Martha Kleedörfer (Die Linke Berlin) spielt Enteignung – Berlin darf bezahlen

Der geschäftsführende Landesvorstand der Berliner Linken beim Landesparteitag 2025
Der geschäftsführende Landesvorstand der Berliner Linken beim Landesparteitag am 17. Mai 2025. Von links: Björn Tielebein (Landesgeschäftsführer), Ruben Lehnert (Landesschatzmeister), Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer (Landesvorsitzende), Martha Kleedörfer, Elif Eralp, Martin Neise und Ongoo Buyanjargal (stellvertretende Landesvorsitzende). Foto: Ferran Cornellà / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; für Ruhrbarone auf 1200 × 630 Pixel zugeschnitten.

Martha Kleedörfer ist Vorsitzende der Linken in Berlin-Mitte, stellvertretende Vorsitzende der Berliner Linken und wurde in Berlin-Wedding direkt ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Kleedörfer fordert in einem Instagram-Beitrag: „Springer enteignen“. In einem weiteren Reel kündigt sie Vonovia die Überführung seiner Berliner Wohnungen in Gemeineigentum an.

Ein Presseverlag und ein Wohnungskonzern sind allerdings keine austauschbaren Ziele. Wer Eigentum neu verteilen will, muss mehr klären als die passende Parole auf Instagram.

Weiterlesen

Als die Idee der Olympischen Spiele dem Ruhrgebiet geklaut wurde

Ministerpräsident Armin Laschet der Veranstaltung „Rhein-Ruhr City“ am 21. Oktober 2019 in der Landesvertretung Nordrhein Westfalen in Berlin.
Foto: Land NRW/Stefanie Loos

Gestern sind die Pläne, die Olympischen Spiele nach Nordrhein-Westfalen zu holen, gescheitert. NRW mit der „Leading City“ Köln zog gegen München den Kürzeren. Die bayerische Landeshauptstadt wird sich 2036, 2040 und 2044 als Austragungsort der Olympischen Spiele in Deutschland bewerben.

Damit endet auf absehbare Zeit eine Idee, die vor über 40 Jahren im Ruhrgebiet aufkam: 1984 beschloss der Kommunalverband Ruhrgebiet, der Vorläufer des heutigen Regionalverbands Ruhr, sich für die Olympischen Spiele 1996 zu bewerben. Die Begeisterung war groß. Um zu zeigen, was man kann, sprang das Ruhrgebiet ein und organisierte 1989 mit Erfolg die World University Games in Duisburg.

Weiterlesen

AfD verbieten, Verfassungsschutz abschaffen, Bundeswehr und Rheinmetall bremsen: So will Die Linke NRW regieren

Am Karrieretruck der Bundeswehr (Foto: Peter Ansmann)
Bundeswehr? Bitte draußen bleiben: Die Linke NRW will ihre Werbung an Schulen und auf Jobmessen stoppen. Am Karrieretruck der Truppe in der Bayerwaldkaserne (Foto: Peter Ansmann)

Am 19. und 20. September 2026  fand in Mülheim an der Ruhr der Landesparteitag der Linkspartei statt. Die Linke Nordrhein-Westfalen hat dort am letzten Wochenende ihr Programm für die NRW-Landtagswahl 2027 beschlossen. Es ist ein Programm für Menschen, denen Enteignungen, autofreie Städte und eine Schule ohne Noten noch nicht als ausreichend große Veränderung erscheinen.

Die Partei will außerdem den Ausbau von Rüstungsstandorten stoppen, den Verfassungsschutz als Inlandsgeheimdienst abschaffen und das Wahlalter auf 14 Jahre senken. Man kann der Linken jedenfalls nicht vorwerfen, ihre Richtung zu verheimlichen.

Weiterlesen
Werbung


Szenario Kenia: Berlin kann auch ohne die Linke

Rotes Rathaus in Berlin und Fernsehturm mit vollständiger Turmspitze
Rotes Rathaus in Berlin: Die Farbe des Gebäudes ist keine Koalitionsvorgabe. (Foto: Peter Ansmann)

Die Linke ist bei der Berlin-Wahl mit deutlichem Abstand zur CDU, stärkste Kraft geworden. Regieren muss sie deshalb noch lange nicht.

CDU, SPD und Grüne hätten gemeinsam eine knappe Mehrheit. Eine Kenia-Koalition könnte zeigen, wie sich ohne AfD, BSW und die SED-Nachfolger regieren lässt. Vorausgesetzt, die drei einigen sich auf mehr als die Abneigung gegen die anderen. Ein Szenario.

Weiterlesen

Der Ruhrpilot

NRW hat „Ja “ gesagt Foto: Staatskanzlei NRW/Marcelkusch Lizenz: Copyright

NRW: Katerstimmung in NRW nach Olympia-Entscheidung für München…WAZ
NRW: Söder 1 – Wüst 0(€)…Spiegel
NRW: Wenig Wenig Teilnehmer bei Antisemiten-Demo in Düsseldorf(€)…RP

Weiterlesen

Die Linke kann sich vom Antisemitismus so wenig konsequent distanzieren wie die AfD von der Hetze gegen Ausländer

MdB Felix Banaszak - Bündnis90/Die Grünen (Foto: Peter Ansmann)
Will die Grünen auf mittigem Kurs halten: Co-Parteichef Felix Banaszak (Foto: Peter Ansmann)


Grüne und Sozialdemokraten glauben, die Linke könne sich vom Antisemitismus in den eigenen Reihen distanzieren. Sie täuschen sich: Der radikale Antizionismus ist für Teile der neuen Linken längst identitätsstiftend.

Im Interview mit dem Spiegel fordert Franziska Brantner, Reala und Vorsitzende der Grünen, ein Bekenntnis der Linken in Berlin zum Existenzrecht Israels und erklärt, dies sei „übrigens auch die Beschlusslage der Linkspartei“. Ein Vertreter der Partei könne zudem weder das Innen- noch das Justizressort führen, „solange es in der Partei Menschen mit Verbindungen zur organisierten

Weiterlesen
Werbung


Ehemaliger Direktor des Ruhr Museums wird mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Schacht 12 der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Der ehemalige Direktor des Ruhr Museums, Heinrich Theodor Grütter, ist jetzt Träger Bundesverdienstkreuzes. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlieh Grütter den Orden am Bande am gestrigen Donnerstag (24. September) im Rahmen seines Aufenthalts in Hattingen in der Henrichshütte. Mit der Ehrung würdigte er das langjährige Engagement des Historikers für die

Weiterlesen

Linke will ins Rote Rathaus – eigene LAG warnt vor Sabotage und „antizionistischen Sektierer*innen“

Rotes Rathaus Berlin mit Turm und Berliner Flagge
Rotes Rathaus Berlin (Foto: Peter Ansmann)

Die Berliner Linke will nach ihrem Wahlsieg mit Grünen und SPD über eine Regierung sprechen. Doch ausgerechnet die parteieigene LAG Shalom warnt davor, Teile der Linken könnten die Gespräche durch neue Provokationen sabotieren. Ihre Sorge gilt den „antizionistischen Sektierer*innen“ in den eigenen Reihen.

Auf einem außerordentlichen Parteitag beschloss die Berliner Linke am 25. September 2026, Sondierungsgespräche aufzunehmen. Die Spitzenkandidatin Elif Eralp und der Landesverband verkündeten den Beschluss am Abend gemeinsam auf Instagram. Im Mittelpunkt ihres Beitrags stehen bezahlbare Mieten, soziale Sicherheit und der Wunsch, die CDU-geführte Politik in Berlin zu beenden.

Weiterlesen

Jüdisches Forum CDU NRW kritisiert antisemitische Demonstration in Düsseldorf

Antisemiten Demo vor dem Bochumer Hauptbahnhof Foto: Laurin


Das Jüdische Forum CDU NRW hat vor einer für heute in Düsseldorf geplanten antisemitische Demonstration gewarnt. Nach Ansicht der Organisation weisen die verwendeten Parolen und Motive antisemitische Bezüge auf.

Das Jüdische Forum CDU NRW hat die für den heutigen Samstag in Düsseldorf geplante propalästinensische Demonstration scharf kritisiert. Anlass ist unter anderem die angekündigte Ankunft eines sogenannten „Intifada-Busses“. Das Forum wertet bereits dessen Bezeichnung als Verherrlichung von Terror.

Weiterlesen