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Ruhrstadt-Netzwerk: Tod auf Raten…

Vor einem Jahr hatten wir auf dem Blog einen Artikel über das Ruhrstadt-Netwerk. Dem schloss sich eine Diskussion mit bislang 422 Kommentaren an. Nun gibt es Neuigkeiten…

Der Gründer der im vergangenen Jahr umbenannten Internetseite, Peter Krämer, ist draussen und plant die Gründung – Tusch – eines neuen Businessportals für das Ruhrgebiet. Sehr originell… Hier ein Brief von Krämer, den er kürzlich auf Xing gepostet hat:

Liebe Gruppenmitglieder,
Sie haben mutmaßlich registriert, dass der Gruppenname sich geändert hat.

Zu XING an sich passt der Businessansatz besser als ein eher genereller. Dazu kommt, dass seit der Umstellung des Portals http://www.ruhrstadtregion.de gar keine Community und eigentlich auch kein Netzwerk mehr existiert. Das hat Gründe bei der Unzulänglichkeit der Software und war durch mich nicht steuer- und änderbar leider.

Dem RuhrStadt Netzwerk fehlte es an Einnahmen, erst recht seit Juni. Daher konnte ich gegen mein Ausscheiden keine Einwände vorbringen. Der Partner Ulf Hofes bestand auf 100 %. 

Was nun passieren wird, keine wirkliche Ahnung.

Die RuhrStadt Angels sind zuletzt sehr passiv geworden, die Beiträge blieben aus, die Besucherzahlen sind extrem zurückgegangen und stürzen weiter ab. Es gibt ja auch nichts Neues zu lesen seit einigen Tagen.

Nun kann man auf der Seite http://www.ruhrstadtregion.de folgende Informationen nachlesen:

„Da wir wieder in einer Umstrukturierungsphase sind, findet zurzeit keine Aktualisierung der Seite statt.
Ab Mitte Januar sind wir wieder mit frischen Meldungen für Sie da!“

Kein Kommentar, online ist online und kennt keine Pausen, für einige Wochen schon gar nicht.

Ich persönlich werde voraussichtlich mit den Partnern http://www.itnt.de Anfang Januar eine neue Firma gründen, Name itnt-select. Dazu akquiriere ich Kunden, bin aktuell intensivst dabei, zielgerichtet neue Kontakte bei XING zu sammeln.

Dann möchte ich Einnahmen generieren durch Aufträge für ITNT für den Onlinebereich der Kunden, zumal Social Media Marketing mehr Liquidität für Unternehmen aus der Region durch 100 % Factoring, finanziert durch eine bayrische Genossenschaftsbank  die Beratung des Weltkonzerns Veolia und das Schaffen von Kontakten und Aufträgen.

Gern werde ich auch anderen Interessenten helfen, denn tausende Unternehmenskontakte können vielfach hilfreich sein. Stichwort: Spinnrad öffnet Türen. Bitte einfach eine Mail an mich schicken:
mail@peterkraemer.de

Schließlich soll es ein neues Business-Portal geben, sehr bald, akquiseorientiert. Lassen Sie sich überraschen.

LG und danke für Ihr Vertrauen
Peter Krämer

Tja, das wars dann wohl – mit dem Ruhrstadtnetzwerk und Krämers Plänen… Bedauerlich, dass die eigentlich sympathische Idee sich für das Ruhrgebiet einzusetzen in Hände von Leuten wie Krämer gefallen ist. Und gut, dass das jetzt vorbei zu sein scheint.

 

RuhrBarone-Logo

9 Kommentare zu “Ruhrstadt-Netzwerk: Tod auf Raten…

  • #1
    Marc Siepmann

    Ruhrstadt Netzwerk, Ruhrstadt, das sind nur Potemkinsche Dörfer. Mein Eindruck, mit dem Ruhrstadt Netzwerk wollte Peter Krämer die Flagge der Ruhrstadt hoch halten. Doch die Ruhrstadt in den RVR-Grenzen ist ja bekanntlich auch am Ende.

  • #2
    Torti

    HÄÄÄÄÄÄÄh ????

    „Dann möchte ich Einnahmen generieren durch Aufträge für ITNT für den Onlinebereich der Kunden, zumal Social Media Marketing mehr Liquidität für Unternehmen aus der Region durch 100 % Factoring, finanziert durch eine bayrische Genossenschaftsbank die Beratung des Weltkonzerns Veolia und das Schaffen von Kontakten und Aufträgen.“

    Kannst jemand das Gestammel in ein sinnvollen Satz bringen oder ist Herr Krämer nur eine weitere Marketing-Dummschwätzer auf den Menschen so gerne reinfallen ?

  • #3
    Stefan Laurin Beitragsautor

    Nö, Krämer hat gedacht er käme unter dem Label „Ruhrstadt“ schnell zu Geld. Mehr hat ihn nicht interessier. Was er nicht verstanden hat: Wenn Typen wie er auftauchen ist das Thema längst durch…

  • Pingback: Links anne Ruhr (28.12.2011) » Pottblog

  • #5
    Wölfi

    Das Ruhrstadt Netzwerk ist dadurch aber doch nicht tot. Ich verstehe seine Email so, dass nur er sich daraus zurückgezogen hat und das Netzwerk weiterläuft.

  • #6
  • #7
    Hans Bickel

    …tausende Unternehmenskontakte… haben auch beim Netzwerk nicht geholfen.
    …Spinnrad öffnet Türen… Blödsinn, es schließt sie, schneller als man „Hallo“ sagen kann.

    Gut das ihr hier weiter berichtet, denn man muss immer wieder vor solchen Windeiern warnen, bevor noch mehr Unternehmen in die „Krämer-Falle“ tappen.

  • #8
    Dunja

    Was lange währt, wird endlich gut….wir…denen wirklich was an www.ruhrstadtregion.de liegt schauen nach vorn und versuchen mit all unserem Herzblut und dem Glauben das diese HP etwas TOLLES ist neu anzufangen. Die Vergangenheit ist nicht erwähnenswert,wir hoffen das unsere alten „Freunde“ ebenfalls durch die „Umstrukturierung“ wieder den Weg zu uns finden um bei uns wieder mitzumachen.

    Ich kann nur für die mir bekannten Leute und für mich sprechen…wir freuen uns auf einen NEUANFANG!!!!

  • #9
    thorsten b.

    und gut das die arbeit des betrüger- & ausbeuter-netzwerks prokulturgut.net mit der akademie der kulturen, die die dubiosen, nachgebastelten presseausweise ausstellte, der ganze teilnehmerlisten und öffentliche förderungs-schmu, das leute-hinhalten u.a.m., vorläufig ein ende gefunden hat, wie es scheint – zumindest im rahmen der ruhrstadt.

    da hatten sich wohl zwei gefunden – mit dem unterschied, das der eine fähig ist, unternehmmungen auch umzusetzen…

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