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Herner Hakenkreuz: Polizei ermittelt

Auf einem Herner Friedhof hinterließen Trottel ein Hakenkreuz. (Symbolfoto/ Quelle: Manele R./ Flickr/ cc by 2.0)

Vor einigen Tagen wies eine Userin der „Herne“-Gruppe auf Facebook darauf hin, dass sie auf dem Südfriedhof an der Wiescherstraße ein Hakenkreuz gemäht gefunden hatte. Er war mehrere Meter im Durchschnitt groß und an einer Freifläche der parkähnlichen Anlage zu finden gewesen. Dies führte zu Spekulationen darüber, ob Nazis sich selbst nicht zu blöd seien, mit einem Mähgerät auf einen Gottesacker zu gehen, oder ob es sich dabei nicht nur um eine ungünstige Bepflanzungsform handelt. Weiterlesen

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Hakoah: Die Muskeljuden

Hakoah

Hakoah-Mannschaft von 1964/1965 © Dudi Shuruk

Wie eine in Österreich gegründete Fußballmannschaft israelischer Fußballmeister wurde. Die Geschichte von Hakoah von der Gründung bis heute. Ein Gastbeitrag von Oliver Vrankovic.

Anmerkung: Der Artikel sollte ursprünglich anlässlich des Länderspieles Österreich-Israel am 10.10. erscheinen. Aufgrund des Anschlages in Halle entschieden wir uns für eine Veröffentlichung zu einem späteren Zeitpunkt.

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Konflikte zwischen Kurden und Türken: Deutschland sollte sich nicht zu sehr wundern

Polizeieinsatz nach Ausschreitungen in Herne Foto: Sebastian Bartoschek

In den vergangenen Tagen kam es, wie in Herne und Bochum, mehrfach zu Konflikten zwischen Kurden und Türken. Die Demonstrationen der Kurden gegen den Einmarsch der Türkei in Rojava verliefen zwar alle friedlich, aber später krachte es dann doch immer mal wieder. Die beteiligten Kurden sagten, sie wurden von Türken provoziert – wenn man sich deren Gehabe auf den Fußballplätzen anschaut ist das nicht ganz unwahrscheinlich. Und vergessen wir nicht: Die Mehrheit der Türken in Deutschland haben die rechtsradikale und islamistischen AKP gewählt. Weiterlesen

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Smart City Index: Dortmund ist der einzige Lichtblick im Ruhrgebiet

Commodore PET Foto: Rama Lizenz: CC BY-SA 2.0 fr

Bitkom, der Branchenverband der Telekommunikationsindustrie, hat den Smart City Index veröffentlicht. Untersucht wurden alle deutsche Städte über 100.000 Einwohner – insgesamt 81. Gemessen wurden 35 Indikatoren wie die Breitbandanbindung der Haushalte, Online-Bürgerservice oder auch die Ladeinfrastruktur für E-Autos.   Weiterlesen

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Ecstasy oder Endzeit-Sekte? Die linke Szene streitet über Extinction Rebellion

Ein Slogan, den man sonst nur von der NPD kennt: "Klimaschutz ist Heimatschutz". Foto: Ideologiekritische Aktion

Ein Slogan, den man sonst nur von der NPD kennt: „Klimaschutz ist Heimatschutz“. Foto: Ideologiekritische Aktion

Die taz titelte neulich: „Extinction Rebellion ist Ecstasy“, Jutta Ditfurth hingegen sprach im Interview mit der FAZ von einer „Endzeit-Sekte“ – diese beiden Beispiele verdeutlichen ganz gut, wie stark Extinction Rebellion zurzeit polarisiert.

Für viel Aufruhr hatte die Gruppe in den letzten Tagen und Wochen gesorgt: Einerseits durch die mediale Inszenierung der „Berlin-Blockade“, andererseits durch verschiedene Aktionen und Äußerungen, die auch in der linken Szene Kritik hervorriefen. Allen voran Jutta Ditfurth machte den „Klima-Rebellen“ viele Vorwürfe, was von der Gegenseite wiederum damit gekontert wurde, dass Ditfurth ihre Kritik nicht mit Quellen belegt habe.

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Der Ruhrpilot

Rathaus Bochum

NRW: Viele Städte wollen ihre Einwohner stärker zur Kasse bitte…AN
NRW: Unis kämpfen gemeinsam gegen Krebs(€)…WAZ
Debatte: Europa könnte auch anders. Es will bloß nicht mehr…Welt
Debatte: Die goldenen Jahre sind vorbei(€)…FAZ
Debatte: Deutschland fällt beim Wachstum hinter Frankreich zurück…Welt
Debatte: Gebt den Kampf gegen die Drogen auf!…Zeit
Debatte: Abgehängte und Ängstliche…Jungle World
Debatte: „Politisch interessierte Jugendliche engagieren sich noch mehr“(€)…NZZ
Debatte: Die Rutschbahn der Rechten…FAZ
Debatte: „Die Idee der Vorratsdatenspeicherung ist totalitär“…Cicero
Ruhrgebiet: Wie Bottrop zum Musterstädtchen des Klimaschutzes wurde…SZ
Bochum: Kreativwirtschaft soll neben Bermudadreick ziehen(€)…WAZ
Dortmund: Nazi-Demos können nicht einfach verboten werden(€)…RN
Dortmund: Fahrverbote sollen smart verhindert werden(€)…WAZ
Duisburg: Eine verprügelt Lehrerin erzählt(€)…WAZ
Duisburg: Wie Thyssenkrupp den Feinstaub verringern will(€)…RP Online
Duisburg: Neue Auszeichnung für Landschaftspark(€)…WAZ
Essen: Türsteher stören Kette und Kreuz(€)…WAZ

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Türkischer Einmarsch: Europa ist ein zahnloser Tiger

Türkischer Bombenangriff Foto: Orhan Erkılıç Lizenz: Gemeinfrei


Die Rat- und Tatenlosigkeit von EU und NATO angesichts der drohenden humanitären Katastrophe in Syrien ist meines Erachtens auch dem völligen Fehlen eines geostrategischen Verständnisses der führenden Politiker in der Bundesrepublik und der Vernachlässigung unserer Verteidigungsfähigkeit geschuldet. Unser Gastautor Horst Kläuser war für die ARD lange als Korrespondent tätig  

Unser Land gefällt sich seit Jahrzehnten darin, eine halb-pazifistische Haltung einzunehmen und der Politik selbst in dramatischen Lagen immer den Primat einzuräumen, unabhängig davon, ob auf der anderen Seite jemand zuhört.

Das klingt richtig und nachvollziehbar. Es ist aber im Wortsinne weltfremd.

Dieses Konzept politischer Reife, geübt in bald 75 Jahren Frieden in Europa, stößt indes an Weiterlesen

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Transfeminismus: Das Patriarchat, das durch die Hintertür in den Feminismus eindrang

Judith Butler Foto: University of California, Berkeley Lizenz: Public Domain

Von unserem Gastautor Michael Müller*

Im Kern sollte es im Feminismus darum gehen, Geschlechterstereotypen abzubauen und für eine gleichberechtigte Gesellschaft zu kämpfen. Inzwischen ist dies aber nicht mehr immer der Fall, denn im postmodernen Feminismus haben sich diverse seltsame Blüten gezeigt: Mal wird ein Kopftuch auch als Zeichen der Emanzipation gesehen, und zwar von der westlichen Gesellschaft, mal wird Frauenbeschneidung als empowernder Akt gesehen, oder eben auch Weiterlesen

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Dortmund: Erster Nazi-Aufmarsch nach dem Terror von Halle

Die erste Nazi-Demonstration in Deutschland nach Halle fand in Dortmund statt


Nur wenige Tag nach dem Angriff auf eine Synagoge und einem Doppelmord in Halle durch einen Rechtsradikalen zogen die Dortmunder Nazis wieder durch die Straßen der Ruhrgebietsstadt.

Nein, sie zogen diesmal nicht wie ursprünglich geplant durch die Nordstadt. Nachdem der vorbestrafte Neonazi Matthias Drewer wegen Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen in Untersuchungshaft saß, demonstrierten die 70 Nazis im Gerichtsviertel unweit der Synagoge der Stadt. Versammlungsleiter der Demonstration war Christian Worch. Mit Sven Skoda und Dieter Riefling als Redner hatten sich bei den Rechtsradikalen etliche Jahre Knast zusammengefunden. Weiterlesen

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