Franziska Giffey bei der Berlinale 2025. (Foto: Harald Krichel / WikiPortraits, CC BY-SA 4.0; Hintergrund mit KI für das Querformat erweitert. Bearbeitung unter derselben Lizenz.)
Die Berliner Linke kann der SPD inzwischen zwei Gesprächsformate anbieten: Koalitionsverhandlungen und die Aussicht auf einen Rechtsstreit.
Ihre Palästina-LAG kündigt rechtliche Schritte gegen Franziska Giffey an. Es geht um Hannah Bruns, einen Antisemitismusvorwurf und eine Erklärung, die bei genauer Lektüre weniger bequem ist als in der Instagram-Fassung.
Vanessa „Vedi“ Emde in einem früheren Instagram-Video. (Screenshot: Instagram; Ausschnitt)
Die Berliner Linke hat ein Machtwort gesprochen. Anschließend hat sie ihm eine Woche Bedenkzeit eingeräumt. Vanessa Emde lehnt den Mandatsverzicht ab, die Palästina-BAG verlangt die Rücknahme der Entscheidung, Hannah Bruns erinnert an Solidaritätsbeschlüsse.
Während der Umgang mit Emde zur Hängepartie wird, steht die nächste Bühne schon bereit: ein Podium mit Christine Buchholz.
Die Ruhr-SPD empfängt Lars Klingbeil in Bochum | Foto: Peter Hesse
Wie findet die SPD zurück zu alter Stärke – und wie gewinnt sie verlorenes Vertrauen zurück? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Ruhr-SPD gestern bei ihrem Treffen im Bochumer Bergbaumuseum. Mit dabei: Parteichef Lars Klingbeil und NRW-Spitzenkandidat Jochen Ott. Beide machten deutlich, worauf es aus ihrer Sicht jetzt ankommt: ein klares sozialdemokratisches Profil, überzeugende Antworten auf die Fragen unserer Zeit und ein vorgezeichnetes Profil davon, wie das Deutschland von morgen aussehen soll.
Der Psychologe und Autor Ahmad Mansour sorgt sich um die Debattenkultur in Deutschland. In seinem neuen Buch „Haltung ohne Hass“ beschreibt er, wie und warum politischer Streit eskaliert und was geschehen muss, damit Menschen wieder verschiedene Meinungen aushalten.
Sie heißen Markus, Javad und Jonas, und auf den ersten Blick gibt es nicht viel, was sie verbindet: Markus ist Ende 30, Kundenberater einer Marketingagentur. Javad ist afghanischer Flüchtling, der es geschafft hat, sich nach Deutschland durchzuschlagen. Jonas studiert und kommt aus einer eher alternativen Mittelstandsfamilie. Ahmad Mansour nutzt diese fiktiven Personen, um den Weg der Radikalisierung aufzuzeigen. Er tut das, ohne zu
NRW: „Ich hatte oft das Glück, unterschätzt zu werden“(€)…Zeit NRW: „Mehr Vertrauen“ für die Städte(€)…WAZ NRW: Underbergs Kampf gegen das Vergessen(€)…Welt
Für die Verständigung mit Russland finden AfD und BSW leicht gemeinsame Worte. Bei der Presse wird es anspruchsvoller. Nach ihrem Berliner Podium steht eine Forderung Claudia Wittigs im Raum: Medien, die nicht ordentlich informierten, sollten zur Rechenschaft gezogen werden, berichtet die Berliner Zeitung. Der Veranstalter widerspricht inzwischen der WELT. Die Annäherung funktioniert. Ihre öffentliche Bewertung bleibt umstritten.
Ratlos angesichts der blauten Gefahr: Kanzler Merz und seine Vize Klingbeil. Foto: Lars Klingbeil/Insta
Die AfD ist in Teilen rechtsextremistisch, die Linke in Teilen antisemitisch. Verboten ist keine von beiden. Bei der Linken wurde ein solches Verbot von den anderen Parteien bislang nicht einmal ernsthaft erwogen. Beide gehören seit Jahren zum politischen Spektrum der Bundesrepublik, die schon immer Parteien an ihren Rändern kannte. Neu ist allerdings die Dimension ihres Erfolgs: In Berlin und Sachsen-Anhalt sind sie inzwischen so stark, dass sie zu entscheidenden Kräften bei der Regierungsbildung werden können.
Man kann das politisch verdammen und für die AfD gleich die Wiederkehr von 1933 beschwören. Man kann sich aber auch die unbequemere Frage stellen: Warum gewinnen beide Parteien seit Jahren Wähler aus ganz
Das Duisburger Filmforum streicht „NAZA“ am 9. November. Am 8. und 10. November bleibt der Film im Programm – ohne Einführung oder moderiertes Gespräch.
Die Jüdische Gemeinde der Nachbarstadt Düsseldorf fordert, unabhängig von der Vorführung in Duisburg, eine kritische Einordnung des Films. Der aktuelle Spielplan nennt Sonntag (8. November 2026) um 20.15 Uhr und Dienstag um 20.30 (10. November 2026) Uhr als Aufführungstermine.
Auch der 10. November gehört zur Duisburger Pogromgeschichte. Daran erinnert am Sonnenwall in Duisburg der Stolperstein für Ludwig Windmann.
Zu Besuch in Berlin im Herbst 1986. Foto: Robin Patzwaldt
Manchmal braucht es nur einen kleinen Gedanken-Anstoß, um die Dinge im Leben wieder etwas menschlicher, vielleicht auch milder einzuschätzen. Einen solchen Moment bescherte mir heute ausgerechnet Facebook. Die Plattform erinnerte mich daran, dass ich vor genau 40 Jahren mit meiner Schulklasse vom Gymnasium für eine Woche in Berlin war. Eine Reise, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist. Und deren Bedeutung mir an diesem Morgen wieder einmal besonders bewusst wurde.
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