Aus der „Köttelbecke“ wird wieder ein Fluss: Wenn Geld endlich einmal sinnvoll investiert wird

Die renaturierte Emscher in der Nähe des Dortmunder Hafens im Juli 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Wer im Ruhrgebiet lebt, kennt das Problem nur zu gut: Vielerorts fehlt das Geld. Straßen sind marode, öffentliche Gebäude warten seit Jahren auf dringend notwendige Sanierungen und viele Städte kämpfen mit gewaltigen Schuldenbergen. Umso ärgerlicher ist es, wenn dann doch einmal größere Summen zur Verfügung stehen und diese in fragwürdige Prestigeprojekte oder wenig überzeugende Umgestaltungen fließen.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Projekte, bei denen man selbst als kritischer Beobachter anerkennen muss, dass das Geld hervorragend investiert wurde. Die milliardenschwere Renaturierung der Emscher gehört für mich eindeutig in diese Kategorie.

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Düsseldorf bekommt ein Punk-Museum

Im Punkmuseum werden die alten Tage vom Ratinger Hof als Virtual-Reality-Projekt zu sehen sein | Foto: wikipedia / Ralf Zeigermann / CC BY-SA 3.0

Punk hat Musik, Mode, Kunst und Politik nachhaltig geprägt und sich längst als kulturgeschichtlich bedeutendes Phänomen etabliert. Wie die Nouvelle Vague im Film oder der Dadaismus in der bildenden Kunst markiert Punk einen kulturellen Umbruch, der bestehende Normen radikal infrage stellte und neue Ausdrucksformen hervorbrachte. Ab Oktober bekommt die Stadt Düsseldorf nun ein eigenes Punk-Museum.

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„Wer seine Karriere nicht bewusst beschädigen möchte, bleibt dem Thema fern“

Faika El-Nagashi – 2017 Foto Ausschnitt): Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres Lizenz: CC BY 2.0


Die ehemalige österreichische Grünen-Abgeordnete Faika El-Nagashi erhebt im Jahrbuch Sexualitäten schwere Vorwürfe gegen die Entwicklung von Queerfeminismus und Transaktivismus.

In einem Interview mit dem taz-Redakteur Jan Feddersen schildert sie, wie sie sich innerhalb linker und lesbischer Netzwerke zunehmend isoliert fühlte, nachdem sie Kritik an transinklusiven Positionen geäußert hatte: „Ich habe mich sehr isoliert und zurückversetzt gefühlt an die

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Mitmach-Buden können sich noch für Tag der Trinkhallen bewerben

„Hanne’s Büdchen“ in Voerde – eine typische Bude im Ruhrgebiet. Tag der Trinkhallen 2024 (Foto: Roland W. Waniek)

Endspurt bei den Vorbereitungen zum Tag der Trinkhallen: Noch bis zum 15. Juli können sich Kioske als Mitmach-Buden bewerben. Gesucht werden Betreiber, die Lust haben, ihre Trinkhalle mit einem eigenen Beitrag zu präsentieren. Die Programmidee kann klein oder groß sein. Ob

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„Befreien Sie mich von Reich“

Sigmund Freud Foto (Ausschnitt) Max Halberstadt Lizenz: Gemeinfrei

Der Name Wilhelm Reich ist auch heute noch, sieben Jahrzehnte nach seinem viel zu frühen Tod in einem amerikanischen Gefängnis, international präsent. Kein Psychoanalytiker und jüdischer Emigrant hat so heftige Auseinandersetzungen ausgelöst wie der ungestüme, außergewöhnlich produktive psychoanalytische Theoretiker und zeitweilige Marxist Wilhelm Reich. Die Deutungs- und Aneignungsversuche zu Reichs imposantem Lebenswerk halten bis heute an. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

Anfangs hielt auch Sigmund Freud große Stücke auf den 1897 geborenen Wilhelm Reich. Eine Ambivalenz und Skepsis machte sich bei Freud jedoch bereits um 1928 bemerkbar: „Wir haben hier einen Dr. Reich, einen wertvollen, aber ungestümen jungen Mann, seinem Steckenpferd leidenschaftlich ergeben, der nunmehr den genitalen Orgasmus als Gegenmittel gegen jegliche Neurose preist. Er mag von Ihrer Analyse (…)

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Der Ruhrpilot

Hendrik Wüst, Friedrich Merz und Jens Spahn auf der CDU-Abschlusskundgebung zur Bundestagswahl 2025 (Foto: Roland W. Waniek)

NRW: „Kulturpessimisten, Untergangspropheten, Nöler, Nörgler und Berufskritiker: Wegtreten.“(€)…FAZ
NRW: Merz lässt sich von der NRW-CDU für sein Reformpaket feiern…KStA
NRW: Merz sieht „sehr gute Jahre“ vor Deutschland…Spiegel

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In den Farben getrennt und in der Sache vereint

Magnus Memmeler Foto : Privat


Hartmut Ziebs (CDU) aus Witten und der Kamener Magnus Memmeler (SPD) sind eigentlich als Katastrophenschützer bekannt. Heute äußern sie sich zur Politik und der von Ihnen wahrgenommenen Stimmung und deren Auslöser.

Ruhrbarone: Warum der Wunsch, sich zur politischen Lage und der Performance Ihrer Parteien zu äußern? Eigentlich sind Sie beide ja für das Thema Katastrophenschutz bekannt.

Magnus Memmeler: Wenn man so will, war der Beitrag „Jetzt retten wir die SPD“ bei den Ruhrbaronen der finale Auslöser. Über Politik diskutieren wir beiden schon sehr lange und haben beide den Eindruck, dass sich unsere beiden Parteien häufig zu sehr von

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WM 2026: Der BVB bildet die Weltstars aus – und schaut ihnen anschließend beim Glänzen zu

Erling Haaland, hier noch im Dortmund-Trikot. Archiv-Foto: BVB

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist aus Sicht von Borussia Dortmund eigentlich ein Grund zur Freude. Zehn aktuelle BVB-Profis stehen bzw. standen in den Kadern ihrer Nationalmannschaften und vertreten bzw. vertraten Schwarzgelb auf der größten Fußballbühne der Welt. Soweit, so erfreulich.

Doch je mehr WM-Spiele man verfolgt, desto größer wird das mulmige Gefühl. Denn die eigentlichen Stars dieses Turniers tragen zwar die Trikots ihrer Nationalmannschaften – aber längst nicht mehr das des BVB. Stattdessen laufen sie für Real Madrid, Manchester City, Paris Saint-Germain oder andere europäische Schwergewichte auf. Und als Dortmunder Fan fragt man sich zwangsläufig: Warum eigentlich immer die anderen?

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Terrorsimulation – 10/7 als Computerspiel

Onlinewerbung für das Spiel "Fursan al-Aqsa". Screenshot: Andreas Wolf
Onlinewerbung für das Spiel „Fursan al-Aqsa“. Screenshot: Andreas Wolf

In einem Videospiel kann man in die Rolle eines Hamas-Terroristen schlüpfen und gegen IDF-Soldaten kämpfen. Es ist voll mit antizionistischer Propaganda und erlaubt es dem Spieler sogar, die Terroranschläge auf Israel vom siebten Oktober 2023 nachzuspielen. Obwohl das Spiel mittlerweile von einigen Download-Plattformen entfernt wurde, lässt es sich immer noch herunterladen und spielen.

„Fursan al-Aqsa: The Knights of the Al-Aqsa Mosque“ wurde von Nidal Nijm, einem brasilianisch-„palästinensischen“ Spielentwickler, entwickelt, der in Brasilien lebt. Nijms Vater war Mitglied der „palästinensischen“ Partei „Fatah“ (arabisch für „Eroberung“ oder „Sieg“), die lange die dominierende Kraft innerhalb der „PLO“ (Palestine Liberation Organization) war und heute die wichtigste Partei der „Palästinensischen Autonomiebehörde“ im Westjordanland ist. Unter Jassir Arafat war sie an einem bewaffneten Kampf beteiligt, bei dem auch Zivilisten angegriffen wurden. Dazu zählen Flugzeugentführungen sowie Anschläge und Angriffe auf israelische Zivilisten. In diesem Sinne ist es vertretbar, von der Fatah als eine Organisation mit terroristischer Vergangenheit zu sprechen.

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Der Ruhrpilot

Polizei und Rettungsdienst auf der Bochumer Partymeile „Bermuda-Dreieck“ (Foto: Roland W. Waniek)

NRW: So viele Ärzte und Pfleger werden Opfer von Gewalt…Welt
NRW: So kapert der Kanzler den Landesparteitag in Düsseldorf(€)…WAZ
NRW: NRW finanziert Prothesen-Werkstatt in der Ukraine…NRZ

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