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In welche Richtung entwickelt sich Borussia Dortmund?

Bei BVB-Trainer Thomas Tuchel ging zuletzt häufiger mal etwas 'ins Auge'. Foto: Robin Patzwaldt

Auge zu und durch? Wohin geht die Reise vom BVB?     Foto: Robin Patzwaldt

Die Corona-Krise hat viele Opfer verlangt. Auch Borussia Dortmund hat deutlich innerhalb der Pandemie gelitten und nicht immer eine überzeugende Figur in der Öffentlichkeit gemacht. Unsere Autoren Robin Patzwaldt und Peter Hesse, beides glühende BVB-Verehrer seit den 1970er Jahren, haben sich ein paar Gedanken über ihren Lieblingsclub gemacht.

Peter Hesse: Hallo Robin, momentan gibt es ein paar Anzeichen, dass zum Ende der Saison ein Trainerwechsel an der Strobelallee ansteht. Wenn Lucien Favre tatsächlich weggehen sollte, ist das ein bisschen so wie bei ››Täglich grüßt das Murmeltier‹‹: Beginn wieder Beginn bei Null, wieder wirft die Jürgen Klopp-Ära lange Schatten, alles ätzend. Wer könnte als Nachfolger in Frage kommen? David Wagner mag ich ja als Typ, aber wird der Meister? Du brauchst schon einen Trainer in Dortmund, der medial was hermacht – nicht so eine Professoren-Diva wie Thomas Tuchel oder so ein unbeholfenes Sprecher-Drama wie Favre, dessen Wortschatz aus 60 rhetorischen Schablonen besteht. Oder, was meinst du?

Robin Patzwaldt: Hallo Peter! Dass ich mit der Lösung Favre persönlich nicht glücklich bin, das habe ich ja auch bei uns im Blog schon vor Monaten kundgetan. Eine Trennung zum Saisonende wäre aus meiner Sicht nicht das Schlechteste, was dem BVB passieren könnte. Seit 2015, als Klopp den Klub verließ, hatte der BVB mit seiner Trainerwahl nicht wirklich Glück. Ich persönlich war ja von der Arbeit Tuchels überzeugt. Doch persönliche Differenzen und das Drama rund um den Bombenanschlag auf den BVB-Bus haben eine weitere Zusammenarbeit leider unmöglich gemacht. Weiterlesen

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Fake-News und Verschwörungsblödsinn: COVID-19 verliert als Thema an Zugkraft

Schwurbelkarte: Der Beitrag wurde zwischenzeitlich gelöscht; Screenshot Facebook

Schwurbelkarte: Der Beitrag wurde zwischenzeitlich gelöscht; Screenshot Facebook

Seit der Eskalation der COVID-19-Lage in Deutschland beobachten wir die Entwicklung im Bereich der Fake-News und Verschwörungstheorien sehr genau.

In der Politik ist diese Problematik inzwischen angekommen. Als jemand der diesen Bericht seit Wochen beobachtet: Es hat sich etwas getan! Dank des Videos zum Thema Adrenochrome und Kabale, mit dem der Schwurbelbarde Xavier Naidoo vor Wochen Aufmerksamkeit erweckte:

Die einschlägigen Gruppen zum Thema QAon sind seitdem nicht mehr unter sich. Es wird beobachtet und auch gegen den Blödsinn kommentiert.

Insgesamt: Die Fake-News zum Thema COVID-19 werden weniger. Bill Gates ist immer noch Feindbild Nr. 1.

Es gibt viel Reichsbürgerzeug, antisemitische Postings und allgemeinen Verschwörungsblödsinn der geteilt wird – es geht aber nicht mehr ausschließlich um COVID-19.

Ein Thema im Bereich Corona, dass in den letzten Tagen in einschlägigen Gruppen und auf Telegram diskutiert wurde: Ein Android-Update, in dem die Schnittstelle (Mehr nicht!) für eine spätere COVID-19-App enthalten ist.

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Bodo ist wieder da: Das Straßenmagazin im Juni

Noch vor Pfingsten erscheint die Juni-Ausgabe des Straßenmagazins mit einer Bochumer Fußballpionierin, Preppern und Feinschmeckern, Problemlösern in der Krise, einem Klassik-Bringdienst, Verschwörungserzählungen, blankliegenden Nerven im Gefängnis, Abiturprüfungen im Ausflugslokal, Veranstaltern in konzertloser Zeit und vergessenen Obdachlosen.

Mitte März musste das Bochumer und Dortmunder Straßenmagazin ‑ wie beinahe alle der mehr als 100 Partner-Zeitschriften weltweit ‑ den Verkauf auf der Straße einstellen. Der gemeinnützige bodo e.V. produzierte eine „Krisen-bodo“ zum Solidaritätspreis von 5 Euro, die digital und per Postversand vertrieben wurde, um damit Nothilfe-Angebote für Wohnungslose zu finanzieren.

Statt eines Mai-Hefts folgte darauf eine Kooperation mit dem Fußballblog schwatzgelb.de. Unterstützt durch den BVB brachte der Verein die „bodo-schwatzgelb“, ein digitales Magazin Weiterlesen

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FDP-Bundestagsabgeordneter Olaf in der Beek hat Deutsch-Palästinensische Gesellschaft verlassen

Olaf in der Beek Foto: Privat

Der Bochumer FDP-Bundestagsabgeordnete Olaf in der Beek hat den Beirat der Deutsch-Palästinensische Gesellschaft (DPG) verlassen. Darüber schrieb zuerst der Jerusalem Post. Dieses Blog hatte im Februar darüber berichtet, das in der Beek, der von seiner Fraktion in den Beirat entsandt wurde, in einem Brief an den Vorstand der Gesellschaft angekündigt hatte auszutreten, wenn sie sich nicht von der antisemitischen BDS-Kampagne distanziert, deren Ziel die Weiterlesen

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Anhänger der AfD schauen zu 66 Prozent negativ auf die eigene Zukunft

Alexander Gauland Foto: Metropolico.org Lizenz: CC BY-SA 2.0


Eine Mehrheit der Europäer schaut positiv in die persönliche Zukunft, aber negativ in die Zukunft des eigenen Landes. Dieses Optimismus-Paradox zieht sich durch alle sozialen Gruppen, Altersklassen und Länder. Gleichzeitig hat die starke Tendenz der Europäer, pessimistisch auf die Zukunft des eigenen Landes zu blicken, deutliche politische Auswirkungen – vor allem auf die parteipolitische Präferenz. Das zeigt die neue eupinions Studie „Das Optimismus-Paradox“ der Bertelsmann Stiftung.

Wie optimistisch oder pessimistisch sehen die Menschen in der Europäischen Union ihre persönliche Zukunft und die Zukunft ihres Landes? Wie unterscheidet sich dies zwischen den EU-Mitgliedstaaten? Und in welchen Zusammenhang stehen diese Grundhaltungen mit ihrer parteipolitischen Präferenz? Diese Fragen beantwortet die neue eupinions Studie „Das Optimismus-Paradox“ der Bertelsmann Stiftung. Das zentrale Ergebnis: 58 Prozent der Befragten in den 27 EU-Ländern sehen ihre persönliche Zukunft optimistisch. Gleichzeitig sind sie aber pessimistisch, was die Zukunft ihres Landes betrifft. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Vor dem Festivalkino Lichtburg Filmpalast, Oberhausen Foto: LauraO Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

NRW: Diese Lockerungen gelten ab Samstag…Bild
NRW: 34.000 Aktenschränke menschlicher Abgrund…Welt
NRW: Landtag verzichtet auf Diätenerhöhung…WAZ
NRW: Innenminister will Spuckattacken auf Polizisten nicht dulden…DLF
NRW: „Der Staat macht sich zur Lachnummer“…Handelsblatt
NRW: Regierung veröffentlicht hunderte „Gefährliche Orte“…WAZ
NRW: Verfassung wird geändert…Express
Corona: COVID-19-Dashboard…RKI
Corona: Coronavirus-Outbreak…Worldometer
Corona: Warum die Neuinfektionen trotz Lockerungen nicht steigen…Welt
Corona: „Wir haben allerbeste Chancen“…FAZ
Corona: Höheres Sterblichkeitsrisiko durch Fettleibigkeit…Spiegel
Corona: So fatal war Ischgls „Ground Zero“-Effekt(€)…Welt
Corona: So weit ist die Impfstoffforschung…DLF
Corona: Restaurants als Virenschleudern?…FAZ
Corona: Die weltweite Jagd nach dem Serum…Cicero
Corona: Alzheimer-Gene könnten Risiko auf einen schweren Verlauf erhöhen…ÄB
Corona: Madrigale und Masken…Zeit
Corona: Fast die Hälfte der infizierten Pflegeheimbewohner ist asymptomatisch…ÄB
Debatte: Dieser Plan soll Deutschland vor der Rezession bewahren…Welt
Debatte: Woher soll das Geld für den Wiederaufbau kommen?…FAZ
Debatte: Konjunkturpolitik ist jetzt wichtiger als Klimapolitik(€)…Spiegel
Debatte: Mut statt Geld…FAZ
Debatte: „Die größte Gefahr kommt von rechts“…Welt
Debatte: Wir erleben keinen Rückschritt(€)…FAZ
Debatte: Liebe ohne Korrektur(€)…NZZ
Debatte: Quarantäne vor Corona…Jungle World
Debatte: Vertrauen hält eine Gesellschaft zusammen(€)…NZZ
Ruhrgebiet: So soll der ÖPNV endlich besser werden(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Autobahnschild mit Schreibfehler…Bild
Bochum: Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 5,6(€)…WAZ
Bochum: Wahllokale in Altenheimen sind dieses Jahr undenkbar(€)…WAZ
Dortmund: Oberbürgermeister-Wahl wird zum Kopf-an-Kopf-Rennen…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Stadt meldet am Mittwoch zwei Neuinfektionen…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 9,6(€)…WAZ 
Duisburg: Neuer Pächter für das Grammatikoff gesucht(€)…WAZ
Essen: Zahlreiche „Gefährliche Orte“(€)…WAZ
Essen: Stadt erwartet deutlich mehr HartzIV-Bedarfsgemeinschaften(€)…WAZ

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Ruhrbarone-Ausflugstipp: Der Allwetterzoo von Münster schlägt die Anlagen des Ruhrgebiets

Ein neugieriger Bär im Allwetterzoo Münster. Foto(s): Robin Patzwaldt

Wer im Ruhrgebiet lebt, der ist mit wirklich konkurrenzfähigen Zoos nicht gerade gesegnet. Das Angebot in Dortmund zuletzt eher im Sinkflug, Gelsenkirchen noch etwas steril und künstlich wirkend und Duisburg auch nicht gerade glanzvoll, was seinen Zoo betrifft. Kleinere Anlagen wie Bochum oder Recklinghausen sind ohnehin keinen ernsthaften Vergleich mit anderen Tiergärten wert.

Kein Wunder also, dass immer mehr Tierfreunde zwischen Duisburg und Hamm Reisen in die Umgebung unternehmen, wenn sie Anlagen dieser Art sehen wollen. Besonders empfehlenswert sind da in leicht erreichbarer Nähe unter anderem der Aquazoo in Düsseldorf, aber auch der Allwetterzoo in Münster, den man auch in der Corona-Zeit jetzt wieder prima aufsuchen kann.

Gesagt, getan. Am Dienstag machten wir uns mit der Familie auf nach Münster, um dort am Ende einen halben Tag bei herrlichstem Wetter an der frischen Luft zu verbringen. Weiterlesen

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Datteln 4 geht in den Regelbetrieb: Es gibt noch viel Schlimmeres auf der Welt!

Datteln 4 aus der Luft. Foto: Wolfgang Porrmann

Die am gestrigen Dienstag verbreitete Nachricht, dass das seit Jahren juristisch und klimapolitisch umstrittene Uniper-Kraftwerk ‚Datteln 4‘ am kommenden Wochenende offiziell in den Regelbetrieb gehen soll, kam nicht wirklich überraschend.

Seit Monaten zeichnete sich bereits ab, dass der einst von E.On begonnene Bau mit Macht seiner Vollendung entgegenstrebt. Seit Jahresbeginn stiegen dort regelmäßig Dampf- und Abgaswolken in den Himmel im Kreis Recklinghausen.

Der Probebetrieb machte offenkundig große Fortschritte, nachdem ein erster Anlauf vor Jahren noch kläglich gescheitert war. Juristisch sind noch Fragen offen, politisch wurden die Pläne bereits vor Jahren auf die erfolgversprechende Schiene gesetzt.

Für viele Beobachter der Entwicklung der vergangenen Zeit, endet damit am kommenden Wochenende eine Lebensphase, die für viel Frust gesorgt hat, am Ende jedoch als eine sehr lehrreiche Zeit in Erinnerung bleiben wird. Das gilt auch für mich ganz persönlich. Höchste Zeit für eine kleine Zusammenfassung des Erlebten. Weiterlesen

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Unstatistik des Monats: Corona-Pandemie – Antikörper-Tests und ihre Grenzen

Demonstration eines Corona-Testes Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Die Unstatistik Mai ist, wie die beiden vorangegangenen, keine übliche Unstatistik. Vielmehr erklärt sie wichtige statistische Konzepte, die helfen, die Ungewissheiten in der Corona-Zeit besser zu verstehen. Es geht diesmal um eine verständliche Einführung in das Thema Antikörper-Tests und ihre Grenzen.

Es gibt zweierlei grundsätzlich verschiedene Arten von Tests: PCR-Tests und Antikörper-Tests. PCR-Tests (PCR steht für Polymerase-Kettenreaktion) weisen mit einem Rachenabstrich direkt genetisches Material von SARS-CoV-2 nach. Sie sind eine Momentaufnahme. Antikörper-Tests Weiterlesen

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Konzerthäuser im Ruhrgebiet starten im Juni wieder den Spielbetrieb

Südflügel des Bochumer Konzerthauses mit der zum Foyer umgebauten ehemaligen Marienkirche Foto: Johamar Lizenz: CC BY-SA 4.0

Das Konzerthaus Dortmund und die Philharmonie Essen nehmen noch in dieser Saison wieder den Spielbetrieb auf. In Dortmund findet das erste Konzert nach der Corona-Zwangspause am 7. Juni mit dem Konzerthausorchester Berlin statt. Am 9. Juni beginnt die Essener Philharmonie. Die Häuser haben ein Wiedereröffnungskonzept entwickelt, das Abstandsregeln und Hygienevorschriften berücksichtigt. Weiterlesen

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