AfD und BSW: Für Russland gemeinsam. Für Besucher 15 Euro.

Moskauer Kreml hinter der Bolschoi-Kamenny-Brücke an der Moskwa.
Moskauer Kreml, Archivbild. Foto: Eden87; Helligkeitsbearbeitung: OsvátA / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Für die Verständigung zwischen AfD und BSW braucht es offenbar keinen Koalitionsvertrag. Ein Hotel, zwei Abgeordnete und Russland als gemeinsames Gesprächsthema reichen vorerst. Am 5. November sollen Claudia Wittig und Rainer Rothfuß in Berlin über eine neue deutsche Außenpolitik diskutieren.

„Frieden mit Russland“ heißt das verlockende Angebot.

Der Vorverkaufspreis liegt bei 15 Euro. Politische Nähe muss schließlich nicht immer kostenlos vorgeführt werden.

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„Islamo-Gauchismus“: Hannah Bruns hat gesprochen. Die Partei möge gehorchen.

Hannah Bruns im Interview bei 99 ZU EINS.
Hannah Bruns bei 99 ZU EINS, Archivaufnahme. (Screenshot: YouTube)

Die Berliner Linke hat aktuell noch genug mit ihren eigenen Konflikten ( Die Linke in Berlin-Neukölln plant den Koalitionsbruch. Die Koalition fehlt noch.) zu tun. Hannah Bruns liefert ihr am Morgen des Landesparteitags einen zusätzlichen Arbeitsauftrag: Die Partei soll eine von ihr als rassistisch bezeichnete Kampagne bekämpfen. Die Berliner Palästina-LAG und die Bundesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität veröffentlichen die Forderung gleich mit.

Rückendeckung lässt sich offenbar schneller organisieren als eine politische Klärung.

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Deutsches Fußballmuseum: Ein teures Eigentor für Dortmund

Das Fußball-Museum in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Es ist ein Eigentor mit Ansage. Schon als sich Dortmund vor Jahren um den Zuschlag für das Deutsche Fußballmuseum bewarb, gab es zahlreiche kritische Stimmen, die vor den finanziellen Risiken des Prestigeprojekts warnten. Heute, mehr als zehn Jahre nach der Eröffnung, zeigt sich immer deutlicher, wie berechtigt diese Warnungen waren. Während die Stadt an allen Ecken und Enden sparen muss, verschlingt das Museum weiterhin Millionen. Ein Ende dieser traurigen Geschichte ist nicht in Sicht.

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Die Linke in Berlin-Neukölln plant den Koalitionsbruch. Die Koalition fehlt noch.

Das Rote Rathaus in Berlin mit Uhrturm und Berliner Flagge.
Das Rote Rathaus: Einziehen möchte die Parteispitze. Die Bedingungen schreiben andere mit. (Archivfoto: Peter Ansmann)

Um 10 Uhr beginnt an diesem Samstag, dem 31. Oktober 2026, in Berlin der Parteitag der Linken. Noch eine halbe Stunde (bei Veröffentlichung dieses Beitrags) bis zur nächsten Übung im geschlossenen Auftreten. Die Linke in Neukölln hat vorsorglich schon aufgeschrieben, unter welchen Bedingungen die noch gar nicht gebildete Koalition wieder beendet werden soll.

Die Berliner Linksjugend möchte derweil den vorgesehenen Mitgliederentscheid über einen Koalitionsvertrag durch eine Parteitagsabstimmung ersetzen.

Für einen Vormittag, an dem Regierungsfähigkeit vorgeführt werden soll, ist das ein ordentliches Programm.

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Der Ruhrpilot

RWE-Braunkohlekraftwerk Weisweiler (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Droht NRW 2030 eine Stromlücke?(€)…RP
NRW: „Ehrenamtliche Mitglieder sind demoralisiert und angewidert“…Welt
NRW: „Randale werden wir stoppen!“…Bild

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Die Linke in Berlin-Neukölln: Solidarität für Ibrahim. Für Eralp gibt’s Gegenwind.

Elif Eralp im Berliner Abgeordnetenhaus
Elif Eralp im Berliner Abgeordnetenhaus. (Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Hintergrund seitlich KI-gestützt erweitert, Format angepasst)

Die Palästina-AG der Linken in Neukölln hat ihre Solidarität verteilt. Für die eigene Parteispitze bleibt der Protest. Am Freitagabend um 18:35 Uhr verbreitet die AG der Linken erneut einen Aufruf, der der Führung vorwirft, sich „rassistischer Hetze“ zu beugen.

Der bereits am 29. Oktober um 19:22 Uhr veröffentlichte Instagram-Beitrag verteidigt Ibrahim Ibrahim und stellt Eralps Angst infrage.

Dort heißt es außerdem: „Der rechtsextreme Verfassungsschutz ist keine seriöse Quelle“. Die Spitzenkandidatin soll laut BILD mit Personenschutz zum Parteitag der Linkspartei Berlin am 31. Oktober 2026 kommen. Die politische Fürsorge der AG gilt an diesem Abend erkennbar anderen.

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Cansın Köktürk (Die Linke): Die Moral ist geklärt. Der Rest stört.

Cansın Köktürk, Bundestagsabgeordnete der Linken aus Bochum
Cansın Köktürk (Die Linke). Foto: Presse/Privat, Ruhrbarone-Archiv.

Bei Cansın Köktürk bekommt inzwischen auch das Mitgefühl eine Hausordnung. Einwände bitte draußen lassen. In Instagram-Stories vom 29. Oktober 2026 rechnet die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken mit Politik und Journalismus ab. Es geht um das Leid der Menschen in Gaza. Und darum, was sie denen vorwirft, die aus diesem Leid offenbar nicht dieselben Schlüsse ziehen wie sie.

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„Im Traum stand ich wieder einmal vor meinem Geburtshaus“

Dogan Akhanli Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0

Vor fünf Jahren verstarb der Kölner Schriftsteller und Menschenrechtler Doğan Akhanli. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold .

„… ein weiterer, unwiderlegbarer Beweis dafür, was für ein Glückspilz ich bin“ (Doğan Akhanli 2018)

Der Kölner Schriftsteller und Menschenrechtler Doğan Akhanli, 1957 in einem kleinen Dorf in der Türkei geboren, gehörte zu den herausragenden Persönlichkeiten, die über Jahrzehnte an den osmanischen Völkermord an den Armeniern erinnerten. Er tat dies in unnachgiebiger, aber stets freundlicher Weise – in Reden, aber auch in seinen Romanen. Als Türke, der er von Geburt her war, und als Kurde, für den er projektiv gehalten wurde, zahlte er hierfür

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