
Der Fall Jens Spahn führt momentan zu Kontroversen zum Thema Leihmutterschaft. Dass die Angelegenheit, was Spahn betrifft, an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten ist, muss hier sicher nicht erneut diskutiert werden. Ich möchte allerdings meine Meinung zur Reproduktionsmedizin aus Sicht einer vierfachen Mutter und auch als Biologielehrerin einmal darlegen. Zudem möchte ich eine kurze Übersicht geben, wie medizinisch bei der biologischen Fortpflanzung nachgeholfen werden kann.
Gibt es ein Recht auf ein eigenes Kind? Ja, in meinen Augen gibt es das, denn es ist eine Form der Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung, auch wenn der Kinderwunsch nicht immer erfüllt werden kann, weil die Reproduktionsmedizin an Grenzen stößt. Der Wunsch nach eigenen Nachkommen ist biologisch in allen Spezies, die sich geschlechtlich fortpflanzen, angelegt. Natürlich ist dieser Wunsch individuell








