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WikiLeaks enttäuscht – Kein Wort über „Rubber Ratzi“

Der größte Teil der deutschen WikiLeaks-Berichte liest sich, als habe ein Praktikant in der US-Botschaft eifrig Geschichten aus dem Spiegel abgeschrieben und eine heiße Quelle dazu erfunden, um so die eigenen Chancen zu erhöhen den Jahresvertrag verlängert zu bekommen.

Die Enthüllung, dass Dirk Niebel als Entwicklungshilfe-Minister eine „schräge Wahl“ sei, dürfte selbst im Passauer Wochenkurier nicht zu Rekordauflagen geführt haben. Grund zum Ärger über diese feine Nachrede, diesen diplomatisch brisanten Klatsch, dürften die haben, die nicht drin vorkommen. Das war schon bei Michael Graeter nicht anders. Auf einen Politiker jedoch, den deutschstämmigen Regenten eines autokratischen Kleinstaates mit geringem Frauenanteil und hoher Kriminalitätsrate, einen Mann mit Religionshintergrund, wartet man bisher vergeblich in den Terramyriaden von Dokumenten. Bislang ist nichts erschienen über Papst Benedikt XVI.

An seiner Stelle  würde ich schnellstens die Jungs aus meiner PR-Abteilung zusammenstauchen und ein paar gefälschte Dokumente hinterher schieben, auf sowas versteht man sich im Vatikan traditionell. Was hat dieser spröde, hochgebildete Mann (Tipp für WikiLeaks: „Gut vernetzt und hochintelligent ohne das Charisma seines Vorgängers“) nicht alles getan, um den Klatsch zu bereichern, hat sich als Poster in die Bravo geschmuggelt, in einer Ausgabe mit Tokio Hotel und Masturbationstipps des Dr. Sommer-Teams, hat lächerliche Mützen aufgesetzt, um als Nikolaus der Herzen durchzugehen, finstere Holocaustleugner an die nährende Brust der Kirche gedrückt, Zoff mit Teflon-Angie gehabt und jetzt noch das Wort Kondom in den Mund genommen. Die Reaktion: Lau, lahm, liberal lächerlich. Evangelisch irgendwie.

In besseren Zeiten hätte er Schläge und Schlagzeilen kassiert, wäre zum Gummipapst oder Rubber-Ratzi  hochgejazzt worden. Aber ach, kein Mensch zuckt mehr auf die wirren Zeilen in einem Interviewbuch. Dabei schafft es Benedikt XVI., in wenigen Worten vom Kondom über die Banalisierung des Vögelns zu Drogen zu kommen, die man sich selbst verabreicht. Klar ist nach der Lektüre nur, männliche Prostituierte sind  im Vorteil. Da mag es begründete Einzelfälle geben, die den Gebrauch des Kondoms rechtfertigen. Das ist mal wieder ganz großes Gedankenschach, Mysterium der Wandlung inbegriffen. Womit die Wandlung von Einstellungen gemeint ist und nicht jene, die aus einer simplen Backoblate den Leib Christi macht. Was ja auch ein neues interessantes Arbeitsgebiet für durchgeknallte Nonnen mit Hang zur Naturwissenschaft wäre. Ich warte noch auf den Versuch aus einer Hostie Jesus zu klonen.

Natürlich war die verschämte Anerkennung des Kondomgebrauchs längst überfällig und bringt den katholischen Kosmos keineswegs ins Wanken. Denn immerhin steht in den Zehn Geboten an zentraler Stelle „du sollst nicht töten“, grundsätzlich ist Sex dort jedoch nicht verboten, und Kondome wirst du in der ganzen Bibel nicht finden.. Nur des Nachbarn Weib sollte man nicht begehren, so wenig wie dessen Haus und Vieh, seinen Besitz insgesamt also. Da sich heute nur noch äußerst idiotische Frauen im Besitz irgendeines Kerls befinden, dürfte der entsprechende Paragraph eigentlich keine Rolle mehr spielen. Und wenn die katholischen Profis noch ein paar Jahrhunderte nachdenken, werden sie vielleicht auch darauf kommen, dass etwa ein außerehelicher Beischlaf viel geringerer Sündenkraft ist, wenn man die Zeugung von Nachwuchs oder Gefährdung des Sexualpartners dabei ausschließt. Benedikts Projekt indes ist die Versöhnung von Glaube und Aufklärung, bis zur Psychoanalyse ist man im Vatikan noch nicht vorgedrungen.

Um das klar zu machen: Ich liebe den deutschen Papst für seine Eindeutigkeit, nicht nur aus beruflichen Gründen. Jeder Dortmunder Kabarettist neidet dem Kölner Kollegen Kardinal Meißner. Der liefert ständig gute Geschichten, in der Westfalenmetropole muss man erst mal googeln, wie der evangelische Superintendent heißt. Der katholische Bischof hat Standpunkte, der evangelische Verständnis. Während im Frühjahr der katholische Pfarrer nach der Messe und vor der Kirche die Porsches, SUVs und die auffrisierten Mopeds mit dem Christopherussegen versieht, auf dass den Fahrern bei Tempo 180 nichts geschieht, predigt der evangelische nebenan noch für die Beachtung der Tempo-30-Zone, weil so die Schöpfung bewahrt wird. Evangelisch zu sein ist ein schlimmes Schicksal. Da kann man gleich in die Gewerkschaft gehen oder in die SPD. Trete mal auf in einer evangelischen Akademie – die lachen da nicht mal über deine fiesen Katholikenwitze. Endgültig erledigt war diese Religionsgemeinschaft, als mir einer ihrer Priester, natürlich ein politisch engagierter, stolz erzählte, er sei deshalb protestantisch, weil für ihn das evangelische Weltbild das mit den wenigsten Fehlern sei. Wenn das Glaube ist, glaube ich ziemlich fest, dass ich so nicht glauben möchte. Die Kunst der Religion besteht doch darin, die moralische Latte möglichst hoch zu legen und dann virtuos drunter her zu kommen, ohne Niveaulimbo zu betrieben. Darin ist die katholische Kirche unschlagbar.

Man merkt, ich bin glücklicherweise katholisch aufgewachsen. Evangelisch hatte nur einen Vorteil: Die Geschenke zur Konfirmation waren wesentlich praller als die Gaben zu Erstkommunion. Das war fetter Cash gegen eine Timex-Uhr, einen Schlafsack und einen Stapel Bücher. Die Protestanten waren aber spätestens nach einem erschütternden Fernsehspiel für mich auf ewig erledigt. Da muss ich so acht oder neun Jahre alt gewesen sein. Ein Junge und ein Mädchen knien in einer Kirchenbank, also in einer anständigen katholischen Kirche, der Bursche zischt ihr zu: „Ihr habt unseren Heiland ermordet!“. Ich war erschüttert. Das hatte man mir bislang verschwiegen, das hatte ich denen nicht zugetraut. . Da ich von Juden und Antisemitismus bis dahin noch nie gehört hatte, war klar: Ihr“, das mussten die Protestanten sein… Was pädagogisch gemeinte Filme doch alles  anrichten können.

Ich machte also das ganze katholische Zeugs mit, inklusive Ferienlager, in dem die Teamer noch Führer hießen und im Schlafsaal nachts pubertäre homoerotische Feldforschung betrieben wurde, entgegen aller Vorurteile unter Ausschluss der Führer. Vielleicht, weil ich den anderen zu jung war oder weil ich tagsüber dieses furchtbare Kassengestell von Brille tragen musste, war ich nur am Rande beteiligt, was mich damals ziemlich sauer machte, aber nicht der Grund war für meine Abkehr von der besten aller Kirchen. Deshalb zucke ich begeistert, wenn heute der Papst wieder mal so eine Nummer raushaut. Da springt er in der Sexualmoral um ein paar Jahrhunderte vor, versteckt seine Aussage in einem Interview, übergeht wichtige Themen, den Zölibat, den Schwangerschaftsabbruch,  die Frage, ob Vati und Mutti das Licht anlassen dürfen, wenn sie es miteinander treiben, und landet direkt bei männlichen Prostituierten. Der Papst und Arschficken, warum ist das nichts für WikiLeaks?

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30 Kommentare zu “WikiLeaks enttäuscht – Kein Wort über „Rubber Ratzi“

  • #1
    Dieter Carstensen

    Dir kann geholfen werden lieber Martin! Lies mal bei Wikipedia über die Päpste der Borgia Familie. http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_VI. im 15. Jahrhundert.

    Sex, Kinder, zig Frauen, Meuchelmorde etc.!

    Man, was waren die “fromm”. Und Ratze – Gummi ist ihr Nachfolger und auch noch stolz auf die Tradition der Kirche.

    Noch Fragen?

  • #2
    Via

    Ist das jetzt Satire?
    Falls nicht, tun Sie mir leid und das Niveau der Ruhrbarone sinkt immer weiter! Aber immerhin hat Ihnen WikiLeaks die Möglichkeit gegeben, etwas „an den Haaren“ herbeizuziehen!

  • #3
    Torti

    Liest sich nett, aber tue doch mal was mutiges und schreibe einen ähnlich bissigen Text zu einem islamischen Iman.

  • #4
    Via

    @Torti: Sie meinten bestimmt “Imam” nicht wahr!? Ist aber nicht schlimm, die meisten Deutschen kennen den Unterschied nicht.

  • #5
  • #6
    Via

    @Arnold Voß : Satire, ach doch, tatsächlich! Es lachen nur so wenige, woran das nur liegt!? Gut das Martin Kaysh nicht gerade auf einer Bühne steht, das hätte peinlich werden können!

  • #7
    Po Saunus

    Auch wenn die Herrschaften im Vatikan bis zur Psychoanalyse noch nicht vorgedrungen sind, vom Hörensagen dürften sie sie kennen. Und mehr als Hörensagen-Kenntnis von überaus fein(sinnig)en und spitz(en)pfindigen Texten offenbart die hier in den Kommentaren wöchentlich auftauchende Satire-Frage ebenfalls nicht!

  • #8
    Pat Boone

    @via(6): Wie können Sie das beurteilen? Sie sind doch zum Lachen eh im Keller. Da bekommen Sie doch gar nicht mit wie schallend hier gelacht wird – sogar über Ihre Homepage.

  • #9
    Martin Kaysh

    @Torti. ich schreib es bereits. Ich bin katholisch aufgewachsen im kurkölnischen Vest Recklinghausen. Das Fremdeste waren mir schon die Protestanten. Aber die Imam-Anregung habe ich längst aufgegriffen. Arbeite an einer knallharten Geschichte, um auch Deine Frage zu beantworten, @via. In den 90-er Jahren hat man doch auf Tonträgern diabolische Botschaften entdeckt, indem man Songs rückwärts abspielte. Das mache ich gerade mit dem Wort “Imam”. Wahnsinn, dahinter muss eine Verschwörung einer bislang unbekannten Mutter-Gottes-Sekte stecken.

  • #10
    M.Simon

    Bei der Exegese einer Kaysh-Offenbarung darf man wie in einigen anderen Fällen auch, nicht alles immer wörtlich auslegen.

    Martin, nächste Woche möchte ich gerne einen Text von Dir über das Lachen im Internet.

  • #11
    Arnold Voß

    Martin, schön wäre auch eine Witze-Serie mit dem Titel “Da lacht der Imam”. Aber wer sollte die von uns schreiben?

  • #12
  • #13
    Rolf Bodenstein

    Danke,Martin!- und dann noch das Mami-Ding. Wir kommen hier (kurz vor der dänischen Grenze) aus dem Gröhlen und Schenkelschlagen gar nicht mehr heraus. Alaaf und Hellau!

  • #14
    Via

    @Martin Kaysh: Ich bleibe dabei, das Niveau sinkt, witzig ist anders!

    @Pat Boone: Ihr Niveau passt zu dem BlogPost hier! Aber vielleicht erzählen Sie uns mal, was an Mord- und Totschlag so Witzig ist? Oder stehen Sie auf so Dinge wie Steinigen, Hängen und Kopf abschlagen!?

  • #15
    Pat Boone

    @Via: Oha, die Humorpolizei ist da.

    z.B. Diesen Post:
    http://www.via-dolorosa.de/2010/11/20/lewis-holtby-bekreuzigt-sich/
    Sehr witzig, wie ich finde.

    Sie klingen so, als hätten Sie Minderwertigkeitskomplexe gegenüber dem Islam, dass hier nicht gleich ein Glaubenskrieg
    ausbricht über den wirklich hammerlustigen Text von Herrn Kaysh.

    Aber nun gut, Sie scheinen sich ja auf einer Art Mission zu befinden. Bonne Chance!

    MFG, Ihr Christen-Basher,
    Pat Boone

  • #16
    Via

    Zuerst einmal, es geht hier um den Artikel oben, nicht mich. Aber da sie es wollen, eine Antwort. Der von Ihnen verlinkte Artikel polarisiert natürlich, witzig ist es allerdings nicht, je nach Sichtweise.

    Und um Ihre Frage dennoch zu beantworten, obwohl das ziemlich überflüssig ist, nein, ich habe keinen Minderwertigkeitskomplex gegenüber dem Islam, ich wüsste auch nicht, wie das gehen sollte?

    Aber meist ist es so, dass wenn „Mensch“ etwas nicht versteht, er gleich versucht jemanden oder etwas in eine Kategorie einzuordnen, so, wie Sie es jetzt tun. Ich denke, Ihnen fehlt lediglich der Hintergrund!

    Kleiner Versuch: wenn jemand versuchen sollte Sie anzugreifen, finden sich bestimmt Menschen, die sie verteidigend würden, denke ich. Vielleicht verstehen Sie mich jetzt.
    Der Blog, ist eine Informationsplattform, ähnlich wie diese, nur halt thematisch anders! Ich hoffe es ist Ihnen nicht fremd, wenn Menschen, oder auch Glaubensgemeinschaften, sich Solidarisieren.

    Wenn Sie den Hintergrund verstehen wollen, was ich bezweifle, lesen Sie doch besser das hier:
    http://www.via-dolorosa.de/2010/09/24/solidaritat-mit-verfolgten-christen/

    Übrigens, natürlich habe auch ich Humor, allerdings werden in vielen Ländern Glaubensbrüder/Schwestern verfolgt und getötet, verzeihen Sie mir also meine „Unlust“
    Allerdings hätte der Author des Artikels ja auch anmerken können, dass nur positives Feedback erwünscht ist!

    So, ist schon spät….!

  • #17
    Martin Kaysh

    @via. nein, gerne weiter so. ich finde es gut, wenn halb deutschland auf dem sofa sitzt und übel nimmt. zur türkei, ach ja. sagen wir mal so. es gab zeiten, da krochen schmutzige, ungebildete gesandte ausd er gegend, die heute deutschland ist, zur hohen pforte und wunderten sich darüber, dass man dort nicht haferschleim aus blechnäpfen fraß, sondern eine feine küche auf noch feinerem porzellan präsentierte. ansonsten nehme ich mir systeme, die noch weniger freiheit, toleranz oder demokratie ausstrahlen, selten als referenzmodell und verstehe den ärger, dass sich missionierung nicht mehr so einfach durchsetzen lässt. der markt des heils ist umkämpft. afghanistan, mal mein tipp, hat, was das bibelverteilen anbelangt, noch viel luft nach oben. warum ist da noch kein christliches unternehmen erkennbar aktiv?

  • #18
    Bastian

    Danke, Martin! Für den wirklich lustigen Text (und auch den noch lustigeren Kommentar-Appendix). Und für die tiefen Einblicke in eure Konkurrenzveranstaltung.
    Als ungetaufter Protestant (später akkreditiert für einen Commodore Amiga, “Die Kinder sollen selbst entscheiden”) war ich zwar im katholischen Kindergarten und auf einer katholischen Grundschule, doch mit Abstand: Beim Gottesdienst mit zwei frei zu lassenden Bänken; und neben dem Quotengriechen, dessen Papa darauf bestand, dass er rechtgläubig und ich ungläubig sei.
    Ihr könnt noch Grenzen ziehen. Ich fand damals, Katholiken hatten Glam (die Fummel!) und Spaß (Beichten! Weihrauch!), ja, und Haltung.
    Der Frontmann in der Kirche mit goldbesticktem Teppich über den Schultern und lässigem Mikro in der Hand und einem Importpolen als Adlatus war defintiv cool.
    Hab die Konversion dann doch nicht durchgezogen: Keine schwüle Sünde als Messdiener, sondern prostestantische Arbeitsethik im Zeltlager des FLVW. Später bei den Konfirmanden machte der Pfarrer lieber im Hobbykeller allein was mit Holz statt mit Jungs und guckte beim Segen auf die Uhr am ausgestreckten Arm.
    Statt Sodomie und Kondomverbot einfach kein Sex und statt der Hölle das moderne evangelische Kirchenlied (“Evangelische Kirchenlieder zeichnen sich dadurch aus, dass sie modern und freudig sind. Es gibt wenige Lieder die fad oder traditionell klingen.”)
    Der Vorteil: Als ich einfach nicht mehr hinging, rief der Pfarrer mal an und war ganz schmallippig verbittert. Er hatte keine Hölle am Start – no Drohkulisse.
    Der Nachteil: Wir Ex-Protestanten haben nix, um uns dran abzuarbeiten. Kein Trauma, das Kunst, Karriere oder Texte macht. Wie gesagt: Wir sind einfach nicht mehr hingegangen.

  • Pingback: Links anne Ruhr (01.12.2010) » Pottblog

  • #20
    Arnold Voss

    @ Via

    Ich bin für die Religionsfreiheit und damit natürlich auch gegen die Verfolgung und Diskriminierung von Menschen wegen ihres Glaubens. Glaubensfreiheit schließt allerdings auch die Freiheit v o m Glauben ein, und natürlich die Kritik an Religion einschließlich der Satire. Und wenn ich das dann in ihrem Blog lese

    http://gekreuzsiegt.blogspot.com/

    dann fordert es die Satire geradezu heraus. Und der Kreuzigungsrap ist einfach nur abgrundtief geschmacklos.

  • #21
    Via

    @Arnold Voss
    Hier im Blog finde ich in der Linkliste auch, na ja, komisches. Aber bevor sie über diese Frau urteilen, lesen sie Ihre Geschichte, bitte:

    http://gekreuzsiegt.blogspot.com/2010/10/mein-1-zweiter-geburtstag.html

    http://www.crosschannel.de/christliche-themen/biograffiti/8636-vom-strassenpunk-zum-jesus-punk.htm?CC=21ae023be2d4729c8fff5e3eb992ce24

    @Martin Kaysh: Wir schreiben das Jahr 2010, ich glaube, Sie verstehen nicht/s!

    Sie fragen „warum ist da noch kein christliches unternehmen erkennbar aktiv?“

    Das liegt wohl daran, das die letzten zwei, denen man das vor geworfen hatte, dort ermordet wurden. Witzig, oder?

    Vielleicht finden Sie es auch witzig, das nach der Flutkatastrophe in Afghanistan, die Hilfslieferungen bei den wenigen Christen dort nicht ankam, es wurde von den Islamisten blockiert.

    Ohne die Hilfe von verschiedenen (Christl.)Organisationen, wären diese Menschen jetzt vielleicht auch Tod. Ist das auch Witzig?

  • #22
    egal

    @pat boone und arnold voss
    das muss doch nicht sein, da sitze ich hier gemütlich mit einem becher kaffee und oblatenlebkuchen vor meinem computer, schlendere ein wenig durch die ruhrbarone und klicke dann (so mehr zum spaß) auf eure links von via-dolorosa und gekreusiegt…
    nur mit mühe konnte ich den kaffee davon abhalten, sich aus meinem mund als sprühnebel über meinen schreibtisch zu verteilen – aber es war knapp.
    mal davon abgesehen, dass diese links das ranking der verlinkten seiten nach oben treibt (nächstes mal lieber ein hxxp:// statt eines http://), hättet ihr wenigsten einen warnhinweis dazuschreiben dürfen – ähnlich der warnungen auf zigarettenschachteln.
    grüße von einem “traumatisierten”

  • #23
    Via

    @egal: Schön das Sie, ohne etwas zu sagen (inhaltlich und geistlich), doch noch Ihren Kommentar loswerden durften, oder? Genießen sie es.

    Wegen der Links, da kann ich Sie trösten, das NoFollow-Attribut ist hier im Blog nicht abschaltet, aber, Sie kennen sich da ja prima aus, nicht wahr!

  • #24
    Pat Boone

    @Via: Was sollte denn “egal” inhaltlich oder geistlich beitragen?

    Das Sie keinen Sinn für Humor haben?
    Das die gekreuzsiegt-Madame eine Fundamentalistin ist?
    Das Sie hier denn Christentroll geben, nur weil man sich über die Christen lustig macht?

    Ich hatte ne schöne Zeit bei den Pfadfindern, habe tolle Kirchenfahrten erlebt (die Krka Wasserfälle sind wunderschön) und manchmal hat uns unser Pastor abends zu sich aufs Zimmer eingeladen, wir sollten unsere Zahnputzbecher mitbringen. Dann gabs süßen Weißwein in die putzigen Becher (Bei mir war das Krümmelmonster drauf) und dann sollten Wir uns auf seinen Schoß setzen. Ich war 11 Jahre.

    Ein geiler Verein, den Sie da verteidigen. Chapeau!

  • #25
    Via

    Möchten Sie ernsthaft diskutieren, oder nur ihr „leid“ loswerden? Ja, es ist, wie Sie es nennen, ein geiler Verein, und?

    Sie haben schlechte Erfahrungen gemacht, zumindest behaupten Sie das hier – es nicht nachprüfbar, das tut mir leid, aber deswegen sind ALLE so? Das wäre ja wie bei den Muslimen, sind alle Bombenleger!?

    Da begehen Sie einen Grundlegenden Fehler. Auch sehen Sie mich falsch, denn ich verteidige nicht die Kirche, sondern den Glauben, die Christen.

    Dass sie die Betreiberin des Blogs Gekreuzsiegt als Fundamentalistin sehen, zeigt ein weiteres Mal, wie falsch Sie die Dinge sehen!

    Außerdem, ich trolle nicht, ich liefere Fakten, das sollten Sie inzwischen gemerkt haben, es geht um Menschenrechte, nicht mich oder die Kirche!

    Und wieder haben sie weder Inhaltlich noch Geistlich etwas … ausgesagt!

  • #26
  • #27
  • #28
    Arnold Voß

    @ VIA

    Interessant, dass Christen wie sie, wenn man ihre Kirche angreift, immer so tun als hätten sie mit ihr nichts zu tun. Da gehts dann auf einmal nur noch um den Glauben und die Menschenrechte. Aber das scheint in ihren Kreisen normal zu sein obwohl ihre Kirche die Menschenrechte am laufenden Band mit Füssen tritt.

    Widerwärtig ist allerdings, wie sie hier mit dem Leid anderer Leute umgehen. Da wird erst Mal behauptet, dass es nur behauptet ist. Dann wird es in Anführungsstriche gesetzt und die Grausamkeiten die die christliche Kirche Kindern und jungen Menschen, nicht nur behauptet sondern nachweislich und vielfach, angetan hat, mit einem na und abgetan.

    Sie sind es, der hier das Niveau herunterzieht, VIA! Weil sie, mit Verlaub gesagt, ein richtiges Arschloch sind. Aber das soll sich ja bekanntlich mit dem Christsein nicht ausschließen. Und nun machen sie sich bitte vom Hof.

  • #29
    Via

    „Interessant, dass Christen wie sie, wenn man ihre Kirche angreift, immer so tun als hätten sie mit ihr nichts zu tun. Da geht‘s dann auf einmal nur noch um den Glauben und die Menschenrechte. Aber das scheint in ihren Kreisen normal zu sein obwohl ihre Kirche die Menschenrechte am laufenden Band mit Füssen tritt“

    Auch Ihnen sollte nicht entgangen sein, dass viele Menschen, die aus der Kirche austreten, nicht auch gleich keine Christen mehr sind! So ist es bei mir, so ist es bei vielen anderen! Dieses „Distanzieren“ von der „Kirche“ hat wohl auch seinen Grund, wie Sie es richtig erkannt haben. Es ist als weder „meine“ Kirche, noch die sehr vieler anderer Menschen. Lernen sie zwischen der Kirche und Christen zu unterscheiden, für die Zukunft, könnte das wichtig sein.

    Aber Ihr großer Fehler ist, dass Sie z.Z. nicht differenzieren können, sondern alle Menschen/Christen in einen Sack packen und draufhauen. Ich habe mit keinem
    Wort gesagt, dass ich dass, was im Namen der „Kirche“ geschieht, auch das ich was ich oder anderer vertreten. Es scheint, dass diese Entwicklung an Ihnen vorbei gegangen ist. Es geht nicht um die Kirche, es geht um „Jesus“!

    Und anstatt Sie dieses hinterfragen, hauen Sie drauf, das ist auch viel einfacher, als Sachlich zu diskutieren, nicht wahr. Respekt und Toleranz, ist es etwas anderes!

    „Ekelhaft ist allerdings, wie sie hier mit dem Leid anderer Leute umgehen. Da wird erst Mal behauptet, dass es nur behauptet ist. Dann wird es in Anführungsstriche gesetzt und die Grausamkeiten die die christliche Kirche vielen Kindern und jungen Menschen, nicht nur behauptet sondern nachweislich und vielfach, angetan hat mit einem na und abgetan“

    Wo steht meine Aussage „Na und“? Und ekelhaft sind wohl eher die Kommentare hier, die das Leid, und Abschlachten zehntausender Christen jedes Jahr und Weltweit „Geil“ und „Witzig“ finden.

    Richtig ist, dass ich schrieb, dass es nicht „überprüfbar“ ist, was eine Person/ein User, online und „Anonym“ von sich gibt. Ich schrieb aber auch, und jetzt lesen Sie das bitte nochmal, dass es mir Leid tut. Wenn Sie in der Lage sind, einer Ihnen anscheinend fremden Person, die Anonym im Internet etwas von sich gibt, alles zu glauben, dürfen Sie das gerne tun. Ich bin da eher vorsichtig, deswegen der Zusatz, dass es eben nicht überprüfbar ist! Und ich bezog mich auch nur auf diese eine Person, nicht auf die vielen Tausend, denen Leid im Namen der Kirche angetan wurde. Was schrecklich ist…!

    „Sie sind nicht nur ein Idiot Via, sie sind, mit Verlaub gesagt, ein richtiges Arschloch. Und nun machen sie sich vom Hof“

    Ich kann Ihnen versichern, dass mich Ihre Worte nicht verletzten. Wenn Beleidigungen der letzte Weg ist für Sie sind, um einer Sachlichen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, ist das eher doch eher Traurig. Schauen Sie doch mal zurück, wie das angefangen hat, hier. Zu Anfang hat die Redaktion hier, gelassen dabei zugesehen, wie ich und andere angegriffen werden, bis dahin war alles toll, nicht wahr. Wenn aber Mensch sich wehrt, ist das auch nicht gut?

    Sie können gerne ihren Kurs der „Christenhasser“ hier im Blog weiterführen, jedoch wundern Sie sich doch nicht, das es Christen gibt denen das nicht gefällt. Der Blog der Ruhrbarone hatte mal eine gute Zeit, ihr habt Dinge hinterfragt und habt andere Meinungen zugelassen. Diese Zeit scheint wohl vorbei zu sein, da Ihr andere Meinungen ja nicht zulasst, ohne draufzuhauen, im Gegenteil, das denunzieren ist, fast schon, Normalität geworden. Damit liebe Ruhrbarone, seid Ihr nicht besser als z.B. das Portal „Der Westen“, wo ähnliches an der Tagesordnung ist.

    Der richtige Weg wäre gewesen, mich und meine Absichten zu hinterfragen, die Chance dazu hattet Ihr/Sie ja. Aber auch für Euch, ist der Weg des geringsten Wiederstandes wohl der einfachste! Oha, da ist ein Christ, da hauen wir mal drauf! Oha, da ist Muslim, da hauen wir mal drauf, Oha, da ist ein Anthroposoph, da hauen wir mal drauf usw.

    Ich wünsche ihnen alles Gute und nur das Beste, für den Rest ihres Lebensweges, möge Gott sie segnen und ihnen ein wenig Weisheit schenken, damit Sie kraft bekommen, für die kommen Jahre.

  • #30
    Arnold Voß

    @ VIA

    1.Hier hat niemand geschrieben, dass er das Abschlachten von Christen geil findet. Wir würden das hier auch nicht zulassen.

    2. Ich kann sehr wohl zwischen unabhängigen Gläubigen und Kirchenanhängern differenzieren.

    3. Ich kann aber auch zwischen christlichem und unchristlichem Verhalten differenzieren, und das sowohl bei kirchlichen und nichtkirchlichen Gläubigen.

    4. Sie haben sich gegenüber Pat-Boone # 24 in ihrem Kommentar #25 äußerst unchristlich verhalten. Oder meine sie, dass ihr Jesus genauso reagiert hätte?

    5. Ich bin kein Christenhasser, aber ich mag keine Besserwisser im Namen irgendeines Gottes. Sie haben weder den Glauben noch die Liebe noch die Hoffnung für sich gepachtet. Auch ihr Jesus nicht.

    6.Sie hätten auch Pat Boone und seine Absichten hinterfragen können, anstatt ihm mit der Aussage, sein “Leid” sei nicht überprüfbar, zu unterstellen dass er lügt.

    7. Sie selber schreiben hier anonym, VIA. Also werfen sie das nicht anderen vor.

    Das es ihnen mit Pat Boone leid glaube ich ihnen nicht. Vergleichen sie den folgenden Satz aus ihrem letzten Kommentar # 29

    “Und ich bezog mich auch nur auf diese eine Person, nicht auf die vielen Tausend, denen Leid im Namen der Kirche angetan wurde. Was schrecklich ist…!”

    mit dem folgenden Satz gleich zu Anfang des Kommentars #25, den sie zu Pat Boone und seinem , wenn auch nur angedeuteten, individuellen Leid verfasst haben.

    “Ja, es ist, wie Sie es nennen, ein geiler Verein, und?”

    Dann fügen sie vor dem “und” am Ende des Satzes ein gedachtes “na”, ein. Es ist nicht sinnentstellend sondern genau so ist bzw. war dieses “und?” von ihnen gemeint. Nun verstehen sie vielleicht, wieso ich ihnen so heftig in die Parade gefahren bin. Sorry, ist sonst nicht meine Art. Aber ich mag weder scheinheilige Taktierer noch Propagandisten. Egal in welcher Sache.

    Auch ihnen noch weiterhin alles Gute. Und mit der Satire, das lernen sie noch.

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