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Weihnachtsbuchempfehlung

Immer wieder mal gibt es Enthüllungsbücher im Ruhrgebiet. Manchmal sind diese bescheuert, manchmal sehr gut. Immer geht es irgendwie um schwarze Mächte im Rathaus. Ein Beispiel ist der Roman „Ekel von Datteln“. Das Buch über den ehemaligen SPD-Chef der nördlichen Revier-Stadt schlug ein wie eine Bombe und hat den Ruf des Politikers nachhaltig versaut. Dazu muss man wissen, dass in dem Buch nur die Hälfte stand, von dem was wirklich passiert ist.

Jetzt gibt es wieder so ein Buch – diesmal in Herten. Günter Wichert hat es geschrieben und es heißt „Spurenakte 77“. In dem Buch beschreibt Wichert seine Recherchen und Erlebnisse, nachdem er seinen Verdacht zu einem Mord an einem Rathausmitarbeiter öffentlich gemacht hat. Er zieht eine Spur bis ins Rathaus, bis in die Ränge der mächtigsten der Stadt. Vieles, was Wichert geschrieben hat lässt sich beweisen, anders ist Spekulation. Doch auf jeden Fall ist das Ding interessant.

Es geht um den Mord an Dieter Metzner, einem Mitarbeiter des Bauamtes, der vor Jahren von seinem Fahrrad geschossen wurde - in Herten im Backumer Tal. Der Mord ist bis heute nicht aufgeklärt.

Autor Wichert zieht von hier aus einen Verdacht von einer türkischen Unterweltgröße aus Herten, genannt Kahn, bis zum heutigen Personalchef der Gemeinde. Wichert schreibt persönlich. Meist keine große Literatur, aber immer klar und deutlich. Er sagt dazu, dass er die Leute an den Tresen erreichen will. Die Menschen in Herten sollen endlich sagen, was sie wissen, um die Macht von Kahn in der Gemeinde zu brechen und den Mord aufzuklären. Vor ein paar Jahren hatte Wichert schon mal ein Buch zu dem Thema geschrieben. „Schweigen in der Stadt“ hieß das damals.

Immer wieder mal gibt es Enthüllungsbücher im Ruhrgebiet. Manchmal sind diese bescheuert, manchmal sehr gut. Immer geht es irgendwie um schwarze Mächte im Rathaus. Ein Beispiel ist der Roman „Ekel von Datteln“. Das Buch über den ehemaligen SPD-Chef der nördlichen Revier-Stadt schlug ein wie eine Bombe und hat den Ruf des Politikers nachhaltig versaut. Dazu muss man wissen, dass in dem Buch nur die Hälfte stand, von dem was wirklich passiert ist.

Jetzt gibt es wieder so ein Buch – diesmal in Herten. Günter Wichert hat es geschrieben und es heißt „Spurenakte 77“. In dem Buch beschreibt Wichert seine Recherchen und Erlebnisse, nachdem er seinen Verdacht zu einem Mord an einem Rathausmitarbeiter öffentlich gemacht hat. Er zieht eine Spur bis ins Rathaus, bis in die Ränge der mächtigsten der Stadt. Vieles, was Wichert geschrieben hat lässt sich beweisen, anders ist Spekulation. Doch auf jeden Fall ist das Ding interessant.

Es geht um den Mord an Dieter Metzner, einem Mitarbeiter des Bauamtes, der vor Jahren von seinem Fahrrad geschossen wurde – in Herten im Backumer Tal. Der Mord ist bis heute nicht aufgeklärt.

Autor Wichert zieht von hier aus einen Verdacht von einer türkischen Unterweltgröße aus Herten, genannt Kahn, bis zum heutigen Personalchef der Gemeinde. Wichert schreibt persönlich. Meist keine große Literatur, aber immer klar und deutlich. Er sagt dazu, dass er die Leute an den Tresen erreichen will. Die Menschen in Herten sollen endlich sagen, was sie wissen, um die Macht von Kahn in der Gemeinde zu brechen und den Mord aufzuklären. Vor ein paar Jahren hatte Wichert schon mal ein Buch zu dem Thema geschrieben. „Schweigen in der Stadt“ hieß das damals. Danach ist nichts passiert. Wichert wurde in Herten zum Exotischen Querulanten gestempelt, dem man nichts glauben müsse. Das sehen auch die Behörden so. Deswegen hat Wichert nachgelegt.

Im Vorfeld gab es Theater – da wurden einige Leute nervös, weil Wichert keine Ruhe gab: Der Hertener Personalchef hat vor Gericht versucht, das Buch unterdrücken zu lassen. Er hat einen Prozess gegen Wichert geführt und verloren. Nun ist das Stück auf dem Markt. Lesen sie selbst, Mord verjährt nicht.

Das Buch kann man übrigens beim Verlag Epistemes bestellen.

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