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Der zweite Weltkrieg: Die letzte Chance

Bürgerbräukeller nach dem Anschlag Foto: Bundesarchiv, Bild 183-E12329 / Wagner Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Unser Gastautor Waldemar Alexander Pabst über Georg Elsers gescheitertes Attentat auf Hitler.

Der Krieg hatte sein blutiges Werk schon verrichtet. Das Böse hatte begonnen, die Deutschen setzten ihre völkische Rassenlehre um, ihr Volkskörper sollte die slawischen versklaven und mit den Polen machten sie den Anfang. Einsatzgruppen nannte man die Mörderbanden, die die polnischen Führungsschichten durch blanken Mord und Konzentrationslager ausrotten wollten, um dem Volk der Polen jeden Halt zu rauben und sie zu Leibeigenen ohne Kultur und Bildung für die Herrenmenschen zu machen. Ihre Hybris wird sie scheitern lassen, die Polen ließen sich niemals brechen, aber die Zahl ihrer Opfer wird am Ende in die Millionen gehen. Auch die Juden in Polen mussten die völlige Entrechtung und erste Verfolgungswellen über sich ergehen lassen. In den kommenden drei Jahren wird das polnische Judentum, weit über zwei Millionen Menschen, bestialisch ermordet werden. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Musikzentrum Bochum Foto: Stadt Bochum

NRW: „Geschichte der Verschuldung stimmt vorn und hinten nicht“(€)…FAZ
NRW: Laschet zieht Halbzeitbilanz…RTL
NRW: Judenfeindlichen Äußerungen widersprechen…AZ
NRW: SPD kritisiert Laschets Helikopterflüge…Westfälische Nachrichten
Debatte: Wir müssen deutsche IS-Kämpfer zurücknehmen…Welt
Debatte: Das Schweigen der Unternehmer…FAZ
Debatte: Der Sozialismus erlebt in Deutschland ein Revival(€)…Welt
Debatte: Was wäre, wenn die Welt immer besser werden würde?…Spektrum
Debatte: Knochenbrüche und vernichtete Akten…Jungle World
Debatte: Warum der Westen nicht kapituliert(€)…Cicero
Debatte: Vorsicht, der Geist der DDR lebt immer noch(€)…NZZ
Debatte: Vom Mauerfall bis heute…Novo
Debatte: Was Kramp-Karrenbauer fehlt(€)…FAZ
Debatte: Eine letzte Hochsaison für das Fernsehen…Blog-CJ
Ruhrgebiet: Mein Name ist Pott, Ruhrpott!…Radio Dortmund
Bochum: Kulturpreise für Bochumer Schauspieler(€)…WAZ
Bochum:  Jüdische Familie Flaumenhaft  wurde zwangsdeportiert(€)…WAZ
Bochum: Stolperstein für Martha Winko verlegt…Bo Alternativ
Bochum: Erinnerung an jüdischen Widerstand…Bo Alternativ
Dortmund: „Du wirst angeguckt wie Freiwild“(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Verfolgung jüdischer Fußballer…Nordstadtblogger
Dortmund: Wilo baut das teuerste Industrie-Projekt NRWs…Bild
Dortmund: Hotel Adlon sollte „Jagdfeld-frei“ werden…Bild
Duisburg: Trauer um Alt-Oberbürgermeister Josef Krings(€)…WAZ
Duisburg: Belegschaft wird über TaM-Insolvenz informiert(€)…WAZ
Duisburg: Den Namen Duisburgs in die Welt getragen(€)…RP Online
Duisburg: Altersproblem bei Konzertbesuchern(€)…RP Online
Essen: Streit in der SPD – Endruschat bekommt Gegenkandidatin)€)…WAZ 

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Jüdische Gemeinde Dortmund: Erschütterung über Verhalten der Staatsanwaltschaft

Zvi Rappoport, Vorstand der Jüdischen Gemeinde (Archiv) Foto: Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann Lizenz: Copyright

Am gestrigen Sonntag hielt Zwi Rappoport, der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Dortmund, in der Dortmunder Oper eine Rede zur Pogromnacht. Wir dokumentieren sie:

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Jörder,
sehr geehrter Herr Rabbiner Babaev,
verehrte Gäste,
liebe Gemeindemitglieder,

wir gedenken heute der Pogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938, als sich in Deutschland der Hass gegen die Juden ungehemmt und für alle sichtbar austoben konnte. Über 800 Juden wurden in dieser Nacht und an den folgenden Tagen ermordet; tausende Synagogen wurden in Brand gesetzt und zerstört; jüdische Friedhöfe wurden geschändet; Geschäfte und Wohnungen verwüstet. Die schrecklichen Ereignisse dieser Nacht waren ein unübersehbares Vorzeichen für den wenige Jahre später durchgeführten industriellen Massenmord an den Juden.

Heute, nur zwei Generationen nach dem Holocaust, sind Juden in Deutschland und in der Welt aufs Neue wachsendem Antisemitismus ausgesetzt und wieder Ziele von Übergriffen: Juden werden auf offener Straße attackiert, Synagogen angegriffen und jüdische Friedhöfe geschändet. „Du Jude“ – das ist vielfach ein Schimpfwort – in der Schule und auf dem Fußballplatz. Hass und hemmungslose Hetze wird im Internet nicht nur von Extremisten, sondern auch von Menschen aus der sog. Mitte der Gesellschaft verbreitet. Die AfD findet enorme Zustimmung, auch dort, wo sie unverhohlen rechtsextrem und antisemitisch ist. Weiterlesen

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#gedENKEminute: Andreas Biermann – Im Schatten von Robert Enke

Andreas Biermann. Quelle: Wikipedia, Foto: Northside, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Zu Robert Enkes Gedenken ist an diesem Wochenende in vielen Fußball-Stadien des Landes eine sogenannte „gedENKEminute“ abgehalten worden. Der an Depressionen erkrankte Torwart hatte sich am 10. November 2009 das Leben genommen.

Sicherlich grundsätzlich eine löbliche und äußerst sinnvolle Aktion, schließlich kann das Thema Depression nicht häufig genug in die Öffentlichkeit und damit in eine Debatte eingebracht, Hemmungen und Tabus rund um das Schicksal Betroffener somit zumindest ein Stück weit genommen werden.

Etwas fand ich in diesem Zusammenhang jedoch bedauerlich, was ich hier und heute einmal kurz ansprechen möchte, ohne dafür wirklich eine Patentlösung zu haben:

Enkes Witwe Theresa richtete emotionale Appelle an die Fans im Lande, warb in diesem Zusammenhang für die Robert-Enke-Stiftung. Und auch wenn die Aktion quer durch die Republik sicherlich nicht alleine auf das Schicksal von Robert Enke gemünzt war, stand sein trauriges Schicksal eben am Ende doch stellvertretend für viele Betroffene im Mittelpunkt. Weiterlesen

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Sieg für die Pressefreiheit. Bittere Niederlage für Dortmund.de

Der Verlag Lensing-Wolff setzte sich im Prozess gegen Dortmund.de durch

Verleger Lambert Lensing-Wolff feierte das Urteil als Sieg der Pressefreiheit. Dortmund.de darf nicht mehr über alles und jeden in Dortmund berichten. Das Landgericht wies die Stadt in ihre Grenzen. Eine Einschätzung.

So etwas nennt man im Fußball eine Klatsche. Das, was Borussia Dortmund mit dem 0:4 bei Bayern München erlebte, ist sehr vergleichbar mit dem Urteil einen Tag zuvor im Dortmunder Landgericht. Eine Niederlage auf ganzer Linie, ohne nur den Hauch einer Chance zu haben. Weiterlesen

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Cartoons ohne Bilder #75


In der Bäckerei.
Kundin: “Ich hätte gern ein Dinkelkorn, bitte.“
Bäckerin: „Ach, da könnense einfach bei den Krümeln in der Ecke da schauen, da ist bestimmt eins dabei.“

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