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Jüngster Instagram-Fehltritt von Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz ist wohl längst kein Einzelfall

Am Wochenende erwischte Kevin Großkreutz zielsicher den nächsten Fettnapf in der inzwischen bedrohlich länger werdenden Liste von Fehltritten rund um den Ex-BVB-Profi, kopierte doch angeblich unwissend eine offenkundige Drohung gegen den Ruhr Nachrichten-Journalisten Peter Bandermann auf seinem Instagram-Account ‚Fischkreutz‘ (wir berichteten).

Eine Fauxpas für den er sich am nächsten Tag, nachdem dieser bereits öffentlich diskutiert wurde, auch nur halbherzig entschuldigte. Er habe schlicht nicht gewusst, was er da tat, lautete die simple Erklärung des 30-Jährigen, der inzwischen beim Drittligisten KFC Uerdingen sein Geld verdient.

Am gestrigen Montag erreichte uns in der Ruhrbarone-Redaktion hierzu dann ein Schreiben von unserem Leser ‚Klaus‘, das jedoch einen ganz anderen Verdacht nahelegt. Offensichtlich war es nämlich längst nicht das erste Mal, dass auf dem Instagram-Account von Kevin Großkreutz Leute auftauchten, die der Karriere eines seit Jahren erfolgreichen Fußballprofis sicherlich nicht unbedingt gut zu Gesicht stehen, um es einmal ganz vorsichtig zu formulieren. Weiterlesen

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Ruhrbarone-Buchtipp: ‚Fußballwappen‘ von Hardy Grüne

Einen kleinen Ruhrbarone-Buchtipp hätte ich so kurz vor Weihnachten noch für Euch. Vor Jahren habe ich mich einmal für ein anderes Blog mit den Gründungsgeschichten und den Logos aller damals aktuellen 30 NHL-Teams beschäftigt.

Warum ich das erwähne? Weil ich deshalb weiß, wie mühselig es damals war die erforderlichen Geschichten und Fakten dazu alle zusammenzutragen. Hinter jedem Logo, hinter jedem Vereinsnamen steckte eine ganz besondere, eine, wie ich fand, spannende Geschichte.

Im gerade hinter uns liegenden November entdeckte ich ein aktuelles Buch im Buchhandel, das sich genau diesem Ansinnen im Bereich Vereinsfußball gewidmet hat. Da musste ich einfach reinschauen. Und das hat sich wahrlich gelohnt.

Autor Hardy Grüne begeister sich laut Verlags-Info schon lange für Fußballwappen. Und das merkt man dem Ergebnis seiner Recherchen auch an. Erstaunlich, was Grüne über die in seinem Buch versammelten 120 (!!!) Vereine und ihre Wappen alles zu berichten vermag. Weiterlesen

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#Adventskalender #11

Herbert Grönemeyer - der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis
Herbert Grönemeyer - der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis
Herbert Grönemeyer - der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis

Herbert Grönemeyer – der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 11: Herbert Grönemeyer. Er ist als Mensch ein Gigant, als Musiker wird er von seinem Publikum sehr verehrt und als sozial-politisches Gewissen gehört Herbert zu einem der wichtigsten Meinungsführer in Deutschland. Kürzlich hat der Sänger im podcast mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ fünf Stunden und 15 Minuten (!!!) geredet – ein wirklich atemberaubendes Ton-Dokument. Denn der überzeugte Ruhrgebietsmensch redet mit viel Wärme über Deutschland, über soziale Verantwortung und wie seiner Ansicht nach eine Gesellschaft auszusehen hat. Er nimmt den Zuhörer ganz nah mit in sein Leben. Weiterlesen

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Griff in die Geschichte: Fateful Days, 11.12.1941 – Hitlers Tabula Rasa

Reste einer deutschen Einheit kapitulieren, Dezember 1941 Foto: RIA Novosti archive, image #375 /Foto: Victor Kinelovskiy Lizenz: CC-BY-SA 3.0


Fateful Months nannte Christopher Browning in einem grundlegenden Werk zur Genesis der Shoa die zweite Jahreshälfte 1941. Als Fateful Days könnte man jene Tage von Mitte November bis zum 11. Dezember vor 77 Jahren bezeichnen, denn sie entschieden ein halbes Jahrhundert bis zur nächsten Zeitenwende im Jahre 1989, auf für die Heutigen nicht mehr nachvollziehbare Weise menschenverschlingend.  Von unserem Gastautor Waldemar Alexander Pabst.

Roosevelt war im Krieg, indes noch immer nicht in jenem, den er angestrebt hatte. Japan hatte die USA angegriffen, der Marine schwere Verluste zugefügt, Yamamoto tat, was er angekündigt hatte, er schlug um sich. Der Überraschungsangriff auf Pearl Harbor hatte die Menschen in den USA gerade für die Politik des Präsidenten eingenommen, in der schweren Bedrängnis des Pazifikkriegs ausgerechnet ohne Not den Deutschen den Krieg zu erklären, wäre vermutlich nicht gut angekommen. Er hätte sich schon etwas Kreatives ausdenken müssen. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Siegfried Borchard „SS-Siggi“ auf der HoGeSa-demo, Foto: Felix Huesmann


Dortmund:
 „SS-Siggi“ geht in Haft…Endstation-Rechts
NRW: Land schiebt die meisten abgelehnten Asylbewerber ab…WAZ
NRW: Auf einen Tee mit zwei Briten…RP Online
Debatte: Noch ohne Strategie gegen die AfD…Welt
Debatte: Der Schmerz der Merz-Anhänger…FAZ
Debatte: In schlechter Gesellschaft…Jungle World
Debatte: Die Antisemitismusversteher sind das eigentliche Problem…Welt
Debatte: Willkommen im interstellaren Medium!…NZZ
Debatte: Staatengemeinschaft nimmt UN-Migrationspakt an…FAZ
Ruhrgebiet: „Pate von Berlin“ lud zu Hochzeit in Mülheim…WAZ
Ruhrgebiet: BVB will mit der Ruhr-Uni Talente finden und verbessern…WAZ
Ruhrgebiet: So verabschiedet der WDR Rundfunkchor die letzten Kumpel…Stern
Bochum: Neun Schulen wollen Talentschule werden…WAZ
Dortmund: Juicy Beats holt SDP als Festival-Headliner …WAZ
Duisburg: Skandalgehalt in Behindertenwerkstatt…Welt
Duisburg: Land will dem Afas die Gelder streichen…WAZ
Essen: OB Kufen verteidigt Aufstellen von E-Ladesäulen vor Kritik…WAZ

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Wissenschaftlerinnen, Nobelpreise, das Königshaus und die Mode

Frances Arnold nahm heute den Nobelpreis entgegen. (Foto: Bengt Nyman/ Wikipedia/ cc by 2.0)

Mit Frances Arnold gewinnt heute erstmals eine weiße US-Amerikanerin einen Nobelpreis, in ihrem Fall denjenigen für Chemie. Auch eine andere Wissenschaftlerin, Donna Strickland, gewann heute einen Nobelpreis.  Eine weitere Wissenschaftlerin, Friederike Seyfried, würdigt mit einem sehr persönlichen Gastbeitrag dieses Ereignis.

Irgendwann in den späten 90gern spielte ich mit meiner damaligen besten Freundin und jede Menge anderer Mädchen ein Gesellschaftsspiel, dessen Namen ich vergessen habe. Die Grundidee war jedoch die „Kennt dich deine beste Freundin wirklich?“ und das wurde so getestet, indem die eine Freundin geheim eine Frage beantworten musste und die andere Freundinnen raten mussten, wie Erstere die Frage beantwortet hatte. Eine Frage war „Was will Rike lieber gewinnen? Einen Nobelpreis, einen Oscar oder eine olympische Goldmedaille?“ Weiterlesen

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Trotz vieler Proteste: Bau der B 474 n in Datteln hat begonnen

Die ersten Bagger rollen. Foto: Robin Patzwaldt

Noch sieht es nicht nach viel aus, doch mit dem erfolgten Baubeginn der B 474 n in Datteln geht ein Projekt auf die Zielgerade, das bereits seit den 1970er-Jahren in Planung ist.

Die angedachte Bundesstraße soll das bisherige Ende der Autobahn 45 in Dortmund-Mengede besser mit dem Münsterland in Richtung Norden verbinden.

Im Laufe der Jahre wurde die geplante Trasse etliche Male hin und her verlegt. Jetzt werden Fakten geschaffen. Die ersten Bagger rollen. Weiterlesen

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#Adventskalender #10

Eisenpimmel - die Satire-Kings aus Duisburg
Eisenpimmel - die Satire-Kings aus Duisburg
Eisenpimmel - die Satire-Kings aus Duisburg

Eisenpimmel – die Satire-Kings aus Duisburg

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 10: Eisenpimmel. Sie sind Kulturbotschafter ihrer Heimatstadt Duisburg und datieren ihre Historie bis in die tiefsten Achtziger zurück. Die ersten Fossilienfunde lassen sich jedoch zuverlässig erst zu Beginn der Neunziger Jahre sichern. Das in Punkrock-Kreisen geschätzte Plastic Bomb-Label (stammt ebenfalls aus Duisburg) veröffentlichte 1995 mit der Katalognummer Sieben eine EP mit vier Klassikern, die nicht nur von Trash-Gourmets und Plattensammlern geschätzt werden. Schon der Titelsong „Komm Mal Lecker Unten Bei Mich Bei“ mit seinem fröhlich schunkelnden Polkatakt ist ein Evergreen der besonderen Art, der 1970er Jahre Schlager, den Untenrum-Humor der drei Besoffskis und das typisch Kumpelhafte des Ruhrpott-Punks vereint. Weiterlesen

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Landtag NRW und BDS: Gibt es ein Recht auf Israelhass in Räumen des Landes?

BDS - Das Original

BDS – Das Original Bundesarchiv, Bild 102-14468 / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0


Im September beschloss der NRW-Landtag, künftig keine Räume des Landes mehr für die antisemitische BDS-Kampagne zur Verfügung zu stellen. Im kommenden Jahr sollen auch die Städte den Israelfeinden keine Säle und Hallen mehr überlassen. Die Anhänger der BDS-Kampagne machen nun gegen diesen Beschluss mobil.

Der Beschluss fiel einstimmig: Alle Abgeordneten des nordrhein-westfälischen Landtags folgten im September einem Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen, der dem Landtag und den Einrichtungen des Landes untersagte, der BDS-Kampagne Räume zur Verfügung zu stellen. Das Kürzel BDS steht für Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen und hat die Vernichtung Israels zum Ziel. Schon zuvor hatte der Bundestag BDS als antisemitische eingestuft. Weiterlesen

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