Sag Nein zu den Jesus-Freaks

Joswig und Schlange hatten gestern im Rottstraßen Theater ihre Lesung. Wie es war? Gut natürlich.

Drei Stücke haben Bastian Schlange und Patrick Joswig aka Wattenscheider Schule gestern in der Rottstraße gelesen. Lange Reportagen, sprachmächtig und bildreich. Die Tour mit den besoffenen Fans der SG Wattenscheid 09 zum Auswärtsspiel nach Köln war eine harte Nummer. Nicht nur für die beiden, die fast auf die Nase bekommen hätten. Die Schilderung der Versuche diverser Wattenscheider in einem wackeligen Bus auf der Autobahn in eine Cola-Flasche zu pinkeln zeigten, dass Fantum eine harte Sache sein kann.

Und dann die Tour zum Prickingshof nach Haltern. Eine Kaffeefahrt, bei der Rentner wie Vieh über den Hof getrieben und ausgeplündert werden. Und sich auch noch darüber freuen, wenn ihnen irgendein pickeliger Schmierlapp  Matratzen andreht. Menschenverachtung pur.

Am Ende gab es den Bericht einer Tour zu einem Festival der Jesus-Freaks. Christliche Fundamentalisten, die sich wie übriggebliebene Hippies aus den 70ern geben und mit Jesus-Terror-Force-Shirts durch die Gegend laufen. Und sehr  unangenehm werden können. Abgründe des Wahnsinns taten sich auf.

Die Prickingshof- und die Jesus-Freaks Geschichte sind auch im nächsten Ruhrbarone-Print-Ding, das bald erscheint.

Über zwei Stunden dauerte die Lesung. Und anschließend ging es zur Aftershow-Party in den Intershop.

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10 Kommentare

  1. #1 | Max sagt am 21. Oktober 2010 um 11:05 Uhr

    Ich habe selten einen so emotionslosen Beitrag gelesen, wie diesen.
    Diese äußerst lieblose Darstellung des gestrigen Abends wird weder den Protagonisten noch dem Publikum gerecht.
    Diese Mischung aus verrauchtem Ambiente in der Rottstr.5 und den vergnügt vorgetragenen und sehr poetischen Geschichten der „Wattenscheider Schule“ hat mehr verdient, als diesen trostlosen Sachbericht.
    Also next time: ‚Once more with feeling!‘

  2. #2 | BioBlubb sagt am 21. Oktober 2010 um 14:32 Uhr

    Das ist aber ein wackeliges Foto… Hier in schärfer, gleiche Perspektive: https://yfrog.com/f3jlfkj

  3. #3 | Herr Klein sagt am 21. Oktober 2010 um 14:43 Uhr

    Ich sage Ja zu den Jesus-Freaks.

  4. #4 | Stefan Laurin sagt am 21. Oktober 2010 um 14:52 Uhr

    BioBlubb: Vielen Dank für das Bild. Ich habe es reingesetzt.

  5. #5 | Matthi sagt am 21. Oktober 2010 um 22:07 Uhr

    Gibt’s die Jesus Freaks Geschichte schon irgendwo zu lesen? Bin da nämlich sehr gespannt.

  6. #6 | Pat Boone sagt am 21. Oktober 2010 um 22:58 Uhr

    @Matthi: Nächstes Ruhrbarone-Print-Ding.

  7. #7 | Stefan Laurin sagt am 22. Oktober 2010 um 00:07 Uhr

    @Max: Du hast Recht. Das Stück is nix. Ein Schnellschuss. Sorry. Bastian und Patrick hätten besseres verdient.
    @Martin: Gefördert habe ich nix. Haben beide auch gar nicht nötig.

  8. #8 | Wattenscheider Schule: Ein Schauspieler und ein Journalist ziehen in die Welt… | Ruhrbarone sagt am 22. Oktober 2010 um 14:24 Uhr

    […] beklagte in einem Kommentar die Lieblosigkeit im gestrigen Text über die Wattenscheider Schule. Er mag in der Tendenz Recht haben. Denkt man, wenn man den Text […]

  9. #9 | ludacrismas sagt am 17. November 2010 um 19:01 Uhr

    habta ja ma wieda schön gegafft aufm freakstock festival ihr spanner…

    war doch lustig und gesoffen habt ihr auch! also was wollta denn..?

    naja ist ja eure energie, die ihr dafür verschwendet..

    ich sach nur:

    Jesus saves – auch euch..

    selam

  10. #10 | Geierabend 2011 | Ruhrbarone sagt am 14. Januar 2011 um 10:43 Uhr

    […] sind wieder alle sauer auf mich. Weil ich nicht schön über Kultur schreiben kann. Aber Perik wollte nichts über den Geierabend auf den Ruhrbaronen […]

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