TSV 1860 München: Ein Traditionsverein als Mahnmal des modernen Profifußballs

1860 München im Jahre 2017 in der Regionalliga. Quelle: Wikipedia, Foto: Chaddy, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Wer geglaubt hatte, dass zwischen dem Ende der Bundesligasaison 2025/26 und der bevorstehenden Weltmeisterschaft eine ruhige Phase im Fußballgeschäft eintreten würde, wurde in den vergangenen Tagen eines Besseren belehrt. Kaum ein Thema hat die Schlagzeilen so stark geprägt wie die dramatischen Entwicklungen beim TSV 1860 München. Der ehemalige deutsche Meister und einstige Champions-League-Teilnehmer steht erneut vor einem sportlichen und wirtschaftlichen Scherbenhaufen. Statt von einer Rückkehr in höhere Spielklassen zu träumen, müssen sich die Löwen nun mit der Realität eines Absturzes in die Regionalliga auseinandersetzen.

Der Fall des Traditionsvereins ist dabei weit mehr als eine lokale Geschichte aus München-Giesing. Er steht beispielhaft für die Probleme vieler Traditionsklubs, die zwischen wirtschaftlichen Zwängen, Machtkämpfen und unrealistischen Erwartungen zerrieben werden. Während moderne Werks- und Investorenvereine regelmäßig für Diskussionen sorgen, zeigt 1860 München vor allem eines: Tradition allein reicht längst nicht mehr aus, um dauerhaft erfolgreich zu sein.

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Juden nicht erwünscht: Ein Hotel im Bayerischen Wald will keine Touristen aus Israel

Kjetil Ree: „Juden Werden Hier Nicht Bedient“, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.
Kjetil Ree: „Juden Werden Hier Nicht Bedient“ Lizenz: CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

Ein Israeli buchte über die Online-Plattform „Booking.com“ ein Zimmer im Hotel „Zum Hirschen“ im Bayerischen Wald. Als Antwort erhielt er eine Nachricht, in der es hieß, dass Juden dort nicht erwünscht seien. In einem Statement versuchte ein Vertreter des Hotels eine Begründung.

Anfang Juli entschied sich ein Israeli, über dessen Identität keine Einzelheiten bekannt sind, Urlaub im Bayerischen Wald zu machen. Im Luftkurort Lam nahe der tschechischen Grenze fand er über das Online-Portal „Booking.com“ das Hotel „Zum Hirschen“ und buchte dort ein Zimmer. Als Antwort erhielt er eine Nachricht des Hotels, in der „Sorry, there are no Jews allowed in our hotel“ stand. Durch einen Post der israelischen Generalkonsulin Talya Lador-Fresher wurde der Fall öffentlich und schlug medial hohe Wellen.

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Darum sind Pflegeheimplätze in NRW so teuer

Pflegeheim Foto (Symbolbild): Klaus Bärwinkel Lizenz: CC BY-SA 4.0


Ein Platz in einem Pflegeheim kostet immer viel Geld, doch in Nordrhein-Westfalen sind sie besonders teuer. Ein Grund sind die Rekord-Investitionskosten.

Lange lebte Susanne B.s* Mutter in ihrer eigenen Wohnung, aber irgendwann ging es nicht mehr: Die 84-Jährige stürzte immer häufiger, und eine zunehmende Demenz machte einen Umzug in ein Pflegeheim nötig. Das befürchtete Drama blieb zum Glück aus: Das neue Zimmer war schön, sie fand schnell Kontakt zu den anderen Mitbewohnern, und die Pflegekräfte leisten ihre Arbeit engagiert und liebevoll und sie fühlte sich dort schnell wohl. Doch als B. die erste Rechnung der Senioreneinrichtung sah, stutzte sie: Mit deutlich über 800 Euro im Monat waren die Investitionskosten mit Abstand der größte Posten. Die Kosten für Essen und Miete lagen deutlich darunter.

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Der Ruhrpilot

Jochen Ott Foto: SPD-Fraktion NRW


NRW:
SPD will deutlich schlankeres Schulsystem in NRW…Spiegel
NRW: Auf der Suche nach den jungen Migras…taz
NRW: Warum Wüst von „tollem Erfolg“ spricht und Kritik erntet(€)…WAZ

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„Europäische Regeln müssen vor Ort funktionieren“

v.l.n.r.: Dr. Tobias Cremer (SPD-MdEP), Dennis Radtke (CDU-MdEP) und Prof. Dr. Jürgen Mittag auf einer Diskussionsveranstaltung in Bochum. Foto: Roland W. Waniek


Schon ein kleiner Job reicht aus, um Anspruch auf Sozialhilfe und andere staatliche Unterstützungsleistungen zu haben. Politiker aus dem Ruhrgebiet drängen auf eine Änderung der Definition dessen, was ein Arbeitnehmer ist, denn sie leiden unter einer Zuwanderung vor allem aus Südosteuropa in ihre Sozialsysteme. Wir haben EU-Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet gefragt, wie sie den Städten helfen wollen.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist eine der großen Errungenschaften der Europäischen Union: Jeder Bürger eines EU-Staates hat das Recht, überall in Europa zu arbeiten. Fehlen in den Niederlanden Schreiner, können deutsche Handwerker ohne Probleme einen Job im Nachbarland annehmen. Braucht Deutschland Ärzte, bietet sich eine Chance für griechische Mediziner. Der offene europäische Arbeitsmarkt hat sich bewährt und bietet für Unternehmer und Beschäftigte große Chancen. Doch die Freizügigkeit hat auch ihre Schattenseiten. Städte wie Hagen, Dortmund, Duisburg und vor allem

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Der Ruhrpilot

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


Ruhrgebiet:
„Ich verzweifle am Kriegswillen von Menschen wie Herrn Putin“(€)…WAZ
NRW: AfD-Politiker aus NRW bei „Remigrationsgipfel“ in Portugal(€)…RP
NRW: Bonner Nordbrücke jetzt voll gesperrt…NTV

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Enthemmter und bedrohlicher: Antisemitismus in NRW erreicht neuen Höchststand

Antisemitische Demonstration (Symbolbild) Foto (Archiv): Roland W. Waniek


Der Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr erneut deutlich zugenommen. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW) registrierte 2025 insgesamt 1.102 verifizierte antisemitische Vorfälle. Das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr (940 Fälle) und der höchste Wert seit Beginn der Erfassung.

Den Jahresbericht stellte RIAS NRW am Mittwoch gemeinsam mit NRW-Integrationsministerin Verena Schäffer (Grüne) in Düsseldorf vor. Rein statistisch kommt es damit in Nordrhein-Westfalen jeden Tag zu drei antisemitischen Vorfällen.

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FDP Parteitag: Kubicki besiegt MASZ in offener Feldschlacht

Zweikampf Bild: ChatGPT

FDP-Bundesparteitag. Soll einer sagen, eine aktuell bei 4 Prozent stehende Partei könne keine geile Show abliefern. Ein Kommentar.

Die beiden Schlachtrösser gingen ins Geschirr. Der Hammer hängt wieder.

Natürlich wird in der Presse jetzt dargestellt, wie böse MASZ untergebuttert wurde.

Ganz ehrlich: Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich damit keinen Gefallen getan – aus verschiedenen Gründen.

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