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Nazi-Kahn C-Star in Not – Flüchtlingshelfer eilen zu Hilfe

Hans Bohrdt: Der letzte Mann


Die Fahrt des Nazi-Kahns C-Star verläuft weiterhin erfolglos. Das Schiff ist in Seenot geraten – nun müssen Flüchtlingshelfer die Nazis davor bewahren,  Fischfutter zu werden.

Sie wollten Flüchtlinge jagen und sich selbst wichtig machen.Nun sind die Nazis an Bord der C-Star in Seenot. Und brauchen Hilfe.

Das Flüchtlingshelferschiff Sea Eye setzte vor gut einer Stunde folgende Meldung ab:

Identitären-Schiff „C-Star“ in Seenot – Sea-Eye zur Hilfe gerufen

Regensburg (11.8.2017) – Das Schiff C-Star, mit dem die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ zur Zeit vor der libyschen Küste kreuzt, ist in Seenot geraten.

Ein Sprecher von EUNAVFOR MED Operation SOPHIA infomierte am Freitagvormittag den Vorsitzenden von Sea-Eye e.V. Michael Buschheuer davon, dass das Nazi-Schiff mit einem Maschinenschaden manövrierunfähig und der Hilfe bedürftig sei.

Da unser Kutter Sea-Eye von der C-Star am nächsten entfernt ist, wurden wir vom MRCC Rom (der Seenotleitzentrale für das westliche Mittelmeer) damit beauftragt, dem Schiff zur Hilfe zu kommen. Die Sea-Eye nimmt derzeit Kurz auf die C-Star.

Michael Buschheuer: „In Seenot Geratenen zu helfen, ist die Pflicht eines jeden, der auf See ist – unterschiedslos zu ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Gesinnung.“

 

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5 Kommentare zu “Nazi-Kahn C-Star in Not – Flüchtlingshelfer eilen zu Hilfe

  • #1
    RobinS

    Nun -wohin werden die Schiffbrüchigen gebracht?

    Eine Verbringung nach Libyen hätte in diesem Fall tatsächlich einen gewissen Charme und würde nach einigen Tagen Aufenthalts in einem der für diese Zwrcke eingerichteten "Humanitören Auffangstationen für gerettete Schiffbrüchige " möglicherweise auch eine gewisse erzieherische Wirkung zumindest bei dem einen oder anderen entfalten,

  • #2
    E. H. Fhell

    Die identitäre Bewegung macht mit der C-Star keine aktive "Jagd auf Flüchtlinge", wie es auch hier falsch kolpotiert wird.

    Das Schiff ist in einer PR-Aktion unterwegs (ob man das nun Public Relationship oder PRopaganda nennt, hängt wie immer vom eigenen politischen Standpunkt ab). Dessen Charterer wollen durch Beobachtungen ihre Behauptung belegen, dass NGO’s und kriminelle Schlepper zumindest in einem gegenseitigem dynamischen Abhängigkeitssystem zusammen arbeiten, wenn nicht gar kooperieren.

    Man muss das politisch nicht gutheißen, um bei sauberem Journalismus bei den Fakten zu bleiben.

  • #3
    Fefe

    „Update: Ein Einsender:

    Anscheinend war das mit dem Identitären-Schiff mal wieder eine Übertreibung der Medien. Laut „vesselfinder“ sind wohl andere Schiffe deutlich näher als die Sea-Eye (macht sich aber gut als Plot) und auch von „Seenot“ kann nicht wirklich die Rede sein, da der Schaden anscheinend mit Bordmitteln repariert wird (siehe Kommentare im Artikel der Welt).

    Leider fehlte der Link zum Artikel in der Welt, ich nehme an, dieser hier war gemeint. (Danke, Lutz)“

    https://www.welt.de/politik/ausland/article167587261/Identitaere-in-Seenot-Fluechtlingshelfer-eilen-zur-Hilfe.html

    https://blog.fefe.de/?ts=a773542b

  • #4
    Klaus Lohmann

    @#2: Sie meinen mit "sauberen Journalismus" PI-News et al.? Nazis, die laut Werbevideo schippern, um "Europa zu retten und die illegale Einwanderung zu stoppen" und die sich einen Dreck um das Seerecht der Genfer Flüchtlingskonvention scheren, muss man politisch *und* journalistisch schlechtheißen.

  • #5
    Karlito

    Einfach mal den Vesselfinder einschalten, da sieht man, wo die Schiffe liegen. Das Ganze liest sich dann ganz anders.

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