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Paul Kalkbrenner performt im ausverkauften E-Werk

Paul Kalkbrenner, Star-DJ und Mainstreamhit-Maschine, lässt klassische Clubs links liegen und füllt mittlerweile die ganz großen Hallen. Doch auf seiner aktuellen Tour ist alles anders.

Seine „Back To The Future“-Mixtapes präsentiert der gebürtige Leipziger in ausgewählten für ihn recht untypisch kleinen Venues, weil er eine Atmosphäre erzeugen will, die an die Techno-Parties der frühen 90er erinnert. Denn aus dieser Zeit stammen die Tracks auf seinen drei Mixtapes, auf denen er elektronischen Songs seiner Raver-Jugend neu zusammen gemixt hat.

Gestern Abend machte Paul Kalkbrenner somit Halt im ausverkauften Kölner E-Werk. Es war die vierte Station seiner Tour auf deutschem Boden und auch für die noch bevorstehenden Shows im Batschkapp in Frankfurt und in der Münchener Muffathalle im Mai gibt es schon lange keine Karten mehr.

Für ein gelunges Warmup sorgte der deutsche Musikproduzent Clemens Kahlcke alias DJ Clé, gegen halb elf übernahm dann Paul Kalkbrenner die große DJ Kanzel und ließ die Beats der 90-er Jahre wieder aufleben.

Kalkbrenner ist auf dieser Tour zum alten Handwerk zurückgekehrt und  fungiert als „richtiger“ DJ. Es ist das erste Mal seit 1998, dass er als solcher in Erscheinung tritt, ohne seine eigenen Songs zu spielen und präsentierte seinen erwartungsvollen Fans gestern Abend eine Zeitreise durch seine eigene Raver-Jugend.

Die Tracks sind aus ganz Europa und den USA, in den alten Sounds schlummert eine angenehme Monotonie, Einflüsse der Disco-Ära waren zwar deutlich zu hören, dennoch beherrschte ein minimalistischer Rhythmus die Halle.

Der Berliner tauchte den Abend über in den Nebelschwaden und grellen Lichtern seiner Bühnenshow unter und legte den Fokus ganz auf die Musik. Ab und an konnte man wahrnehmen, wie er sich und  seine eigenen Sammlung aus nostalgischen Sounds selber feierte. Die gleiche Begeisterung sah man auch durchweg in den Gesichtern der Technofans, die an diesem Abend gekommen waren. Hier sind die Fotos:

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