Ruhrgebietsforscher entwickeln sechste Mobilfunkgeneration mit

Technische Universität Dortmund, Mathe Tower, ein von weitem sichtbares Gebäude mit rotierendem TU Logo Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Entwicklung der sechsten Mobilfunkgeneration vorantreiben und gleichzeitig Impulse für den Transfer in Anwendungen wie Industrieautomation und Logistik setzen – das ist das Ziel eines Forschungsverbundes, an dem u. a. die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund sowie das Fraunhofer-Institut

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Der Angriff auf Berlins Stromnetz ist kinderleicht und keine Geheimdienstarbeit

Hilfsorganisationen sind in Berlin im Einsatz Foto: Feuerwehr Berlin

 

Aktuell wird so getan, als sei ein Angriff auf die elektrische Infrastruktur eine Sensation, eine wahnsinnige Leistung und erfordere ein technisches Mastermind. Sogar der russische Geheimdienst soll es gewesen sein. Nichts davon. Ein Kommentar aus der Sicht eines Systemingenieurs, der mit der Stabilität eines Hochspannungsnetzes betraut ist.

Es gibt online zahlreiche Tools, mit denen jeder Depp mit einem Internetanschluss schauen kann, wo Leitungen verlaufen. Die Tools weisen, gespickt mit GPS-Daten, exakt aus, wo die Leitung verläuft, welche Spannungsebene vorliegt und auch, ob es ein Kabel oder eine Freileitung ist.

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„Heute Morgen darf ich zum Appell im Bett bleiben“

KZ Bergen-Belsen nach der Befreiung durch die Briten Foto: No 5 Army Film & Photographic Unit, Oakes, H (Sgt) Lizenz: Gemeinfrei

Renata Laqueurs (1919 – 2011) Tagebuch aus Bergen Belsen. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Jede autobiografische Erinnerung an die Shoah hat ihre eigene Geschichte. Renata Laqueur (1919 – 2011) ist im deutschsprachigen Raum ziemlich unbekannt. Als junge niederländische Frau überlebte sie13 Monate KZ-Haft in Bergen-Belsen. In dieser Zeit schrieb sie ein Tagebuch, auch um sich vom unerträglichen Alltag abzulenken.

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NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat keinen Bock auf Zukunftstechnologien

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, DIE GRÜNEN (Foto: Roland W. Waniek)

Die Wirtschaft schrumpft, bei der Bildung belegt Nordrhein-Westfalen unter 16 Bundesländern den 14. Platz, und wer ein Rechenzentrum bauen will, muss unter Umständen zehn Jahre darauf warten, bis er ans Stromnetz angeschlossen wird. Man könnte meinen, ein Bundesland, in dem es so schlecht läuft,

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Gefährlicher Drahtseilakt

Kurstafel an der Hamburger Börse // Bildcredit: wikipedia / KMJ / CC BY-SA 3.0

Der aktuelle KI-Boom gilt als eine der größten technologischen Investitionswellen seit dem Internetzeitalter. Vor allem große US-Technologiekonzerne investieren dreistellige Milliardensummen in Rechenzentren, Chips, Strominfrastruktur und Software. Diese Entwicklung weckt Hoffnungen – aber auch große Sorgen vor einer Börsenblase, die abstürzen könnte und dann einen großen Scherbenhaufen hinterlässt.

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Wenn die KI zum Kumpel wird

Roboter Foto (Symbolbild): Ecole polytechnique Lizenz: CC BY-SA 2.0

Künstliche Intelligenz hat nicht nur die Arbeitswelt erobert. Für viele Menschen sind KI-Systeme wie ChatGPT längst zu einem guten Kumpel geworden.

Als OpenAI am 30. November 2022 ChatGPT 3.5 veröffentlichte, löste es damit den bis heute anhaltenden Boom der Künstlichen Intelligenz aus. Mit ChatGPT 3.5 konnte man reden, es konnte Gedichte schreiben, Seminararbeiten für Studenten verfassen oder über Kernphysik diskutieren – und das alles in einem freundlichen

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Gelsenkirchener Forscher treiben Sicherheitsforschung für KI-Systeme voran

Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen Foto: Kelle Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen übernimmt die Leitung des nationalen Projekts „Entwicklung forensischer Methoden zur rechtssicheren Auditierung von KI-Systemen“. Ziel ist es, deutschen Sicherheitsbehörden Werkzeuge an die Hand zu geben, um Angriffe auf lernende

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Neues Kompetenzzentrum an der Ruhr-Universität Bochum

Der G-Trakt der Ruhr Universität. Foto (Ausschnitt): M Lizenz: Gemeinfrei

An der Ruhr-Universität Bochum eröffnet ein neues Kompetenzzentrum für moderne Verfahren der sogenannten Additiven Fertigung, umgangssprachlich 3D-Druck genannt. Ziel des Center Of Competence Additive Manufacturing (COCAM) ist es, Unternehmen im Umgang mit Hard- und Software im Bereich 3D-Druck zu unterstützen. Dafür bietet die Fakultät für

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Mission Genesis: Europa sollte hoffen, ein Teil der amerikanischen Technosphäre bleiben zu dürfen

Die Erde Foto: NASA Lizenz: Gemeinfrei

Mit Beginn der Mission Genesis setzen die USA auf der Beschleunigung der technolgischen Entwicklung durch Künstliche Intelligenz und stellen sich der chinesischen Herausforderung. Europas Unterlegenheit wird erneut deutlich sichtbar.   

In der vergangenen Woche diskutierten Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron in Berlin über die digitale Souveränität Europas. Merz sagte Sätze wie: „Europa muss den Führungsanspruch bei innovativen KI-Technologien übernehmen“, und Macron schwärmte von Europas einzig ernst zu nehmendem Large Language Model, Mistral – einem System, das in seiner Leistungsfähigkeit etwa eine Modellgeneration hinter den Spitzenmodellen wie ChatGPT 5.1 oder Gemini 3 liegt. Der Gipfel war nett, alle waren ehrlich bemüht und zeigten, dass sie das Thema ernst nahmen, auch wenn man merkte, dass Macron im Gegensatz zu Merz deutlich besser im Thema war.

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Der Westen unterschätzt die Gefahr des globalen Islamismus

Marko Martin in Israel Foto: Privat Lizenz: Copyright

Unterschätzen die Bürger freiheitlicher Demokratien die Gefahr des Islamismus? Wer davor warnt, wird reflexhaft als „antimuslimischer Rassist“ angeprangert. Das erinnert an die oftmals vergeblichen Warnungen vor dem Stalinismus im 20. Jahrhundert. Der Schriftsteller Marko Martin spricht im Interview über das Gemeinsame der Dissidenten von damals und heute. Von unseren Gastautoren Ellen Daniel und Michael Miersch.

Frage: Du hast mehrere Bücher über die antitotalitären Intellektuellen des 20. Jahrhunderts geschrieben, die den Nationalsozialismus bekämpften, ohne dem Stalinismus auf den Leim zu gehen. Dein essayistisches Werk ist voller Bezüge auf Menschen wie Manés Sperber, Alice Rühle-Gerstel, Melvin Lasky, Hans Sahl, Elisabeth Fischer-Spanier. Die meisten davon sind in Deutschland ziemlich unbekannt. Wie kamst du zu diesem Lebensthema? 

Marko Martin: Mich hat immer interessiert, was nicht Teil des Kanons war und ist. Kurz gesagt: Ludwig Marcuse anstatt Herbert Marcuse, Czesław Miłosz anstatt Jean-Paul Sartre. Interessanterweise gibt es nämlich gerade im progressiven Bereich eine geradezu pfäffische Kanonisierung, da werden bis heute die immergleichen Namen aufgefahren – Brecht, Adorno etc. Nachdem ich im Mai 1989 als neunzehnjähriger

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