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Eurosport sublizenziert Bundesliga-Übertragungsrechte an DAZN

Foto: Robin Patzwaldt

Zur neuen Bundesliga-Saison sublizenziert der aktuelle Rechtehalter Eurosport die Live-Übertragungsrechte an Bundesliga-Spielen an den Streaming-Anbieter DAZN. Im Rahmen einer marktübergreifenden Partnerschaft haben beide Sender mit Zustimmung der DFL Deutsche Fußball Liga eine Vereinbarung in Bezug auf die Bundesliga getroffen, die jeweils 45 Spiele der Saisons 2019/20 und 2020/21 umfasst. Die Kooperation bezieht sich auf Übertragungen in Deutschland und Österreich.

Somit werden die vom Rechtepaket von Eurosport umfassten Freitagabend-, Sonntagmittag- und Montagabend-Spiele der Bundesliga, der Supercup und die Relegationsspiele fortan nicht mehr im Eurosport Player zu sehen sein, sondern auf der Streaming-Plattform DAZN. Das Programm wird künftig für alle Übertragungswege von DAZN produziert, dies gilt auch für die Übertragungen im Eurosport-Angebot bei Amazon Prime. Auch auf HD+ werden die Bundesliga-Spiele, von DAZN produziert, weiter zu sehen sein. Das heißt, dass die Berichterstattung vor Anpfiff, in der Halbzeitpause und nach Abpfiff in der redaktionellen Verantwortung von DAZN erstellt wird und ein entsprechendes Logo trägt. Auch die vertriebliche Zuständigkeit geht auf DAZN über, was unter anderem öffentliche Vorführungen etwa in Gaststätten betrifft. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Thomas Kutschaty Foto: SPD-Fraktion Lizenz: Copyright


NRW: 
Kutschaty unsicher bei Kandidatur für SPD-Vorsitz(€)…WAZ
NRW: Erstes Urteil im Fall Lügde…Bild
NRW: Razzien gegen islamistische Gefährder…Tagesspiegel
NRW: Deutlich mehr Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung…WN
NRW: Land wirbt für Azubi-Ticket…LZ
Debatte: Die Melonenrevolution(€)…Welt
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Debatte: Zenit überschritten…FAZ
Debatte: Warum das „Gesellschaftsjahr“ eine gute Idee ist…Cicero
Debatte: Merkel stellt Weichen…Post von Horn
Ruhrgebiet: weites Still-Leben auf der Kippe(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Europaabgeordneter Köster (SPD) kritisiert EU-Wahl…WP
Bochum: 50 Jahre Internet(€)…WAZ
Bochum: Der Film zum CSD…Bo Alternativ
Dortmund: 21 Haftbefehle und 187 Strafanzeigen nach Massenschlägerei…Welt
Dortmund: Israelische Austauschgruppe zu Gast…Nordstadtblogger
Duisburg; Der Asi-Beach soll endlich sauber werden(€)…WAZ
Essen: Juli  Headliner bei Essen-Original…WAZ

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Der BVB sollte wieder weniger Reden schwingen und lieber Taten sprechen lassen!

Das Stadion in Dortmund. Foto: Ulrike Märkel

Die Zeit der Bescheidenheit bei Borussia Dortmund scheint inzwischen endgültig vorbei zu sein. Gleich mehrere spektakuläre Neuverpflichtungen in den vergangenen Wochen sind ein deutliches Zeichen für die gestiegenen Ambitionen des Klubs.

Nachdem im Vorjahr ein zwischenzeitlicher Neun-Punkte-Vorsprung auf den FC Bayern im Endspurt der Spielzeit verspielt wurde, die Saison mit der Vizemeisterschaft endete, soll es in Zukunft auch einmal wieder zu mehr reichen. Das freut Fans in ganz Deutschland, ist die Fußball-Bundesliga nach den Serienmeisterschaften der Bayern seit dem Double der Dortmunder im Jahre 2012 doch meist ziemlich öde gewesen.

Ein Kampf um den Titel, so wie 2018/19 miterlebt, das ist ein deutlich wünschenswerterer Zustand für den BVB und die gesamte Liga. Dementsprechend werden nicht nur die Anhänger der Dortmunder darauf hoffen, dass die Verstärkungen des Kaders der Schwarz-Gelben dem Team zu der im Vorjahr noch vermissten Stabilität verhelfen.

Auffällig in der Entwicklung der Borussen ist neben der Transferoffensive jedoch noch ein weiterer Punkt, und der ist eher bedenklich: BVB-Akteure reden in letzter Zeit sehr gerne und viel öffentlich von Titeln und großen Zielen. Dabei sollten die Beteiligten besser erst einmal Taten sprechen lassen. Denn das ist in der Vergangenheit stets deutlich erfolgversprechender gewesen. Weiterlesen

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Angela Merkel wird 65: Vom ‚Mauerblümchen‘ zur anerkannten Respektsperson

Angela Merkel: Foto: CDU/Laurence Chaperon Lizenz: Copyright

Heute wird Bundeskanzlerin Angela Merkel 65 Jahre alt. Und auch wenn ich ihre Partei auf Bundesebene noch nie gewählt habe, hat sie sich im Laufe ihres bisherigen Lebens meinen Respekt mehr als verdient.

Ich erinnere mich noch gut an die ersten wahrgenommenen Bilder im Fernsehen von ihr, kurz nach der Wende. Diese unglaublich bieder und ‚mauerblümchenhaft‘ wirkende Frau…. wohl so gut wie niemand hätte ihr damals eine Politikkarriere von Weltrang zugetraut. Ich natürlich auch nicht.

Schaut man sich diese Bilder mit knapp 30 Jahren Abstand an, sie erzeugen in mir fast ein Gefühl von Fremdscham. Die vergangenen Jahre aber haben uns allen eindrücklich gezeigt, dass man sich von so etwas nicht täuschen lassen darf. Menschen können sich entwickeln, in größere Aufgaben erfolgreich hineinwachsen. Dafür kann Angela Merkel am Ende dieses Jahrzehnts als Paradebeispiel herangezogen werden. Weiterlesen

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Falk Fallenstein (1941-2019) – Vater, Wissenschaftler, Vorbild

Falk Fallenstein

Falk Fallenstein

Mein Vater Falk Wilhelm Fallenstein starb, weil sein Körper nicht mit seinem Geist Schritt halten konnte. Er hinterlässt eine trauernde Familie, aber auch einen wertvollen Beitrag für eine bessere Welt. Mein Vater war ein verdienstvoller Wissenschaftler in der Geburtsheilkunde, ein wacher Geist und ganz einfach ein pflichtbewusster Mensch – ein Vorbild.

Mein Vater konnte schon auf ein langes erfülltes Leben mit Höhen und auch Tiefen zurückblicken, als er sich in den letzten Wochen vornahm, noch einmal etwas großes in Angriff zu nehmen. Er wollte seiner Frau Aleksandra, meiner Mutter, nach Jahrzehntelanger Trennung wieder näher sein. Er wollte Zeit mit seinen Enkelkindern verbringen und die unpassende Wohnung in Berlin-Neukölln hinter sich lassen. Mit inzwischen 78 Jahren, wenige Monate nach seinem Herzinfarkt, suchte mein Vater ein neues Zuhause in Charlottenburg. Er überwand die Sucht und begann seine Angelegenheiten zu ordnen, um noch einmal neu zu beginnen.

Mitten in diesen Anstrengungen versagte am 11. Juli 2019 sein Herz den Dienst. Es waren gewaltige Anstrengungen, die nicht selbstverständlich sind, nach einem Leben wie mein Vater es hatte. Weiterlesen

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Ursula von der Leyen: Gut für Europa, gut für Deutschland

Madame la Présidente: Ursula von der Leyen
Madame la Présidente: Ursula von der Leyen
Madame la Présidente: Ursula von der Leyen

Madame la Présidente: Ursula von der Leyen

 

Ursula von der Leyens Wahl zur Präsidentin der EU-Kommission ist gut für Europa und gut für Deutschland. Sie mag zwar für viele nicht die Kandidatin der Wahl gewesen sein, aber was wäre die Alternative gewesen? Die EU hat sich selbst in unglaublicher Schnelle in eine derartige Sackgasse manövriert, dass wir alle nur froh sein können, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Dank Ursula von der Leyens Bereitschaft, ihr politisches Lebenswerk auf’s Spiel zu setzen, ist es gerade noch mal gut gegangen.

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Jetzt offiziell: Abdou Diallo wechselt vom BVB zu Paris St. Germain

Seit Tagen schon wurde darüber gemunkelt, jetzt hat es der BVB auch offiziell verkündet:

„Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat sich mit dem französischen Meister Paris St. Germain auf einen Transfer von BVB-Abwehrspieler Abdou Diallo (23) verständigt.

Diallo wechselt mit sofortiger Wirkung in die französische Hauptstadt.

„Im Defensivbereich sind wir gut aufgestellt, sowohl was die Anzahl der Spieler als auch deren Qualität angeht. Abdou wollte das Angebot aus seinem Heimatland unbedingt annehmen, und für uns ist es ein ausgesprochen werthaltiges“, sagt Michael Zorc. Der BVB-Sportdirektor betont: „Wir danken Abdou Diallo für seinen Einsatz für Borussia Dortmund und wünschen ihm Gesundheit und viel Erfolg an seiner neuen Wirkungsstätte.““

(Anm. d. Red.: Übereinstimmende Medienberichte verkünden dazu eine Ablöse vor rund 34 Millionen Euro.)

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Ob zukünftig mit von der Leyen an der Spitze oder nicht, es bleibt ein Trauerspiel mit der EU!

Ein Exot unter den ganzen Polizisten und Bodyguards: Ein sympathischer Luis-de-Funès-Impersonator weist den Weg zur Sonne (Foto: Roland W. Waniek)

Foto: Roland W. Waniek

Die Debatten rund um die aktuell herrschende Klimahysterie haben es in der jüngsten Vergangenheit etwas verdeckt, doch der heutige Tag ruft es uns allen ganz eindrucksvoll noch einmal frisch in Erinnerung: Ganz gleich, ob Ursula von der Leyen heute zur Kommissionspräsidentin gewählt wird oder auch nicht, es sind Vorgänge wie die heutigen, die landauf landab für viel Politikverdrossenheit sorgen und uns allen noch einmal verdeutlichen, warum die EU und ihre Vertreter bei vielen Bürgern seit Jahren so unbeliebt sind.

Wer sich heute einmal auch nur etwas mehr Zeit als üblich genommen hat um die Vorgänge im Europaparlament etwas ausführlicher live zu verfolgen, der dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lange gebraucht haben um sich kopfschüttelnd oder gar vor sich hin schimpfend vom Bildschirm abgewandt zu haben.

Eine ordentliche Portion Hinterzimmergemauschel, zahlreiche politische Sonntagsreden, die vertrauten Ränkespielchen und billigen Stammtisch-Parolen, der Tag in Straßburg bot bislang schon alles, was Politik in den Augen vieler Zeitgenossen so unattraktiv macht. Weiterlesen

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