„Danke, Wolfram Weimer“: Über den Kulturbetrieb, der Israelhass beschweigt. Und liebäugelt mit AfD

Gegen AfD by conceptphoto.info cc 2.0

Die Kunst ist frei, die Kunstfreiheit heilig? Leider ja, schrieb Alfred Döblin vor knapp 100 Jahren, es bedeute „nichts weiter als: der Künstler ist ein Idiot, man lasse ihn ruhig reden.“ Und wie sie reden, die Künstler und Kunstfunktionäre im staatsfinanzierten Betrieb, sie schweigen den Judenhass tot. Eine Strategie? Für den Tag, an dem die AfD den Laden übernimmt?

Als Abdallah Alkhatib fertig war mit seinen hasserfüllten Tiraden, sagte Desiree Nosbusch „Congratulations“ und knetete hilflos ihre Hände. Allein gelassen auf der Bühne, war es ein Zuschauer, der ihr, der Moderatorin, zurief, was Tricia Tuttle hätte sagen müssen, die Berlinale-Chefin: „Free Gaza? From Hamas!“ Tuttle schwieg, also knetete sich Nosbusch, offenbar nicht vorbereitet auf eine Situation, die längstens zu erwarten war, selber etwas zusammen derart, dass die Meinung der vielen Künstler „nicht notwendigerweise in jedem Fall“ auch die der Berlinale sei: „Okay, this is really hard“. Was genau? Dass Kunst so frei sei, dass sie Israelhass beschweigt?

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Wir sind sexuell dimorph – es gibt kein Spektrum

Den Aliens muten wir keine postmodernen Spinnereien zu: Darstellung der Menschenheit mit zwei Geschlechtern auf der Pioneer-Plakette Bild: Vectors by Oona Räisänen (Mysid); designed by Carl Sagan & Frank Drake; artwork by Linda Salzman Sagan Lizenz: Gemeinfrei


Die Entscheidung des IOC für Geschlechter-Tests bei Frauen zeigt, dass die Existenz von genau zwei biologischen Geschlechtern wieder eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft werden wird.

Das IOC verlangt zukünftig einen Geschlechtertest für die Teilnahme in der Frauenkategorie.  Um zu vermeiden, dass biologische Männer am Frauensport teilnehmen, wird nun jede Teilnehmerin einen Gentest, der ihre Weiblichkeit beweist, vorlegen müssen. Für einen SRY-Test reicht ein Wangenabstrich oder eine Blutabnahme. Hier wird der entsprechende Teil des Y-Chromosoms (SRY-Gen) nachgewiesen, der für die

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„In Frieden und Harmonie mit den Tieren zu leben ist ein uralter Menschheitstraum“

Springender Buckelwal Foto: Jérémie Silvestro / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 4.0


Was der Umgang mit Tieren über uns Menschen aussagt. Von unserem Gastautor Michael Mierssch.

Ein siechender Wal am Ostseestrand, ein einsamer kleiner Affe in einem japanischen Zoo, ein durch Hamburg streunender Wolf lösen bei viele Menschen heftigere Gefühle aus, als die Nachrichten von Kriegen und Wirtschaftskrisen. Politiker geben Statements zum Schicksal der Tiere ab, Medien berichten aufgeregt. Aktivisten und Helfer versuchten mit hohem technischem Aufwand den Wal am Leben zu halten. Hamburger Polizisten schossen nicht, sondern taten alles, um den Wolf lebend einzufangen. „Der Wolf wird derzeit medizinisch versorgt,“ versicherte die Umweltbehörde den Bürgern der Hansestadt. Was geht da vor?

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Herzlichen Glückwunsch, Apple 

Apple Macintosh Foto: Sailko Lizenz: CC BY 3.0


Am 1. April 1976 gründeten Steve Wozniak, Steve Jobs und Ron Wayne Apple in der Garage von Jobs’ Eltern in Los Altos. Wayne verließ das Unternehmen bald wieder, die beiden Steves sollten die Welt verändern.

Was für ein Drama: Da hatte ich endlich das Geld zusammen, um mir meinen ersten Apple Macintosh zu kaufen, und der Händler hatte mir die falsche Kiste eingepackt. Anstatt eines Mac Classic mit 4 Megabyte Arbeitsspeicher und einer unvorstellbar großen Festplatte mit 40 Megabyte stand ein Mac mit nur 2 MB RAM und einer 20-MB-Platte vor mir. Es war Samstagnachmittag, die Geschäfte schlossen 1991 noch um 14 Uhr. Ich hatte keine Chance, ihn umzutauschen, und musste bis Montagmorgen warten.

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Umstrittene Ostertradition in Waltrop: Wenn der Wecker aus Holz ist

Die ‚Räppler‘ bei ihrem Abmarsch an der St. Peter-Kirche in Waltrop im Jahre 2018. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

„Ah, bald ist Ostern! Ausschlafen! Füße hoch! Kein Wecker!“ – Ja, ja. Diese naive Vorstellung haben viele. Wirklich viele. Und dann gibt es… Waltrop.

Hier übernimmt nämlich kein Smartphone den Start in den Feiertag, sondern ein akustisches Relikt aus einer Zeit, in der „Lautstärke“ noch kein Einstellungsmenü hatte: die Holzräppel. Punkt sechs Uhr morgens. Kein Snooze-Button, keine Gnade, keine Diskussion. Wer in der Nähe der Innenstadt wohnt, bekommt das volle Programm – gratis und ungefragt.

Willkommen beim „Räppeln“. Oder wie ich es nenne: dem vermutlich charmantesten Lärmbelästigungsritual Deutschlands.

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Strafanzeige gegen UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese nach Auftritt in Köln

Francesca Albanese Foto: Rais67 Lizenz: CC0


Der Auftritt der „UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas“ Francesca Albanese am Samstag in Köln könnte ein rechtliches Nachspiel haben.

Am vergangenen Samstag trat Francesca Albanese, die „UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas“, im Kölner Metropolis-Kino am Ebertplatz auf. Bereits im Vorfeld hatten die DIG AG Köln und das Jüdische Forum in der CDU NRW gegen die Albanese-Show in der Domstadt protestiert. In einer diesem Blog vorliegenden Strafanzeige wird Albanese üble Nachrede (§ 186 StGB), Verleumdung (§ 187 StGB) und

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Dann soll er halt gehen, der Herr Schlotterbeck!

Es gibt wahrlich schlimmeres, als in diesem Stadion spielen zu müssen.. Foto: Robin Patzwaldt

Es gibt Dinge im Fußball, die sind so vorhersehbar wie ein Gegentor nach eigener Ecke. Und dann gibt es den Vertragspoker von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund. Ein Ritual, das sich inzwischen so lange zieht, dass man sich fragt, ob hier überhaupt noch jemand ein Ende im Blick hat – oder ob das Ganze längst zum Selbstzweck geworden ist.

Seit Monaten wird gezockt, taktiert, gewartet. Der Verein streckt sich finanziell bis zur Schmerzgrenze, sendet Signale, gibt Interviews, bleibt demonstrativ gelassen – und wirkt dabei doch wie jemand, der beim Pokerspiel mit schlechten Karten blufft. Und Schlotterbeck? Der sitzt am Tisch, lächelt höflich und sagt sinngemäß: „Mal sehen.“

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CDU und SPD – über den Verrat an einer Generation und das Ende des Aufstiegsversprechens

Das Haus der Bleichs Foto: Privat


Dies ist ein persönlicher Text, mit sehr persönlichen Gedanken. Wir haben als Ehepaar ein Stück über 5.000 Euro netto im Monat.

Wir sind irre reich, haben drei Yachten, 6 Urlaubsreisen im Jahr und sammeln Luxusuhren.

So viel Geld.

Vielleicht reicht das Geld aber auch so gerade, um nach 15 Jahren 2024 eine Immobilie gekauft zu haben, zwei Kinder groß zu ziehen und naja, zu leben. Kita, Zusatzversicherungen, Studienkredite, so viel bleibt da nicht.

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