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Weil die Zeitung nicht drüber schreibt

WDR 5 StadtgesprächWarum schreiben Sie nicht über diese Veranstaltung? Ein Frage, die sich WAZ-Geschäftsführer Nienhaus soeben beim WDR 5 – Stadtgespräch gefallen lassen musste. Es ging ums Aus der Rundschau.

Auf dem Podium: Nienhaus, NRW-Minister Guntram Schneider, Leser-Vertreterin Ines Maria Jimenez und Journalistik-Professor Ullrich Pätzold. Im Mittelpunkt der Diskussion im Harenberg City Center stand die Frage nach der Meinungsvielfalt. Leser und Journalisten kritisierten die “Zombie-Zeitung” Westfälische Rundschau, die seit Ende Januar nur noch mit Inhalten anderer Blätter erscheint, die eigene Redaktion aber entlassen hat.
WAZ-Geschäftsführer Nienhaus wollte das Argument der schwindenden Meinungsvielfalt nicht gelten lassen und verwies auf die zahlreichen neuen Internet-Medien. Eine Art “Zeitungsgebühr” – vergleichbar der Rundfunkgebühr – lehnte Minister Schneider ab. Die einstündige Diskussion strahlt WDR 5 am 7. März ab 20 Uhr aus.
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5 Kommentare zu “Weil die Zeitung nicht drüber schreibt

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  • #3
    Arno Asinus

    Habe gerade die WDR 5 Aufzeichnung gehört. Die gar nicht so freie Jounalistenmeinung -lokal vor allem- wurde nicht thematisiert
    Ich zahle doch nicht für den Abdruck der Bürgermeisterpressestelle.
    Oder der PR Abteilung lokaler Firmen.
    Von unkritischen Lobhudeleien der Provinzpolitikerund Kirchenleute ganz zu schweigen

    Diesen Platz -und das Informtionsbedürfnis- werden andere Medien schließen.

  • #4
    Michael Westerhoff Beitragsautor

    Da bin ich ganz bei dir, Arno (gleich bekommen wir von Stefan Laurin auf die Rübe). Ich habe schon bei der Einstellung der WR hier gepostet, dass mich die Nähe von Rathaus-Personal und Lokalredaktionen ausgesprochen genervt hat. Wenn die zusammen fein essen gehen, den halben Tag miteinander verbringen und über eigene Kinder und Kegel plauschen, kann da kein kritischer Journalismus bei rauskommen. Ist speziell in kleinen Lokalredaktionen so.

  • #5
    der, der auszog

    Wenn ich den Namen Ulrich Pätzold lese, fällt mir als erstes sein Beitrag zu Marc Jan Eumanns Doktorarbeit im WAZ Rechercheblog ein und dann wird mir schlecht obwohl ich den Beitrag im WDR noch gar nicht gehört habe.

    “Dieses Mal verrennt sich die Meute” – interessant der Vergleich kritischer Journalisten mit einem Rudel Hunde, die da scheinbar ein unschuldiges Plagiathäschen zu jagen scheinen…

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