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Regierender Bürgermeister von Berlin trifft sich mit ehemaligem Revolutionsgardisten

Michael Müller Foto: Sandro Halank Lizenz: Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0


Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin empfängt am 6. September im Roten Rathaus ein einst offizielles Mitglied der iranischen Revolutionsgarde, Pirouz Hanachi, der seit 2018 als Bürgermeister Teherans fungiert. Von unserem Gastautor Kazem Moussavi.

Hanachis ehemaliger Vorgesetzer, der früherere General der Revolutionsgarde, Nosratallah Kashani, erklärte gegenüber der ISNA-Studentenpresse: “Hanachi war eine offizielle Kraft der Revolutionsgarde und studierte parallel Ingenieurwissenschaften. Er hat an diversen Operationen teilgenommen. Hanachi war an der Regime-Operation “Mersad” beteiligt. Bei dieser Operation am 26 Juli 1988, die auch “Frough-e-Javidan” genannt wird, wurden hunderte iranische Oppositionellen im kurdischen Gebiet “Islamabad-e-Garb”, ermordet.

Hanachi war laut Informationen während des Iran-Irak-Krieges von 1980 bis 1988 an Operationen der Revolutionsgarde, Khybar, Motlaol-Fajr und Walfajr beteiligt, in denen Zehntausende hingemetzelt wurden.

Pirouz Hanachi Foto: MojNews Lizenz: CC BY 4.0

Das Teheraner Bürgermeisteramt ist eine der korruptesten Verwaltungen des Mullah-Regimes. Es wird von Hanachi geleitet. Hanachi wird als Spezialist für den Bau von Militär-Lazaretten während des heiligen Iran-Irak-Krieges bezeichnet, gemäß Versammlung der Bürgermeister der iranischen Metropole

Hanachi wird bei seinem Treffen mit Herrn Müller von dem neuen antisemitischen Botschafter der islamistischen Republik in Berlin, Mahmoud Farazandeh begleitet. Das Bild zeigt M. Farazandeh, bei seiner Mobilisierungsrede zum antisemitischen Al-Quds-Tag in Jakarta.

Die geplante Ergebenheitsadresse Michael Müllers an den Teheraner Bürgermeisters, ist eine politische Bankrotterklärung und sollte im Interesse der iranischen demokratischen Oppositionellen, den jüdischen Menschen und der Sicherheit der Demokratie in Deutschland umgehend abzgesagt werden.

 

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4 Kommentare zu “Regierender Bürgermeister von Berlin trifft sich mit ehemaligem Revolutionsgardisten

  • #1
    Melly Flu

    Je mehr die SPD in der allgemeinen Wählergunst absteigt, desto mehr biedert sie sich an das iranische Regime an. Auch der Fall Bernd Erbel hat dies überdeutlich gezeigt. Doch wozu eigentlich? Aus Teheran wird kein politischer Aufwind kommen. Am Traum von der Vernichtung Israels kann es zumindest bei Müller nicht liegen, und Stimmenfang bei sunnitischen Wählern ist damit auch im Eimer.

  • #2
    thomas weigle

    Tja, ob`s gut ist für Berlin, wenn wieder mal ein iranischer Blutsäufer dort hofiert wird? In die Oper werden sie ja hoffentlich nicht gehen.

  • #3
    Jafari

    Bald wird SPD Prozent wenger als unser Kölsch. Ausenpolitik von SPD verstehe ich überhaupt nicht. Gabriel hilft um Todesrichter zu Fliehen und Beck aus Grünen erhebt Klage gegen Todesrichter??!!

  • #4
    Yael Schlichting

    Wundert mich das?
    Martin Schulz findet eine antisemitische Rede des Abu Mazen vor dem EU-Parlament (2016) "inspirierend". Sigmar Gabriel erfindet im Jahr 2012 in Hevron einfach eine neue antisemitische Lüge dazu…….. knapp 40 Jahre zuvor, 3 Jahre nach seinem "Kniefall" zu Warschau, verweist Brandt’s Regierung während des Yom Kippur Krieges 3 Israelische Frachtschieffe des Landes, damit diese dort keinen Amerikanischen Nachschub aufnehmen können. Die Regierung Brand erklärt, man wolle die guten Beziehungen zu den Arabischen Staaten nicht gefährden.
    Ich bin in München im Arbeitermillieu aufgewachsen: Alle bildungsfern, alle Alkoholiker, alle in der Gewerkschaft, alle haben SPD gewählt, in Bierseligen Stunden haben alle Hitler gut gefunden und sich ausgemalt, was wäre, wenn "wir" den Krieg gewonnen hätten und alle haben was schlechtes über Juden gewußt.
    Ich weiß nicht, wen ich ekliger finden soll, Martin Schulz und Sigmar Gabriel stellvertretend auf der einen Seite oder Wolfgang Gedeon und Björn Höcke auf der anderen.
    Wenn ich genau hinschaue und den jeweiligen Vertretern Deutscher Parteien auf die Finger schaue, finde ich sie alle gleich abstoßend.

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