Faktencheck zu wissenschaftlichen Tierversuchen mit Tauben

Das Ruhrgebiet: Industrie, Grün, Taube und Träume… (Foto: Roland W. Waniek)

Der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ erhebt seit 2025 regelmäßig Anschuldigungen gegen die RuhrUniversität Bochum und hat eine Petition gegen die Forschung mit Tauben gestartet. Der Verein behauptet tatsachenwidrig, für die Forschungsarbeit des Lehrstuhls Biopsychologie gäbe es Alternativmethoden, die ohne die Grundlagenforschung mit Tieren auskämen. Die Abteilung erforscht im Artenvergleich die Grundlagen der Kognition. Hirnforschung ist sehr komplex und kann noch nicht durch Computermethoden oder künstliche Organe ersetzt werden. 

Die unberechtigten Vorwürfe in den Informationsmaterialien des Vereins verbreiten strategisch Halb- und Unwahrheiten auf dem Campus und in der Öffentlichkeit. Bildmaterialien sind erkennbar KI-generiert

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Die Linke als Malocherschreck

Arbeiter auf einer ICE-Baustelle Foto: Reinhold Möller Lizenz: CC BY-SA 4.0


Das Mitte-Links-Spektrum hat sich kulturell von Teilen der Gesellschaft entfernt. Von unserem Gastautor Holger Marcks

Es hat sich ein neues Narrativ im Diskurs über Polarisierung etabliert. Vor allem im linken Lager erzählt man sich nun öfter, die Polarisierung der Gesellschaft sei nicht so ausgeprägt wie oft behauptet. Das ist zumindest die Botschaft, mit der ab 2023 das Buch Triggerpunkte von Steffen Mau, Thomas Lux und Linus Westheuser häufig rezipiert wurde. Auch Polarisierung von Nils Kumkar, erst letzten Sommer

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Kinobetreiber Flebbe knickt vor der judenfeindlichen Lobby ein

Hans-Joachim Flebbe Foto (Archiv): Bernd Schwabe Lizenz: CC BY-SA 3.0


Judenfeindlichkeit macht sich seit dem 7. Oktober 2023 immer breiter, besonders im Kulturbetrieb, ähnlich wie schon vor 100 Jahren. Der Kinobetreiber Hans-Joachim Flebbe hat die Zusammenarbeit mit den jüdischen Filmtagen in Frankfurt nach vielen Jahren beendet – aus fadenscheinigen Gründen und ganz offensichtlich unter Druck der Antisemita. Dazu dokumentieren wir einen offenen Brief  des Vorsitzenden der Werteiniitative – jüdisch-deutsche Positionen, Elio Adler, an Flebbe:

„Mit großem Unverständnis nehmen wir die Entscheidung Ihres Theaterleiters zur Kenntnis, die Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt im Rahmen der Jüdischen Filmtage 2026 abzusagen.
Die wirtschaftliche Begründung erscheint uns hierbei als ein vorgeschobenes Argument, da unseres Wissens die Jüdische Gemeinde Frankfurt bereit gewesen wäre, einen Mindestumsatz zu garantieren. Ihr Theaterleiter begründet den Rückzug der Astor Film Lounge ferner mit der bestehenden Sicherheitslage und mit dem Hinweis, in Deutschland müsse es „noch erlaubt sein, sich als Kino neutral zu verhalten“.

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Der Ruhrpilot

Slogan „Free Palestine from German Guilt“ bei einer antisemitischen Demonstration Foto (Symbolbild): Montecruz Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW:
Antisemitische Vorfälle und rechte Übergriffe erreichen Höchstwerte…KStA
NRW: Bühne frei für die linke Blase(€)…FAZ
NRW:
Düsseldorf hängt den Rest von NRW ab…RP
NRW:
Zahl der Ausbildungsverträge fällt auf historischen Tiefststand…KStA

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Wat geht ab, Langen? bodo im April

bodo im April mit dem Essener Original Ryko | Foto: bodo e.V.

Der Comedian und Poetry-Slammer Ryko erfindet die Ruhrgebiets-Comedy neu. Marc-Uwe Klings Känguru zettelt eine Rebellion an. Gefängnis-Chefin Nina Gygax bringt Poetry Slams und Väter-Kind-Treffen in die JVA. Oliver „Pille“ Pilsner holt Underground-Bands zum Dortmunder Hafen und Dietmar Bleidick führt durch das historische Bochum. Das Straßenmagazin im April.

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Schulter-Schock auf Schalke: Platzt jetzt der Aufstiegstraum?

Edin Dzeko auf Schalke. Foto: Ruhrbarone

Der FC Schalke 04 hat in der Hinrunde der Saison 2025/26 genau das gemacht, was auf Schalke eigentlich niemand so richtig sehen will – und trotzdem alle unterschrieben hätten: unattraktiven Fußball gespielt und dabei überraschend erfolgreich gepunktet. Kein Glanz, kein Glamour, aber Tabellenplatz eins. Fußball-Romantik? Fehlanzeige. Ergebnis-Fußball? Volltreffer.

Plötzlich stand Königsblau ganz oben, der Aufstieg in die Bundesliga schien keine ferne Vision mehr, sondern ein realistisches Szenario. Während andere Teams sich verzockten oder im eigenen Chaos versanken, schlich sich Schalke still und heimlich an die Spitze. Und dann kam

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„Danke, Wolfram Weimer“: Über den Kulturbetrieb, der Israelhass beschweigt. Und liebäugelt mit AfD

Gegen AfD by conceptphoto.info cc 2.0

Die Kunst ist frei, die Kunstfreiheit heilig? Leider ja, schrieb Alfred Döblin vor knapp 100 Jahren, es bedeute „nichts weiter als: der Künstler ist ein Idiot, man lasse ihn ruhig reden.“ Und wie sie reden, die Künstler und Kunstfunktionäre im staatsfinanzierten Betrieb, sie schweigen den Judenhass tot. Eine Strategie? Für den Tag, an dem die AfD den Laden übernimmt?

Als Abdallah Alkhatib fertig war mit seinen hasserfüllten Tiraden, sagte Desiree Nosbusch „Congratulations“ und knetete hilflos ihre Hände. Allein gelassen auf der Bühne, war es ein Zuschauer, der ihr, der Moderatorin, zurief, was Tricia Tuttle hätte sagen müssen, die Berlinale-Chefin: „Free Gaza? From Hamas!“ Tuttle schwieg, also knetete sich Nosbusch, offenbar nicht vorbereitet auf eine Situation, die längstens zu erwarten war, selber etwas zusammen derart, dass die Meinung der vielen Künstler „nicht notwendigerweise in jedem Fall“ auch die der Berlinale sei: „Okay, this is really hard“. Was genau? Dass Kunst so frei sei, dass sie Israelhass beschweigt?

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Wir sind sexuell dimorph – es gibt kein Spektrum

Den Aliens muten wir keine postmodernen Spinnereien zu: Darstellung der Menschenheit mit zwei Geschlechtern auf der Pioneer-Plakette Bild: Vectors by Oona Räisänen (Mysid); designed by Carl Sagan & Frank Drake; artwork by Linda Salzman Sagan Lizenz: Gemeinfrei


Die Entscheidung des IOC für Geschlechter-Tests bei Frauen zeigt, dass die Existenz von genau zwei biologischen Geschlechtern wieder eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft werden wird.

Das IOC verlangt zukünftig einen Geschlechtertest für die Teilnahme in der Frauenkategorie.  Um zu vermeiden, dass biologische Männer am Frauensport teilnehmen, wird nun jede Teilnehmerin einen Gentest, der ihre Weiblichkeit beweist, vorlegen müssen. Für einen SRY-Test reicht ein Wangenabstrich oder eine Blutabnahme. Hier wird der entsprechende Teil des Y-Chromosoms (SRY-Gen) nachgewiesen, der für die

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