst, kannst Du doch auch sicherlich auch sauer aufstoßen?

  • #23
    Tolleranz

    Hätte Borges auch einen Sicherheitsdienst anstelle von übermotivierten Jurastudis zur Seite gehabt, hätte er sicherlich souveräner reagiert:

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/femen-bei-markus-lanz-nackter-protest-gegen-fussball-wm-in-katar-a-938582.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.