Anne Teresa De Keersmaeker Foto: Anne Van Aerschot Lizenz: Copyright
Anne Teresa Keersmaeker und Solal Mariotte begeisterten bei der Ruhrtriennale mit ihrem Programm „Brel“.
Die Suche nach dem „unerreichbaren Stern“, den Jacques Brel als Don Quijote besingt, steht als Sinnbild für die Kunst, die rebellische, träumerische, ja närrische Kunst, wie er sie uns schenkte, und mag Anne Teresa Keersmaeker, die große Tänzerin, umtreiben wie einst ihn, den großen Sänger, Textdichter und
Bei Lisa „Lizzy“ Schubert (Die Linke) ist die Welt angenehm übersichtlich: Rheinmetall böse, „Entwaffnen“ gut, alle auf die Straße.
Die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete wirbt aktuell für das Kölner Camp von „Rheinmetall Entwaffnen“. Israel erwähnt sie dabei nicht. Das übernimmt das von ihr beworbene Bündnis.
„Rheinmetall muss entwaffnet werden“, steht auf der roten Instagram-Kachel, die Schubert am 1. September 2026 veröffentlichte. Dazu schreibt sie: „JETZT IMMER FÜR IMMER“ und fordert ihre Follower auf, das Camp am Kölner Fernsehturm zu unterstützen. Für die Abschlussdemonstration am Samstag kündigt sie an: „Wir sehen uns diesen Samstag in Köln auf der Straße!!“
Max Meyer im Jahre 2015 im Schalke-Trikot. Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC BY 2.0 , Foto: Daniel Kraski
Man kann den Wechsel von Max Meyer zu Rot-Weiß Oberhausen natürlich als Fußball-Romantik verkaufen, wie es gerade einige Medien versuchen. Als die rührende Geschichte des verlorenen Sohnes, der nach einer Odyssee durch Europa heimkehrt, um verletzungsbedingt etwas kürzerzutreten, die Familie zu priorisieren und nebenbei den Trainerschein zu machen.
Man kann die Lupe aber auch umdrehen. Dann blickt man nicht auf ein Fußball-Märchen, sondern auf eine knallharte sportliche Tragödie und ein bitteres Mahnmal für eine völlig fehlgeleitete Karriereplanung.
Der Bundestag in Berlin. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Die Zeiten sind unruhig genug. Innenpolitisch steht Deutschland vor wichtigen Wahlen, international überschlagen sich die Krisen. Und kaum hat man eine Entwicklung halbwegs verstanden, folgt bereits die nächste.
Da passt es irgendwie ins Bild, dass auch die Sanktionspolitik gegen Russland inzwischen zu einer endlosen Fortsetzungsgeschichte geworden ist. Nach dem mutmaßlich russischen Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle wird bereits über neue Strafmaßnahmen gesprochen. Weitere Personen sollen auf Sanktionslisten gesetzt, der Druck auf Russland nochmals erhöht werden. Nochmal?
Wir reden inzwischen offenbar über das 22. Sanktionspaket der EU. Und genau an dieser Stelle frage ich mich inzwischen ernsthaft: Wie hart waren die vorherigen 21 Pakete eigentlich?
B.A. ist der bekannteste Fan von Westfalia Herne, doch so langsam weiß auch er nicht mehr weiter | Foto: Dominik Asbach
Der Fußball-Club Westfalia Herne kommt seit Jahren nicht aus dem Krisenmodus. Nach dem Abstieg in die Landesliga 3 Westfalen ist der Fehlstart nun perfekt: Vier Spiele, vier Niederlagen – und damit die Rote Laterne. In Herne macht sich inzwischen Ernüchterung breit.
Griechische Kinder 1976 on Dortmund. Foto: Jürgen Spiler und Thomas Strenge Lizenz: Copyright
Wie fühlt es sich an, die Heimat zu verlassen und in der Fremde neu anzufangen? Eine Lesung im Hoesch-Museum gibt am Sonntag, 6. September, persönlichen Erinnerungen griechischer Arbeitsmigranten Raum und verbindet Literatur mit der Geschichte der Dortmunder Community.
Sie kamen zum Arbeiten nach Deutschland, bauten sich ein neues Leben auf und blieben doch mit ihrer alten Heimat verbunden. Viele griechische Arbeitsmigranten hielten ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Sorgen in persönlichen Aufzeichnungen fest. Eine Lesung im Hoesch-Museum (Eberhardstr. 12) bringt diese individuellen Stimmen am Sonntag, 6. September, um 14 Uhr zu Gehör.
Elif Eralps (Die Linke) späte Überraschung. (Karikatur: Ruhrbarone, KI-generiert mit OpenAI; Bearbeitung nach einem Foto von Ferran Cornellà, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons; Karikatur ebenfalls CC BY-SA 4.0)
Nach dem Auftritt des Rappers Dahabflex verlangt die Berliner Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, Aufklärung und Konsequenzen. Das ist richtig. Es kommt nur reichlich spät. Denn der Rapper hat das Problem der Linken in Berlin-Neukölln nicht erfunden. Er hat ihm lediglich einen Beat gegeben.
Lange bevor auf einer Wahlkampfbühne „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“ erklangen, hatte der Kreisverband öffentlich gezeigt, welches Verhältnis Teile seiner Kandidaten zum jüdischen Staat haben. Man musste nur hinsehen. Offenbar war dafür erst ein Refrain nötig.
„Death to the IDF“ ist dabei kein besonders radikaler Sprechchor gegen irgendeine beliebige Behörde. Ohne eine handlungsfähige israelische Armee wäre der jüdische Staat gegen die Judenmörder der Hamas und vergleichbare islamistische Terrorgruppen weitgehend wehrlos – gegen Akteure, die Israel mit terroristischen Mitteln bekämpfen und zu seiner vollständigen Vernichtung aufrufen.
Wer ausgerechnet den Tod der Armee besingt, die ihnen den Weg versperrt, fordert praktisch: freie Fahrt für die Vernichtung des jüdischen Staats.
Das kann man antisemitisch nennen.
Kritik an Einsätzen der IDF ist legitim; „Death to the IDF“ ist keine Kritik. Es ist der Wunsch, Israel möge sich entwaffnen und darauf vertrauen, dass die Judenmörder beim nächsten Mal ausgerechnet an ihrer guten Kinderstube scheitern.
Umspannwerk Foto (Symboldbild): Fernando Cesar Nox Lizenz: CC BY 2.0
NRW:Offenbar gezielter Angriff auf Umspannwerk bei Köln…KStA NRW: Polizei ermittelt nach Störung an Umspannwerk nahe Köln…Zeit NRW: Schwarz-grüne Landesregierung lehnt Mikrohandel ab(€)…FAZ