
Wer im Ruhrgebiet lebt, kennt das Problem nur zu gut: Vielerorts fehlt das Geld. Straßen sind marode, öffentliche Gebäude warten seit Jahren auf dringend notwendige Sanierungen und viele Städte kämpfen mit gewaltigen Schuldenbergen. Umso ärgerlicher ist es, wenn dann doch einmal größere Summen zur Verfügung stehen und diese in fragwürdige Prestigeprojekte oder wenig überzeugende Umgestaltungen fließen.
Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Projekte, bei denen man selbst als kritischer Beobachter anerkennen muss, dass das Geld hervorragend investiert wurde. Die milliardenschwere Renaturierung der Emscher gehört für mich eindeutig in diese Kategorie.








