„Nur Eigenständigkeit kann einen retten“

Annie Reich, Eva und Lore (von links rechts) , von Wilhelm auf dem Balkon fotografiert (Foto: privat / Lore Rubin-Reich)


Zum Tode der Psychoanalytikerin Lore Reich Rubin.  Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

 

Am 24. Februar ist die Psychoanalytikerin Lore Reich Rubin in Seattle verstorben. Sie wurde 95 Jahre alt, wie der amerikanische Psychoanalytiker Daniel Benveniste  im Auftrag der Familie

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Diesem FC Schalke 04 muss vor der Zukunft nicht bange sein

Schalke gegen St. Pauli am 1. März 2024. Foto: Michael Kamps

Na also, es geht doch! Wenn der FC Schalke 04 will, dann kann er offenbar auch. Ausgerechnet gegen den Tabellenführer, den FC St. Pauli aus Hamburg, setzten sich die Gelsenkirchener am Freitag in der heimischen Arena am Ende mit 3:1(1:0) durch und sammelten dadurch wichtige Punkte für den Klassenerhalt in Liga 2.

Nachdem auch wir hier im Blog der Ruhrbarone in den vergangenen Wochen und Monaten zuletzt immer wieder über die schlechten Leistungen der Königsblauen geschimpft haben, agierte die Mannschaft von Trainer Karel Geraerts ausgerechnet in einem Spiel, in dem wohl nur die größten Optimisten mit einem Erfolg der Ruhrgebietskicker gerechnet hatten, endlich einmal wieder leidenschaftlich und ungewohnt kämpferisch. Eine tolle Stimmung im Stadion war der verdiente Lohn.  Wäre die Truppe in den vergangenen Wochen immer so aufgetreten, sie wäre wohl in der erweiterten Spitzengruppe des Fußballunterhauses zu finden, wo sie vor Saisonbeginn 2023/24 auch erwartet wurde, und nicht in der Abstiegsregion.

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„Den Marsch durch die Institutionen hat die Woke-Szene weitgehend vollzogen“

Esther Bockwyt Foto: Privat

Die Psychologin Esther Bockwyt hat in ihrem Buch „Woke – Psychologie eines Kulturkampfs“   sowohl die Theorie der Woke-Szene beschrieben als sie auch aus psychologischer Sichet betrachtet. Ein Gespräch über ein Buch und seine Folgen. 

Ruhrbarone: Esther, Du hast Anfang Februar das Buch „Woke – Psychologie eines Kulturkampfs“ veröffentlich. Wie waren die Reaktionen in den Medien und im Buchhandel?

Esther Bockwyt: Ich habe viele positive Rückmeldungen von Menschen erhalten. Vor allem fiel häufiger der Satz „Sie

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Installation in Dortmund: „Bring Them Home Now“

Noch immer befinden sich 134 Geiseln in den Händen der Terrororganisation Hamas. Seit fast fünf Monaten ist das Schicksal dieser Verschleppten, darunter kleine Kinder, Frauen undGreise, völlig ungewiss. Sie werden in den Terrortunneln der Hamas unter menschenunwürdigen Bedingungen festgehalten. Die tägliche Pein und Not der Geiseln und ihrer Angehörigen ist unerträglich und kaum nachvollziehbar.

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Bodo im März: Zwischen Action und Lifestyle

Der Bochumer Streetwear-Pionier Martin Magielka macht Kunst, Prof. Maike Luhmann erforscht an der Ruhr-Uni Einsamkeit, Kriminalbiologe und Tausendsassa Mark Benecke hat Tipps für den Umgang mit Autismus, Ali Şirin erklärt, was sich nach dem Tod des 16-jährigen Mouhamed Lamine Dramé in der Dortmunder Nordstadt verändert hat.

Martin Magielka hat sich um die Etablierung der Skateboardkultur im Ruhrgebiet verdient gemacht, Streetwear nach Bochum gebracht, und fast wäre er BMX-Profi geworden. Daneben ist der Familienvater Autor, Fotograf, Designer, Modeexperte, bildender Künstler und der Mann hinter dem Szene-Label RAPX.

Die Bochumer Professorin Maike Luhmann ist Beraterin der Bundesregierung in ihrer Strategie gegen Einsamkeit und fordert ein gesellschaftliches Umdenken: Nicht individuelle Leistung, sondern Zusammenhalt sollten gefördert werden.

Mark Benecke ist Kriminalbiologe, Tierschützer, Schriftsteller, Schauspieler, Politiker, Donaldist. Und er setzt sich für

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„Restle greift  das bekannte Redemuster auf, man dürfe Israel nicht kritisieren“

Instagram Posting von Georg Restle Screenshot: Ruhrbarone

Wer hat gesagt, dass jede Kritik „an der Besatzung palästinensischer Gebiete“ per se antisemitisch ist? Soweit das Auge blickt und das Ohr horcht, sagt das niemand. Monitor-Chefredakteur Georg Restle behauptet es aber einfach mal.

Sein Instagram-Post unter monitor.wdr lautet: „Berlinale-Kritik: überzogen – ‚Kritik an der Besatzung palästinensischer Gebiete  ist nicht per se antisemitisch. Und es gibt keine Pflicht den Hamas-Terror erwähnen zu müssen, wenn Israels Vorgehen in Gaza kritisiert wird. Ob’s einem passt oder nicht: Nennt sich Meinungsfreiheit.’Georg Restle, MONITOR-Redaktionsleiter“

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