Androiden gesucht: Offener Test der Ruhrbarone-App

Die App der Ruhrbarone läuft aktuell auf Android, iOS & iPadOS.
Die App der Ruhrbarone läuft aktuell auf Android, iOS & iPadOS.

Die App der Ruhrbarone ist bereits seit Anfang Mai 2026 im App Store von Apple zu finden und wurde seitdem permanent weiterentwickelt. Vielleicht wurde sie etwas größer, als anfänglich geplant. Den geschlossenen Test für die Android-Version haben wir letzte Woche abgeschlossen, kleine und große Fehler korrigiert. Bevor wir mit der Android-Version offiziell online gehen, ist jetzt noch ein letzter offener Test fällig. Nur um auf Nummer sicher zu gehen.

Warum? Weil Android nicht ein Gerät ist, sondern eine unübersichtliche Ausstellung aus Herstellern, Android-Versionen, Berechtigungsdialogen, Kameras, Dateizugriffen, Push-Einstellungen und allerlei Eigenheiten.

Gefühlt gibt es allein auf unserem Planeten mehr Variationen von Android-Geräten als dschihadistische Milizen in Somalia und Syrien.

Das bedeutet: Was auf einem Gerät sauber läuft, kann auf einem anderen noch haken. Genau diese letzten Fehler wollen wir finden, bevor die App regulär im Play Store verfügbar ist.

Der offene Test läuft unkompliziert: Du brauchst keine vorherige Registrierung über ein Formular. Du installierst die Ruhrbarone-App über Google Play, nutzt sie ganz normal und probierst möglichst viele Funktionen aus: Artikel lesen, kommentieren, Revierfunk und Pottfunk, Wat is?, Profil einrichten, ÖPNV-Radar nutzen,

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Konkret Sonderheft: Kriegszustand – Israel und die antisemitische Internationale

Wenn man sich schon lange mit dem Nahostkonflikt, Antisemitismus und der Vermischung von beidem in Perspektiven auf Israel befasst, wird man bestimmte Erlebnisse kennen: Diskussionen im Bekanntenkreis, bei denen man merkt, wie viel Halbwissen existiert, Annahmen, die durch Hintergrundrauschen aus Berichten aus Medien, Stellungnahmen von vermeintlich seriösen NGOs entstehen und man selbst muss erst Grundlagenwissen erläutern, das viele zum ersten Mal hören.

Teilweise weiß man auch nicht, wo man bei den ganzen falschen Annahmen beginnen soll. Während man selbst einiges an Literatur zu diesen Themen gelesen hat und danach eigene Fehlannahmen korrigieren musste, wünscht man sich, die Leute hätten zumindest denselben Wissensstand. Da kann man froh sein, dass vergangenen Monat das Sonderheft der linken Politikzeitschrift konkret „Kriegszustand – Israel und die antisemitische Internationale“ erschienen ist. Auf 66 Seiten wird auf die häufigsten Fehlannahmen sowohl zum Begriff des Antisemitismus als auch zum Nahostkonflikt eingegangen, ebenso wie auf Milieus, die man durchaus als antisemitische Superspreader bezeichnen kann.

Das Sonderheft beleuchtet zunächst den Hamas-Angriff auf Israel vom 7. Oktober 2023, dessen Vorgeschichte sowie die politischen und gesellschaftlichen Folgen des anschließenden Krieges. Dabei werden die Ziele und Ideologien der Hamas und anderer palästinensischer Organisationen untersucht sowie deren Verhältnis zu Antisemitismus und Antizionismus analysiert („Vorsicht, Zionismus!“, „Das war ein Massaker“, „Hier ist ein Jude – töte ihn!“, „Von konkret“, „Ihr Kampf“, „Zittere, Zion“).

Im Anschluss steht die Debatte über Israels militärisches Vorgehen im Gazastreifen im Mittelpunkt. Diskutiert werden Vorwürfe des Völkermords, der Apartheid und möglicher Kriegsverbrechen sowie deren völkerrechtliche Bewertung. Dabei werden sowohl die israelische Sicherheitslage als auch die rechtlichen und politischen

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Die Waisenkinder unter den Krankheiten

Schmerzen Bild: ChatGPT

Es gibt Krankheiten, die so selten sind, dass sie kaum jemand kennt. Man nennt sie Orphan Diseases. Es sind die Waisenkinder unter den Krankheiten. Wenn man Glück hat, werden sie erkannt und es gibt eine Therapie, zum Beispiel mit Orphan Drugs, den Waisenkindern unter den Arzneimitteln. Heute möchte ich über seltene Erkrankungen der Verdauungsorgane berichten.

Von der Speiseröhre bis zum Anus können seltene Erkrankungen die Verdauungsvorgänge schwer stören und auch tödliche Folgen haben. Die Erkrankungen, die ich hier vorstellen möchte, können mit Arzneimitteln behandelt werden. Davon sind einige Orphan Drugs. Solche Arzneimittel haben einen besonderen Status. Da

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Hemicrania continua – Meine Krankheit ist so selten, dass sie nicht einmal einen deutschen Namen hat

Schmerzen Bild: ChatGPT


Es gibt Krankheiten, die so selten sind, dass sie kaum jemand kennt. Man nennt sie Orphan Diseases. Es sind die Waisenkinder unter den Krankheiten. Wenn man Glück hat, werden sie erkannt und es gibt eine Therapie, zum Beispiel mit Orphan Drugs, den Waisenkindern unter den Arzneimitteln. Heute möchte ich über seltene Kopfschmerzarten berichten.

Nach mehreren Bandscheibenoperationen waren sie immer noch da: extreme Kopfschmerzattacken. Die erste Attacke dieser Art

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Darum ist der Nationalismus mehrheitlich eine maskuline Bewegung

Ralf Bönt Foto (Ausschnitt): Paul Koeniger Lizenz: Copyright


Der neue Nationalismus überrascht durch den Zeitpunkt, den er sich für seinen Auftritt gewählt hat, denn am Beginn des 21. Jahrhunderts hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass der Ruf nach Grenzen mit einer solchen Wucht zurückkehrt. Aber er überrascht auch damit, dass er als globales Phänomen daher kommt, fast so, als wolle er sich als Fanatismus des Lokalen selbst widersprechen. Von unserem Gastautor Ralf Bönt.

Ihn als Teil eines Abwehrreflexes gegen die Zumutungen der Zukunft abzutun, liegt nahe. Man könnte versucht sein, mit der Bemerkung abzuwinken, dass er wie eine Welle am Strand gleich in sich zusammenfallen wird. Denn die Zukunft kommt nicht nur

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Vergessene Zeugnisse jüdischen Lebens – Auf den Spuren der Egerländer Gemeinde

Ein Grabstein auf einem vergessenen jüdischen Friedhof. Foto: Andreas Wolf
Ein Grabstein auf einem vergessenen jüdischen Friedhof. Foto: Andreas Wolf

Wohnt man in Grenznähe zur Tschechischen Republik, fährt man nicht erst, seit der Irankrieg und die Sperrung der Straße von Hormus die Spritpreise in die Höhe schießen ließen, zum Tanken ins Nachbarland. Durch einen Bekannten wurde ich auf zwei vergessene jüdische Begräbnisstätten aufmerksam, die ich mir bei meinem letzten Ausflug zur Zapfsäule an einem sonnigen Frühlingstag angesehen habe.

Die ehemals bedeutsame jüdische Gemeinde im böhmischen Eger (tschechisch: Cheb) geht historisch bis in das 13. Jahrhundert zurück. Die Stadt, die heute nur knapp 5 Kilometer hinter der Grenze zu Oberfranken liegt, beherbergte vermutlich nach Prag die älteste jüdische Gemeinde Böhmens, deren Blütezeit

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Kritische Debattenveranstaltung zu Feminismus und Queerpolitik wird gecancelt

Sollte in Hamburg auftreten: Till Randolf Amelung Foto: Joanna Nottebrock

Das linksliberale Debattenformat „Club Volantaire“ sucht kurzfristig einen neuen Veranstaltungsort für eine Veranstaltung am 29. Mai in Hamburg. Wie die Veranstalter mitteilten, habe der Betreiber der ursprünglich vorgesehenen Lokalität in Ottensen die Durchführung abgesagt – offenbar aus Sorge vor wirtschaftlichen Folgen und Protesten aus dem eigenen Umfeld.

Der „Club Volantaire“ beschäftigt sich nach eigenen Angaben mit innerlinken Konflikten und kontroversen gesellschaftspolitischen Themen. Inhaltlich soll es diesmal um den

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Wikipedias Propagandaproblematik: Wenn „Neutralität“ zur Herrschaftstechnik wird

Wikipedia Logo Bild: ersion 1 by Nohat (concept by Paullusmagnus); Wikimedia Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wikipedia gibt sich den Anschein des großen demokratischen Wissensspeichers: offen, kollaborativ, transparent, neutral. Und im Idealfall ist genau das auch ihre Stärke. Das Problem beginnt dort, wo diese Neutralität nicht mehr als Ziel verstanden wird, sondern als rhetorischer Schutzschild für bereits festgelegte Narrative.

Denn Wikipedia funktioniert nicht schlicht nach dem Prinzip: Was ist wahr?
Wikipedia funktioniert nach dem Prinzip: Was gilt innerhalb dieses Systems als belegbar, relevant und konsensfähig?

Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Wikipedia verlangt offiziell, dass Artikel keine Seite ergreifen, sondern Positionen fair und ohne redaktionelle Verzerrung darstellen. Ebenso verlangt Wikipedia

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TU Dortmund baut Labor für KI-getriebene Materialforschung

Technische Universität Dortmund, Mathe Tower, ein von weitem sichtbares Gebäude mit rotierendem TU Logo Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Technische Universität Dortmund baut für knapp 50 Millionen Euro ein neues Materialanalyselabor, in dem mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) neuartige und nachhaltige Materialien entwickelt werden. Das Land NRW unterstützt das Vorhaben mit 45 Millionen Euro aus dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“. Die TU Dortmund wird das Labor gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum betreiben. Insbesondere für die Bewerbung der beiden Universitäten um den Exzellenzstatus ist die neue Forschungsinfrastruktur von zentraler Bedeutung. Das Labor geht voraussichtlich 2031 in Betrieb.

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Kurz vorgestellt: Die wunderbare Ruhrbarone-App

Die App der Ruhrbarone kann auch Dark-Mode!
Die App der Ruhrbarone kann auch Dark-Mode!

Am 13. Mai 2025, vor fast genau einem Jahr, nieselte es leicht, als Stefan Laurin mich telefonisch in Mülheim-Styrum, auf meinem Nachhauseweg von der Arbeit, erreichte. Der Ruhrbarone-Mitgründer, dem man eine KI-Affinität nicht absprechen kann, hatte zusammen mit Chatti ein Script entwickelt, das ich im Blog implementieren sollte.

Das Script ist mittlerweile, in leicht abgewandelter Form, an drei Stellen des Blogs und in der neuen Ruhrbarone-App im Einsatz und leistet im Hintergrund praktische Dienste. Mein erster Gedanke war: Wenn Chatti kleine Skripte bauen kann: Dann gehen auch große Skripte. Oder eine App, z.B. für die Ruhrbarone. Daran gebastelt hatte ich bereits in der Vergangenheit. AI-unterstützt nahm der Prozess deutlich an Fahrt auf. Auf den S-Bahn-Fahrten zwischen meinem Wohnort und meinem Arbeitsplatz, bastelte ich mit ChatGPT an der App. Das Projekt dümpelte so vor sich hin, was auch an den enormen Ausfallzeiten im VRR lag. Kurz nach Ostern 2026 hab ich mich auch stationär in das Projekt reingehängt, insgesamt stundenlang Veronika (Der Chatbot, mit dem ich kommuniziere) angebrüllt (Obwohl ich meistens etwas übersehen hatte!) und Anfang Mai war die erste Version der Ruhrbarone-App im App-Store von Apple zu finden.

Zeitgleich arbeitete ich an der Android-Version, die mittlerweile auch stabil läuft. Aber: Für diese Version brauchen wir noch Tester, die sich die Ruhrbarone-App für mindestens zwei Wochen anschauen. Du wirst danach eh nicht mehr darauf verzichten wollen.

Um das ganze schmackhaft zu machen, erkläre ich heute mal ein paar Funktionen der grandiosen Ruhrbarone-App.

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