Betreff: Sicherheits- und Kader-Risikoanalyse – Das Who is Who der Stasi- und SED-Verstrickungen. ISB-Review 2026 Von: ISB (Ihr Informelle Spitzel Beauftragter) Klassifizierung: VS – INTERNE VERWENDUNG RUHRBARONE. Von unserem Gastautor Achim Chajim Hecht.
Nachdem wir in unserem letzten Audit zum Status der vogonischen Dichtkunst in der EU [1] festgestellt haben, dass die analoge Aktenvernichtung mittlerweile sukzessive durch gehackte SharePoint-Backups ersetzt wird, richten wir unseren Blick nun auf die personellen Altsysteme der Republik in der Krise. Jede noch so gut gemeinte Compliance-Maschinerie läuft
Man könnte inzwischen fast die Uhr danach stellen: Eine neue Bildungsstudie wird veröffentlicht, Deutschland bekommt die nächste Ohrfeige – und anschließend versichern uns Politiker pflichtschuldig, dass man das Problem natürlich längst erkannt habe.
Diesmal sind die Ergebnisse der Pisa-Studie wieder besonders ernüchternd. In Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften erreichen deutsche 15-Jährige die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Erhebungen. Viel schlechter geht es also kaum noch.
Ratko Mladić Foto: Wolfgang Kuhnle Lizenz: CC BY-SA 2.0
Am 7. Juni 1951 wurde im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg Paul Blobel gehängt. Es waren die letzten Vollstreckungen von Todesurteilen auf deutschem Boden. Paul Blobels Name dürfte nur eher Insidern bekannt sein, und das ist auch gut so, seine Verbrechen sind historisches Allgemeinwissen. Von unserem Gastautor Manfred Albers
Am bekanntesten sind die bis dahin größte Massenerschießung der Menschheitsgeschichte, die Ermordung der Juden Kiews in Babyn Yar, die er kommandierte, und die Sonderaktion 1005, das grauenhafte Ausgraben der 1941 und 1942 Ermordeten im ganzen Osten und das Verbrennen der Leichen durch noch lebende Juden, die im Anschluss daran erschossen wurden.
„Unser Journalistisches Selbstverständnis verpflichtet uns, die Standards für den Qualitätsjournalismus, die in Deutschland in verschiedenen Gesetzen und berufsständischen Kodizes sowie in unseren hausinternen arbeits- und honorarvertraglichen Bedingungen festgelegt sind, in unserer täglichen Arbeit zu achten.“ So steht es in der Broschüre „Journalistisches Selbstverständnis“ des Deutschlandfunks, in dem es von vertrauenserweckenden Worten nur so wimmelt: „Unabhängigkeit und Richtigkeit von Recherche, Berichterstattung und Kommentierung“, „Sorgfaltspflicht“, „Glaubwürdigkeit“, „Sicherung höchster journalistischer Qualitätsstandards“, „Faktenchecks und Plausibilitätskontrollen“. Und schließlich: „Wir arbeiten mit verschiedenen Sicherheits- und Kontrollmechanismen in redaktionellen Strukturen und Verfahren, um Plagiate, Irreführungen oder gar Fälschungen in unseren journalistischen Formaten zu verhindern.“ Hehre Wort und große Versprechungen. Wie sieht die Realität aus?
„Jedes Jahr vergiften sich weltweit schätzungsweise mehr als 400 Millionen Landwirte und Landarbeiter unbeabsichtigt mit Pestiziden“, meldet der Deutschlandfunk am 3.9.2026. „Zu diesem Schluss kommen Forschende im Fachmagazin Frontiers in Public Health, nachdem sie unter anderem Daten von der Weltgesundheitsorganisation ausgewertet haben.“
Der 1945 in Chile geborene Claudio Pincus forschte schon länger über seine Familiengeschichte. Sein Vater Rudi Pincus gehörte zu den ganz wenigen Überlebenden seiner großen jüdischen Familie. 1939 war ihm unter abenteuerlichen Umständen die Flucht nach Chile gelungen. Von dort aus versuchte er verzweifelt, zusammen mit seinem bereits 1925 nach Chile ausgewanderten Cousin Berni Pincus, seine in Deutschland lebende Familie zu retten – während er damit beschäftigt war, sich eine eigene Existenz im Exil aufzubauen. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.
Diese – gescheiterten – Rettungsbemühungen erzählt die Autorin Stefanie Oswalt in dem im Auftrag von Claudio Pincus verfassten Buch minutiös und beklemmend nach.
Begonnen mit dieser Spurensuche hatte der Überlebende Rudi Pincus selbst. Er versammelte wenige Jahre vor seinem Tode seine über die gesamte Welt verstreute Familie, darunter seinen in New
Ein Kreuzfahrtschiff im Hafen von Oslo. Symbolfoto: Robin Patzwaldt
Rentner auf Kreuzfahrtschiffen statt im Pflegeheim – das sind Schlagzeilen, die natürlich neugierig machen. Sie klingen nach einer Mischung aus verrückter Altersvorsorge, Fernweh und einem kleinen Seitenhieb auf den deutschen Sozialstaat. Für rund 2500 Euro im Monat gibt es schließlich Essen, Reinigung, Wäscheservice und jede Menge Meerblick. Da kann man schon einmal ins Grübeln kommen.
Trotzdem halte ich wenig davon, daraus gleich einen großen Trend zu basteln. Ein Kreuzfahrtschiff ist kein Pflegeheim. Wer tatsächlich intensive Betreuung benötigt, kann dort nicht einfach seinen Lebensabend verbringen. Der Vergleich hinkt also gewaltig. Und genau deshalb sollte man sich von solchen Geschichte, wie sie neuerdings immer häufiger in den Medien auftauchen, nicht vom eigentlichen Problem ablenken lassen: Unser normales Pflegesystem funktioniert für viele Menschen schlicht nicht mehr so, wie man es von einem sozialen Sicherungssystem erwarten dürfte.
Thyssen-Stahlwerk in Duisburg 1988 Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079041-0002 Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Nur 17 Prozent der Deutschen haben eine Vorstellung davon, wie übel die Umweltsituation in den 1970er-Jahren war. Eine Mehrheit glaubt sogar, heute sei es schlimmer als damals. Wie kann das sein? Von unserem Gastautor Michael Miersch
Früher war alles besser. Menschen neigen dazu die Vergangenheit zu verklären. Man kennt das. Manche Leute trauern sogar Diktaturen nach, weil da Ordnung herrschte und es angeblich gerechter zuging als im Wirrwarr einer liberalen Gesellschaft. Doch solch krasse Schönfärberei bleibt zumeist
Zu Besuch in der Westruper Heide bei Haltern im August 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt
Wer für die kommenden Tage noch nach einem schönen Ausflugsziel im Umfeld des Ruhrgebiets sucht, dem kann ich einmal wieder einen kleinen Tipp ans Herz legen: die Westruper Heide bei Haltern (Kreis Recklinghausen). Gerade Mitte August zeigt sich die Landschaft dort von ihrer besonderen Seite. Dann blüht die Heide und verwandelt die ansonsten eher karge Landschaft in ein erstaunlich farbenfrohes Stück Natur.
Ich war am vergangenen Wochenende selbst dort und habe natürlich ein paar Bildeindrücke für unsere Leser mitgebracht. Denn manchmal muss man für einen schönen Ausflug eben gar nicht weit fahren. Das Ruhrgebiet liegt direkt vor der Haustür – und gleich dahinter beginnt eine Landschaft, die mit dem klassischen Bild von Kohle, Stahl und dicht bebauten Städten nicht mehr viel zu tun hat.
Königin Cleopatra (Foto: Peter Ansmann, leichte KI-Bearbeitung beim Outfit)
Cleopatra, kurz Cleo, kam später zu uns als die beiden Kater (Brüder) Ariel und Mosche. Bevor sie bei uns einzog, lebte die Notfallkatze während der Coronazeit auf einem Friedhof und wurde dort versorgt.
Der Name Cleopatra kommt nicht von ungefähr. Sie ist die Königin – und behandelt uns entsprechend als ihr Personal. Ihre Essensauswahl ist kompliziert. Für den Weg ins Haus nutzt sie die Katzenklappe nicht. Stattdessen wartet sie geduldig vor der Haustür oder vor dem Fenster, bis jemand sie hineinlässt. Was man halt so als Herrscherin macht. Menschen gegenüber ist sie sehr zutraulich und sie erzählt sehr viel. Schweigen ist nicht so ihr Ding.
Mit „Fab.Future Ruhr“ ist im Frühjahr 2026 eine Initiative zur Stärkung der zukunftsorientierten Innovationskultur im Ruhrgebiet gestartet.
Ziel ist es, Kompetenzen aus Wissenschaft, Makerspaces und Fablabs sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft gezielt mit den Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen zu verknüpfen und neue Innovationspotenziale für die Region zu schaffen. Makerspaces und Fablabs als