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Train of Hope: NRW-Innenminister Jäger und Dortmunds OB begrüßen Flüchtlinge

keuninghaus

Flüchtlinge werden im Keuninghaus versorgt

Im Laufe der Nacht sollen Flüchtlinge aus Ungarn per Zug am Dortmunder Hauptbahnhof eintreffen. Zur Zeit dominiert dort die Hilfsbereitschaft, ca. 100 bis 150 Menschen organisieren am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofes die Hilfe für den Moment, wenn der Zug gegen 3.00 Uhr am Morgen eintreffen soll. Dortmund gilt in dieser Nacht als zentraler Anlaufpunkt für die Flüchtlinge. Eintausend werden erwartet. Wir sind vor Ort.

16.02 Uhr: Der dritte Zug ist soeben angekommen. Wie alle Flüchtlinge geht es erst einmal ins Keuninghaus. Dort stehen freiwillige Dolmetscher den Flüchtlingen bei der Erledigung der Formalitäten beiseite und sie erhalten die eingegangenen Spenden. Mit Bussen werden sie dann auf Städte in ganz NRW verteilt. Kein heute in Dortmund angekommener Flüchtling wird in der Stadt bleiben.

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10.30 Uhr: Etwas früher als erwartet ist der zweite Zug in Dortmund angekommen. Schöne Geste: NRW Innenminister Ralf Jäger und Dortmund Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) begrüßen die ankommenden Flüchtlinge. Bürokratie live: Ein Teil der gespendeten Lebensmittel wurden weggeworfen:

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10.20 Uhr: NRW Innenminister Ralf Jäger (SPD) ist am Dortmunder Hauptbahnhof eingetroffen,

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10.14 Uhr: Gegen 11.00 Uhr wird der zweite Zug mit bis zu 1000 Flüchtlingen erwartet. Helfer bereiten zur Zeit wieder Erstversorgungspakete für die Flüchtlinge vor.

9.02 Uhr: Die ersten Flüchtlinge haben Dortmund erreicht und werden mit Applaus begrüßt. Die ganze Nachte haben sich Helfer auf ihr Kommen vorbereitet. Tausende Essenpakete, Schlafsäcke, Decken und vieles mehr wartet nun auf sie. Nach einem kurzem Aufenthalt im Keuning-Haus sollen sie nun auf Städte in ganz NRW verteilt werden.

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3.55 Uhr: Die Nazis sind von der Polizei in die S-Bahn Richtung Witten gesetzt worden und haben somit den Bahnhof verlassen. Wie man in der Nacht von Witten nach Dorstfeld kommen will… Tscha… Rückmärsche sind selten lustig, vor allem wenn es schon ein wenig kühler wird, aber das hat bei den Kameraden ja schon Tradition, das kennt man von früher. So nicht gekannt hat man das verworrene, unkoordinierte, Einsatzkonzept der Polizei. Es ist der Polizei nicht gelungen, Bereitschaftspolizei einzusetzen. Stattdessen war man dazu gezwungen, sog. Alarmzüge zusammenzuwürfeln. So lernten sich dann Kollegen kennen, die ansonsten ihren Dienst als Streifenpolizist in Coesfeld oder irgendwo im Sauerland verrichten. Und selbst das reichte dann nicht zu einer vollen Hundertschaft. Vielleicht ist das auch der Grund, für den deutlich massiveren Einsatz von Pfefferspray und Polizeihunden in dieser Nacht. Durch Pfefferspray und Hundebisse kam es zu mehreren Verletzten, die behandelt werden mussten.

3.28 Uhr: Dafür verantwortlich, dass die Nazis in den Bahnhof gelassen worden sind, ist die Dortmunder Polizei. Sie fällte diese Entscheidung ausdrücklich gegen die Empfehlungen ihrer Kollegen der Bundespolizei. Da fragt man sich schon, um welchen Titel da innerhalb der Behörden konkurriert wird… Kompetenzgerangel! Wie auch immer. Da es der Antifa offenbar gelungen ist, den Aufgang zu den S-Bahn Gleisen zu blockieren, war die Polizei nun gezwungen, die Nazis wieder aus dem Bahnhof herauszuführen, um anschließend zu versuchen, über die Außentreppen auf das Gleis zu gelangen…

3.10 Uhr: Korrektur: Die Nazis haben ihre Kundgebung vor dem Bahnhof abgehalten und sind danach von der Polizei in den Bahnhof geführt worden. Warum auch immer, vielleicht um sich vor irgendjemandem zu verstecken, haben die Nazis in der Vorhalle die Tür eines Schuhgeschäftes eingedrückt. Merkwürdiges Verhältnis zum Eigentum anderer Leute legten die Kameraden da an den Tag. Anschließend wurde die Gruppe auf das S-Bahn Gleis geführt, um von dort aus dem Bahnhof transportiert zu werden.

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3.05 Uhr: Wenn es gerade schon unverständlich war, was ist es dann jetzt? Polizei lässt die Nazis in den Bahnhof. Dort werden die Nazis ihre Kundgebung _in_ der Bahnhofsvorhalle abhalten können…

2.45 Uhr: Wir haben genau gezählt… Es sind 25 Nazis, die sich rund um Michael Brück versammelt haben und gleich auf dem Bahnhofsvorplatz eine Demonstration abhalten wollen. Bis auf knapp 10 Meter hat die Polizei die Nazis an die Gruppe von Gegenprotestanten herangelassen, die sich ebenfalls auf dem Bahnhofsvorplatz befinden.

2.40 Uhr: Unverständlich. Polizei führt die Nazis von den Katharinentreppen hinunter auf den Bahnhofsvorplatz.

2.20 Uhr: Während im Hauptbahnhof Dortmunder Bürger tatkräftig Hilfe leisten, um die syrischen Flüchtlinge in Empfang zu nehmen, sammelt sich eine Gruppe von 30 Nazis um Michael Brück auf den Katharinentreppen und hält eine Kundgebung ab.

1.35 Uhr: Die Polizei vor Ort hat auf das Eintreffen der Bereitschaftspolizei gewartet. Gemeinsam mit der Verstärkung wurde der Vorplatz geräumt und die Nazis in Richtung Katharinentreppe gedrängt.

1.30 Uhr: Nun aber… Die Polizei riegelt weiterhin den Haupteingang des Bahnhofs ab. Eine zweit Kette von Polizisten steht im Halbkreis um etwa 20 Nazis, die sich immer noch auf dem Bahnhofsvorplatz befinden.

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1.25 Uhr: Verwirrung. Nazis sollen sich nicht mehr im Hauptbahnhof befinden und in Richtung Innenstadt gezogen sein. Vor dem Haupteingang zieht die Polizei starke Kräfte zusammen und riegelt den Eingang völlig ab. Selbst mit Presseausweis gibt es zur Zeit keinen Zugang.

1.20 Uhr: Knapp 30 Nazis sind am Hauptbahnhof angekommen. Es ist ihnen gelungen in die Halle einzudringe. Es fliegen Böller.

1.00 Uhr: Erst war von 1000 Flüchtlingen die Rede, dann von 800. Es herrschte Verwirrung über die genauen Zahlen und wann ungefähr mit ihrer Ankunft zu rechnen sein wird. Insgesamt werden es knapp 1400 Flüchtlinge sein, die heute mit zwei Zügen in Dortmund eintreffen sollen. Beide Züge stehen zur Zeit noch in München. Für den ersten Zug wird eine Ankunftszeit zwischen 6.00 und 8.00 erwartet, für den zweiten wird der späte Vormittag genannt. Unbeeindruckt davon mobilisieren die Nazis weiter für ihre Demonstration. Ab 2.00 Uhr will man sich sammeln und ab 3.00 soll die Demonstration stattfinden. Ein Ort ist noch nicht bekannt. Genauso wenig ist es bekannt, ob die Nazis überhaupt ihre Leute zusammenkarren können.

0.40 Uhr: Hunderte Dortmunder haben Schlafsäcke, Lebensmittel und Spielzeug zum Bahnhof gebracht. Die Stadt und ihre Bürger kann stolz über diese Hilfsbereitschaft sein. Beeindruckend!

0.25 Uhr: So unschön wie die erste Meldung ist auch das erste update. Die Dortmunder Nazis verschienen die angekündigte Demonstration auf 2.00 Uhr und rufen ihre Anhänger dazu auf, schon früher am Dortmunder Bahnhof zu erscheinen.

0.00 Uhr: Die erste Meldung ist keine schöne. Dortmunds Nazi Szene hat für 3.00 eine Demonstration/Kundgebung am Dortmunder Hauptbahnhof angemeldet. Zur Zeit ist nicht absehbar, wie viele Nazis sich mobilisieren lassen, es ist Samstag und es ist spät… Gleichzeitig wird gemunkelt, die Nazis wären anderweitig, irgendwo in der Pampa, mit ihrem Mobilisierungskram beschäftigt.

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16 Kommentare zu “Train of Hope: NRW-Innenminister Jäger und Dortmunds OB begrüßen Flüchtlinge

  • #1
  • #2
    Berry

    Habt ihr eigentlich nicht mitbekommen wieviel Hilfspakete, Kleidung, Decken usw von den Dortmundern angekarrt wurden?
    Ich habe über 1500 Tüten mit Essen gezählt.

    Da war diese Nazi "Kundgebung" eine Nebensache.

    Also – ich bin STOLZ auf DORTMUND.

  • #3
    Jens

    Das hört sich leider nicht so gut an:

    http://www.express.co.uk/news/world/555434/Islamic-State-ISIS-Smuggler-THOUSANDS-Extremists-into-Europe-Refugees

    Islamic State extremists are taking advantage of developed nation’s generosity towards refugees to infiltrate Europe, he said.

    The lethal ISIS gunmen use local smugglers to blend in and travel amongst a huge tide of illegal migrants flooding Europe.

    More than 1.5million refugees have fled into Turkey alone – desperate to escape the bloodshed in Syria.

    From Turkish port cities like Izmir and Mersin, thousands of refugees venture across the Mediterranean aiming for Italy, he said.

    Then the majority make for more welcoming nations like Sweden and Germany, turning themselves over to authorities and appealing for asylum.

    "They are going like refugees," he said.

  • #4
    Manuel

    Find ich auch unverständlich. Da helfen spontan mitten in der Nacht Hunderte von Bürgern und das soll dann von 28 betrunkenen Versagern in den Schatten gestellt werden? Sogar in der überregionalen Presse. Vielen Dank.

  • #5
    Lutze

    das die überregionale presse auf die nazis eingeht ist ja verständlich, gilt dortmund ebend als hochburg dieser. umso besser das gestern abend deutlich gemacht wurde das diese ebend doch nicht so viel zu melden haben.
    und betrachtet man den abend ist es doch sehr gut gelaufen, viele menschen haben sich nicht von dem eigentlichen ziel; die vorbereitung auf das ankommen der flüchtlinge zu konzentrieren nicht abbringen lassen, andere waren scheinbar motiviert genug die paar nazis "willkommen" zu heißen.
    definitiv ein guter abend für dortmund, der gezeigt hat das sich die stadt in gewissen bereichen geändert hat, dicken respekt an die ganzen aktivisten die das auf die beine gestellt haben. das die parteien zum großenteil erst am nächsten morgen kommen um für die presse ein paar fotos und interviews geben ist ja auch nichts neues…

  • #6
    Stefan Laurin

    @Jens: Nein, das hört sich nicht gut an. Es kann gut sein, dass der IS die Chance nutzt auch auf diesem Weg Kämpfer nach Deutschland zu schicken – zusätzlich zu den Anhängern die er hier schon schon hat. Wir befinden uns im Krieg mit dem IS – auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen und sich vor der Konsequenz scheuen: Ein militärisches Eingreifen auf Seiten von säkularen und demokratischem Kräften in der Region – womit nicht Assad gemeint sein kann.
    Aber diese Tatsache ist kein Grund, die Menschen die vor dem IS fliehen, im Stich zu lassen. Krieg heißt, den Feind zu bekämpfen, nicht diejenigen, die vor ihm fliehen.
    zu Zeit geschieht das Gegenteil: : Deutschland lässt bis heute zu, dass IS-Anhänger nach Syrien und in den Irak reisen und dort Menschen ermorden und es erlaubt Salafisten weiterhin, hier offen zu werben.

  • #7
    keineEigenverantwortung

    @6:
    Wer durchschaut die Machtverhältnisse/Ziele der vielen Gruppen in Syrien?
    Auf welcher Seite sollten wir in den Syrien/Irak-Konflikt aktiv eingreifen?
    Was sollte das bringen? Wie würde eine erfolgreiche Nachkriegsordnung aussehen?

    Fakt ist doch, dass es eine große Migrationsbewegung aus dieser Region gibt und selbst von Menschen, die ihre Heimat verlieren, keine Bereitschaft da ist, für die Heimat zu kämpfen. Soll das jetzt die BW machen? In einem Bodenkrieg? Der Luftkrieg ist ja wenig erfolgreich.
    Die USA hat auch keine Erfolg, einheimische Kämpfer für einen Kampf gegen IS und für ein demokratisches System zu rekrutieren. Will die Bevölkerung das überhaupt?

    Eine friedliche Nachkriegsordnung kann vermutlich nur aus den bisherige Machtstrukturen unter Beteiligung Russlands entstehen. Dabei muss es Ziel sein, einen Politikwechsel mit einem Fokus auf Menschenrechte etc. zu erzielen.

    Zum Thema Terrorismus:
    Insgesamt sehe ich es als Skandal, dass wohl in letzter Zeit die Behörden wohl nicht in der Lage sind, ein paar Menschen erkennungsdienstlich zu behandeln. Bei der Einreise an vielen internationalen Flughäfen klappt die Aufnahme von biometrischen Daten ohne Probleme. Natürlich dauert das auch mal, was jeder schon erlebt hat, wenn bspw. ein paar Flieger in den USA oder in China landen. Aber dann muss man als Gast eben ein paar Minuten warten. Dass Deutschland/Europa sich hiermit ein Sicherheitsrisiko schafft, ist offensichtlich. Ob es Konsequenzen hat, werden wir merken.

    Aus humanitären Gründen ignoriert man zurzeit viele Prozeduren. Dass es soweit kommt, haben wir der totalen Verdrängung und Realitätsverweigerung der Politik/Behörden zu verdanken. Die Diplomatie und das internationale Krisenmanagement hat versagt (Außenminister Steinmeiers Bereich), und die hiesigen Behörden im Inneren können die Einwanderungsabläufe seit Monaten nicht gesetzeskoform durchführen.

    Die EU kümmert sich wohl wieder weiter um die Krümmung von Gemüse. Zurzeit hört man dort fast gar nichts. Schon gar nicht, wenn es darum geht, Grundwerte in den Mitgliedsstaaten durchzusetzen.

  • #8
    Klaus Lohmann

    @Jens: Solange der gute, alte, schmutzige Sunday Express weiter so "Stories" wie diese: http://www.express.co.uk/news/science/603108/Russians-shot-down-UFO-over-Iran-ahead-of-Blood-Moon-apocalypse absondert, ist die Aluhut-Gemeinschaft durch solche "Artikel", BLÖD (http://www.bild.de/politik/ausland/isis/terroristen-getarnt-als-fluechtlinge-38011274.bild.html – Datum beachten!) und die bekannten rechtsextremen Blogs weiter gut versorgt und die braunen Ar…löcher träumen weiter von den Horrormärchen, die man dem unbedarften Westen als Mittel zur Flüchtlings-Abschreckung verkaufen will.

    Dieser "Artikel" vom Mai diesen Jahres (http://www.epochtimes.de/welt/bbc-bericht-isis-schmuggelt-kaempfer-auf-fluechtlingsbooten-von-libyen-nach-europa-a1239733.html) verwurschtelt das Hörensagen-Geschreibsel dann auch noch zu Verschwörungstheorien über einen "Krieg" ums Öl, den man den Europäern mit diesen Märchen "schmackhaft" machen will.

    Wenn Sie mit sowas besser einschlafen können – bitte, jedem Tierchen sein Pläsierchen.

  • #9
    Wolfram Obermanns

    Nette Geste von dem Herrn Jäger.

    Langfristig wird eine der großen Herausforderungen zur Integration von Flüchtlingen die Erhaltung der allgemeinen Aktzeptanz in den Wohngebieten in denen sich die Flüchtlinge schlußendlich einquartieren sein. In Marxloh könnte eine deutlichere Schupopräsenz helfen, in Dortmund ein anderer Umgang mit der Naziszene.
    Die andere, m. E. größere Herausforderung wird die kulturpolitische sein.

    In beiden Fragen sehe ich NRW nicht gut aufgestellt.

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  • #11
    artklinic project

    FÜR FLÜCHTLINGE NEUE UNTERBRINGUNGSMÖGLICHKEIT IN DORTMUND

    das leerstehende ehemalige kath. krankenhaus in 44229 dortmund kirchhörde, an der klöcknerstrasse gelegen, bietet eine einzigartige möglichkeit ca. 300 flüchtlingen unterkunft zu bieten. das haus seinerzeit als schenkung durch die familie klöckner an die kath. kirche gegangene haus ist derzeit in besitz der baufirma DERWALD.
    das haus bietet eine vorzügliche
    infrastruktur für einen humanitären zweck, luftige zimmer, grosse wirtschafts- sowie behandlungsräume, bis
    hin zum operationssaal sind vorhanden. der sich in unmittelbarer nähe befindliche park bietet
    möglichkeit zum aussen aufenthalt. mit gutem willen lässt sich das gebäude sicher in kurzer zeit nutzbar machen. das wäre eine grosse etlastung für andere schon überbelegte einrichtungen.
    könnte auch sofort ein photo an euch schicken.
    mfg.
    h-j hellway

  • #12
    still hating germany

    Deutschland, Deine Selbstbeweihräucherung ist in Sachen Chuzpe nicht zu übertreffen!
    Gerecht wäre es, würden sich die Menschen nehmen, was ihnen zusteht, statt sich in Lager sperren zu lassen und auf ihre Selektion in vermeintlich nützliche und vermeintlich unnütze Flüchtlinge zu warten.
    "Es ist folgerichtig, es wird so sein: Goldene Türme wachsen nicht endlos, sie stürzen ein!" (Slime)

  • #13
    Gerd

    @Stefan Laurin

    Der Islamische Staat ist Symptom, nicht Ursache des Übels. Das ist der Iran. Der hält Assad an der Macht und hilft der schiitischen Regierung des Irak. Ersteres hat zum Aufstieg des IS geführt, letzteres die irakischen Sunniten in die Hände des IS getrieben. Den Iran gilt es zu bekämpfen, nicht zu besänftigen!

    Und man kann es nicht oft genug betonen, vor dem Krieg sind die Syrer geflohen, als sie die Grenzen ihres Landes überquert haben. Spätestens seit dem sie den ersten europäischen Staat erreicht haben, fliehen sie weder vor Krieg, noch vor politischer Verfolgung. Oder gibt’s die in Österreich wieder?

  • #14
    Klaus Lohmann

    @Gerd: Ich kann es ebenso nicht laut und deutlich genug nachfragen: Wie wär’s mit ein wenig Bildung über die Genfer Flüchtlingskonvention?

    Flüchtling ist, wer "..aus der begründeten Furcht vor Verfolgung aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will".

    Da steht nix von Ihrem "Flüchtling ist man nicht mehr, wenn.."-Blabla über "Grenzübertritte". Und Flüchtling ist so Jemand so lange, bis er nach der vollständigen Beseitigung o.g. Fluchtgründe sicher zurückkehrt. In der Zwischenzeit – oder auf Dauer – kann er in einem Land *seiner* Wahl Asyl beantragen. Punkt. Das sind die *rechtlichen* Grundlagen. Die aber die Braunen wie immer nicht zu interessieren scheinen.

  • #15
    Gerd

    Klaus,

    solange Sie regelmäßig Personen deren Meinung Sie ablehnen als Nazis verunglimpfen, sind Sie nicht in der Position sich über andere zu erheben.

  • #16
    Klaus Lohmann

    @Gerd: Sie sind doch nur der "Alibi-Nazi", also maßen Sie sich nicht Rollen an, die Sie per se gar nicht ausfüllen können;-)

    Und ja – ich lehne angebliche "Meinungen" ab, die nichts anderes transportieren, als Unkenntnis und dumpfen, xenophoben Relativismus. Flüchtlinge *bleiben* Flüchtlinge, auch wenn die Braunen damit ihre angeborenen Probleme haben. Punkt.

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