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SPD-Kraft erklärt sich mehr schlecht als recht

Foto: Hannelore Kraft

Die Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD und Spitzenkandidatin für den kommenden Landtagswahlkampf Hannelore Kraft hat sich nun erstmals zum Theater um ihren Lebenslauf geäußert. Sie sagt in Spiegel Online: Der Text im Lebenslauf auf ihrer Homepage sei mit der Zeit einfach zu lang geworden, deshalb habe sie die Firma raus gelassen, für die sie vor acht Jahren gearbeitet habe.

Mit anderen Worten: Hannelore Kraft hat auf ihrer Homepage zu wenig Platz gefunden, um zu schreiben:

1989 - 2001 Unternehmensberaterin und Projektleiterin beim Zentrum für Innovation und Technik NRW (ZENIT GmbH) in Mülheim an der Ruhr"

So wie sie es noch 2006 getan hatte.

Deswegen habe sie verkürzt auf:

1989 - 2001 Unternehmensberaterin und Projektleiterin"

Seltsam, oder? Kraft hatte gut 11 Jahre bei der Zenit GmbH gearbeitet.

Foto: Hannelore Kraft

Die Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD und Spitzenkandidatin für den kommenden Landtagswahlkampf Hannelore Kraft hat sich nun erstmals zum Theater um ihren Lebenslauf geäußert. Sie sagt in Spiegel Online: Der Text im Lebenslauf auf ihrer Homepage sei mit der Zeit einfach zu lang geworden, deshalb habe sie die Firma raus gelassen, für die sie vor acht Jahren gearbeitet habe.

Mit anderen Worten: Hannelore Kraft hat auf ihrer Homepage zu wenig Platz gefunden, um zu schreiben:

1989 – 2001 Unternehmensberaterin und Projektleiterin beim Zentrum für Innovation und Technik NRW (ZENIT GmbH) in Mülheim an der Ruhr"

So wie sie es noch 2006 getan hatte.

Deswegen habe sie verkürzt auf:

1989 – 2001 Unternehmensberaterin und Projektleiterin"

 

 

Seltsam, oder? Kraft hatte gut 11 Jahre bei der Zenit GmbH gearbeitet. Selbst als Wissenschaftsministerin in der alten rot-grünen Landesregierung hatte sie noch mit Zenit zu tun. Aber dann ist zu wenig Platz IM NETZ, um die alte Firma, das Karrieresprungbrett auch nur im Lebenslauf zu erwähnen? Wer soll das glauben, wenn die weltweiten Bytes noch für folgenden Eintrag reichen:

1986 – 1987 Auslandsstudium am King’s College, London; Praktikum bei der Banque Populaire Tours, Frankreich; Praktikum bei der PROGNOS AG, Basel, Schweiz

Da ist die Rede von Praktika. sic!

Ehrlich, mir fällt es schwer, den Worten von Kraft zu vertrauen. Eher kann ich glauben, dass Kraft den Hinweis auf die Zenit GmbH gelöscht hat, weil die Firma in einen NRW-Förderskandal vor zwei Jahren verwickelt war.

Wie dem auch sei. Wenn Sie das sagt. Jeder Mensch kann sich seine eigene Meinung bilden.

Der Rechtsanwalt von Hannelore Kraft will mir unterdessen per Unterlassungserklärung verbieten lassen, dass ich nach diesem Zusammenhang frage. Die genauen Zusammenhänge habe ich hier erklärt: klack.

Die Frist für die freiwillige Abgabe der Erklärung ist heute abgelaufen. Ich bin gespannt, ob es nun vor Gericht weiter geht, oder ob wir es hier bei diesem Widerspruch belassen.

Zum Abschluss zitiere ich noch aus einem Landtagsprotokoll aus dem Jahr 2007, in dem die Rolle von Kraft im Skandal hinterfragt wurde.

Am 28. März 2007 sagte Innovationsminister Andreas Pinkwart

Der Landesrechnungshof setzt sich dezidiert mit einem rot-grünen Förderprojekt für das Ruhrgebiet auseinander. Er spricht von administrativen Fehlern der Ministerien Schartau, Behler und Kraft. Ich kann verstehen, dass Sie davon ablenken möchten. Aber, meine sehr verehrten Damen und Herren von der Opposition, das werden wir Ihnen nicht durchgehen lassen.

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120 Kommentare zu “SPD-Kraft erklärt sich mehr schlecht als recht

  • #1
    gravis67

    Wenn es um Zensur und Vertuschen ginge, warum hat Sie (H.Kraft) nicht auch die Seiten der SPD NRW und der Landtagsfraktion, ich sage mal, umbauen lassen?

    http://www.spd-fraktion.landtag.nrw.de/spdinternet/www/startseite/Koepfe/Fraktionsvorsitzende/index.jsp

    http://www.nrwspd.de/partei/landesvorsitzende_hannelore_kraft.asp

  • #2
    Blindschleiche

    Es gibt Momente, da freue ich mich so richtig über unabhängige Journalisten. Lieber Herr Schraven, hier hatte ich einen solchen.

    Schade nur, dass es eine Steilvorlage für die NRW-CDU ist. Aber das nehme ich gerne billigend in Kauf.

  • #3
    Chris

    Diese sog. „SPD“ ist für mich sowieso schon gestorben, gestorbener geht’s kaum. Hoffentlich taucht deine Seite nicht bald auf ner Sperrliste auf…

  • #4
    Meyeah

    DAS Argument find ich in der Tat auch etwas unglaubwürdig! Mit genügend Rückgrat würde man zum eigentlichen Grund stehen und sich keine Ausrede einfallen lassen, die vielleicht für ein Hausaufgabenheft gut genug wäre.

  • #5
    Thorsten

    Da scheinen die Rechtsanwälte von Hannelore Kraft bei ihren Kollgegen, die für Silvana Koch-Mehrin arbeiten, gelernt zu haben 😉

  • #6
  • #7
    kluelz

    Also ich fand den Artikel spannend aufgebaut, zumal ich an dieser Stelle …

    Der Text auf ihrer Homepage sei mit der Zeit einfach zu lang geworden, deshalb habe sie die Firma raus gelassen, für die sie vor acht Jahren gearbeitet habe. Es sei einfach lächerlich …

    … laut losprustend lachen mußte. „Lächerlich“? Stimmt.

  • #8
    pmn

    Dürfen wir denn jetzt statt SPD Grüne, Linke oder Piraten wählen, ohne in den Verdacht zu geraten von der CDU aufgestachelt worden zu sein? Gerade die anderen Oppositionsparteien sollten sich sowas zunutze machen, um die Oppositionsführerschaft für sich zu reklamieren.

  • #9
    Blindschleiche

    @ gravis67

    Es geht in den Anmerkungen von David Schraven ausschließlich um die eigene Heimseite von Frau Kraft, die sie nun mal selbst bearbeiten kann. – Auf die, der SPD eigentümlichen, Seiten wird sie wohl schwerlich direkten Einfluss nehmen können.

  • #10
    gravis67

    @blindschleiche

    Sie ist Fraktions- und Landesvorsitzende, in einfachen Worten „Chefin von allen“. Wenn sie keinen Einfluss auf die Seiten der Fraktion und der Landespartei hat, wer dann?

  • #11
    Horst

    lächerlich was für ein wirbel um so eine simple verkürzung in einem lebenslauf gemacht wird. absolut lächerlich. der liebe david ist wohl etwas aufmerksamkeitsbedürftig.

  • #12
    blogger-sc

    @ Horst:

    Man kann doch einen unabhängigen Journalisten nicht „aufmerksamkeitsbedürftig“ nennen, nur weil er Dinge beim Namen nennt! Und die Reaktion von Kraft zeigt ziemlich deutlich, dass er da etwas öffentlich gemacht hat, was ihr nicht recht ist.

  • #13
    Frank Muschalle

    Danke, David Schraven, für die Aufklärung. Dass Frau Kraft das Mitmachinternet nicht versteht, erkennt man auch daran, dass sie auf Wikipedia noch nicht aktiv gewesen ist. Mal sehen, ob sie auch hier in die Falle tappt und von SPD-Servern aus ein paar Bits und Bytes einsparen lässt.

    Wer gegen Blogger mit Anwälten vorgeht, erweist sich als unpolitischer Mensch. Denn er zeigt, dass er auf politische, unliebsame Argumente nur unpolitisch und juristisch antworten kann.

    Der „Linke“ Lutz Heilmann und die „Liberale“ Silvana Koch-Mehrin lassen grüßen.

  • #14
    Wilmer

    Einen Manipulationsversuch bei Frau Kraft zu vermuten: na, ja, von mir aus. Kann ja jeder Denken (und Schreiben), was er will.

    Daraus einen Rechtsstreit zu machen: Zeugnis von völlig unzulänglichem politischen Verständnis. Wie kann man nur so dumm sein.

  • #15
    David Schraven Beitragsautor

    @ Horst,

    ich hab ne kurze Geschichte gemacht und auf die Kürzung hingewiesen. That’s it.

    http://www.ruhrbarone.de/wie-eine-spd-spitze-ihre-geschichte-verandert/

    Auf die in meinen Augen kurze und eigentlich recht harmlose Geschichte ist Kraft steil gegangen. Nicht ich. Sie kommt mit meinen Aussagen über ihren Lebenslauf nicht klar und will mich verklagen.

    Ich habe nicht Hannelore Kraft überredet mich zu verklagen, damit der Umstand ihrer Lebenslaufteillöschung bekannt wird. Das hat sie alleine getan. Ich hab mich nur geweigert, eine in meinen Augen unnötige Unterlassung zu unterschreiben.

    Das ist ein Unterschied.

    Solltest Du vielleicht bedenken bei Deinem Urteil.

  • #16
    Bodo

    Frau Kraft kann nur mit dem Personal arbeiten, welches sie in der SPD hat, und das ist einfach grottenschlecht!
    Ade SPD!

  • #17
    Dennis

    Also ich finde Kraft erklärt indem Spiegel Artikel nichts. Auch finde ich nicht gut, wie die Blogs beschrieben werden. Niemand beschimpft Frau Kraft in ihrem Amt. Soweit ich das bisher verstanden habe, sind die meisten Blogger eher befremdet bis erschüttert, wie sehr plump Frau Kraft doch hier vorgeht. Darüber hinaus ist der ganzen Geschichte eine gewisse Irrationalität nicht abzusprechen. Wer jedenfalls seiner Partei keinen Schaden zufügen möchte, darf aus meiner Sicht SO keineswegs agieren. Treten macht unsympathisch, was ist daran so schwierig zu verstehen? Frau Kraft ist dabei sich vor einer breiten Parteien Landschaft zu blamieren.Die CDU dürfte vor Lachen nicht mehr in den Schlaf kommen. Statt ihr zu helfen, gießen ihre „Berater“ noch mehr Öl ins Feuer. So wie ich die Berichterstattung von David Schraven verstanden habe, konstatiert er eine Veränderung in Krafts Lebenslauf. Und er spekuliert über die Ursachen.

    Ich bin mir mehr als sicher, dass dies in Deutschland erlaubt ist. Und falls Frau Kraft ernsthaft damit ein Problem haben sollte, dann ist es in der Tat gut, dass sie das so kommuniziert. Sie entlarvt sich dann damit für mich – und wie man sieht, für viele andere auch – als unwählbar. Nochmal: Es geht doch nicht darum Kraft in irgendeiner Form zu beschädigen. Es geht um nichts weiter als Transparenz. Und wer die nicht leisten möchte, der muss halt gehen.

  • #18
    gravis67

    @David

    Das ist jetzt aber spitzfindig deinerseits. Na klar, war es deine Absicht mit dem Bericht über den gekürzten Lebenslauf einen Zusammenhang mit dem Förderskandal herzustellen. Dass hast so natürlich nicht geschrieben. Aber das in sog. „Fragen“ verpackt, daran erkennt man dann den journalistischen Profi. Und die gesamte Netzgemeinschaft fällt darauf rein. David Schraven das Opfer. Die anderen sind die Bösen. Mit journalistischer Sorgfallspflicht hat das hier alles nichts mehr zu tun.

  • #19
    Dirk

    Hallo, Zensur ist hier nicht der richtige Begriff. Aber Schönung des CV trifft schon zu. Platzersparnis ist sehr unglaubwürdig. Wobei das jetzt natürlich ein PR-Supergau wird!

    P.S. Ich komme von SPIEGEL online, der Beitrag hier dürfte wohl rege kommentiert werden! 😉

  • #20
  • #21
    RA Kompa

    Juristisch ist das Anliegen der Dame nicht ganz so aussichtslos los, wie man annehmen möchte. Man kann die Äußerung nämlich mit einiger juristischer Fantasie als Andeutung eines Verdachts interpretieren – und Verdachtsberichterstattung ist inzwischen an so erhebliche Voraussetzungen geknüpft, die selbst erfahrene Anwälte kaum noch prognosdizieren können, was die einschlägigen Pressekammern in Hamburg und Berlin für zulässig halten.

  • #22
    Franz

    Hallo David,

    im Artikel ist ein kleiner Fehler. Frau Kraft war nicht Wirtschaftsministerin sondern Wissenschaftsministerin.

  • #23
    David Schraven Beitragsautor

    @ Franz.

    Uups, sorry. Hab’s schnell korrigiert. Danke für den Hinweis. Kraft war natürlich Wissenschaftsministerin. Hatte nur kurz vorher mit Thoben zu tun, da hab ich das durcheinandergeworfen. Sorry nochmal.

  • #24
    Jürgen Kortus

    wie die CDU in NRW Blogger nutzt/Blogger trotzdem unterstützen

    von watcher @ 2009-06-29 ? 19:56:56

    (aus: spiegel.de) SPD-Politikerin erzürnt Blogosphäre

    Von Barbara Schmid

    Schlechter Einstieg in den Online-Wahlkampf: Nordrhein-Westfalens SPD-Chefin Hannelore Kraft geht juristisch gegen einen Blogger und Journalisten vor, der ihr eine Manipulation ihres Lebenslaufs vorwirft. Die Internet-Community tobt, rüstet zur Verteidigung.

    Düsseldorf/Jerusalem – Eigentlich sollte es die Woche von Hannelore Kraft werden. Die Düsseldorfer SPD-Chefin ist mit Christina Rau nach Israel geflogen. Dort will sie das Erbe von Johannes Rau für sich reklamieren, das schon länger und mit einigem Erfolg Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) für sich beansprucht. Kraft ist die Herausforderin von Rüttgers bei der Landtagswahl voraussichtlich im kommenden Mai.

    Hannelore Kraft, Landesvorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD: „Ich lass‘ mir das nicht mehr gefallen“
    Zwischen schönen Terminen in Tel Aviv und Jerusalem gibt es schlechte Nachrichten aus der Heimat für Kraft. Statt endlich mal international zu glänzen, muss sie sich im Internet wüst beschimpfen lassen.

    Die Fakten sind schnell erzählt: Dem Bottroper Journalisten David Schraven war aufgefallen, dass sich der Lebenslauf auf Krafts Homepage geringfügig geändert hatte. „In der Zeit von 1989 bis 2001 Unternehmensberaterin und Projektleiterin“, steht in der aktuellen Fassung. Bis 2006 war dort noch detailliert zu lesen, für wen sie in diesen Funktionen gearbeitet hat: die Mülheimer Firma Zenit GmbH (Zentrum für Innovation und Technik NRW).

    In seinem Blog Ruhrbarone spekulierte Schraven über den Grund: „Warum ist aber der Hinweis auf die Zenit GmbH verschwunden? Nun, vielleicht liegt es daran, dass die Zenit GmbH in einen der großen NRW-Förderskandale verwickelt war, in dessen Verlauf vor zwei Jahren auch die Rolle von Hannelore Kraft kritisch hinterfragt wurde.“

    Die Landes-CDU, die in der Twitter- und Blogger-Szene offenbar unterwegs ist, (eigene Anmerkung: die haben wohl auch einen „blogwart“, grins) stieß auf Schravens Blog und nahm sich des Themas an. Die CDU-Geschäftsstelle ließ gleich eine bunte Postkartenaktion entwerfen, in der Kraft Zensur vorgeworfen wird. Mit der provokanten Frage: „Haben Sie etwas zu verbergen, Frau Kraft?“

    Diese „Schönung des Lebenslaufes war für uns eine echte Steilvorlage“, freut sich CDU-Sprecher Matthias Heidmeier. Noch mehr beglückt ihn, dass die SPD-Chefin mit ihren juristischen Schritten gegen Schraven und die CDU jetzt erst richtig für Wirbel sorgt. In der Internet-Community wird Schraven inzwischen zum unerschrockenen Aufklärer hochstilisiert – und Kraft mit ihrer SPD in Grund und Boden gebloggt. „Eigentor für Madame Kraft“ ist noch die freundlichste Äußerung.

    Schraven will nicht nachgeben

    „Ich lass mir das nicht mehr gefallen“, erklärte Kraft gegenüber SPIEGEL ONLINE. Der Text auf ihrer Homepage sei mit der Zeit einfach zu lang geworden, deshalb habe sie die Firma raus gelassen, für die sie vor acht Jahren gearbeitet habe. Es sei einfach lächerlich, von Zensur zu reden, wenn der Hinweis auf ihren früheren Arbeitgeber noch immer und für jeden überprüfbar auf der Homepage der SPD-Landtagsfraktion und der SPD-Landespartei zu lesen ist.

    Sie in Verbindung mit dem Förderskandal zu bringen, nennt Kraft „rechtswidrig“. Schraven ist für die SPD-Politikerin auch „nicht irgendein Blogger, sondern ein Journalist, der für verschiedene Medien in NRW schreibt. Das konnte ich nicht so laufen lassen, das widerspricht meinem Gerechtigkeitssinn.“

    Wie es aussieht, geht der Streit medienwirksam weiter. Bis heute, 17 Uhr, sollte Schraven eine Unterlassungsverpflichtungserklärung unterschreiben. Gegenüber SPIEGEL ONLINE erklärte der Blogger: „Ich werde nicht unterschreiben.“ Seine Unterstützer stehen hinter ihm: Im Web wird bereits Geld für seine Verteidigung gesammelt.
    ———————-
    Wenns der CDU genehm ist, dann sind blogs also okay, oder? Wie billig, wie primitv!
    Wenns gegen die CDU geht, nach deren Leseweise, dann sind es Nestbeschmutzer und man ist parteischädigend, oder? Wie billig, wie primitiv!

    Unabhängig von der Wertungsseite, es ist unübersichtlich, blogs können Stimmung machen, selbst wenn Parteien sie als Trittfahrer nutzen.

    Und das ist gut so, die öffentliche Meinungsbestimmung der Parteien ist a.D. – außer Diensten, sie ist abgelöst von einer modernen Informationsgesellschaft, darum verdient die Bloggerinitative Solidarität, wo immer sie gefordert ist. Wer Shraven unterstützen kann, soll es bitte tun!

    mfg watcher

  • #25
    Horst Wenzel

    Hallo,

    ich muss #21 von juristischer Sicht aus zustimmen. Ich verstehe zudem nicht, warum sich der RuhrBarone-Blog so in die Sache reinsteigert. Fand den Blog immer ganz nett. Aber macht euch doch nicht zu Knechten des Meinungsmache-Portals der Bertelsmann Stiftung aka. SPIEGEL ONLINE.

    Hannelore Kraft hatte mit der ZENIT-Affaire nichts zu tun. Dass die CDU das jetzt natürlich meint ausschlachten zu müssen, dass hier Leute diskutieren ist wiederwärtig und hilft den Konservativen nur von fehlenden posivien Inhalten in Landes- und Kommunalpolitik abzulenken.

    Viele Grüße,
    Horst

  • #26
    publicrevenge

    die SPD ist schon lange nicht mehr wählbar(u.a.Onlinezensur),

    auch die CDU bekam und bekommt nie meine Stimme..

    Die FDP ist einfach ein Witz, siehe Leichtmatrose Westerwelle, der Vogel als Aussenminister und wir blamieren uns bis auf die Knochen…

    Die Grünen sind nur noch für sorgenfreie Gutmenschen
    wie Beamte, Lehrer, Privatiers etc.

    Alternativen fehlen leider… armes Deutschland!

    Hochachtung für Ihren Mut!

    Ein kleines Dankeschön gab`s ja schon von SpOn 😉

    Zu viele „Selbstbediener und Parasiten“ machen unser Land kaputt und wir sind nur das doofe Volk…aber wir sind ja selber Schuld, keine Eier in der Hose wenn man das mit den wilden 70ern vergleicht…

  • #27
    Frank Niemeyer

    @ David,

    komme gerade von Spiegel online:

    Ganz einfach: Hätte die Frau Kraft sich dazu nicht geäußert, wäre einfach nichts passiert! Wie heißt es in der Werbung: Nur Gutes verdient „Kraft“ ! Diese Frau aber nicht!!

  • #28
    Christian Soeder

    Im Ursprungsartikel wird meiner Meinung nach der Eindruck erweckt, Hannelore Kraft sei in die NRW-Förderskandale direkt involviert gewesen und persönlich verantwortlich zu machen, und habe aus diesem Grund ihren Lebenslauf geändert. Nach meinem Empfinden ist dies kein Zufall, sondern genau so auch von David Schraven gedacht.

    Ich denke nicht, dass das viel mit freier Meinungsäußerung zu tun hat, sondern eher mit übler Nachrede und Rufmord. Von daher ist es nachvollziehbar, dass Hannelore Kraft dagegen vorgeht.

    Bisher hatte ich eine hohe Meinung von den Ruhrbaronen, aber das ist echt armselig. Das sind die Methoden der BILD, nur etwas subtiler. Dass SPON darauf anspringt, wundert mich indessen nicht.

    PS: Ich bin SPD-Mitglied.

  • #29
    Patrick

    Kann mich #28 nur anschließen. Bin zwar kein SPD-Mitglied und weit davon entfernt aber was soll das? Darf jetzt niemand mehr seinen Lebenslauf ändern bzw. wenn er es tut, wird behauptet man wolle etwas verheimlichen. Wo Frau Kraft gearbeitet hat weiß doch eh jeder! Aus einer solchen Änderung, die eine Kleinigkeit ist, einen Skandal zu machen (und noch dazu den Ruf der Netzgemeinde zu missbrauchen) ist arm. Überlasst so etwas doch wirklich der BILD! Mein RSS-Abo der Ruhrbarone ist weg. BTW: Gibts eigentlich schon ein BlogBlog? Sollte man BildBlog mal vorschlagen…

  • #30
    Ralle

    Was mich grade umtreibt ist folgendes Statement aus dem Spiegelartikel:

    Schraven ist für die SPD-Politikerin auch „nicht irgendein Blogger, sondern ein Journalist, der für verschiedene Medien in NRW schreibt…“

    Was impliziert diese Aussage? Bei irgendeinem Blogger kann man sowas schon durchgehen lassen, die sind ja nicht ausgebildet/ernstzunehmen/relevant/professionell/objektiv/sorgfältig?? Von „echten“ Journalisten kann man mehr erwarten, die müssten wissen dass man so etwas nicht machen darf und deswegen ist es angebracht die juristische Keule auszupacken?

    Vielleicht hilft mir mal jemand auf die Sprünge, denn ich habe da wohl offensichtlich ein Problem mit der Interpretation.

  • #31
    Alex

    Danke für die wertvollen Informationen. Hier geht es nicht um die Änderung eines Lebenslaufes, sondern um die Schönung eines Lebenslaufes, damit kritische Stimmen unterbleiben. Dass hier der CDU geholfen wird, freut mich eigentlich persönlich weniger, auch wenn ich kein SPD-Mitglied bin. Aber unabhängiger Journalismus sollte natürlich auch neutral sein. So verstehe ich auch Ihren Beitrag, der den Weg auf Spiegel-Online gefunden hat.

    Hier wurde teilweise von Rufmord gesprochen. Dazu kann ich nur sagen, dass es hier um Tatsachen geht und keine Gerüchte. Wieso darf man Tatsachen nicht öffentlich machen? Sollte Frau Kraft nicht zu ihrer Vergangenheit stehen? Darf man als Journalist nicht mehr informieren? Ich finde die Reaktionen einfach lächerlich.

    Wieso betonen die meisten der Kommentatoren hier eigentlich, dass sie gerade kein SPD-Mitglied sind oder überhaupt der SPD nahe stehen? Irgendwie kommt einem das ja auch verdächtig vor. Wenn es denn so eine kleine Sache ist, die Herr Schraven da öffentlich bemerkt hat, wieso reagiert Frau Kraft darauf derart heftig? Und wieso reagieren die Poster/Kommentatoren hier derart heftig?

    Der Ursprungsartikel unterstellt Frau Kraft in keiner Weise die direkte Beteiligung an dem Skandal. Das ist vielleicht subjektives Empfinden von Leuten, die sich dadurch angegriffen fühlen.

    Weiter so, Herr Schraven, lassen Sie sich nicht von undifferenzierten Meinungen oder von plumpen Anschuldigungen beeinflussen.

  • #32
    Bushmill

    Die Tatsache, dass der unveränderte Lebenslauf der Frau Kraft auf den Seiten der NRWSPD und der SPD-Landtagsfraktion unverändert ist spricht eindeutig dafür, dass hier niemand etwas vertuschen will (Links s. Beitrag 1). Als Landes- und Fraktionsvorsitzende hätte Frau Kraft natürlich die Möglichkeit, dort die gleichen Änderungen vornehmen zu lassen. Hat sie aber nicht. Ich finde die Andeutung, hier ginge es um Vertuschung geht deutlich zu weit. Ich habe da ein anderes Verständnis von professionellem Journalismus. Frau Kraft hätte auf solch ein polemische und unbegründete Anspielung aber ruhiger reagieren können.

  • #33
    svenni

    imho wird hier von euch ein popanz aufgebaut, dem es angesichts der anderweitig publik gemachten fakten an grundlage fehlt. aber die schwarzen freuen sich natürlich ein loch innen bauch. gratuliere.

  • #34
    Nils

    Hey David, da haste ja mal was losgetreten… 🙂 Eine Kleinigkeit im Grunde nur, aber die Gegenseite sorgt mal wieder für kostenlosen Hype.

    Als kritisch kennt man dich ja auch aus dem NR. Super Sache… Werde diese Posse weiter verfolgen und wünsche viel Erfolg!

    Viele Grüße aus Dortmund
    Nils

  • #35
    Meike

    Anstatt sich mal über Deine Kollegen vom Fernsehen aufzuregen, beispielsweise Tom Buhrow, der den Hals nicht vollkriegen kann, hängst Du Dich an Kleinigkeiten auf.

    Ganz schön provinziell Dein Beitrag.

  • #36
    David Schraven Beitragsautor

    @ Meike,

    es war nur ne Kleinigkeit. So habe ich es beschrieben. Ich hab mich nicht mit ner Unterlassung bedroht. Sorry.

  • #37
    David Schraven Beitragsautor

    Wobei, mittlerweile interessiert mich schon, was bei Zenit abgegangen ist. Mal sehen.

  • #38
    Patrick

    zu #36:
    Klar, wenn jemand behauptet ich würde versuchen meinen lebenslauf zu schönen, obwohl ich lediglich nur einen von vielen (und natürlich bei der presse gespeicherten) lebensläufen ändere. und gleichzeitig behauptest ich hätte dort böse sachen getrieben, was zu beweisen ist (und worauf du in #37 wieder anspielst. dann würde ich mich dagegen auch wehren und zwar mit den für prominente in solchen fällen üblichen methode: der unterlassung. so eine person kann doch nicht jeden journalisten persönlich anrufen!

    sag doch einfach mal was frau kraft bei zenit gemacht haben soll und lege belege vor.
    ansonsten häng das ganze etwas tiefer und dann ist es auch nichts schlimmes mal zuzugegeben, sich geirrt oder im ton vergriffen zu haben.

  • #39
    Johnbook

    Wieder ein excellentes Beispiel für das Verständnis zur Pressefreiheit speziell der SPD Politiker (kann natürlich auch von den CDUlern oder wem auch immer kommen). Da schönt diese Dame sich offensichtlich etwas zurecht und wenn jemand darauf hinweist wird die juristische Keule gezogen, in der Hoffnung damit den Hinweiser mundtot zu machen. Bleib dran und wenn diese dame nicht aufwacht und sich entschuldigt sollte sie die volle Kanne im Netz kriegen.

  • #40
  • #41
    Hans-Werner

    Ach, die Partei’ler. Irgendwie erkennt man die Leute wie der Bauer die Schweine am Gang. Oder hier halt am Duktus.

    Für die ist es halt Verrat, in der Zeit, in der es für sie um den Zusammenhalt geht, auch um den Preis der Selbstverleugnung. „Die Schwarzen“ als Profiteure. Erinnert mich an die Plakate „der Feind hört mit“.

    Ach, Partei’ler, Disziplin, Disziplin, und dann glauben, das sei die Demokratie.

    Da lob‘ ich mir ein klares Wort, ein wenig Polemik, die auf Parteilichkeit keine Rücksicht nimmt. Und der Richter, ja, der lächelt spätestens beim BGH über die Angelegenheit. Meinung geht halt zum Glück noch recht weit – wenn man die Puste hat, durch die Instanzen zu gehen. Ich wünsche dem Autor, dass er das nicht nötig haben wird.

  • #42
    Micha

    Schöner Beitrag nach dem Motto kleiner Anlaß – große Wirkung!

    Warum Frau Kraft so hysterisch reagiert kann ich nicht verstehen – warum sie ihren Lebenslauf verändert hat auch nicht. Warum war die Nennung des Arbeitgebers bis vor kurzem – aus Marketingsicht – noch völlig ok, jetzt aber nicht? Warum diese lächerlichen Ausflüchte?

    Die Klagedrohung ist lächerlich!

    … und wieder einmal hat jemand nichtkapiert wie das mit dem Internet so funktioniert …

    Micha

  • #43
    ThomWeb

    So, ich habe im Verlaufe des Abends einige Mails an diverse Rangordnungen der SPD geschrieben. Der Druck auf die SPD muss aufrecht erhalten werden. Erst wenn die jeden Tag zehntausende von Mails bekommen, merken die vielleicht, was sie da angestellt haben.

    Immerhin – Frau Kraft geht mit der Zeit. Sie hat das erfolgreiche Geschäftsmodell Abmahmen im Internet für sich entdeckt.

    Wählbar ist diese Partei damit nicht mehr. Das ist aus und vorbei.

  • #44
    Marcus Meier

    Interessant ist diese Einlassung der Frau Kraft:

    Der Text auf ihrer Homepage sei mit der Zeit einfach zu lang geworden, deshalb habe sie die Firma raus gelassen…

    Der Text der Vita ist in seiner aktuellen Fassung 1.284 Zeichen lang, die gekürzte Passage 79 Zeichen. Zum Vergleich: Zur minutiösen Aufzählung ihrer Praktika (!) braucht sie 98 Zeichen. In einer offiziellen Zenit-PM wird sie übrigens als ?Zenit-Gewächs? bezeichnet.

  • #45
    MiM

    Ich habe gerade davon aus Spiegel-Online gelesen. Ich bin immer mehr davon begeistert, was Bloggen für Wellen schlagen kann. Es gibt mir das Gefühl, dass wir wirklich etwas bewegen können und ein wichtiger Teil einer demokratischen Basis sind.

  • #46
    Frank-Jan Kamenz

    Das ist noch im SPD bereich gutes brauch…..

    Es git in Irland so ein SPDler, namens Christian Pauls, dann steht sein lebenslauf auf der seite des Auswertige Amtes, dann wieder nicht, dann steht sein Bild da, dann wieder nicht.

    Fremd, das jedes mal nachdem wir Ihme geschrieben haben, die seite geaendert wird. Nicht so fremd, wenn man weiss, das Herr Pauls schon eine Offizielle Ruege vom Irische regierung bekommen hat, wegen seine aussage.

    AUsserdem hat Herr Pauls zusammen mit Herr Steinmeier auch in unser fall SPD politik betrieben. Wird sind von beide fast 3 jahre festgehalten worden in Irland, ohne moeglichkeit zu reisen oder unser familie zu sehen.

    Und jedes mal wenn wir denen um ein Persoenliches gespraech fragen, wird abgelehnt.

    Schreiben mit drohungen sind wir gewohnt, und luege, viele luege.

    Das Herr Steinmeier wegen Menschenrechte verletzungen am 18.10.2008 verurteilt worden ist, hoert auch keine in Deutschland.

    Wir sind die meinung, es wird so trainiert innerhalb der SPD, nichts sagen, alles verdrehen und wenn es anders kommt, einfach mit die andere seite mitreden und behaupten das du das andere nie gesagt hast.

    Haben die in der SPD ein schrifsteller fur ausreden??

  • #47
    Patrick

    2008 war der Text auch noch da:

    http://web.archive.org/web/20060303135708/www.hannelore-kraft.de/.net/html/8644/welcome.html

    Leider gibt es keine neueren Archivseiten. Schade.

    An alle, die meinen, dass auf den anderen Seiten der CV-Eintrag noch dasteht, muss ich sagen: wie lange wäre der da noch stehen geblieben? Kann ja sein, dass der auch bald „gekürzt“ worden wäre, weil zu wenig „Platz“ da ist.

  • #48
  • #49
  • #50
    Karsten Max

    Sehr geehrter Herr Schraven,

    wenn es um die Meinungsfreiheit angeht, werde ich es mir mit Sicherheit nicht von irgendwelchen Politikern + Ihren Anwälten verbieten lassen.
    Es hilft nur eins, die Wähler sollen diese Frau einfach nicht wählen !!! Was denkt sich die Frau eigentlich, wer sie ist, schließlich sind wir Steuerzahler die jenigen, die ihren Gehalt finanzieren und das sollte sie besser nicht vergessen.
    Ich werde den Verlauf weiterhin verfolgen und wenn es zur Klage kommt, werde ich Ihnen 50? Spende zukommen lassen, ich hoffe die anderen werden auch nachziehen.

    Mit freundlichen Grüssen

    Kasten Max

  • #51
    3fler

    Es passt ins Bild… die SPD versucht sich mit allen Mitteln schön-zu-klagen bzw. zu beklagen. Sei es das Mitgehen bei Zensurgesetzen, dem peinlichen und offenbar gestellten Rauswurf von Jörg Tauss oder auch die Last-Minute (Be)Klage zum Wahlrecht… von dem die SPD ja bislang immer profitiert hat.
    Diese Partei ist nur noch peinlich, nicht mehr ernsthaft wählbar und ihre Spitzenpolitiker sind in meinen Augen zumeist machtgeile Postenhocker, die in der freien Wirtschaft (und ich meine keine halbstaatlichen Quasi-Behörden) nie eine Chance hätten!

    Daher vielen Dank an Frau Kraft, die uns gezeigt hat das die SPD nicht nur im Bundestag (siehe oben: Zensur, Tauss und Wahlrechtsklage) sondern auch auf Ebene des einzelnen Politikers eine höchst zweifelhafte und ekelerregende Veranstaltung ist!

  • #52
    Tobias W.

    Ich habe der guten Frau mal folgendes per Email zukommen lassen:

    Sehr geehrte Frau Kraft,

    mit Bezug auf Ihren Disput mit den „Ruhrbaronen“ möchte ich folgendes anmerken:

    Ihre fadenscheinigen Gründe, aus denen Sie angeblich Ihren Lebenslauf geändert haben, glaubt Ihnen kein Mensch. Insbesondere die Argumentation der „Ruhrbarone“ unter [1] ist wesentlich plausibler. Sie machen sich lächerlich.

    Die Art und Weise, wie Sie gegen den Beitrag der „Ruhrbarone“ vorgehen, ist schändlich. Meinungsfreiheit mit einer Unterlassungserklärung durch einen Anwalt zu bekämpfen ist einer Demokratin unwürdig. Falls die Äußerungen der „Ruhrbarone“ stimmen, dass die Unterlassungserklärung am Freitag mit Frist des heutigen Montag zugestellt wurde, grenzt das an sittenwidrigen Rechtsmißbrauch. Dafür sollten Sie sich schämen.

    Die SPD hat in Gestalt Ihrer Person mal wieder bewiesen, dass Sie für intelligente, freiheitsliebende Menschen wie mich nicht wählbar ist. In Bezug auf Bürgerrechte, Transparenz und Netzpolitik beweisen Sie in einer fast schon grotesk unterhaltsamen Weise Ihre Inkompetenz. Je rücksichtsloser Sie gegen die Verbreitung und Deutung von Information vorgehen, die ohnehin öffentlich waren (durch Sie persönlich, Ihre Partei, die Opposition usw.), desto größer wird das öffentliche Interesse auf diese Informationen und ihre Bedeutung gelenkt. Da Sie in der Sache hoffnungslos lächerlich und verloren sind, wäre es einfach besser gewesen, den Beitrag der „Ruhrbarone“ zu ignorieren. Ich (und viele andere) wären nie auf den Beitrag gestoßen. Jetzt setzt der „Streisand-Effekt“ [2] ein. Die Tatsache, dass Sie ein kleines, möglicherweise brisantes Detail aus ihrem Leben verheimlichen, wird im Vergleich zu Ihrem jetzigen Verhalten bedeutungslos erscheinen.

    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Partei noch einen erholsamen Lebensabend. Machen Sie weiter so und marginalisieren Sie sich selbst. Niemand braucht eine SPD mit Politikern wie Ihnen an der Spitze.

    mit freundlichen Grüßen,

    Tobias W.

    [1] http://www.ruhrbarone.de/spd-kraft-erklart-sich-mehr-schlecht-als-recht/
    [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

  • #53
    wwender

    Muhahahah: Die SPD ist DIE Internetpartei in Deutschland. Wieder ein eindrucksvoller Beweis wie unfähig die Leute dort sind was den Umgang mit modernen Medien angeht. hehehe aber der münte twittert munter (ähhh lässt twittern :))

  • #54
    Bastian aus Koblenz

    @ Patrick

    Lieber eifriger Genosse Patrick( ich vermute mal, daß Du einer bist – wenn nicht, dann schick mir ne Unterlassungserklärung zu und lese trotzdem aufmerksam !),

    dein Einsatz für die Partei ist allerlobenswert, nur es wird Dir keine(r) danken. Du forderst Beweise oder sonstige Zurückhaltung… ein guter Tip für Frau Kraft, diese vorzulegen , wie es im Moment aussieht.

    Wer innerparteiliche Strukturen kennt, weiss, dass gegenüber der Presse im allgemeinen eine überlegte und eher lässige Strategie angewandt wird. Nun scheint aber David wohl einen wunden Punkt bei Goliatha getroffen zu haben. Warum sollte Frau Kraft sonst so panisch reagieren ? Du scheinst auch nicht den Blog gelesen zu haben…sonst würdest Du dafür eintreten, dass Frau Kraft eine schlüssige Begründung auf den Tisch legt.

    Entschuldige, wir wissen vermutlich beide wie es läuft: Eine beratende Agentur schaut sich den öffentlichen Auftritt der Kandidatin im Vorfeld des Wahlkampfes an uns spricht Empfehlungen aus: „Dies und das würden wir verändern… Der Bezug auf die xy-GmbH könnte negative Assoziationen bei unentschiedenen Wählern wecken. Besser wäre eine neutrale Formulierung im Lebenslauf“ Also wird geändert…

    Ich gebe Dir recht – keine staatstragende Vertuschung… aber dennoch eine Verschleierung des politisch Relevatem. Und das kommt eben nicht gut bei Poltikern. Und trotzdem gut, wenn politisch kompetente Journalisten darauf aufmerksam machen.

    Am Ende bleibt…eine überzogene Reaktion einer ehrgeizigen Politikerin, die die Recherche erst interessant macht… Klassisches griechisches Eigentor. „Hättest Du geschiegen, wärest Du ein Philosoph geblieben“ 😉

    …und frei nach Thomas Gottschalk:

    QEE Quod est expectandum ( Was zu erwarten war )

  • #55
    vita112

    …vielleicht ist der Versuch einer Unterlassungsklage ja einfach mal der Versuch von Frau Kraft, um überhaupt einmal ein wenig Öffentichkeit zu bekommen. Wenn dem so ist, wäre an dieser stelle ein Glückwunsch angebracht. Steilvorlage für die CDU ist es wohl, nur hatten die ja auch genug Probleme mit ihrem Personal in letzter Zeit in NRW, da sei ihnen dieser kleine „Lapsus“ von Frau Krafts Beratern ja mal gegönnt.

    vita112

  • #56
  • #57
    Patrick

    Mal ganz ehrlich: Mir wird bei der Geschichte zu viel mit Anscheinsvermutungen gearbeitet.
    Möglich, dass Kraft (oder ein Büromitarbeiter) den Absatz löschen ließ, weil die Firma bei den mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten der Fördergelder involviert ist oder weil Wirtschaftsnähe von Politikern aktuell eher negativ besetzt ist.
    Daraus aber ganz unschuldig in den Raum zu stellen, dass sie womöglich persönliche Verantwortung trage, halte ich für viel weit gehend.

    Entweder gibt es dafür wirklich stichhaltige Be- oder wenigstens Hinweise (und die sehe ich hier eher weniger), oder man lässt es.
    Selbstverständlich weiß mittlerweile jeder, dass es äußerst unklug ist, Blogger juristisch anzurempeln, dennoch halte ich diese Anscheins-Kausalitäten für falsch.

  • #58
  • #59
    Thomas

    Es gibt auch noch einen Nebenast zu diesem Konflikt, auf diesem „Hannelore Kraft über ihren Rechtsanwalt den CDU-Generalsekretär aufgefordert, diese rechtswidrigen Darstellungen zukünftig zu unterlassen».

    Laut ddp-nrw.

    Zitiert nach:
    http://www.pr-inside.com/de/rechtsstreit-zwischen-spd-und-cdu-r1352638.htm

  • #60
    Seb

    Wenn ich mir hier einige Antworten so ansehe, komme ich doch wirklich ins grübeln ob manche Leute hier nicht doch Probleme mit dem Recht auf freie Meinungsäusserung haben? David hat lediglich die Tatsache erwähnt (und das ist Fakt), dass hier Teile des Lebenslauf „korrigiert“ wurden. Auch hat er in diesem Zusammenhang nur erwähnt, dass die besagte Firma in einem Skandal verwickelt war. Nichts steht da, dass Kraft in diesen Skandal verwickelt ist. So, wenn dann Kraft sagt, dass (ausgerechnet dieser Teil!) gekürzt wird, damit wieder mehr Platz (im Internet, auf Webservern, etc??) da ist, ist das schon ein wenig schräg und weckt doch die Neugierde. Warum darf man darüber nicht berichten? Wir sind hier in Deutschland und nicht im Iran, China, etc., aber einige Politiker haben offensichtlich Probleme damit…
    Dass Kraft dann mit dem Anwalt ankommt, zeigt wieder mal wie sehr man sich von der (neuen) Realität entfernt hat (insbesondere die SPD).

    Fazit: Kritik ist erlaubt solange sie fair ist. Wenn aber jemand wegen der Ausübung seines Rechtes auf freie Meinungsäusserung kritisiert wird, ist das schon bedenklich. Denn, hier wird mehr Demokratie gelebt als bei manchen Parteien.

  • Pingback: Die Stimme der freien Welt

  • #62
    Jan-Robin

    Moin,

    dass Frau Kraft ihren Lebenslauf aufgrund von Platzmangel kürzt mag man befremdlich finden und dass sie bei solchen Auseinandersetzungen einen Anwalt bemüht ist ärgerlich, aber:

    Bei aller journalistischen Freiheit muss es auch Grenzen geben, wenn diese mit nicht nachweisbaren Vermutungen und Unwahrheiten einhergeht.

    Beispiel: „Nicht mal mehr auf Seiten der damals SPD-nahen Firma ist ein Hinweis auf elf Jahre Kraft zu finden“.

    Auf dem Internetauftritt von Zenit lässt sich der Lebenslauf von Hannelore Kraft als PDF problemlos herunterladen und einsehen:

    http://netzwerk.zenit.de/de/ut_archiv/assets/2002/VitaKraft.pdf

    Dort ist auch ihre Projekttätigkeit dargestellt.

    Dass bei einer ausgeschiedenen Mitarbeiterin nicht prominent auf sie hingewiesen wird, halte ich für nachvollziehbar.

    Ansonsten an das Plenum die Frage: wie würdet ihr euch verhalten, wenn über euch in dieser Form berichtet wird? Als ich den Artikel von Herrn Schraven las, drängte sich der Eindruck auf, dass es mehr um Unterstellung und Skandal geht, als um fundierten und seriösen Journalismus.

    Wie gesagt: ich bin überhaupt kein Freund von sofortigen rechtlichen Schritten, aber Journalismus ist auch kein Freifahrtschein für Unterstellungen.

    Jan-Robin

  • #63
    Patrick

    #53: Leider ein Griff ins Klo! Weder bin ich SPD-Mitglied noch habe ich die SPD jemals gemählt (kann mich allerdings daran erinnern, verbotener Weise mal als Kind für meine Mutter das Kreuz an der entsprechenden Stelle gemacht zu haben). Und überhaupt selbt wenn was ändert das? Du unterstellst doch, dass man als Mitglied einer Partei oder Organisation mit dem Eintritt in selbige das kritische Denken eingestellt hat. Das ist eine Art und Weise wie sie vielleicht weit verbreitet ist (anscheinend auch im Internet (Blogger/Internetuser=gut; kritischer Beobachter=nicht-gut/SPD-Mitglied), sie ist aber nicht meine Art. Na ja, das war jetzt schon fast offtopic, aber es ist natürlich auch eine schöne Strategie nicht die inhaltlichen Argumente aufzugreifen, sondern andere persönlich anzugehen…ich bin weg und komme nicht mehr wieder (versprochen)

  • #64
    RA-Koenen

    Frau Kraft sowie einige Teile der SPD haben – wie die SPD schon mehrfach u.a. im hessischen Metzger – Ypsilanti- Skandal gezeigt hat- ein merkwürdiges Verständnis von Meinungsfreiheit und deren Einschränkung.
    Verfassungsmässig halte ich die Aufassung von Frau Kraft schon für stark bedenklich.

    Argumentativ darüher hinaus wenig einsichtig, zumal die SPD-Fraktion noch heute genug „Platz“ für die „alte“ Darstellung des Lebenslaufes von Frau Kraft hat, s.
    http://www.spd-fraktion.landtag.nrw.de/spdinternet/www/startseite/Koepfe/Fraktionsvorsitzende/index.jsp
    „1989 – 2001
    Unternehmensberaterin und Projektleiterin beim Zentrum für Innovation und Technik NRW (ZENIT GmbH) in Mülheim an der Ruhr“

    Naja, wo steht geschrieben, daß Erklärungen von Politikern immer logisch, einleuchtend und glaubwürdig sein müssen 😉
    Schliesslich befinden wir uns ja nicht im Krieg, sondern „nur“ im Wahlkampf 🙂

  • #65
    B. Hering

    Interessant, Herr Schraven mag nicht mit Frau Kraft auf die stille Fischtreppe. Aber eine Zensur findet ja auch hier nur im Rahmen des Ermessens statt.

  • #66
    Paul Havers

    Frau Kraft reagiert in der Tat sehr kleinlich und zeigt sich bei Spon nicht einsichtig, dass sie mit der Aktion einen Bock geschossen hat. Vergessen sollte man aber nicht, dass es hier um die Einzelperson Kraft geht und nicht die SPD – auch wenn die Dame dort ein Spitzenamt hat. Mich würde interessieren, ob die NRW-SPD in dem Kraft-Angriff auf Autor David voll hinter ihr steht. Hat sich da schon jemand geäußert?

  • #67
    David Schraven Beitragsautor

    @ Jan-Robin.

    So wie ich das sehe, ist die Kraft nicht auf zenit.de zu finden, sondern nur unter der Subdomain.

    Ich habe aber nur auf der Domain gesucht, weil da der direkte Zugriff ist.

    Dass die Zenit nicht alle Spuren auf Kraft löschen kann ist klar. Genauso wie Kraft nicht alle Spuren von Zenit aus ihrem Lebenslauf löschen kann.

    Im Landtag gibt es strenge Regeln, was da in der Vita zu stehen hat. Da kann keiner seinen CV frisieren wie er will.

    Anders sieht es im eigenen Bereich aus. Da kann man mal ein paar Worte aus einem Lebenslauf streichen – weil da kein Platz mehr im Netz ist.

    @ Patrick,

    ich habe nirgendwo gesagt, dass Kraft Verantwortung für den Skandal trägt. Ich habe gesagt, dass vor zwei Jahren ihre Rolle hinterfragt wurde, weil die Zenit GmbH in den Skandal verwickelt war.

    Dazu kann ich beweisen, dass

    a) Kraft eine Rolle spielte – weil sie auch noch als Ministerin Verbindungen zu Zenit hatte und

    b) dass damals die Rolle von etlichen Politikern und Medien hinterfragt wurde.

    http://www.ruhrbarone.de/spd-spitzenkandidatin-kraft-gegen-ruhrbarone/

    Man sollte schon so fair bleiben und mir nicht Sachen in die Tastatur legen, die da nicht stecken.

  • #68
    Patrick (2)

    „dass damals die Rolle von etlichen Politikern und Medien hinterfragt wurde.“

    Deshalb muss man sich diese Mutmaßungen doch nicht zu eigen machen. Selbstverständlich „hinterfragt“ die politische Opposition bei solchen Fällen alles und jeden.
    Das ist aber aus meiner Sicht kein Grund, sich diese Unterstellungen anzueignen, indem man darauf hinweist, dass es diese Vorwürfe gegeben hat, ohne dem Leser weiteres Material an die Hand zu geben.
    Dabei muss man das auf zwei Ebenen sehen: Als Meinungsäußerung ist das in Ordnung, journalistisch sehe ich das allerdings an der Grenze zur Bodenlosigkeit, wenn man in den Raum stellt, dass damals schon jemand Vorwürfe in den Raum gestellt habe (offenbar ohne Ergebnis).

  • #69
    David Schraven Beitragsautor

    @ Patrick,

    ich hab mir die Vorwürfe nicht zu eigen gemacht. Das legst Du mir in den Mund.

    Ich hab gesagt, dass ich es merkwürdig finde, wenn die Verbindungen zwischen der Politikerin und ihrer Ex-Firma im CV auf ihrer Homepage vertuscht werden. Das ist der entscheidende Punkt.

    Dann habe ich gefragt, ob vielleicht der Grund dafür der ist, dass damals die Firma in einen Förderskandal verstrickt war. Dass also Taue gekappt werden sollen. Ich habe mich über die Aktion besonders deshalb gewundert, weil damals eben auch die Rolle von Kraft in dem Förderskandal hinterfragt wurde. Warum also wird diese Passage gelöscht?

    Kraft sagt, weil zu wenig Platz im Internet da ist. Gut, das kann man glauben, das kann man auch lassen.

    Hab ich mir dabei hier einen Vorwurf zu eigen gemacht? Dann sag mir welchen konkreten Vorwurf.

    Tut mir leid. Ich kann das nicht sehen.

    Weiteres Material habe ich dem Leser vorgelegt. und zwar hier:

    http://www.ruhrbarone.de/spd-spitzenkandidatin-kraft-gegen-ruhrbarone/

  • #70
    kellerkind

    @Schraven

    Sagmal wurde hier irgendwer verurteilt? Oder bestand nur der verdacht? Wer glaubst du eigentlich wer du bist, das du hier jetzt mit Schmutz auf jemanden wirfst, der nie zur rechenschaft gezogen wurde, der nichtmal angeklagt wurde.

    Wer hat schon nicht in seinen CV details weggelassen. Was kommt als nächstes? Früher fand Sie Fotografie super und heute Malerei. AAAAAH SIE HAT IHR CV VERÄNDERT!!! (Ok ist weit her geholt)

    Aber eines möchte ich Schraven noch sagen: Menschen wie du es behauptest einer zu sein, sind verantwortlich, das unsere demokratisches System so nicht mehr funktioniert. Ich bin auch gegen vertuschung und gegen politikerlügen.

    Aber MANN wegen so einer kleinen scheisse gibst du den Politikern Grund nicht mehr über Politik zu sprechen. DU lenkst von den wirklichen Problem unserer Welt wegen deinen 15 Ruhm ab!! Wir stehen kurz vorm Staatsbankrott, 6 mio Arbeitslose werden erwartet und du hast als „Journalist“ verdammte scheisse nix besseres zu tun als die um ein Detail eines CV zu kümmern. Geh und suche nach Themen und Lösungen die unsere Gesellschaft und Wirtschaft betreffen!!!!

    Ich kenne diese Frau nicht und ehrlich gesagt ist mir das völlig egal. Auf Spiegel bin ich auf das Thema gekommen. Achmadinichad macht gerade das selbe was du auch hier tust: Ablenken von den wirklichen problemen unserer Welt. Ja ich stelle dich in eine Reihe mit ihm!!!

    Denkmal darüber nach!

    MFG

    Kellerkind

  • #71
    kellerkind

    Übrigens einen tolles Filtersystem (Zensurfilter?) habt Ihr hier, da könnte van der Leien rotanlaufen vor neid.

  • #72
    Der Meister

    @Kellerkind:

    Geh zurück dahin, woher die gekommen bist.
    Die SPD hat zu viele Wähler. Und daher ein neues Geschäfsmodell: Abmahmen! Damit will die SPD Milliarden verdienen. Und die Kraft hat aus dem Vorgang Ypsilanti gelernt. Denh jede PR ist gute PR, egal was man macht.
    Wenn dir diese Frau egal ist, warum postest du dann deinen Mist hier? Geh doch zu Helmut Kohl und seinen Freunden und hol dir den Bimbes ab!

  • #73
    RA-Koenen

    Ich sehe das genauso wie Herr Schraven.

    Das Problem ist nur, daß anscheinend nicht nur Leute wie „Patrick“ diese Botschaft – bewußt oder unbewußt? – gerne hier transportieren oder kolportieren wollen, sondern auch andere dies gerne in diesem „Fahrwasser“ sehen würden.

    Ich halte eine solche Diskussion hier über diesen Punkt in mehrfacher Hinsicht für gefährlich.
    Einerseits wird der Blog zum Transport dieser Fehlinterpretation „missbraucht“, so daß man von der Gegenseite schon deswegen abmahnen könnte, weil das Gerücht hier durch Dritte aufgeworfen, verbreitet und intensiviert wird. Der Bloginhaber wirkt dann ungewollt und aufgezwungen durch die ständigen Diskussionen als mittelbarer Täter an der beginnenden und schleichenden Rechtswidrigkeit seines eigenes Bloges mit und begeht dadurch quasi seinen „Blog-Suizid“.
    Andererseits hat der Blog-Inhaber natürlich die (Mit-) Verantwortung für alles, was von Dritten veröffentlicht wird. Ob er sich davon distanziert oder nicht, spielt insoweit keine Rolle.

    Also, besser nicht auf´s „Glatteis“ führen lassen!
    Wenn jemand der Meinung wäre oder ist, daß eine „andere Interpretation“ als die geäußerte Meinung hier zum Tragen kommt, besser löschen als diskutieren…
    Das mag zwar vielleicht einigen „Netzindiandern“ nicht schmecken, aber es kann sich nunmal nicht jeder Anwaltskosten in 4 bis fünfstelliger Summe monatlich leisten. Andere können dies ja gerne auf ihrer Website ergiebig austesten.

  • #74
  • #75
    Stefan Laurin

    @Kellerkind: Wir haben hier schon immer eine ganze Reihe von Kommentaren gelöscht: Alles was beleidigend ist fliegt ebenso raus wie alles Rechtsradikale. Dazu Behauptungen wie „Alle Politiker sind Verbrecher“ oder auch offensichtlich falsche Behauptungen („Der Islam schreibt seinen Gläubigen vor alle Christen zu töten“). Wir wollen hier ein Forum schaffen, in dem vernünftig diskutiert werden kann – und das ist uns, glaube ich, auch ganz gut gelungen. Mit Zensur hat das nix zu tun. Von mir aus kann jeder schreiben was er will – nur nicht bei uns.

  • #76
    Fridolin

    @David Schraven

    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

    1) und um welchen Förderskandal bei ZENIT geht es eigentlich? In Post #37 hast Du ja ’schon‘ Interesse geäußert, das rauszufinden. Für jemanden, der vollmundig von Förderskandalen bei ZENIT redet, ein wirklich früher Zeitpunkt, um sich darüber zu informieren. Bin gespannt, wann Du von ZENIT auch noch eine Aufforderung zur Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung bekommst.

    2) in #67 schreibst Du: „Dazu kann ich beweisen, dass a) Kraft eine Rolle spielte – weil sie auch noch als Ministerin Verbindungen zu Zenit hatte und …“
    ZENIT ist eine Organisation, die teilweise im Besitz des Landes NRW ist. Da ist es wirklich verwunderlich, dass eine Wissenschaftsministerin mit ZENIT Kontakt hatte. Aber der Skandal geht noch weiter. Kraft hatte, und das kann ICH beweisen, sogar Kontakt zu den Hochschulen in NRW.

    Mach erstmal deine journalistischen Hausaufgaben, bevor Du so eine Scheiße in die Welt setzt. Und liefere Beweise, statt Anspielungen, Verdächtigungen und üble Nachrede.

    Bin übrigens nicht SPD-Mitglied …

  • #77
    Prinz John

    Es gibt doch erfreulicherweise noch Journalisten die sich von unseren Politdeppen nicht gleichschalten lassen, bzw. Rückgrad zeigen.

    Vielen Dank

  • #78
    kellerkind

    @Stefan Laurin Du schriebst: „Mit Zensur hat das nix zu tun. Von mir aus kann jeder schreiben was er will – nur nicht bei uns.“

    Deine Worte sind weise gewählt. Sehen wir das in einem anderen Kontext:

    Hu Jintao (Präsident von China): Mit Zensur hat das nix zu tun. Von mir aus kann jeder schreiben was er will – nur nicht bei uns.

    Mahmud Ahmadinedschad (Präsident von Iran): Mit Zensur hat das nix zu tun. Von mir aus kann jeder schreiben was er will – nur nicht bei uns.

    Interessant wie ich finde. Worauf möchte ich hinaus? Das Filtersystem wird in den USA betrieben, die Betreiber dieser Seite haben keinen Einfluss darauf. Das bedeutet: Das im Falle einer Filterung, die vielleicht nicht von euch gewollt ist, aber durch Akismet gefiltert wird. Das wiederum fällt wieder auf den Betreiber des Blogs zurück, der dann der Zensur bezichtigt werden kann oder wird. Ich sitze alleine im Auto, aber ich fahre nicht, sondern jemand anderes. Wer ist im Falle eines Unfalls schuldig? GENAU!! 😉

    Zum Thema:

    Kann mir jemand sagen was DerMeister von mir möchte?

    MFG

    Kellerkind

    PS: Ich bin kein Mitglied irgendeiner Partei in Deutschland. Mich stört es nur, das von der eigentlichen Problematik im diesen Land abgelenkt wird. Wer sagt mir, das der Verfasser dieses Artikels nicht mit der Politik unter einem Hut steckt? Klingt nicht so unlogisch wie es vielleicht im ersten moment den Eindruck macht. Ich unterstelle das nicht und ch weiss es auch nicht, aber mache mir halt meine Gedanken.

  • #79
    Stefan Laurin

    @Kellerkind: Der Vergleich hinkt gewaltig. Regierung können Menschen unter ihrem Herrschaftsbereich versuchen zu zwingen, etwas nicht zu schreiben. Wir wollen verschiedene Sachen nur nicht auf unserer Seite stehen. Hier bestimmen wir alle zusammen (Die über 26 Betreiber) was passiert – und was nicht. Das ist schon eine gänzlich andere Nummer. Wir machen das hier aus Spaß und mir macht es keinen Spaß jeden Unfug zu veröffentlichen. Deswegen tun wir das nicht.

  • #80
  • #81
    kellerkind

    Naja wie auch immer. Es gibt eine Sache an der ganzen Blogszene die mich gewaltig stört. Blogger sehen ihre Meinungsfreiheit als unanstastbar, jeder der sich dagegen wehrt ist ein faschist,meinungstöter und was weiss ich noch alles.

    Jemand der sich Blogger nennt, der brauch genau wie jeder andere der sich zu Themen äußert eine qualifikation. Eine Prüfung meinetwegen, genau wie jeder Journalist, Redakteur, Frisör und Bäcker. Wenn man einfach in die Welt was raus posaunt ohne fachliche kompetenz, ohne backgroundcheck usw.. dann schadet das dem ganzen System des Internets und im ganzen der freiheit der Meinungsäusserung. Der Herr Schraven hat allen Bloggern, Menschenrechtsverteidigern und Freiheitliebenden einen Bärendienst erwiesen, in dem er hier wilde Spekulationen in die Welt hinausbrüllt ohne das vorher gründlich überprüft zu haben. Was ist das bei ZENIT gelaufen? Wer waren die Hintermänner? Wie hoch war der Schaden für die Bevölkerung? Wurde ermittelt und was waren die Ergebnisse?

    Als diese Fragen müssen Sie sich Herr Schraven gefallen lassen. Du kannst doch nicht einfach die Leute diffamieren und deren Ruf schädigen? Was bist du für ein Journalist?

    Was die Sache dann noch schlimmer macht ist die Bloggerszene! Die stellen sich nach Zeitungsberichten hinter Herrn Schraven. Was??? Warum sollten die das tun? Viele Blogger machen verdammt gute Arbeit. Sie beherrschen ihr Handwerk. Sie sind keine lästernden Waschweiber, sondern intelligente und fachkundige Bewacher unseres Systems!

    Ich sollte einen Blog über diesen Blog veröffentlichen! Eine Schande ist das.

    MFG

    Kellerkind

  • #82
    Dennis

    @Kellerkind Ich meine es nicht böse, aber der der hier von der zentralen Problematik ablenkt bist du. Bleib doch bitte problemzentriert.

    @ RA Koenen: Sehr nett, dass Sie diesen Hinweis erwähnen. Das wusste ich so auch noch nicht. Grundsätzlich müsste aber doch die Situation hier anders angegangen werden. Jede juristische Intervention hat doch in der Regel ein Ziel. Ich bin mir sicher, dass – sollte es das Ziel sein die Ruhrbarone resp. David zu „ruinieren“ – hierfür multiple Möglichkeiten in Betracht kommen. Wenn wir nun allerdings in die Richtung der „Gegenseite“ blicken, dann erscheint da nicht eine stupide Kochbuchbesitzerin, sondern eine Politikerin mit Vorbild- und Repräsentationsfunktion. Das Ziel irgendwen oder irgendwas zu „ruinieren“ schließt sich daher sowohl moralisch wie politisch aus. Oder seit wann machen es sich Landespolitiker zum Ziel, Journalisten zu ruinieren, weil sie eine Veränderung im Lebenslauf konstatieren? Politik repräsentiert die Aushandlung von Interessen und den Diskurs. Diesem Grundsatz hat Kraft meiner Meinung nach schon mit ihrem Vorgehen den Rücken gekehrt. Kurzum: Natürlich ist es möglich, David juristisch weiter zu bedrohen, aber wer dafür letztlich den höheren Preis zahlt, das entzieht sich dem Einfluß der Juristerei und steht daher auf einem anderen Blatt.

  • #83
    Peterle

    Besten Dank

    Lieber Herr Schraven!

    Ich danke Ihnen sehr für diesen digitalen Tritt ins Gemächt der SPD. Bitte machen Sie weiter so. Zeigen Sie diesen analogen Steinzeitrelikten die sich heute noch das Internet ausdrucken (lassen) wo ihr Platz ist. Wenn Sie können, lassen Sie bitte keine Gnade walten. Meiner Unterstützung gegen diese scheintoten und anachronistischen Personifikation der Machtgeilheit können Sie sich sicher sein!!

    Gruss und Respekt!!

    Peterle

  • #84
    RA kellerkind

    Ich meine es auch nicht böse, aber leider habe ich hier explizit zum Thema, Herrn Schraven fragen gestellt. Leider ist der gute Herr nicht bereit zu antworten oder er kann es nicht. Ich meine es doch nicht sooo böse, ich will doch nur eine Antwort.

    §1 Absatz 1 der Bloggergesetzbuches:

    Meine Freiheit die Meinung zu äußern hört dort auf, wo die Freiheit eines anderen anfängt. Habe ich vor meine Freiheit die Meinung zu äußern soweit auszudehnen, das ich die des anderen überschreite, dann habe ich dafür erstklassige Beweise und es sind mir keine Fehler bei der Untersuchung des Vorfalls unterlaufen. AMEN

    Ich erwarte weiterhin Ihre Antwort Herr Schraven.

    Ich möchte hier auch noch mal abweichend zum Thema auf Herr RA KÖNEN antworten:

    Sie schrieben: „Also, besser nicht auf´s ?Glatteis? führen lassen!
    Wenn jemand der Meinung wäre oder ist, daß eine ?andere Interpretation? als die geäußerte Meinung hier zum Tragen kommt, besser löschen als diskutieren?
    Das mag zwar vielleicht einigen ?Netzindiandern? nicht schmecken, aber es kann sich nunmal nicht jeder Anwaltskosten in 4 bis fünfstelliger Summe monatlich leisten. Andere können dies ja gerne auf ihrer Website ergiebig austesten.“

    Sie sind ein Meinungs- und Dialogunterdrücker. Soll das RA vor Ihrem Namen Ihnen die glaubwürdigkeit eines RechtsAnwalts verleihen? Solltest du wirklich ein Anwalt sein (was ich sehr extrem bezweifele) dann würdest du dir in deinem Beitrag nicht 2 mal selber wiedersprechen. Man muss darauf acht geben was man sagt, wenn nicht löschen, wenn ja Anwalt, wenn nicht Verleumdung. Ich behaupte du bist kein Anwalt, sondern ein Scharlatan. So jetzt habe ich was behauptet und deine Rechte als Träger aller Menschenrechte denunziert. Was nun? Ich habe es nicht journalistisch hinterfragt, habe keine Untersuchung angestellt. Ich behaupte es einfach nur. Wie sieht den die rechtslage aus? Werde ich abgemahnt?

    MFG

    Kellerkind

  • #85
    bonsay

    Hallo liebes Kellerkind,

    man muss doch nicht nachweisen das jmd. in einen Skandal (mit einer Firma) verstrickt war um erwähnen zu dürfen das 1.) die Firma in einem Skandal involviert war und 2.) die Person auch schon mal von verschiedenen Zeitungen (ich rede von seriösen Zeitungen) in den Zusammenhang gebracht wurde. Keiner unterstellt der Person dann damit direkt eine Beteiligung an diesem Skandal. Nur das in der Vergangenheit darüber spekuliert wurde.

    Ich glaube (Achtung, Mutmaßung!!!) das es am ehesten wie in #54 abgelaufen ist. Negative Assoziationen stören im Wahlkampf. So einfach – ohne Hintergedanken.

    Und Zitate von Einzelpersonen auf andere Staatsführer (die ja nicht für sich sondern für das ganze Volk sprechen) zu übertragen ist ja wohl etwas… naja kindisch.
    Ich könnte jetzt auch ein Kellerkind-Zitat von Herrn Mahmud Ahmadinedschad sagen lassen:
    „Was die Sache dann noch schlimmer macht ist die Bloggerszene!“
    Wäre aber auch nicht sehr gerecht, oder?

  • #86
  • #87
    Patrick (2)

    @69:
    „Dann habe ich gefragt, ob vielleicht der Grund dafür der ist, dass damals die Firma in einen Förderskandal verstrickt war. Dass also Taue gekappt werden sollen. Ich habe mich über die Aktion besonders deshalb gewundert, weil damals eben auch die Rolle von Kraft in dem Förderskandal hinterfragt wurde. Warum also wird diese Passage gelöscht?“

    Genau das ist das Problem das ich habe. Hier wird unter dem Mantel des „da kann man sich doch mal fragen?“ subtil eine mögliche Verstrickung in diesen Fall impliziert. Nach dem Motto „wenn sie nichts damit zu tun hatte, warum löscht sie es dann?“
    Das halte ich journalistisch für unseriös, da einfach die konkreten(!) Anhaltspunkte fehlen.
    Ich finde dies sehr ärgerlich, weil diese Anscheinsbeweisketten meiner Beobachtung nach in der Blogosphäre immer mehr zunehmen und oft gerade noch an der Grenze zur Meinungsäußerung kratzen, mit Journalismus aber rein gar nichts zu tun haben.

    Seriöser wäre es: a) vorab nachzufragen und nicht „öffentlich“, b) eine These aufzustellen und diese gleichermaßen zu versuchen zu be- und widerlegen. Kommt dann nicht stichhaltiges heraus, wandert die Story in den Müll.

    Stattdessen verfährt man nach dem Alibi-Prinzip. „So, Sie waren also in der Tatnacht in der Nähe des Tatortes? Tadaaa, Fall gelöst!“ 😉

  • #88
    David Schraven Beitragsautor

    @ Kellerkind

    die Antworten auf Deine Fragen findest Du hier:

    http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/file/Zenit%205.pdf

    Der Zukunftswettbewerbes wurde von den Prüfern des Landesrechnungshof NRW gerüffelt.

    Nach Ansicht der Prüfer waren die Ziele und die Bewertungskriterien des mit 102 Millionen Euro Landesgeld ausgestatteten Wettbewerbs unklar. Wettbewerbsrechtliche Richtlinien seien verletzt und keine seriösen Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit von Projekten gemacht worden.

  • #89
    kuba

    Dieser sog. blogger ist nicht unabhängig. Er ist ein CDU Journalist, der sich wichtig machen will.

  • #90
    schuri

    wir leben in neuen zeiten, mit neuen medien, neuen regeln. denn natürlich wurden und werden zeitungsredaktionen häufig mit unterlassungserklärungen konfrontiert. die übrigens nur höchst selten unterschrieben werden – die kosten, die bei einer richterlichen prüfung anfallen, sind kaum höher, als wenn die u-erklärung direkt unterzeichnet wird. kluge verlage lassen es deshalb drauf ankommen. und kluge kläger können ihre beschwerden auch wieder zurückziehen. sollte hannelore kraft m.e. auch machen, weil verfahren gegen meinungsäußerungen, spekulationen, vermutungen kaum gewinnbar sind und alles sowieso nur noch schlimmer machen.

    in meinen printzeiten hatten wir uns auch häufig mit unterlassungserkläungen, einstweiligen verfügungen, gegendarstellungen usw. herumzuschlagen. der erweiterte schutz von persönlichkeitsrechten führte zur absurden situation, dass behauptungen in gegendarstellungen keineswegs der wahrheit entsprechen müssen, dass auch gegen aussagen von dritten gegendarstellungen möglich sind, uvm.

    ganz fies fand ich, dass leute einstweilige verfügungen erwirken konnten, ohne das eine richterliche prüfung stattgefunden hatte. trotzdem war es bis zum termin der anhörung unter androhung von happigen konventionalstrafen (mindestens 250.000 Euro) untersagt, strittige aber oft auch wichtige informationen etwa zu faschisten weiter zu verbreiten. nochmal: ohne richterliche inhaltliche prüfung wurden artikel aus angst vor den kosten vorauseilend aus dem archiv entfernt, fürs internet blockiert und der kläger konnte heraus posaunen, er habe eine einstweilige verfügung erwirkt, die aber keineswegs bedeutete, er habe recht bekommen.

    nun hege ich die hoffnung, dass angeführte einschränkungen der pressefreiheit wieder etwas zurückgefahren werden. wenn kläger damit rechnen müssen, dass ihr vorgehen öffentlich diskutiert wird, vielleicht sogar so öffentlich, wie jetzt hannelore krafts, zuvor auch silvana koch-mehrins vorgehen in diesen und anderen netzöffentlichkeiten, werden sie die füße gewiss etwas stiller halten. und nicht zuletzt entlastet das auch die gerichte 😉

  • #91
    RA-Koenen

    @Dennis

    Mit Ihrem Einwand mögen Sie recht haben, nur wir befinden uns im Wahlkampf und nach absolut subjektivem Empfinden steht es derzeit nicht gut um die SPD. Nun gut, Alt-Kanzler Schröder würde das wieder anders sehen ;-).

    Das ganze bekommt jetzt weiter eine politische Brisanz, die es vorher vielleicht gar nicht so hatte. Ich sehe da für die „Betroffenen“ nicht viele andere Möglichkeiten als sich mit juristischen Mitteln gegen eine unabhängige Presse zu wenden, auch wenn diese nicht immer gewinnorientiert ist.

    Schauen Sie u.a. hier:
    http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/726292/Wirbel-um-Krafts-Internet-Seite.html
    http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/6/29/news-124122467/detail.html
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,633281,00.html

    Das die juristische Vorgehensweise für eine Diplom-Ökonomin, die schon eigentlich „rechnen“ kann, nicht unbedingt immer die Beste ist, haben ihr PR-Menschen anscheinend noch nicht mitgeteilt. Aber das kommt noch!

    Die Sache wird sich in der nächsten Zeit auch weiter hochschaukeln und nach der Wahl interessiert sich auch wieder keiner mehr dafür. Gilt allerdings ausnahmslos für Politiker aller Couleur, die SPD ist eben da keine Ausnahme.

    Nur nehmen die Dinge irgendwann ihren eigenen „Lauf“, s.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hannelore_Kraft

    PS:
    Bei Kindern, die im Keller spielen, empfehle ich immer ein bisschen mehr Sonne und Frischluft. Das wirkt meist doch schon Wunder….besonders, wenn man schon mit der Taschenlampe keinen zusammenhängenden Satz mehr erkennen kann.

    Mit freundlichen Grüssen aus Bonn

  • #92
    lebowski

    „1989 – 2001 Unternehmensberaterin und Projektleiterin“

    Das ist ein Beruf, dem nicht gerade SPD-Stallgeruch anhaftet- er müffelt ein wenig neoliberal. Eine Frau, die zwölf Jahre lang im feschen Hosenkostüm von Effizienzbrainstorming zu Personalverschlankungssitzungen geeilt ist, würde ich als SPD-Linker eher nicht wählen. Vielleicht ist es besser, für die Jahre von 1989 bis 2001 eine Lücke im Lebenslauf zu lassen.

  • #93
    RA kellerkind

    Ja na endlich, oder doch nicht?

    „Das Prüfungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.“

    Welche Rolle die Frau Kraft spielt und was da genau gelaufen ist, ist aus dem Dokument nicht ersichtlich. Also doch reine Spekulation und keine „Beweise“.

    Wo kann man das Dokument im Original beziehen und lesen? Bitte einen Quellenhinweis.

  • #94
    David Schraven Beitragsautor

    @ Kellerkind

    Das Dokument ist ein Ausschnitt aus dem öffentlichen Teil des Landesrechnungshofberichtes für das Jahr 2007. Das steht da auch drüber.

    Wenn Du genau gelesen hättest, hättest Du bemerkt, dass die Anmerkung zum Abschluss des Prüfverfahrens sich nicht auf die Stellungnahme des LRH bezieht.

    In diesem Sinne…

  • #95
    dot8

    Interessant auch die Tatsache, das der Bürgermeister von Castrop-Rauxel auf der Website von Castrop-Rauxel als Johannes geführt wird und im Wahlergebnis als Hans Felix http://tinyurl.com/m54kvs

  • #96
    Oliver

    Hannelore Kraft – das Eigengewächs der Zenit – wird immer unglaubhafter. Alles andere als ein Richtungswechsel wird langsam fatal für sie und die SPD. Genau so fängt man an, Wahlen zu verlieren.

  • #97
    Marco

    Bei unseren „Eliten“ funktionieren immer noch die alten Reflexe. Unliebsame Meinungsäußerungen sollen juristisch plattgemacht werden. Das scheint aber im Internet immer weniger zu funktionieren. Erst die Schlappe der Deutsche Bahn AG gegen das Blog Netzpolitik. Dann Koch-Mehrin und Frau Kraft. Wahrscheinlich hätte ich weder von dem Fall Koch-Mehrin noch Kraft etwas mitbekommen, wenn die Damen nicht ihre Anwälte losgeschickt hätten. Jetzt schreibt schon Spiegel online über den Fall Kraft.
    (Fällt mir dazu gerade ein: Joschka Fischer machte damals im Handbuch des Deutschen Bundestages geradezu minimalistische Angaben zur Person. Die erste Angabe ist von 1983, als Fischer auch schon 35 war. Er erwähnt nicht einmal seine Zeit als Umweltminister des Landes Hessen. Andere Abgeordnete erwähnen jedes noch so kurze Gemeinderatsmandat oder die Tätigkeit im Kuratorium von Vereinen…)

  • #98
    Dirk Fern

    Sagen Sie mal Herr Schraven, sind Sie eigentlich von selbst auf diese Geschichte gekommen? Lesen Sie wirklich fleißig alle Lebensläufe von Politikern? Oder hat Ihnen da zufällig jemand einen kleinen Hinweis gegeben? Ich weis von Nichts und ich behaupte Nichts. Aber mir schwebt da so eine Ahnung….

  • #99
    Nick R. Chen

    Lustige Diskussion hier. Da will ich doch auch mal meinen Senf dazu geben.
    Die Frau Kraft hat ihren Lebenslauf auf ihrer Webseite verändert oder verändern lassen. Wahrscheinlich um die Firma Zenit nicht im Profil auftauchen zu lassen. Dumm nur, ganz dumm nur, dass es im Internet Menschen gibt die aufpassen und auch noch darüber schreiben oder jemand Schreibenden einen Tip geben.

    Nun passiert aber folgendes, die NRWCDU greift das Thema auf und schlachtes es begierig aus. Als Reaktion darauf jagt die gute Frau ihren Anwalt auf den schreibenden (und auch auf die NRWCDU), und will von ihm eine Unterlassungserklärung für das geschriebene. Ich meine, dass das schon fix dreist ist, immerhin kann man hier
    http://web.archive.org/web/20060303135708/www.hannelore-kraft.de/.net/html/8644/welcome.htm
    sehr schön sehen wie es da 2008 noch aussah.

    Ständig kriegen wir als Bürger von den Innenministern der Länder und des Bundes zu hören, dass wir wegen des Überwachungswahn(sinn) doch nicht immer so rumziggen sollen, wenn wir rund um die Uhr mittels Vorratsdatenspeicherung, großen Lauschangriff und der ständig Drohung in der Luft, dass man wegen irgendwelchen mp3s die man irgendwo mal runtergeladen hat,im Wert von 3,90 EUR, per Hausdurchsuchung seine Wohnung und seinen Ruf auf den Kopf gestellt kriegt, dass wir uns das gefallen lassen sollen weil wegen der bösen $Terroristen und den anderen 82 Millionen Gefährdern in diesen Land. Das ist ja alles nur für unsere eigene Sicherheit.
    Wenn allerdings der Spieß umgedreht wird, versucht man alles um die Meldung zu unterdrücken.
    (Sie haben doch nichts zu verbergen Frau Kraft, oder sollte da doch etwas sein? Wozu haben Sie die Eintrag verändert? Weil, wenn sie nichts zu verbergen haben, war Das ja gar nicht notwendig oder sehe ich das Falsch?)
    Was allerdings ganz doll nach hinten los geht. Vorher war es nur ein kleiner Sturm im Wasserglas, den man mit ein oder zwei Erklärungen aus der Welt hätte kriegen können, jetzt aber ist der mediale Supergau da und die Frau Kraft wird mit Sicherheit keine Freude daran haben, denn die Gefahr, dass diese kleine Korrektur im Lebenslauf der Guten zu einer unangenehmen und ungewollten Wendung ihres Lebenslaufes führt ist ziemlich groß. Mein herzliches Beileid jetzt schon.

  • #100
    blindschleiche

    herzlichen glückwunsch, liebe ruhbarone!
    ========================================

    wann hat es je bei euch 100 kommentare gegeben?

    liebe grüße!

  • #101
    blindschleiche

    ich schenke euch auch noch das fehlende „r“ – oder bastelt das wer dazu und cancelt diesen eintrag…?

  • #102
  • #103
    David Schraven Beitragsautor

    @ Dirk Fern

    Jepp, da bin ich ganz alleine drauf gekommen. 🙂 Nee im ernst, ich bin zufällig über die Seite von Kraft gesurft. Und ihren Lebenslauf kenne ich ab 2002 in den verschiedenen Varianten. Sowas merk ich mir von Spitzenpolitikern halt. Dafür kann ich mir Fussballergebnisse schlecht einprägen.

  • #104
    Wolfgang Dudda

    Und die gute Hannelore „Abmahn-Kraft“ steht nicht allein mit Lücken im „SPD-Internet-Lebenslauf“. Michelle Schumann, die „Frau an der Seite Münteferings“ und wenn es nach dem Spezialdemokraten Steinbrück geht künftige (in zehn Jahren) Landesvorsitzende, also wohl auch Nachfolgerin von „Abmahn-Kraft“, weist gleichfalls eine Lücke von sieben Jahren im Lebenslauf auf.

    Guckst Du hier: http://www.wolfgang-dudda.de/?p=4107

  • #105
    RA-Koenen

    Zudem muss Frau Kraft und die Zenit e.V. aufpassen, es droht Abmahnungsgefahr von der Firma Vitakraft-Werke Wührmann & Sohn GmbH & Co. KG wegen Marken- und Namensverletzung 😉

    http://netzwerk.zenit.de/de/ut_archiv/assets/2002/VitaKraft.pdf
    und
    http://www.vitakraft.de/mix-it/

    Also, bitte mit Liebe füttern!

  • #106
    Bernd Sch

    Dazu zitiere ich einfach mal Kurt Tucholsky:

    „Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“

    Und das ist bis heute so geblieben

  • #107
    Hafentaucher

    Es ist wie immer bei politischen Skandalen: Nach einer Schockphase wird zum Angriff übergegangen, das war bei Ruhrbarone vs. Silvana Koch-Mehrin so, das war bei Ruhrbarone vs. CDU-Umweltminister Uhlenberg so und hat sich nun einmal mehr bestätigt.

    Das Argument, das „ZENIT GmbH“ den Platz im Internet (sic!) sprengen würde, ist doch eine intelektuelle Beleidung des denkenden Menschen. Es ist wohl eher so, dass Frau Kraft via Suchmaschinen keine Verbindung zwischen Zenit und ihrer Homepage darstellen will (Die Landtagsseiten kann sie ja gar nicht ändern, denn das wäre Aufgabe der CDU-geführten Landtagsverwaltung).

    Frau Kraft hätte einfach das Gespräch mit Scharven und den Ruhrbaronen führen können, um das Mißverständnis, wenn es denn eines sein sollte, aus dem Weg zu schaffen. Statt dessen geht sie wie Silvana Koch-Mehrin und Uhlenberg gerichtlich vor. Dann schauen wir mal, was aus den Vorfällen geworden ist:

    1. Uhlenberg
    Gemeinsam mit Medienminister Krautscheid ging die CDU gegen Schraven vor und scheute auch nicht davor zurück, die Preisverleihung des renommiereten Wächterpreises der Stiftung Deutsche Presse, immerhin das deutsche Pendant zum Pulitzer-Preis, an Schraven herabzuwürden. Krautscheid sprach davon, dass manche Journalistenpreis zu früh vergeben werden und kritisierte sogar die Jury, die aus langjährigen Chefredakteuren bestzt war. Noch nie gab es seit der Gründung der Republik eine solche Schelte gegen die Preisverleihung. Mnoate später: Die Vorwürfe haben sich erhärtet, Uhlenberg musste Fehler eingesethen. Ein Untersuchungsausschuss tagte.
    Die Vorwürfe gegen Schraven waren die gleichen, die Kraft nun benutzt: Alles Popanz und aufgebauscht. Dahinter stecke gar nichts.

    2. Silvana Koch-Mehrin
    Das dürfte allen noch in Erinnerung sein. Die EU-Verwaltung prüft die Vorgänge, auch dier Hamburger Staatsanwaltschaft, ob SKM einen Meineid geleistet hat. Noch am Anfang wrude Ruhrbarone beschimpft bis zum geht nicht mehr – vor allem von PCs aus der FDP-Bundesgeschäftsstelle. Gleiches passiert nun wieder – nur, dass es jetzt „rote“ Geschäftsstellen-PCs sind.

    Wir werden sehen, wer am Ende Recht behält. Kraft hat auf jeden Fall die Affäre Zenit erst zu einer Affäre gemacht – egal, welche Rolle sie bei Zenit überhaupt gespielt hatte. Aber vielleicht weiß sie auch gar nichts mehr, welche krummen Dinger dort mal gedreht wurden. Ein Blackout ist ja bei Berufspolitikern weit verbreitet.

  • #108
    gravis67

    @Hafentaucher

    Auf zwei Sachen möchte nochmals hinweisen:
    Auf den Homepages der Landtagsfraktion und der SPD in NRW ist der vollständige Lebenslauf noch immer abrufbar. Warum wurde dieser Eintrag seit 2006 nicht geändert. Bitte jetzt nicht den Einwand bringen, sie hätte keinen Einfluss auf diese Seiten. SIe ist Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD, Wer hat sonst Einfluss auf die Seiten?

    Zweites kommt mir es komisch vor, dass Frau Kraft ihren Eintrag schon 2006 geändert hat, über ein Jahr vor dem Förderskandal.

  • #109
    Josef Breuer

    naja, Frau Kraft ist so beschäftigt, das sie nicht alle
    auf Vita gelisteten Lebensläufe ändern kann. Aber, wie auch immer, dumm gelaufen Frau Kraft,

    auch ein zeichen das eine SPD in NRW nicht wählbar ist.

  • #110
    Thomas Berscheid

    So, ich habe meinem Ärger mal Luft gemacht. Geht so los:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    25 Jahre lang habe ich der SPD meine Stimme gegeben. Ich habe Gerhard Schröder zweimal zur Kanzlerschaft verholfen.
    Niemals mehr wird die SPD eine Stimme von mir bekommen. Und dies hat einen Grund: Die Abmahnung von Frau Kraft.
    Aber der Reihe nach. Die SPD war im 19. Jahrhundert einmal angetreten, um die Partei der Arbeiter zu sein. Dies war sie auch mehr als 100 Jahre.
    […]

  • #111
    Johnny

    @gravis67 (#108)

    Das ist eine sehr gute Frage. Gibt es dazu keine Antworten?

  • #112
    Mao aus Duisburg

    @gravis67:

    Wenn dem so ist, warum geht Frau Kraft denn auf die Bloggerszene los? Sie hatte die Gelegenheit, auch während ihres Israel-Urlaubes die Sache mit einerm Federstreif einfach ruhen zu lassen. Niemand hätte darüber mehr berichtet. Denn ihre Vorwürfe gegen Ruhrbarone.de sind ja nunmal nachweislich falsch. Trotzdem strengt sie einen solchen Prozess an. Warum?

    Dafür gibt es nur zwei Gründe:
    a) Sie will etwas vertuschen? Dann wird das demnächst schon rauskommen, denn jetzt recherchieren gleich mehrere ausgewiesene Spürnasen an dem Zenit-Skandal herum und werden in den nächsten Wochen was darüber machen.

    b) Frau Kraft steht innerhalb der SPD derart unter Druck, dass Sie ein Bauernopfer für ihre innerparteilichen Verfehlungen und programmatische SChwäche sucht. Denn Frau KRaft hat nicht eine einzige Vorlage von Jürgen Rüttgers für sich verwandelt. Es gab noch nie eine solch führungsschwache und inhaltlich ausgedarbte Parteivorsitzende der SPD wie Frau Kraft.

    Andere Gründe gibt es nicht…. Ach, halt. Natürlich gibt es noch einen: Realitätsverlust. Doch das wollen wir ihr doch gar nicht erst vorwerfen. Vielleicht hat sie einfach nur einen schlechten Anwalt. VIele ranghohe SPD-Vertreter haben sie aber via Telefon davon abhalten wollten, diesen Klage-SChritt zu machen. Jetzt wird bei der SPD das MEsser gewetzt. Mal sehen, wer als Hagen von Tronje der Königinmörder sein wird.

  • #113
    gravis67

    @Johnny

    Darauf habe ich auch keine Antwort. Es kam mir nur komisch vor.

    @Mao aus Duisburg
    Warum geht Kraft gegen den Journalisten los? Ich kann mir das nur so erklären, dass nicht alleine gegen die CDU vergehen konnte und den Journalisten unbeheligt lassen konnte. Der Anwalt der CDU hätte zurecht das bemängelt.

    zu a, Der Skandal liegt über zwei Jahre zurück, warum hat der politsche Gegener und die Presse bisher nichts darüber gebraucht, wenn Frau Kraft etwas damit zu tun hätteß

    zu b, keine Ahnung, keine die politsche Lage in NRW zu wenig.

    Was weißt du darüber, wer versucht hat Hannelore Kraft davon abzubringen, rechtlich gegen die CDU und den Journalisten David Schraven vorzugehen. Oder sind das auch nur Vermutungen?

  • #114
    gravis67

    🙁 man sollte das Geschriebene nochmals Gegenlesen, boevor an „Abschicken“ klickt. Blöde Tipper

  • #115
    Johnny

    ACHTUNG SPEKULATION:

    Angenommen die Recherchen Verlaufen im Sande und es gibt keinen Beweis einer Mittäterschaft oder irgendein Skandal, werden sich die Blogger und Journalisten hier entschuldigen? Werden Sie den Ruf der guten Frau wieder herstellen?

    Ich sage nein! Sie werden nicht mehr darüber schreiben und berichten. Das war bisher immer so, wenn jemand den Ruf einer Person zerstört hat. Er würde es auch nicht tun, weil er seinen Fehler zu geben würde. Das wiederum würde Schadensersatzklagen mit sich führen und wäre auch gleichzeitig ein Schuldeingeständnis.

    Naja ich bin gespannt.

  • #116
    Arnold Voß

    Johnny, dieser Blog wird es aber tun, wenn dieser Fall eintreten sollte. Im übrigen kann Frau Kraft hier per Interview, was ihr die Ruhrbarone sicher emöglichen würden, aber auch per schlichtem Kommentar selber für ihren guten Ruf sorgen. Und zwar sofort. Das ist ja das tolle an der Bloggosphäre.

  • #117
    Mao auch Duisburg

    @gravis67: Ich weiß es eben. Genau wie Du es wissen könntest, wenn Du Mitarbeiter der SPD wärest. Übrigens hatte ich nicht geschrieben, dass man ihr von einer Unterlassungserklärung oder Klage gegen die CDU abgeraten hat, sondern gegen die Bloggerszene.

  • #118
    gravis67

    @Mao

    Und du bist SPD-Mitarbeiter? Warum hast du sie denn nicht aufgehalten? Bin mal gespannt wie es weitergeht, nach dem neuen Artikel wird es jetzt ja perönlich. Weißt auch was über die „Tränenaktion“ nach einer Fraktionssitzung? Ist ja spannend.

  • #119
    kanzlerschroeder.de

    Mitten im Land der Dichter und Denker, am ICE-Bahnhof der Republik, entdeckte das Bundespresseamt ein provinzielles Tagesschau-Bild. Dieses Optiksignal war kein wahrer Kanzler, sondern nur die Liniendarstellung eines zeitlich begrenzten Kanzlers im Fernsehen eines Unionsbuergers in der Deutschen Provinz. Auf der Grundlage des ungesetzlichen ?Domainrechtes? liess ein Rechtkreativer der Bundesregierung eine einstweilige Verfügung vom Landgericht Berlin gesetzlos abstempeln. Dem Unionsbuerger wurden 6 Monate Gefängnis für seine Internetdichtung versprochen. Ihm wurde verboten, sein unabhängiges kanzlerschroeder.de-Bild ?reserviert und/oder konnektiert? zu halten. Gegen diesen undemokratische Beschluss wurde im Geist der Bürgerrechtsdeklaration widerstanden und zum Glück für die Republik wurde der Unionsbuerger.de von Prozessanwalt.de im Geist von I. Kant verteidigt. Nach einem geistreichen Disput vorm Landgericht Berlin vertrugen sich sich die Parteien auf der übernationalen Grundlage der Europäischen Charta der Grundrechten .

    Das Bundespresseamt der Bundesregierung versprach Wahlleiter.de, Unionsbuerger.de, Praesidentin.de, Stoiberkanzler.de und eine-frau-soll-kanzler-werden.de nicht zu belegen. Der Unionsbuerger versprach kanzlerschroeder.de zu aus seiner Uchronie zu radieren.

    Moral dieser Leitkulturellen Uchronie geschrieben am 1.12.2003 im Landgericht Berlin

    OHNE AUTORITÄT KEIN RECHT !

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