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UW/H lehrt endlich die „Wahrheit über 9/11“

Daniele_Ganser_ASPO_GV_2008Witten. Die erste private Hochschule, die durch den deutschen Staat anerkannt wurde, demonstriert wieder einmal, ein recht eigenwilliges Verständnis des eigenen Bildungsauftrags zu haben: Laut einer Pressemitteilung der Universität Witten/Herdecke, trat diese an den antiamerikanischen Verschwörungstheoretiker Dr. Daniele Ganser aus der Schweiz heran, auf dass jener den Studierenden so etwas ähnliches wie Medienkompetenz näher bringen möge. In Deutschland ist Ganser vor allem aus YouTube-Videos bekannt und es sind regelmäßig YouTube-Videos, auf die er sich beruft. 

„Friedensforscher“ Dr. Daniele Ganser wird bei seinem Auftritt am 29. Oktober endgültig klären, was er zuvor wohl mit seinen extrem rechten Freunden Jürgen Elsässer und Karl-Heinz Hoffman rege diskutiert haben wird und heute sowie morgen zum wiederholten Male mit Ken Jebsen erörtert: „Wer kontrolliert die vierte Gewalt?“ Der Vortrag unter dem Titel „Fakten, Meinungen, Propaganda – Wie mache ich mir selbst ein Bild?“ verspricht: „anhand konkreter Beispiele aus den letzten 25 Jahren (Krieg um Kuwait 1990, Terroranschläge vom 11. September 2001, Krieg in der Ukraine 2014/15) […] kritisch auf die Leitmedien [zu] blicken.“ Und damit tut er vor allem auch sich selbst einen Gefallen. Wie die Schweiz am Sonntag im Februar diesen Jahres berichtet, ist Ganser schließlich zutiefst betrübt darüber, in Basel zu diesen Themen nicht mehr dozieren zu dürfen.

Dass sich schleppend nacheinander alle universitären Einrichtungen und akademischen Kollegen von ihm distanzieren (und sich sogar gelegentlich über ihn erheitern), begreift Ganser als Beweis für sowohl die Relevanz seiner Arbeit, als auch für das Eingreifen Dritter. Indem er sich einbildet, dass „man nicht ergebnisoffen über 9/11 diskutieren kann“, zeigt er sich regelrecht erpicht darauf, einem deutschsprachigen Publikum zu unterbreiten, was dieses – je nach Umfrage und Jahreszeit zu etwa 19  bis  90% – ohnehin längst ahnt: Dass man Amerika in dieser Sache nicht über den Weg trauen könne. „…zwischen Fakten, Meinungen und Propaganda unterscheiden

Eindeutige Anklagen jedoch werden durch Dr. Daniele Ganser nur selten ausgesprochen; als erfahrener und gut vernetzter Verschwörungsideologe weiß er, dass sein Publikum die Wahrheit am liebsten selbst errät. Zugleich bleibt er rechtlich nur geringfügig angreifbar, als einer, der nur mal „kritische Fragen“ stellt. Umso besser darin ist er, anzudeuten, dass Ukraine, Deutschland, Saudi-Arabien, Schweiz, Frieden, Geldsystem vom „Imperium Amerika“ beherrscht werden oder „merkwürdig“ zu finden, dass es so aussieht. Und seit er das Imperium Amerika entdeckt hat, kann er sich nicht versagen, auf dieses in allen möglichen und vor allem auch unmöglichen Zusammenhängen (bis zu zwölf mal die Minute!) hinzuweisen. Imperium heißt „mächtigster Staat“, erklärt Ganser.

Woher, müsste einer konsequenterweise nun fragen, nimmt der einladende Dr. David Hornemann von Laer nur all diesen Mut? Sitzt er etwa auf einer Ölquelle, sodass er keine Luftangriffe zu befürchten hat? Unter anderem nämlich in dem Vortrag, auf welchen auch die Universität in ihrer Ankündigung verweist, verrät Dr. Daniele Ganser, dass dies die einzige Möglichkeit wäre, um vom Imperium verschont zu bleiben. Der Schweizer „Spezialist für Zeitgeschichte seit 1945“ weiß überdies, dass unter amerikanischen Militärstützpunkten „die deutsche Souveränität leide“. Die Universität Tübingen, die zu diesem Anlass Gastgeber war, kam im Nachhinein ebenfalls nicht umhin, sich zu schämen und bat ihren Referenten, sich auf seiner Homepage nicht mehr als ihr Partner zu inszenieren. Jedoch irgendeinen Hörsaal findet der mutmaßliche NSA-Verfolgte schließlich noch immer.

„Wer kontrolliert die vierte Gewalt?“

Will man die gestrigen Artikel des Westens und des Lokalkompasses berücksichtigen, in welchen jeweils begeistert, ohne Eigenrecherchen, aus der Pressemitteilung über das Event zitiert wird, beantwortet sich die zentrale Frage des Vortrages schon beinahe von selbst: Entweder Herrn Dr. Daniele Ganser persönlich oder der Universität Witten/Herdecke müsste man vorwerfen, klandestin, mit den Zionisten gemeinsam, unsere Medien zu kontrollieren. Zumindest, wenn man in seiner eigenen Recherche so oberflächlich und paranoid vorgeht, wie Ganser und sein Gefolge es tun. Entsprechend nun der Sprung zu den eigentlich relevanten Fragen, die ansonsten nur tot geschwiegen werden: Wieso fallen Anthroposophen aus Witten der Wissenschaftsgesellschaft so derartig in den Rücken? Wird der Lehrbetrieb jetzt eingestellt und Internet als Quelle legitimiert? Wer steckt dahinter? 

Do, 29. Oktober, 20.00 Uhr, Universität Witten/Herdecke, Preis 10 EUR, reduziert 6 EUR. Eintritt auf eigene Gefahr; Deutschland haftet für seine Besatzer, Frieden!

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40 Kommentare zu “UW/H lehrt endlich die „Wahrheit über 9/11“

  • #1
    Sigrid Herrmann-Marschall

    "Die erste private Hochschule, die durch den deutschen Staat anerkannt wurde,"

    … und auch erheblich und gegen den damaligen Willen der SPD-Fraktion, aber von Basta-Clement durchgedrückt, mit öffentlichen Mitteln finanziert…

  • #2
    Dennis

    Wie auch immer man zu sogenannten "Verschwörern" stehen mag. Seine These vom "Imperium Amerika" hat er historisch wie sozialtheoretisch ziemlich präzise hergeleitet. Auch wenn der Dunstkreis dem er entstammt kritisch beäugt werden muss, ist Dr. Ganser jemand, bei dem es sich lohnt zuzuhören.

  • #3
    Andreas Lichte

    @ Sigrid Herrmann-Marschall

    Anthroposophen sind gut vernetzt, haben die Mega-Lobby, wie sonst sollte es möglich sein, dass der Steiner-Schwachsinn durchgewunken wird:

    Rudolf Steiners "‘Töne wie aus einer undichten Gummizelle!’

    BERLIN. (hpd) Harry Rowohlt wird immer wieder öffentlich als “prominenter Waldorfschüler” genannt. Er hat aber nie eine Waldorfschule besucht. Sondern die “Walddörfer Schule” in Hamburg, was er in einem pointierten Leserbrief an die “taz” klar stellte. Bernd Durstewitz befragt Harry Rowohlt dazu in einem Telefoninterview.

    Durstewitz: “Haben Sie etwas dagegen, mit der Waldorfschule in Verbindung gebracht zu werden?”

    Rowohlt: “Alles. Wegen der ewigen Verwechselung habe ich mich mal mit den Schriften Rudolf Steiners beschäftigt. Da fand ich eine schöne Textstelle: ‘Der Blonde, Blauäugige ist dem Dunkelhaarigen, Braunäugigen intellektuell überlegen, weil bei Letzterem zuviel Geisteskraft in die Pigmentierung fließt’. Das wäre geeignet gewesen für ein Quellenverzeichnis von Hitlers ‘Mein Kampf’. Töne wie aus einer undichten Gummizelle!”

    Was hat Harry Rowohlt da nur gelesen? Das, Zitat Rudolf Steiner:

    “(…) Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muss durch eine geistige Wissenschaft ausgeglichen werden. Man kann also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Masse, als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. (…) Denn es ist tatsächlich so, dass, je mehr die blonden Rassen aussterben, desto mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Die Menschen werden dümmer. (…)”

    (…)"

    weiter: http://hpd.de/artikel/10216

  • #4
    TuxDerPinguin

    Clevere Einnahmequelle für Privat-Unis.

    Halte ich aber nicht so für verkehrt in Rahmen einer Veranstaltung zur Kulturreflexion. Man kann sich nicht im Elfenbeinturm einschließen, sondern sollte Studierenden auch mal mit solchen… kontroversen… Personen in Kontakt bringen. Man kann dabei sicherlich etwas über die menschliche selektive Wahrnehmung von Fakten von lernen.

  • #5
    Rainer Möller

    Zu "Imperium Amerika" empfehle ich :
    http://www.americanempireproject.com/
    insbesondere die Bücherliste (mit zahlreichen amerikanischen Historikern und Politologen, wobei mich natürlich besonders Bill Kaufmanns Bücher zur amerikanischen Friedensbewegung interessieren).

  • #6
    Hagen Schnell

    Sehr gute Entscheidung der Uni Witten / Herdecke.
    Wie billig von Frau Nabert, ihn hier als "Verschwörungstheoretiker" oder gar "Verschwörungsideologe" zu bezeichnen, oder ihn in eine rechte Ecke stellen zu wollen.

  • #7
    Ein Ausländer

    Herzliche Gratulation an die Verfasserin, selten ein tendenziöseres Pamphlet gelesen!

  • #8
    Stefan Laurin

    Vielen Dank für den schönen Artikel, Mercedes. Lass Dir den Tag von den ganzen Eso- und Waldorftrotteln nicht vermiesen, die jetzt hier aufschlagen 🙂

  • #9
    waldorf1

    Universitäten waren schon immer ein Ort der kritischen Auseinandersetzungen mit anderen Denkweisen.
    Wenn man andere Meinungen schon nicht mehr aushalten kann, sondern gleich als Verschwörungsideologe bezeichnen muss oder gleich noch mit in die rechte Ecke drängt, dann läuft irgendetwas katastrophal falsch.
    Die Studierenden einer Universität sollten in der Lage sein mehrere Seiten einer Medaillie zu sehen und dürfen auch den Austausch mti kontroversen oder ausssenseiterthesen nicht scheuen. Wenn man sie da bevormunden muss, dann sind sie an einer Universität offensichtlich falsch.

  • #10
    Andreas Lichte

    @ waldorf1 #9

    kann ein ANTHROPOSOPHISCHE Universität überhaupt eine Universität sein, als "Ort der kritischen Auseinandersetzung", wie Sie schreiben?

    Auf welche Art kann man sich mit Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie "kritisch auseinandersetzen"?

    Erklären Sie den Lesern doch einmal beispielhaft das folgende:

    "Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash: ‘Aus der Akasha-Chronik’

    Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die „Akasha-Chronik“, ein geistiges Weltengedächtnis in der „Ätherwelt“, zu haben. Über diese „Chronik“, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch ‘Aus der Akasha-Chronik’

    (…)

    Im Kapitel „Unsere atlantischen Vorfahren“ berichtet Rudolf Steiner im Detail über die „Atlantier“, beispielsweise über die von ihnen verwendete Technik, Zitat Steiner:

    „Wie wir Vorrichtungen haben, um die in den Steinkohlen schlummernde Kraft in unseren Lokomotiven in Bewegungskraft umzubilden, so hatten die Atlantier Vorrichtungen, die sie – sozusagen – mit Pflanzensamen heizten, und in denen sich die Lebenskraft in technisch verwertbare Kraft umwandelte. So wurden die in geringer Höhe über dem Boden schwebenden Fahrzeuge der Atlantier fortbewegt. Diese Fahrzeuge fuhren in einer Höhe, die geringer war als die Höhe der Gebirge der atlantischen Zeit, und sie hatten Steuervorrichtungen, durch die sie sich über diese Gebirge erheben konnten.

    Man muß sich vorstellen, daß mit der fortschreitenden Zeit sich alle Verhältnisse auf unserer Erde sehr verändert haben. Die genannten Fahrzeuge der Atlantier wären in unserer Zeit ganz unbrauchbar. Ihre Verwendbarkeit beruhte darauf, daß in dieser Zeit die Lufthülle, welche die Erde umschließt, VIEL DICHTER war als gegenwärtig. Ob man sich nach heutigen wissenschaftlichen Begriffen eine solch größere Dichte der Luft leicht vorstellen kann, darf uns hier nicht beschäftigen. Die Wissenschaft und das logische Denken können, ihrem ganzen Wesen nach, niemals etwas darüber entscheiden, was möglich oder unmöglich ist. Sie haben nur das zu erklären, was durch Erfahrung und Beobachtung festgestellt ist. Und die besprochene Dichtigkeit der Luft steht für die okkulte Erfahrung so fest, wie nur irgendeine sinnlich gegebene Tatsache von heute feststehen kann. – Ebenso steht fest aber auch die vielleicht der heutigen Physik und Chemie noch unerklärlichere Tatsache, daß damals das WASSER auf der ganzen Erde viel dünner war als heute. Und durch diese Dünnheit war das Wasser durch die von den Atlantiern verwendete Samenkraft in technische Dienste zu lenken, die heute unmöglich sind.“

    Der Historiker Helmut Zander weist darauf hin, dass Steiner die „Lebenskraft“ und die „in geringer Höhe über dem Boden schwebenden Fahrzeuge der Atlantier“ aus Edward Bulwer-Lyttons Zukunftsroman »The Coming Race« entlehnt habe, den er seinen engen Mitarbeiter Guenther Wachsmuth unter dem neuen Titel »Vril oder eine Menschheit der Zukunft« ins Deutsche übersetzen ließ und 1923 als Lektüre für die zehnte Klasse der Waldorfschule empfahl.(3)

    Steiners Buch „Aus der Akasha-Chronik“ selbst findet sich auf einer Literaturliste der „Pädagogogischen Forschungsstelle beim Bund der Freien Waldorfschulen“ für den Geschichtsuntericht in Waldorfschulen zum Thema „Atlantis“ …"

    zum vollständigen Originalartikel mit Quellenangaben (links zum Steiner-Text): https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/18/rudolf-steiners-rassistischer-science-fiction-trash-aus-der-akasha-chronik/

  • #11
    Arnold Voss

    Ich zitiere aus der "Schweiz am Sonntag"

    "In der Wissenschaft sind Gansers Thesen nicht mehrheitsfähig. Markus Linden, Politikwissenschafter an der Universität Trier, urteilt: «Ganser hat eine politische Mission, keine wissenschaftliche Herangehensweise.» Ganser sei ein «hochintelligenter Wissenschaftspopulist». Er setzte sich nicht wissenschaftliche mit Terrorismus auseinander. Anstatt systematisch und historisch vergleichend vorzugehen, picke Ganser jeweils nur einzelne Aspekte heraus, um ein Ergebnis zu suggerieren, kritisiert Linden. "

    Ich finde, dass eine Hochschule anerkannte Wissenschaftler einladen sollte. Mit ihnen kann man sich dann auch wissenschaftlich auseinandersetzen. Wie eine wissenschaftlich dubiose Gestalt wie Ganser Studenten auch noch Medienkompetenz beibringen soll, ist mir schleierhaft. Was die Verantwortlichen in Witten machen hat auf jeden Fall mit irgendeiner kritischen Auseinandersetzung nichts zu tun.Dazu hätte sie auch einen seiner wissenschaftlich anerkannten Kritiker einladen müssen.

    Jeder Student und jeder Dozent kann zu einer Veranstaltung mit Ganser gehen und ihn dort kritisieren oder ihm zustimmen. Es wäre wohlmöglich sinnvoll, über Personen wie Ganser selbst ein Seminar unter dem Aspekt der Medienkompetenz vorher oder nachher (oder beides) abzuhalten. Ihm ein alleiniges Forum an der Alma Mater selbst zu geben ist dagegen die Verkehrung des kritischen Auftrages einer Hochschule.

  • #12
    Mercedes Nabert Beitragsautor

    6: Wenn ich mich bevorzugt mit Rechten treffe, befinde ich mich mit ihnen in einer Ecke (oder Kneipe), noch bevor darüber berichtet wird. Und wenn ich Ideologien reproduziere, bin ich ein Ideologe, ob es jemand nun beim Namen nennt oder nicht.
    7: Ich weiß, es ist eine problematische Tendenz beim journalistischen Schaffen, die objektive Realität zu berücksichtigen – und schützen zu wollen. Geradezu eine Berufsepedemie! :O
    8: Danke, Stefan. So ein Kompliment von Dir für einen meiner Artikel hat mir noch jeden Tag gerettet!!
    9: Kontroverse Meinungen die auf Fakten beruhen sind schon super! So bin z.B. ich insgeheim der Meinung, dass "waldorf1" ohnehin gar nicht zum Zielpublikum der Ruhrbarone gehört. Allerdings habe ich keinen Anhaltspunkt dafür, zu vermuten, dass "waldorf1" vom ‚Zentralrat der ihre Namen tanzenden Zurückgebliebenen‘ bezahlt werden muss, hier zu kommentieren. Das wäre keine Meinung, sondern Verleumdung – sowie Entmündigung. waldorf1 ist vermutlich leider wirklich so ein waldorf1.

    Will noch jemand etwas sagen? 🙂

  • #13
    Arnold Voss

    @ Waldorf 1

    Universitäten sind kein Meinungsmarkt sondern ein Ort der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und – was die Studenten betrifft – einer des systematischen Einübens derselben. Deswegen muss man an einer Universität auch nicht jede Meinung aushalten.

    Was Verschwörungstheorien betriff, so hat die Universität deswegen die Aufgabe sie zu widerlegen und nicht ihre Vetreter einzuladen. Es sein denn, das wissenschaftliche Thema sind Verschwörungstheorien und ihre Vertreter.

  • #14
    Arnold Voss

    @ Andreas Lichte

    Die konkrete Frage an die Universität Herdecke wäre folgerichtig: Dürfte Rudolf Steiner dort überhaupt unterrichten?

  • #15
    Rainer Möller

    Ob es der Wissenschaft wirklich möglich ist, zwischen "wissenschaftlichen Theorien" und "Verschwörungstheorien" zu unterscheiden? Frau Nabert hält ja z.B. auch die Existenz eines American Empire für eine "Verschwörungstheorie". Da sind viele amerikanische Historiker und Politologen ganz anderer Meinung, aber das sind dann wohl alles "Verschwörungstheoretiker".

  • #16
    Arnold Voss

    Doch das geht, Rainer Möller. Lesen sie einfach mal genauer, was einer ihnen anscheinenend besonders genehmer Wissenschaftler im Falle 9.11 dazu sagt:

    https://www.rt.com/usa/noam-chomsky-911-truthers-342/

    Und was das American Empire Project betrifft. Auch dazu gibt es in der Wissenschaft ganz andere Positionen als die derer, die sich in diesem Projekt versammelt haben. Schon alleine, was den Begriff des Imperiums betrifft. Sie machen es sich, wie so oft, zu einfach, um ihre eigenen ideologischen Scheuklpappen nicht ablegen zu müssen.

  • #17
    Achim

    Möglicherweise soll dieser Vortrag das kritusche Denken fördern. Eine kurze Befragung von Google nach dem Herrn ergibt.
    1.)Einen eigenen Eintrag bei Wikipedia ,it einer klaren Beschreibung seiner Verschwörungstheorien.
    2.)Gute Beziehungen zu den "üblichen Verdächtihen" wie…
    3.)Russia Today verlost Eintrittskarten an die Putingläibigen.

    Wie kann eine Uni nur so jemanden einladen.?

    Eigentlich müssten ordentliche Studenten ihn nach einem Vortrag terreissen…

    Achim

  • #18
    waldorf1

    12: erhlich egsagt lese ich ruhrbarone.de midnestens unregelmäßig, finde es aber selten angebracht einen Beitrga auch zu kommentieren. Den Nick waldorf1 habe ich mir gegeben, um hier eine Gegenmeinung reinzubringen. Mit Steiner und Anthroposophie verbindet mich nichts, auch wenn ich das nicht als nachteilig oder anstößig empfinden würde, wie andere Schreiber hier.

    Ganser mag unreflektiert sein und meiner Meinung nach auch teilweise krude Thesen vertreten, aber das ist in einer pulralistischen Demokratie kein Alleinstellungsmerkmal. Wenn sie davon überzeugt sind, dass seine Thesen falsch sind, können sie zum Vortrag gehen und da die Diskussion suchen.
    Die Einstellung, dass man mit Leuten nicht mal mehr diskutieren sollte, sondern diese midnestens genauso unreflektiert einfach in eine Ecke stellt (sei das jetzt verschwörungstheoretisch oder rechts) ohne sich mit dem Inhalt wirklich auseinanderzusetzen erinnert mich an die hysterische Debattenkultur in amerikanischen katholischen Fundikreisen oder anderen Ideologien dort. In Deutschland ist der Vorbereiter dieser hysterisierung der Diskussionkultur vll. noch am ehesten Henryk M. Broder, fpr den einfach jeder politisch anders denkende ein Antesemit war, was es dann auch aus irgendwelchen Textstellen zu belegen galt.
    Diese Unfähigkeit einander zuzuhören und Diskussionen durch selbstgewählte extrem-Lageraufteilung (rechts, verschwörungstheoretiker, antesemit, maskulinist, feminist,…) abzuwürgen sollte eigentlich jeden echten Demokraten unwürdig sein.

    Vielleicht sollten sie den Vortrag einfach besuchen (als Pressemtiglied müssen sie ihn dann bestimmt auch nicht durch die 6 € Eintritt "unterstützen") und ihren EIndruck schildern, ob die UWH (übrigens keine anthroposophische Universität, wie hier auch schon behauptet) da ihre Studenten versucht zu indoktrinieren, oder ob da Studenten kritisch über einen Vortrag und die vorgebrachten Thesen diskutieren. Vielleicht gefällt ihnen nicht, was der Vortragende sagt, aber das wäre für mich persönlich auch kein Grund Treffen der CDU, CSU oder SPD als sonstirgendwelche-Lagerkongresse zu diffamieren.

  • #19
    Andreas Lichte

    @ waldorf1 #18

    Zitat waldorf1: Den Nick waldorf1 habe ich mir gegeben, um hier eine Gegenmeinung reinzubringen. Mit Steiner und Anthroposophie verbindet mich nichts …"

    Na, noch mal Glück gehabt … falls wir es denn glauben wollen … wer möchte schon gerne zur anthroposophischen Faschisten Truppe gehören:

    "Ein ‚rechter‘ Waldorflehrer soll gehen – Rudolf Steiner bleibt

    BERLIN. (hpd) Nicht zum ersten Mal werden Waldorfschulen im Zusammenhang von "Rechtsextremismus" auffällig. Erinnert sei hier nur an den "NPD-Waldorflehrer" Andreas Molau. Nun gibt es einen neuen Fall. Und alles bleibt beim Alten.

    Wolf-Dieter Schröppe war zwanzig Jahre lang Lehrer an der Waldorfschule Minden. Nun belegt ein Gutachten der “Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold”, dass der Waldorflehrer im rechten Umfeld aktiv war: "Der Lehrer hat sich über Jahrzehnte ab Mitte der 90er Jahre bis Mitte 2000 in extrem rechten Strukturen und Netzwerken bewegt – nicht als Mitläufer, sondern Organisator", so ein Mitarbeiter der Beratungsstelle.

    Im Artikel "Völkischer Pädagoge?" von blick nach rechts wird dem Waldorflehrer vorgeworfen, dass er "bereits im Jahr 2000 in der Ludendorffer-Zeitung ‘Mensch und Maß’ über die Externsteine" publiziert habe.

    Der "Bund der Freien Waldorfschulen", die Dachorganisation der Waldorfschulen, war bemüht, sich schnellstmöglich vom Waldorflehrer Schröppe zu distanzieren und forderte seine Entlassung. Doch kein Wort der Selbstkritik zum Begründer der Waldorfschulen Rudolf Steiner (1861–1925), und seiner rassistischen, germanozentrischen Gedankenwelt.

    Was aber, wenn Rudolf Steiner selbst sich zu den Externsteinen geäußert haben sollte? Und das nicht irgendwo, sondern in "Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie"? [1] Einem Buch, dem die "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" (BPjM) bescheinigte, dass es, Zitat BPjM "als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen" sei.

    Die BPjM beanstandete unter anderem die folgende Text-Stelle, die den Inhalt des Buches zusammenfasst, Zitat Rudolf Steiner: "Eine Aufgabe, die besonders der kaukasischen Rasse obliegt, ist die: Sie soll den Weg machen durch die Sinne zum Geistigen, denn sie ist auf die Sinne hin organisiert." [2] "Kaukasische Rasse” gebraucht Steiner synonym für "weiße Rasse", über deren Rolle er an anderer Stelle schreibt: "Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse." [3]

    Die "weiße Rasse" ist das Ziel von Rudolf Steiners "Menschheitsentwickelung", die der Historiker Peter Staudenmaier so zusammenfasst: "Ausgehend von Blavatskys [4] entwicklungstheoretischem Ansatz baute Steiner eine Evolutionslehre der Völker- und Rassengruppen auf, wonach die menschliche Seele durch aufeinanderfolgende Verkörperungen in immer ‘höheren’ Rassen geistig wie leiblich fortschreitet. Diese Stufenleiter der Rassen steht im Mittelpunkt von Steiners esoterischem Verständnis der Gesamtentwicklung der Menschheit, vom Verhaftetsein in der Materie hin zur geistigen Vervollkommnung." [5]

    Innerhalb der "weißen Rasse" haben die "Germanen" eine herausragende Mission, sie sind es, die die "Menschheitsentwickelung" voranbringen. Und genau darum geht es in Steiners "Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie": die "Germanen" – sprich: die "Deutschen" – sind ein auserwähltes Volk.

    (…)"

    weiter: http://hpd.de/artikel/11915

  • #20
    Eine Studentin

    Vielen Dank für diesen Artikel.

    Unterschlagen wird dabei leider, dass die Einladung in der Fakultät unter Studierenden und Lehrenden rege diskutiert wurde und wird, dass es viele Gegenstimmen gab und gibt. Da wir aber (und das zum Glück) eine vergleichsweise unhierarchische Struktur haben, kann nun einmal jeder einladen wen er will. In begrenztem Maße. Viele von uns halten das Maß in diesem Fall für überspannt. Als "soft intervention" mag jedoch gelten, dass parallel zu der Veranstaltung von Herrn Ganser verschiedene andere, auch von der Universität getragene Veranstaltungen laufen und wir vermuten, dass die meisten Studierenden (ja, trotz Provatuni) vom Eintrittsgeld abgeschreckt werden. Viele von uns hätten sich eine andere Informationspolitik gewünscht, was den Stand Gansers anbetrifft, andere hätten sich eine komplette Ablehnung des Vortrags gewünscht. Und wieder andere wollen sich einfach mal anhören, was der so zu sagen hat… Was natürlich widerum andere als "unpolitisch" kritisieren. Dass "ordentliche Studenten" ihn nach dem Vortrag zerreißen – ja, das hoffe ich auch. Allerdings ist das Problem mit Verschwörungstheorien ja das, dass man sie eben nicht beweisen, aber auch schlecht widerlegen kann. Alles, was man Leuten wie Ganser an den Kopf wirft, werden sie als Bestätigung ihrer eigenen Thesen empfinden. Ihn auszuladen, ihn zu boykottieren, das würde für ihn heißen, na, da schaut her, ich sage sie eben doch, die Wahrheit – und ihr traut euch nicht, sie zu hören.

    Ja, wir sind eine private Universität und darum irgendwie immer im Verdacht der Mauschelei, und ja, wir haben viele anthroposophisch orientierte Studierende – aber wir sind nicht "unkritisch". Wir haben nur unterschiedliche Auffasungen, wie Kritik abzulaufen hat.

    Übrigens: An den Eintrittsgeldern verdient die Universität nichts. Die Gelder fließen in die lächerlich überzogenen Aufwandsentschädigungen von Herrn Ganser.

  • #21
    hfhoyer

    Es ist schon rührend, wenn ausgerechnet die Theoretiker (Lichte, Laurin), die nicht müde werden im Eifer, die Anthroposophie als eine Verschwörung darzustellen, die der überwiegende Rest der Gesellschaft dummerweise übersehen, hier gegen jemanden polemisieren, indem sie – um Gottes Willen – nicht auf seine Argumente eingehen, sondern schon die bloße Existenz derselben als Verschwörung deklarieren.
    Die eigene Spucke schmeckt mensch halt nicht.

  • Pingback: Offener Brief gegen 9/11-Truther in Witten | Ruhrbarone

  • #23
    Andreas Lichte

    @ hfhoyer #21

    Vielen Dank für das Epitheton "Theoretiker" !

    zur Info: ich komme aus der "Praxis", bin ausgebildeter Waldorflehrer, siehe zum Beispiel hier:

    "Waldorflehrer werden! – am ‘Seminar für Waldorfpädagogik Berlin’"

    http://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“

  • #24
    hfhoyer

    @Andreas Lichte #23

    Na, dann meinetwegen Verschwörungspraktiker.
    Passt wirklich besser. So, wie eifrig Sie zur Tat schreiten, seit Jahren unermüdlich der Mission folgend, die Anthroposophen zur Strecke zu bringen. Erfolglos.

  • #25
    Andreas Lichte

    @ hfhoyer #24

    können Sie erklären, worin die von mir vertretene "Verschwörungstheorie" bestehen soll? Ist folgendes – siehe meinen Kommentar #3 – eine "Verschwörungstheorie", Zitat Lichte: "Anthroposophen sind gut vernetzt, haben die Mega-Lobby, wie sonst sollte es möglich sein, dass der Steiner-Schwachsinn durchgewunken wird …"

    Erklären Sie doch einmal, wie folgendes durchgewunken werden kann, Zitat Rudolf Steiner:

    “(…) So daß also ein Schwarzer in Afrika ein Mensch ist, der möglichst viel Wärme und Licht vom Weltenraum aufsaugt und in sich verarbeitet. Dadurch, daß er das tut, wirken über den ganzen Menschen hin die Kräfte des Weltenalls so. (Es wird gezeichnet.) Überall nimmt er Licht und Wärme auf, überall. Das verarbeitet er in sich selber. Da muß etwas da sein, was ihm hilft bei diesem Verarbeiten. Nun, sehen Sie, das, was ihm da hilft beim Verarbeiten, das ist namentlich sein Hinterhirn. Beim Neger ist daher das Hinterhirn besonders ausgebildet. Das geht durch das Rückenmark. Und das kann alles das, was da im Menschen ist an Licht und Wärme, verarbeiten. Daher ist beim Neger namentlich alles das, was mit dem Körper und mit dem Stoffwechsel zusammen hängt, lebhaft ausgebildet. Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn. (…)”

    mehr "Töne wie aus einer undichten Gummizelle!" von Rudolf Steiner hier: http://hpd.de/artikel/10216

  • #26
    Rainhard Laser

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Mit grossem Unverständnis muss ich den offenen Brief der Ruhrbarone gegen die Rede des Dr. Ganser an der Uni Witten zur Kenntnis nehmen. Statt sich mit einem solchen Thema kritisch zu beschäftigen wird vorbehaltlos kritisches Hinterfragen verurteilt und polemisiert. Sie sollten sich den Vortrag mal anhören – und dann urteilen…
    Es ist nicht nachvollziehbar dass sich diese Ruhrbarone gegen die Meinungsfreiheit und vor allem gegen fundierte Analysen wenden. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist dass einer der schärfsten Ganser-Kritiker Victor Mauer (Vor zwei Jahren machte der «Tages-Anzeiger» den Doktorschwindel von Wengers Stellvertreter Victor Mauer publik.) nun nicht mehr "Dr." ist. Er hatte gelogen. geschwindelt. Betrogen.
    Es kann schon fast als ketzerisch bezeichnet werden was die "Barone" da veranstalten. Mit Hirn, Meinungsfreiheit und dem kritischen Umgang mit Medien hat das nichts zu tun. Schade.

  • #27
    Oliver Wegmann

    Über die inhaltlichen Argumente eines Herrn Ganser zu seinen Themen zu schreiben oder gar darauf einzugehen liegt vermutlich unter Ihrem intellektuellen Niveau 😉
    Wie bei so vielen anderen Themen der Vergangenheit, so ist es auch bei Gansers Themen nur noch eine Frage der Zeit bis die Wahrheit seiner Untersuchungen und Schlussfolgerungen von einer gesellschaftlichen Mehrheit anerkannt und akzeptiert wird. Warten wir es ab?

  • #28
  • #29
    Laser

    @oliver wegmann
    Ihrer Vermutung mein Intellektuelles Niveau ermögliche es mir nicht adäquat über Herrn Ganser zu schreiben muss ich leider Recht geben. Erfreulicherweise geben auf diesem Forum geistige Glanzlichter wie Ihre Wenigkeit fundierte Analysen, präzise und exakt recherchierte Statements ab die durch geistige Tiefflieger wie mich tatsächlich nicht entkräftet werden können. Von einem akademisch gebildeten Menschen hatte ich gehofft daß er in der Lage sei sich, ausnahmsweise, in die Gosse zu bücken um etwas überschüssige Weisheit abzugeben, doch da habe ich mich getäuscht. Ich werde weiter Ihren hochqualifizierten Verleu- ähh Erläuterungen lauschen….

  • #30
    Mike

    Interessant, wie im Artikel über einen Wissenschaftler geurteilt wird, ohne auch nur eine seiner Thesen überhaupt zu erwähnen.
    Die Autorin möchte vor ihm warnen, aber auf keinen Fall etwas von seinen Ansichten preisgeben. Eine echte Schmähkritik.
    Dass sein Auditorium nicht zur Zielgruppe der Ruhrbarone zählt, hat der heutige Vortrag vor vollem Saal gezeigt.

  • #31
  • #32
    Mike

    @ Stefan Laurin
    Ihre Replik verstehe ich nicht. Wieso "auch"? Ich hatte mich zur "Dummheit der Welt" gar nicht geäußert, noch mich "erschüttert" gefühlt. Einen Bezug zur Autorin und ihren Ansichten wage ich nicht, zu vermuten.

  • #33
    A. Eberl

    "Helfen Sie mit einer Spende, die Ruhrbarone noch besser zu machen"

    Is wohl‘ n Witz – oder? Für solch einen Schmäh-Artikel und solch diffamierende Kommentare – sogar von der Autorin selbst wünschen Sie sich auch noch Spenden?
    Aber Ken Jebsen für sein KenFM hab ich schon zweimal gespendet. Er macht einfach den besseren Journalismus, als Achgut. com oder Ruhrbarone und all die anderen. Und ich kann vergleichen, denn ich kenne viele Blogs und Community-Kommentarspalten.
    Und Gansers Vorträge sind sehr anregend und augenöffnend. Aber die Augen zu öffnen – dafür fehlt vielen der Mut: Wahrheit suchen zu wollen, wie Ganser – dazu sind viele zu feig. Lieber unterstützen viele diejenigen, die uns mit einem dicken Lügengewebe einzulullen suchen.
    Von mir werdet Ihr hier nie wieder lesen.

  • #34
  • Pingback: Medienkompetenz in Witten: "Lesen Sie Bücher?" | Ruhrbarone

  • #36
    Iannis70

    Was für eine billige Schmähkritik über einen angesehenen Wissenschaftler, der sehr plausible Fragen stellt. Ganser hat noch nie Behauptungen aufgestellt, die man widerlegen könnte, aber er stellt sinnvolle Fragen, etwa zum WTC7 Komplex, oder auch zum Imperium USA, das man genausowenig in Anführungszeichen setzen muss, wie das Imperium Romanum.

  • #37
    Struppi

    Trauriges Niveau, mit dem hier versucht wird kritische Stimmen mundtod zu machen.

    Schade, dass das ausgerechnet von Ruhrbaronen kommt, wenn es "Die Welt" wäre hätte ich es verstanden und überlesen.

    Auf der anderen Seite bin ich durch diese Aussagen auf Daniele Ganser aufmerksam geworden. Für mich klingt das alles nach Hetze, da der Eindruck den man gewinnt, wenn man sich von ihm Vorträge anhört oder Interviews liest, klingen diese sehr differenziert und es ist gut, dass es Wissenschaftler gibt, die versuchen Fragen zu klären, die vermeintlich schon feststehen.
    Seine Arbeit über die stay behind Organisationen war sehr informativ.

  • #38
  • #39
    Robert Carl Blank

    Liebe "Ruhrschleudern",

    das ist mit Abstand der schlechteste, ja gar schlimmste Artikel, den ich je gelesen habe. Wer sich auch nur ein bisschen mit der Thematik und mit dem "Fall Ganser" auskennt erkennt die Schmierfinkerei in diesem Text sofort. Ich werde noch nicht einmal an einer Diskussion über diesen Artikel teilnehmen, aber ich frage mich, ob der Autor / die Autorin nicht vielleicht allzu sehr unter Liebesentzug litt in der Kindheit? Einen Gruß möchte ich noch senden: Pfui, schämen Sie sich für solche Propaganda und Mundtotmacherei.

  • #40

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