
Luai Ahmed ist als schwuler, säkularer, israelbegeisterter Araber aus dem Jemen bei Islamisten wahrscheinlich verhasster und zugleich gefürchteter als eine israelische Panzerbrigade. In der Synagoge Düsseldorf erzählte er aus seinem Leben und begeisterte das Publikum mit einer seltenen Mischung aus Humor, Selbstreflexion und Mitgefühl.
Da steht er auf der Bühne der Synagoge in Düsseldorf: schwarze Hose, schwarzes Hemd, ein tannfarbenes Jackett und eine tannfarbene Kippa. Luai Ahmed wurde 1993 im Jemen geboren. Seine Mutter war und ist Feministin. Sie weigerte sich als Kind, zwangsverheiratet zu werden, und studierte später an der American University in Cairo. 2011,






