„Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, zu erfahren, welche Großinvestoren hinter Organisationen stehen, die die öffentliche Meinung erheblich beeinflussen“

Klimademonstration 2019 Foto: Laurin


Die Initiative Transparente Demokratie begrüßt die von der Bundesregierung geplanten Transparenzvorschriften für die ausländische Finanzierung von Vereinen als Schritt in die richtige Richtung, hält sie jedoch für völlig unzureichend.

Am 15. April 2026 hatte das Bundesministerium des Inneren (BMI) mitgeteilt, dass Vereine künftig melden müssen, wenn sie mehr als 10.000 Euro aus dem Ausland oder von damit verbundenen Organisationen erhalten. „Damit setzt die Bundesregierung eine wichtige Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um: Vereine, die in Deutschland tätig sind, müssen offenlegen, woher finanzielle Mittel stammen“, so das BMI.

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Wie Kosaken Nord Stream sprengten

Das Gasleck bei Nord Stream 2, aufgenommen von der F-16-Abfangstation der dänischen Streitkräfte auf Bornholm. Foto: Dänische Streitkräfte


In seinem Buch „Die Nord-Stream-Sprengung. Die wahre Geschichte der Sabotage, die Europa erschütterte“ beschreibt der Journalist Bojan Pancevski die Geschichte der Sabotage der vergangenen Jahrzehnte und die Ermittlungen der deutschen Polizei.

Manchmal beginnt eine große Geschichte mit einem Zittern. Am 26. September 2022 schlugen in ganz Europa die Seismografen aus. Irgendwo in der Ostsee war es zu einer gewaltigen Detonation gekommen. Schnell wurde klar, dass die Röhren der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 gesprengt worden waren, die Europa mit der russischen Gasindustrie verbanden. Die Röhren waren voller Gas, obwohl sie keines mehr

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Mona Yahias großartige Erinnerung an ein jüdisches Jahrhundert

Mona Yahia.
Foto: Kirsten E. Lehmann Lizenz: Copyright


Die Künstlerin und Schriftstellerin Mona Yahia erinnert in ihrem Buch „Vier Tage“  an die lange, erloschene jüdische Vergangenheit Bagdads. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

Im Jahr 2002 veröffentlichte Mona Yahia ihre literarische Erinnerung an ihre Kindheit als Jüdin in Bagdad. Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom  gehört zu den wenigen deutschsprachigen literarischen Werken, die autobiografisch an die – längst erloschene – jüdische Geschichte Bagdads erinnern. Yahia war 16, als sie mit ihren Eltern via den Iran nach Israel floh. Lina hieß die jugendliche Protagonistin in ihrem Werk, die in sprachlich beeindruckender, persönlicher Weise eine jüdische Kindheit in Bagdad beschrieb, die im Jahr 1954 begann. Gewidmet hatte Yahia ihr Werk ihren Eltern, „die mir Sprache gaben statt Wurzeln“.

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KölnRheinRuhr: 17 Städte, ein schlechtes Konzept – warum ich trotzdem mit „Ja“ gestimmt habe

Start der Olympia-Kampagne Foto: Land NRW


Gibt es eine Mehrheit für die gemeinsame Olympia-Bewerbung von 17 Städten in Nordrhein-Westfalen? Heute Abend wissen wir es. Unser Autor hat jedenfalls dafür gestimmt.

Ab 18 Uhr werden in den 17 Städten in Nordrhein-Westfalen die Stimmen der Ratsbürgerentscheide ausgezählt. Eine einfache Mehrheit reicht für die Annahme nicht aus, nur wenn mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten zustimmen, kann sich eine Stadt an der Olympia-Bewerbung beteiligen. Über sie entscheidet letztendlich im September der Deutsche Olympische Sportbund. Neben dem Stadthaufen „KölnRheinRuhr“ in NRW bewerben sich auch München, Hamburg und Berlin. Die Münchner haben einer Bewerbung schon zugestimmt, die Hamburger stimmen am 31. Mai ab und die Hauptstadt bewirbt sich

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Deutschland im Sinkflug? Daniel Stelters „Absturz“ zwischen Diagnose und Zuspitzung

Daniel Stelter Foto: DynTymY Lizenz: CC0 1.0


Zwischen Analyse und Zuspitzung legt Daniel Stelter den Finger in wunde Punkte: versteckte Staatsschulden, schwache Produktivität und ein Umbau des Energiesystems, der deutlich teurer wird, als vielfach angenommen.

Daniel Stelter hat ein Talent für große Bilder. Deutschland als Flugzeug im Sinkflug, kurz vor dem Strömungsabriss. Der Titel seines neuen Buches ist entsprechend gewählt: „Absturz“. Man weiß also von der ersten Seite an, dass es hier nicht um Feinjustierung geht.

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Ruhr-Uni Bochum sagt Veranstaltungsreihe im Kontext der „Israeli Apartheid Week“ ab

Ruhr Uni N-Gebäude Foto: M Lizenz: Gemeinfrei

Die Ruhr-Universität Bochum hat eine geplante Veranstaltungsreihe im Kontext der „Israeli Apartheid Week“ kurzfristig abgesagt. Die Hochschulleitung begründet den Schritt mit Risiken für den Hochschulfrieden – und verweist auf Bezüge zur antisemitischen BDS-Bewegung und zu als extremistisch eingeordneten Netzwerken.

Die Reihe war von Studenten initiiert und zunächst genehmigt worden. Erst nach einer vertieften Prüfung zog die Universität die Reißleine und entzog die bereits erteilte Raumzusage wieder.

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