Merz entdeckt plötzlich die Zapfsäule – zu spät für die Rettung?

Friedrich Merz, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Für Friedrich Merz und seine schwarz-rote Koalition wird es langsam ungemütlich. Sehr ungemütlich sogar. Die Umfragewerte der Union rauschen nach unten, die Stimmung im Land bleibt mies und inzwischen werden sogar erste Rücktrittsforderungen gegen den Kanzler laut. Und ausgerechnet jetzt entdeckt Merz ein Thema wieder, das seine Regierung über Wochen erstaunlich konsequent ignoriert hat: die explodierenden Spritpreise.

Nun kündigt der Kanzler an, man werde auf „Preistreiberei reagieren“. Ein konkretes Instrument gibt es allerdings noch nicht. Man werde „sehr bald“ einen Vorschlag vorlegen. Das klingt weniger nach durchdachter Politik als nach hektischer Suche nach einem politischen Rettungsring.

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Dortmund kann Stadtfest – und zwar ohne Eintrittskasse

Auf dem Lichterfest 2026 im Fredenbaumpark in Dortmund. Foto(s): Robin Patzwaldt

Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um daran erinnert zu werden, wie unkompliziert ein schönes Stadtfest sein kann. Am vergangenen Wochenende war ich beim Lichterfest 2026 im Dortmunder Fredenbaumpark – und habe dort etwas erlebt, das mir nach den Erfahrungen beim Waltroper Parkfest fast schon wie aus einer anderen Welt vorkam: Ein Fest, bei dem der Besucher tatsächlich noch im Mittelpunkt steht.

Kein Eintritt. Keine Taschenkontrolle. Keine Leibesvisitation. Keine Stimmung nach dem Motto: Erst einmal ordentlich bezahlen, bevor der Spaß beginnen darf. Stattdessen strömten Familien mit Bollerwagen in den Park. Darin: Getränke, Essen und alles, was man für einen entspannten Abend mitbringen wollte. Und genau das fand ich ausgesprochen sympathisch.

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Die Linke NRW: Für den Ernstfall schon mal dagegen

Bundeswehr-Karrieretruck mit dem Spruch: Wir kämpfen auch dafür, dass du gegen uns sein kannst.
Wir kämpfen auch dafür, dass du gegen uns sein kannst.“ – Karrieretruck der Bundeswehr beim Tag der offenen Türe in der Bayerwaldkaserne in Regen am 12. Juli 2025. (Foto: Peter Ansmann)

Krankenhäuser auf einen Krieg vorbereiten? Bunker bauen? Gemeinsam mit der Bundeswehr üben? Die Linke in NRW hat dazu vor ihrem Parteitag in Mülheim einiges geschrieben. Wer im Ernstfall Hilfe braucht, wird von diesem Programmentwurf allerdings nur begrenzt profitieren.

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Die Linke Berlin: Elif Eralp entdeckt die Müllabfuhr

Elif Eralp bei einer Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses
Elif Eralp bei einer Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses. Foto: Sandro Halank / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (Hintergrund seitlich KI-gestützt erweitert; Format angepasst)

Elif Eralp will Berlin verändern. Zum Auftakt verspricht die Spitzenkandidatin der Linken unter anderem einen kostenlosen Sperrmülltag.

Die Berliner Stadtreinigung dürfte erleichtert sein: Was sie längst anbietet, hat jetzt auch eine Bürgermeisterkandidatin entdeckt. Beim politischen Hintergrund ihrer Gesprächspartnerinnen wäre dieser Entdeckerdrang ebenfalls angebracht. Am besten vor dem gemeinsamen Wahlkampfvideo.

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Europa mangelt es an allem, um in einer Welt mit transformativer KI wettbewerbsfähig zu sein.

Spatenstich für die Microsoft Rechenzentren im Rheinischen Revier im März Foto: Land NRW / Marius Becker

Keine Technologie wird die Welt so verändern wie Künstliche Intelligenz. Namhafte Experten warnen davor, dass Europa abgehängt wird und machen Gegenvorschläge. Nicht alle sind realistisch, die Mentalität Europas wird als Problem nicht erkannt.

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer, Ifo-Chef Clemens Fuest und Aleksander Mądry (MIT) gehören zum Expertenrat. Ben Bucknall von der Universität Oxford und Conor McGlynn von der Harvard Kennedy School gehören zu den Forschungsleitern. Dazu kommen weitere hochrangige Experten und niemand aus dem Umfeld von Rackets wie der Mercator Stiftung oder AlgorithmWatch. In der veröffentlichten „Transformative AI Strategy für Europe“ steckt viel Wissen. Die Autoren machen klar, dass Europa im globalen KI-Wettbewerb weitgehend abgehängt ist, und setzen damit

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Düsseldorf: Mona Neubaur erhält die Josef-Neuberger-Medaille 2026

Mona Neubaur bei der Solidaritätskundgebung am 28. April 2024 in Düsseldorf
Mona Neubaur bei der Solidaritätskundgebung am 28. April 2024 in Düsseldorf. (Foto: Peter Ansmann)

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf zeichnet Mona Neubaur mit der Josef-Neuberger-Medaille 2026 aus. Die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin soll die Ehrung am 29. Oktober 2026 erhalten. Die Laudatio hält Michel Friedman.

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Die Linke in Essen: Hitler wurde offenbar wegdiskutiert

Kampfpanzer Leopard II in Frontalansicht.
Kampfpanzer Leopard II. Symbolfoto, keine Aufnahme der EUDEX. (Foto: Peter Ansmann)

Wer in Essen eine Verteidigungsmesse veranstaltet, bekommt von der Linksfraktion im Essener Stadtrat erst einmal die Geschichte der NS-Rüstungsindustrie erklärt.

Krupp, Zwangsarbeit, Bombenkrieg. Alles gehört zur Geschichte dieser Stadt.

Nur beantwortet es noch nicht die Frage, wie sich eine angegriffene Demokratie heute verteidigen soll.

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Der Ruhrpilot

Verena Schäffer Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW:
Schäffer will XXL-Abschiebeknast für 313 Mio. Euro bauen…Bild
NRW: Warum der NRW-Medienminister die KI-Chefs kritisiert…WAZ
NRW: Kommunen im Visier von Hackern?…RTL

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Alice Weidel (AfD) will der Ukraine eine Rechnung schicken

Alice Weidel im AUF1-Interview
Alice Weidel kündigt Rückforderungen an die Ukraine an. Standbild aus der besprochenen Interviewpassage bei 20:23 Minuten (Screenshot: AUF1/YouTube).

Die Ukraine wurde 2022 von Russland überfallen, bombardiert und teilweise besetzt – und verteidigt sich seit diesen Zeitpunkt gegen den Angreifer.

Alice Weidel hat sich überlegt, was man für dieses Land noch tun könnte und hatte schließlich eine Idee: einfach mal der Ukraine eine Rechnung schicken.

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Steckt in Michelangelos Adam in Wahrheit Odysseus?

Die Erschaffung Adams von Michelangelo Buonarroti Foto: gnuckx Lizenz: CC BY 2.0

Michelangelos „Erschaffung Adams“ gehört zu den berühmtesten Bildern der Kunstgeschichte. Doch was, wenn der Mann, der Gott die Hand entgegenstreckt, gar nicht Adam ist? Der italienische Physiker und Lehrer Enzo Bonacci vertritt eine ungewöhnliche These: Michelangelo könnte sich von Homers Odyssee und der Landschaft am Monte Circeo inspirieren lassen haben. Ein Gespräch über Physik, Kunst und die Gefahr, überall Muster zu erkennen. Von unserem Gastautor Francesco Giuliano.

Herr Bonacci, Sie stellen eine ziemlich gewagte These auf: Adam ist gar nicht Adam?

Enzo Bonacci: Zumindest lohnt es sich, diese Möglichkeit zu prüfen. Meine Hypothese lautet: Michelangelo könnte in der „Erschaffung Adams“ nicht nur die biblische Genesis verarbeitet haben, sondern Homers Odyssee. Die Figur links wäre dann Odysseus am Monte Circeo – verjüngt, ruhig und gestärkt durch den Zauber der Kirke.

Und Gott?

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