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‚Sebel‘ interpretiert das Steigerlied neu

Ruhrbarone-Lesern ist der Name ‚Sebel‘ natürlich längst ein Begriff. Der in Recklinghausen lebende Künstler hat kurz nach der Veröffentlichung seines dritten Albums „Windstärke 10“ im März 2019 eine Neuinterpretation des Steigerliedes veröffentlicht, die wir hier kurz vorstellen wollen.

Die letzte Zeche wurde Ende 2018 geschlossen und der Bergbau im Ruhrgebiet hat damit auch offiziell sein Ende gefunden.

Mit seiner eigenwilligen und modernen Version vom traditionellen Lied der
Bergleute will  Sebel nach eigener Aussage keineswegs romantisieren, sondern die Tradition und die Geschichte der Region in die Gegenwart transportieren und das Steigerlied einer neuen jungen Generation nahe bringen.

Der stampfende Beat, der sich durch die Produktion zieht, stammt übrigens von Werkzeugen aus
dem Bergbau, getrommelt von einem ehemaligen Bergmann und von Sebel mit einem
mobilen Aufnahmegerät in diversen Kellern alter Zechenhäusern im Recklinghausen aufgenommen, und später am Computer zu einem besonderen Beat programmiert.

Auch ein neuer Refrain wurde für das eigentlich nur aus Strophen bestehende Steigerlied komponiert.
Das Ergebnis klingt frisch, modern und poppig, lässt aber auch das Traditionelle
nicht außen vor.

Hier geht es zur Hörprobe:

Offizielle Veröffentlichung am 26.04.2019 auf allen Kanälen.

RuhrBarone-Logo

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