Terror-Rap als Soundtrack der „Schülerproteste“

Die Ausschreitungen am 17. Oktober in Paris am Place de la République | Foto: wikipedia / FreCha / CC BY-SA 4.0

Was Anfang September in Frankreich als Schülerprotest gegen Missstände im Bildungswesen und für soziale Gerechtigkeit begann, entwickelte sich in zahlreichen Städten zu gewaltsamen Ausschreitungen. Linksextreme Gruppierungen nutzten die Proteste, um eigene ideologische Botschaften zu verbreiten. Doch Videos aus Frankreich werfen die Frage auf, ob die Radikalisierung tatsächlich erst im Zuge dieser Unterwanderung einsetzte. Sie zeigen Jugendliche, die einen Song eines Rappers mitsingen – ein Stück, das islamistische Anschläge und Terroristen glorifiziert. Der Fall lenkt den Blick auf die Rolle der Popkultur bei der politischen Sozialisation junger Menschen: Wie werden Musik und ihre Inhalte zu Vehikeln für Extremismus, Antisemitismus und die Verherrlichung von Gewalt?

Anfang September dieses Jahres begannen vereinzelt französische Schüler auf die Straße zu gehen, um für die Bekämpfung des akuten Personalmangels im Bildungssektor, für Investitionen in die Schulinfrastruktur und für soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren.  Innerhalb kurzer Zeit wurden die Proteste von linksextremen Gruppierungen und von migrantischen Banden gekapert und Frankreich überrollte eine Welle der Gewalt.

Nachdem die Medien hierzulande lange das Narrativ der friedlichen Schülerproteste bedient hatten, begann etwa in der vergangenen Woche ein Umschwung in der Berichterstattung. Bereits am 15. Oktober sprach der Extremismusforscher Ahmad Mansour in der ZDF-Sendung Markus Lanz von einer Radikalisierungswelle von Minderjährigen, die auch deutsche Schulen bereits erreicht habe. Ab diesem Moment rückte die Motivation und die Gewaltbereitschaft der Demonstranten in den medialen Fokus. Kurz darauf begannen Medienhäuser wie WELT, BILD und die B.Z. mit Vor-Ort-Recherchen bei den deutschen Ablegern der Proteste und veröffentlichten Bildmaterial, das zeigte, wie die Schülerproteste massiv von erwachsenen Aktivisten unterwandert und instrumentalisiert werden.

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Berlin: Die Linke will ins Rathaus. Ihr Nachwuchs an den Aktenvernichter.

Geöffneter Aktenvernichter mit Schneidwerk – Symbolbild
Aktenvernichter, Symbolbild. (Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons))

Die Linke hat in Berlin nicht nur fragwürdige Landesarbeitsgemeinschaften. Auch ihr Jugendverband fällt durch ein verdächtig selektives Verhältnis zum Rechtsstaat auf. Akten lesen kostet Zeit. Die Berliner Linksjugend hätte da einen Vorschlag zur Entlastung der Justiz:  Alle Anzeigen gegen die Palästinabewegung sollen fallen gelassen werden.

Praktisch. Man müsste sich nicht mehr mit dem lästigen Unterschied zwischen einem unbegründeten Vorwurf und einer nachweisbaren Straftat beschäftigen. Die politische Zuordnung würde reichen.

Und die Polizei kann bei der Gelegenheit gleich mit weg.

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Der Ruhrpilot

Mona Neubaur und Hendrik Wüste Foto Neubaur: Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen Foto Wüst: Raimond Spekking Lizenz Neubaur: CC BY-SA 2.0 Lizenz Wüst: CC BY-SA 4.0


NRW:
Was in einem halben Jahr in NRW zur Wahl steht(€)…RP
NRW: Psychisch Kranke schneller wegsperren?…WAZ
NRW: „Diese Erinnerungsstücke sind keine Kuriositäten für Kataloge“(€)…RP

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„Die Massen dürsten nach Führung und Macht“

Hannah Bruns im Gespräch bei 99 ZU EINS, mit Brille und grünem Tuch vor einem Studiomikrofon.
Hannah Bruns im Interview bei 99 ZU EINS. (Screenshot: YouTube / 99 ZU EINS)

Hannah Bruns gehörte früher zur antideutschen Szene. Heute ist sie das Gesicht des Israelhasses der Berliner Linken.

Sie gehörte mal zur antideutschen Szene in Nordrhein-Westfalen, war israelsolidarisch und engagiert gegen Antisemitismus. Das alles ist lange her. Sehr lange. 2012 trat Hannah Bruns in die Linkspartei Bochums ein und entfernte sich langsam, aber sicher von ihren alten politischen

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Die Linke zieht Grenzen. Luigi Pantisano erklärt die Ausnahmen.

Luigi Pantisano bei der Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21 am 7. Oktober 2024.
Luigi Pantisano verspricht Grenzen gegen Antisemitismus. Im Fall Emde beginnt die Auslegung. (Archivfoto: Fyrtaarn / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

Gegen Antisemitismus hat die Linke klare Beschlüsse. Für den Umgang mit den eigenen Leuten offenbar einen größeren Auslegungsspielraum. Co-Parteichef Luigi Pantisano bekennt sich zu Israels Existenzrecht – und verteidigt zugleich Vanessa Emdes umstrittene Aussage, Staaten hätten keines. In Berlin soll die Fraktionsführung derweil klären, ob mit Emde noch zusammenzuarbeiten ist. Rückendeckung sieht anders aus.

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Mehr als ein Kulturort: Düsseldorf eröffnet das Punkmuseum

Rund 500 Besucher waren am Donnerstagabend bei der Eröffnung vom Punkmuseum in Düsseldorf | Foto: Tanja vom Walde

Das Punkmuseum in Düsseldorf, das am 22. Oktober 2026 am Hofgarten eröffnet wurde, widmet sich der Geschichte der Punkbewegung und ihrer Bedeutung für Musik, Kunst und Gesellschaft. Die Ausstellung befindet sich in der ersten Etage vom Theatermuseum und zeigt, wie sich Punk seit den 1970er-Jahren von einer rebellischen Musikrichtung zu einer eigenen Jugend- und Subkultur entwickelt hat, die bis heute eine gesellschaftliche Relevanz hat.

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Vosgerau und die CDU: Die Werte sind klar. Die Konsequenzen weniger.

Stefan Evers, CDU, auf einem Archivfoto von 2023.
Stefan Evers verlangt klare Grenzen gegen Judenfeindlichkeit. Im Fall Vosgerau stellt sich die Frage nach den Konsequenzen in der eigenen Partei. (Archivfoto: Tobias Koch / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Foto zugeschnitten)

Bei fremden Parteien sind rote Linien schnell gezogen. Im eigenen Mitgliederverzeichnis wird die Sache offenbar komplizierter. Ulrich Vosgerau schrieb über jüdische Studierende und Polizeiknüppel. Die Berliner CDU findet das erschreckend. Was daraus folgt, ist öffentlich weniger klar als die Grundsätze, die Stefan Evers anderen vorhält.

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Berlins revolutionäre Jugend: Die Verhältnisse überwinden. An der Subtraktion scheitern.

Graf Zahl vor einer bunten Schlosskulisse mit Zahlen
Ein Fall für die Tscheka: Graf Zahl fehlt als Aristokraten das proletarische Klassenbewusstsein. Dass er rechnen kann, macht ihn zusätzlich verdächtig. (Symbolbild, Foto: VIAVAL TOURS / Shutterstock.com)

Die Linksjugend Berlin, die Jugendorganisation der SED-Nachfolgepartei Die Linke in Berlin, will den Kapitalismus überwinden. Eine kleine Subtraktion erweist sich vorerst als hartnäckiger. In ihrem Solidaritätsbeschluss zu den Protesten in Frankreich lässt sie die Zahl der Menschen unter der Armutsgrenze seit Macrons Amtsantritt von 1,2 auf 9,8 Millionen steigen.

Eine dramatische Entwicklung. Allerdings vor allem beim Umgang mit Zahlen.

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Vonovia investiert in Essen in erneuerbare Energie

Vonovia Hauptverwaltung in Bochum Foto: Laurardnk Lizenz: CC BY-SA 4.0

Das Wohnungsunternehmen Vonovia hat in Essen rund 4,2 Millionen Euro in Photovoltaikanlagen und moderne Wärmetechnik investiert. In Essen-Überruhr entstanden 55 neue Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.000 Kilowattpeak. Sie erzeugen jährlich rund 950.000

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