5

Ruhrpilot – Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

odysseus

Ruhr2010: Odysseus im Revier…Welt

Ruhr2010 II: Premiere mit Pennplatz…Spiegel

SPD: Gabriel rüttelt NRW-Genossen auf…Spiegel

Wirtschaft: Ruhrgebiet fällt zurück…Welt

FDP: Geschätzter Westerwelle…Gelsenkirchen Blog

Bochum: Frauen in Mali…Bo Alternativ

Pop: BlackIsBeautiful auf ByteFM!…Ruhrclubbing

Architektur: Mies van der Rohe Award…Revier Magazin

Bildung: Superhelden…Walhus

Ebay: Ärger wegen Paypal…Der Westen

RuhrBarone-Logo

5 Kommentare zu “Ruhrpilot – Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

  • #1
    Arnold Voss

    Das „Raumlabor“ aus Berlin die räumliche Seite der Odysse durch das Ruhrgebiet gestaltet ist schon ein Armutszeugnis für die Region. Nichts gegen die Leute vom „Raumlabor“. Die sind klasse. Aber gab es da wirklich keine vergleichbare Truppe im Ruhrgebiet selbst?

  • #2
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Arnold: Das passt doch ins Bild: Programmierung, Design, der Kollege für Ruhr2010 TV, Projektmanager Fesel, Byte FM – alles wurde von Aussen reingeholt. Das Gelaber von der Kreativwirtschaft im Revier glauben die doch selbst nicht. Warum hat man nicht mit den Campus-Radios was im Revier aufgebaut? Warum nicht regionale Agenturen berücksichtigt? Weil die Verantwortlichen sich haben irgendwas aufschwatzen lassen, weil sie selbst keine Ahnung haben und nicht das Standing, eigenen Vorschläge zu machen. Oder aber: Es war ihnen einfach egal. Letzteres ist das Wahrscheinlichste. Soll man sich darüber noch ärgern? Nö, mach ich nicht mehr. Wir werden in den nächsten Monaten einfach Fehler für Fehler aufzeigen. Und das Schöne an uns ist im Vergleich zu den eigenen Medien der Ruhr2010 GmbH, dass wir gelesen werden. Wir agieren nicht auf Augenhöhe 🙂

  • #3
    Arnold Voss

    Sagen wir mal besser, wir agieren internet-medienmäßig weit über deren Augenhöhe. Aber die können sich ja noch verbessern, was ich ihnen wünsche.

    Aber inhaltlich hast du mehr als recht. Ich glaube, dass auch noch ne gehörige Portion Schiss dazu kommt. Auf keinen Fall ein Risiko eingehen. Anerkannte Namen aus der Ferne kaufen statt noch nicht anerkannten Namen aus der Region eine Chance zu geben. Könnte ja was schiefgehen und dann ist man auch noch dafür verantwortlich.

    Das ist in den wirklichen Metropolen anders. Da gibt es mehr Verantwortliche die nicht nach links und rechts schielen bevor sie auch nur einen Schritt tun. Die setzen selbst die Standards und riskieren auch mal einen Flop. So fördert man die guten Leute in der eigenen Szene und macht sie groß. So werden überlokale und überregionale Namen geboren die das Zeug zur globalen Marke haben.

    Metropole Ruhr! Das ich nicht lache.

    Wowereit macht seit einiger Zeit bei jeder Gelegenheit deutlich, das Berlin auch die Hauptstadt der Kultur ist. Sozusagen die immerwährende Kulturhauptstadt. Clever! Und die aktuelle Kultuhauptstadt Ruhr liefert dazu, freiwillig oder unfreiwillig, die Steilvorlagen.

  • #4
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Arnold: Wir wissen doch beide, dass das Ruhrgebiet eine Addition von Vororten ist, mit ganz wenigen urbanen Inseln die ich privat nur ungerne verlasse. Und so sind auch die meisten Entscheider im Revier: Voortpolitiker, die vielleicht noch dafür sorgen können, dass die Müllabfuhr funktioniert, aber noch nie eine eigene Idee hatten. Denen können umherschweifende Berater nun einmal jeden Scheiß verkaufen. Das Beste ist doch, so viel wie es geht selbst zu machen.

  • #5
    Arnold Voss

    Wieviel gute Leute ich im Ruhrgebiet kenne bzw. kannte die deswegen das Weite gesucht haben. Die mit ihren Ideen an dieser Hegemonie der ängstlichen Kurz- und Engblicker immer wieder gescheitert sind.

    Und dann kommen viele Jahre später Leute eingeflogen die dieselben Ideen propagieren und die werden dann hofiert, obwohl diese Ideen mittlerweile zu spät kommen, um die Probleme zu lösen für die sie gedacht waren.

    Oder es werden Ideen über das Ruhrgebiet gestülpt die einfach nicht hier hinpassen bzw. für die die Voraussetzungen fehlen, weil es hier eben immer noch nicht ist wie überall.

    Oder es werden Second-Hand-Ideen ans Ruhrgebiet verhökert, die woanders totgelaufen sind. Während die abgewanderten Kreativen woanders brandneue entwicklen. Die aber nicht für ihre alte sondern für ihre neue Heimat.

    Man könnte das heulende Elend kriegen wenn man dazu neigen würde. Ich dagegen halte es mit Frank Delano, oder auch kürzer Teddy, Roosevelt, einem der berühmtesten amerikanischen Präsidenten:

    Do what you can, where you are, with wat you have!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.