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Bundesfighter 2 Turbo

Gauland schreit noch „Volksverräter“, aber ich verwandel Lindner in die Heuschrecke und noch bevor der alte Mann vor Pegidisten mit einem Gartenzwerg auf mich eindreschen kann, präsentiere ich stolz den Thermomix.

Klingt wirr? Ist genial. Besser als die Bundestagswahl. Und politisch korrekter als die völlige Vernichtung Nordkoreas. Ganz im Stil von „Streetfighter 2“, nennt sich Bundesfighter 2 Turbo,  ist auf dem Mist von Bohemian Browser Ballett gewachsen. Und kann HIER gespielt.

Und ich muss dann wieder weg – Sahra wartet.

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Alle Achtung vor Ihrer Leistung, Peter Bosz!

BVB-Trainer Peter Bosz und BVB-Pressesprecher Sascha Fligge im Gespräch. Foto: Robin Patzwaldt

Auch wenn es in vielen Diskussionen rund um die Fußball-Bundesliga aktuell noch immer um den zu Beginn arg schwächelnden Videoassistenten und die daraus resultierenden Aufgeregtheiten geht, wird es nun, nach immerhin schon fünf absolvierten Spieltagen im Fußballoberhaus, auch mal wieder Zeit auf das sportliche Geschehen zu blicken. Und aus Ruhrgebietssicht kommt man da natürlich an der Tabellenführung von Borussia Dortmund derzeit nicht vorbei.

Klar, eine Tabelle nach so wenigen Spielen ist noch nicht wirklich aussagekräftig, und normalerweise sollte man ja auch erst nach rund 10 Spieltagen eine Platzierung dort etwas ernster nehmen, doch dass der BVB mit aktuell 13 von 15 möglichen Zählern auf Rang Eins thront, das ist schon etwas überraschend und auch hier ein paar Zeilen wert. Weiterlesen

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Update: Stadtspiegel Mitarbeiter wütend über AfD-Werbung

Stadtspiegel Titelseite Foto: Michael Kolb

In der aktuellen Ausgabe der kostenlosen Wochenzeitung Stadtspiegel hat die AfD Anzeigen geschaltet. Mehrere Mitarbeiter kritisieren den Verlag für die Annahme des Anzeigenauftrags in den sozialen Netzwerken.

Sie erreicht fast jeden Haushalt in Bochum: Die kostenlose Wochenzeitung Stadtspiegel ist mit Abstand die auflagenstärkste Zeitung der Stadt. Verlegt wird sie von der Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft (ORA), einem gemeinsamen Tochter der Funke-Mediengruppe (WAZ) und dem  Verlag Lensing-Wolff (Ruhr Nachrichten). Und so erreichte auch die AfD-Anzeige auf der Titelseite bei einer Auflage von 190.000 Exemplaren fast jeden Bochumer Haushalt. Das Weiterlesen

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Wer trägt die Verantwortung dafür, dass die AfD in den Bundestag einzieht?

Alice Weidel und Alexander Gauland auf dem AfD Bundesparteitag 2017 in Köln Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE


Am Sonntag wird mit der AfD zum ersten Mal seit 1961  eine rechtspopulistische Partei in den Bundestag einziehen. Wer ist Schuld?

Sie sind wieder da. Und sie waren lange weg: Nachdem es der Deutschen Partei 1961 nicht mehr gelang, in den Bundestag einzuziehen, gelang es keiner rechtspopulistischen Partei mehr, die 5-Prozent-Hürde zu überwinden oder so viele Direktmandate zu gewinnen, um in das nationale Parlament einzuziehen. Nur zwei Mal verpassten rechte Parteien, die NPD 1969 und die AfD 2013,  knapp den Einzug in den Bundestag – bei allen anderen Wahlen spielten sie auf Bundesebene kaum eine Rolle. Das wird sich am Sonntag ändern. Dass die AfD in den Bundestag einzieht, gilt als sicher. Weiterlesen

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Kurdistan: „Dieser Ethno-Nationalismus ist nichts Schönes und hat noch nie Gutes hervorgebracht“

Thomas von der Osten_Sacken Foto: Privat


Nicht nur in Irakisch-Kurdistan sind momentan alle Augen auf das für Anfang nächster Woche anberaumte Unabhängigkeitsreferendum gerichtet. Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer der seit 25 Jahren im Nordirak tätigen Organisation Wadi – Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit und regelmäßiger Mena-Watch-Autor, befindet sich gerade in Sulaimaniyya. Dort erreichte ihn Florian Markl, um mit ihm über das Referendum und dessen mögliche Folgen zu sprechen. Wir durften das Interview von Mena-Watch übernehmen.

Mena Watch: Für den 26. September, den kommenden Montag, ist in Irakisch-Kurdistan das Unabhängigkeitsreferendum geplant. Ob es wirklich stattfinden wird, ist momentan noch unklar. Wie schätzt Du das ein?

Thomas von der Osten Sacken: Das ist sehr schwer zu sagen, der Druck, der auf Präsident Masud Barzani lastet, ist schon ganz schön gewaltig. Alle Nachbarländer, also der Iran, die Türkei, die irakische Zentralregierung bis hin zu den eigentlich ja befreundeten Golf-Staaten, sowie ganz Europa, die USA und die UN lehnen das Referendum in dieser Form ab – und machen das auch sehr, sehr deutlich. Eigentlich gibt es nur ein einziges Land auf der Welt, das das unterstützt, und das ist Israel. Der Rest ist dagegen.

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Der Ruhrpilot

Protest gegen ThyssenKrupp/Tata Fusion im Frühjahr


Duisburg: 
Stahlarbeiter wehren sich gegen Fusion…RP Online
Duisburg: Stahlbelegschaft kämpft um jeden Arbeitsplatz…WAZ
NRW: Laschet bekennt sich zum Stahlstandort…RP Online
NRW: Schulministerin sucht händeringend Lehrer…RP Online
Debatte: Wir brauchen einen Beauftragten gegen Judenhass…Welt
Debatte: Grau ist alle Empirie…Jungle World
Debatte: Kurz vorm Kolbenfresser…Cicero
Debatte: Wie rechts ist Bautzen wirklich?…FAZ
Debatte: Eine Verteidigung des Populismus…Novo
Debatte: Wo Schulz den Erfolg sucht…Post von Horn
Ruhrgebiet: Stahl und Kohle verlieren im Digitalen den Glanz…Welt
Ruhrgebiet: Hochhäuser statt Hochöfen…FAZ
Ruhrgebiet: Der größte Gegner der SPD ist nicht die CDU…Welt
Ruhrgebiet: „Nachgeben ist Niederlage“…FNP
Ruhrgebiet: Bund lässt Geld für B1-Ausbau fließen…WAZ
Bochum: Stadt braucht dringend einen Bau-Boom…WAZ
Dortmund: 5 neue Gastro-Konzepte für die City…WAZ
Essen: Am Beitz-Geburtstag soll es Proteste gegen Stahlfusion geben…WAZ

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Knut Reinhardt: Vom BVB-Profi zum Lehrer in der Dortmunder Nordstadt

Fußballprofis führen im Regelfall nach ihrer Karriere ein Leben im Luxus. So wohl die allgemeine Einschätzung. Und vielfach trifft das ja auch zu. Doch eben längst nicht immer. Viele führen nach der aktiven Zeit im Glamour des Profisports ein recht unauffälliges, ein ziemlich ‚normales‘ Leben.

Ein Vertreter dieser dann natürlich im Regelfall deutlich weniger beachteten Gattung ist der ehemalige Berufsfußballspieler Knut Reinhardt, welcher u.a. mit dem BVB in den 1990er-Jahren große Erfolge feierte. Die Älteren hier werden sich sicherlich noch gut erinnern.

Bereits auf dem Platz war er seinerzeit als Leader gefragt, wenn er auch nicht zu den ganz großen Stars der Szene gehörte, jetzt jedoch im Klassenzimmer noch viel mehr. Nachdem Reinhardt, immerhin Champions-League-Sieger im Jahre 1997 mit den Dortmundern, mit 32 Jahren dann seine Profikarriere beenden musste, entschied er sich ungewöhnlicher Weise für einen Beruf mit ähnlich hohem Lärmpegel wie im Fußballstadion: Er wird Grundschullehrer.

Von seiner spannenden Entwicklung erzählt jetzt ein Buch, welches aktuell noch ziemlich neu auf dem Markt ist, und welches ich hier und heute gerne einmal kurz unseren Lesern vorstellen möchte. Weiterlesen

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Wann ist ein Nazi ein Nazi?

Wenn doch nur nicht alles so verdammt kompliziert wäre. Und wenn doch einfach jeder genau sagen würde, was er denkt. Wenn denn überhaupt jeder wüsste, was er denkt. Meine widersprüchlichen Eigenschaften, gleichzeitig an das Böse in der Menschheit und an das Gute im Menschen zu glauben, machen es nicht besser.
Wer ist ein Nazi, wer könnte einer werden und wer unterstützt sie aus Versehen? Bitte erwarten Sie von diesem Text keine Antworten, ich bin froh, wenn ich erst mal die Fragen sortiert kriege.
Die schlechte Nachricht: Die AfD könnte drittstärkste Kraft im nächsten Bundestag werden. Die gute Nachricht: Sehr viele Menschen stehen dagegen auf. Die schlechte Nachricht: Menschen, die eine immerhin nicht verbotene Partei wählen wollen, werden als Nazis beschimpft. Die gute Nachricht: Man wehrt den Anfängen. Die schlechte Nachricht: Leute fühlen sich als rechts-radikal hingestellt, wenn sie bloß rechts-konservative Meinungen äußern. Die gute Nachricht: Es herrscht eine Sensibilität für faschistische Tendenzen.

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„Nie wieder wähle ich die SPD!“

Aus einer ‚klassischen SPD-Familie‘ im Ruhrgebiet stammend geriet unser Gastautor Franz Frust vor einigen Jahren ‚in die Hände‘ des örtlichen Jobcenters. Eine Erfahrung die sein Leben dauerhaft negativ prägte, ihm mit Macht und sehr plötzlich die Augen öffnete und ihn von ‚seiner‘ SPD stark und endgültig entfremdete, was nun auch einer der Hauptgründe dafür ist, warum er sie längst schon nicht mehr wählt. Auch am kommenden Sonntag natürlich wieder nicht.

Heute erzählt er uns bei den Ruhrbaronen seine Geschichte:

Ich stamme aus einer klassischen SPD-Familie. Oma, Opa und Eltern, alle haben sie die stets SPD gewählt, so lange ich denken kann. Immer. Aus Tradition. Die Partei der kleinen Leute. Es gab keine ernsthafte Alternative. Weiterlesen

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