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Uni Duisburg-Essen: AStA zerbricht an Streit über israelfeindliche Veranstaltung

Universität Duisburg-Essen

Am Freitag sollen zwei Israelhasser, die der antisemitischen BDS-Bewegung nahe stehen, auf dem Essener Campus sprechen (Ruhrbarone-Berichte 1 und 2). Die Veranstaltung wird vom AStA organsiert, allerdings haben sich mittlerweile mehrere Listen aus dem AStA von der Veranstaltung distanziert. Die Liberale Hochschulgruppe ist heute sogar aus dem Gremium ausgetreten. 

„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ hat die Liste ihre Erklärung überschrieben, in der sie sich unter anderem auf die israelfeindliche Veranstaltung bezieht, bei der die AStA-Vorsitzende Nadine Bendahou zu keinerlei Kompromiss bereit sein soll. Mehr noch: Bendahou, die auch Landessprecherin der Linksjugend NRW ist, soll unter fadenscheinigen Begründungen versuchen, eine für heute geplante Sitzung des Studierendenparlaments – und damit eine Absage der morgigen Veranstaltung – zu verhindern. Die Liberale Hochschulgruppe kündigt gegen dieses undemokratische Vorgehen notfalls rechtliche Schritte an.  Weiterlesen

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Nazi-Netzwerk Gab: Safe-Space für Hater


Für alle die Hitler verehren, gegen Juden hetzen wollen und sich Sorgen um die Verschwulung der Welt machen, ist das Netzwerk „Gab“ der neue Treffpunkt im Internet.

Twitter, Facebook und Reddit sperren immer häufiger Nutzer. Das Image, ein Hort für Rechtsradikale, Rassisten und Verschwörungstheoretiker zu sein, ist schlecht fürs Geschäft. In Deutschland hat durch das im Juni vom Bundestag verabschiedete Netzwerkdurchsetzungsgesetz zudem der wirtschaftliche und juristische Druck zugenommen und das wird in Zukunft zu immer häufigeren Sperren führen. Schon länger betroffen sind von der Löschpolitik Nazi-Seiten wie Anonymous.Kollektiv oder die Facebook-Präsenz der Partei Die Rechte. In den USA hat es unter anderem den Alt-Right Blogger und Trump-Fanboy Milo Yiannopoulos erwischt, der lebenslanges Hausverbot auf Twitter bekommen hat. Weiterlesen

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Medizin für den Kopf – Teil 4: Wechselwirkungen

Ein Wechselspiel. Quelle: Pexels

In diesem vierten Teil meiner Serie über Psychopharmaka will ich auf Wechselwirkungen eingehen und auf die Frage, warum so viele Menschen mehrere Mittel gleichzeitig bekommen. Hier findet ihr Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Was sind denn überhaupt Wechselwirkungen? So etwas Ähnliches wie Nebenwirkungen, oder? Ja und nein. Wechselwirkungen können sich in Nebenwirkungen zeigen. Aber auch in einem Ausbleiben der Wirkung. Oder in zu starker Wirkung. Wechselwirkungen oder Interaktionen bezeichnen das Wechselspiel verschiedener Substanzen im Körper untereinander. Meistens handelt es sich dabei um verschiedene Medikamente, aber auch Nikotin oder etwa Grapefruitsaft können Wechselwirkungen verursachen. Meistens bedeuten sie, dass eine Substanz vermehrt oder aber vermindert im Körper kreist. Aber der Reihe nach.

Etwa 42% der über 65-jährigen Menschen nehmen fünf oder mehr verschiedene Arzneimittel gleichzeitig ein. Man nennt das Polypharmazie. Pflegeheimbewohner bekommen durchschnittlich zwischen sechs und sieben verschiedene Medikamente. Man muss sich diese Zahlen auf der Zunge zergehen lassen. Schaut man sich die älteren Leute heutzutage an, meint man ja nicht unbedingt, dass überhaupt so viele von ihnen Medikamente bräuchten, Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Recep Tayyip Erdogan Foto: Glenn Fawcett Lizenz: Gemeinfrei


Debatte: 
Höchste Zeit für Wirtschaftssanktionen…taz
Debatte: Bundesregierung verschärft Ton gegenüber der Türkei…FAZ
NRW: Islamist Sven Lau bricht vor Gericht in Tränen aus…Welt
NRW: Justizminister Biesenbach will Burka-Verbot im Gerichtssaal…RP Online
NRW: Streit um die Landesbauordnung…General-Anzeiger
NRW: Bahn-Chaos…Bild
NRW: Parookaville und Juicy Beats – Festival-Hochsaison…NOZ 
Debatte: Studie bemängelt „unkritische“ Berichterstattung in Flüchtlingskrise…Welt
Debatte: Feuern auf allen Kanälen…FAZ
Debatte: Die Heuchelei der Weinerlichen…NZZ
Debatte: Das offensichtliche Thema, das keiner finden will…Cicero
Debatte: Schwarze Blöcke, weiße Westen…Jungle World
Bochum: Hausbesitzer scheitern mit Klage gegen Stadt …WAZ
Duisburg: Grundschullehrer sollen abgeordnet werden…WAZ
Dortmund: Linker von türkischen Nationalisten überfallen…Nordstadtblogger
Essen: Trinkerszene hat die Bahnhofsseite gewechselt…WAZ

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Deutsche Waffen für den Iran

Krane der Firma Atlas werden im Iran auch für Hinrichtungen genutzt. Foto:Atlas/Presse Lizenz: Copyright

Ali Falahian, der ehemalige iranische Geheimdienstminister, gilt als Gesicht der Schreckensherrschaft des Mullah-Regimes. Er ist einer der Architekten des Justiz- und Geheimdienst-Apparates der Islamischen Republik Iran. In seiner Amtszeit (1989 bis 1997) unter dem früheren – angeblich moderaten – Präsidenten Ali Akbar Rafsanjani wurden tausende Mitglieder der oppositionellen Modschahedin, linker Organisationen, Kurden und Intellektuelle im Land verhaftet und ermordet. Unter Falahian sind Dutzende im Libanon lebende Bürger westlicher Länder in Geiselhaft genommen und iranische Oppositionelle im Exil terrorisiert worden. Von unserem Gastautor Kazem Moussavi.

Laut Urteil eines Berliner Gerichtes gab Falahian den Auftrag für das Mykonos-Attentat auf kurdische Politiker der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran am 17. September 1992. Interpol fahndet nach ihm wegen seiner Mittäterschaft am Bombenattentat von 18. Juli 1994 auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA (Asociación Mutual Israelita Argentina) in Buenos Aires, das Weiterlesen

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Frontalangriff von Jörg Wontorra und Sky auf den ‚Doppelpass‘ von Sport1

Lothar Matthäus, Jörg Wontorra, Wolf Christoph Fuß. Foto: „API/ Michael Tinnefeld“

Für Millionen von Fußballfans gehört die allwöchentliche Fußballtalksendung seit Jahren zum Pflichtprogramm an jedem Bundesligawochenende. Bisher gab es da über Sonntagmittag den ‚Doppelpass‘ auf Sport 1 im Free-TV und ‚Sky90‘ beim Abo-Sender ‚Sky‘ am Sonntagabend zur Auswahl.

Gerade der ‚Doppelpass‘ geriet bei vielen Fußballfreunden zuletzt jedoch immer mehr in die Kritik, hatte phasenweise mit vergleichsweise schwachen Quoten zu kämpfen.

Auch hier bei uns im Blog haben wir in der Vergangenheit wiederholt über die Sendung und ihren neuen Moderator Thomas Helmer diskutiert, der die Sendung vor zwei Jahren von Journalisten-Urgestein Jörg Wontorra übernommen hatte, und seither der Aufgabe in den Augen vieler längst nicht so gut gewachsen schien wie noch sein Vorgänger.

Diese Entwicklung scheint auch der Konkurrenz nicht völlig verborgen geblieben zu sein. Im Hause ‚Sky‘ attackiert man den Platzhirschen von Sport1 nun nämlich ab der kommenden Spielzeit zu ähnlicher Sendezeit mit einem eigenen Format im Free-TV direkt.

Hierzu bedient man sich als Plattform dem hauseigenen Sportnachrichtenkanal ‚Sky Sport News HD‘. Und als wäre diese Nachricht für Thomas Helmer und sein Team nicht so schon übel genug, soll ausgerechnet sein Vorgänger ihm zukünftig die Zuschauer im neuen Sendeformat streitig machen.

Denn bereits eine Woche bevor in der Bundesliga nach der Sommerpause der Ball wieder rollt, kehrt Jörg Wontorra (über zwei Jahre nach seinem letzten Auftritt) auf den Bildschirm zurück. Am Sonntag, 13. August um 10.45 Uhr feiert „Wontorra – der Fußball-Talk“ bei SSNHD Premiere. Weiterlesen

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Lookismus: No Tears for the fat Nazi

Böse Witze über einen fetten Nazi haben eine Debatte über Lookismus angestossen.

Themar am Wochenende: Über 5000 Nazis feierten weitgehend ungestört von Protesten und der Polizei bei einem Rechtsrockkonzert und sammelten Geld für die Szene ein. Wie üblich kursierten nach der Veranstaltung zahlreiche Fotos von Nazis im Netz. Viele von ihnen sahen mit ihren Gesichtstätowierungen aus wie die bettelnden Junkies vom Bahnhofsvorplatz, ein übliches Bild auf Nazi-Demos. Einer stach heraus: Ein unglaublich fetter Nazi mit dem Spruch „Nationalistolz kann man nicht zerbrechen“ auf dem T-Shirt wurde zum Gespött in den sozialen Medien. Und dass das T-Shirt seinen Bauch nicht bedeckte, sorgte zusätzlich für Erheiterung. Weiterlesen

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Frau Merkel, Herr Kohl und die Ehe für Alle.

Brides on Bikes Foto: Quinn Dombrowski Lizenz: CC BY-SA 2.0

Nein, so abgebrüht ist selbst Frau Merkel nicht. Es war keine Taktik, die Abstimmung über die Ehe für Alle zu ermöglichen um dann mit dem eigenen Votum dagegen die Wert-Konservativen innerhalb und außerhalb der Union zu befrieden. Um sich als Kanzlerin für alle darzustellen, hätte eine Enthaltung völlig ausgereicht. Um ihren politischen Gegner das dazugehörige Wahlkampf Thema auf Dauer zu nehmen, wäre sie sogar der Königsweg gewesen.

Nein, diese hoch anpassungsfähige und machtbewusste Frau hat sehr wohl Werte, hinter die sie im Ernstfall nicht zurückgeht. Für die sie nicht alles bereit ist wegzugeben, um ihre aktuelle politische Macht zu erhalten. Die explizit christlicher Herkunft sind, weil es offensichtlich die einzigen sind, die sie sich in ihrer DDR Sozialisation gegen allen notwendigen Opportunismus bewahren konnte und die genau deswegen besonders konservativ ausgefallen sind. Weiterlesen

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