
Wikipedia gibt sich den Anschein des großen demokratischen Wissensspeichers: offen, kollaborativ, transparent, neutral. Und im Idealfall ist genau das auch ihre Stärke. Das Problem beginnt dort, wo diese Neutralität nicht mehr als Ziel verstanden wird, sondern als rhetorischer Schutzschild für bereits festgelegte Narrative.
Denn Wikipedia funktioniert nicht schlicht nach dem Prinzip: Was ist wahr?
Wikipedia funktioniert nach dem Prinzip: Was gilt innerhalb dieses Systems als belegbar, relevant und konsensfähig?
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Wikipedia verlangt offiziell, dass Artikel keine Seite ergreifen, sondern Positionen fair und ohne redaktionelle Verzerrung darstellen. Ebenso verlangt Wikipedia






