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Ruhrgebiet: Die triste Wirklichkeit jenseits aller Umfragen

Nach einer Forsa-Umfrage denken die meisten Menschen nicht mehr an Kohle, wenn das Wort „Ruhrgebiet“ fällt. An Chancen denken sie aber auch nicht.

Endlich mal, so mag man meinen, eine Umfrage, bei der das Ruhrgebiet hinten rüber kippt. Die am Samstag vom Meinungsforschungsinstitut Forsa vorgestellte Ruhrgebiets-Umfrage macht auf den ersten Blick Mut – vor allem, weil oftmals der Vergleich mit anderen Regionen und Städten fehlt. Und ohne Vergleiche sieht das Ruhrgebiet ganz gut aus. Wettbewerb ist böse – also lässt man ihn am besten ganz sein.

Die gute und nicht neue Hauptnachricht der Studie: Die meisten Ruhrgebietler leben gerne hier.  84 Prozent – das ist eine gute Zahl. Die schlechte Nachricht: Viele können es sich nicht mehr leisten im Ruhrgebiet zu leben, denn es fehlt an Jobs.

Von den Ruhrgebietlern selbst könnten sich bei einem günstigen beruflichen Angebot oder im Ruhestand 59 Prozent vorstellen, auch woanders als im Ruhrgebiet zu leben. Überdurchschnittlich häufig können sich dies die unter 30-Jährigen, Angestellte und Befragte mit Abitur oder Hoch- schulstudium vorstellen.

Tja, andersherum kann sich nur gut keder Dritte vorstellen, ins Ruhrgebiet zu ziehen. Und weil über 70 Prozent der Menschen hier glauben, dass sich die wirtschaftlich Lage in den nächsten Jahre verschlechtern oder auf dem niedrigen Niveau bleiben wird, werden immer mehr Menschen gehen – und nur wenige kommen.

Dafür ist Duisburg ein schönes Beispiel. In der Nachbarstadt Düsseldorf explodieren die Mietpreise. Ziehen viele deswegen nach Duisburg? Nein, sie zahlen fast jede Miete, nur um  kein DU-Kennzeichen haben zu müssen.

Ja, die Menschen denken nach der Kulturhauptstadt nicht mehr an Kohle, wenn sie das Wort Ruhrgebiet hören sondern häufiger an Kulturevents in Industrieruinen. Das ist pitoresk, dann kan man sich mal anschauen.  Aber besser wird die Lage erst, wenn die an „Zukunft“ und „Chancen“ denken, wenn sie vom Ruhrgebiet hören. Und davon sind wir weit entfernt.

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68 Kommentare zu “Ruhrgebiet: Die triste Wirklichkeit jenseits aller Umfragen

  • #1
    Robin Patzwaldt

    Das Image mag ja besser geworden sein, im Alltag ist es aber immer noch ’schlecht genug‘ um Leute von hier fern zu halten. Ich habe das im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis erlebt. Da wurde bei einer Versetzung aus Bayern ins Ruhrgebiet lieber der Job gekündigt statt der Versetzung nach Essen zu folgen. Grund zu jubeln sehe ich daher auch nicht.

  • #2
    Victor

    Ich ziehe bald ins Ruhrgebiet. Wenn ich das anderen Menschen erzähle, kommen Kommentare wie „krass“, „na dann bonjour tristesse“ oder „wieso denn das?“ kombiniert mit einem etwas verwirrten Lächeln oder einem skeptischen Blick als hätte ich sie nicht alle…

  • #3
    Norbert Paul

    Stefan, wie würdest du eigentlich dein Verhältnis zum Pott in ein paar Wörtern bezeichnen? Leidende Liebe? Egal ist dir der Pott zumindestens nicht …

  • #4
    Stefan Laurin Beitragsautor

    Liebe? Ne, dass ginge zu weit. Aber eine ordentliche Portion Verzweiflung ist schon dabei mit ansehen zu müssen, wie mit meiner Heimat umgegangen wird.

  • #5
    Norbert Paul

    Aber wirklich überzeugende Ideen gibt es für’s Ruhrgebiet leider nicht, genauso wenig wie für darbende Städte im Osten der Republik. Es könnte besser sein, ja. Aber die Lösung sehe ich nicht.

  • #6
    der, der auszog

    Man sollte das Ruhrgebiet sich selbst überlassen, statt sich immer wieder aufs neue zu überlegen, wie man es retten könnte. Genauso schnell, wie es gewachsen ist, wird es auch wieder schrumpfen. Die meisten Menschen kamen wegen der Arbeit hierher und wegen der Arbeit ziehen sie auch wieder weg. Weil es sie nämlich immer weniger davon gibt. Beispiel Gelsenkirchen: Bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts entstanden aus einem Dorf und ein paar kleinen Siedlungen zwei Großstädte, Buer und Gelsenkirchen, die zusammen etwas über 300.000 Einwohner hatten. Kurz bevor die Montankrise mit ihren ersten Zechenschliessungen kam, hatte die Stadt ihren Einwohnerhöchststand von knapp 400.000 Einwohnern. In den letzten 50 Jahren ist die Einwohnerzahl dann wieder um 31% gesunken auf 258.000 in 2010. Eine Art Strukturwandel von der Montanstadt zum Bildungsstandort durch Errichtung einer Fachhochschule, eigentlich eine Chance, ist gescheitert. Die 1992 gegründete FH an der Grenze zu Gladbeck, brauchte nur etwas über 10 Jahre, um ihren unbefleckten Ruf durch Schmiergeldgeschichten, Selbstbedienung und Betrug zu ruinieren. Erst letzte Woche hat man dieser FH den neuen Namen Westfälische Fachhochschule gegeben, als einen von vielen krampfhaften Versuchen, die Vergangenheit zu überwinden. Kulturhauptstadt im negativen Sinne ist Gelsenkirchen auf jeden Fall da, wo es um eine Kultur der Selbstbedienung, Selbstübershätzung un des Größenwahns geht und ich bin mir sicher, wenn die Hintergründe über das plötzliche Ausscheiden von Karl-Heinz Petzinka bei der THS irgendwann einmal näher durchleuchtet werden, dürften dort ähnliche Tendenzen wie bei der FH Gelsenkirchen zu Tage treten. Aber in anderen Ruhrgebietsstädten sieht es nicht besser aus. Stichwort Loveparadekatastrophe in Duisburg, Haushaltslüge in Dortmund etc.
    Ändern wird sich im Ruhrgebiet bei der Verquickung von Parteien und Verwaltungen in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht viel, weder politisch, noch Arbeits und Bildungstechnisch. Aber muss sich das denn unbedingt? Jeder, der hier keine Chancen mehr sieht, haut ab. Und das ist meiner Meinung nach das beste, was man machen kann. Die Alternative wäre hierbleiben und den Frust aushalten.

  • #7
    Hell T.

    Es ist aber auch keine Lösung, jeden Versuch und jede Besserung und jeden Vorstoß immer gleich plattzureden und schlechtzumachen! Alle sind immer nur am Mosern und reißen ihr Maul auf – aber kommen auch mal kreative und konstruktive (Gegen-)Vorschläge? Nein, Fehlanzeige. Nur meckern ist ja auch viel einfacher!

    Herr Laurin, wenn Sie im Ruhrgebiet so verzweifelt sind, warum ziehen Sie dann nicht nach Berlin oder Erlangen oder Dresden oder Frankfurt oder wohin auch immer (also Städte, wo jeder natürlich sofort an „Zukunft“ und „Chancen“ usw. denkt)?!

    Darüber hinaus schlagen immer diejenigen die „Tristesse“-Hände über dem Kopf zusammen und reagieren mit „Entsetzen“, die das Ruhrgebiet gar nicht kennen. Ich für meinen Teil würde mir in Bayern die Kugel geben – aus lauter Tristesse. Es lebe also das Auge des (kennenden und wissenden!) Betrachters!

    Zum Schluss empfehle ich noch einen Nachhilfekurs für die Interpretation und (korrekte!) Wiedergabe von statistischen Daten! Die im obigen Artikel oft gebrüllte Aussage „…denken nicht mehr an Kohle…“ ist nämlich falsch! Die Mehrheit aller Befragten antwortet nach wie vor „Kohle“ [sic!]

  • #8
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Hell T.: In kaum einem anderen Medium dürften so viele Vorschläge gemacht worden sein wie in diesem Blog. Und wenn Sie mir jetzt noch zeigen können wer in der Politik in den letzten Jahren neue und ernstzunehmende Vorschläge gemacht hat, die mehr als PR sind, wäre ich ihnen sehr dankbar. Ich kenne nämlich keine.

  • #9
    teekay

    Natuerlich muss man bei Selbstbezichtigungsfragen immer vorsichtig sein. Man ist immer mobiler als der Durchschnitt und ‚vorstellen‘ koennen sich viele Menschen immer vieles. Die meisten Menschen bleiben ihrer Heimat doch treu und haben dafuer immer gute Gruende-die alte Mutter, der Mann, der nicht weg will, die Schulkinder. So mal eben ziehen viele Leute nicht um. Das D’dorf-Duisburg Beispiel zeigt es doch gut. Man wuerde wahrscheinlich die dollsten Stories hoeren, warum es so ganz und gar unmoeglich ist umzuziehen (‚Die S-Bahnen sind immer verspaetet‘). Das Ruhrgebiet wird nicht sterben-nur werden natuerlich auch nicht gerade die Menschen sich um Wohnungen in Duisburg-Marxloh pruegeln. ‚Der, Der Auszog‘ deutet es an: Wie kann das Ruhrgebiet auf ‚kleinerem Fuss‘ leben? Gelsenkirchen stirbt nicht aus, aber was macht man wenn ’nur‘ noch 250.000 Leute da sind? Wenn die Staedte anfangen sich damit anzufreunden, dass sie kleiner werden und sich diesem Wandel anpassen werden sich auch attraktiver-und mehr Leute bleiben. Das waere doch schon ein Erfolg…

  • #10
    Ben

    @#6: Vollste Zustimmung. Es ist langsam nicht mehr auszuhalten, wie einerseits regelmäßig festgestellt wird, dass das Ruhrgebiet schrumpft, aber zeitgleich jede Wiese mit Einkaufszentren, Wohnhäusern und Gewerbegebieten zugekleistert wird als ob man damit langfristig etwas retten könnte. Geschielt wird immer nur auf den kurzfristigen Effekt: Mehr Einnahmen durch Gewerbesteuern, Einnahmen durch Verkäufe von Grünflächen, etc. – Hauptsache es kommt für ein, zwei Jahre etwas Kohle in die leeren Kassen. Es fehlt schlichtweg der Blick für die Nachhaltigkeit. Und es fehlt der Mut Flächen einfach stärker der Natur zu überlassen, Baulücken zu ertragen und zu kleinen öffentlichen Parkanlagen zu machen. Ich habe keine Ahnung, was daran so schlimm sein soll, aber offenbar sind mitten in Wohn- und Geschäftsvierteln gelegene Wiesen und Parks (wie in Wien und anderen Städten) für viele Stadtoberen im Ruhrgebiet eine Vorstellung aus einem Horrorfilm.

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  • #12
    Norbert Paul

    Irgendwann wird die erste Stadt das Tabu brechen und offiziell von Stadtrückbau reden und ihn angehen. Duisburg macht das ja teilweise schon, nur nennt man das da nicht so. Halbe Stadtteile für Grünflächen abreißen ist für mich nichts anderes als Stadtrückbau, der nur nicht so heißt.

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  • #14
    Anton Kowalski

    @#8 Stefan: Na, Christoph Zöpel mit seiner „Weltstadt Ruhr“, erschienen 2005 im Klartext Verlag, doch mal was. Wurde leider nur kaum gelesen und rezipiert…

  • #15
  • #16
    Hell T.

    @ Stefan Laurin:

    Es mag sein, dass in diesem Blog durchaus Vorschläge gemacht worden sind. Das stelle ich keinesfalls infrage. Derzeit springen sie einem aber nicht gerade ins Gesicht. Auch bei einem Blick in die „Featured“-Liste lächeln einem eher „Nutten und dreckige Schwänze“ u.ä. entgegen.

    Es geht im obigen Blog-Eintrag um die Forsa-Umfrage zum Image des Ruhrgebiets. Die Ergebnisse sind, wie sie sind, und lassen durchaus eine positive Interpretation hinsichtlich einer Imageverbesserung zu. Das ist Fakt. That’s it – darum geht’s hier. Um nicht mehr und nicht weniger.

    Daraus jetzt irgendwelche politisch motivierten PR-Verknüpfungstheorien zu lesen oder solche zu provozieren oder irgendwelche persönlich motivierten Realitäts-Tristesse-Meinungen kundzugeben, hat mit dem eigentlichen Thema, mit den Fakten und mit Seriosität m.E. nichts zu tun.

  • #17
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Hell T: Die Artikel in der Featured-Liste sind herausragende Beispiele für aktuelle Ruhrgebietsliteratur. Die Vorschläge finden sie in weit über 100 Artikel unserer insgesamt mehr 7.000 Texte. Das war für uns immer ein wichtiges Thema – aber immer auch ein Thema unter vielen anderen. Einfach mal rumstöbern und die Suchmaschine nutzen 🙂

  • #18
    Marc Siepmann

    @ Stefan Laurin: Woher haben sie die Kenntnis, das kein Düsseldorfer nach Duisburg ziehen würde?

  • #19
    Chris

    Hier zu leben ist der letzte Dreck! Das Ruhrgebiet ist der Slum Deutschlands mittlerweile, und nichts anderes. Öffentliche Verkehrsmittel, ärztliche Versorgung, Arbeitsmarkt, alles total katastrophal! Und wird auch (wie auch immer das noch möglich sein soll) immer schlimmer! Ich will dringend hier weg, und ich lebe hier schon fast mein ganzes Leben lang, über 35 Jahre. Aber ES REICHT!!!

  • #20
    toinfr

    @ Chris:

    Dann los, geh doch! Was hält dich denn hier? Weils sich hier besser motzen lässt?

    Wenn du hier keinen anständigen Job bei den vielen DAX- und Großkonzernen oder den unzähligen kleinen und mittelständischen Betrieben findest, tja dann – liegts natüüüürlich an den anderen.

    Das Ruhrgebiet hat die höchste Klinik- und Ärztedichte der gesamten Bundesrepublik. Aber du findest hier nicht die passende ärztliche Versorgung? Nun…. Was sollte einem das zu denken geben?

    Aber was rede ich… Bitte gehe! Suche dir eine chice Wohnung in Düsseldorf, Hamburg – oder besser noch München, für die du 3 Jobs im Monat machen musst. Grüße an die Schickeria, mit der du dich um die Kitaplätze schlagen werden wirst. Bitte geh – dieses Stammtischgekotze kann ich echt nicht mehr ertragen.

  • #21
    Ke

    Ja, Hamburg ist cool.
    In Wilhelmsburg, in Billstedt in drr östlichen Hafengegend ist es schon richtig toll.

    Berlin hat auch seine coolen Viertel, die täglich in den Nachrichten unter Gewalt zu finden sind.

    Irgendwie kommt bei mir der Eindruck auf, dass viele Ruhris einfach nicht aus ihrem Kiez herauskommen.

    Hier fehlt insbesondere Einkommen

  • #22
    Werner

    Wer wie ich als zugezogener nach Herne gekommen ist um einige Zeit hier zu arbeiten schaut regelmäßig auf den Kalender um so schnell wie möglich wieder zu verschwinden. Es fängt ja schon mit der Mentalität an, Unhöflichkeit, primitives Benehmen und asoziales Auftreten werden nicht nur toleriert sondern auch noch gepflegt. Will man ausgehen findet man sich schnell in der Franchise- Eventgastronomie wieder, alles andere schließt nach spätestens zwei Jahren wieder — wobei der Ruhri nunmal auch kein Entrepeneur ist. Man arbeitet lieber mehr schlecht als recht — und jammert über alles. So ist übrigens auch die einzige Kommunikation, denn auf vernünftige Unterhaltungen oder den gepflegten smalltalk hat hier niemand " Bock ". Gehe öfter zu einem " Expat-Stammtisch " von Menschen die wegen einem Eon-, Uni- Vonovia- etc. Job hergezogen sind, alle mittlerweile 29 Teilnehmer wollen nur noch hier weg ! Alles klar ??

  • #23
    Torsten

    @ Werner

    Speaking of "Jammern"? Also der einzige, der hier jammert, bist doch du, oder? So so, ihr findet hier also – gut bezahlte – Jobs? Das ist wahrlich grausam – mein Beileid!

    Oder warum seid ihr hier, wenn nicht wegen der guten Jobs? Dann geht doch – Deutschland und Europa sind groß! Ihr werdet doch wohl woanders nen guten Job finden. Dann könnt ihr dort weiter motzen!

    Und wenn du außer Franchise-Gastro und primitiver Smalltalk-Leute nichts findest und kennst, ja dann bist du wahrlich weder ein guter Entdecker (soll ich dir jetzt allen Ernstes Locations nennen im Zeitalter von Internet, Tripadviser, Maps und Co.?) noch ein guter Menschenkenner.

    In diesem Sinne: Alles Gute – wo auch immer!

  • #24
    Werner

    In Beitrag Nr. 6 sind schon die Hintergründe gut dargestellt. Es gibt im Ruhrgebiet den bodenständigen Menschen einfach nicht der sich positiv mit seinem Umfeld identifiziert. Hinzu kommt der hohe Anteil im prekären Beschäftigungsverhälnis stehender Arbeitskräfte — das Wort Fachkräfte habe ich bewusst schon vermieden. Abgerundet wird diese schwache Mischung noch mit tief in das soziale Netz gefallener Menschen deren Elterngeneration das Arbeitsleben schon nicht kannte.

  • #25
    Werner

    Lieber Torsten, ja genau Deine aggressive Art zeichnet doch den Menschenschlag hier aus, Du hast ja nicht mal meinen Kommentar den Du aufgreifst richtig gelesen oder verstanden — darum bin ich übrigens auch beruflich hier, einigen Ortsansässigen beizubringen wie ein vernünftiger Arbeitsablauf funktioniert — und glaube mir — es ist nicht einfach. Zum Glück! gibt es aber auch sehr freundliche Menschen hier – zu denen gehörst Du jedoch nicht!

  • #26
    Torsten

    @ Werner

    Ich habe deinen Kommentar sehr wohl richtig gelesen – und verstanden. Was gibts denn daran auch nicht zu verstehen?

    Du kennst mich überhaupt nicht – und du kennst die überwältigende Mehrheit der 5 Millionen Menschen im Ruhrgebiet rein gar nicht. Dennoch verurteilst du uns pauschal als aggressiv, unfreundlich und unhöflich, primitiv und asozial, unkommunikativ und oberflächlich. Du sprichst den Menschen hier pauschal sämtlichen Einfallsreichtum und Erfindergeist sowie positive Lebenseinstellungen, Können (dein Stichwort Arbeitsabläufe) und Fach(kräfte)wissen ab.

    Und dann erwartest du, hier von den Menschen mit offenen Armen empfangen zu werden? Merkst du eigentlich noch was?

    P.S.: Ach ja, zum Thema Fachkräfte und Bildung etc. pp.: Deine Zeichensetzung ist grauenhaft!

  • #27
    Werner

    Einfallsreichtum und Erfindergeist — das war wohl vor 130 Jahren so als ZUGEZOGENE ( Thyssen, Hoesch,Krupp – sie stammten alle nicht von hier ) Verdienste um die Stahlindustrie erworben haben — so, jetzt bist Du dran……

  • #28
    Klaus Lohmann

    @Werner: Die Familie Krupp ist seit 1587 nachweislich in Essen beheimatet, Leopold Hoesch hat in Dortmund in 1871 gegründet (da war das Ruhrgebiet noch nicht allzu lange aus seiner vorindustriellen Zeit erwacht und auch bei weitem nicht dicht besiedelt), nur die Familie Thyssen war durch die Fusion mit Krupp auch im Ruhrgebiet bekannt und keine "ZUGEZOGENE", vergessen hast Du z.B. Familie Stinnes aus Mühlheim, Franz Haniel aus Duisburg-Ruhrort etc. pp.

    Mit anderen Worten: Du schreist und laberst dösig (wie man hier so sagt;).

  • #29
    Walter Stach

    Werner
    wie riesengroß müssen die persönlichen/beruflichen Niederlagen sein, die Sie im Ruhrgebiet haben hinnehmen müssen. Denn ohne solche kann ich mir den unsinnigen Inhalt und die nur schwer zu ertragende Diktion Ihrer Beiträge nicht erklären.

    Von einem Ruhrgebietler wie mich dazu abgewandelte Verse von Gottfried von Straßburg an Sie adressiert:
    "Hassen und Neiden
    muss der Ruhrgebietler leiden.
    Es erhöht des Ruhrgebietlers Wert,
    wenn der Hass sich auf ihn kehrt".

    PS
    "Und sie stammen alle nicht von hier" -sh. -27-

    Einige hervorragende Wissenschaftler, Unternehmer, Banker, Journalisten, mittelständische Unternehmer pp. stammen von hier -jedenfalls haben sie Ahnen, Urahnen, Ururahnen, die aus dem westfälischen oder rheinischen Teil des Ruhrgebietes stammen.

    Und viele Ruhrgebietler -hervorragende Wissenschaftler, Unternehmer usw.- haben in der Tat Ahnen, Urahnen, Ururahnen, die nicht von hier stammen, sondern z.B. aus Ostpreußen, Schlesien, Polen, der Tschechei, aus Ungarn, aus Italien, aus Slowenien, aus Spanien und Portugal.

    Und viele Ruhrgebietler wie ich z.B. sind Nachkommen aus "Mischehen" zwischen Alteingessenen und Zugezogenen. Ich habe gute Gründe festzustellen, daß diese "Mischlinge", so wie ich einer bin, ihr Ding machen bzw. gemacht haben", gut und oftmals sehr gut : Als Unternehmer, als Banker, als Berater, z.B. wenn es um die Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation in Unternehmen und Behörden geht, und das ohne Hilfe eines "Zugezogenen" -sh. -25- "Ortsansässigen funktionierende Arbeitsabläufe beibringen".

  • #30
    ke

    @27 Werner:
    Es bleibt für mich jetzt noch die spannende Frage, wo es aktuell in Deutschland so richtig toll und lebenswert ist. Eine Begründung würde mir auch helfen.

    Ich bin auch regelmäßig im Land unterwegs und lerne verschiedene Mentalitäten und Wohnsituationen kennen. Meine Heimatstadt Dortmund möchte ich aber nicht vermissen. Der Lebensraum Rhein-Ruhr bietet in 1 Stunde Umkreis deutlich mehr als alle Regionen, die ich bisher erleben durfte.

    OK, ein Meer mit Strand würde mir gefallen :-).

  • #31
    Werner

    @Klaus : alle drei genannten kamen nicht von hier und das steht auch für Dich nachzulesen bei Wikipedia — die Fusion Thyssen/ Krupp wurde doch erst vor zwei Jahrzehnten eingeleitet, Angehörigen der Familien haben nie fusioniert ( wenn Du das als Synonym für Heirat gemeint haben solltest) und die Tyssens sind nun einmal alter Adel aus Ungarn .
    Spar Dir doch deine Beleidigungen und schreibe zivilisiert… allerdings ist das auch wieder ein Paradebeispiel für die von mir bereits skizzierte Mentalität der Einheimischen…

  • #32
    Werner

    @KE : außer in Berlin , Bremerhaven und hier ist es überall toll in Deutschland. Warum ? Vielleicht weil die linken Parteien nunmal hier wie dort ihre Hochburgen haben und den wirtschaftlichen Niedergang und dessen Folgen als Erklärungsmodell ihrer Ideologie benötigen… deshalb ändert sich ja auch nichts oder ist euch eine nennenswerte Erfolgsstory der letzten Jahre hier bekannt ?

  • #33
    Klaus Lohmann

    @Werner: Dein abstammungstheoretischer Spaßausflug leitet nur her, dass hier fast Niemand "Bio-Ruhri" war oder ist – außer ein paar alten Landadelsfamilien. Aber Du möchtest hier ja auch nicht den Eindruck einer ernsthaften Diskussion erwecken, deshalb bleibe ich auch im dazu passenden Idiom: Mach lieber den Kopp zu! Und grüß mir das "shit hole" Herne;-)

  • #34
    Torsten

    Ach Werner, man weiß echt nicht mehr, ob man schreien oder lachen soll. Deine "Ausführungen" zu Wikipedia-Einträgen und Urahnen-Ursprüngen aus dem 15. und 16. Jh. könnten jedenfalls grotesker und lächerlicher nicht sein.

    Neben Rechtschreib- nun auch noch Defizite in Geschichte und Recherchemethoden / Quellenforschung? Wie war das noch gleich mit Fachkräften und Bildung? 😉

    Jetzt haben dich hier schon mehrere dran erinnert: Wie kann in den Wald hineinruft, so….
    Aber dass du das nicht verstehen kannst/willst, verwundert nicht (ebenso nicht deine politische Gesinnung).

    Es tut uns allen schrecklich Leid, dass es für dich nicht zu einem besseren Job gereicht hat, so dass du nun da arbeiten musst, wo du nicht wohnen und leben willst. Haben wir Dummen jetzt alle verstanden – deshalb lass jetzt mal gut sein.

  • #35
    Werner

    Na ja, ich nehme das zur Kenntnis und möchte zum Abschluss noch sagen das mir bisher die ausländischen Mitbürger am positivsten aufgefallen sind, vor allem Türken, Polen und Russen sind zielstrebig, höflich und engagiert — hier in Herne und nebenan in Gelsenkirchen wäre es um die Wirtschaft schlecht bestellt wenn nicht Emigranten der zweiten Generation das Zepter in die Hand genommen hätten. Und Torsten – ihr – bleibt besser unter euch.

  • #36
    ke

    @32 Werner:
    Dass Herne in vielen Stadt Rankings hintere Plätze belegt, ist bekannt. Attraktiv ist für mich die Gegend um die Gysenbergpark. Der Rest hat Aufholbedarf. Man ist aber auch schnell wieder aus der kleiner Stadt raus.

    Wenn ich merke, dass ich mit einer Gegend nicht kompatibel bin, würde ich sie wieder verlassen und Gegenden suchen, die mehr zu mir passen. Ein Job ist nicht alles. Aber alle Großstädte in Deutschland sind eigentlich "Links".

    Ca. 30 Expats, die alle unzufrieden sind, sind natürlich auch eine Gruppe, die selber viel unternehmen kann. Gepflegter Smalltalk ist doch in der kleinsten Hütte möglich, wenn er denn fehlt.

    Natürlich gilt es für die neuen Ruhris darüber nachzudenken, wie es um die Einstellung und den Willen, Veränderungen zu anzunehmen, bestellt ist. Das Leben im "Ausland" als Teil des Karrierepfades ist natürlich auch dazu gedacht, die eigene Flexibilität und das Anpacken zu beweisen.

    "Embrace change"

  • #37
    Bebbi

    Aber wo kommt den nun Werner her? Und welcher Anteil der Bevölkerung hat da auf Jahrhunderte zurück keinerlei Migration im Stammbau? Und in welcher Branche findet man da nicht aber hier ein Arbeitsplatz.

  • #38
    Helmut Junge

    Werner, du hast hier im Ruhrgebiet einen Arbeitsplatz gefunden und kommst deshalb nicht wieder weg. Aber du würdest gerne wieder weg. Stimmts? Du bist gefangen in einem Sumpf, der dich zwar gut ernährt aber nicht glücklich macht. Abhauen kannst du genau deshalb nicht. Also mach das Beste aus deiner Misere und jammere nicht herum.
    Und denke daran, daß ein Teil der hiesigen Bevölkerung zu den drei Prozent freundlichsten Menschen der Welt zählt.

  • #39
  • #40
    Werner

    Na ja, es kommt ja ein wenig Leben in diese angestaubten Kommentare. Warum sollte ich jammern, mein Einsatz ist auf 36 Monate befristet wovon 14 noch vor mir liegen, dazu eine Bahncard 100 und ein 74 %iger Gehaltszuschlag. Zwei Freitage sind frei — beklagen möchte ich mich persönlich nicht; eine Strafexpedition sieht anders aus. Würde ich die 36 Monate NRW in Aachen, am Niederrhein oder im Rheinland verbringen wäre das allerdings wie bezahlter Urlaub.
    Übrigens wundert mich warum niemand darum gebeten hat meine Behauptungen zu erklären, statt dessen kommen Beleidigungen, Unterstellungen und BlaBla….

  • #41
    Torsten

    "Warum sollte ich jammern?" Ja, frag das nicht uns, frag das dich selbst. Warum tust du es denn (siehe oben)? Wenn es keine "Strafexpedition" ist, dann lässt dein Verhalten nur 2 Schlüsse zu: Entweder kann es so schlimm hier nicht sein, oder es mangelt dir einfach an Job- und/oder Ortsalternativangeboten! Denn hättest du andere Angebote, würdest du ja nach Aachen, an den Niederrhein oder ins Rheinland gehen (welch gelobte Länder) – haste aber nicht, tuste aber nicht!

    "Stattdessen kommen Beleidigungen, Unterstellungen und BlaBla". Jetzt darf schon wieder herzlich gelacht werden! Ein letztes Mal: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus". Kennsse nich, wa? Wie bist du hier in die Kommentare eingestiegen? Genau so (siehe oben)! Du fängst also mit Behauptungen, Unterstellungen, pauschalen (Vor-)Verurteilungen und Beleidigungen an – und bettelst dann, dass man nach "Erklärungen" dafür fragt!?!? Was ist das für eine Art der "Argumentation" und "Diskussion"? (Die letzten Anführungszeichen sind sehr bewusst gesetzt!)
    Lernt man das so bei deinen tollen "vernünftigen Arbeitsabläufen"?

    Übrigens….. Dass du die Frage nach deiner Herkunft nicht beantwortest, verwundert abermals gar nicht. Man will sich ja nicht selber bloßstellen, gelle?

  • #42
    Arnold Voss

    Werner, sie gehen für 3 Jahre in eine Gegend, die sie richtig scheisse finden, nur weil sie in der Zeit mehr Gehalt bekommen? Sein sie mir bitte nicht böse und verstehen sie meine Frage auf keinen Fall als Vorwurf. Aber kann es sein, dass sie Geldsorgen haben oder hatten?

  • #43
    Helmut Junge

    Alle meine vier Großeltern sind von weit her hierhin gezogen, weil es hier etwas Geld zu verdienen gab. Hier bleiben wollte keiner von ihnen. So wurde das Ruhrgebiet voll. Jetzt kommt Werner auch dazu. Nach drei Jahren bekommt er einen Anschlußvertrag usw. Der bleibt bis an sein Ende hier.
    Immer kritisch distanziert, und wundert sich später, daß Neuzugezogene auf die Ansässigen schimpfen und sogar glauben, daß Werner auch alteingesessen ist. So was aber auch.

  • #44
    Bebbi

    Um für mich mal die Diskussion zusammen zu fassen: Werner ist des Geldes wegen im Ruhrgebiet und alle außer die Ausländer sind doof. Alle anderen sagen: Nee, hier ist keiner doof.

    Naja, vielleicht ist Werner einfach nur an die Idioten geraten, die es überall gibt. Vermutlich zum gleichen Anteil in der geheimen Herkunft Werners …

  • #45
    Werner

    Ist doch wohl klar das ich daher komme wo auch der erfolgreichste Fußballverein Deutschlands beheimatet ist !

  • #46
  • #47
    Bebbi

    Keine Ahnung, welcher Verein es am häufigsten geschafft hat aufzusteigen …

    München, die Stadt mit den unverschämt hohen Mieten. Warum sollte man da wohnen wollen.

  • #48
    Klaus Lohmann

    @Werner: Das ist ja mal geil;-) Ein sehr guter Dortmunder Jugendfreund, der über einige Jahrzehnte berufsmäßig in München gelebt und dort bei einem großen Rückversicherer sehr gut verdient hat – Eigenheim in bester Wohnlage (Harlaching) -, hat sich just vor einigen Wochen hier in Dortmund seinen "Altersruhesitz" gekauft und zieht zurück in die Heimat, weil ihn das Münchner Geschnösel ankotzt und er auch mal wieder preis*wert* leben möchte, statt einen schwarzen Hofstaat zu finanzieren.

    (Und ich kann mich noch an einen "unvergesslichen" Abend anno 1997 in München erinnern, als es nach dem ChampionsLeague-Finale in der ganzen verk.ckten Stadt nix mehr zu Essen und zu Trinken gab – also echtes Minga, wie vor 150 Jahren;-))

    Gibt’s eigentlich schon ein "Isarbarone"-Blog, wo *wir* mal so richtig ablästern können?;)

  • #49
    Walter Stach

    kE
    -46-
    Ja, so ist es.

    Konkret heißt das:
    Von 1945 bis heute hat es 8 Oberbürgermeister der Stadt München gegeben. Davon gehörten 6 der SPD und 2 der CSU an. Da die beiden von der CSU es insgesamt nur auf eine jährige Amtszeit geschafft haben, wurde München also seit 1945 rd. 64 jahrelang von Oberbürgermeistern der SPD "regiert".

    Unabhängig von den Ein- bzw. "Auslassungen" des Werner könnten auch diese Daten einfließen in die Diskussionen über gesellschaftspolitische "Gräben" zwischen Stadt und Land -zwischen z.B. den Großstädten in Bayern und den ländlichen Regionen ("man" spricht ja darauf bezogen mittlerweile von einer Zweiklasen-Gesellschaft) oder in die Diskussionen über das unterschiedliche Verhalten des Wählers, über seine wechselnde parteipolitische Präferenz je nachdem, ob Landtags-, Bundestags- oder ob Kommunalwahlen anstehen und darüber, ob und ggfls. warum insbesondere bei Kommunalwahlen der Persönlichkeit des Spitzenkandidaten/der Kandidatin – im Verhältnis zu "seinem " Parteibuch" mehr Gewicht zuzukommen scheint als bei Landtags-und bei Bundestagswahlen -jedenfalls in der Vergangenheit, denn, so scheint mir, mit der inhaltlichen Annäherung Parteien -nicht nur der sog. Volksparteien-, wird es auch bei Landtags- und Bundestagswahlen mehr als bisher auf das Charisma der Spitzenkandidatin/des Spitzenkandidaten ankommen (… ein deutscher Macron? Könnte Habeck als solcher wahrgenommen werden? Abwegig sind solche Überlegungen jedenfalls nicht, worauf auch Aufgeregtheiten im sog. konservativ/liberalen Lager hindeuten, nach dem es aus dieser Lagersicht in einigen Medien zu überschwängliche Loblieder auf Habeck gegeben haben soll),

    kE
    Meine Anmerkungen als Reaktion auf Ihre Festellung unter -46- hat mich von Werner weggeführt – denkbar als Reaktion darauf, daß mir zur Werner nichts , nicht mehr einfällt, jedenfalls nicht irgend etwas von Belang.

  • #50
    ke

    @49 W. Stach:
    Ja, die Disparitäten zwischen den Regionen Bayerns sind enorm. Es gibt auch viele strukturschwache Regionen. Offen ist dann noch, wie sich eine mögliche Reduzierung der Landwirtschaftssubventionen auswirkt.
    In meinem Bekanntenkreis arbeiten einige Personen mit ähnlichen Jobs wie ich in München. Ich kann hier keine höhere Lebensqualität trotz der höheren Einkommen erkennen.
    Die Rentner haben erhebliche Probleme, weiterhin in ihrer Umgebung zu leben, da die Rente einfach nicht reicht.

    OK, die Nähe zu den Alpen und dem Vorland ist toll, aber wie oft fährt man dahin?

    Ich habe bisher weder von Herrn Macron noch von Herrn Habeck etwas mitbekommen, das mich interessiert/fasziniert hätte.

    Insgesamt habe ich bisher auch schon einige Parteien gewählt. Die Wahl war eher vom Programm bzw. von den Fähigkeiten der Mannschaft, Dinge umzusetzen, abhängig als von den Spitzenkandidaten.

    Überschwängliche Loblieder gab es in vielen Bereichen auch für Herrn Schulz, heute kann er noch nicht einmal seine eigene Partei von seinem Handeln überzeugen. Und dass ca. 1 Jahr nach der 100% Wahl.

  • #51
    Helmut Junge

    Walter (49), unbestritten hat die SPD früher über ein gutes Führungspersonal verfügt.
    Du wirst es noch nicht bemerkt haben, aber genau das wird ihr heutzutage nicht mehr unterstelllt. Ich kenne nur einen einzigen Anhänger, der das glaubt. Ob der Mitglied ist, weiß ich nicht genau. Mitglieder hat diese Partei ja genügend. Wenn es danach ginge…
    Heute steht sie bei 17% und hat die Möllemannmarke im Limboschritt geknackt.
    Da kann man als Mitglied oder Fan sicher mal von früher träumen. War eine schöne Zeit damals. Find ich auch.
    Nur ist diese Zeit vorbei.

  • #52
    Werner

    #33 Und grüß mir das "shit hole" Herne
    #36 Dass Herne in vielen Stadt Rankings hintere Plätze belegt, ist bekannt. Attraktiv ist für mich die Gegend um die Gysenbergpark
    Das nur zu den Aussagen der Ruhrgebietspatrioten….
    Erfolgsgeschichten des Ruhrgebietes der letzten 20 Jahre:
    Ansiedlung mittelständischer Unternehmen im Wissenschaftspark an der Uni Dortmund ab 2004 ( mittlerweile 60 Unternehmen )
    Bau des Gesundheitscampus in Bochum ab 2010
    GData Campus in Bochum
    zusammengerechnet etwa 1400 Arbeitsplätze ab 1999 im Mittelstand
    Erweiterung der FH Gelsenkirchen ab 1997
    Errichtung kleinteiliger Bildungseinrichtungen ( FOM Essen, SAE Institut Bochum,EBZ Business School Bochum) etwa 600 Arbeitsplätze
    Liefert doch mal zu Erfolgsgeschichten Beispiele und bewertet diese.
    Bitte keine Vonovia da diese schon immer in Bochum war und nur mit der Gagfah aus Essen fusioniert hat, bitte keine Thyssen Krupp da diese immer schon in Essen war und lediglich ein paar Hundert Arbeitsplätze von Düsseldorf nach Essen verlegt wurden ( auf betreiben des seel. Herrn Beitz ) , bitte keine THS da diese lediglich Zukäufe geleistet hat, bitte keine Wilo da auch diese schon seit Jahrzehnten in Dortmund sitzen , bitte keine Krankenhäuser da diese bundesweit durch Zusammenschluss wachsen, bitte kein DHL Logistikzentrum in Bochum ( derzeit in Bau auf dem Opelareal ) da dies ja nach Ende des Opel Werkes keine Erfolgsstory sondern höchstens ein Trauerspiel ist

  • #53
    Werner

    Warum wohl wollen die nicht z.B. nach Bochum kommen ? Wäre das nicht eine Lösung für einen großen Teil der Opelaner gewesen ?

    https://news.01z.de/index.php/news/16655/Wirtschaft/Januar-03-2018/Oberkochen-und-die-Angst-vor-1000-neuen-Arbeitspl%C3%A4tzen

  • #54
    ke

    @53 Werner:
    Unternehmensansiedlungen haben viele Faktoren, deshalb muss der Einzelfall sicherlich genauer untersucht werden. Wenn sie genauere Infos haben, würden sich die Leser des Blogs sicherlich über einen Bericht freuen.

    Hier sind ein paar Infos über Dortmund aus dem Jahr 2016:
    https://www.wr.de/staedte/dortmund/so-entwickelt-sich-der-wirtschaftsstandort-dortmund-id11706672.html

    Wenn sich lokale Firmen gut entwickeln und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen, ist dies doch hervorragend. Warum sollen diese Beispiele nicht genannt werden?

    Ich gehe jetzt raus und genieße die Fluß- und Bachlandschaften an der Emscher 🙂

  • #55
    Klaus Lohmann

    Oh, Dortmund entwickelt sich rasant. Die ehemals für den TechnoPark gedachte Erweiterungsfläche "Im Weißen Feld", ein voll erschlossenes, sehr verkehrsgünstig gelegenes und für HighTec-Unternehmen entsprechend gerüstetes Gewerbegebiet direkt am Kreuz A40/A45, wurde 1998 mit 2 Gebäuden (1 InternetServiceProvider, 1 Weiterbildungsunternehmen/Hotline) eröffnet.

    20 Jahre (sic!) später sitzen dort 1 InternetServiceProvider, 1 Weiterbildungsunternehmen/Hotline und 1 mittelständischer Roboter-Hersteller, ergo ein Zuwachs von *einem* Unternehmen und (durch Rationalisierung und Schließungen bei den anderen Firmen) in Summe 0 neuen Arbeitsplätzen. Toll. Und so schön grün.

  • #56
  • #57
    ke

    @55 K Lohmann:
    Ja, in der Ecke ist es etwas leer. Die Entwicklung fand in anderen Bereich in Uni Nähe, in Ellinghausen, auf der Westfalenhütte, an der B1 und auf den Phoenix Flächen statt.

  • #58
    Klaus Lohmann

    @#57: Das "Weiße Feld" *ist* die Uni-Nähe und eine Expansion (aka "Entwicklung") fand und findet dort trotz Definition als TechnoPark-Erweiterungsfläche faktisch *nicht* statt, weil der selbst ausreichend Leerstand hat. Die Fachhochschule ist seit ein paar Jahren in großen Teilen aus der Stadt neben die Uni gezogen, evt. meinen Sie sowas.

    Lieber vollautomatisierte Kistenschuber, 3-Mann-Webdesignbuden und Praktikanten-Marketing als echte Arbeitsplätze, das ist Dortmund im 21. Jahrhundert.

  • #59
    ke

    @58 K. Lohmann:
    Es sind nicht alle Menschen Professoren, Ingenieure, Spitzenmediziner.
    Früher gab es fürs Malochen noch richtig Kohle, wenn man in der richtigen Branche war. Das ist heute nicht mehr der Fall. Wir brauchen also auch die vielen 1000 Arbeitsplätze in der Logistik mit allen Begleiterscheinungen wie viele LKWs, die die Straßen zerstören. Hier ist es nur eine Frage der Lohnentwicklung, ab wann sich stärkere Automatisierung lohnt. Dann gibt es das nächste Strukturproblem. Das gilt auch für Kassierer etc.

    Was spricht gegen "3-Mann-Webdesignbuden" ? Das können die zukünftigen Internet Giganten sein. Die Selbständigkeit ist in der Informatik durchaus üblich.

  • #60
    Klaus Lohmann

    @#59 In der Logistikbranche werden die Löhne für einfache Tätigkeiten obsolet, da hier die immer "länger" und komplexer werdende Supply Chain auf Automatisierung drängt, um z.B. jetzt noch personalintensive, einfache Tätigkeiten wie das Kommissionieren per Roboter zu erledigen. Die Arbeitskräfte-Nachfrage in der Logistik wird sich auf Facharbeiter für IKT und Prozesssteuerung sowie kaufmännische Tätigkeiten verlagern – das wurde aber auch schon vor 30 Jahren von Gewerkschaften und REFA-Experten (das hieß mal bei Gründung in den 19-Zwanzigern "Reichsausschuß für Arbeitszeitermittlung") genau so vorhergesagt.

    Mal abgesehen davon, dass Webdesign nicht sooo viel mit "Informatik" zu tun hat, ist es arbeitsmarktpolitisch und ökonomisch Unsinn, sich auf diesem eher toten Markt als 432.456ter "Lieferheld" oder "allyoucaneatGroupon"-Nachahmer anzubiedern, das schafft außerdem keine merkbare Anzahl von abhängigen Arbeitsplätzen. Außer mit Klingelton-Besch.ss ala Samwer-Brüder ist da noch Niemand ganz groß mit rausgekommen.

  • #61
    ke

    @60 K. Lohmann:
    In den 70er Jahren bin ich nicht davon ausgegangen, dass ich heute noch mit 900 km/h fliege, dass LKWs auf den Autobahnen immer noch in Staus rasen, weil sie einfachste Automatisierung nicht unterstützen, dass wir im Westen keine Fähigkeit haben, Menschen ins All zu schießen, dass wir aktuell gefühlt mehr Öl als Wasser haben …
    Viele Prognosen war zu optimistisch bzw. die Wirtschaftlichkeit steht dagegen. Der Robotereinsatz ist hoch, ich habe aber das Gefühl, dass er nachlässt, weil sich die Investitionen in die Technik in den traditionellen Bereichen nicht rechnen im Vergleich zum Umzug ins Billiglohnland bzw. im Vergleich zu den vielen ungelernten Arbeitskräften hier im Land.
    Wie lange der Boom anhält, ist für mich offen. Es ist deshalb richtig, dass Dortmund bspw. aktuell Logistik mit dem riesigen Flächenverbrauch nicht weiter fördert.

    Webdesign / das Erstellen von Webseiten ist natürlich weg vom einfachsten html Layout hin zu komplexen Anwendungen bzw., wenn es ums Design geht, um anpassungsfähige Designs, die die versch. Endgeräte optimal unterstützen. Das funktioniert nicht mehr mit Webentwicklung in 24h Büchern.

    Insgesamt bleibt für mich festzuhalten, dass wir davon ausgehen müssen, die Firmen, den Standort und auch den Job mehrmals zu wechseln. Wir leben einfach mehrere Leben in einer Lebensdauer. Hierfür findet die Politik und die Gesellschaft aktuell keine Antworten. Da sind wir im Ruhrgebiet aber nicht allein.

  • #62
    Werner

    Ja fällt denn jemanden noch etwas zum Thema Erfolgsstory ein – hier wurde gesagt das 5 Millionen Menschen im Ruhrgebiet leben. Unter #52 sind doch nun schon einige Beispiele genannt.

  • #63
    Torsten

    Wie wäre es, wenn die Herrschaften Werner und Co. mal jenseits von Wikipedia recherchieren? Zum Beispiel hier:

    https://www.ruhrgruender.de/
    https://www.gruenderszene.de/galerie/startups-aus-dem-ruhrgebiet
    https://wissen.consorsbank.de/t5/Blog/Die-wichtigsten-Unternehmen-im-Ruhrgebiet/ba-p/43514
    http://www.regiomanager.de/ruhrgebiet/arbeitgeber

    Und wie sieht es eigtl. mit der Bewertung der "Erfolgsgeschichten" in anderen Regionen aus? Bei wie viel Prozent dieser "Erfolgsgeschichten" muss man sagen "ist nix Neues", "war schon immer da" oder "ist schon wieder weg"?

    Und warum ist eine Festigung (oder gar Verlegung!) eines Unternehmensstandortes keine "Erfolgsgeschichte"? Siehe EON, siehe RWE/Innogy/Westnetz, siehe thyssenkrupp, siehe Zollverein, siehe Folkwang, siehe Deichmann, siehe ALDI, siehe Hochtief, siehe Schenker, siehe Evonik, siehe siehe siehe …….. (von den abertausenden Kleinst-, kleinen und mittelständischen Unternehmen mal ganz zu schweigen)

    Ich bin gespannt, was die Herrschaften dazu zu sagen haben!

  • #64
    Werner

    Habe die genannten Daten mal von einem unserer Praktikanten ( Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ) grob raussuchen lassen. Bei Wikipedia findet man dazu nichts. Wie wäre es wenn wir mal über die Bilanzen von TK, Eon und RWE sprechen ? Verluste an Verluste…..Außerdem hatte ich darum gebeten Altunternehmer auszulassen. Schaun mer mal ins geliebte Düsseldorf: Ansiedlung der Deutschlandzentrale von LÓreal letztes Jahr, ebenso Eröffnung der neuen Fachhochschule,vor drei Jahren Europazentrale Huawei, vor vier Jahren Deutschland- und Südosteuropazentrale Vodafone mit eigenem Campus, Deutschlandzentrale Deloitte, letztes Jahr Wiedereröffnung und Vollvermietung des legendären und von TK aufgegebenen Dreischeibenhauses ( u.a. Neumieter alltours, Roland Berger etc. ) — und Düsseldorf ist nur ein Ort im fröhlichen und fleißigem Rheinland !

  • #65
    Werner

    Wikipedia auch realistisch:
    Zitat:
    "Trotz einiger Erfolge des Strukturwandels der letzten Jahrzehnte leidet das Ruhrgebiet immer noch unter erheblichen Strukturschwächen.[19] Problematisch sind insbesondere das Kirchturmdenken, die eher kleinräumigen Aktionsradien der Menschen und Unternehmen, ferner die durch den demographischen Wandel schrumpfende Bevölkerung mit einem wachsenden Anteil sozial schwacher Bevölkerungsgruppen und die sich verstärkende Ungleichheit der Lebenschancen in den Städten.

    Die Bundesautobahn 40 markiert in vielen Teilen des Ruhrgebiets einen „Sozialäquator“,[20] eine Grenze zwischen dem ärmeren Norden und dem wohlhabenderen Süden. Diese Zweiteilung zeigt sich insbesondere innerhalb der zentralen Großstädte Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund, in welchen die südlichen Stadtteile oftmals deutlich gehobenere Einkommensstrukturen aufweisen, als die zumeist ärmeren nördlichen Stadtteile. Jedoch zeigen sich auch deutliche Unterschiede zwischen den nördlichen und den südlichen Randgemeinden des Ruhrgebiets. Während die durchschnittlichen Einkommen in kleineren nördlichen Städten wie etwa Gladbeck, Herten, Marl, Lünen, Bergkamen und Bönen deutlich unter dem landesweiten Durchschnitt liegen, liegen sie in kleineren südlichen und südöstlichen Städten wie Sprockhövel, Ennepetal, Herdecke, Schwerte und Holzwickede mitunter deutlich über dem Landesdurchschnitt.

    Die in Teilen des Ruhrgebiets stattfindende Abwanderung der leistungsfähigeren, gebildeteren Menschen hat ein schwindendes Humanvermögen[21] und das Anwachsen eines Prekariats, Menschen in unsicheren wirtschaftlichen Verhältnissen, zur Folge. Hinzu kommen kommunale Finanznöte sowie Mängel der bisherigen Strukturpolitik. Infolge fehlerhafter Problemanalysen sowie fehlender Schwerpunktbildung blieben die Maßnahmen weitgehend wirkungslos und eine Verbesserung der Strukturen konnte nicht erzielt werden.[22] Der Armutsbericht der Sozialverbände 2016 zeigt, dass die Armutsquote mit 20 Prozent und die Kinderarmutsquote im Ruhrgebiet mit 19 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. Die Hälfte dieser Kinder lebt im Haushalt eines alleinerziehenden Elternteils. Erstmals lag 2016 auch die Armutsrisikoquote von Rentnern mit 15,6 Prozent über dem Durchschnitt.[23] Schließlich führen Arbeitslosigkeit, Armut, prekäre Lebensverhältnisse, schlechte Wohnquartiere und höhere Immissionsbelastungen zu einer signifikant geringeren Lebenserwartung.[24]

    In einem regionalwirtschaftlichen Vergleich deutscher Agglomerationen aus dem Jahr 2008[25] wurde festgestellt, dass das Ruhrgebiet hinsichtlich der wirtschaftlichen Dynamik und der Beschäftigungsentwicklung gegenüber anderen Agglomerationsräumen deutlich zurückfällt und eine Trendwende nicht in Sicht ist, was zur Folge hat, dass das Image der nordrhein-westfälischen Wirtschaft insgesamt negativ geprägt wird.[26] Obwohl Teile des Ruhrgebiets (vor allem Dortmund und Essen) einen sukzessiven Turnaround erleben und Investitionen und Dienstleistungsbesatz steigen,[27] gehen in anderen Regionen Investitionen, Beschäftigung und sogar der Anteil qualifizierter Arbeitskräfte zurück. So ist zwischen 2008 und 2014 der Anteil der Gelsenkirchener Bevölkerung mit einem hohen Bildungsgrad (Meister-, Techniker-, Hochschulabschluss) von 24.000 auf 18.000 stark gesunken, zugleich ist aber der Anteil der Personen ohne jeden Ausbildungsabschluss von 83.000 auf 92.000 gestiegen.[28]

    Negativ für die Attraktivität des Ruhrgebietes für Unternehmen ist die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegende Höhe der kommunalen Steuern im Ruhrgebiet infolge der sehr schlechten Finanzlage fast aller Ruhrgebietsstädte "

  • #66
  • #67
    Torsten

    Ich hatte ausdrücklich darum gebeten, mal JENSEITS von Wikipedia zu "recherchieren" (bewusst in Anführungszeichen, denn Wikipedia ist kein Recherchieren! Das lernt man eigtl bereits während der Schulbildung oder spätestens in der Uni).

    Und was kriege ich? Schlecht, stümperhaft und sogar falsch sowie wahl- und zusammenhangslos herauskopierte Wikipedia-Sätze! Grandios!

    Wer "recherchiert" jetzt eigtl? Werner (dann wäre das Ergebnis sehr peinlich) oder Werners Praktikant (ein so arbeitender Praktikant wäre keinen Tag länger bei mir im Unternehmen)?

    Sie wollen "Altunternehmen" aus der Betrachtung ausschließen? Warum? Erschließt sich mir jetzt nicht. Und vor allem frage ich mich, warum Sie selber dann Altunternehmen präsentieren!? Denn jetzt kommen meine Quizfragen:

    Seit wann sind L’Oreal, Vodafone und Deloitte in Düsseldorf? (Seit wann ist die Deloitte- Deutschlandzentrale in Düsseldorf? Diese Info ist mir neu!) Seit wann gibt es die FH Düsseldorf? Und Huawei? (Ihnen ist schon aufgefallen, dass Sie hier Neubauten [sic!] und keineswegs Neuunternehmen aufführen, oder?)

    Und umgekehrt: Seit wann sind die EON- und thyssenkrupp-Zentralen in Essen?

    Ja recherchieren Sie mal (NEIN, nicht Wikipedia!)

    Und ich nenne Ihnen Welt-Konzerne – und Sie kommen mit Alltours, Vodafone und Roland Berger. Das ist niedlich 😉

    Zudem vergleichen Sie eine ganze Region mit einer einzelnen Stadt – Sie kennen das mit den Äpfeln und Birnen, gelle?

    RWE Verlust? Auch da scheinen Sie andere "Informationen" zu haben als der Rest der Welt (https://www.waz.de/wirtschaft/energiekonzern-rwe-steuert-weiter-auf-milliardengewinn-zu-id212537519.html)

    Und überhaupt – in welche Richtung lenken Sie das Ganze hier? Sie fingen an mit asozialen und unfreundlichen Bewohnern, dann war es mangelnde Einfallsgabe der Menschen in dieser Region – und jetzt sind wir bei Neubauten in Düsseldorf (aus Wikipedia kopiert)…

    Eine logische und stringente Diskussions-, Argumentations- und Arbeitsführung sieht anders aus!

  • #68
    ke

    Ja, mit der Recherche gab es viele Infos, die mir auch komplett neu waren und etwas von dem Charakter einer Parallelwelt hatten.

    Mannesmann wurde von Vodafone in den 90er Jahren gekauft. Warum gibt es wohl in Ddorf das Mannesmannufer?
    Im Bereich Dreischeibenhaus wurde/wird viel neu gebaut. Das alte Haus und die Tiefgaragen hatten im alten Zustand dann doch viel 50er Jahre Charme.

    Alltours ist von DU nach D gezogen.

    Insgesamt boomt Ddorf. Das Rheinufer ist schön. Es gibt dort Jobs ohne Ende. Nur möchte ich dort nicht arbeiten. Der ÖPNV ist eine Katastrophe. Der RRX wird zurzeit u.a. durch ein Duisburger BI blockiert, die die Planungsunterlagen für die seit 18xx bestehende Strecke sucht.
    Der Verkehr in Ddorf geht gar nicht. Außerdem gibt es noch nicht einmal Bundesliga Fußball in der 1. Liga.

    Fleißig? Nein. Privileg einer Landeshauptstadt. Der Flughafen hilft auch.
    Wem Ddorf zum Feiern, fürs Ausgehen gefällt, der kann es auch außerhalb der Berufs-Verkehrszeiten schnell erreichen. Ich mache es selten.
    Der Japan Tag ist eine Empfehlung. Aus Dortmund bin ich in 1 Stunde Sa abends da.

    Das ist auch ein Vorteil unserer Region Rhein Ruhr.

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