„Europäische Regeln müssen vor Ort funktionieren“

v.l.n.r.: Dr. Tobias Cremer (SPD-MdEP), Dennis Radtke (CDU-MdEP) und Prof. Dr. Jürgen Mittag auf einer Diskussionsveranstaltung in Bochum. Foto: Roland W. Waniek


Schon ein kleiner Job reicht aus, um Anspruch auf Sozialhilfe und andere staatliche Unterstützungsleistungen zu haben. Politiker aus dem Ruhrgebiet drängen auf eine Änderung der Definition dessen, was ein Arbeitnehmer ist, denn sie leiden unter einer Zuwanderung vor allem aus Südosteuropa in ihre Sozialsysteme. Wir haben EU-Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet gefragt, wie sie den Städten helfen wollen.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist eine der großen Errungenschaften der Europäischen Union: Jeder Bürger eines EU-Staates hat das Recht, überall in Europa zu arbeiten. Fehlen in den Niederlanden Schreiner, können deutsche Handwerker ohne Probleme einen Job im Nachbarland annehmen. Braucht Deutschland Ärzte, bietet sich eine Chance für griechische Mediziner. Der offene europäische Arbeitsmarkt hat sich bewährt und bietet für Unternehmer und Beschäftigte große Chancen. Doch die Freizügigkeit hat auch ihre Schattenseiten. Städte wie Hagen, Dortmund, Duisburg und vor allem

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Der Ruhrpilot

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


Ruhrgebiet:
„Ich verzweifle am Kriegswillen von Menschen wie Herrn Putin“(€)…WAZ
NRW: AfD-Politiker aus NRW bei „Remigrationsgipfel“ in Portugal(€)…RP
NRW: Bonner Nordbrücke jetzt voll gesperrt…NTV

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Enthemmter und bedrohlicher: Antisemitismus in NRW erreicht neuen Höchststand

Antisemitische Demonstration (Symbolbild) Foto (Archiv): Roland W. Waniek


Der Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr erneut deutlich zugenommen. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW) registrierte 2025 insgesamt 1.102 verifizierte antisemitische Vorfälle. Das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr (940 Fälle) und der höchste Wert seit Beginn der Erfassung.

Den Jahresbericht stellte RIAS NRW am Mittwoch gemeinsam mit NRW-Integrationsministerin Verena Schäffer (Grüne) in Düsseldorf vor. Rein statistisch kommt es damit in Nordrhein-Westfalen jeden Tag zu drei antisemitischen Vorfällen.

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FDP Parteitag: Kubicki besiegt MASZ in offener Feldschlacht

Zweikampf Bild: ChatGPT

FDP-Bundesparteitag. Soll einer sagen, eine aktuell bei 4 Prozent stehende Partei könne keine geile Show abliefern. Ein Kommentar.

Die beiden Schlachtrösser gingen ins Geschirr. Der Hammer hängt wieder.

Natürlich wird in der Presse jetzt dargestellt, wie böse MASZ untergebuttert wurde.

Ganz ehrlich: Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich damit keinen Gefallen getan – aus verschiedenen Gründen.

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Line-up für Traumzeit steht

 

 

Das Line-up des Duisburger Festivals Traumzeit ist komplett. Mit den Zusagen der fünf letzten Bands – Haus F, Herrenmagazin, Vandalisbin, Agassi und Iedereen – steht jetzt das vollständige Programm für die Veranstaltung vom 19. bis 21. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord. Ebenfalls auf der Bühne zu erleben sind unter anderem die Techno-Marching-Band Meute, International Music, die

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Der Ruhrpilot

Hauptbahnof Wanne-Eickel Foto: Laurin


NRW:
Wird Bahnfahren in NRW teurer und noch unzuverlässiger?(€)…WAZ
NRW: Das vernichtende Urteil für die Rente mit 63…Welt
NRW: Die Kölner Bankrotterklärung(€)…FAZ

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Eintritt frei? Nicht mehr im Kölner Dom – Die Kirche schafft sich weiter selbst ab

Kölner Dom Foto: Laurin

Die christlichen Kirchen in Deutschland befinden sich seit Jahren in einer tiefen Krise. Millionen Menschen haben ihnen den Rücken gekehrt, die Mitgliederzahlen sinken kontinuierlich, das Vertrauen in die Institution ist durch Skandale und Missmanagement schwer beschädigt.

Anstatt sich jedoch ernsthaft mit den Ursachen dieser Entwicklung auseinanderzusetzen, liefert die Kirche nun erneut Gründe, warum sich immer mehr Menschen von ihr entfremden. Das jüngste Beispiel kommt aus Köln: Ab dem 1. Juli sollen Touristen zwölf Euro Eintritt zahlen, um den Kölner Dom zu besichtigen.

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Das Public-Value-Paradox

Thomas Nückel Foto: Privat


Die Landesmedienanstalten wollen die Plattformbetreiber zwingen, ihnen genehme Medien zu bevorzugen. Eine Selbstermächtigung, die selbst für alle, die von ihr profitieren sollen, zum Boomerang werden könnte. Unser Gastautor Thomas Nückel gehört zu den Gründern dieses Blogs und ist medienpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

Die Veränderungen der Medienlandschaft während der vergangenen zwei Jahrzehnte haben viele beunruhigt, und ich kann das gut verstehen: Die klassischen Medien haben ihre Gatekeeper-Funktion verloren. Neue digitale Medien drängen oft aggressiv auf den Markt. Facebook, Instagram und X ist der Wahrheitsgehalt der von ihnen verbreiteten Postings weitgehend egal. Was geteilt wird, entscheiden Algorithmen, die das Ziel haben, die Nutzer in den Systemen zu halten, um

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