Eines kann Jochen Ott sicher gelingen…

Jochen Ott Foto: SPD-Fraktion NRW

Der Vorstand der nordrhein-westfälischen SPD hat Jochen Ott, den Vorsitzenden der Landtagsfraktion, als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr vorgeschlagen. Eine gute Wahl. Ott ist eloquent, streitbar und kann Widerworte ertragen und bringt das nötige Selbstbewusstsein mit, um gegen NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und seine Stellvertreterin Mona Neubaur anzutreten. Auch wenn Wüst im Land beliebt und als klarer Favorit in die Wahl geht, ist die Bilanz seiner schwarz-grünen Regierung mit bescheiden noch beschönigt beschrieben. Nach einer Studie des

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„Begegnungen – was uns trennt, was uns verbindet“

Kunstinstallation in der Beekstraße während der Duisburger Akzente 2015 Foto: ZebraDS Lizenz: CC0

Begegnungen ganz unterschiedlicher Art wollen die Duisburger Akzente vom 27. Februar bis zum 23. März schaffen. Die 47. Ausgabe des Kulturfestivals füllt das diesjährige Motto in mehr als 90 Veranstaltungen an rund 40 Spiel- und Ausstellungsorten mit Leben und zeigt auf „was uns trennt, was uns verbindet“. Eingebettet in das Festival ist auch wieder das bekannte Akzente-Theatertreffen

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…and the winner gets to go to Auschwitz – warum ein gut gemeinter Wettbewerb seine Ziele verfehlt

US-Präsident Joe Biden bei der Eröffnung der Makkabiade 2022 in Jerusalem Foto: The White House Lizenz: Gemeinfrei


Hand aufs Herz, liebe Nicht-Juden: Wie gut kennen Sie sich mit jüdischen Festen, Kultur oder Traditionen aus? Haben Sie schon einmal etwas von Latkes, Makkabi, Sukkot, Chuzpe, Taglit, Bamba, Alija, Jewrovision oder dem Mitzvah-Tag gehört? Wenn nicht, ist dies auch überhaupt nicht schlimm, es zeigt nur auf, wie wenig wir manchmal voneinander wissen, obwohl wir Nachbarn sind, dieselbe Sprache sprechen, denselben Pass haben und seit ungefähr 1700 Jahren eine gemeinsame Geschichte teilen. Von unserer Gastautorin Ruth Edut.

Das Land NRW möchte an diesen Wissenslücken aktiv etwas ändern, indem es die Schüler beim diesjährigen Shalom-Wettbewerb dazu aufruft, sich mit der Vielfalt jüdischer Feste auseinanderzusetzen. Diese Idee ist lobenswert, da sie versucht, jüdisches Leben auch dort sichtbar zu machen, wo seine Nicht-Präsenz häufig als erste Prämisse vorausgesetzt wird.

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Mercosur: Dem EU-Parlament fehlt die demokratische Legitimation

EU Parlament Foto: Diliff Lizenz: CC BY-SA 3.0

Obwohl Grüne, Rechtsradikale und Linke am Mittwoch im EU-Parlament dafür gesorgt haben, dass das Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Südamerika vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden muss, könnte es vorläufig angewandt werden. Rechtlich ist das kein Problem, wenn die Kommission für den entscheidenden Handelsteil des Abkommens eine qualifizierte Mehrheit im Europäischen Rat erhält. Doch der Spiegel weist zu

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Gelsenkirchen sucht „Writer in Residence“

Kunstmuseum Gelsenkirchen Foto: Jordi Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Stadt Gelsenkirchen sucht in Kooperation mit der Stadterneuerungsgesellschaft und der Gelsenwasser-Stiftung zum fünften Mal einen „Writer in Residence“: Das dreimonatige Residenzstipendium will jungen Autorinnen und Autoren unter 40 Jahren außerhalb des gewohnten Umfelds einen Raum zur literarischen Arbeit geben. Der Ort soll dabei Residenz, Arbeitsfeld und Inspiration zugleich sein. Der Stipendiat soll sich in zwei Lesungen der Öffentlichkeit vorstellen, die

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Saturn am Westenhellweg vor dem Aus – Mein letzter Grund für Dortmund verschwindet

Vor Saturn am Westenhellweg in Dortmund im Juli 2021. Foto: Robin Patzwaldt

Unser aller Kaufverhalten hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Das Internet hat eben fast alles verändert, auch die Lage des Einzelhandels in unseren Innenstädten. Und nein, diese Tendenzen sind nicht aufzuhalten. Das ist uns allen längst klar und wurde hier im Blog der Ruhrbarone im Laufe der vergangenen Jahre ja auch schon häufiger und emotional diskutiert.

Und dennoch war die Meldung vom Donnerstagabend, dass Saturn am Dortmunder Westenhellweg zum Sommer dicht macht, wohl nicht nur für mich ein echter Schlag in die Magengrube.  Da tröstet es wenig, dass, wer den Laden in den letzten Jahren regelmäßig beobachtet hat, den Niedergang auch optisch hat schon länger kommen sehen können. Der immense Sanierungsbedarf des Gebäudes wird nun auch als Grund dafür genannt, dass der Mietvertrag nun seitens Saturn nicht verlängert wird. Wie dem im Detail auch sei. Jetzt ist es also offiziell: Bald ist Schluss. Für die City Dortmund ist das keine Randnotiz, das ist ein echter Treffer in die Weichteile.

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